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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Immer die gleichen caller an Jamborees!!!



Ulli Hantke
15. Februar 2005, 09:21
In den letzten Jahren habe ich gesehen, das immer die gleichen Namen auf den Flyern der Student, Fall, Springjamborees stehen? Ich bin der Meihnung, das man auch mal den jungen callern oder den callern, die vielleicht nicht so oft die moeglichkeit haben an Special zu callen eine moeglichkeit gibt.

Was ist Eure Meihnung ???

15. Februar 2005, 17:04
schöne Idee, aber...

Ich erinnere michan eine Jamboree in Reilingen wo man das so machen wollte.

Junge unbekannte Caller.

Die Jamboree war schlecht besucht und bei einigen von den Callern auf dem Programm hat das Tanzen auch nicht wirklich spaß gemacht.

Die Jamborees jetzt im Frühjahr und das 50 Jahre EAASDC sind der gegenpol.
Bekannte Caller die Tänzer ziehen sollen (und auch werden).

Ich bin mir sicher dass die JAmborees dieses JAhr gut besucht sein werden.

Meine Idee dazu wäre ein Mittelweg.
Ein Mischung aus bekannten Callern (die die Tänzer ziehen) und jungen, unbekannten Callern, die mal was anderes, neues bringen.

Bei der Masse an Callern die so eine Jamboree mit sich bringt muss das doch möglich sein, oder?
(Diese Frage zielt direkt auf alle Funktionäre von ECTA, EAASDC und Jamboree ausführenden Clubs die das hier lesen)

Kai

15. Februar 2005, 19:54
HAllo alle zusammen,

es callen doch auch häufig mal nicht so bekannte Caller auf Jamborees, aber im Abend Programm sind mir bekannte Caller lieber!

Ulli Hantke
15. Februar 2005, 20:15
Der Vorschlag mit den gemischten callern ist gut, ich wuerde sogar sagen, das am Abendprogramm Ein Guter und ein Anfaenger callen sollten. Wenn der Gute caller wirklich Gut ist, dann kann er dem Anfaenger helfen!!

v-again
15. Februar 2005, 21:30
Hi @ll ! :-)

Soweit ich es richtig verstanden habe gibt es doch bei der Jamboree in Mainz den Part New Voices, oder ? Ich finde das ist doch ein guter Anfang.... :-)

15. Februar 2005, 22:33
Der Vorschlag mit den gemischten callern ist gut, ich wuerde sogar sagen, das am Abendprogramm Ein Guter und ein Anfaenger callen sollten. Wenn der Gute caller wirklich Gut ist, dann kann er dem Anfaenger helfen!! wie soll das denn gehen? wie oft warst du auf der bühne mit einem "starcaller" zusammen? da muß jeder selbst zeigen, was er KANN! und wer nichts kann, spürt es SOFORT an der publikumsreaktion! und ich möchte nicht gerne neben paul bristow auf der bühne stehen - dafür bin ich zu schlecht. das publikum will unterhalten werden, und ob das erfolgt, wenn ein "besserer" caller auf der bühne seinem "schwächeren" kollegen hilft?? jeder caller auf der bühne muß seine stärken ausspielen, und wenn verschiedene caller auf der bühne verschiedene stärken haben, und diese sich ergänzen, ist es optimal. aber dazu muß "otto normalcaller" schon SEHR GUT SEIN, um neben einem torsten geppert, kenny reese, stefan förster, al stevens auf der bühne bestehen zu können !

Ulli Hantke
16. Februar 2005, 00:23
HI Erich,
schoen dich hier zu treffen!!

Ich habe an deinem Special Dance (Museum Dance) 2002 mit Kenny Reese und Kurt Wierer gecallt. Als ich mit Kurt zuusammen callte, hat er versucht mich nieder zu machen, Kenny hat das gesehen und ist mit auf die Buehne gekommen und hat mich wieder rausgeholt, er hat mich und sich selber bestimmt 3 Stufen ueber Kurt geholfen!!!! Als ich mit ihm dann (ohne Kurt) zusammen callte hat er das wieder gemacht und die taenzer hatten einen riesen spass weill sie merkten, das wir uns verstehen und nicht versuchen uns auszuspielen!!! Das ist ein Grund warum ich einen Kenny sofort wieder fuer ein Special haben moechte. Ein Caller der denkt einen kleinen Krieg auf der Buehne zu machen ist kein TOPCALLER !!!!!!!!!!!! Sprech mal mit den TOPCALLERN darueber!!!!!!! Ich habe das gleiche mit Thorsten Geppert, Paul Bristow, Al Steven, Ingvar Pettersson, Thomy Morgenroth usw. erlebt, wenn du versuchst den TOPCALLER fertig zu machen, dann macht er dich fertig. Aber wenn du zeigst, das du mit Ihm zusammen callen willst, dann hilft er dir. auch ein Paul Bristow!!! :!:

16. Februar 2005, 01:18
uli, ich habe keinen special dance. mich wundert, daß du in 2002 in sinsheim gecallt hast, du standest gar nicht auf dem programm...wer versucht, einen mit-caller auf der bühne fertig zu machen, hat seinen "beruf" verfehlt - aber manche caller erkennen nicht, daß sie den "falschen beruf" gewählt haben....die erfolgreiche zusammenarbeit mit "topcallern" auf der bühne setzt "mindest-fähigkeiten" für jeden caller voraus, damit die tänzer ihren spaß haben. das gelingt kaum, wenn ein zu großes leistungsgefälle zwischen den callern auf der bühne besteht. und wenn sich caller auf der bühne ergänzen und gut miteinander zusammencallen/-singen, kann das sehr schön werden - auch für die caller. p.s. ich hatte schon viel vergnügen, auf der bühne mit stefan förster, al stevens, kenny reese, jim robar, dave preskitt, lorenz kuhlee, stefan lasch u.a. zusammenzucallen - das sind leute, die callen KÖNNEN - und mit denen zusammen macht es einen RIESENSPASS.

Ulli Hantke
16. Februar 2005, 08:12
ich hatte fuer idch gecallt, ich glaube du mustest in diesem Jahr beruflich weg!? Ein Topcaller ist ein Topcaller wenn er dich mit durchsprogramm leiten kann!!! Ich hatte mein ersten Special dance mit Al Stevens, er hat mich unterstuetzt und hat mir auch geholfen!! Das ist ein Topcaller!

Ulrich (Obi) Brandt
16. Februar 2005, 09:18
Guten Morgen!
Hier ein kurzer Kommentar @kai: Wer eine Jamboree oder ein Fall Round Up organisiert, sucht sich seine Caller, Cuer und Leader aus und läßt sich diese dann von EAASDC und ECTA bestätigen. Die geltenden Regeln sagen aus, daß sich z.B. ECTA nur(!) um den aktiven Status der Programm-Leader zu kümmern hat und für eventuelle Ausnahmegenehmigungen (nicht-ECTA-Caller etc.) zuständig ist. Ob der veranstaltende Club bei der Auswahl eventuell danebengegriffen hat, hat die ECTA nicht zu interessieren......das schließt Dinge wie Tagesform, Animositäten zwischen den Programmleadern und Ähnliches mit ein. Es mag zwar hart klingen, aber ECTA hat nur dann Möglichkeiten, einzugreifen, wenn ein beteiligter ECTA-Aktiver gegen Regeln verstößt....schlechtes Callen, Cuen und Prompten ist, außer in Extremfällen, kein Regelverstoß. Noch ein Wort zu Neulingen: bevor ein Leader nicht auf einer Bühne vor vielen (dem Leader unbekannten) Tänzern gestanden hat, weiß keiner (auch der Leader selbst nicht), ob das funktioniert oder nicht....insofern ist eine Programmgestaltung mit Neulingen immer ein Risiko. Es ist halt die Frage, wie mixt man das Programm und was wird riskiert.......und ich weiß, wovon ich rede - das Problem hatte ich schon zweimal bei der Zusammenstellung eines Fall Round Up.....

Ulrich 'Obi' Brandt
ECTA Equipment Manager

16. Februar 2005, 10:01
Hallo,

nicht zu vergessen, welchem "Druck" sich der Neuling damit aussetzt (wenn er nicht gerade vor Selbstsicherheit strotzt - soll auch vorkommen)!

Ich bin mit Sicherheit nicht der/die supersupertechniktoll-caller(in), hab nur ´ne schöne Stimme und werde viel gebucht... aber meint nicht, dass mir das immer leicht fällt.
Mir steht ein Ereignis bevor am 11.03. - davor hab ich ziemlich Schiss! Ich bereite mich gerade darauf vor wie Harry - ob es was nüzt, weiss ich noch nicht. Viele unterschätzen den Stress, dem man sich damit aussetzt! Und den Konkurrenzkampf auf der Bühne kenne ich auch zur Genüge! Gerade weil ich ja auch "nur" eine Frau bin, die nimmt man eh nicht so ernst.

Selbsteinschätzung ist sehr wichtig - als Tänzer wie auch als Caller!

Gruss Astrid

Peter Weber
16. Februar 2005, 12:47
Es war immer ein wesentlicher Punkt bei enem Jamboree, Callern aus der 2. Reihe eine Möglichkeit zu verschaffen sich einem größeren Publikum zu präsentieren bzw seine eigenen Fähigkeiten auszuprobieren.
Dafür war es früher üblich, am Sonntag ein Programm für Caller from the floor anzubieten.
Leider ist diese Möglichkeit etwas vernachlässigt worden. Woher kommen denn neue, gute Caller, wenn wir (die Tänzer) ihnen nicht auch einmal eine Chance geben.
Auch ein Strefan Förster hat einmal angefangen.
Peter Weber

16. Februar 2005, 13:45
Guten Mittag,

darum sollte es auch "Caller from the Floor" oder "New Voices" auf Jamborees geben ! Ich halte diesen Programmteil für sehr wichtig. Nur so kann man "neue Stimmen" kennenlernen.

Ich finde auch wichtig, dass ein erfahrener Caller einen nicht so erfahrenen unterstützt und ihm - sofern möglich - auf der Bühne hilft.

Aber was ich mit meinem Beitrag w.o. ausdrücken wollte war, dass auch erfahrene Caller zuweilen unter Lampenfieber, Stress vielleicht nicht richtig funktionierende Technik, schlechter Sound, wartende-im-Square-stehende-ungeduldige-Tänzer, unter Druck leiden, so dass sie - auch wenn es nicht immer danach aussieht - nicht mehr unterstützen können. Selbst wenn sie es wollten, haben sie in diesen Momenten mit sich selbst viel zu viel zu tun. Es gibt Ausnahmen, zu denen zähle ich mich nicht unbedingt.

Ich erinnere mich sehr gut an die Zeit "Caller-from-the-floor" und daran, dass ich vor lauter Nervosität die Nadel nicht auf die Platte bekommen habe geschweige denn mir irgendeinen Square merken konnte - kann ich auch heute oft nicht.

Es ist doch ein erheblicher Unterschied, vor seinen eigenen Leuten im Club zu stehen oder auf einer Bühne bei einem Jamboree vor vielleicht hunderten von (anspruchsvollen) Tänzern! Das ist Stress pur!
Für einen Tip beim Caller-from-the-Floor kann man das noch verkraften aber über mehrere Stunden?
Erfahrungen langsam sammeln ist doch ok und wenn jemand gut ist (ist alles relativ), dann kommt seine Zeit. Es dauert halt manchmal etwas länger.

Was ich noch w.o. ausdrücken wollte ist, dass die Erwartungshaltung der Tänzer, Clubs, -Vorstände manchmal sehr hoch ist und der Stress sich dadurch noch mehr erhöht, weil man nicht weiss, ob man dieser Erwartungshaltung gerecht wird.

Man muss oft ganz schön cool sein (oder so wirken!) und das gelingt einem "manchmal" besser, wenn man aus Erfahrung weiss, was auf einen zukommt.

Astrid

16. Februar 2005, 16:56
Ulli,
in der jüngeren Vergangenheit gab es fast nur Junior- und unbekannte Caller auf dem Programm der damals vier (mit Student Jamboree fünf) jährlichen Jamborees. Dies auch, weil bekanntere Caller, die ja fast jeden Samstag irgendwo bezahlt im Einsatz sind, es vorzogen, das Jamboree-Wochenende zum Kurzurlaub, oder zum bezahlten Einsatz im Nicht-EAASDC/ECTA-Ausland zu verbringen. Bewußt auch aus dem Grund, weil sie für einen Einsatz auf der Jamboree ja nicht bezahlt werden. Einzige Ausnahme war, wenn der bekanntere Caller Clubcaller des Clubs war, der die Jamboree ausrichtete.

Doch dann brachen die Besucherzahlen der Jamborees so immens ein, daß die Ursachenforschung losging. Über mehrere EAASDC-Meetings hinweg wurde nach Gründen gesucht, und Lösungen angegangen.
So stellten wir von vier Jamborees auf zwei um,- und bei einem Meeting, das an einer Jamboree in Reilingen stattfand, war plötzlich der Antrag, doch die bekannten, die Leute anziehenden Caller für den Einsatz zu bezahlen. Dies eben weil die Tänzer ja fast jedes Wochenende im Umkreis von einer Stunde Fahrzeit einen oder mehrere bekannte Caller haben können,- und somit verwöhnt sich die oft namenlosen, unbekannten Caller an den Jamborees "nicht antun" würden.
Das war m.E. genau an der Jamboree in Reilingen, die von dem Club ausgerichtet wurde, der bewußt alle Caller, die bei ihm seit seiner Existenz gecallt hatten, aufs Programm gepackt hatte,- und wo wir Tänzer, weil eben jedes Wochenende Besseres gewohnt, bei vielen dieser Caller gelangweilt grummelten und besser dieses Wochenende im Garten oder im Bett verbracht hätten.

Daraufhin versuchten die in der Folgezeit eine Jamboree planenden Clubs ganz bewußt besonders die bekannteren Caller auf das Programm zu bekommen.

Und die Unterschiede im Publikumsinteresse sind schon callerbezogen immens. Wer denkt nicht an den Event zurück, wo bei Paul Bristov die Halle bald aus den Nähten krachte,- und dann, nur Minuten später zwei Squares Mühe hatten, zusammenzufinden,- denn da sollten die beiden tschechischen Caller arbeiten,- die zu der Zeit noch unbekannt waren.

Schauen wir mal nach den USA,- und wenn es Deine Zeit erlaubt, solltest Du noch bei der 54.National Square Dance Convention in Portland, OR (23.-25.6.) vorbeischauen.
Dort muß ja jeder, auch die Caller, Cuer, Leader, seine Registrierung bezahlen,- und alle Caller, Cuer, etc. arbeiten da ohne Gage.
Dort wird das Programm gemischt,- zwischen unbekannten und bekannten Callern,- und von Jahr zu Jahr gibt es die Diskussionen. Denn packt mal ein Programmkomittee fast nur bekannte Caller in die Prime time,- also z.B. ins Abendprogramm zur Liveband,- dann beschweren sich die unbekannteren Caller, daß sie nur Spots am Vor- und Nachmittag bekämen. Folgt ein Programmkommittee dieser Kritik und verteilt die Caller quer über die ganzen Hallen und Spots,- dann kommen entweder manche bekannte Caller nicht zu einem Spot am Vormittag, oder Tänzer und bekanntere Caller beschweren sich, daß so viele Unbekannte im Abendprogramm sind. Und hat gar eine National SD Convention, die die Caller mischte, weniger Teilnehmer als die im Jahr zuvor, dann kriegt das Programmkommitee verbal Dresche,- und das Vorbereitungsgremium für die folgende NSDC wird dann lieber wieder die Spots in der Prime time mit bekannteren Namen füllen.

Mag sein, daß dieses Hin und Her auch mitverantwortlich dafür ist, daß bei den National Square Dance Conventions in den USA immer mehr Caller und auch Cuer, die auf dem Programm stehen, ganz fehlen, oder zu einzelnen Spots nicht kommen. Ja, es ist sogar so, daß immer mehr Caller offenbar warten, bis sie im Programm, und damit mit Namen und Adresse im Programmbuch sind,- und dann kurzfristig absagen oder einfach nicht aufschlagen. Jedenfalls hat das Team vor Ort immer öfter das Problem, kurzfristig ausgefallene Callerspots zu füllen.
Das, lieber Ulli, wäre auch für Dich die Chance. Wie gesagt, wenn Du es zeitlich während Deines Aufenthaltes in den USA noch hineinkriegst: Zahl Dein Registration-Fee (geht auch noch vor Ort, aber vor dem 1.Mai ist es 10 $ billiger), melde Dich auf der Registration als Caller,- und vor Ort dann in der Caller-Community. Sag dort, daß sie Dich jederzeit für Mainstream und Plus (callst Du mittlerweile schon A 1?) einsetzen können,- und ich denke mir, sie werden Dich gerne einsetzen, wenn irgendwo jemand ausfällt...
Und wer weiß, vielleicht nimmt Dich ja einer der dort anwesenden SD-Plattenhändler, z.B. mein Chef (bei http://www.dosado.com ) Bill, der ja auch Hanhurst records betreibt, unter Vertrag?

Heinz

16. Februar 2005, 17:33
Astrid,




Ich bin mit Sicherheit nicht der/die supersupertechniktoll-caller(in), hab nur ´ne schöne Stimme und werde viel gebucht... aber meint nicht, dass mir das immer leicht fällt.

weißt Du, als dafür Clubverantwortlicher hab ich Dich gebucht, - und ich denke, es wird anderen an meiner Stelle ähnlich gegangen sein, weil Du nicht nur eine schöne Stimme und auch optisch hübsch anzusehen bist, sondern weil Du keine Starallüren hast, zu Deinen Schwächen stehst, und sichtbar hart und mit Erfolg an ihnen arbeitest. Und jeden, den ich bisher fragte, sagte: "Die Astrid ist prima!".



Mir steht ein Ereignis bevor am 11.03. - davor hab ich ziemlich Schiss! Ich bereite mich gerade darauf vor wie Harry - ob es was nüzt, weiss ich noch nicht. Viele unterschätzen den Stress, dem man sich damit aussetzt! Und den Konkurrenzkampf auf der Bühne kenne ich auch zur Genüge! Gerade weil ich ja auch "nur" eine Frau bin, die nimmt man eh nicht so ernst.


keine Sorge. Der 11.3. ist der Anreisetag, da sind noch nicht soo viele da,-
und 18-20 Uhr ist quasi Vorabend-Programm,- zwar in der riesengroßen Halle und mit Kenny,- doch den hat ja vor ein paar Stunden Ulli Handke aus Australien sehr für seine Kollegialität gelobt. Auch wird Ullrich Brandt(?) für guten Sound sorgen. Zudem ist ja in den anderen Hallen auch einiges los,- Plus mit Uwe und Dave wird gut besucht sein, die Round Dancer werden auch anderswo ihre Kreise drehen, Clogging und Contra laufen zur selben Zeit auch.

Glaube mir, die zwei Stunden werden vergehen wie im Flug, und eine gute Vorarbeit sein für den Abend des Samstages, wo Du dann ja mit zahllosen Squares (dann haben ja alle anderen Hallen zu!) im Abendprogramm zusammen mit Uwe, Uli (Schingen), Dave und Sammy drei tolle Stunden MS/MS/Rounds verbringen wirst.

Ich sage nur: Toi, toi, toi!

Heinz

PS: Ob ich schon am Freitagabend in Mainz sein kann, kann ich noch nicht übersehen, denn der Freitagabend gehört meiner Gesellschaftstanzpartnerin, d.h. wenn sie zum Tanzen kommt, komme ich erst Samstags zur Jamboree nach Mainz.

Selbsteinschätzung ist sehr wichtig - als Tänzer wie auch als Caller!

Gruss Astrid[/quote]

16. Februar 2005, 17:52
Peter,


Dafür war es früher üblich, am Sonntag ein Programm für Caller from the floor anzubieten.
Leider ist diese Möglichkeit etwas vernachlässigt worden. Woher kommen denn neue, gute Caller, wenn wir (die Tänzer) ihnen nicht auch einmal eine Chance geben.
Auch ein Strefan Förster hat einmal angefangen.
Peter Weber

nun, es gibt auch in der nun auf uns zukommenden Jamboree am Samstag mittag "New voices",- und am Sonntag von 13-15 Uhr "Callers und Cuers from the floor",- klar, das ist nicht in der Hauptzeit.
Aber da ist halt wieder das Problem, daß man nicht nach allen Mücken auf einmal schlagen kann:
Setze ich unbekannte Caller in die "prime time",- dann hab ich eine Jamboree mit zu wenig Tänzern.

Setze ich bekannte Caller in die Hauptzeit, dann habe ich eine vollere Halle, aber die unbekannten und Junior-Caller (und ihre Präsies) beschweren sich, weil sie keinen Spot oder keinen Spot in der "prime time" kriegen.

Überall reden wir von Kundenorientierung,-
die findet auch in dem Neujahrsvorsatz Ausdruck, den eine amerikanische Callerin zu Jahresanfang schrieb: "Ich zeige meinen Tängzern nicht,
wie gut ich callen kann, - ich zeige ihnen, wie gut sie tanzen können!"

Heinz

16. Februar 2005, 22:01
heinz, amerika kann sich glücklich schätzen, wenn dort eine callerin den tänzern zeigen kann, wie GUT (was ist gut?) sie tanzen (diese GEHEIMNIS kennen die deutschen caller übrigens auch schon...). wenn ich mir dann aber die tanzkenntnisse von amerikanischen tänzern beim besuch in deutschland ansehe.....In deutschland darf ich leider kaum noch 'by definition' callen, denn dann würde ich den tänzern zeigen, wie ....... sie tanzen...Wenn ich "0 8 15" calle, dann tanzen sie natürlich gut, aber einige langweilen sich. ich mag am liebsten tänzer, die GUT ausgebildet sind (= die definitionen kennen), und denen ich durch mein callen und hilfreiche worte den spaß vermittele, was NEUES zu tanzen (im rahmen der definitionen des programmes!)- auch wenn es gehirnarbeit erfordert. ich sehe den spaß darin, eine herausforderung (was NEUES) erfolgreich bewältigt zu haben!

Ulli Hantke
17. Februar 2005, 00:21
Hi Heinz,
lieder komme ich anfang April woeder zurueck, aber ich konnte und kann zurzeit als Clubcaller von drei Canadischen Clubs erfahrungen sammel was Square dance in Canadsa und USA ist!!!

Ja ich calle auch A1 bei meinen Chickendales in Kirchheim.

Eine Gute mischung mit Erfahrenen Caller und Neuen callern ist glaub eine Gute loesung!

Hi Astrid,
ich finde selber, das wenn mehr taenzer da sind du nicht so genau angeschaut wirst wie auf einem Special Dance!!

Bei mir ist es so,je mehr taenzer da sind um so besser ist es, wenn nur 1 oder zwei Squares da sind, ist es schwerer fuer stimmung zu sorgen, denn bei 20 Square oder mehr, sorgen die mittaenzer fuer stimmung!!!

Viel spass am 11.03 :wink:

17. Februar 2005, 10:57
Hallo @all

Ulli – schön, dich hier zu treffen. Hast schon ein bisschen Ami-Slang angenommen :-) ?

Was ich meinte – jeder ist anders und du callst ja auch schon eine Weile, bist ja auch Specialerfahren – aber das ist nicht jeder Caller. Und dann ist es schon ein Unterschied, ob ich zu Hause im Club meine bekannten Tänzer vor mir habe oder aufeinmal viele unbekannte Gesichter, die mich vielleicht noch fragend ansehen. Und eben weil jeder anders ist, gibt es auch GROSSE (hier nicht auf Körpergrösse bezogen) Caller, die auch nervös werden können, immer noch!

Was die Stimmung angeht, gebe ich dir recht – aber gerade Anfängercaller – haben auf einer so grossen Bühne erstmal mit sich selber zu tun, wollen zeigen, was sie können – klar um sich einen Namen zu machen – aber manchmal geht der Schuss nach hinten los... und dann is nix mehr mit Stimmung.

Erich – ja, was den Bildungsstand der Tänzer angeht muss ich dir (leider) recht geben.
Wo Tänzer wie Caller, den meisten Spass haben oder was sie jeweils vom anderen verlangen ist unterschiedlich. Ich bin ja jetzt nicht unbedingt der Caller, der den Tänzern sooo viel abverlangt. Ich calle schon gern ungewöhnlich – versuch´s zumindest – aber das mach ich oft lieber zu Hause im Club. Dabei lege ich besonders Wert auf korrekte Ausbildung der Tänzer, so dass sie draussen überleben und nicht frustriert sind. Genauso frustrierend empfinde ich es als Caller, wenn dann bei den einfachsten Dingen garnix mehr geht... Mannomann, schlimm, schlimm!

Gerade auf Jamborees empfinde ich das Können der Tänzer besonders niedrig, komischerweise! Ich experimentiere dann nich so gerne mit aussergewöhnlichen Sachen, bleibe lieber auf der sicheren Seite und versuche Spass zu vermitteln. Es freut mich, wenn mir das gelingt und ich die, die mehr erwartet haben, nicht zu sehr enttäuscht habe...

Aber deswegen denke ich, sollte man mit sogenannten „Jungcallern“ auf Jamborees vorsichtig sein. Wenn sie genügend Erfahrungen im eigenen Club sammeln konnten und wissen (zumindest tlw.) was sie tun, bitte – dann kann man sie auf die Masse loslassen. Denn: nicht alle unbekannten Caller sind schlecht !!

Heinz – auch wenn´s manchmal schwer ist – dein letzter Satz (das man den Tänzern zeigt, dass sie tanzen können) finde ich trotzdem gut!
Danke übrigens für Deine aufbauenden Worte! Lass uns mal quatschen, in Mainz...

In diesem Sinne, der Caller macht nur Vorschläge!
Astrid

Ulli Hantke
18. Februar 2005, 00:17
Hi Astrid,
ja, ich habe schon ein sehr grosses Handtuch im Mund (Amislang)

Ist sehr interesaant von dir hier was du schreibst, du bist ja nicht grade ne callerin die wenig special dances hat, ich freu mich auch schon wenn du zu meinem Specila kommst!!! :lol:

Das mit der Angst, finde ich sehr wichtig fuer einen caller, wenn ein caller kein lambenfieber mehr hat oder auch denkt, ach was soll ich Angst haben, der ist bestimmt nicht so gut wie die caller die etwas afregung haben und sich dann auch deswegen mehr anstrengen wwollen!!! Ist oft besser, auch ein Thorsten Geppert und Kenny haben ein bischen lambenfieber! Am Ersten Tip halt!!!!

Viele gruesse aus Amiland 8)

18. Februar 2005, 09:14
Tja wer kein Lampenfieber als Caller hat, der sollte wieder aufhören, denn dann ist er abgestumpft und betreibt das ganze nur noch halbherzig.

Was du vorher sagtest Ulli von wegen für zwei Squares ist es schwerer Stimmung zu machen:

Finde ich nicht, ich ziehe die selben Gags durch und powere genauso rein wie für 200 oder eben nur 3 Squares.

Ich habe schon erlebt, dass auf einem Jamboree wo von 40 möglichen Squares (gezählt am Samstag abend) zu meinem Programmpunkt (die Morning Show am Sonntag - irgendwie erwische ich immer diesen Part :wink: ) gerade mal 6 - 15 Squares da waren. Doch denen hats sehr gefallen und die sind mitgegangen wie Schmitz´Katze.
Ulli du hast das Jahr darauf selber mitbekommen auf der Jamboree wie das ist das Morning Programm zu gestalten, und ich finde du hast es - dafür das es eigentlich der schwerste Punkt ist, Müde Leiber wieder zu motivieren - sehr gut gemacht.

Was mich zum Schluss kommen lässt - Motivation ist alles.

Ulli Hantke
18. Februar 2005, 09:26
HI Marcus,
vielen dank fuer die Blumen, es hat auch sehr viel Spass gemacht mit dir zu callen!!! 8)

Klar, der einsatzt zu callen sollte fuer zwei squares genauso gross sein, wie fuer 1000 Squares!!! Aber wenn eine ganze halle schreit, dann brauch ich eigentlich nr noch ins Micro fluestern!!

Aber jetzt zurueck zum eigentlichen Thema!!!!

Wir waren an der Jamboree eigentlich sehr unbekammt (im gegensatz zu Dave Presskitt der nach uns callen durfte) Aber wir hatten gegen ende immer mehr dancer auf der Flaeche und ich finde das war sehr toll! Warum hatten wir immer mehr dancer, die anderen haben warscheinlich gesagt, die caller machen ihren Job sehr gut und sind dann rueber gekommen!!!

Was ich schade fanf, war das nach den New Voices Programm eigentlich keine neuen stimmen zu hoeren waren. Ich finde das sollte man aendern. Wenn ich eine solche Jamboree organiesieren wuerde, dann wuerde ich auch ein New Voice Programm einsetzten und danch die neuen Stimmen mit erfahren caller uebers Programm etwas Spaeter verteilen!!! Oder vieleicht die selben wieder fuer eine Stunde Am Tag zusammen>?? wie auch immer!

18. Februar 2005, 15:57
Hallo zusammen,

ich finde es gut, dass es auf vielen Jamborees/ Specials einen Block für "New Voices" gibt, aber ich habe nun schon des Öfteren gesehen, dass die Hallen bei weitem nicht so gut besucht sind wie andere Hallen wo bekanntere Caller auf dem Programm stehen.
Und wenn alle mal darüber nachdenken, dann würden viele sagen, dass sie es nicht unbedingt vorziehen würden einen Nachwuchscaller zu hören, sondern lieber zu Al Stevens, Paul Bristow etc. tanzen würden.

Ulli Hantke
20. Februar 2005, 10:02
Ich denke, das es leider viele seulcher dancer gibt, aber die dancer auf die man bauen kann und sich verlassen kann, die denken nicht so!!!! Und das sind dann auch die echten Square Dancer!!!!!!!! 8)

eR.Ka1
20. Februar 2005, 11:25
Ich für meinen Teil sage, ich höre jeden caller erst einmal an (während ich tanze), und ob ich dann weitere Tips zu diesem tanze, das entscheidet sich in dieser Zeit, möglicherweise tanze ich weiter, da ich grundsätzlich keine Körbe gebe, außer ich bin schon vergeben.

Robert

Ulli Hantke
20. Februar 2005, 21:13
Das ist die richtige einstellung :lol:

23. Februar 2005, 15:48
Jupp das finde ich auch, das ist die perfekte Einstellung zu diesem Thema.

Ich hoffe auch das du immer dafür belohnt wurdest das du auf die Caller eingegangen bist.

02. März 2005, 12:47
..

02. März 2005, 14:07
Dieses Phänomän ist leider nur zu häufig zu sehen, jedoch kenne ich es bisher immer so, dass der eher unbekanntere Jungcaller so auf Konfrontation aus war, um sich zu beweisen das er vielleicht besser callen kann als der andere oder ein Top Caller.

Jedoch lasst mich dies ganz offen Sagen: Diese Art von Einstellung is BULL SHIT!!
Jeder Caller der mehr Erfahrung hat als man selbst - sei es nun ein Top Caller oder eben nur einer mit mehr Routine - der callt mich an die Wand wenn er will. Denn Erfahrung ist etwas was nicht zu übertrumpfen ist.

Die Frage ist halt nur: Wollen wir das? Wollen die Tänzer das?? Letztere werden sich im Zweifel bei euch beschweren. Ich halte es so, dass ich lieber ein Miteinander habe, wie beim letzten Spring Jamboree in Dachau.

Da habe ich mit Ulli Hantke und Manfred Anzill zusammen das Morning Men Wake up Programm bestritten. War lustig, und es kam auch so rüber, die Tänzer die da waren hatten alle noch die After Party in den Knochen, die haben alles gebrauchen können, nur keinen Fight auf der Bühne. Doch so war es ein ich sags mal so ein nettes "Erwachen" und die Leute plus Caller hatten Ihren Spass.
Denn eines sollten wir Caller uns merken: Unsere Leistungen bewertet kein Top Caller, kein ECTA President, kein CALLERLAB Leader oder auch nur sonst einer der mit Calling zu tun hat. Unsere Jury ist und bleibt der Tänzer, er entscheidet ob er zu uns tanzen will oder nicht. Wenn wir statt 50 Squares nur noch 1 oder 2 und diese mit Hängen und Biegen auf den Floor bekommen dann müssen wir uns Gedanken machen, was wir falsch machen. Und unterschätzt es nicht, Tänzer wissen verdammt gut ob die Caller zusammenarbeiten oder gegeneinander....

Ulli Hantke
02. März 2005, 20:54
HI Marcus,

echt super was du schreibst, so sollte jeder caller denken!!!!! :wink:

03. März 2005, 11:07
Nun Ulli,
das ist eben meine Erfahrung die ich mit manchen Callern gemacht habe. Ich hatte da ein nettes Erlebnis vor einigen Jahren in Straubing bei einem Bavarian Festival.
Meine ersten Schritte als Caller im Plus Level.

Zur Erklärung: Bavarian Festival ist ein Special wo es kaum feste Caller auf dem Program gibt, die meiste Zeit wird mit Callern from the Floor gearbeitet. Der Vorteil geringe bis keine Kosten - die Tänzer zahlen auch keinen Eintritt. Dafür müssen sie eben auch mal Anfänger ertragen :wink:

Ich hatte mich auf einen Tipp eingestellt, diesen auch super vorbereitet. Doch dann die Überraschung kein anderer der anwesenden Caller hatte sich in die Liste eingetragen. Somit war ich alleine für knapp 3 Stunden.

Ohne die Hilfe von Francois Lamoureux, der als MC da war hätte ich das Pensum kaum geschafft und wäre wohl nach dem zweiten Tipp mit 2 Squares von Anfangs 18 da gestanden. So aber haben wir uns ergänzt und Francois hat mir sehr geholfen die Sache einigermaßen Heil zu überstehen.

Verstehst was ich damit sagen will: Er hätte es leicht gehabt mich fertig zu machen, denn ich kannte mich zu dem Zeitpunkt noch nicht so gut aus, doch er hat mich ermutigt und mich aufgebaut. Und das rechne ich ihm noch heute hoch an.

So sollte jeder Caller mit dem anderern umgehen, denn dann sieht auch der Tänzer hey da lernt einer was, der ist zwar noch nicht so gut wie der andere, aber aus dem kann noch mal ein großer werden.

Das versuche ich auch seit diesem Tag an jeden Caller weiterzugeben, der mit mir zusammen callen soll, muss oder will. Wenn ich merke mein Partner ist noch nicht so gut oder so fit oder was weiß ich, dann fahre ich das Level runter, nehme ihn an Bord und wir fahren gemeinsam das Level wieder hoch.

03. März 2005, 16:00
..

04. März 2005, 09:21
Nun stimmt diesen Größenwahn kann es geben, doch gibt es auch Wege dieses Duell zu vermeiden, denn wenn man schon Tippsharing betreibt, dann gehe ich auf seine "Attacken" eben nicht ein. Ich "kaufe" mir das "Früchtchen" dann lieber nach dem Tipp und wasche ihm den Kopf was das soll.

Auf der Bühne kann man da schon was machen, das es nicht nach Fight aussieht. Gut wenn einer mit dem Kopf durch die Wand will, was kannst da machen nix, lass ihn laufen. Nach dem Ersten Floor Kill wird er wieder ruhiger.

Im Vordergrund steht mir immer noch der Tänzer. Und by the way:

Ich bin als Clubcaller des veranstaltenden Clubs immer noch in der Lage, mitzuentscheiden mit wem ich zusammen calle. Und als Gast kann ich das auch entscheiden.

Wenn ich also schon im Vorfeld weiss, es gibt unüberwindbare Spannungen, sollte man sich überlegen ob man dann dieses Special wirklich bestreiten will...

04. März 2005, 10:18
Markus, Du hast Recht:
Bevor ich ausschwärme, um einen Guestcaller zu engagieren, frage ich erst meinen Clubcaller, mit wem er gut kann, bzw. mit wem er das mal probieren möchte. Und ich frage ihn, mit wem er absolut nicht kann.
Und selbstverständlich fallen dann schon mal die weg, die mein Clubcaller, der ja kreativ mit dem Guestcaller zusammenarbeiten können soll, nicht mag.

Das ging bislang immer gut.

Heinz

04. März 2005, 22:09
Hallo zusammen!
Erstmalig wage ich mich, nachdem ich etliche Beiträge gelesen habe, in das Forum und fühle mich so, wie eine Jungcallerin, die das erste Mal eine Bühne in einem großenSaal mit vielen Squares betritt.... (jedenfalls stelle ich mir das so vor!)

Wollt Ihr Caller wirklich eine Wettbewerb um die "guten" Plätze im Tanzprogramm der Jamborees?
Welche sind das denn? Nur die im Abendprogramm?? Welcher Platz ist besser? Der um 15 Uhr vor der Kaffepause, wenn der Kaffeeduft schon an den Nasen kitzelt? Oder der um 16 Uhr für die Tänzer mit den Kaffe&Kuchen-Bäuchen?

Ich würde mir wünschen, dass auch unter Callern, das Miteinander im Vordergrund steht. Miteinander erleben wir die Einzigartigkeit des Einzelnen, aber auch die Vielfalt aller gemeinsam. Und nur die Summe ermöglicht es, dass unsere Square Dance Welt bunter und interessanter wird - für alle!! Ein sog. "Top-Caller" wie ein "Jung-Caller" haben dort einen Platz!!! :D

In diesem Sinne freue ich mich mit Callern zu tanzen, denen es gelingt Tänzer herausfordernd, aber auch harmonisch zur "richtigen" Zeit mit den "richtigen" Vorschläge für's Tanzen mit der "richtigen" Musik zu beschenken!

Vielen Dank dafür!
Christa

Ulli Hantke
05. März 2005, 07:21
Hi @all,
ich denke es gibt andere Wege um den dancern zu zeigen, das man Gut ist! Man muss nicht immer den anderen nieder machen oder versuchen mit ihm zu kaempfen!!

Es gibt immer einen kleinen kongorenzkampf auf der Buehne, aber das ist normal, den jeder caller moechte ja gerne an vielen specials callen (fast jeder)!!!

Aber ich wollte mit diesem Thema wissen was ihr meint, guten oder bekannte caller auf Jamborees oder neulingen???? Ich finde wir brauchen eine gute Mischung zwischen Guten und nicht so erfahrene caller an Jamborees. Ich denke an einen Workshop, ich sehe an Jamborees immer die gleichen Namen an WS, Dave Presskitt oder Al Stevens, was haltet Ihr davon wenn ein Guter und ein nicht erfahrener caller solche Programmpunkte zsammen gestalten??

05. März 2005, 08:44
Ich denke an einen Workshop, ich sehe an Jamborees immer die gleichen Namen an WS, Dave Presskitt oder Al Stevens, was haltet Ihr davon wenn ein Guter und ein nicht erfahrener caller solche Programmpunkte zsammen gestalten??

Hallo,

habe ich da noch was übersehen? Der MS Workshop wird immer vom SD Coordinator durchgeführt...

Gruß

Thom

05. März 2005, 15:58
..

05. März 2005, 16:48
Frage von Ulli:
Aber ich wollte mit diesem Thema wissen was ihr meint, guten oder bekannte caller auf Jamborees oder neulingen????


ANTWORT VON MIR:
Wir wollen beides! Wir sind gar nicht anspruchsvoll!! :o

Erfahrene Caller sind auch nicht immer gut und Jungcaller können auch gut sein! Sie sind oft besser vorbereitet, weil sie einen WS oder was auch immer sie callen dürfen, nicht mal einfach so aus dem Ärmel schütteln können.

Wir wäre es, wenn die erfahrenen (i.d.R.) guten oder auch sehr guten Caller Kontakt zu Jungcallern knüpfen und immer einen Programmteil auf den Jamborees mit dem Nachwuchs zusammen gestalten? Wie auch immer sie das aufteilen: EIn Jungcaller hat eine Super-Stimme und kann toll singen und mit guten SInging-Calls begeistern, ein anderer ist guter Techniker und macht interessante Pattern oder auch eine Mischung davon.
Dafür wäre erforderlich, dass die erfahrenen Top-Caller, sich mit dem Potenzial des/der Jungcaller/in beschäftigen und so Talente fördern können.

Damit sollte dann auch ausgeschlossen sein, dass Nachwuchscaller (egal ob jung oder alt) callen, denen die Tänzer weglaufen, denn ob jemand talentiert oder geeignet ist, sollte ein Erfahrener einschätzen können.

Letztlich stimmen aber die Tänzer mit den Füßen und mit den Händen ab. Und das müssen Caller/innen snsibel wahrnehmen und sich (und die Tänzerinnen und Tänzer) direkt fragen: warum....?

Allen Callern eine erfolgrreiche Jamboree!
Mitquadratischen Grüßen
Christa

08. März 2005, 15:28
Vielleicht ist hier auch mal der ECTA-Zwang für Caller zu überprüfen.

Ich kenne einen guten Caller der hätte eine Jamboree callen sollen.
Seit er aber soundsolange nicht mehr bei einer Jamboree war ist er nicht mehr Aktives Mitglied der ECTA gewesen.

Daraufhin hat er der ECTA den Rücken gekehrt.
Und somit ist auch keine Jamboree für ihn drin.

Das wäre mal eine neue Gute Stimme für die Jamboree gewesen.

Aber so sind nun mal die Regeln.

Kai

08. März 2005, 15:39
..

08. März 2005, 17:28
Kai, das mit dem Zwang der Caller und Cuer, ECTA-Mitglied zu sein, um bei einer ECTA-Student-Jamboree oder einer ECTA/EAASDC-Jamboree callen zu dürfen, ist ein Kuhhandel.

Dies, weil

a) bei der ECTA-Student-Jamboree die ECTA das ganze, bei den ECTA/EAASDC-Jamborees die ECTA das halbe Risiko der Veranstaltung trägt; und da geht es,- auch und gerade bei immer höher steigenden Kosten und oft schwankenden, bis sinkenden Teilnehmerzahlen, um viel Geld.

b) die Caller/Cuer, die active ECTA-Members sind, an den Jamborees GRATIS callen (und ihre Fahrtkosten tragen) müssen, wenn die ECTA sie ruft und sie zur Zeit der Jamboree oder Student Jamboree im Einzugsgebiet der ECTA sind.

c) soll mit dem Verlangen nach der Teilnahme an einer ECTA-Convention alle zwei (oder drei?) Jahre, um den "active Member" -Status zu bewahren, erreicht werden, daß die Caller am ECTA-Leben teilnehmen und sich zusammen mit anderen Callern weiterbilden.

Dias kommende Fall round up, das ja aus diesem Grunde eine Veranstaltung der EAASDC (ohne ECTA) sein wird, hat ja im Programm auch einige Caller, die nicht ECTA-Mitglieder sind, aber halt von der EAASDC gewollt waren.

Heinz

08. März 2005, 17:56
..

eR.Ka1
08. März 2005, 21:11
Heinz,

bring nichts durcheinander, das kommende Fall round up ist der 50te Geburtstag von EAASDC und nur deshalb ohne ETCA als Veranstalter.

Bitte aber am Thema bleiben

08. März 2005, 22:40
"AD",



MÜSSEN :?: :?: :?:
bist dir da sicher heinz?



ja, da bin ich sicher. Jedenfalls war es noch vor ca. 2 oder 3 Jahren so.

Heinz

08. März 2005, 22:50
Robert,


Heinz,

bring nichts durcheinander, das kommende Fall round up ist der 50te Geburtstag von EAASDC und nur deshalb ohne ETCA als Veranstalter.


ich habe zwar Tremor, Tinitus, Angina pectoris,- aber dement bin ich noch nicht.
Lies einfach mal die Verlautbarungen und Protokolle im Bulletin zum Thema 50er Fest des EAASDC,- da steht es drin:

Ja, es ist das 50.Jahres-Jubiläum der EAASDC,- und da sie dazu auch Caller aus Übersee, etc. laden wollen,- weil die z.B. früher als US-Soldaten hier waren, und so statt Nescafè und Schoka-Kola den Square Dance mitbrachten und installierten,- und nun drüben zwar Callerlab, aber nicht/nicht mehr active ECTA-Mitglieder sind, muß dieses eine Event eben ausnahmsweise nur von der EAASDC allein getragen werden,- da die ECTA-Satzung nur active ECTA-Mitglieder als Jamboreecaller zuläßt.

Heinz

09. März 2005, 01:38
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Ulli Hantke
09. März 2005, 03:25
HI @all,
ich moechte nochmal den 50th Geburtstag von EAASDC ansprechen!

Ich finde es nicht gut das die EAASDC das alleine machen will. Wenn sie es mit ECTA macht, dann hat sie viel weniger kosten, eigentlich ist es ein Faustschlag an alle ECTA Caller und den EAASDC Clubs. Wenn die Veranstaltung ein Flop wirt, dann muessen wir das ausbaden. Sei es mit einem hoehren Mitgliedsbeitrag oder noch weniger Jamborees im Jahr!

Wenn sie es mit ECTA macht, hat die EAASDC immer noch die moeglichkeit Gute ECTA caller zu holen!

Was meint Ihr dazu?

09. März 2005, 13:18
Hallo ihr alle,

1. gezwungen wird kein active-ECTA-Caller auf Jamborees zu callen. Die Caller werden vom verantaltenden Club ausgesucht und auch gefragt, ob sie da callen möchten. ECTA überprüft dann nur noch, ob dieser Caller tatsächlich active-Status hat.

2. Das Fall Round up wird dieses Jahr nicht mit ECTA zusammen gestaltet, weil sich die Veranstalter "nicht ECTA-Caller" gewünscht haben, und dies nicht mit ECTA vereinbar ist.

LG

Stefie

09. März 2005, 14:18
Und nun sagen wir mal ein ECTAcaller der gut ist hat ein Angebot am Jamboree-WE in USA oder irgenwo zu callen. (ja das gibts auch) und bekommt dafür GEld. Anstatt in Europa für umme und die Ehrer dabei sein zu dürfen zu callen.
Was macht der wohl.

Oder ein Caller hat vielleicht die drei Wochen davor bezahlte Specials und die drei danach auch. Wird der sich wirklich an der Jamboree hinstellen oder ein freies WE genießen.

In den letzten Jahren hat man immer öfter unbekannt Namen auf dem Programm gesehen (im gegensatz zum Thread Titel) und kaum Caller die "Leute Ziehen".

Warum kann nicht auch die EAASDC und die ECTA für die Jamboree-caller was locker machen. Muss ja kein Monatsgehalt sein aber etwas, damit man auch gestresste Topcaller mehr auf Jamborees hört.

Jetzt in drei Tagen hat man zum ersten mal seit langem wieder ein größeres Aufgebot an Topcallern um die schwindenden Jamborees interessanter zu machen.

Kai

09. März 2005, 14:25
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09. März 2005, 15:06
Ein Caller, der ständig Jamborees absagt, weil sie nichts einbringen, wird mit der Zeit auch einen schlechten Ruf bekommen, außerdem entgeht ihm so die gute Werbung und viel Spaß.

LG

Stefie

09. März 2005, 16:08
Schon es ist wirklich so dass man als Caller Jamborees nicht unbedingt absagen sollte, doch wenn ich mehr Kosten als Nutzen habe, dann sollte man es sich vorher nochmal genau überlegen.

Ulli Hantke
09. März 2005, 20:05
Ich denke die caller fuers Jamborees zu bezalen ist nicht gut, den dann haben wir bal keine Jamborees mehr!

Ich denke es ist fuer den caller was tolles wenn er mal die moeglkichkeit hat vor mehr als 200 dancern zu callen, ich denke es ist eine sehr grosse erfahrung und werbung vor 1000 dancer zu callen!

Auch ein Kenny Reese der bestimmt drei vor und drei Specials nach ein Jamboree callt fuer nichts!!

10. März 2005, 07:05
Hallo,

ich verstehe die Beiträge so, daß einige sich wünschen, daß Caller auf Jamborees wie auf Special Dances bezahlt werden.

Abgesehen davon, wie die Bezahlung zu kalkulieren ist (wer kriegt wie viel?) - es sollte auch klar sein, daß eine solche Vorgehensweise Jamborees deutlich verteuern würde! Es wird jetzt schon geklagt, daß Jamborees so viele Kosten verursachen - neben dem Eintritt auch noch Fahrt und Übernachtung. Würden die Preise anziehen, dann hätte dies schnell die Folge, daß vermehrt nur noch Tänzer der Region zu Jamborees fahren - was also Jamborees mit der Zeit zu lokalen Veranstaltungen "degradieren" würde...

Noch etwas: es wird hier vom "Kosten/Nutzen"-Verhältnis gesprochen. Leider muß ich hieran wieder deutlich sehen, wie sich die Szene in der Zeit meiner Zugehörigkeit verändert hat... Für Caller war es früher eine Ehre, auf Jamborees zu callen - man "gehörte dazu" wenn man vom Veranstalter gefragt wurde. Ich muß dazu sagen, daß es mir auch heute noch so geht: wenn ich gefragt werde, ob ich Lust hätte auf einem Jamboree zu callen, so empfinde ich das als Ehre - und fahre für so etwas auch mal von München nach Osterholz-Scharmbeck (mein Engagement für zwei Programmpunkte dort wurde bereits vor meiner Tätigkeit als SD Coordinator vereinbart, ich hatte also zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht die Verpflichtung, dorthin zu fahren!)

Thom

10. März 2005, 13:00
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10. März 2005, 13:26
Kurt,
in den USA gilt es ja eigentlich auch als Ehrensache, daß die Caller und Cuer bei der National Square Dance Convention callen/cuen. Und das, obwohl sie nicht nur alle ihre Kosten tragen müssen, sondern sogar die Registrierungsgebühr (40-60EUR, je nach Registrierungszeitpunkt).

Nur: Es wird immer schwieriger, Caller und Cuer auch wirklich dorthin zum callen/cuen zu bringen.
Und immer mehr nutzen den Trick: Sie melden sich an, warten, bis das Programmheft gedruckt ist (mit Namen/Adressen der im Programm gelisteten Caller und Cuer),- dieses Heft nimmt fast jeder Conventionbesucher mit nach Hause. Und dann melden se sich wieder ab,- oder kommen einfach nicht. So stehen sie im Programmheft,- müssen aber nicht für ein "Vergelt's Gott!" callen bzw. cuen. Und vor Ort hat dann das Caller-Hospitality Team und in den Hallen der jeweilige MC das Problem, die nichterscheinenen Caller/Cuer zu ersetzen.

Heinz

10. März 2005, 13:50
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v-again
10. März 2005, 14:22
ich hab keinen bock mehr drauf sogar noch meinen kaffee bezahlen zu müssen, wenn ich schon auf der bühne stehe...

Das kann doch wohl nicht sein, dass Caller/Cuer ihren Kaffee selbst zahlen müssen, wenn sie auf Jamborees callen !? :? grübel

10. März 2005, 15:08
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10. März 2005, 15:29
Es kann schon so sein, es gibt unterschiedliche Wirte auf den Hallen wie es auch unterschiedliche Clubs gibt.

Ich habe Specials gecallt, da konnte ich mich wenn ich gewollt hätte totsaufen mit Wasser, Limo, Spezi usw. Da kam man mit dem Trinken nicht mehr nach auch auf der After Party :wink:

Dann war ich bei einem Special, da wurde mir zwar dann 30 € "Trinkgeld" gegeben, doch war das nicht wie man es sonst versteht zusätzlich, ich musste mir meine Getränke und mein Essen selber kaufen, bei Preisen jenseits von Gut und Böse

Es kommt aber auch darauf an, wie man mit dem Club verhandelt, bei Jamborees ist mir das jedoch noch nie passiert, zumindest Getränke waren immer vorhanden.