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Mondland

Gedenktag ( Unabhängigkeit von Texas)

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Ich habe mal gegoogelt, ob wir heute einen besonderen Tag haben.
Bei Wikipedia habe ich gelesen, dass wir heute den Gedenktag der Texanischen Unabhängigkeit haben....

Geht auf den 2. März 1836 zurück.
leider stand nicht mehr dazu bei Wikipedia....

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Stichworte: independance day
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Kommentare

  1. Avatar von -jrw-
    bitte sehr:


    Bis 1836 war Texas eine spanische Kolonie. Der Rio Grande bildet die Grenze nach Mexiko. Bereits seit 1519 gehörte das Gebiet von Texas zur spanischen Krone. Die Herrschaft wurde jedoch vorübergehend von Frankreich unterbrochen, das seinen Einfluss kurzzeitig über das frankophone Louisiana ausdehnte. Mit der Unabhängigkeit Mexikos von Spanien 1821 ging auch Texas an Mexiko. Nach der Schlacht von San Jacinto erlangte Texas 1836 seine Unabhängigkeit. Neun Jahre später schloss sich Texas den Vereinigten Staaten als 28. Staat an).
    Der Name Texas kommt von dem Wort "Tejas", das aus der Sprache der amerikanischen Ureinwohner stammt und Freundschaft bedeutet.
    Im Westen liegen riesige Gebirge und tiefe Canons, im Osten Plantagen und Nadelwälder. Im Norden des Landes erstrecken sich weitläufige Prärien, im Süden Strände am Golf von Mexiko, Tiefebenen und umfangreiche Zitrusfruchthaine. Entlang der südwestlichen Staatsgrenze erstreckt sich die mexikanische Wüste und im Norden grenzt Texas an die Staaten New Mexico, Oklahoma, Arkansas und Louisiana. Im Südosten grenzt es mit einer 1 004 km langen Küste an die warmen Gewässer des Golfs von Mexiko. Da Texas am Schnittpunkt von vier geograhischen Zonen des nordamerikanischen Kontinents liegt, hat es von Meeresküste bis Hochgebirge alles zu bieten.

    Riesige Erdölvorkommen haben dem Staat zu Wohlstand verholfen. Noch heute ist Texas mit 27 % der amerikanischen Ölreserven führend in der Erdgas- und –ölproduktion. Die wirtschaftlichen Gewichte haben sich jedoch nicht zuletzt durch den Ölschock in der Mitte der 80er Jahre verschoben. Der Dienstleistungssektor ist heute der größte Arbeitgeber, gefolgt von der Hochtechnologie.

    Die Texaner sind stolz auf ihr großartiges Erbe und dieser Stolz ist sprichwörtlich. Hier ist nicht nur das Land groß, sondern im Zweifel alles „great", Texas ist ein Staat der Superlative und Texaner weisen bei jeder Gelegenheit darauf hin. Dies zeigt sich u.a. darin, dass das texanische Capitol, also der Parlaments- und Regierungssitz, in Austin 7 Meter höher gebaut ist, als das Capitol der Bundeshauptstadt Washington D.C.

    Der hispanische Einfluss ist auch heute noch zu spüren. Texas ist eine Mischung aus amerikanischer und mexikanischer Kultur. Äußerliches Zeichen dafür sind die Speisekarten der vielen Tex-Mex-Restaurants. Spanisch ist nicht nur eine Randerscheinung, es gibt spanische Radio- und Fernsehsender und häufig sind Schilder zweisprachig.
    Der deutsche Einfluss ist in Texas stärker als in vielen anderen Staaten der USA. Bereits 1831 kamen die ersten deutschen Einwanderer. Städte wie New Braunfels und Fredricksburg sind noch heute ein Synonym dafür. Die deutsche Kultur oder besser gesagt, was heutige amerikanische Nachfahren als solche empfinden, lebt in zahlreichen Traditionsvereinen fort (Sängerbund, Liederkranz, Frohsinn Singing Society usw.). „Wurstfest“ und „Octoberfest“ werden regelmäßig gern gefeiert (teils mit Polka in Dirndl und Lederhose).
    Texas bietet eine erstaunliche Landschaftsvielfalt, von bergigen Wüsten über hochgelegene, von Schluchten zerfurchten Ebenen bis zu fruchtbaren, welligen Hügellandschaften und der tropischen Golfküste, an der es Datteln und Bananen gibt. Es ist ein Land, das sowohl über natürliche Schönheit, als auch über die neueste Technologie verfügt.

    Von der Bevölkerung des Staates Texas gehören 11,3 Millionen Menschen oder 50,2 Prozent ethnischen Minderheiten an; die meisten sind Hispanics/Latinos (7,8 Millionen) und Schwarze (2,7 Millionen). Der weiße Bevölkerungsanteil ist nunmehr die Minderheit (Stand: August 2005).
    Houston (Öl- und Raumfahrtmetropole;1,6 Mio EW), Dallas (Business-Zentrum; über 900.000 EW), San Antonio (mexikanisch beeinflusst; über 780.000 EW) und Fort Worth (Western-Stadt; über 380.000 EW) sind die größten Städte; die Hauptstadt ist Austin (rd. 470.000 EW). Die Gegend von Waco hat sich als einen neues Zentrum etabliert, da hier im 750-Einwohner-Ort Crawford die Farm von US-Präsident George W. Bush liegt.

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