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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Specials auf Zielgruppen abstecken



Markus Gensberger
03. 07. 08, 16:17
Und zu den Specials: möglicherweise müssten wir uns dann tatsächlich von dem Special für alle verabschieden, und das Zielpublikum enger fassen. Dies wäre eine Überlegung, die wir hier in einem neuen Thema angehen sollten.



PROLOG

Hallo zusammen,

Kernpunkt war zu diesem Thema das sich die SD Landschaft mittlerweile sehr breit fächert. Ich habe in dem anderen Thread folgende drei Hauptgruppen definiert:

1. Gelegenheitstänzer, die es eher ruhig angehen, mehr mit ratschen und Party beschäftigt sind als wie mit SD, der gehört eben dazu.

2. Die Funfraktion, die gern ne kesse Sohle aufs Parkett legt, lieber mehr Twirls und Turns macht und dabei eben seinen Kick bzw. Spass hat.

3. Die Technik Junkies, die Highlevel und Workshops anbeten und happy sind wenn die Köpfe das qualmen anfangen.


Dazwischen gibt es genug Abstufungen oder Wechselgruppen, und ja, es ist mir bekannt und bewusst das man von Gruppe 1 bis 3 auch hin und her springen kann.

Wie geht man damit um, da ja in der letzten zeit eher gemault wird anstatt miteinander gearbeitet, gerade bei Specials, wo man aus seinem Cluballtag ausbrechen muss und alle drei Gruppen zusammenprallen.

GIbts zuviele WS isses nix für Gruppe 1 und zwei, Gibts zu wenige meutert Gruppe 3....

Also was tun?

Ein Weg wäre die Specials so zu bewerben, dass nur die betreffende Zielgruppe erscheinen wird.

Was sehr ihr noch für Möglichkeiten?

OliPa
03. 07. 08, 16:55
Hallo Markus,

Was sehr ihr noch für Möglichkeiten?
zurück zu kommen, was den Square Dance von anderen Tanzarten unterscheidet: Spaß, Gemeinsamkeit, kein Auswendiglernen von Cheographien, internationales Flair.
Mir ist schon klar, dass sich die Interessen splitten bzw. gegenseitig einschränken.
Die Gefahren dieser "Einstufung":
- irgendwann noch weniger Tänzer, da immer die Gleichen da sind,
- höhere Drop-Out-Rate, da "mehr nicht mehr geht"
- "Klassendenken" (ich bin bei den Besten)
- Klassifizierung/Abstempelung der Tänzer/Caller in den jeweiligen Gruppen

GIbts zuviele WS isses nix für Gruppe 1 und zwei, Gibts zu wenige meutert Gruppe 3....
die Würze macht es und da sind wiederum die "Entertainer", also Caller, gefragt, die das Publikum, die Tänzer, leiten
Lässt sich ein Caller in die Ecke "Workshopper" drängen, bleibt er immer ein Workshopper, also Fordernder. Ist er ein Gimmick-Caller, wird er es auch bleiben und kein Workshop-Anhänger wird bei ihm auftauchen.
Gruß
Olivia

Sexbomblaus
03. 07. 08, 17:03
Wie geht man damit um, da ja in der letzten zeit eher gemault wird anstatt miteinander gearbeitet

Interessantes Problem. man kann es sogar noch auf Andere Tanzsparten erweitern.

Warum malut jeder WS-Freak, wenn Siningcalls auf dem Programm stehen? Warum jeder Twirl-fanatiker, wenn High level kommt? Warum jeder Sqaure dancer wenn mal RD auf dem Plan steht?

Weil er das andere nicht WILL!

Wenn ich alle varianten kann und gelegentlich mache ist es kein Problem mehr wenn ich auf einem Special neben MEINEN Prgrammpunkten auch andere sehe.

Aber solange es "die da" gibt, die anderen, diese seltsamen Figuren, die etwas ganz anders machen als ich, solange wird die firedliche Koexistenz gefährdet sein.

Also Caller und Clubvorstände: Lasst eure Mitglieder schnuppern. Präsentiert ihnen alle Facetten unseres Hobbies, damit sie die anderen kennenlernen und verstehen.
Damit könnte (!) die Toleranz etwas steigen.

Fazit: Es ist sicher wichtig seinen Special auf eine Zielgruppe auszurichten und das zu kommunizieren. Aber es muss auch die Toleranz dasein, damit keine Spaltung unseres Hobbies erfolgt.

Kai

paddyboehnke
03. 07. 08, 17:09
@markus: danke, ich hatte auch grad vor die themen zu splitten ;-)

Markus Gensberger
03. 07. 08, 17:17
Kai,

du erwähnst hier Toleranz, aber die setzt auch voraus, dass ich selber bereit bin neben meinem Horizont etwas zu anderes zu sehen, bzw. hier zu akzeptieren.

Solange wir abern mit Argumenten kämpfen müssen die rein "ICH" Bezogene Botschaften vermitteln wird das mit der Toleranz ne schwierige Kiste.

Bleiben wir mal beim Beispiel RD und SD. Ein RD Tänzer zahlt für ein Jamboree /Special den selben Preis wie ein SD Tänzer, kann aber dafür "sein" Level nur sehr begrenzt im Vergleich zum SD Angebot wahrnehmen.

Beispiel MS / HIGHLEVEL, ein MS Tänzer der um 15 Uhr kommt bezahlt den selben Preis wie der Plus oder A Tänzer der schons eit 13 Uhr seine Bahnen zieht und muss dann ggf. noch jeden 3. Tipp zuschauen...

Und nu kommt eben diese ICH Botschaft, denn ICH habe bezahlt, ICH WILL tanzen, und ICH WILL meinen Spass....

Und da frage ich mich wie wir das die letzten 50 Jahre gemacht haben, wo es auch SD und Round nebenher gab... Zugegeben das Highlevel Angebot ist in den letzten 10 Jahren drastisch angestiegen, aber dennoch ist das noch kein Grund den Toleranzgedanken so auszulegen.

Nicht das wir uns falsch verstehen, ich kann für drei bis vier verschiedene Interessengruppen callen, von sehr anspruchsvoll bis fun und easy, nur geht mir der Spass halt auch flöten wenn man dann in die Gesichter derer schaut, die gerade eben mal ne kurze Pause haben, weil sie dieses Level nicht können oder mögen. (wobei ich diejenigen die nicht können ja noch verstehen kann)

Sexbomblaus
03. 07. 08, 17:38
Deswegen war ja mein Apell den Leuten erst mal einen weiteren Horizont zu geben.

Wie viele RD Clubs fragen denn mal bei SDern an ob sie nen halben Clubabend ihr Hobby vorstellen können? Bei uns noch keiner.

Meine Clubmitglieder und ich selbst kennen RD nur von Specials. (Ein paar ausnahmen betreiben aktiv round).
Aber es bei den anderen mal zu bewerben? Aktiv ihren Horizont zu erweitern?
Fehlanzeige.

Kai

Max
03. 07. 08, 22:56
"Wie viele RD Clubs fragen denn mal bei SDern an ob sie nen halben Clubabend ihr Hobby vorstellen können? Bei uns noch keiner. "

Umkehrschluss: wie viele SD Clubs bieten den anderen Sparten ein Forum?

Wir haben es im letzten Jahr gemacht, und werden es ( jetzt nach der Class) wieder tun. Mal Contra, mal Clogging, mal RD, und natürlich auch Linedance. Hat allen Spass gemacht. Da wir so gut wie pauselos durchtanzen, ( ca. 1 1/2 Stunde, dann 1/4 Stunde Pause, und ca. 1 Stunde bis zur Afterparty. Da nutzen die RDler, Cloggger und Co die Möglichkeit einmal in der Pause und dann noch zur Afterparty. Natürlich auch mit Mitmachrunden.
Kann man nur weiter empfehlen. Haben auch deswegen noch kein Clubmitglied verloren. Macht aber die CA bunter.

Mittlerweile gibt es ja schon Specials, bei denen zu Beginn Hl angeboten wird (ist dann etwas teurer) und ab Zeitpunkt X nur noch MS. Find ich gerecht und die MSer sind finanziell und "Zwangspausenmäßig" nicht benachteiligt.

gruß max

paddyboehnke
03. 07. 08, 23:14
hi max,

ich hab aber auch das gefühl, euer club ist eher ein ausnahme-verein. in meinen vereinen ist das z.b. ganz unterschiedlich, ich hab einen verein wo die leute manchmal an der afterparty mehr tanzen (line) als am abend selbst. dagegen an meinem anderen club würden mich die leute lynchen wenn ich mit round kommen würde, weil da einfach kein interesse besteht. und da werd ich auch keine chancen haben die leute anders zu "erziehen", denn ihnen gefällt round einfach nicht und sie wollen am liebsten ganz normale squares haben. ansonsten gibts ja auf den studentparties und -jamborees die möglichkeit in andere sparten reinzuschnuppern. und wem es gefällt, der sucht sich auch einen verein wo er das dann tanzen kann. schließlich haben die anderen sparten momentan ständig zuwachs, während die squares immer weniger werden.

Barbara
03. 07. 08, 23:17
Das es Spaß gemacht hat, kann ich bestätigen. Unser Cloggingclub durfte bei den Squarebreakers auch schon eine Demo zeigen und anschließend konnten alle interessierten Tänzer reinschnuppern. Da ich zudem SD tanze war selbst der relativ weite Anfahrtsweg für uns ok. So haben Chris und ich uns übrigens außerhalb des Forums kennengelernt. :D
Gruß
Barbara

Markus Gensberger
04. 07. 08, 10:08
Kai Schreibt: Deswegen war ja mein Apell den Leuten erst mal einen weiteren Horizont zu geben.

Wie viele RD Clubs fragen denn mal bei SDern an ob sie nen halben Clubabend ihr Hobby vorstellen können? Bei uns noch keiner.

Meine Clubmitglieder und ich selbst kennen RD nur von Specials. (Ein paar ausnahmen betreiben aktiv round).
Aber es bei den anderen mal zu bewerben? Aktiv ihren Horizont zu erweitern?
Fehlanzeige.

Kai

Nun das halte ich für unrealistisch. Wir haben doch schon hier Aussagen gelesen, dass SD Tänzer die "Unterbrechungen durch RD" am Jamboree Abendprogramm störend empfinden. Die Möglichkeiten sind da, die Flyer für eine RD Class meines Clubs werden ja nicht nur im Club sondern wie üblich auch an die anderen Clubs geschickt. Dennoch gibts leider Vorstände, die es nicht mal für Nötig halten dieses Angebot den Tänzern, sprich Clubmitgliedern vorzustellen, da wird der Flyer weggeworfen mit dem Hinweis, macht bei uns keiner..... :cry: da bekommst du selbst auf Anfrage hin keine Chance, und das ist dann tolerant....


Umkehrschluss: wie viele SD Clubs bieten den anderen Sparten ein Forum?

Richtig erkannt, Max.


wem es gefällt, der sucht sich auch einen verein wo er das dann tanzen kann. schließlich haben die anderen sparten momentan ständig zuwachs, während die squares immer weniger werden.
Und genau da frage ich mich doch woran das liegt? Für mich persönlich kenne ich meine Antwort warum mir SD tanzen in letzter Zeit weniger Spass macht, aber ich bezweifle das die restliche SD Welt eben den selben Gedanken hat, oder doch? Also was macht z.B. RD und CLOGGING so interessant, du musst genauso eine Class machen, im Clogging musst du regelmäßig zum Clubabend kommen da du sonst die Tänze nicht lernst bzw gar nicht tanzen kannst. Und nur an den Cuern / Instructors kanns auch nicht liegen, geprüft hin oder her. Also was macht diese Sparten so interessant? Selbst Contra bekommt in letzter Zeit einen Auftrieb, und soweit ich weiß werden Contrapromter auch nicht geprüft...

Eure Vorschläge?

paddyboehnke
04. 07. 08, 10:34
Round hat den Vorteil, dass jeder für sich seinen Ego-Trip ausleben kann und nicht von anderen Tänzern wie z.B. im Square abhängig ist.

Contra hat den Vorteil, dass man die Tänze recht schnell lernt und nicht regelmäßig anwesend sein muss.

Clogging hat den gleichen Vorteil wie Round (Ego-Tanz), auch wenn man regelmäßig kommen muss.

und Square? Man muss sich auf 7 andere Tänzer verlassen, man kann immer nur zu 8. tanzen, man muss es regelmäßig machen um in Übung zu bleiben, und dann gibts auch noch so viele verschiedene "Stilrichtungen" im Square...

das hat übrigens mit "geprüft" nix zu tun, wir haben wenn ich das letzte Woche richtig mitbekommen habe in den Sparten RD/CL sogar den größten Anteil an "geprüften" Leadern.

Mein persönliches Rezept lautet: hör auf ständig die Leute steuern zu wollen und ihnen vorzuschreiben was sie wollen. Richte das Repertoire nach dem, was die Tänzer sich wünschen und sei nach allen Richtungen hin offen und interessiert. Und sorge dafür, dass die DAS was sie haben wollen auch machen können. Schließlich haben Tänzer SD zu dem gemacht, was er vor 50 Jahren war, Tänzer haben daraus den SD von heute gemacht, und es werden die Tänzer sein die auch in Zukunft die Richtung vorgeben. Man darf nur keine Angst vor Veränderungen haben ;-)

04. 07. 08, 10:53
Mein persönliches Rezept lautet: hör auf ständig die Leute steuern zu wollen und ihnen vorzuschreiben was sie wollen. Richte das Repertoire nach dem, was die Tänzer sich wünschen und sei nach allen Richtungen hin offen und interessiert. Und sorge dafür, dass die DAS was sie haben wollen auch machen können.

ich sehe das ebenso wie paddy.
ich calle versch. gruppen, die weder einem clubnoch sonstwas anghören.
leute kommen tanzen und zahlen für diesen einen abend.
ich gebe ihnen was sie haben wollen - sichtes plus, hartes A oder plus mit workshops oder easy going C1, MS singing nights oder was auch immer.
ich stimme das so ab, je nach dem was für leute auf dem floor sind, und auch, speziell jetzt in der sommerzeit, wie die temperatur ist.

und ich denke der erfolg gibt mir recht...
will sagen, bei solchen "offenen gruppen" habe ich mehr tänzer als bei einem fest eingefahrenen club. das liegt zum einen daran, dass mein club ein A2 club ist und dort von haus aus die luft schon mal dünner wird.
zum anderen aber liegt es daran, dass man eben kein vereinsgefüge hat. kein board, keine vereinsmeierei. ich alleine bin der ansprechpartner und verantwortliche.

sorry für das slightly off topic.

Markus Gensberger
04. 07. 08, 11:07
Paddy,

vorscheiben will und kann ich im SD nichts, das ist mir durchaus bewusst.

Und sorry, Jürgen aber es geht hierbei nicht um Clubs oder Gruppen. Die sind meist einfach zu händeln, da hier eben nur die Leute hingehen, die sich dafür interessieren, frei nach dem motto jedem Topf seinen Deckel. Da wirste wennst nicht gerade zu abgedrehte Vorstellungen hast eigentlich immer erfolgreich sein.

NEIN,

mir gehts um Specials, allgemein. Die Zahlen der Tänzer gehen zurück, alte schon lang existierende Veranstaltungen haben Tänzermangel, gehen daran kaputt. Und meine These war und ist eben, das man dies steuern könnte in dem man das Zielpublikum definiert.

Du gehst doch auch nicht Werbung für Blumen machen bei Heuschnupfen-Patienten oder doch? Suchst du nicht eher auch die Blumenfreunde.

Und beim SD sehe ich es im Moment so das wir ein totales MISCHMASCH an Programmgestaltung haben, wo eigentlich keiner so richtig glücklich wird, es gibt paar Ausnahmen, wo eben seit bestehen des Tanzes stets die selbe Gruppe umworben und beworben wird, die laufen auch gut und werden meist größer, aber alles andere dümpelt doch so um die 100 Grenze rum....

04. 07. 08, 11:18
markus,

ich denke nicht, dass es so einfach ist.
das heute specials an tänzermangel leiden hat ganz andere gründe -> den leeren geldbeutel der leute!

hier ist das schon X-mal geschrieben worden. wenn vor dem (t)euro ein special 9 oder 10 dm eintritt kostete, so kostet er heute zwischen 7 und 9 euro! anfahrt, verpflegung all das wird teurer.
wenn zu dm zeiten eine familie (sagen wir 4 leute) mit 100 dm (alles drin, eintritt, essen, getränke, fahrt) an einem samstag gut durch kam, sind das heute i.d.r. 120 oder 150 euro.

da liegt der hase im pfeffer markus.

ich kenne leute die man früher jedes 2. weekend auf einem special gesehen hat. und heute? heute siehst man sie alle 2 monate mal auf einem tanz.

das sind dann die tänze, die sicherlich ein spezielles angebot haben - corn roast z.b. mit 4 oder mehr callern.
die frage ist aber, lohnt sich das mehr an ausgabe für den club, in relation zu den tänzer zahlen?

Sexbomblaus
04. 07. 08, 11:31
Also:

1. "Steuerung von Tänzern". Geht natürlich nicht. Aber man kann ihnen Angebote machen. In Tübingen ist es in letzter Zeit sehr ruhig gewesen. Jetzt haben 2 unserer Mitglieder das in die Hand genommen und machen Clubbesuche, Bannerstealing, Specialwerbung. Seither entdecken immer mehr Tänzer wieder wie schön es sein kann "draussen" zu tanten.

So kann man auch durch gerzielte Angebote lenken. Zwingen kann man niemanden.

2. Zeilgruppe bei Specials: Bin ich schwer dafür. Je besser definiert, desto weniger enttäuschte Gäste.

3. "Alte Specials gehen kaputt". Sorry, aber wenn ich "alt" bleibe, dann gehe ich natürlich kaputt. Die Welt dreht sich weiter. Und manche Specials haben sich mitentwickelt, andere sind stehen geblieben. Die bekommen irgendwann die Quittung. Nur der Status Charterdance und eine lange Geschichte des Specials berechtigen noch nicht zum überleben.

Kai

Markus Gensberger
04. 07. 08, 11:43
Hallo zusammen:


ich denke nicht, dass es so einfach ist.
das heute specials an tänzermangel leiden hat ganz andere gründe -> den leeren geldbeutel der leute!

hier ist das schon X-mal geschrieben worden. wenn vor dem (t)euro ein special 9 oder 10 dm eintritt kostete, so kostet er heute zwischen 7 und 9 euro! anfahrt, verpflegung all das wird teurer.
wenn zu dm zeiten eine familie (sagen wir 4 leute) mit 100 dm (alles drin, eintritt, essen, getränke, fahrt) an einem samstag gut durch kam, sind das heute i.d.r. 120 oder 150 euro.

da liegt der hase im pfeffer markus.

ich kenne leute die man früher jedes 2. weekend auf einem special gesehen hat. und heute? heute siehst man sie alle 2 monate mal auf einem tanz.

das sind dann die tänze, die sicherlich ein spezielles angebot haben - corn roast z.b. mit 4 oder mehr callern.
die frage ist aber, lohnt sich das mehr an ausgabe für den club, in relation zu den tänzer zahlen?

Nun sicherlich wird durch Sprit usw. ein Specialbesuch teurer, doch auch zu DM Zeiten fand ich 100 Mark nicht gerade billig. Vielleicht sollten wir uns generell von der Vorstellung SD ist billig und für alle bezahlbar trennen. Das ist nämlich real nicht mehr so, und war es auch nie.

Aber zur Frage an sich... Da gab Kai nen netten Einwand, den ich gerne so für die Antwort deiner Frage nutzen möchte:


Je besser definiert, desto weniger enttäuschte Gäste

Und genau das ist mein Ziel, wenn ich von vornherein den Tanz so gestalte, dass eben für alle auf dem Flyer schon ersichtlich ist in welche Richtung das gehen soll dann ist die Chance doch größer das ich die entsprechenden Tänzer erreiche. Wenn ich mir in München die Studentparty anschaue, da kommen an die 450 Tänzer, meist noch mehr, nen halbes Jahr später habe ich in der selben Halle nur noch max. 200 Tänzer stehen, wo liegt also der Unterschied?

Für mich in der Ausrichtung des Specials, die Studentparty hat die Students im Zielwinkel, man gestaltet es so das die Students im Vordergrund stehen. Warum kann ich dies nicht auch auf andere Specials übertragen, sprich eben eine Zielgruppe definieren? Meinetwegen eben MS WORKSHOP Dance oder so. Im Highlevel gibt es seit Jahren erfolgreich ein solches Konzept, eben die IPAC, es gehen nur Tänzer dort hin für dieses Level, und auch nur diese werden angesprochen. AUch werden dazu nur Caller geheuert, die eben diesem Niveau und dem Konzept entsprechen. Das ist ja auch super so.

Und so muss man sich Gedanken über neue sowie alte Specials machen, sonst gehen die eben irgendwann kaputt...

04. 07. 08, 11:44
"Alte Specials gehen kaputt". Sorry, aber wenn ich "alt" bleibe, dann gehe ich natürlich kaputt. Die Welt dreht sich weiter. Und manche Specials haben sich mitentwickelt, andere sind stehen geblieben. Die bekommen irgendwann die Quittung. Nur der Status Charterdance und eine lange Geschichte des Specials berechtigen noch nicht zum überleben.

hmm... es gehört hier zwar nicht her, doch warum gilt das nicht auch für den SD in der allgemeinheit?
ich meine, es ist doch so, dass alles irgendwie zusammenhängt.
wenn obige aussage für specials gültig ist, warum dann nicht auch für die ewig strittige kleiderfrage? oder die frage nach einem neuen, schneller erlenbaren einstiegsprogramm?

es ist doch so, wenn wir mehr leute in die aktivität bekommen, desto mehr potentielle besucher für einen special haben wir auch.

somit, wenn wir endlich beginnen würden den SD an den menschen anzupassen, würde es vielleicht was helfen.
jetzt versuchen wir immer noch den menschen an den SD anzupassen - und das resultat kennen wir noch nicht 100% - aber die vorzeichen (schlecht besuchte specials, leere classen etc.) sind schon da.

warum um himmels willen reagieren wir also nicht?

nur weil ein paar caller sich das nicht vorstellen können?
oder weil der eine oder andere die oder jene figur im MS für eine schreckliche vorstellung hält?

mir ist das unverständlich.

Markus Gensberger
04. 07. 08, 11:47
Es passt insweit hier her, als dass es wirklich einen Zusammenhang gibt.

Doch sollten wir nicht erst mal mit dem was wir haben versuchen das wieder auf die Reihe zu bekommen? Nicht das ich gegen neue MS Figuren oder kürzere Classes wäre. Im Gegenteil.

04. 07. 08, 11:51
Nun sicherlich wird durch Sprit usw. ein Specialbesuch teurer, doch auch zu DM Zeiten fand ich 100 Mark nicht gerade billig. Vielleicht sollten wir uns generell von der Vorstellung SD ist billig und für alle bezahlbar trennen. Das ist nämlich real nicht mehr so, und war es auch nie.

also zunächst halte ich diese aussage für völlig falsch!
der SD ist und bleibt eine freizeitaktivität für jedermann!

und sorry markus, wenn du damals 100 DM schon als viel empfunden hast, warum tust du dann nichts dagegen? ich eine 150 euro sind 300 DM - das ist das dreifache!!! dies einfach so lapidar abzutun finde ich nicht ok.

wir hier beginnen schon etwas dafür zu tun. wir nehmen keine festen callergagen mehr für einen tanz. (wir heisst eine handvoll caller die sich kümmern) wir stellen eine gemeinsame "spendenkasse" auf, deren inhalt zu gleichen teilen aufgeteilt wird. egal wer was oder wie viel.

und wenn du den SD zu einer aktivität für besserverdienende machen willst - bitte sehr - aber dann sei dir sicher, dass du zumindest hier einen gegner sitzen hast! :twisted: :twisted:

Sexbomblaus
04. 07. 08, 12:24
Wow.

Ich finde die Threads in letzter Zeit sehr interessant. Aber auch kompliziert zu lesen weil es immer so viele Themen auf einmal gibt. Aber das ist wohl nur die Kopmlexität der Realität. ;)

Also der Reihe nach:

@ jrw: Ob das auf SD als ganzes übertragbar ist: Bis zu einem gewissen Grad schon. Wir müssen mit dem SD als ganzes auf die Menschen eingehen. ABER: Wir müssen aufpassen was wir über Bord werfen. Manche Sachen sehen kurzfristig nutzlos aus, bilden aber langfridtig dern Kern unseres Hobbies. Die Kernfrag ist dabei nicht die Dauer oder Figurenzahl des Einstiegsprogramms. Der Kern wurde vor vielen Jahren in dem Spruch "Friendship is Squaredances greatest reward" festgehlten. Freundschaft.
Freundschaft bedingt Respekt. Und der Ausdruck des Respekts ist die Höflichkeit. Und dort, wo wir Höflichkeitsregeln aufbrechen, verlieren wir unser Hobby. Und wenn ich in verschwitzten Bermudashirts zum Tanzen komme dann zeigt das keinen Respekt vor meinen M ittänzern (Als kleiner Seitenhieb zum Thema Kleiderordnung).

Thema: Hobby für jedermann.
Ich bin schwer dafür, dass SD ein Hobby für Jedermann bleibt. Aber schauen wir uns doch mal "jedermann" an. Jedermann läuft mit Handy durch die Gegend, geht ins Kino oder Fußballstadion. Daher glaube ich, dass man von SDern auch Geld verlangen kann wie sie ihn beim Fußball oder anderen Hobbies zahlen. WENN es notwendig ist.
SD-Vereine sind (in der Regel) Gemeinnützig. Sie sollen keinen Gewinn machen und schon gar keinen Gewinn auss ihren Gästen ziehen. Daher solte der Preis niedrig gehalten werden. Aber wenn ein Event nun mal nur mit 15 Euro Eintritt zu finanzieren ist, dann ist das deswegen noch kein Wucher. Für anderes zahlt "Jedermann" genausoviel ohne zu murren.

Als ich bei der Planung für eine Jamb meinen Kollegen mal erzählt habe dass ich für einen 3-Tages-Event nicht mehr als 15 Euro/Tänzer kalkulieren darf sind denen ordentlich die Kinnladen runter geklappt.

Kai

Markus Gensberger
04. 07. 08, 12:59
Nun sicherlich wird durch Sprit usw. ein Specialbesuch teurer, doch auch zu DM Zeiten fand ich 100 Mark nicht gerade billig. Vielleicht sollten wir uns generell von der Vorstellung SD ist billig und für alle bezahlbar trennen. Das ist nämlich real nicht mehr so, und war es auch nie.

also zunächst halte ich diese aussage für völlig falsch!
der SD ist und bleibt eine freizeitaktivität für jedermann!

und sorry markus, wenn du damals 100 DM schon als viel empfunden hast, warum tust du dann nichts dagegen? ich eine 150 euro sind 300 DM - das ist das dreifache!!! dies einfach so lapidar abzutun finde ich nicht ok.

wir hier beginnen schon etwas dafür zu tun. wir nehmen keine festen callergagen mehr für einen tanz. (wir heisst eine handvoll caller die sich kümmern) wir stellen eine gemeinsame "spendenkasse" auf, deren inhalt zu gleichen teilen aufgeteilt wird. egal wer was oder wie viel.

und wenn du den SD zu einer aktivität für besserverdienende machen willst - bitte sehr - aber dann sei dir sicher, dass du zumindest hier einen gegner sitzen hast! :twisted: :twisted:


Jürgen, darum gehts nicht, du weißt auch sehr gut, dass ich stets ein Gehöhr für die Probleme der Clubs habe und auch daher auch schon das eine oder andere für low cost oder gar umme gemacht habe. daher sehe ich dich dahingehend nicht als gegner. :wink:

Nur für mich waren damals eben 100 Mark schon viel Geld, in Relation gesetzt. Heute sind auch 150 Euro viel Geld, und wenn wir gerade mal dabei sind: Früher hast du im Schnitt 2000 Mark verdient, heute eben 2000 Euro! Das sind auch 4000 Mark!!!

Was ich nur sagen will ist, dass SD auch schon früher seinen Preis gehabt hat. Es war früher auch nicht alles eitel heiter sonnenschein! Das ist mein Punkt gewesen!

Barbara
04. 07. 08, 13:51
@ Markus
beim SD lernst du Figuren, beim Clogging Schritte/Movements. Man tanzt zwar eine Choreo auf ein Lied, aber es gibt zu dem selben Lied möglicherweise verschiedene Choreos (z. B. easy oder intermediate Level). Deswegen ist es beim Clogging wichtig die Schritte zu können genau wie beim Square die Figuren.
@ Paddy
Clogging ist für mich kein Egotanz! Es bricht zwar nicht so schnell wie beim Square wenn einer die Schritte nicht beherrscht, aber wenn einer ausserhalb dem Takt cloggt, kann das die anderen sehr wohl stören. :wink:

Warum Clogging im Moment mehr Zulauf hat, kann ich nicht sagen. Allerdings haben einige Clogger bei uns den Weg auch zum Squaredance gefunden und nicht immer nur umgekehrt . Ich denke in unserer schnelllebigen Zeit sucht sich jeder das Hobby wo er/sie am meisten Spaß hat. Mir persönlich gefällt Clogging genauso gut wie Squaredance. :D

Just my 2 cents
Barbara

04. 07. 08, 14:05
Ich verstehe die Diskussion wieder nicht. Auf der einen Seite wird bemängelt, dass die Specials immer schlechter besucht werden, auf der anderen Seite wird überlegt, die Zielgruppen genauer zu definieren, sprich die Zahl der möglichen Gäste künstlich zu reduzieren.

Die erste Frage, die ihr euch gefallen lassen müsst, lautet: was wollt ihr? Ausgebuchte Specials mit kalkulierbarem finanziellen Risiko oder exclusive Veranstaltung für (finanziell) potente Gäste?

Diese ganzen Vergleiche mit "früher war es so teuer und man hat soviel verdient" und "heute kostet es soviel und das Einkommen ist so hoch" hinken doch vorne und hinten und sind die Tastatur nicht wert, auf der sie getippt werden. Es geht nicht um den direkten finanziellen Vergleich sondern darum, wieviel Monat am Ende des Geldes noch über ist. Die monatlichen Fixkosten (Miete, Energie, Essen, usw.) lassen einfach nicht mehr viel Raum für kostspielige Aktivitäten außerhalb der Reihe.

Zum Thema "Hobby für Jedermann": Jedermann ist nicht nur der SMS-Junkie mit der Dauerkarte für's Fußballstadion und der Wochenendfreizeit für x Kinobesuche. Jedermann ist auch der allein verdienende Schichtarbeiter mit zwei Kindern und einer Frau, die nicht davon satt werden, dass er (mit oder ohne Frau) einen Tagesausflug zu einem Special macht und dabei mal eben 150 Euro auf den Kopf haut (was nebenbei bemerkt mindestens fünf Prozent des Familiennettoeinkommens und ca. 100 Prozent des frei verfügbaren Einkommens darstellt). Richtet bei der finanziellen Betrachtung einfach mal den Blick nicht nur geradeaus und nach oben, sondern seht auch mal nach unten und schaut, was da so passiert.

Zum Thema "Alte Specials gehen kaputt": Ich kann mir gut vorstellen, dass "alte" Square Dancer sagen, dass sie alles schon tausend Mal gesehen haben und es sowieso dort nichts neues gibt und man es sich schenken kann, in diesem Jahr schon wieder dahin zu fahren. Wenn auf der anderen Seite dann nicht soviele "neue" Tänzer "nachwachsen", dass sie den Wegfall der "Alten" ausgleichen können, dann läuft sich eine traditionelle Veranstaltung eben tot. Was bieten "alte Specials" denn Jahr für Jahr neues, damit sie für "alte" und "neue" Tänzer interessant sind? Die einfachste Organisationsform ist "Das machen wir so wie letztes Jahr, das hat ganz gut geklappt". Das reicht heute einfach nicht mehr. "Reizüberflutung" sorgt bei vielen dafür, dass Bekanntes gar nicht mehr richtig wahrgenommen wird. Also muss das Bekannte neue Reize liefern.


Meine Meinung,
Jörg

04. 07. 08, 14:10
Nur für mich waren damals eben 100 Mark schon viel Geld, in Relation gesetzt. Heute sind auch 150 Euro viel Geld, und wenn wir gerade mal dabei sind: Früher hast du im Schnitt 2000 Mark verdient, heute eben 2000 Euro! Das sind auch 4000 Mark!!!

nun verratedu mir doch mal, wer zur euroumstellungvon 2000DM plözlich 2000EURO verdient hat. das musst du mir mal erklären...

04. 07. 08, 14:30
nun verratedu mir doch mal, wer zur euroumstellungvon 2000DM plözlich 2000EURO verdient hat. das musst du mir mal erklären...
Na, das ist doch ganz einfach. Er hat bei seiner Preisliste einfach nur das Währungssymbol getauscht... :roll: :wink:

SCNR,
Jörg

Markus Gensberger
04. 07. 08, 14:33
Hallo Jogo,


Ich verstehe die Diskussion wieder nicht. Auf der einen Seite wird bemängelt, dass die Specials immer schlechter besucht werden, auf der anderen Seite wird überlegt, die Zielgruppen genauer zu definieren, sprich die Zahl der möglichen Gäste künstlich zu reduzieren.
Ich denke du verstehst das falsch: es geht hier nicht um das Reduzieren von Tänzern, sondern um das analysieren des Specials, das Erkennen meiner Zielgruppe und das Abstecken des Specials auf die Bedürfnisse dieser.

Nehmen wir nochmals das Beispiel Studentparty: dort habe ich in meiner Region mind. 450 Tänzer! Das ganze Ding ist auf Students ausgelegt. Also sind die Students die Zielgruppe die beworben wird. Deswegen kommen aber nicht nur Students sondern eben auch Graduierte Tänzer.

Anderes Beispiel:

3 Königstanz oder Corn Rost:

Da wird für Highlevler und gute Mainstreamer (sprich techniker) geworben das ist meine Zielgruppe, die fährt dahin und stellt das Hauptkontingent. Deswegen fahren andere doch auch noch hin.


Es geht eher darum dem Special einen klaren Sinn zu geben, sprich wenn PLUS draufsteht muss PLUS drin sein und kein MS und paar mehr....
Das klingt nach Selektierung, ist es in Gewisserweise auch aber nur so werden wir wieder steigende Zahlen erreichen, wenn der Verbraucher, sprich Tänzer im Vorfeld klar entscheinden kann wohin er eben gehen wird.


Die erste Frage, die ihr euch gefallen lassen müsst, lautet: was wollt ihr? Ausgebuchte Specials mit kalkulierbarem finanziellen Risiko oder exclusive Veranstaltung für (finanziell) potente Gäste?

Kleiner Vergleich, du schaust im Supermarkt doch auch nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Ware selber. Sprich die Packung Milch ist nicht gleich Milch. Da achteste doch auch drauf ob es die richtige ist. Und das machst nicht nur du so sondern wohl alle anderen in Deutschland auch. Und? Ist deswegen eine Molkerei schon pleite gegangen? Nein. Es hat sich der Markt ausgerichtet, die besten, preislich fairsten haben den größten Umsatz.

Und das sollten wir auch im SD so sehen. Die Specials die sich ihre Zielgruppe(n) deutlich und klar definiert haben werden den dafür entsprechenden Ansturm bekommen. Das hat nix mit Exklusivität zu tun, es sei denn das dies mein erklärtes Ziel ist.


Zum Thema "Hobby für Jedermann": Jedermann ist nicht nur der SMS-Junkie mit der Dauerkarte für's Fußballstadion und der Wochenendfreizeit für x Kinobesuche. Jedermann ist auch der allein verdienende Schichtarbeiter mit zwei Kindern und einer Frau, die nicht davon satt werden, dass er (mit oder ohne Frau) einen Tagesausflug zu einem Special macht und dabei mal eben 150 Euro auf den Kopf haut (was nebenbei bemerkt mindestens fünf Prozent des Familiennettoeinkommens und ca. 100 Prozent des frei verfügbaren Einkommens darstellt). Richtet bei der finanziellen Betrachtung einfach mal den Blick nicht nur geradeaus und nach oben, sondern seht auch mal nach unten und schaut, was da so passiert.
Ganz ehrlich? Ich komme von unten, habe das alles selber schon erlebt, wie es ist ohne Arbeit zu sein und an allen Ecken und Enden knappsen zu müssen. Nur deshalb konnte und habe ich mir auch meine für mich wichtigen Specials / Besuche geleistet. Es war dann eben mein einziger Event im Jahr.

Specials sind nach meiner persönlichen Meinung noch immer was besonderes, daher ja auch der Name. Und wenn ich mir nicht jede Woche eine solches leisten kann dann selektiere ich eben. Und meine Erfahrung war in der Zeit das ich mind. 2 mal auf einem Special war wo ich mich sehr geärgert hatte weil ich klar eine Fehlentscheidung getroffen hatte, was auch an mangelnder Information lag, eben der definierten Zielgruppe.

Wenn das vorher klar gewesen wäre hätte ich mich anders entschieden. Und das diese Infos zur Verfügung gestellt werden, so denke ich wünschen sich noch andere ausser ich selbst.

Markus Gensberger
04. 07. 08, 14:38
Jürgen, das sind nicht meine Daten, sondern die des Stat.BuA.

Ein normaler Angestellter verdient heute im SCHNITT um die 2000 EURO.
Früher waren es im Schnitt um die 2000 MARK. Früher haste für ne Wohnung je nach Gegend 400 Mark bezahlt, heute legste dafür fast das selbe in EURO hin..... Wenn man das gegenrechnet hast du recht, die Ausgaben sind um mehr als das doppelte gestiegen, aber man darf nicht vergessen das auch die Gehälter dem angepasst wurden, du verdienst im Großen doch heute meist mehr als zu damals gesehen, dafür wirds auch teurer, denn irgednwoher muss ja die tarifliche Gehaltserhöhung ja finanziert werden (Siehe Bahn und Lokführer Streik) Aber das geht nun zusehr vom Thema weg ins politische...

04. 07. 08, 14:46
markus,

ich bekomme doch heute keine 500 oder 1000 euro für einen tanz, wo ich früher mal 500 oder 1000 mark bekommen habe - was ist das denn für ein dummfug?

meine frau verdient heute im euro-land nicht doppelt soviel weils euro sind. wenn sie mehr hat, dann vielleicht 150 euro. im gegensatz zu den gestiegenen preisen ist das ein witz!

und das was dir ein statistisches bundesamt vorrechent, darauf brauchst du schon mal gar nichts geben. denn laut denen ist ja mit dem euro nichts teurer, im schnitt sogar alles billiger geworden. nur dass die in ihre berechnung PCs autos etc. mit einbeziehen.
der haken daran ist nur, dass ich nicht jeden tag einen PC oder ein auto kaufe - essen und leben markus muss man aber täglich.

es wäre mir also ganz recht, wenn man mal von reellen dingen sprechen würde und nicht davon, was einem die statistik vormacht.

04. 07. 08, 14:51
Hallo Markus,


Ich denke du verstehst das falsch: es geht hier nicht um das Reduzieren von Tänzern, sondern um das analysieren des Specials, das Erkennen meiner Zielgruppe und das Abstecken des Specials auf die Bedürfnisse dieser.
Erkläre mir den Unterschied zwischen "Reduzierung von Tänzern" und "Erkennen meiner Zielgruppe" unter dem Aspekt "Square Dance für alle" und "Square Dance für technisch versierte MS-Tänzer".



Nehmen wir nochmals das Beispiel Studentparty:
Du kannst doch nicht den untersten Level eines Specials nehmen und damit argumentieren, dass auch Tänzer über diesem Level kommen. :roll:
Der Ausgangspunkt war doch (mal wieder), dass Tänzer, die der Zielgruppe nicht entsprechen, den Tänzern aus der Zielgruppe den Spaß verderben könnten.



sprich wenn PLUS draufsteht muss PLUS drin sein und kein MS und paar mehr
Wenn es allein um die Levelauswahl geht, gebe ich Dir völlig recht. Als MS-Tänzer würde ich mich nicht auf eine PLUS-Veranstaltung verirren. Ich habe die Diskussion aber so verstanden, dass innerhalb eines Levels die Veranstaltungen nochmals genauer spezifiziert werden, was dann aus der großen Gruppe dieses Levels nur einen kleinen Ausschnitt zulassen würde.



Die Specials die sich ihre Zielgruppe(n) deutlich und klar definiert haben werden den dafür entsprechenden Ansturm bekommen.
Die können den Ansturm nur bekommen, wenn die Zielgruppe nicht so deutlich und klar definiert ist, dass nur noch eine handvoll Tänzer in Frage kommt. Und wenn Du Deine Definition so eng fasst, dann wirst Du finanziell ganz heftig auf die Nase fallen. Dieses Risiko wird kein Board, kein Club eingehen können/wollen.
Übrigens, Milch ist ein ganz schlechtes Beispiel. Die kostet in der Standardmarke überall gleich viel... :lol:



Es war dann eben mein einziger Event im Jahr.
Tja, siehst Du, und schon mussten die anderen Specials auf Dich als Besucher verzichten. Wenn es alle so machen (oder das die Kalkulationsbasis sein sollte), dann kommen wir mit einem regionalen Special pro Jahr hin.


Meine Meinung,
Jörg

Markus Gensberger
04. 07. 08, 14:56
sorry, aber als Analytiker und eben Controler sind Statistiken mein täglich Brot :loveit:,

Nein nu mal im Ernst: es mag sein, dann nicht alle Verdienstgruppen gleich das doppelte rausgeholt haben, das ist durchaus richtig. Aber im Schnitt gesehen gabs für alle nach der Umstellung eine Anpassung an heutige Verhältnisse. Gut in München oder anderen Großstätten mags noch mehr Gehalt geben, aber da sind die Kosten demgegenüber auch höher. Kurz gesagt, und das ist das was eigentlich Kern der Aussag sein sollt:

Das Geld im Beutel ist nicht verzaubert, es kommt nach dem ausgeben nicht mehr in den Beutel zurück sondern der ist irgendwann alle, leer! Und damit muss man umgehen und eben haushalten. Um mehr gehts nicht. Aber das ist eben nun offtopic und andere Baustelle.

04. 07. 08, 15:11
Das Geld im Beutel ist nicht verzaubert, es kommt nach dem ausgeben nicht mehr in den Beutel zurück sondern der ist irgendwann alle, leer! Und damit muss man umgehen und eben haushalten. Um mehr gehts nicht. Aber das ist eben nun offtopic und andere Baustelle.

nein markus, das genau ist der punkt!
du hast vielleicht jetzt doppelt so viel kohle (2000DM zu 2000 EURO) in deiner tasche - ok - aber die breite masse hat das nicht! und genau darum gehts. du kannst nicht von einer minderheit ausgehen und das auf alle übertragen.

und markus:


Es geht eher darum dem Special einen klaren Sinn zu geben, sprich wenn PLUS draufsteht muss PLUS drin sein

sorry, aber da sind wir nun wieder bei den callern und deren ausbildung resp. der ausbildung die sie den tänzern angedeihen lassen.
wer von den herrn und damen plus tänzern kann den wirklich PLUS tanzen? ich meine wenn du im plus auch wirklich PLUS haben willst?

Markus Gensberger
04. 07. 08, 15:20
naja aber das handhabt doch mit der Club der soch ein Special ausrichtet oder?

wenn ich PLUS will, dann hole ich mir Caller die das könne, und auch den Ruf dazu haben. Da ist dann zum Beispiel auch ein JRW ein guter Trumph
Auch die Ausrichtung im Programm selebr, meinetwegen PLUS WARM UP, PLUS WS, PLUS DBD und dann PLUS DANCE TO THE END... damit weiß ich doch schon was ich zu erwarten habe. Bei Students gehts doch auch MS bis Figur XY, jeder weiß was kommt, jeder kann sehen es geht bis,. also geh ich hin oder nicht. REIN nur zu sagen is MS oder A oder PLUS, sorry das ist mir zuwenig. Ich will schon wissen was man mir im jeweilgen Programm anbietet, sinds singings, sinds workshops, sinds was weiß ich. Dann eben dazu der für die Zielgruppe passende Caller und es läuft. (theoretisch)

Sexbomblaus
04. 07. 08, 15:53
Das ist ein Weg, Markus. Aber ein steiniger.
Bis die Leute gelernt haben, dass du es mit deinem Programm ernst meinst musst du und alle Caller von Programm viel Kritik einstecken.

Man will immer dass Caller auf den Floor eingehen. Andererseits sollen sie auch das Programm durchziehen. Ja was denn nu?

Kai

Markus Gensberger
04. 07. 08, 16:05
Kai,

du kannst nicht auf 100 bis 200 Leute einzeln eingehen. Das schaffst doch nicht ma auf nen Clubabend wo nur 3 Square tanzen. Jeder hat seine eigene Meingung. Ich kann nur das was ich beinflussen kann steuern, und dass ist eben mein Programm. Wie beim Fernsehen eben auch, heute läuft das und aus. Wer kuggt, guggt, wer nicht der nicht. Am Ende muss es halt finanziell passen, sprich genügend Leute müssen mein Programm unterhaltsam gefunden haben. Das Programme heute nicht mehr die Aussagekraft haben liegt doch zum Teil in unserer Schuld als Caller und Veranstalter. Wenn ich draufschreibe bis Figur X und es kommt jemand der nur bis Figur S gelernt hat, ja was soll ich da nu sagen... sollen deswegen die 99% die sich an das halten was im Flyer steht dafür einen anspruchsvollen Teil den sie könnten verzichten müssen, oder soll eben das eine Prozent dann halt wieder heimgehen? Egal wie du es machst, den Schiefer ziehst du dir ein. Nur kannst du sicher sein, beim nächsten Mal schaut betreffende Gruppe genauer hin, wer callt oder wer das Special ausrichtet. Und dann ist es mir doch lieber wenn eben das eine Prozent sagt ich geh nimma hin weil... als wie wenn ich bis zu 30% einbüsse die sagen ich geh nimma hin weil ich statt W nur S + ? tanzen konnte.....


Is wie Jürgen sagt, wenn PLUS draufsteht muss auch wieder Plus drinne sein, und darauf muss man sich verlassen können.

Das wäre mein WEG, und für die Veranstaltungen wo ich mit in der Verantwortung stehe funktioniert es eigentlich meist ganz gut.

04. 07. 08, 16:15
Is wie Jürgen sagt, wenn PLUS draufsteht muss auch wieder Plus drinne sein, und darauf muss man sich verlassen können.

mooooommmmennnt!!

DU markus hast das gesagt!
ich sagte lediglich, dass das keiner tanzen kann.

Markus Gensberger
04. 07. 08, 16:21
falsch es ist tanzbar, wenn die Leute kommen die das mögen.
WENN ich DBD ansetze und sage es ist DBD dann kommen auchnur die, die sich dafür interessieren und die es können oder im Falle eines WS lernen wollen.

Sage ich vorher nix und mach des dann einfach muss ich logischerweise damit rechnen das Leut dabei sind die damit überfordert werden.

Wenn man hinschreibt PLUS DBD werden sich frischgraduierte Tänzer das wohl nochmals überlegen. Schreib ich nur PLUS dann geht jeder der mal Plus gelernt hat hin....

Das am Ende beim DBD auch drinn sein sollte was man verspricht das muss eigentlich nicht erwähnt werden

Martina1
04. 07. 08, 19:27
Hallo Zusammen,
es gibt Tänzer, die wissen gar nicht, was DBD eigentlich ist. Und das sind die, die dann hilflos auf der Tanzfläche stehen. So genau lesen die meisten Tänzer die Flyer gar nicht. Wir hatten schon ein Plus-Wochenende (auf dem Flyer stand: "Für sichere Plus-Tänzer"), wo ein Paar noch gar nicht im Plus graduiert war. Die wollten die restlichen 3 oder 4 Plusfiguren dort vor Ort lernen.

squarekopp
04. 07. 08, 22:33
Alte Specials können auch kaputt gehen, weil die alten Clubmitglieder sich die Arbeit nicht mehr aufhalsen wollen.

paddyboehnke
05. 07. 08, 00:34
Hallo Zusammen,
es gibt Tänzer, die wissen gar nicht, was DBD eigentlich ist. Und das sind die, die dann hilflos auf der Tanzfläche stehen. So genau lesen die meisten Tänzer die Flyer gar nicht. Wir hatten schon ein Plus-Wochenende (auf dem Flyer stand: "Für sichere Plus-Tänzer"), wo ein Paar noch gar nicht im Plus graduiert war. Die wollten die restlichen 3 oder 4 Plusfiguren dort vor Ort lernen.

Es gibt auch Caller, die das nicht wissen (mich z.B.)
Für mich bedeutet Dance By Definition nichts anderes als Tanz nach Definition - und das tun wir doch immer! Ich hab selbst keine Ahnung, was die Tänzer da von mir erwarten wenn das auf dem Programm steht. Ich reize halt die Figuren über das "normale" Maß hinaus bis an die Grenzen der Definition aus.

05. 07. 08, 01:23
WENN ich DBD ansetze und sage es ist DBD dann kommen auchnur die, die sich dafür interessieren und die es können oder im Falle eines WS lernen wollen.

Sage ich vorher nix und mach des dann einfach muss ich logischerweise damit rechnen das Leut dabei sind die damit überfordert werden.

Wenn man hinschreibt PLUS DBD werden sich frischgraduierte Tänzer das wohl nochmals überlegen. Schreib ich nur PLUS dann geht jeder der mal Plus gelernt hat hin....

Das am Ende beim DBD auch drinn sein sollte was man verspricht das muss eigentlich nicht erwähnt werden

markus, was ist den das eingentlich? dieses Dance By Definition?

wenn ich zu meiner class (2.class abend) sage "join hands and circle left" - ist das dann nicht nach definition?
ein coordinate aus einer 0er column ist ebenso nach definiion, wie aus einer 1/2 oder 4er column.

oder etwa nicht?

misscorpio
05. 07. 08, 11:24
jrw schrieb:

... wenn ich zu meiner class (2.class abend) sage "join hands and circle left" - ist das dann nicht nach definition?
ein coordinate aus einer 0er column ist ebenso nach definiion, wie aus einer 1/2 oder 4er column.

oder etwa nicht?

so sehe ich das auch! Ich calle immer by definition! Ich sehe das richtig - ihr sucht ne Bezeichnung dafür, wie man einen Programmpunkt nennt, wo der Caller die Definitions mal ein bisschen mehr "ausreizt" bzw. den Schwierigkeitsgrad etwas erhöht. Ich weiss selber nicht so recht, wie man das bezeichnen könnte, ohne dass man wieder was völlig falsches drunter verstehen könnte....
Vielleicht "extended MS" oder APD (all position dance), um klar zu machen, dass jetz aus allen - und damit eben auch aus evtl. ungewöhnlichen - Positionen getanzt wird....
Oder man macht das berühmte * in den Flyer an der Stelle und erklärt in einer Fußnote, was man damit meint.

Laser
05. 07. 08, 12:24
Übertreibt Ihr da nicht ein bißchen mit der Korinthenk***erei? :)
Natürlich sollte(!) immer nach den Definitionen gecallt (und getanzt) werden, aber ich tanze jetzt seit über 20 Jahren und DBD bedeutete immer, Definitionen auszureizen, war (eigentlich) nur für im jeweiligen Level sichere Tänzer, war viel Kopfarbeit...
Natürlich ist "dance by definition" nicht der glücklichste Ausdruck - aber muß man denn extra ein neues Wortgebilde erfinden? Sehen wir es doch einfach als Abkürzung für "dance by testing out every punctuation mark of the definition" (DBTOEPMOTD) :D

Zumindest längerjährige Tänzer und "Traditionalisten" wissen doch, was mit DBD gemeint(!) ist. Wobei wir dann wieder beim Thema Traditionen und ihre Kenntnis im SD wären...



Gruß Jochen

05. 07. 08, 16:43
Hallo,

Joe hat recht - DBD ist ein Begriff, der sich vor vielen Jahren eingebürgert hat um auszudrücken, daß die Definitionen an diesem Programmpunkt ins Letzte ausgereizt werden - früher nannte man das "APD" (All Position Dancing), es soll aber beides dasselbe zum Ausdruck bringen. Aber vielleicht ist das schon wieder typisch deutsch, wie das in einem anderen Thread erörtert wurde? Daß ein Begriff, der seit langem eine bestimmte Bedeutung hatte, nun auf seine eigentlichen Worte zerpflückt und gleich in Frage gestellt wird? Gibt es die "DBD"-Diskussion auch in Amerika? Ich denke nicht - obwohl dort sicher auch die meisten Caller immer "nach Definition" callen... "DBD" sehe ich als einen umgangssprachlichen Begriff im SD für das Ausreizen der Definitionen, so wie "Tempo" für alle Papiertaschentücher herhalten muß...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

paddyboehnke
05. 07. 08, 21:57
Na Leute, wenn das so ein traditioneller Begriff ist, warum gibt es dann so viele Leute die nicht wissen was genau das ist?

Andere Frage - wo seht ihr dann den Unterschied zwischen Workshop und DBD? Ist Workshop dann "jenseits der Defs"?
Ernste Frage, ich weiß es wirklich nicht!

Laser
05. 07. 08, 22:07
Zu 1: Wahrscheinlich weil immer weniger Wert auf die Geschichte und Begriffe des SD gelegt wird, sondern "nur noch" Figuren gelehrt werden.

Zu 2: In einem Workshop werden (einzelne) Figuren ausgereizt, damit man dann DBD tanzen kann.


Gruß Jochen

paddyboehnke
05. 07. 08, 22:14
zu 2: kapier ich nicht, also im WS lernen die tänzer dann die richtige definition jeweils einer figur, und wenn man dann genügend WS getanzt hat kann man sich im DBD einem sammelsurium von ungewöhnlichen kombinationen stellen, darf hier aber keine weiteren erläuterungen, walk throughs etc. erwarten?

05. 07. 08, 22:28
Hallo Paddy,

in einem Workshop erklärt der Caller immer wieder, worauf er hinauswill - ein Workshop kann auch ein Thema haben, das nicht wirklich aus dem gecallten Level stammt (z.B. könnte man mit dem As Couples Concept in einem MS Workshop spielen). Beim DBD (oder früher APD) wird nichts erklärt, sondern die Calls nach ihren Möglichkeiten der Definitionen verwendet.

Leider muß ich Joe zustimmen - heutzutage lernen immer mehr Tänzer zu wenig um das Drumherum beim SD. Eine Tendenz, die thematisch auch zur Ablehnung der "traditionellen" Tanzkleidung paßt - es geht nur noch um die Figuren und die Bewegung, nicht mehr um die anderen Dinge darum herum...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Laser
05. 07. 08, 22:28
Natürlich darf man DBD auch ohne Workshops tanzen :)
Aber es wurde tatsächlich auch schon vorgeschlagen, MS-DBD als eigenständiges Level zwischen (easy) MS und Plus anzusiedeln.
Erläuterungen gibt es natürlich auch da. Ich zumindest finde aber, daß dies nicht mehr sein sollte, als in anderen "Leveln". Wenn ich zu einem Programmpunkt DBD gehe, hätte ich schon gern, daß die Tänzer auch sicher im jeweiligen Level sind.



Gruß Jochen

paddyboehnke
05. 07. 08, 22:36
Hi Thom,

kann Dir schon folgen, aber wenn es sich zwischen DBD und WS wirklich so verhält wie Du schilderst, dann behaupte ich das min. 80% der caller das auf den specials falsch behandeln. vor allem - dann hat ein DBD auf einem special-flyer gar nichts zu suchen, denn ich kann ja nicht von 100+ tänzern erwarten dass sie alle bis an die grenzen des möglichen folgen können... das erfordert ja schon gewisse vorkenntnisse die wie ihr selbst schon gesagt habt heute nicht im geringsten mehr vorhanden sind.

was die traditionen angeht - JEIN - schließlich hat es vor 200 jahren da auch noch anders ausgesehen, und der SD (bzw. die tanzformen die die wurzeln bilden) musste sich auch weiter entwickeln um zum modernen sd mit defs etc. zu werden. das wäre auch nicht gegangen, wenn man damals gewisse traditionen über board geschmissen hätte. andere traditionen sind schlicht erfunden. denn für mich sind "traditionen" wie z.b. kleidungsstil nicht zu vergleichen mit dem was wir außerhalb von SD als traditionen bezeichnen würden (teils jahrhunderte alte bräuche).

paddyboehnke
05. 07. 08, 22:42
Natürlich darf man DBD auch ohne Workshops tanzen :)
Aber es wurde tatsächlich auch schon vorgeschlagen, MS-DBD als eigenständiges Level zwischen (easy) MS und Plus anzusiedeln.
Erläuterungen gibt es natürlich auch da. Ich zumindest finde aber, daß dies nicht mehr sein sollte, als in anderen "Leveln". Wenn ich zu einem Programmpunkt DBD gehe, hätte ich schon gern, daß die Tänzer auch sicher im jeweiligen Level sind.



Gruß Jochen

jochen, das ist aber leider nicht so, da stellt sich einfach jeder auf der anwesend ist! und der caller hat die möglichkeit abzuwägen:
1. halte ich was der programmpunkt verspricht, und schicke min. die hälfte der tänzer nach dem ersten tip wieder von der fläche
2. calle ich das niveau der tänzer, dann haben wir auch nix anderes als normales MS ohne DBD
3. mache ich eigenmächtig nen WS draus

ich bin nach wie vor der meinung: DBD so wie ihr ihn definiert habt gehört dann nicht auf das programm eines special dances für jedermann, sondern muss in eigenen abenden (die dann nichts anderes als DBD offerieren) behandelt werden.

squarekopp
05. 07. 08, 23:13
Leider muß ich Joe zustimmen - heutzutage lernen immer mehr Tänzer zu wenig um das Drumherum beim SD.
Empfehlt ihnen mein Wörterbuch Square Dance. ist im Internet zu finden unter
http://www.heinerfischle.de/wortbuch/index.htm
aber natürlich freue ich mich, wenn auch die gedruckte Version verkauft wird.

Laser
05. 07. 08, 23:31
Du hast natürlich recht, Paddy.
Deshalb sollte meiner Meinung nach als "Konkurrenz-"Programmpunkt zum DBD immer dasselbe Level gleichzeitig angeboten werden.
Auch bei den Traditionen liegst Du richtig - mit dem Unterschied, daß es heute nur noch die Figuren gibt.


Gruß Jochen

06. 07. 08, 02:38
Aber vielleicht ist das schon wieder typisch deutsch, wie das in einem anderen Thread erörtert wurde? Daß ein Begriff, der seit langem eine bestimmte Bedeutung hatte, nun auf seine eigentlichen Worte zerpflückt und gleich in Frage gestellt wird?

ob das typisch deutsch ist? nun, meines wissens hat hier in D al stevens als erster diese diskussion mit eben diesen worten:

>>wenn ich zu meiner class (2.class abend) sage "join hands and circle left" - ist das dann nicht nach definition?
ein coordinate aus einer 0er column ist ebenso nach definition, wie aus einer 1/2 oder 4er column. <<

vor ca. 10 jahren begonnen. typisch deutsch? nun gut, wenn man al stevens als deutschen sehen will ok - für mich ist er in erster linie ein guter freund und natürlich amerikaner... :roll:


Gibt es die "DBD"-Diskussion auch in Amerika? Ich denke nicht - obwohl dort sicher auch die meisten Caller immer "nach Definition" callen...

nope. dort wird das korrekt mit SA und EA bezeichnet. mit anderen worten, es stellt sich die frage erst gar nicht - und es ist auch kein allgemein üblicher SD-sprachgebrauch - weder drüben noch hier.
"DBD" steht für Dance By Definition - das sagt rein gar nichts über den schwierigkeitsgrad innerhalb eines programms aus.

06. 07. 08, 07:38
ich bin nach wie vor der meinung: DBD so wie ihr ihn definiert habt gehört dann nicht auf das programm eines special dances für jedermann, sondern muss in eigenen abenden (die dann nichts anderes als DBD offerieren) behandelt werden.
Hallo Paddy,

warum eigentlich nicht? Wenn Tänzern wieder erklärt wird, was sie bei einem DBD-Programmpunkt zu erwarten hat, dann können sie zu dem angekündigten Punkt gehen oder es bleiben lassen.

schönen Gruß

Thom :cowboy:

06. 07. 08, 07:44
Da hier gerne mal wieder eine Aussage auf ihren unwichtigsten Teil reduziert wurde, möchte ich mein ursprüngliches Posting korrigieren:

Ist es nicht typisch deutsch in diesem Forum, einen seit Jahren gebräuchlichen Begriff, der in weiten Kreisen der Aktivität verstanden wird, zu zerpflücken und in Frage zu stellen?

Thom :cowboy:

paddyboehnke
06. 07. 08, 09:41
Hi Thom,
das stimmt nicht dass der begriff in weiten kreisen der aktivität verstanden wird. du glaubst gar nicht wie viele leute ich in letzter zeit gefragt hab, was denn DBD bedeuten würde - und die allermeisten waren der meinung, es wäre ein synonym für workshop! deswegen stellte ich das hier ja zur diskussion.

und ich bin immer noch der meinung, dass ein DBD oder extended applications part nicht im special programm sein muss. die allerwenigsten tänzer haben so viel selbsteinschätzung um freiwillig zu sagen "das ist mir zu viel". sie stellen sich in die squares. auf meinem letzten DBD tanz hatte ich lauter students in den squares verteilt die zwar schon alle figuren hatten, aber nicht graduiert waren. wie soll unter den vorraussetzungen ein DBD tanz so wie ihr ihn definiert anständig laufen?

06. 07. 08, 10:34
Da hier gerne mal wieder eine Aussage auf ihren unwichtigsten Teil reduziert wurde, möchte ich mein ursprüngliches Posting korrigieren:

vielleicht solltest du beginnen den für dich wichtigen teil deiner posts zu markiern - nur um mißverständnisse zu vermeiden. im übrigen kann doch hier jeder auf das antworten das er für richtig und wichtig hält - pack also deine polemik wieder ein und gut ist.


und ich bin immer noch der meinung, dass ein DBD oder extended applications part nicht im special programm sein muss. die allerwenigsten tänzer haben so viel selbsteinschätzung um freiwillig zu sagen "das ist mir zu viel". sie stellen sich in die squares. auf meinem letzten DBD tanz hatte ich lauter students in den squares verteilt die zwar schon alle figuren hatten, aber nicht graduiert waren.

teilweise richtig paddy.
wenn du nicht "DBD" auf einen flyer schreibst, sondern korrekt EA werden sich auch nur die leute dorthin verlieren, die wissen was das ist - so zumindest die theorie von markus. ob dem dann auch so ist bliebe abzuwarten


wie soll unter den vorraussetzungen ein DBD tanz so wie ihr ihn definiert anständig laufen?

zunächst, "wir" definieren ihn nicht so. hier sind zzt. 5 caller aktiv. nur einer davon definiert DBD so wie du es verstanden hast - was sagt uns das?

06. 07. 08, 11:44
Hi Thom,
das stimmt nicht dass der begriff in weiten kreisen der aktivität verstanden wird. du glaubst gar nicht wie viele leute ich in letzter zeit gefragt hab, was denn DBD bedeuten würde - und die allermeisten waren der meinung, es wäre ein synonym für workshop! deswegen stellte ich das hier ja zur diskussion.
Hallo Paddy,

OK, sorry - das hatten wir eh schon: daß heute immer mehr Tänzer zu wenig über die alten Grundbegriffe des SD Bescheid wissen... Vor einigen Jahren war DBD ein stehender Begriff, so wie es das vor 20 oder mehr Jahren mit "APD" war...

Die Frage, die sich mir noch immer stellt: warum soll MS DBD oder Extended MS (egal, wie man es nennt) nicht Teil eine Specials oder sogar Jamborees sein?

schönen Gruß

Thom :cowboy:

06. 07. 08, 11:52
wie soll unter den vorraussetzungen ein DBD tanz so wie ihr ihn definiert anständig laufen?

zunächst, "wir" definieren ihn nicht so. hier sind zzt. 5 caller aktiv. nur einer davon definiert DBD so wie du es verstanden hast - was sagt uns das?
Zuerst einmal, daß es mindestens zwei sind, die das so definieren - man sehe nur hier unter "DBD" nach: http://www.heinerfischle.de/wortbuch/index.htm. Und im weiteren, daß auch ein weiterer Caller in diesem Thread den Begriff "DBD" so verwendet - es ist z.Zt. nur ein einziger, der diesen Begriff ablehnt. Was sagt uns das?

Thom :cowboy:

06. 07. 08, 13:32
...es ist z.Zt. nur ein einziger, der diesen Begriff ablehnt. Was sagt uns das?

das du nicht lesen kannst.
es sind mind zwei caller hier, die den begriff "DBD" in dem sinne wie er von dir definiert wird ablehnen - und wenn ich paddy dazu zähle, sind es mind. drei.

also was bitte willst du?

"DBD" steht für - und heißt nicht anderes als Dance By Definition.
was also ist an al stevens' aussage falsch?
was ist falsch daran, wenn man bemüht ist, einen offensichtlichen feher zu recht zurücken? und warum ist das in einem fall OK, im anderen aber nicht?
wenn es sich im programme dreht, wurde ohne murren der "traditionelle begriff im (SD) volksmund" - "LEVEL" durch den korrekten begriff "program(m)" erstezt.
was regst du dich also nun über eine weitere korrektur so künstlich auf?

06. 07. 08, 16:09
jrw schrieb:


[quote:2yn62la2] ...es ist z.Zt. nur ein einziger, der diesen Begriff ablehnt. Was sagt uns das?

das du nicht lesen kannst.
es sind mind zwei caller hier, die den begriff "DBD" in dem sinne wie er von dir definiert wird ablehnen - und wenn ich paddy dazu zähle, sind es mind. drei. [/quote:2yn62la2]

Dem kann ich nur beipflichten. Wenn man sich den Thread hier ansieht, dann sind es "jrw", "misscorpio" und "paddyboehnke" die sich gegen die Bezeichnung DBD ausgesprochen haben.


also was bitte willst du?

Das würde mich allerdings auch interessieren.

Max
06. 07. 08, 19:33
ist DBD nicht das gleiche wie Omelett mit Ei?
gruß max

chris
06. 07. 08, 19:53
Also... :)

Ich verstehe unter einem "Workshop", wenn der Caller 1 oder 2 Figuren aus dem Programm nimmt und diese aus allen möglichen Situationen tanzen lässt.
Ausserdem können Figuren genommen werden, die z.B. nicht sonderlich gut bekannt sind. Wie vor 2 Jahren das "spin chain thru", als es wieder in das MS-Programm zurück kam.
Ein "workshop" ist für mich eine zusätzliche "Lern-Einheit", wo schwierigere Figuren mal besonders intensiv gecallt werden, so daß unsichere Tänzer anschliessend besser damit zurechtkommen. :)

DBD...Dance by Defenition...darunter verstehe ich, wenn der Caller die Figuren auseinandernimmt und nur teilweise getanzt werden.
Dosado three quarter, als simples Beispiel.
Dadurch, daß dort die Figuren zerlegt werden, sollten die Tänzer schon wissen, wo ein halber "Grand Square" zu Ende ist.
Das ist also eher was für die "Kopf-Arbeiter". :)

Ich, für meinen Teil, mache beide Sachen gerne mit.
Aber ich habe auch festgestellt, daß gerade die Workshops auf Specials nicht besonders gut besucht werden.
Alte und erfahrene Tänzer empfinden es als nicht notwändig, daran teilzunehmen. :(
Und die Neulinge trauen sich nicht, weil sie Angst haben, sich zu blamieren. :shock:

Als "3. Programmpunkt" könnte man noch den "Hot Hush" nennen. :wink:
Schnelles Tanzen. :)
Da habe ich aber auch schon erlebt, daß dieser Programmpunkt vorzeitig abgebrochen wurde, weil der Floor diesen Punkt nur mit einer ganz kleinen Schar angenommen hatte. Denn mit "Tanzen" hat das oft nix mehr zu tun, ist dann nur noch ein Gehetze und die Figuren werden nicht mehr ausgetanzt. :oops:

Das sind meine Definitionen zu den möglichen Programmpunkten, die auf einem Special als Besonderheit auftauchen können. :roll:
Aber vielleicht haben andere Tänzer was hinzu zu fügen? :wink:

squarekopp
06. 07. 08, 20:33
Dadurch, daß dort die Figuren zerlegt werden, sollten die Tänzer schon wissen, wo ein halber "Grand Square" zu Ende ist.

Da habe ich meine Schwierigkeiten. Als ich das lernte, hatte Grand Square 16 Schritte; danach kam Reverse, nochmals 16 Schritte. Inzwischen ist das Reverse definitionsgemäß mit eingeschlossen. Darum ist mir lieber, der Caller sagt an, wieviele Schritte er tanzen lassen will.

06. 07. 08, 20:53
Hallo,

also habe wir folgendes Ergebnis: Ellen und Jürgen stellen sich klar gegen den Ausdruck DBD, Paddy scheint nicht vehement gegen den Ausdruck zu sein (so wie ich seine Beiträge verstehe), Heiner und ich sehen es als stehenden Begriff, und Markus verwendet ihn :lol: :lol: :lol: Können wir uns auf dieses Ergebnis einigen und Streit darüber vermeiden? :wink:

Übrigens: "EA" ist in Amerika anscheinend nicht allzu gebräuchlich - ich hatte eine entsprechende Anfrage an die Mailingliste "SDCaller" gerichtet, und DBD oder APD scheint auch in Amerika noch verwendet zu werden - interssant die Aussage eines bekannten Callers, der sagt, daß er "EA" noch niemals sonst als in Callergesprächen gehört hätte :wink: Dafür gibt es einen anderen klasse Ausdruck, der bei uns noch fehlt: "Take No Prisoners" <ROFL>*

schönen Gruß

Thom :cowboy:

* ROFL: Rolling On The Floor Laughing

06. 07. 08, 20:56
"EA" ist in Amerika anscheinend nicht allzu gebräuchlich

kommt immer drauf an mit wem man spricht...

...schließlich sind Standard Applications und Exented Applications offiziell von CALLERLAB unterstütze begriffe.

und was gebräuchlich ist oder nicht, darauf hat wohl eh nur der caller einfluß. somit - kommt immer drauf an, mit wem man spricht...

chris
06. 07. 08, 21:17
Wenn ich ein Special zu organisieren hätte, dann würde ich mal in der Region gucken, welche Tanzlevel in der Nähe getanzt wird.

Es macht keinen Sinn, im äussersten Westen ein Special mit Round oder C
anzubieten, da es garkeineClubs gibt, wo dies getanzt wird.

Und ich denke natürrlich auch an meine eigenen Clubtänzer. Wenn da genügend Plustänzer vorhanden sind, dann kann ich auch einen Plus-Block anbieten.

Ich befinde mich momentan für einige Monate in Schleswig-Holstein. Und hier sind die Clubs in der Umgebung sehr gemischt.
MS, Plus, A1, A2

Also findet im Oktober das "Westküsten-Special" statt, mit Level A1 über Plus bis MS.
Ich denke, damit ist für jeden Tänzer aus der Region was passendes dabei. :lol:

Gott zum Gruße!

misscorpio
06. 07. 08, 22:00
Thom schrieb:

Übrigens: "EA" ist in Amerika anscheinend nicht allzu gebräuchlich - ich hatte eine entsprechende Anfrage an die Mailingliste "SDCaller" gerichtet, und DBD oder APD scheint auch in Amerika noch verwendet zu werden - interssant die Aussage eines bekannten Callers, der sagt, daß er "EA" noch niemals sonst als in Callergesprächen gehört hätte :wink: Dafür gibt es einen anderen klasse Ausdruck, der bei uns noch fehlt: "Take No Prisoners"

naja so ganz stimmt das nicht! Ich bin im gleichen Board und es gab auch einige Stimmen, die gesagt haben, dass sie unter DBD nicht verstehen, dass der Schwierigkeitsgrad angehoben wird, wenn sie das wollten würden sie, wenn überhaupt APD oder EA sagen - tja und der zitierte Caller - das war Einer!! - Und, wie Jürgen schon sagte EA ist ein offiziell von Callerlab unterstützter Begriff!
Also ich bring meinen Students bei, wie man einen flyer liest - sprich was EA o-ä. heißt!

misscorpio
06. 07. 08, 22:08
Chris schrieb:

DBD...Dance by Defenition...darunter verstehe ich, wenn der Caller die Figuren auseinandernimmt und nur teilweise getanzt werden.
Dosado three quarter, als simples Beispiel

Einspruch Euer Ehren - das heißt es eben nicht! Das wäre Teil eines Dosado workshops! DBD - noch mal - heißt Dacne by Definition! Nicht mehr - aber auch nicht weniger! DBD heißt auch nicht Konzepte, oder Figuren aus höheren Programmen auf MS "runter zu holen" Nein DBD heißt schlicht nur die Definition anwenden und zwar die ganze Def. Will heißen - ich habe schon Kollegen gehört, die ein Flutter Wheel nur aus normal couples erklären und dazu sagen "die girls gehen rein machen den arm turn, die boys ....." das z.B. ist für mich nicht DBD!

squarekopp
06. 07. 08, 23:14
Wenn ich mich richtig erinnere, hat vor ca. 20 Jahren CALLERLAB den Begriff APD als irreführend verworfen und stattdessen DBD vorgeschlagen.
Das war allerdings lange bevor ich mich ins Internet einklinkte; darum finde ich auf meinem Computer keine Belegstelle

squarekopp
07. 07. 08, 01:39
Die Frage APD - DBD wurde bei sd-callers im vergangenen Herbst ausführlich diskutiert. Für alle, die das interessiert, setze ich diese Datei aus meinem Archiv für 1 Woche auf meine Homepage:
http://www.heinerfischle.de/caller/apd-dbd.htm

chris
07. 07. 08, 05:19
@Ellen...Miscorpio

Irgendwie habe ich das Gefühl...du magst mich net. :D

Ich habe meine Meinung und Definition als Tänzer in einem Beitrag eingebracht...zum Thema DBD Und "workshop"...und auch noch "gib mal Gas!!!"...hot hush...

Ich meine, dass ein workshop eine "zusätzliche Lernquelle" ist oder sein sollte.
UND DPD ist ein Ding, da könnten sich die Caller austoben, sofern der Floor den Spaß mitmacht.

Hier gibt es nur Nuancen zwischen verstehen und nicht verstehen. :)
Und ich verstehe nicht, warum Du diese Nuancen nicht siehst und einfach nach Deiner Manier handelst?

Erwarte ich als Tänzer was von Dir!!!
Oder möchtest Du mir was als Caller verkaufen???

Möchtest Du mir als Tänzer, den Du nicht kennst...was beibringen, dann machst Du einen Workshop und kringelst alle Figuren auf, die "circulate" heissen.
Da kannst Du 60 Minuten lang nur "Circulate" teachen...in allen Varianten.
Single, Couple, oder wie auch immer..."circulate"

DAS ist für mich ein Workshop. :)
Zum Schluss noch ein Singing...mit nur Circulate, dann sind die Kameraden auch fertig. :lol:

DBD ist einfach nur...anspruchvolles Callen im jeweiligen Programm.
Wer sich ins DBD aufstellt...da erwarte ich Sicherheit im Level der Tänzer.
Und spätestens nach dem ersten Tipp wissen die Tänzer, das ist geil...oder der Caller, dat gehtnicht.
Und wenn der zweite Tipp, neu gemischt nix taugt...dann taugt der Floor nicht. Dann sind die Tänzer nicht in der Lage zu erkennen, wo ihre Grenzen sind.
Das wäre der Punkt, wo man enen Programmpunkt abbrechen sollte.
Lieb und nett gemeint, geht einfach nicht. :oops:
Da ist der Caller gefragt, der dann einfach MS für den nächsten Singing ankündigt...und anschliessend ist das thema DBD gegessen.
Das nennt man "Flexibilität"...an jedem Arbeitsplatz gefordert...dann wird das Programm eben umgeschmissen und der Caller darf MS-Singings ohne Ende bringen. :)
Hat da ein Caller nach 4-5 Stunden was dagegen...vermutlich nicht. :lol:

Ich mache gerne einen workshop mit.
Oder ein DBD....
Aber ich bin kein Hochleistungssportler, der 7 Stunden des Specials Dauernd tanzen kann/will/möchte.
Aber ich mache eher einen workshop mit...und ein DBD...wie 2 Stunden MS-Nur Tanzen.
DAS ist aber meine eigene Kreatur. Wird der Spaß nicht angeboten, dann tanze ich durch...bis auf einen Kaffee, oder Wasser. :)

7 Stunden Tanzprogramm...werde ich niemals in Anspruch nehmen!!!
Mir reichen 4-5 Stunden. :lol:

Kennt deine Mannschaft Clogging???
Dann lade mal die Leute um Barbara ein...die klauen zwar euer Banner...aber damit könnt ihr hoffentlich leben.
Ich habe an dem Abend Clogging probiert...und gesehen... ist ganz toll, wenn Leute, die das können ,machen.
Irish Step-Dance...ist ähnlich.
Ich hab es ausprobiert...bei mir klappt das nicht...vermutlich zu dicke Socken angehabt. :lol:

chris
07. 07. 08, 05:25
Wenn ich mich richtig erinnere, hat vor ca. 20 Jahren CALLERLAB den Begriff APD als irreführend verworfen und stattdessen DBD vorgeschlagen.
Das war allerdings lange bevor ich mich ins Internet einklinkte; darum finde ich auf meinem Computer keine Belegstelle

Das war vermutlic noch vor der Zeit, wo ich über SD überhaupt einen Gedanken verschwendet hatte. :lol:
Da hatte ich andere Dnge im Kopf... :shock:

07. 07. 08, 09:18
@chris:

was regst du dich auf?
ellen hat lediglich klargesellt, dass die dinge nicht immer so sind, wie sie ein bestimmter jemand gerne hin(ver)dreht. nicht mehr und nicht weniger.

fakt ist, dass wenn man einen programmpunkt haben will, an welchem das programm X mehr ausgereizt werden soll, man dies nicht DBD nennen sollte.
APD würde dem, was dort abgehen soll, eher entsprechen. wenn man auf der sicheren seite sein will, so sollte man die offiziellen CALLERLAB bezeichnungen SA und EA wählen.

können wir nun damit wieder zum thema zurück finden bitte?

Markus Gensberger
07. 07. 08, 10:12
Super,

da ist man mal ne kurze Zeit offline und schon wird das Thema wieder um eines Begriffes wegen zerredet!!!! Ob das nun DBD oder APC oder ACDC heißt ist doch eigentlich vollkommen Ralle!!!!

Die meisten Tänzer (zumindest die die ich persönlich kenne) wissen was sich unter dem Begriff DBD im SD befindet, und daher nutze ich diesen. Und ich traue auch anderen hier im Forum den Intelekt zu zu verstehen was ich mit diesen Begriff meinte. Daher verstehe ich nun nicht ganz warum darum wieder fast ein Streit vom Zaun brechen muss und man seitenweise sich um ein Wort Postings um die Ohren haut. Wenns euch so wichtig ist, dann macht nen eigenen Thread zu dem Wort DBD und seine Folgen auf, aber lasst dieses Thema doch bitte davon verschont. Hier gehts um andere, wichtigere Dinge! Nämlich einen Flyer so zu gestalten, dass man eine vorher für sich festgelegte Zielgruppe von Tänzern die sich diesen anschauen anspricht. Und wenn einige wenige andere nicht wissen was sich hinter den Begriff verbirgt, dann zähle ich wenn ich diesen Begriff ohne Erklärung nutze eben nicht zu meiner Zielgruppe. Dann spreche ich eben rein die Leute an die diese Thermologie kennen und wissen was damit gemeint ist. Ist doch eigentlich ganz einfach oder?

Ich meine wir könnten auch anfangen - frei nach des deutschen Amtsschimmel - die Begriffe Mainstream, PLus, A1, A2 seitenlang auf Flyern zu erklären, denn ein Nichttänzer wird auch keinen Plan haben was damit gemeint ist.

Fakt ist aber das die Zielgruppe die Ausgestaltung des Flyers und die damit verbundene Thermologie vorgibt. Nicht mehr nicht weniger.

Daher würde ich es nun begrüßen wenn wir uns wieder ans Thema halten würden, das auch nicht lautet "ich würd sowas nicht auf den Flyer schreiben" sondern das da lautet, Special Dances auf definierte Zielgruppen abzustecken.

In diesem Sinne ein leicht angesäuerter, und sich mehr forendisziplin wünschender
Markus

misscorpio
07. 07. 08, 10:36
Moooooment mal....
ich finde ganz und gar nicht, dass die Diskussion "wie bezeichne ich korrekt was ich haben möchte" nicht zu diesem Thread gehört - ganz im Gegenteil!
Wenn Du, Markus sagst, wer nicht weiß, was sich hinter dem Begriff xy verbirgt, der zählt nicht zu meiner Zielgruppe, dann könnte man Dir das auslegen als "den will ich auch nicht haben" - dann könntest Du in naher Zukunft ziemlich leere floors haben - denn ich bekomme es ja allerorten mit, dass die Students zwar die Figuren (mehr oder weniger detailliert (eher weniger)) beigebracht bekommen aber nichts mehr von SD Gepflogenheiten, geschweige denn Terminologie! Ich finde allemal, dass das hierher gehört! Es wäre auch nicht von Übel, sich zu einigen auf einen Begriff, der dann auch definiert ist. Ich meine nicht (nur) hier im Board....
@ jrw
Danke immerhin hast Du es versucht...
@ chris
was ich geschrieben habe hat mit mögen, oder nicht mögen überhaupt nichts zu tun! Ich habe Dich nur auf einen Irrtum in Deinen (von mir aus auch persönlichen) Definitionen von versch. Begriffen aufmerksam gemacht. Wenn Du aber sagst, "das ist meine persönliche Sicht...", dann darfst Du diese aber nicht als allgemein gültig hier posten.

Markus Gensberger
07. 07. 08, 10:48
Ellen, lies das Thema....

Wenn Du, Markus sagst, wer nicht weiß, was sich hinter dem Begriff xy verbirgt, der zählt nicht zu meiner Zielgruppe, dann könnte man Dir das auslegen als "den will ich auch nicht haben" - dann könntest Du in naher Zukunft ziemlich leere floors haben
Um genau das gehts doch aber auch mit unter... Wenn sich der Club XY das Ziel setzt eben nur DBD Freaks einzuladen, für ein Wochenende oder meintetwegen auch nur für einen Abend, dann grenzt er doch automatisch die anderen damit aus. Wenn ich ein reines PLUS Special machen will, dann grenze ich doch die MS Tänzer damit auch aus.

Ob die Leut dann noch kommen die angesprochen sind, dass ist doch dann der zweite Stepp und daran wird der CLub letztendlich gemessen. Mir gehts doch erstmal darum, dass ich den Flyer so genau wie möglich gestalte, auch nach den mir gesetzten Zielen um die Tänzer wieder zu Specials zu bekommen.

Für mich zählt eben dazu auch die genaue Bezeichnung und beschreibung des Programms. NUR MS oder PLUS ist mir da zu wenig.

Beispiele wären eben:

MS Workshops
MS DBD - als Aufhänger für die Freunde dieses Terms
INTRO TO PLUS
INTRO TO A
MS SINGING CALLS
MS BIS FIGUR .....

Wenn ich das auf nem Flyer lese habe ich konkrete Infos und kann dann entscheiden geh ich da hin oder nicht.

Round geht da sogar noch nen Schritt weiter mit den Phasen, wo man eben noch genauer festhält was wie wo angeboten wird.

Nur um das gehts mir, um nix anderes.

Daher nachwie vor die Zerredung dieses Begriffs gehört hier nicht her, sondern ist ein für sich eigenstehndes Thema.

Sexbomblaus
07. 07. 08, 10:50
@ Markus,

Wenn du deinen Special auf Zielgruppen auslegen willst musst du dir auch darüber im klaren sein was in die einzelnen Begriffe, die du evtl. auf dem Flyer nutzt, hineininterpretiert werden kann. Denn die Ausrichtung eines Specials bringt nur dann was, wenn du im Flyer kommunizieren kannst was du zu machen gedenkst.
Daher finde ich eine Diskussion hierüber gut. Allerdings wird es wieder etwas rechthaberisch hier. "Mein Begriff ist der korrekte. Nein meiner." etc.

Können wir uns nicht darauf einigen, dass diese ganzen Begriffe wie DBD und EA oft als Synonym verwendet werden? Auch wenn es von der Begrifflichkeit nicht 1000%ig korrekt sein mag.
Können wir, davon abgeleitet, uns darauf verständigen, dass die Tänzer (von denen viele die 1000%ig korrekte Begrifflichkeit nicht kennen), denen man ja mit einem Flyer klar machen will was sie erwartet keinen Unterschied sehen werden?

Kai

misscorpio
07. 07. 08, 10:52
Markus,
aber genau darum geht es doch! Ja, es stimmt, wenn Du ein plus special hast, dann sind die MSler aussen vor, o.k., aber wenn einer überhaut nichts anzufangen weiss mit DBD,dann ist er womöglich aussen vor, obwohl das unter Umständen genau sein Ding gewesen wäre, und das nur, weil die Begriffe nicht (mehr) bekannt sind! Wobei ich nach wie vor DBD als nicht korrekt für das, was hier gemeint ist ("anspruchsvollere" Choreo) ansehe.

Markus Gensberger
07. 07. 08, 11:01
@ Markus,

Wenn du deinen Special auf Zielgruppen auslegen willst musst du dir auch darüber im klaren sein was in die einzelnen Begriffe, die du evtl. auf dem Flyer nutzt, hineininterpretiert werden kann. Denn die Ausrichtung eines Specials bringt nur dann was, wenn du im Flyer kommunizieren kannst was du zu machen gedenkst.
Daher finde ich eine Diskussion hierüber gut. Allerdings wird es wieder etwas rechthaberisch hier. "Mein Begriff ist der korrekte. Nein meiner." etc.

Können wir uns nicht darauf einigen, dass diese ganzen Begriffe wie DBD und EA oft als Synonym verwendet werden? Auch wenn es von der Begrifflichkeit nicht 1000%ig korrekt sein mag.
Können wir, davon abgeleitet, uns darauf verständigen, dass die Tänzer (von denen viele die 1000%ig korrekte Begrifflichkeit nicht kennen), denen man ja mit einem Flyer klar machen will was sie erwartet keinen Unterschied sehen werden?

Kai

Guten Morgen Kai,
ich kann jederzeit damit leben, das man Begriffe wie DBD und EA als Synonym nutzen kann auch wenns nicht ganz astrein ist. Und auch das zweitere was die Tänzer betrifft kann ich nachvollziehen und ist in sich auch logisch. Nur nochmals: es geht auch in dem Fall darum seine Ziele auch im Flyer klar zu kommunizieren.

Wenn ich rein hypothetisch auf einen Flyer schreibe

SDFGTDEAWK ohne es genauer zu benennen, werde ich nur die Leute erreichen, die diese Abkürzung kennen, verstehen und wissen was damit gemeint ist. Wenn das mein mir gesetztes Ziel ist, ist das doch vollkommen legitim.

Will ich mein Angebot breiter streuen, als mehr Tänzer erreichen dann muss ich aus

SDFGTDEAWK eben SquareDanceFürGuteTänzerDieEsAuchWirklichKönnen machen. Damit habe ich klar ausgesagt was ich meine und die Zielgruppe eben um eine Summe X erweitert.

Nur ist das doch allein in der Verantwortung des Specialausrichters wie er es machen will.

Habe ich mich damit nun etwas klarer ausgedrückt was ich meine?

misscorpio
07. 07. 08, 11:06
Kai,
genau da sehe ich ein Problem... dass diese Begriffe für Tänzer Ein und Dasselbe bedeuten... dem ist aber nicht so! Wie Jürgen schon geschrieben hat EA ist z.B. ein von Callerlab anerkannter Begriff - nur wird das den Students heutzutage nicht mehr beigebracht.... Wären die Classes noch so ausgelegt, wie noch vor Jahren, dass es nicht nur reines Figuren teachen wäre, sondern eben das gesamte "Drumrum" (eben auch Terminologie!), dann müßten wir hierüber überhaupt nicht diskutieren!
Ich sehe meine Aufgabe als Clubcaller (immer noch) so, dass meine Students am Ende der Class nicht nur die Figuren gelernt haben, sondern auch Dinge (Begriffe, Gepflogenheiten), die sie sich sonst mühsam selbst zusammenreimen müssten (unter anderem z.B ECMA, um nur einen zu nennen).
Das wäre für mich der erste Ansatz - schult die Caller, damit sie besser schulen können!!

Markus Gensberger
07. 07. 08, 11:10
Markus,
aber genau darum geht es doch! Ja, es stimmt, wenn Du ein plus special hast, dann sind die MSler aussen vor, o.k., aber wenn einer überhaut nichts anzufangen weiss mit DBD,dann ist er womöglich aussen vor, obwohl das unter Umständen genau sein Ding gewesen wäre, und das nur, weil die Begriffe nicht (mehr) bekannt sind! Wobei ich nach wie vor DBD als nicht korrekt für das, was hier gemeint ist ("anspruchsvollere" Choreo) ansehe.

Ellen,

das ist doch dann aber das Risiko des Clubs, sprich des Veranstalters. Ob und wie genau er dies beschreiben will. Das muss doch der Veranstalter vorher wissen, wenn er sagt ich nenns nur DBD dann kann es ihm passieren das er eben nur 40% anspricht von möglichen 100.


Das ist aber genau das was ich mit dem Thema aufzeigen will. Wir sehen das auf Specials mit der jetzigen Ausrichtung -alles für alle - die Zahlen runtergehen. Auf der anderen Seite gewinnen Specials wo man gezielt Tänzer anspricht (reine PLus, oder A Specials, Workshop weekends usw.) immer mehr an Zuspruch. Und wenn man sich da nun die Zahlen anschaut, sprich eben die Region dann werden wir hier mit einem reinem Plus SPecial eben von 100 % im Raum, Region lebender Tänzer nehmen wir mal fiktiv an 45% erreichen, und davon könnten dann 30% kommen.

Und wenn ich mir das in meiner Kalkulation bewusst mache, sprich die Halle danach ausrichte (Größe) dann werden diese Specials auch gewinn machen. Weil man eben rein auf diese 45 % der gesamten Tänzerschaft der Region wirbt. Den Rest lässt man dabei wissentlich draußen. Und das ist eben das Risiko das der Club trägt wenn er so arbeitet. Aber ich denke es ist es wert, da Specials die so laufen eigentlich jährlich in dieser Sparte wachsen.

misscorpio
07. 07. 08, 11:11
Markus,
es geht nicht darum dass man keine Abkürzungen auf den flyer schreiben soll, es geht darum anerkannte Begriffe auch nutzen zu können! Man kann EA doch nur deshalb nicht wirklich auf flyer schreiben, weil keiner weiß, was das zu bedeuten hat! - Und damit sind wir genau wieder bei der Ausbildung - sowohl von Tänzern , als auch von Callern - Du kannst eben gewisse Themen nicht trennen, weil sie sich bedingen!

misscorpio
07. 07. 08, 11:17
Markus,
es ist von mir aus das Risiko des Veranstalters, wie genau er beschreiben will, was er bietet. Aber es ist die Verantwortung der Caller (Ausbilder), alles zu teachen, auch Begrifflichkeiten - dann wäre das Risiko, manche Leute nicht zu erreichen um einiges gesunken!
Es ging doch darum, wer und ob überhaupt jemand etwas mit (und wenn ja was) mit Begriffen wie DBD und EA anfangen kann....

07. 07. 08, 11:20
moin allerseits,

hier geht ja schon wiedermal der punk ab....

@markus: cool down und atme mal tief druch - ok? ;-)

ich denke sehr wohl, dass die begriffe mit denen du auf einem flyer werben willst, hier zu 100% ins thema passen. zur erinnerung, paddy schrieb:


das stimmt nicht dass der begriff in weiten kreisen der aktivität verstanden wird. du glaubst gar nicht wie viele leute ich in letzter zeit gefragt hab, was denn DBD bedeuten würde - und die allermeisten waren der meinung, es wäre ein synonym für workshop! deswegen stellte ich das hier ja zur diskussion.

nun markus, wenn DBD - und da gebe ich paddy völlig recht - nicht all zu bekannt (als begriff für X) in der SD szene ist, wie willst du dann eine zielgruppe ansprechen?
es kann auch nach hinten losgehen! stell dir mal vor, wenn zwei, drei oder vier frisch graduierte classes diesen flyer sehen und DBD lesen. "geil! das ist was neues, das kennen wir noch net - da gehn wir mal hin" und schon ist's essig mit deinem EA.

wenn du hingegen den alten begrif "APD" nimmst und im flyer ein "*APD = All Position Dancing" eingfügst, wird das die neugierigen frischlinge und die sich selbstüberschätzenden left foot charlies auch nicht abhalten zu kommen - sprich du hast auch dann wieder einen ganz normalen schnöden MS tanz - aber du hast es zumindest korrekt benannt! ;-)

hilft dir das also? nein. warum nicht? weils ein schmarrn ist! und auf nichts anderes wollte dalmas al stevens hinaus und auf nichts anderes will ich hinaus.
es ist ein schmarrn, weil JEDER MS tänzer in der lage sein sollte dieses APD zu tanzen. ebenso wie jeder in der lage sein sollte hot hash zu tanzen (es sei denn er/sie ist körperlich eingeschränkt) oder noch besser APD mit hot hash in verbindung.

ihr betütelt und verhätschelt die MS tänzer wo es nur geht und callt dinge nicht, die ungewöhnlich aber völlig legal sind. wenn diese tänzer dann aber eine plus class machen, dann sollen sie MS plötzlich aus allen positionen beherrschen - remember, there are no sex depented calls in the plus program! - d.h. jeder kann und muss alle positionen tanzen können - die frage ist nur woher?

APD oder EA ist der korrekte ausdruck um für eine bestimmte zielgruppe zu werben.

Markus Gensberger
07. 07. 08, 11:23
Ellen,

ich selber nutzte bisher auch den Begriff DBD um eben Tanzen am äußerten Limit einer Defintion zu benennen.

Nur nochmals: Es geht hier nicht darum ob ich nun mehr (andere) Leute erreichen könnte wenn ich es so oder so schreibe.

Wenn ich weiß das von 100 Leuten 40 wissen was mit DBD gemeint ist und ich nur diese auf meinem Special haben will dann werde ich es eben so schreiben. Da will ich eben nur diese 40 und keine anderen Leute. Nenn es gerne exklusives werben. Denn eigentlich ist es nix anderes.

Obs nun gut ist oder nicht, das haben wir hier nicht zu entscheiden, das entscheidet nur der Veranstalter, der trägt nämlich auch die Kosten...

misscorpio
07. 07. 08, 11:25
.... wenn Markus Recht hat mit seiner These, dass man mit "spezialisieren auf bestimmte Gruppen" mehr erreichen kann, als früher mit "der breiten Masse" - dann würde SD (aus meiner Sicht!) in der Tat in eine nicht gesunde Richtung driften - denn das würde etwas zerstören, das mir (!!) im SD von allem Anfang bis heute eines der wichtigsten Säulen war: das "Wir-Gefühl", das mit zu viel "spezialisiererei" unbedingt verloren ginge..... :cry:

Markus Gensberger
07. 07. 08, 11:27
Nun die LFCs die hast du leider überall, nur wenn ich eben als Veranstalter sage das wird so gemacht, dann zieh ich das auch so durch.

Wer sich danach beschwert, naja dem halte ich dann den Flyer unter die Nase.

Das DBD nun nicht der richtige Passus ist, agreed, aber dennoch das wäre eigentlich ein eigenes neues Thema.

Nur du wirst doch auch zugeben müssen, wenn ich hinschreibe

MS WORKSHOP WEEKEND

dass man dann eben keine Singing Call Stunde und bissal die Wamp'n übern Floor schuppsn erwarten kann. Wer dass dann tut ist eben fehl am platz und das muss man den leuts dann auch sagen. Das kann ich aber nur wenn ich es vorher klar ausgeschrieben habe.

07. 07. 08, 11:28
Wenn ich weiß das von 100 Leuten 40 wissen was mit DBD gemeint ist und ich nur diese auf meinem Special haben will dann werde ich es eben so schreiben. Da will ich eben nur diese 40 und keine anderen Leute. Nenn es gerne exklusives werben. Denn eigentlich ist es nix anderes.

Obs nun gut ist oder nicht, das haben wir hier nicht zu entscheiden, das entscheidet nur der Veranstalter, der trägt nämlich auch die Kosten...

EINSPRUCH!! und zwar ganz LAUT!!

square dance lieber markus ist für JEDEN!
wenn du einen tanz haben willst den eine bestimmte gruppe von leuten anspricht - ok - dann mach einen MS tanz und calle so,das 75% des floors nicht mitkommen - denn das ist realistisch.
du wirst allerdings mit den konsequenzen leben müssen.

wenn du einen tanz callen willst, der den tänzern mehr abverlangt - dann calle einen A oder C tanz!

aber selektiere nicht zwischen MS und MS! das ist völlig GEGEN des SD gedanken!!!!


Nun die LFCs die hast du leider überall, nur wenn ich eben als Veranstalter sage das wird so gemacht, dann zieh ich das auch so durch.

Wer sich danach beschwert, naja dem halte ich dann den Flyer unter die Nase.

du willst also einen tanz callen, der vom level im MS her so hoch ist, das es von vornehereinkalr ist, dass viele tänzer das nicht schaffen. und wenn die sich beschweren willst du ihnen denflyer unter die nase halten - markus, du willst also eine rückversicherung - das ist schäbig!


Das DBD nun nicht der richtige Passus ist, agreed, aber dennoch das wäre eigentlich ein eigenes neues Thema.

nein, ist es nicht. es geht um zielgruppenwerbung, da passt die begriffsfindung sehr gut rein.

Markus Gensberger
07. 07. 08, 11:31
.... wenn Markus Recht hat mit seiner These, dass man mit "spezialisieren auf bestimmte Gruppen" mehr erreichen kann, als früher mit "der breiten Masse" - dann würde SD (aus meiner Sicht!) in der Tat in eine nicht gesunde Richtung driften - denn das würde etwas zerstören, das mir (!!) im SD von allem Anfang bis heute eines der wichtigsten Säulen war: das "Wir-Gefühl", das mit zu viel "spezialisiererei" unbedingt verloren ginge..... :cry:

Das tut es doch schon, geh auf Jamborees, und schau dich doch da mal um:

da ist doch im SD kaum mehr ein WIR, da rennen x LEut zum PLus, X zum A, X zum C usw. und das Gemekker is doch da wenn am Samstag für zwei Stunden alles in einer Halle zusammen tanzen soll... Ich hatte früher Bekannte, die habe ich rein auf Jamborees getroffen, heut seh ich die kaum, da sie eigentlich nur noch in der A Halle rumlaufen, und ich tanze eben kein A mehr. Das ist doch schon die Realität zu meiner These.


Wir separieren doch schon heute mit der Vielfalt unseres Angebot....

Also warum diesen Effekt nicht auch auf Specials anwenden? Wenns funktioniert (und das tut es)

misscorpio
07. 07. 08, 11:31
EINSPRUCH!! und zwar ganz LAUT!!

... aber selektiere nicht zwischen MS und MS! das ist völlig GEGEN des SD gedanken!!!!

s. mein letztes posting.....

misscorpio
07. 07. 08, 11:36
... sehe ich das richtig? Es ist o.k wenn Werte verloren gehen? Dann passt man sich eben an - anstatt zu versuchen dem entgegen zu wirken und wieder das aus SD zu machen, was es einmal war -wenn das vielleicht auch nur bedingt machbar ist - aber es würde einem ungesunden Trend entgegenwirken...

07. 07. 08, 11:42
da ist doch im SD kaum mehr ein WIR, da rennen x LEut zum PLus, X zum A, X zum C usw. und das Gemekker is doch da wenn am Samstag für zwei Stunden alles in einer Halle zusammen tanzen soll... Ich hatte früher Bekannte, die habe ich rein auf Jamborees getroffen, heut seh ich die kaum, da sie eigentlich nur noch in der A Halle rumlaufen, und ich tanze eben kein A mehr. Das ist doch schon die Realität zu meiner These.

nein markus, das ist square dance!
der punkt den du offensichtlich nicht verstehst ist, dass jeder tänzer in einem programm (also MS, oder PLUS oder...) alles können soll (muss) - sprich APD. erst dann sollte er/sie ins nächste programm gehen um weiter gefordert zu werden.
und weil menschen nun mal unterschiedlich sind, sind auch die lernstufen unterschiedlich.
daher ist es verwerflich einen tanz in APD EA oder von mir aus aich DBD zumachen und zu sagen "ich selektiere mir die guten raus und die schlechten sollen sehen wo sie bleiben".

die kunst des callens markus ist es einen MS tanz so zu callen, dass alle etwas davon haben! das der A oder C tänzer auf dem floor immer noch gefordert wird, der LFC aber nicht überfordert wird. DAS markus ist square dance calling!

beispiel: ich habe mehrere clubabende bei deinem club den MDDs gecallt.
mehrere deiner tänzer, die auch A tanzen sagten mir hinterher: "dein MS ist ebenso fordernd wie dein A - wenn MS immer so wäre, bräuchte man nichts anderes mehr."
eine deiner neuen MS tänzerinnen sagte mir: "ich habe noch nie so ein schönes, flüssiges MS getanzt."

merkst du worauf ich hinaus will markus? es kommt auf das verpacken an.
sicherlich wirst du auch da immer leute haben denen es nichtgefallen hat oder die was zu meckern haben - thats life! aber du selektierst nicht! du gibst jedem eine chance.

Markus Gensberger
07. 07. 08, 11:43
square dance lieber markus ist für JEDEN!
wenn du einen tanz haben willst den eine bestimmte gruppe von leuten anspricht - ok - dann mach einen MS tanz und calle so,das 75% des floors nicht mitkommen - denn das ist realistisch.
du wirst allerdings mit den konsequenzen leben müssen.

Dann frage ich mich warum Specials sterben, weil es für JEDEN ist, aber KEINER geht hin..... Wir labern und jammern über zu hohe Preise, zu wenig geld, ich kann nicht tanzen weil der da zu doof ist dazu, ich will anspruchsvolleres MS, des is zu langweilig, der Rush ins HIghlevel is zu hoch.... usw.....

Aber macht man mal nen Vorschlag dann isses auch nicht recht...


wenn du einen tanz callen willst, der den tänzern mehr abverlangt - dann calle einen A oder C tanz!

Das ist dann keine Selektion oder??? Da kann JEDER mitmachen???? Sorry aber das ist doch Augenwischerei vom feinsten......


du willst also einen tanz callen, der vom level im MS her so hoch ist, das es von vornehereinkalr ist, dass viele tänzer das nicht schaffen. und wenn die sich beschweren willst du ihnen denflyer unter die nase halten - markus, du willst also eine rückversicherung - das ist schäbig!

Ich will das vorher auf dem Flyer klipp und klar gesagt wird was mich erwartet, damit ich hinterher keine Böse überraschung erlebe. Ja, das ist mein Wunsch. Wenn sich andere keine Gedanken dazu machen und danach entäuscht zum Caller rennen um den anzumachen ist das doch deren Problem nicht das des Callers. Er wurde gebucht um das was der Veranstalter wollte zu machen (DAS SIND DOCH AUCH IMMER DEINE WORTE GEWESEN JÜRGEN). Ich wäre sogar auch sauer (wie in Chemnitz geschehen) wenn MS Workshop draufsteht und gemacht wird dann eigentlich nur eine Classstunde für Frischgraduierte. Das ist finde ich schäbig. Oder PLUS auf dem Programm ist und man hat eigentlich nix anders als einen MS Tipp wo ab und an mal eine Figur wie acey ducey drann is. Das ist SCHÄBIG! Und sorry wenn leut sich überschätzen und nicht lesen können... ist das mein Problem? Wennste bei der Bahn nen Ticket nach Hamburg kaufst und eigentlich nach Berlin willst, wird der Schalterberater dir auch sagen das du vorher hättest lesen sollen. Und eben nochmal nen Teil des Ticketpreis verlangen.

Sexbomblaus
07. 07. 08, 12:26
@jrw

Auch wenns langsam off topic ist: SD soll für jeden sein und trotzdem forderst du
es ist ein schmarrn, weil JEDER MS tänzer in der lage sein sollte dieses APD zu tanzen. ebenso wie jeder in der lage sein sollte hot hash zu tanzen (es sei denn er/sie ist körperlich eingeschränkt) oder noch besser APD mit hot hash in verbindung.


Ich halte mich für einen sicheren A1-Tänzer aber wenn ich APD oder EA in hot-hash-Geschwindigkeit hinlegen muss, dann komme ich (je nach Caller) schnell an meine Grenzen.
Und das willst du ALLEN abverlangen? Mit dieser Regel selektierst du wieder und wirst deinem Anspruch SD sei für jedermenn nicht gerecht. Du schmeißt

-alle älteren (die bei hot hash nicht mehr mitkommen)
-alle Personen die nur 1xpro Woche (oder seltener) tanzen gehen weil es für sie ausser SD noch eine andere Welt gibt
-alle, die eben erst mal Defs aus dem Hirn abrufen müssen um sie zu verarbeiten
raus. Du willst SD für alle. Dann darfst du beim MS eben nicht die Standards der 80er (oder noch höhere; konnte damals jeder Hot hash APD?) ansetzen sondern der 60er oder der End90er.
Schon mal darüber nachgedacht, dass vielleicht die 80er der Ausrutscher waren und das Tänzerkönnen jetzt eher wieder auf "Normal" ist?

Kai

misscorpio
07. 07. 08, 14:01
es wird immer eine "gewisse Selektion" geben... aber nichts anderes hat Jürgen gesagt - er sagt es sollte (das ist Konjunktiv) jeder MS Tänzer in der Lage sein.... Das zum Einen zum Anderen kann nicht jeder jedem Hobby nachgehen! Es gibt teilweise gewisse intelektuelle Hindernisse, teilweise körperliche, teilweise noch andere. Ich z. B. habe vor ca. 15 Jahre mit Tanzen angefangen - vor ca. 8 Jahren habe ich die Diagnose bekommen, dass ich MS krank bin und konnte eine ganze Zeit gar nicht mehr tanzen und jetzt nur sehr eingeschränkt wieder ein bisschen - aber ist das Selektion? (ich meine auf deinen Einwand hot hash und ältere Menschen ect. hin, Kai) dafür kann doch niemand was - deswegen kann man doch trotzdem ein gewisses Level zu halten versuchen - oder? Wenn manch einer altershalber nicht mehr so kann, dann kann er auch manch anderem Hobby (nicht nur SD) nicht mehr nachgehen - Das ist kein Argument um zu sagen man würde selektieren, wenn man sagt dass die (tänzerische) Ausbildung gewisse Standards erfüllen sollte!

07. 07. 08, 14:06
kai,

du hast ja (fast) recht.
ich will auf etwas ganz anderes hinaus. darauf, warum solche dinge wie z.b. APD oder EA oder was auch immer erst möglich machen.

du schreibst:


Ich halte mich für einen sicheren A1-Tänzer

wer sagt das?
oder anders, was läßt dich glauben, dass du sicher im A1 bist?
(soll keine kritik sein, also bitte nicht falsch verstehen)

und so wie dir gehts vielen menschen. "ich habe MS gelernt, also kann ich auch alles tanzen wo MS draufsteht" - das sollte richtig sein - ist aber heute leider grund falsch.

und sorry, wenn ich nun ein sehr, sehr, sehr totes pferdegerippe reite, aber schuld sind die caller!
die, die sich hinstellen und schlecht ausgebildet denken sie seien die größten und dieses auch ihren mehr oder weniger schlecht ausgebildeten tänzern vermitteln.
das findest du durch alle programme und durch alle schichten im SD.

problem: die ausbildung der caller.
lösung? gibts keine.
hier im forum reden viele leute viele dinge. viele caller reißen den mund auf und schreien lauthals "wir müssen erst bei der callerausbildung beginnen" - korrekt - doch was hat sich denn seither wirklich getan?
in 2005 hatten wir hier ne mega-diskussion über callerprüfungen. der tenor von fast allen callern hier (ausser von mir und ellen) war: wir müssen bei der ausbildung der caller beginnen!" und? seit dem sind 3 jahre vergangen - ist was passiert? nö.

worüber reden wir also?

es sollte doch mittlerweile jedem hier klar sein, dass man die einzelnen punkte im SD nicht 100% von einander trennen kann.

caller sind schuld wenn es schlechte (plus, a und c) tänzer gibt, wenn sie die "nicht fähigen" nicht abweisen.
caller sind schuld, wenn sie die geltenden werte nicht vermitteln.
caller sind schuld, wenn sie schlecht ausgebildet sind, weil sie nicht an callerschools teilgenommen haben.

und die tänzer sind schuld, weil sie diese callerschools nicht mitfinanziert haben.

sehr grobes fazit I: bildet eure caller besser aus und ihr löst dadurch viele (nicht alle, aber viele) probleme.

sehr grobes fazit II: alle sind gemeinsam schuld!

Sexbomblaus
07. 07. 08, 14:58
Nun gut, dann bleiben wir erst mal auf der groben Ebene:

Da kann man dann 2 Gruppen unterteilen:
Die, die sich (und andere) verbessern wollen und die, die nicht wollen.

Und dazu muss es auch 2 diskussionen geben.


Für erstere: Was für Angebote brauchen die, um sich entwickeln zu können. (Da gibt es einige Ideen).

Und für zweitere: Wie gehen wir mit denen um, die nicht wollen?

Kai

PS: kann jemend dieses und das letzte Posting abspalten? Ist interessant aber off topic.

PPS: @jrw: Ich halte mich für sicher, weil ich die definitionen der Figuren kenne und in den meisten Fällen auch richtig anwende. Außerdem wurde mir diese selbsteinschätzung schon von einigen Tänzern und Callern bestätigt.

Peter Weber
07. 07. 08, 15:04
Das habe ich schon vor einigen Jahren gesagt:
Diese Mehrfachlavel/Hallenveranstaltungen sind mehrer separate Specials, die nur zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt stattfinden.
Gruß
Peter

07. 07. 08, 15:18
Die, die sich (und andere) verbessern wollen und die, die nicht wollen.

gegenfrage: woher willst u wissen, dass diese eine gruppe nicht will?
vielleicht "will" sie nicht, weil ihr caller unfähig ist, ihnen den SD auf die für sie richtige art und weise beizubringen.

es gibt so unendlich viele dinge, die man als caller "falsch" machen kann. und jeder von euch kennt der grundsatz, dass menschen unterschiedlich lernen, der eine auf die, der andere auf eine andere art.

und sicher, es gibt auch die, die nicht mehr wollen - die gruppe von leuten, die sich im MS damit vegnügen, dass sie alle 6-8 wochen mal zum CA kommen und dann mit schallendem gelächter zusammenbrechen - aber auch die haben im SD ihre berechtigung.

somit gibt es rein MS technisch betrachtet also mind. 3 gruppen.

was wird mit denen die nicht wollen?
keine ahnung. doch eines weiß ich sicher, ausgrenzen ist keine lösung.

Sexbomblaus
07. 07. 08, 15:21
Wenn man die richtigen Angebote macht, wird man ja schnell sehen wer sie annimmt, sich also verbessern will, und wer nicht.


doch eines weiß ich sicher, ausgrenzen ist keine lösung.

Da stimme ich dir voll zu.

Gruß
Kai

07. 07. 08, 16:40
schön kai.

aber hat du nen konstuktiven vorschlag?

meiner würde so aussehen:
man nehme einen ode zwei auserwählte caller (je region) und biete eine art nachschulung für eben diese zwei gruppen an.
a) für die die nicht wollen weil sie es nicht besser wissen
b) für die, die von sich aus nicht wollen um ihnen zu zeigen wie es auch sein könnte.

aber ds muss auch finanziert werden...

vorschläge?

Laser
07. 07. 08, 17:31
O_o, viel Geschriebenes, 2 Themen...

Zum Thema "Beschriftung der Flyer": Finde ich alles nicht sooo wichtig.
Die Zielgruppe kommt doch größtenteils aus der Region. Da weiß man als Tänzer dann auch, was einen erwartet. Und wer es nicht weiß, der fragt. Nicht umsonst ist SD wahrscheinlich der größte Kaffeeklatsch der Welt. Geht es um den Drei-Königstanz (MS,+,A1?) dann hört man andere Bewertungen der einzelnen Tänzer als wenn es um den Halloween-Dance (MS,+,A1) geht.
Trotzdem gefällt mir die Entwicklung gar nicht, daß nur noch Figuren gelehrt werden und das Drumherum nicht.

Zum Thema "Ausgrenzung": Jürgen, Dein "sollten alle Tänzer APD (EA, DBD,...) können", ist vielleicht ein schöner Wunschtraum, aber mehr auch nicht. Das mag ja bei dem einen oder anderen Caller klappen (von Dir weiß ich es), aber das ist nicht die Regel und außerdem ein anderes Thema -> Callerausbildung...
In Wirklichkeit ist es doch so, daß schon lange mindestens 2 Level im MS existieren - easy und extended nenn ich die jetzt mal^^. In einem anderen Thread schrieb ich sogar von 3 Richtungen: Fun (mit allem was dazugehört), Tanz und Technik...
Mein Lösungsvorschlag: Schaut nach Schweden - da gibt es tatsächlich noch zwischen MS und Plus ein... ja wie heißt das jetzt? MS-DBD, MS-APD, MS-EA, EMS (extended MS)... auf jeden Fall noch ein Level. Und festgeschriebene Zeiten, die man einhalten muß, bevor man in das nächste Level wechselt. Anscheinend hat die schwedische Caller-Vereinigung mehr Einfluß auf ihre Mitglieder als Ecta... oder fühlt sich immerhin "in charge".
So ganz nebenbei würde ein Technik-orientiertes Zwischenlevel auch den Run to HL stoppen, da dort die Tänzer dann ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.
(Meiner Meinung nach gibt es diesen Run to HL auch nicht, weil sich Tänzer unterfordert fühlen, sondern weil dies die einzige Art "Wettkampf" im SD ist - ätsch ich tanz schon...)


Gruß Jochen

07. 07. 08, 18:18
Laser,


Mein Lösungsvorschlag: Schaut nach Schweden - da gibt es tatsächlich noch zwischen MS und Plus ein... ja wie heißt das jetzt? MS-DBD, MS-APD, MS-EA, EMS (extended MS)... auf jeden Fall noch ein Level. Und festgeschriebene Zeiten, die man einhalten muß, bevor man in das nächste Level wechselt. Anscheinend hat die schwedische Caller-Vereinigung mehr Einfluß auf ihre Mitglieder als Ecta... oder fühlt sich immerhin "in charge".
So ganz nebenbei würde ein Technik-orientiertes Zwischenlevel auch den Run to HL stoppen, da dort die Tänzer dann ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.
(Meiner Meinung nach gibt es diesen Run to HL auch nicht, weil sich Tänzer unterfordert fühlen, sondern weil dies die einzige Art "Wettkampf" im SD ist - ätsch ich tanz schon...)

Deine Aussage ist richtig. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, daß die Mehrzahl der schwedischen Caller besser ausgebildet sind als die Caller hierzulande.

Hier würde ich einem durchschnittlichen Clubcaller nicht zutrauen, eine Class zu unterrichten. Damit meine ich, nach den Regeln, wie sie im Prinzip von JRW beschrieben wurden. Caller müssen in der Lage sein, auf ihre Students einzugehen und sich darauf einzustellen, wenn der eine oder andere eben anders lernt, langsamer oder auch schneller ist.

Um ehrlich zu sein, hier in Deutschland würde ich das keinen 10 Callern zutrauen. Wobei man allerdings auch sehen muss, dass jeder Mensch (und auch Caller sind nur Menschen) mal nen guten und mal nen schlechten Tag haben dürfen (können).

Was die Diskussion um die Callerausbildungen und Prüfungen angeht, ich frage mich schon seit geraumer Zeit, woher die ECTA und deren Mitglieder eigentlich die Traute nehmen zu sagen, wir brauchen sowas nicht?
Schaut euch doch mal um Leute!
Schaut mal auf Jamborees und Special Dances oder HL Weekends. Wer zum Henker callt denn dort? Wenn es 50 unterschiedliche Caller sind, ist es viel. Viele davon kommen bereits aus den USA, Kanada oder dem europäischen Ausland. Was bleibt sind vielleicht 30-35 Deutsche Caller die sowohl die Klasse als auch das Know-How besitzen eine o.g. Veranstaltung callen zu können.
35 aus mehr als 500 ECTA Mitgliedern - also was die Caller betrifft, ca. 10% der Mitglieder der ECTA.

Und nun kommt es noch soweit, dass einer eine Zielgruppe ansprechen will - eineGruppe die von sich selbst glaubt, besser als andere zu sein. Sagt mal gehts noch?

07. 07. 08, 18:27
@Markus Gensberger:


[quote:im41cg90]wenn du einen tanz callen willst, der den tänzern mehr abverlangt - dann calle einen A oder C tanz!

Das ist dann keine Selektion oder??? Da kann JEDER mitmachen???? Sorry aber das ist doch Augenwischerei vom feinsten...... [/quote:im41cg90]

Entschuldigung wenn das jetzt provokant wird, aber kann es sein, dass man dir dein ECTA Badge nachgeworfen hat?
Du läßt hier Sprüche ab die so völlig gegen jeden SD-Gedanken gehen, dass ichmich frage, mit welcher Berechtigung du dich Caller nennst.

Hier im Forum haben dir verschiedene Leute mehrfach erklärt was es mit dem High Level aufsich hat. Und es wurde mehrfach gesagt welches die Kriterien fürs High Level sind.

IHR Caller - also alle die, die mehr als MS callen und jeden Left Foot Hans in die Class nehmen, nur damit ein Square voll wird, ihr seid doch diejenigen, die diese Kriterien mit Füssen getreten haben - und das fängt genau dort an wo du hin willst - im selektieren einer MS-Elite-Truppe die APD tanzt!

Markus Gensberger
07. 07. 08, 18:41
Entschuldigung wenn das jetzt provokant wird, aber kann es sein, dass man dir dein ECTA Badge nachgeworfen hat?
Du läßt hier Sprüche ab die so völlig gegen jeden SD-Gedanken gehen, dass ichmich frage, mit welcher Berechtigung du dich Caller nennst.

Richtig, das klingt sogar sehr provokant, aber ich beantworte deine Frage dennoch höflich:

Nein, ich habe mein Badge nicht gefangen, ich musste den Regularien entsprechend meinen Antrag stellen....
Ich lasse auch keine Sprüche ab, wenn du meine Thesen nicht verstehst, dann tut mir das leid für dich, aber ich nehme mir gerne auch mal persönlich die Zeit, dir das von Angesicht zu Angesicht zu erklären, vielleicht wird es dann klarer was ich meinte und meine. Faktisch habe ich nur gesagt das ich mir vorstellen kann, dass man Specials eben auf Zielgruppen, z.B. reiner Student Tanz, oder eben WORKSHOP Wochenende usw auch im MS durchführt. Nicht mehr nicht weniger.

Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn der provokante Stil sich wieder legt, daher fange ich mal damit an, und reiche denen in der Hitze des Gesprächs an den Kopf gestoßenen meine Hand.

07. 07. 08, 18:59
Ich will das vorher auf dem Flyer klipp und klar gesagt wird was mich erwartet, damit ich hinterher keine Böse überraschung erlebe. Ja, das ist mein Wunsch. Wenn sich andere keine Gedanken dazu machen und danach entäuscht zum Caller rennen um den anzumachen ist das doch deren Problem nicht das des Callers. Er wurde gebucht um das was der Veranstalter wollte zu machen (DAS SIND DOCH AUCH IMMER DEINE WORTE GEWESEN JÜRGEN).

markus,

nicht alles ist schwarz oder weiß.
dinge ändern sich. caller lernen immer weniger. veranstalter nehmen caller die mal eine platte becallt haben, als coaches in eine callersschool, und da wunderst du dich, dass du ein schlechtes level im MS hast? wenn in einem coach schon nicht mehr das drin ist, was drauf steht?
wenn caller von solchen "coaches" "ausgebildet" werden. markus, wohin soll denn da unsere zukunft im MS und dem SD allgemein noch gehen?
sicher, das waren auch mal meine worte - aber wann markus? wann? vor 10 jahren.
mittlerweile hat sich die szene so gewandelt, dass man MS nur noch als billigen abklatsch dessen callen (und tanzen) kann, was es vor 15 jahren mal war. was denkst du denn, warum all diese leute (nimm JoE als beispiel) ins HL gehen?
du warst nicht in kuchen in 2007 - leider. die beiden caller die deinen plus programmpunkt gecallt haben, haben es nicht fertig gebracht in 1,5 stunden plus auch nur einen einzigen tip zu callen, der ohne callerfehler lief! keinen markus! active ECTA caller member calling plus on a jamboree!
denkst du eine - wie henry baker schrieb - MS elite truppe würde das ändern? nein. würde sie nicht. im gegenteil.


Ich wäre sogar auch sauer (wie in Chemnitz geschehen) wenn MS Workshop draufsteht und gemacht wird dann eigentlich nur eine Classstunde für Frischgraduierte. Das ist finde ich schäbig. Oder PLUS auf dem Programm ist und man hat eigentlich nix anders als einen MS Tipp wo ab und an mal eine Figur wie acey ducey drann is. Das ist SCHÄBIG!

agreed - doch warum läßt du deinen frust an den tänzern aus?
die können nichts, aber auch gar nichts dafür!
wenn ein caller auf einem tanz oder einer jamboree scheisse baut, dann geh hin und sags ihm! es wird ihn zwar nicht die bohne interessieren, doch dir gehts dann besser - und binnen kürzester zeit bist du das ashole of the nation - willst du das?


Und sorry wenn leut sich überschätzen und nicht lesen können... ist das mein Problem?

ja, ist es u.a. auch. es ist auch dein problem als ECTAner.
du hattest es doch mit in der hand. du warst (bist??) doch der oberguru des ECTA MS dingsbums... liegt es nicht an uns ECTAnern einen antrag im SDC auf erstellung eines sub-coms zu stellen, dass sich mit der möglichkeit der ECTA gesteuerten caller ausbildung beschäftigt? gehört das nicht ins resort des MS sub-com?

und eines ist auch völlig klar: es ist aber mit sicherheit nicht das problem der tänzer!! die können nur so gut sein wie der caller der sie ausbildet.
und sorry markus, aber es ist einfach unfair den tänzern gegenüber, sie für die schlechte ausbildung für die sie nichts können, auch noch zu bestrafen indem man ihnen sagt "ihr dürft dort nicht hin, weil ich will nur DBD callen" - findest du nicht?

und deine hand markus, ergreife ich gerne... ...auch wenn ich mich nicht vor den kopf gestoßen fühle ;-)

07. 07. 08, 20:21
Hier würde ich einem durchschnittlichen Clubcaller nicht zutrauen, eine Class zu unterrichten. (...)

Um ehrlich zu sein, hier in Deutschland würde ich das keinen 10 Callern zutrauen. Wobei man allerdings auch sehen muss, dass jeder Mensch (und auch Caller sind nur Menschen) mal nen guten und mal nen schlechten Tag haben dürfen (können).

Ich empfinde eine solche Bemerkung nur als provokativ - hier werden zig gute Caller beleidigt. Zudem sind auch weit mehr als 10 Caller, die seinerzeit eine Prüfung ablegen mußten, auch heute noch aktiv in der Tänzerausbildung. Und zig Caller, die regelmäßig(!) an Callerschools und ECTA Conventions teilnehmen. Wieso dann nur 10 in der Lage sein sollen, Classes auszubilden, ist nicht nachvollziehbar. Eine solche Aussage ist nur beleidigend - und vor allem: unbewiesen. Allein in München und Umgebung fallen mir spontan fast 10 Caller ein, die ich über die Jahre als gute Teacher und Techniker erlebt habe - gibt es dann also im restlichen Deutschland keine fähigen Caller mehr? Ich wußte immer schon, daß wir in München auf der Insel der Glückseligen schwimmen - aber daß wir so sehr bevorzugt sind... :lol: :lol: :lol: :lol:

Thom :cowboy:

07. 07. 08, 20:30
liegt es nicht an uns ECTAnern einen antrag im SDC auf erstellung eines sub-coms zu stellen, dass sich mit der möglichkeit der ECTA gesteuerten caller ausbildung beschäftigt?
Na, dann frisch auf - jedes Mitglied des SD Councils kann entsprechende Anträge einbringen, auch zur Einrichtung eines Subcommittees. Dazu bedarf es nicht einmal zwingend eines Beschlusses des SD Councils - der SD Coordinator kann Subcommittees nach Bedarf einsetzen und auch einen Chairman dafür benennen. Ich schlage vor, wenn Dir dieses Thema so sehr auf den Fingern brennt, daß Du Deine Idee beim SD Coordinator einreichst und auch gleich die Chairposition für das Subcommittee übernimmst. Das Ergebnis der Arbeit wird dann, sobald es feststeht, an einem SD Council Meeting vorgestellt - mitsamt einer Empfehlung, wie das SD Council entscheiden sollte, unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse durch das Subcommittee. Da auch schriftliche Abstimmungen in Absprache mit dem SD Coordinator möglich sind, könnte dies ja für dieses wichtige Thema beantragt werden - somit wäre niemand gezwungen, für die Entscheidung zum entsprechenden Meeting zu fahren.

Thom :cowboy:

Laser
07. 07. 08, 20:48
@Thom: Henry meinte classes für MS-DBD, soweit ich das seinem posting entnehmen konnte... 10 deutschlandweit ist sicher (bewußt) untertrieben, aber ich sehe auch keine 10 davon in München...
Und, Thom, kann ich dann bei Dir ein Antragsformular zur Erteilung eines... (frei nach R. Mey) erhalten? Nein? Achso, ich bin ja nur der "Kunde"... Ich bin ja nur der, der Caller zahlt und direkt betroffen ist...
Weißt, Thom, wenn ich (wir Tänzer) Ecta so am Allerwertesten vorbeigehe, dann kann mich Ecta genau da mit der Zunge verwöhnen (sehr frei nach Götz)
Ich jedenfalls glaube nicht, daß Ecta mal aufwacht, sich nicht nur selber verwaltet und beweihräuchert, sondern auch mal auf ihre Klientel hört.


Gruß Jochen

misscorpio
07. 07. 08, 23:00
... ist doch seltsam.... und wieder .... und wieder.... und wieder läuft alles auf eine Sache, die von Jürgen und mir immer wieder angesprochen wurde - und die sich eben nicht von allen anderen Themen trennen läßt, hinaus!!!
CALLERAUSBILDUNG.....
s. mein posting ein paar Seiten vorher s. etliche vorherige postings von mir und Jürgen ....
wir Caller haben mit Annahme unseres Engagements die Verantwortung und die Pflicht (!!) eine solide und umfassende (!!) Asubildung zu gewährleisten!
Wenn ich das nicht leisten will oder kann - dann habe ich keine Berechtigung Tänzer auszubilden!!
Das Dumme ist nur es gibt keinerlei "Qualifikationskontrolle". Es kann sich theoretisch (leider nicht nur theoretisch!) jeder D**** (edit) hinstellen und mit etwas anfangen, das er/ sie als callen bezeichnet. Solange das so ist wird die "Qualität" der Ausdbildung der Tänzer und letztendlich SD im Allgemeinen leiden!!

07. 07. 08, 23:35
Ellen, ich verstehe dann nicht, weshalb Ihr beide in ECTA nicht ein entsprechendes Konzept einbringt, dieses in einem Subcommittee verfeinert und dem SD Council zur Abstimmung vorlegt... Das ist in den letzten Jahren von Euch nicht versucht worden - ebensowenig wie einer von Euch beiden im EEP SD Subcommittee mitarbeitet - das Subcommittee, in dem die Inhalte von EEP für den SD Bereich ausgearbeitet werden. Immer nur zu kritisieren reicht nicht aus - nur aktiv kann man etwas bewegen.

Thom :cowboy:

chris
07. 07. 08, 23:39
@misscorpio

Hallo Ellen. :)
Damit dreht sich wieder alles nur im Kreis.
Die Caller sollen geschult werden, wollen es aber nicht selber bezahlen.
Die Clubs wollen es nicht bezahlen, die zahlen angeblich schon genug an den Caller.
Und niemand fühlt sich zuständig für irgendwas....eine Diskussion ohne Ende.

07. 07. 08, 23:39
@Thom: Henry meinte classes für MS-DBD, soweit ich das seinem posting entnehmen konnte... 10 deutschlandweit ist sicher (bewußt) untertrieben, aber ich sehe auch keine 10 davon in München...

Hallo Joe,

in dem von mir beanstandeten Beitrag wurden pauschal alle Caller in Deutschland als unfähig hingestellt - mit Ausnahme von 10, die das können. Eine solche Aussage geht an den Realitäten vorbei - oder es muß dies bewiesen werden. Kann es aber nicht, weil es nicht zu beweisen ist - ich sage weiter, daß es allein in der Umgebung von München um die 10 Caller gibt, die Tänzer umfassend und gut ausbilden können.

Thom :cowboy:

chris
07. 07. 08, 23:43
@Thom: Henry meinte classes für MS-DBD, soweit ich das seinem posting entnehmen konnte... 10 deutschlandweit ist sicher (bewußt) untertrieben, aber ich sehe auch keine 10 davon in München...

Hallo Joe,

in dem von mir beanstandeten Beitrag wurden pauschal alle Caller in Deutschland als unfähig hingestellt - mit Ausnahme von 10, die das können. Eine solche Aussage geht an den Realitäten vorbei - oder es muß dies bewiesen werden. Kann es aber nicht, weil es nicht zu beweisen ist - ich sage weiter, daß es allein in der Umgebung von München um die 10 Caller gibt, die Tänzer umfassend und gut ausbilden können.

Thom :cowboy:

Dann schickt doch ein paar von den gutenCallern Bayerns in die SD-Wüste, wo angeblich nur Stümper callen. :(

misscorpio
07. 07. 08, 23:56
Tom schrieb:

Ellen, ich verstehe dann nicht, weshalb Ihr beide in ECTA nicht ein entsprechendes Konzept einbringt, dieses in einem Subcommittee verfeinert und dem SD Council zur Abstimmung vorlegt... Das ist in den letzten Jahren von Euch nicht versucht worden - ebensowenig wie einer von Euch beiden im EEP SD Subcommittee mitarbeitet - das Subcommittee, in dem die Inhalte von EEP für den SD Bereich ausgearbeitet werden. Immer nur zu kritisieren reicht nicht aus - nur aktiv kann man etwas bewegen.

Thom :cowboy:

Ich weiß nicht, ob es sich schon bis zu Dir rumgesprochen hat, aber ich habe (selbst hier im Board) schon wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Mitarbeit gerne in Betracht kommt - ich aber aufgrund der beruflichen Situation meines Mannes, sowie meines (für SD Verhältnisse) dezentral gelegenen Wohnortes (nicht alles läßt sich online regeln); und nicht zuletzt meiner Krankheit keine (offizielle) Funktion übernehmen kann!!
Ich habe mich durchaus schon mit Leuten aus der ECTA unterhalten (u.a. mit Obi) auch auf der Studentjamborre habe ich einige Gespräche geführt - Quintessenz war jedesmal - "Du kannst ja mal was einreichen - aber es wird nix passieren" Und - ganz ehrlich dafür ist mir meine Energie zu schade!
Weißt Du Thom Du schreibst Zitat: "Immer nur zu kritisieren reicht nicht aus " , aber die Vorschläge, die in dieser Kritik stecken (und steckten), die werden durch die Bank ignoriert. Jürgen und ich haben schon mehrfach Vorschläge und Ideen gepostet für eine Art "Maßnahmenkatalog" diese wurden von "der anderen Seite" jedesmal entweder ignoriert, oder zerpflückt, aus dem Zusammenhang gerissen und zerredet - und ich sags gerne noch mal: dafür ist mir meine Energie zu schade!

08. 07. 08, 00:14
in dem von mir beanstandeten Beitrag wurden pauschal alle Caller in Deutschland als unfähig hingestellt - mit Ausnahme von 10, die das können. Eine solche Aussage geht an den Realitäten vorbei - oder es muß dies bewiesen werden. Kann es aber nicht, weil es nicht zu beweisen ist - ich sage weiter, daß es allein in der Umgebung von München um die 10 Caller gibt, die Tänzer umfassend und gut ausbilden können.

hmmm.... gegenfrage - kannst du das beweisen?
ich meine, beweisen im sinne von fundierten argumenten, belegbar - kannst du das?
wenn ja, welche maßstäbe legst du da an?

ich nehme dir die antwort vorweg: nein, du kannst es nicht. also reg dich nicht künstlich auf.

ich denke henry bakers aussage war bewußt provokant gewählt - aber, er hat einen punkt rüber gebracht - einen punkt den ich zwar nicht so krass ausdrücken würde, dennoch würde ich ihn mit unterzeichnen - und das auch für münchen und umgebung.

08. 07. 08, 00:16
[quote:1w608u53]Ellen, ich verstehe dann nicht, weshalb Ihr beide in ECTA nicht ein entsprechendes Konzept einbringt, dieses in einem Subcommittee verfeinert und dem SD Council zur Abstimmung vorlegt... Das ist in den letzten Jahren von Euch nicht versucht worden - ebensowenig wie einer von Euch beiden im EEP SD Subcommittee mitarbeitet - das Subcommittee, in dem die Inhalte von EEP für den SD Bereich ausgearbeitet werden. Immer nur zu kritisieren reicht nicht aus - nur aktiv kann man etwas bewegen.

Ich habe mich durchaus schon mit Leuten aus der ECTA unterhalten (u.a. mit Obi) auch auf der Studentjamborre habe ich einige Gespräche geführt - Quintessenz war jedesmal - "Du kannst ja mal was einreichen - aber es wird nix passieren" Und - ganz ehrlich dafür ist mir meine Energei zu schade![/quote:1w608u53]

punkt - satz und sieg ellen müller! ;-)

misscorpio
08. 07. 08, 00:34
chris schrieb:


@misscorpio

Hallo Ellen. :)
Damit dreht sich wieder alles nur im Kreis.
Die Caller sollen geschult werden, wollen es aber nicht selber bezahlen.
Die Clubs wollen es nicht bezahlen, die zahlen angeblich schon genug an den Caller.
Und niemand fühlt sich zuständig für irgendwas....eine Diskussion ohne Ende.

Ich kann nur von mir ausgehen ich gehe seit ich calle (immerhin auch schon knapp 15 Jahre) jedes Jahr auf eine, von mir bezahlte Callerschule! Die ersten Jahre war ich sogar mehr als einmal/Jahr auf Callerschule.
Und diese Callerschulen waren immer total ausgebucht - meistens schon während der Callerschule des Jahres X fürs drauffolgende Jahr...

Woher also hast Du, diese Deine Erkenntnisse?

08. 07. 08, 01:14
Servus,

@Thom schrieb:

in dem von mir beanstandeten Beitrag wurden pauschal alle Caller in Deutschland als unfähig hingestellt - mit Ausnahme von 10, die das können. Eine solche Aussage geht an den Realitäten vorbei - oder es muß dies bewiesen werden. Kann es aber nicht, weil es nicht zu beweisen ist

Nun ja, ist es nicht beweis genug, daß man, wo immer man hinkommt (und der Trend nimmt bedauerlicherweise zu) nicht mehr ordentlich tanzen kann, weil Tänzer die einfachsten Sachen nicht können?? Sprich der Ausbildungsstand sinkt immer weiter- wem, wenn nicht schlecht ausgebildeten Callern, kann man dies anlasten?
Ich denke, die Zahl 10 war bewußt provokant gewählt, aber mal ehrlich- wie schon mehrfach gesagt heisst ausbilden nicht nur stur die Figuren mehr oder weniger exakt beizubringen, sondern alles, was dazu gehört. Und da wird die Luft schon dünn, denn wieviel "Caller der alten Schule"gibt es noch, die über dieses umfasende Wissen verfügen??? Würdst Du für jeden der von Dir angeführten Kollegen (kannst Du mal Namen nennen?) dafür die Hand ins Feuer legen, daß sie das können?

Und richtig- die Zahl der Specials wird sich von selbst regulieren - aber nicht, weil Leute die Zielgruppen (welch absurdes Wort im Zusammenhang mit SD!) abstecken, sondern weil der (hoffentlich) der gesunde Menschenverstand siegen wird und Vorstände soweit denken, daß es sinnvoller ist, Geld in Gastcaller für den eigenen Club oder Clubwochenenden zu investieren, als in das zwanzigste Klein oder Kleinst-Special in einer Region, wo keiner weiß, ob es nicht den Bach runter geht. Vielleicht gibt es dann auch mehr gemeinsame Veranstaltungen von Clubs einer Region- wer weiß...

Wanda

Laser
08. 07. 08, 05:13
Heureka (ich hab's)!
Kein Beweis, aber immerhin ein starker Hinweis für die Qualität der Caller, wäre vielleicht so etwas wie Prüfungen für Caller mit anschließendem Zeugnis!
Eventuell durchgeführt von einer großen Caller-Organisation und das "Zeugnis" könnte man auch leicht sichtbar tragen - ich denke da z.B. an verschiedenfarbige Badges... (DejaVu)


Gruß Jochen - wobei der "Goldkurs" farblich ja schon vergeben ist...

chris
08. 07. 08, 06:56
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

08. 07. 08, 08:03
Nun ja, ist es nicht beweis genug, daß man, wo immer man hinkommt (und der Trend nimmt bedauerlicherweise zu) nicht mehr ordentlich tanzen kann, weil Tänzer die einfachsten Sachen nicht können?? Sprich der Ausbildungsstand sinkt immer weiter- wem, wenn nicht schlecht ausgebildeten Callern, kann man dies anlasten?

Hallo Wanda,

es ist zu einfach, nur den Callern für die Misere die Schuld zu geben - so ist es nämlich einfach nicht. Ich habe selbst erlebt, daß wir seit einigen Jahren Teilnehmer in unseren Classes haben, mit denen kann man schlicht und einfach nicht mehr die Kombinationen machen, die vor 20 Jahren üblich waren. Wir haben ein anderes Klientel heutzutage. Das ist aber der ganz normale Effekt einer sich ausweitenden Aktivität. Ich habe es selbst erlebt - ich habe in meiner über 25jährigen Callerlaufbahn Classes gehabt, mit denen konnte man schlichtweg alles machen, und ich erlebe in den letzten Jahren immer mehr Tänzer, die nichts mehr von dem schaffen, was man in der Vorwoche intensiv geworkshopt hat... Es ist eine Entwicklung, die damit begann, daß sich der SD explosionsartig ausbreitete. Ich hatte auch mit einem anderen Caller aus München bereits gesprochen - seine letzte Class war alles andere als sicher. Und er ist in München für wirklich gut ausgebildete Tänzer bekannt - sollte er von einem Jahr auf das andere alles vergessen haben? Ist doch nicht sehr wahrscheinlich. Und Caller, die ihre Figuren nicht korrekt beherrscht haben, gab es zu allen Zeiten (ich bin jetzt über 30 Jahre graduiert - und ich kann Dir versichern: auch geprüfte Caller waren nie ein Garant für technische Versiertheit).

schönen Gruß

Thom :cowboy:

08. 07. 08, 08:05
ich habe (selbst hier im Board) schon wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Mitarbeit gerne in Betracht kommt - ich aber aufgrund der beruflichen Situation meines Mannes, sowie meines (für SD Verhältnisse) dezentral gelegenen Wohnortes (nicht alles läßt sich online regeln); und nicht zuletzt meiner Krankheit keine (offizielle) Funktion übernehmen kann!!

Dann nochmals die Frage: weshalb arbeitest Du dann nicht im EEP SD Subcommittee mit? Diese Frage hast Du nicht beantwortet...

Thom :cowboy:

08. 07. 08, 08:09
Und diese Callerschulen waren immer total ausgebucht - meistens schon während der Callerschule des Jahres X fürs drauffolgende Jahr...
Hmmm, dann scheinen ja Callerschools doch nicht so viel zu bringen. Wenn Du schreibst, daß die Callerschool, an der Du regelmäßig teilnimmst, immer total ausgebucht ist, und es neben dieser noch einige andere Callerscholls gibt, die sicherlich ebenso ausgebucht sind - dann überrascht es, wenn in Deutschland nur 10 Caller in der Lage sind, eine Class auszubilden... Was lernen die Teilnehmer denn dann bitte, wenn nicht technische Grundlagen? Und weshalb können sie es dann nach einer Callerschool nicht?

Thom :cowboy:

08. 07. 08, 08:12
Heureka (ich hab's)!
Kein Beweis, aber immerhin ein starker Hinweis für die Qualität der Caller, wäre vielleicht so etwas wie Prüfungen für Caller mit anschließendem Zeugnis!
Eventuell durchgeführt von einer großen Caller-Organisation und das "Zeugnis" könnte man auch leicht sichtbar tragen - ich denke da z.B. an verschiedenfarbige Badges... (DejaVu)

Hallo Joe,

wie ich schon gesagt habe - es steht jedem aktiven Mitglied des SD Councils frei, einen solchen Antrag zu stellen - ebenso, wie es die Möglichkeit gibt, über diesen Antrag schriftlich abstimmen zu lassen. Von einem solchen Antrag ist mir aber bislang nichts bekannt.

schönen Gruß

Thom :cowboy:

misscorpio
08. 07. 08, 09:23
Thom schrieb:

misscorpio schrieb:ich habe (selbst hier im Board) schon wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Mitarbeit gerne in Betracht kommt - ich aber aufgrund der beruflichen Situation meines Mannes, sowie meines (für SD Verhältnisse) dezentral gelegenen Wohnortes (nicht alles läßt sich online regeln); und nicht zuletzt meiner Krankheit keine (offizielle) Funktion übernehmen kann!

Dann nochmals die Frage: weshalb arbeitest Du dann nicht im EEP SD Subcommittee mit? Diese Frage hast Du nicht beantwortet...

Thom :cowboy:

doch - hab ich, hiermit:
Zitat:
"aber die Vorschläge, die in dieser Kritik stecken (und steckten), die werden durch die Bank ignoriert. Jürgen und ich haben schon mehrfach Vorschläge und Ideen gepostet für eine Art "Maßnahmenkatalog" diese wurden von "der anderen Seite" jedesmal entweder ignoriert, oder zerpflückt, aus dem Zusammenhang gerissen und zerredet - und ich sags gerne noch mal: dafür ist mir meine Energie zu schade!"

ich habe auch schon einen schriftlichen Antrag ausformuliert gehabt und mal "alten Hasen" zur Beurteilung vorgelegt - Ergebnis: " das bekommst Du nie durch" Warum? Weil ich jedesmal eine Verbindlichkeit (!) gefordert hatte! Dann und nur dann macht das Ganze überhaupt Sinn.
Was nutzt mich EEP, wenn die Teilnahme frewillig ist und nur die Caller teilnehmen, die sowieso wissen, dass sie kein Problem damit haben, ein "Jungcaller" aber mit erheblichen Lücken sich sagt " das Ganze ist freiwillig und bevor ich mich blamier lass ichs lieber!"
Was ich immer wieder zu hören bekommen habe (immer wieder! ich habs nicht nur 1 Mal versucht!) war: " es ist ein Hobby - da kannst Du niemandem Vorschriften machen" Das ist für mich (!) nicht haltbar, wenn wir die "Qualität" der Ausbildung von sowohl Callern, als auch in der Konsequenz daraus, Tänzern, verbessern wollen!
Es gibt genug Hobbies, wo Ausbilder Prüfungen machen müssen um an den Nachwuchs herangelassen zu werden - nur beim SD "kann man das nicht machen - es ist ein freiwilliges Hobby"
und solange sich an dieser Grundeinstellung nix ändert - muss EEP und was auch immer auf meine Mitarbeit verzichten weil (ich weiß es ist langsam alt aber trotzdem sag ichs gerne noch mal) :
dafür ist mir meine Energie zu schade!
Weil: keinerlei Aussicht auf Erfolg!

misscorpio
08. 07. 08, 09:35
-edit-
Doppelposting sorry

misscorpio
08. 07. 08, 09:40
Thom schrieb:

misscorpio schrieb:
Und diese Callerschulen waren immer total ausgebucht - meistens schon während der Callerschule des Jahres X fürs drauffolgende Jahr...
Hmmm, dann scheinen ja Callerschools doch nicht so viel zu bringen. Wenn Du schreibst, daß die Callerschool, an der Du regelmäßig teilnimmst, immer total ausgebucht ist, und es neben dieser noch einige andere Callerscholls gibt, die sicherlich ebenso ausgebucht sind - dann überrascht es, wenn in Deutschland nur 10 Caller in der Lage sind, eine Class auszubilden... Was lernen die Teilnehmer denn dann bitte, wenn nicht technische Grundlagen? Und weshalb können sie es dann nach einer Callerschool nicht?

Thom :cowboy:

Wie kommst Du zu der Schlußfolgerung, dass Callerschulen nichts bringen?
Du reitest auf Henry's 10 Callern rum - meine Güte in der Bibel steht was von den 144.000, die errettet werden sollen - jeder weiß, dass das eine symbolische Zahl ist - Au weia - man(n) kann auch mit Gewalt falsch verstehen wollen.
Und alle Callerschulen zusammen genommen decken nur einen (geringen) Prozentsatz aller Caller ab.
Aber in Einem geb ich Dir recht - man sollte sich die Callerschule sehr genau aussuchen. Die school muß zu einem "passen" und die Coaches sollten qualifiziert sein!!
Und, was auch nicht schlecht wäre - wenn es eine einheitliche(!), verbindliche(!) Prüfung für Caller gäbe - dann hätten auch alle Callerschulen die Möglichkeit einen einheitlichen(!),verbindlichen(!) Lehrplan aufzustellen und man könnte überall in der Republik die gleiche(!) Ausbildung anbieten!

Markus Gensberger
08. 07. 08, 10:09
Hi all,

@ moderator:

da sich die Diskussion gerade um ein anderes Thema dreht als das was ich begonnen habe, und ich beim lesen der letzten Postings einige stichhaltige Argumente bekommen habe die meine These vorerst ad akta legen bitte ich darum das Thema zu trennen und die neue Diskussion weiterführen zu lassen und eben das erstere Thema der Zielgruppen vorerst abzuschließen.

Danke

08. 07. 08, 11:49
Thom schrieb:


es ist zu einfach, nur den Callern für die Misere die Schuld zu geben - so ist es nämlich einfach nicht. Ich habe selbst erlebt, daß wir seit einigen Jahren Teilnehmer in unseren Classes haben, mit denen kann man schlicht und einfach nicht mehr die Kombinationen machen, die vor 20 Jahren üblich waren. Wir haben ein anderes Klientel heutzutage. Das ist aber der ganz normale Effekt einer sich ausweitenden Aktivität. Ich habe es selbst erlebt - ich habe in meiner über 25jährigen Callerlaufbahn Classes gehabt, mit denen konnte man schlichtweg alles machen, und ich erlebe in den letzten Jahren immer mehr Tänzer, die nichts mehr von dem schaffen, was man in der Vorwoche intensiv geworkshopt hat... Es ist eine Entwicklung, die damit begann, daß sich der SD explosionsartig ausbreitete. Ich hatte auch mit einem anderen Caller aus München bereits gesprochen - seine letzte Class war alles andere als sicher. Und er ist in München für wirklich gut ausgebildete Tänzer bekannt - sollte er von einem Jahr auf das andere alles vergessen haben? Ist doch nicht sehr wahrscheinlich. Und Caller, die ihre Figuren nicht korrekt beherrscht haben, gab es zu allen Zeiten (ich bin jetzt über 30 Jahre graduiert - und ich kann Dir versichern: auch geprüfte Caller waren nie ein Garant für technische Versiertheit).

du willst also damit sagen, dass die tänzer (students) schuld daran sind, wenn du und deine caller kollegen nicht in der lage sind, ihre seit möglicherweise jahrzehnten veralteten lehrmethoden, dem modernen menschen anzupassen?

für mich ist das insoweit unverständlich, als das du schon von deiner frau her, die ja deutsch lehrerin ist (oder war) es besser wissen solltest.

allerdings könnte das an der viel besungenen bildungsresistenz einiger caller liegen. fakt ist jedoch, dass ein student der aus einer MS class kommt, nur so gut sein kann, wie sein caller ihn ausgeblidet hat. ist der caller lerhmethodentechnisch auf dem neuesten stand, so wird der student in aller regel auch MS gut können. ist es der caller nicht, so wird auch aus dem student nix.


wie ich schon gesagt habe - es steht jedem aktiven Mitglied des SD Councils frei, einen solchen Antrag zu stellen - ebenso, wie es die Möglichkeit gibt, über diesen Antrag schriftlich abstimmen zu lassen. Von einem solchen Antrag ist mir aber bislang nichts bekannt.

warum sollte so ein antrag, wenn er existiert, ausgerechnet dir bekannt gegeben werden? :shock:

was ellens aussage über EEP betrifft, so kann ich diese nur voll und ganz unterzeichnen, da EEP zwar vom prinzip her nicht schlecht ist, doch leider an der zielgruppe "schlechte caller" und "ich muss EEP ausbildung machen um callen zu dürfen" vorbei schießt.

Barbara
08. 07. 08, 13:39
wenn ein Tänzer lernresistent ist, nützt auch der beste Caller nichts. :( Nur mal so am Rande erwähnt.

Just my 2 cents
Barbara

Sexbomblaus
08. 07. 08, 13:51
Und wenn Caller entwicklungsresisten sind nützt der beste Tänzer nix.

Es braucht beide Seiten.
Nur mit folgendem Unterschied: Ein Tänzer hat eine Class für die er einen Caller braucht.

Ein Caller hat x classses mit (hoffentlich) vielen Students pro class.
Damit vervielfachen sich Lücken auf seiten des Caller während ein lernunwilliger Student nur sein eigenes lernen behindert.

Kai

08. 07. 08, 16:01
das ist exakt der punkt kai.

Laser
08. 07. 08, 17:30
Hallo Joe,

wie ich schon gesagt habe - es steht jedem aktiven Mitglied des SD Councils frei, einen solchen Antrag zu stellen - ebenso, wie es die Möglichkeit gibt, über diesen Antrag schriftlich abstimmen zu lassen. Von einem solchen Antrag ist mir aber bislang nichts bekannt.

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Darauf zitiere ich mich selber:

Und, Thom, kann ich dann bei Dir ein Antragsformular zur Erteilung eines... (frei nach R. Mey) erhalten? Nein? Achso, ich bin ja nur der "Kunde"... Ich bin ja nur der, der Caller zahlt und direkt betroffen ist...
Weißt, Thom, wenn ich (wir Tänzer) Ecta so am Allerwertesten vorbeigehe, dann kann mich Ecta genau da mit der Zunge verwöhnen (sehr frei nach Götz)
Ich jedenfalls glaube nicht, daß Ecta mal aufwacht, sich nicht nur selber verwaltet und beweihräuchert, sondern auch mal auf ihre Klientel hört.

Ich bin kein Caller, schon gar nicht active - und wenn Du mich mal singen gehört hättest, würdest Du das auch begrüßen :)
Ich bin ja "nur" ein Tänzer - und direkt oder indirekt betroffen von schlechten/ schlecht ausgebildeten Caller...


Gruß Jochen

08. 07. 08, 17:44
[quote:1n6takfh]wie ich schon gesagt habe - es steht jedem aktiven Mitglied des SD Councils frei, einen solchen Antrag zu stellen - ebenso, wie es die Möglichkeit gibt, über diesen Antrag schriftlich abstimmen zu lassen. Von einem solchen Antrag ist mir aber bislang nichts bekannt.

warum sollte so ein antrag, wenn er existiert, ausgerechnet dir bekannt gegeben werden? :shock: [/quote:1n6takfh]

Einfache Antwort: die Voraussetzungen, aktives Mitglied im SD Council zu werden, werden vom SD Council festgelegt. Wenn die aktuellen Regularien geändert werden sollen, ist eine Abstimmung durch das SD Council erforderlich. Um eine Abstimmung durchzuführen, muß zuerst ein entsprechender Antrag eingereicht und den Mitgliedern des SD Councils bekanntgemacht werden. Wenn ich also als Mitglied des SD Councils keinen Antrag kenne, dann steht derzeit keiner zur Diskussion.

Thom :cowboy:

Laser
08. 07. 08, 17:54
Dann stelle ich jetzt also beim Sd-council den Antrag, daß über meinen Antrag an das Sd-council, aktives Mitglied des Sd-councils zu werden, abgestimmt wird, damit ich als aktives Mitglied des Sd-councils einen Antrag beim SD-council einreichen kann, daß Callerprüfungen abgehalten werden sollen. Dann kann das SD-Council über das abstimmen und Du als Mitglied des Sd-councils wüßtest darüber Bescheid?
Hab ich das so ungefähr richtig verstanden?

Nur ein kleiner Haken: Da ich nicht Mitglied beim SD-council bin, kann ich beim SD-council auch keinen Antrag stellen, daß die Aufnahmebedingungen um Mitglied des SD-councils zu werden, vom Sd-council geändert werden...

Tut mir leid, Thom, aber wir sind wieder beim Ursprungsproblem: Organisationen, die sich selber verwalten, kontrollieren und keinerlei Mitwirkung von außen zulassen...



Gruß Jochen

paddyboehnke
08. 07. 08, 18:20
Sorry Jochen, aber das ist ja wohl lächerlich!

Wir sprechen hier über einen Verein, und Vereine organisieren sich immer über ihre Mitglieder!!!

Oder hast Du schonmal einen Fußball-Verein erlebt, der sich vom Zuschauer vorschreiben lässt welcher Spieler auf dem Feld steht und welcher auf der Bank sitzt? Hier könnte der Zuschauer aber das gleiche Argument bringen, das Du auch bringst: Der Zuschauer bezahlt seine Eintrittskarte und hat daher ein Recht darauf, das gebotene Programm mitzuentscheiden.

Aber wenn Dir so viel am Herzen liegt: formuliere doch bitte Deinen Antrag über Caller-Prüfungen so, dass er Deiner Meinung nach umsetzbar ist. Wenn er wirklich SO durchdacht ist, dass er funktioniert gebe ich ihn gerne für Dich ab! Berücksichtige dabei bitte die Punkte:

- Wer prüft (und was genau qualifiziert ihn dazu)?

- Wie wird NACH der Prüfung überwacht, dass auch weiterhin korrekt gecallt wird? In Deiner Führerschein-Prüfung bist Du 100%ig auch mit 50 kmh durch die Ortschaft getuckert - und wie schnell fährst Du heute?

- Wer ist für diese Überwachung zuständig? Haben wir künftig Square-Cops die anonym auf Specials und Clubabenden auftauchen? Wer finanziert das?

- Was passiert bei Verstößen? Wird dem Caller dann die "Lizenz" entzogen und sein Club vorläufig geschlossen wenn kein Ersatz da ist? Ein Special wird an dieser Stelle dann umgehend abgebrochen und wir gehen zur Afterparty über?

- Wer urteilt darüber, ob konkret ein Verstoß vorliegt oder nicht? Gibt es dann ein ECTA-Gericht, dass bei Unstimmigkeiten schlichten soll?

- Wenn eine Prüfung Pflicht ist, muss auch die Vorbereitung für die Prüfung organisiert sein. Wie stellst Du Dir das denn konkret vor?

Es wäre gut, wenn Du jetzt etwas brauchbares antworten würdest, denn heiße Luft können wir alle ganz sicher nicht gebrauchen!!!

08. 07. 08, 18:22
Einfache Antwort: die Voraussetzungen, aktives Mitglied im SD Council zu werden, werden vom SD Council festgelegt. Wenn die aktuellen Regularien geändert werden sollen, ist eine Abstimmung durch das SD Council erforderlich. Um eine Abstimmung durchzuführen, muß zuerst ein entsprechender Antrag eingereicht und den Mitgliedern des SD Councils bekanntgemacht werden. Wenn ich also als Mitglied des SD Councils keinen Antrag kenne, dann steht derzeit keiner zur Diskussion.

das heisst aber doch noch lange nicht, dass es keinen entspr. antrag gibt. bei den langen verteilungswegen/zeiten in ECTA könnte so ein antrag schon seit wochen und monaten vorliegen.
ich erinnere in dem zusammenhang an einen draft CALLERLABs vom september 07, den ECTA schon im Mai 08 rausschickte...

ich wiederhole also meine frage:

warum sollte so ein antrag, wenn er existiert, ausgerechnet dir bekannt gegeben werden? :shock:

08. 07. 08, 18:28
Es wäre gut, wenn Du jetzt etwas brauchbares antworten würdest, denn heiße Luft können wir alle ganz sicher nicht gebrauchen!!!

paddy, atme mal ganz tief durch.

JoE hat nicht so ganz unrecht.
eine orgo die bestimmen will (und das tut ECTA auch) dessen auswirkungen spüren auch die tänzer. warum sollten diese betroffenen dann nicht auch ihr wohlwollen und/oder ihren unmut ausdrücken dürfen?

gibt es dafür ein schlüssige erklärung?

du bist doch auch mal mit einem beschluß deiner regierung nicht zufrieden - konsequenz du wähhlst diese nicht mehr.

welche möglichkeit hat da ein tänzer im vergleich? schweigend hinnehmen und weiterhin für schlechte caller zahlen?

paddyboehnke
08. 07. 08, 18:40
Mir fehlt bei dieser Diskussion aber langsam der Realismus!

Natürlich sollten Tänzer das Recht haben, ihre Meinung auszudrücken. Da spricht nichts mehr dagegen.

Aber um das was ihr wollt wirklich umzusetzen müsste man EAASDC und ECTA zu EINER Organisation zusammenlegen - dann hätte ich gewählte Vertreter von Tänzern UND von Callern in einem gemeinsamen Board.

Doch mal im Ernst - mit welcher Qualifikation (außer subjektivem Empfinden) sollten Tänzer denn dann Entscheidungen treffen können?

squarekopp
08. 07. 08, 18:58
Zurück zum ursprünglichen (?) Thema. Aus einem Artikel von Jim Mayo (September 2007):
'In 1996 the CALLERLAB membership voted to end the use of the terms APD and
DBD. Old ideas die hard and we'll probably never be completely free of these
not-officially-defined terms but, I want those who may be interested to know
that CALLERLAB has made no official use of them since 1996. The document
they approved said:

Future CALLERLAB documents will use the term Standard to identify
choreography using those applications which are most familiar to the
dancers. The term "extended" will be used by CALLERLAB to identify
choreography which is less familiar to dancers, i.e. those applications not
listed in the Standard Applications books.'

(Meine) Schlußfolgerung: Bezeichnet Programmteile mit strengeren Anforderungen als
MS Extended Applications.
"EA" ist bei den Tänzern (noch) nicht bekannt, aber von "Extended Applications" werden sich die Meisten eine Vorstellung machen können.

Apropos Caller-Ausbildung, auf meiner Homepage stehen dazu zwei Artikel:
von Dick Leger: Die Ausrichtung der Caller-Schulung
http://www.heinerfischle.de/caller/leger-de.htm
Don Armstrong Caller Seminar
http://www.heinerfischle.de/caller/don-de.htm

Don Armstrong ist für mich immer noch das große Vorbild. Womit ich natürlich völlig daneben liege.

misscorpio
08. 07. 08, 19:12
paddyboehnke schrieb:


- Wenn eine Prüfung Pflicht ist, muss auch die Vorbereitung für die Prüfung organisiert sein. Wie stellst Du Dir das denn konkret vor?


... mal ne Frage an die Leute, die damals schon "in der Materie drin" waren - Wie war das denn zu "black Badge" und "white Badge" Zeiten?
Da gabs doch auch irgendwelche Kriterien nach denen die jeweiligen Badges vergeben wurden - 3 Unterschriften genügten ja wohl nicht...

Also ich finde ja, bevor man sich um die Gardinen an den Fenstern kümmert sollte erst mal das Haus stehen - hier ist ja noch nicht mal die Baugrube ausgehoben...... :roll:

Sexbomblaus
08. 07. 08, 19:17
@jrw

Dein Vergleich mit der Regierung hinkt. Denn da sind auch nur die internen (also Staatsbürger) gefragt. Was würdest du denn sagen, wenn auf einmal die Franzosen unser Wahlrecht ändern wollten?

Nein. ECTa entscheidet was ECTA tut. EAASDC entscheidet was EAASDC tut. SD-Club XY entscheidet was Club XY tut. Jeder kann seine meinung äußern.
Ich kann sagen was ich von EAA-, ECTA- oder Clubentscheidungen halte. Aber entscheiden kann ich nicht für sie. Ich brauche als Tänzer auch kein Antragsrecht. Wenn ich nicht mal einen Caller finde, der einen Antrag für mich einbringt, dann sind die Erflogschacen sowieso sehr gering.

Kai

misscorpio
08. 07. 08, 19:18
Zurück zum ursprünglichen (?) Thema.

...warum?? Markus hat doch längst geschrieben, dass es für ihn im Prinzip abgehakt ist - er hat den thread eröffnet - dass sehr viele threads immer und immer wieder beim Thema "Callerausbildung" landen heißt doch nur, dass das ein Thema ist ,das den Usern hier auf den Nägeln brennt - warum dann immer wieder abwürgen - und letztendlich doch immer wieder drauf kommen?....
Dann nennt den thread meinetwegen um, aber lasst ihn laufen....

Laser
08. 07. 08, 19:26
Sorry, Paddy, aber das ist gar nicht der Punkt, auf den ich mich bezog.
Sondern Thom Kafka's etwas eigenartige Art zu argumentieren.

Aber wir können das Punkt für Punkt durcharbeiten, was Du anführst:

"Wir sprechen hier über einen Verein, und Vereine organisieren sich immer über ihre Mitglieder!!!

Oder hast Du schonmal einen Fußball-Verein erlebt, der sich vom Zuschauer vorschreiben lässt welcher Spieler auf dem Feld steht und welcher auf der Bank sitzt? Hier könnte der Zuschauer aber das gleiche Argument bringen, das Du auch bringst: Der Zuschauer bezahlt seine Eintrittskarte und hat daher ein Recht darauf, das gebotene Programm mitzuentscheiden."

Schade, im SquareDance bin ich aber kein Zuschauer, sondern, um bei Deinem Vergleich zu bleiben, Spieler!

"Aber wenn Dir so viel am Herzen liegt: formuliere doch bitte Deinen Antrag über Caller-Prüfungen so, dass er Deiner Meinung nach umsetzbar ist. Wenn er wirklich SO durchdacht ist, dass er funktioniert gebe ich ihn gerne für Dich ab! Berücksichtige dabei bitte die Punkte:

- Wer prüft (und was genau qualifiziert ihn dazu)?"

Wir haben auch in Deutschland ein paar Caller-Coaches.

"- Wie wird NACH der Prüfung überwacht, dass auch weiterhin korrekt gecallt wird? In Deiner Führerschein-Prüfung bist Du 100%ig auch mit 50 kmh durch die Ortschaft getuckert - und wie schnell fährst Du heute?"

Erst Fußball jetzt Straßenverkehr... Ich fahre immer noch mit 50 kph durch eine Ortschaft - ich bin mir der Verantwortung anderen gegenüber durchaus bewußt - und erwarte das auch von Callern!

"- Wer ist für diese Überwachung zuständig? Haben wir künftig Square-Cops die anonym auf Specials und Clubabenden auftauchen? Wer finanziert das?"

Ich will keine Überwachung - ich glaube immer noch an das Gute im Menschen. Und wenn ein Caller mal die richtigen Definitionen, die Tradition im SD, usw. gelernt hat (als Vorbereitung auf eine Prüfung), dann wird er wohl in Zukunft nichts anderes lehren - hoffe ich!

"- Was passiert bei Verstößen? Wird dem Caller dann die "Lizenz" entzogen und sein Club vorläufig geschlossen wenn kein Ersatz da ist? Ein Special wird an dieser Stelle dann umgehend abgebrochen und wir gehen zur Afterparty über?

- Wer urteilt darüber, ob konkret ein Verstoß vorliegt oder nicht? Gibt es dann ein ECTA-Gericht, dass bei Unstimmigkeiten schlichten soll?"

Wenn genügend Beschwerden gegen einen Caller vorliegen, kann man durchaus mit Aberkennung des White/Purple/Green/Pink... Badges drohen.

"- Wenn eine Prüfung Pflicht ist, muss auch die Vorbereitung für die Prüfung organisiert sein. Wie stellst Du Dir das denn konkret vor?"

... jeder Fußballverein muß selber so gut als möglich trainieren um weiterzukommen...

"Es wäre gut, wenn Du jetzt etwas brauchbares antworten würdest, denn heiße Luft können wir alle ganz sicher nicht gebrauchen!!!"


Ist Dir der Wind, der Dir entgegenschlägt, kalt genug? :)



Deine Forderung, einen konkreten Vorschlag zu machen, und einreichen zu lassen... das Thema hatten wir hier auch schon.
Dann kommen erstens Fragen auf, wieso der Vorschlagende selber überhaupt nicht da ist.
Zweitens haben meiner Meinung nach zuviele Caller Angst vor so einer Prüfung, bzw. möchten sich nicht die Arbeit machen, sich darauf vorzubereiten. Ist also ein sinnloses Unterfangen.
Und drittens scheint es Ecta ganz allgemein einen heißen Pups zu interessieren, was Tänzer für nötig erachten.



Gruß Jochen

Laser
08. 07. 08, 19:33
Kai schrieb:


@jrw

Dein Vergleich mit der Regierung hinkt. Denn da sind auch nur die internen (also Staatsbürger) gefragt. Was würdest du denn sagen, wenn auf einmal die Franzosen unser Wahlrecht ändern wollten?

Nein. ECTa entscheidet was ECTA tut. EAASDC entscheidet was EAASDC tut. SD-Club XY entscheidet was Club XY tut. Jeder kann seine meinung äußern.
Ich kann sagen was ich von EAA-, ECTA- oder Clubentscheidungen halte. Aber entscheiden kann ich nicht für sie. Ich brauche als Tänzer auch kein Antragsrecht. Wenn ich nicht mal einen Caller finde, der einen Antrag für mich einbringt, dann sind die Erflogschacen sowieso sehr gering.

Kai#

So ganz hinkt der Vergleich nicht - die Regierung entscheidet, was die Regierung tut - und wie üblich haben (fast) alle darunter zu leiden...


Gruß Jochen

paddyboehnke
08. 07. 08, 20:06
Schade, im SquareDance bin ich aber kein Zuschauer, sondern, um bei Deinem Vergleich zu bleiben, Spieler!

Gut, dann bauen wir den Vergleich eben um: Du bist Spieler im Team, und der Caller ist der Coach. Was wie gespielt wird entscheidet aber der Coach, und deshalb ist er auch für Sieg oder Niederlage in letzter Konsequenz verantwortlich. Du verlangst aber jetzt vom Fußball-Verband, dass er entscheidet wer welche Mannschaft coachen darf, und das schreibt der Verband aber auch nicht vor. Sondern die einzelnen Vereine setzen ihre Coaches ein.

=> was der Verband aber tut, ist eine Trainerlizenz abverlangen bevor derjenige coachen darf, und DEM würde ich zustimmen!

==> ich stimme aber nur unter der Vorraussetzung zu, dass der Verband auch den entsprechenden Unterricht anbietet, der für den Erwerb der Lizenz notwendig ist. Und zwar so organisiert dass jeder Interessent die Möglichkeit hat, in seiner Region in geregelten Zeiträumen die erforderlichen Seminare zu besuchen. Ob man dann den Erste-Hilfe-Kurs beim Verband oder beim Roten Kreuz oder den Malthesern macht spielt ja keine Rolle.

ABER: Dann bleibt aber immer noch das Problem, dass sich u.U. der Coach nach dem Ewerb seiner Lizenz nicht an das Trainerhandbuch hält. Verstößt er während einem offiziellen Spiel gegen Regularien wird er auf die Bank verwiesen (=> da wäre ich auch einverstanden mit!!), doch während der Trainingseinheiten? Da muss schon viel passieren bis dem Coach wegen falschem Training die Lizenz entzogen wird. Aber die Spieler können - da es ja ihr Hobby ist - frei entscheiden ob sie den Verein wechseln und woanders spielen wollen.

Soviel zu dem Vergleich, gefällt er Dir jetzt besser?


Deine Forderung, einen konkreten Vorschlag zu machen, und einreichen zu lassen... das Thema hatten wir hier auch schon.
Dann kommen erstens Fragen auf, wieso der Vorschlagende selber überhaupt nicht da ist. Von SO einem Einwand lässt Du Dich in die Flucht schlagen? Hast Du ne Ahnung, was man alles einstecken müsste um so einen Vorschlag durchzuboxen? Sicher hast Du das, und dann weißt Du das Dein Einwand ja wohl die allerkleinste Hürde ist, die zu nehmen wäre.


Zweitens haben meiner Meinung nach zuviele Caller Angst vor so einer Prüfung, bzw. möchten sich nicht die Arbeit machen, sich darauf vorzubereiten. Ist also ein sinnloses Unterfangen.
Ich wette mit Dir, dass niemand Angst vor einer Prüfung hätte, weil die allermeisten Caller halten sich für gute Caller die so eine Prüfung mit links bewältigen würden! Ich halte das von wegen Angst vor Prüfungen für eine unbeweisbare Unterstellung.


Und drittens scheint es Ecta ganz allgemein einen heißen Pups zu interessieren, was Tänzer für nötig erachten. Damit wirfst Du ECTA jetzt Vorsatz vor! Ich glaube nicht, dass Entwicklungen vorsätzlich so schleppend vorangetrieben werden!

Und sorry, wenn ich es nicht anders formulieren kann: so Recht Du mit vielem was Du schreibst hast. Du schaffst es leider nicht, so konkret zu werden, dass man Deine Ideen auch verwerten könnte! Deswegen bezeichnete ich es als heiße Luft!

09. 07. 08, 00:50
paddy schrieb:


Mir fehlt bei dieser Diskussion aber langsam der Realismus!

Natürlich sollten Tänzer das Recht haben, ihre Meinung auszudrücken. Da spricht nichts mehr dagegen.

ok, dann sag du mir wie.


Doch mal im Ernst - mit welcher Qualifikation (außer subjektivem Empfinden) sollten Tänzer denn dann Entscheidungen treffen können?

gegenfrage: welche qualifikation hat ECTA denn jetzt?
und EAASDC? welche qualifikation gibts denn hier?

mal ehrlich. ein tänzer hat ein graduation diplom - das aber logischerweise nichts wert ist, weil die caller, die solche diplome ausstellen, keinerlei qualifikation nachweisen können ("alte hasen", die die prüfung in ECTA noch gemacht haben mal ausgenommen). worauf willst du also raus paddy?

09. 07. 08, 00:54
Nein. ECTa entscheidet was ECTA tut.

korrekt. nur dass man als tänzer unter den entscheidungen ECTAs leiden muss - siehe die erst kürzlich gelaufene diskussion um die student jamboree (süd) und deren angebl. schlechte caller.

wenn also ECTA entscheidet welcher caller eine jamboree callen darf und welcher nicht, und wenn tänzer ihre kohle dafür ausgeben, um zu so einer jamboree zu fahren, und wenn weiter (wie schon passiert) die caller dann schlecht sind, warum sollten dann diese tänzer nicht das recht haben von ECTA etwas zu fordern?

09. 07. 08, 01:01
=> was der Verband aber tut, ist eine Trainerlizenz abverlangen bevor derjenige coachen darf, und DEM würde ich zustimmen!

==> ich stimme aber nur unter der Vorraussetzung zu, dass der Verband auch den entsprechenden Unterricht anbietet, der für den Erwerb der Lizenz notwendig ist. Und zwar so organisiert dass jeder Interessent die Möglichkeit hat, in seiner Region in geregelten Zeiträumen die erforderlichen Seminare zu besuchen. Ob man dann den Erste-Hilfe-Kurs beim Verband oder beim Roten Kreuz oder den Malthesern macht spielt ja keine Rolle.

so war EEP eigentlich mal gedacht.

deine vorstellung wurde schon als nicht realisierbar verworfen. fragt sich nur:


Du bist Spieler im Team, und der Caller ist der Coach. Was wie gespielt wird entscheidet aber der Coach, und deshalb ist er auch für Sieg oder Niederlage in letzter Konsequenz verantwortlich.

wenn das so ist, mit welcher qualifikation coacht denn dieser coach?
mit drei unterschriften von drei aktiven ECTA callern, die vielleicht selber nicht in der lage sind ihre "caller-job" korrekt zu machen?
paddy - im is-sha borad hast du vor kurzem eine diskussion über eben dieses thema angestrengt. der bezug waren zwei kollegen von dir, die wenig arbeiten für ihre callerei.
du hast also beispiele am eigenen leib erlebt...

Markus Gensberger
09. 07. 08, 10:12
Eigentlich wollte ich dieses Thema zumachen und deckel druff...

Eine Frage, wird euch das nicht langsam zu müßig, jedes Thema aber auch ganz egal wo und welcher Thread auf die Callerprüfungen zu lenken, oder eben dann über EAA und ECTA zu schimpfen?

Gibts auf dieser Welt nicht noch andere Themen? Ich meine es gab damals Gründe diese Prüfungen abzuschaffen, und es gibt bisher wenige konkrete Beispiele, die um Paddys Worte zu nutzen "nicht heiße Luft sind".

@ Paddy, bitte trenne doch alles zu diesem Thema ab und gib ihm einen neuen Namen, meinetwegen never ending ECTA Thread oder so, damit wir in den anderen Beiträgen endlich wieder eine Forendisziplin reinbekommen.

@ellen:

nur weil dieses Thema für mich abgehakt war, heißt es noch lange nicht, dass man daraus ein anderes machen kann. Du kaufst dir doch auch kein Buch wo im Cover Michael London genannt ist, und dann drinne nach 40 Seiten Schillers Faust angeht.....

paddyboehnke
09. 07. 08, 10:27
jürgen, jochen, und alle anderen die sich hier über callerprüfungen auslassen:

ich bin absolut dafür, dass diese prüfungen wieder eingeführt werden! aber unter den vorraussetzungen, die ich bereits genannt habe:
- eine ausbildung als prüfungsvorbereitung, die so organisiert ist dass man sie zeitnah und regional absolvieren kann. dafür muss sorge getragen werden.
- es muss auf irgendeine art und weise gewährleistet sein, dass auch nach der prüfung für eine einhaltung der prinzipien geachtet wird.

WAS ICH NICHT GUT FINDE:

- ständige forderungen hier nach prüfungen, ohne einen einzigen anhaltspunkt zu liefern wie das ganze denn überhaupt umgesetzt werden soll! das wäre das gleiche, wie wenn ich jetzt lauthals in allen internet-foren für 30% steuersenkung plädiere. irgendwann fragt mich auch mal jemand "nobler gedanke, doch wie willst du das umsetzen?"

durch diese plakativen forderungen ohne greifbare inhalte erreicht man nur folgendes:
- dieses forum be/er-hält den ruf einer lästerrunde
- alles was hier geschrieben wird, nimmt in der SD welt keiner ernst
- alle arbeit und gedanken, die hier geleistet werden, sind dadurch für die katz

würde man hier nur einmal versuchen, umsetzbare inhalte zu schaffen indem alle ihre klugen köpfe zusammenstecken, wären wir locker in der lage einen realisierbaren vorschlag an ECTA zu machen. das wäre mal richtig beispielhaft - auf tänzer gehört und daraus etwas formuliert das auch wirklich realisierbar ist!

09. 07. 08, 11:14
paddy schrieb:


würde man hier nur einmal versuchen, umsetzbare inhalte zu schaffen indem alle ihre klugen köpfe zusammenstecken, wären wir locker in der lage einen realisierbaren vorschlag an ECTA zu machen. das wäre mal richtig beispielhaft - auf tänzer gehört und daraus etwas formuliert das auch wirklich realisierbar ist!

nun halt mal die luft an paddy!

bevor du solche dinge schreibst:


WAS ICH NICHT GUT FINDE:

- ständige forderungen hier nach prüfungen, ohne einen einzigen anhaltspunkt zu liefern wie das ganze denn überhaupt umgesetzt werden soll! das wäre das gleiche, wie wenn ich jetzt lauthals in allen internet-foren für 30% steuersenkung plädiere. irgendwann fragt mich auch mal jemand "nobler gedanke, doch wie willst du das umsetzen?"

durch diese plakativen forderungen ohne greifbare inhalte erreicht man nur folgendes:
- dieses forum be/er-hält den ruf einer lästerrunde
- alles was hier geschrieben wird, nimmt in der SD welt keiner ernst
- alle arbeit und gedanken, die hier geleistet werden, sind dadurch für die katz

solltest du erstmal hier im forum lesen und/oder vielleicht mal nachfragen. denn konkrete vorschläge sind schon lange gemacht worden. guckst du:


Nachdem ich nun schon zum 3. Mal via PN aufgefordert wurde, meine Version einer Prüfung zu Posten, versuche ich meine Gedanken mal in Worte zu fassen. Allerdings baut dies hier jetzt auf dem auf, was bereits gesagt wurde, auch wenn ich ein paar Stichpunkte einflechte.

Ausgehend davon, dass es in ECTA in grauer Vorzeit mal zwei Prüfungen gab, eine zum Black Badge und eine zum White Badge, die wegen zweier Schwachstellen abgeschafft wurde, habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie man diese Schwachstellen der damaligen Prüfung ausmerzen kann und diese Prüfung auf freiwilliger Basis wieder einführen könnte. Freiwillig deshalb, da ich denke man sollte so was zunächst ohne Druck anbieten. Wie ich bereits schrieb wird diese Prüfung schnell zu einem „freiwilligem Muss“ wenn immer mehr und mehr Clubs beginnen die Caller nach ihrem Zertifikat der Prüfung zu fragen.

Mir geht es um die Prüfung zum White Badge – wobei ich unterstreichen und ausdrücklich betonen will, das diese Prüfung nichts mit dem aktiven Status eines Callers in ECTA zu tun haben soll!!!

Damals waren die Anforderungen wie folgt:

1) Patter Call callen
2) Square auflösen, den der (damals) ECTA Training Director in eine bestimmte Formation callte
3) siehe 2
4) eine MS Figur unterrichten ohne den Namen zu sagen – die Figur erfuhr der Prüfling erst auf der Bühne, musste sich also aufs komplette Programm vorbereiten – also mit den Defs arbeiten.
5) Singing Call callen

Als ungenügend wurde dieses System betrachtet, da man jeden Caller dazu verpflichtete, Sight Calling zu machen – was nicht jeder kann und/oder können will. Und weil der ECTA Training Director mit dem Ansturm überfordert war.

Fangen wir mit der Prüfung an sich an.

1) Patter Call callen
2) eine MS Figur unterrichten ohne den Namen zu sagen – die Figur erfährt der Prüfling erst auf der Bühne, muss sich also aufs komplette Programm vorbereiten – also mit den Defs arbeiten.
3) Singing Call callen – diesen ½ durch also Opener – Sequenz – Sequenz – Middle Break mit vier unterschiedlichen Figurenfolgen und alle sollten dann „Home“ sein - dies soll zeigen, dass der Prüfling mit Melodie, Figuren und Timing umgehen kann.

Sollte ein Caller ein anderes System als Sight Calling bevorzugen (Mental Image, Module ...) so muss er dies bei der Anmeldung zur Prüfung (s.u.) unbedingt anmerken. Er/sie bekommt dann 15 Figuren der MS liste vorab zugeschickt (4 Wochen vor der Prüfung), die man in loser Folge jeweils für jeden anders aus der MS Liste pickt und auf die der Prüfling sich vorbereiten kann. Aus diesen 15 Figuren kommt dann eine, im Zweifel auch 2 dran die er/sie unterrichten muss. Ich denke das ist Fair.

Wer soll prüfen?
Das ist nicht leicht zu beantworten und wird, egal welche Lösung man auch findet, immer irgendjemand benachteiligen und manchmal sogar unfair sein – aber wir müssen ja mal irgendwo anfangen.

Sagen wir also, die aktiven Mitglieder des ECTA SDC, die länger als 20 Jahre callen können diese Prüfung abnehmen – das wäre zumindest ein Anfang (Ich weiß, manch einer wird jetzt sagen „Ich kenne da einen de callt 25 Jahre und baut nur Sch....! Der Nachbarcaller aber mit seinen 12 Jahren Callpraxis, der ist viel besser – Leute, wir müssen für den Anfang eine Grenze ziehen!!)

Das SDC soll drei Leute (Coaches oder wen auch immer) zu einer Art Regionalen Prüfungskoordinatoren ernennen. Die erstellen eine Liste aller aktiven SDC Mitglieder, die prüfen dürfen.

Die Namen dieser 3 „Prüfungskoordinatoren“ werden mit eMail Adresse und Tel-Nr. auf der ECTA Home Page gelistet.

Kommt nun einer und will eine Prüfung machen, so schreibt er einen der ihm am nächsten gelegen Prüfungskoordinatoren an, teilt mir wer er ist, wie lange er callt, ob er ECTA Mitglied ist oder nicht, und welche 3 (oder X) Specials er in den nächsten 3 Monaten besucht, welches System er callt, sowie die technischen Aspekte (Laptop, etc.).

Der Prüfungskoordinator schriebt nun die Caller von der Liste, die in der nähe dieser Specials wohnen an und sucht sich drei Caller die dort die Prüfung abnehmen. (weil sie vielleicht selbst zum Special kommen wollten??)

Das Resultat teilen die drei dann dem Prüfungskoordinator mit, welcher dann das Zertifikat ausstellt und dem Prüfling via Post zuschickt.

Für ECTA Mitglieder Kostenlos, für andere gegen Gebühr.
Aktive ECTA Caller, die noch keine 20 Jahre callen, können nach ablegen der Prüfung selbst zum Prüfer werden – somit vergrößert sich der Kreis der Prüfer und verteilt die Last des Ansturms besser.

Die Prüfung selbst kann in einem Nebenraum abgenommen werden – Anlage sollte kein Problem darstellen, ebenso wenig wie 8 Tänzer zu finden.

Ich weiß selbst, dass hier noch Lücken sind, doch es wäre ein Weg eine Prüfung auf freiwilliger Basis zu etablieren, die die Last auf mehrere ECTA Caller verteilt. Weitere Ausbaustufen sind denkbar, sollten aber vom SDC erarbeitet werden.

Comments?

edit: Zugeben muss ich noch, dass dies nicht alleine auf meinem Acker gewachsen ist - ich hatte etwas Hilfe von Callerseite...

Edit:

Ich habe gerade 2 PNs bekommen mit der Frage, dass, da diese Prüfung ja hauptsächlich auf drängen der Tänzerschaft gefordert wird, wie man als „Tänzer“ und evtl. „Ausrichter“ von Specials diese Prüfungen unterstützen kann.

Aus meiner Sicht relativ einfach.
Tänzer können sich für diesen Prüfungs-Square zur Verfügung stellen.
Ausrichter von Specials auf denen Prüfungen abgehalten werden sollen, könnten den Prüfern den Eintritt erlassen, evtl. Getränke sponsern etc. Ich denke das ist nicht viel verlangt und könnte von jedem erbracht werden und würde viel helfen.

***ich*** denke das ist zwar noch nicht 100% ausgereift, aber durchaus realisierbar.
ich denke auch, wir sollten uns von einer callerprüfung verabschieden, der eine wie auch immer geartete ECTA gesteuerte ausbildung voran geht. um dies zu realisieren sind die gegebenheiten der einzelnen caller zu unterschiedlich und die persönlichen interessen zuverschieden.
auch denke ich, darf kein zwang hinter einr prüfung stehen. sie soll auf freiwilliger basis von jedem caller gemacht werden können - egal ob ECTA oder non-ECTA.

paddy, immer langsam mit deinen aussagen ;-)

09. 07. 08, 11:35
Eine Frage, wird euch das nicht langsam zu müßig, jedes Thema aber auch ganz egal wo und welcher Thread auf die Callerprüfungen zu lenken, oder eben dann über EAA und ECTA zu schimpfen?

markus,

es wird nicht müßig auf ECTA zu schimpfen. oder findest du es gut, das 500 mitglieder 50 euro pro nase beitrag zahlen - das sind immerhin 25000 euro jahr für jahr (ohne die einnahmen und ausgaben der jamboree gerechnet) und man infos wie z.b. den draft von CALLERLAB erst monate nach dem versenden des drafts durch CALLERLAB von ECTA bekommt?
und wenn man das anprangert, dann kommt "wir arbeiten alle nur ehrenamtlich, da kann das schon mal ein wenig dauern. nicht jeder liest täglich seine emails".

ok, aber dann setlle ich mir einen 400 euro jobber ein, der solche dinge zeitnah verschickt! 25000 euro jährlich - das muss man sich mal vorstellen.
die kosten für porto etc. sind um ein vielfaches gesunken seit es email gibt.

markus und das ist nur ein beispiel dessen...


Gibts auf dieser Welt nicht noch andere Themen? Ich meine es gab damals Gründe diese Prüfungen abzuschaffen, und es gibt bisher wenige konkrete Beispiele, die um Paddys Worte zu nutzen "nicht heiße Luft sind".

gab es die? ich meine die konkreten gründe warum diese prüfung abgeschaft wurde? sicher gab es gründe - aber ob diese so konkret waren?

ich habe mal eine frage. wenn du heute ein module caller wärst, würde es dann sinn machen, das du zu einem gewissen grad sight calling beherrscht?
sagen wir mal, du würdst dich nicht richtig an dein module erinnern oder du liest es ab und verliest dich. wie willst du da ohne sight calling raus kommen?

einer der gründe, wenn nicht der hauptgrund warum diese prüfungen abgeschafft wurden, war, dass jeder der die prüfung machen wollte sight calling können musste, was wie wir gerade feststellten nicht so falsch gewesen sein kann...

wir haben damals jeden caller dazu "verpflichtet" figuren in englischer sprache zu unterrichten - ein umstand der für jeden caller normal sein muss, dass er englisch spricht und in englisch unterrichten kann.
was ist daran faslch? wer immer schon mal mit einem nicht in der eigenen muttersprache sprechenden caller einen tanz gemacht hat, der weiß wie wichtig englisch ist.

ein weiterer grund war die anzahl der prüflinge. der damalige ECTA training director hätte auf einer jamboree von freitag bis sonntag nichts anderes tun können als prüfungen abzunehmen.
ich bin sicher, auch dafür hätte es eine lösung gegeben.

ein weiterer grund war dass es nirgends eine callerprüfung gibt. gemeint war CALLERLAB. denn die SACT hat(te) eine, der SDCCGB ebenfalls...

und es wurde bemängelt, dass es in ECTA zwei badges (black & withe) gäbe, während CALLERLAB nur eines hat.
kurz nach dem "ungültig werden" des "ECTA black badge" also der einführung des ein-badge-systems ECTAs, führte CALLERLAB ein zweites badge für subscriber ein - also das, was ECTA abschaffte.

reicht dir das vorerst als erklärung?

paddyboehnke
09. 07. 08, 11:36
jürgen,

ich HABE gestern nach konkreten vorschlägen nachgefragt, und nur mist als antwort bekommen!

so schlecht ist das konzept auch gar nicht, warum wird daran nicht weitergearbeitet, sondern die diskussion steht immer noch im anfangsstadium? was wurde aus diesen ideen?

09. 07. 08, 11:43
ich weiß nicht.
ich habe zwar daran mitgearbeitet diesen vorschlag zu entwerfen, doch es ist wie mit allem. da hast du X leute die groß rumschreien warum was nicht geht, wenn man aber einen konkreten vorschlag macht, verziehen sich diese leute schnell in andere threads.
Hocus Pocus - also der, der diesen vorschlag zur prüfung mit mir erarbeitet hat - ist selbst (war?) mitglied in ECTAs SDC - aber nicht aktiv.
ob er diesen vorschlag einreichen will weiß ich nicht. aber ich kann ihn mal fragen wenn du willst - soll ich mal?

wenn du daran interesse hast dies weiter auszubauen und als antrag im SDC einzureichen, meine unterstützung ist dir sicher.

paddyboehnke
09. 07. 08, 11:54
naja, also ich hab keine lust auf seifenblasenpusten!!!

natürlich hab ich interesse daran, etwas funktionierendes auszuarbeiten und natürlich würde ich es auch als antrag einreichen.

also frag mal bitte nach, was aus der arbeit geworden ist.

Markus Gensberger
09. 07. 08, 13:49
es wird nicht müßig auf ECTA zu schimpfen. oder findest du es gut, das 500 mitglieder 50 euro pro nase beitrag zahlen - das sind immerhin 25000 euro jahr für jahr (ohne die einnahmen und ausgaben der jamboree gerechnet) und man infos wie z.b. den draft von CALLERLAB erst monate nach dem versenden des drafts durch CALLERLAB von ECTA bekommt?
und wenn man das anprangert, dann kommt "wir arbeiten alle nur ehrenamtlich, da kann das schon mal ein wenig dauern. nicht jeder liest täglich seine emails".

ok, aber dann setlle ich mir einen 400 euro jobber ein, der solche dinge zeitnah verschickt! 25000 euro jährlich - das muss man sich mal vorstellen.
Nun aber dann ist es doch an mir... ich meine wenn ich mein Geld in dieser Art nicht richtig angelegt sehe dann ziehe ich es heraus, sprich kündige. Wenn das mehrere Machen dann wird auch der resistenteste Vorstand mal gängig wenn seine Mitglieder stark abwandern.

Nur warum soll man was ändern, wenn alle jährlich brav zahlen, und mit dem was es gibt scheinbar zufrieden sind?
Das ist es was ich nicht verstehe, du schimpfst und berabst aber dennoch brav jedes Jahr deinen Beitrag.... Musste mir nu auch nicht erklären wieso, ich würd mir wünschen dasste darüber ma für dich nachdenkst....

09. 07. 08, 14:30
Das ist es was ich nicht verstehe, du schimpfst und berabst aber dennoch brav jedes Jahr deinen Beitrag.... Musste mir nu auch nicht erklären wieso, ich würd mir wünschen dasste darüber ma für dich nachdenkst....

nun mal langsam herr gensberger - ja? ;-)

warum ich meinen ECTA beitrag zahle habe ich hier schon des öfteren gepostet - und ich habe kein problem damit es dir nochmal zu sagen - ich zahle diese 50 euro im jahr für die lizenz tonträger zum zwecke der öffentlichen aufführung kopieren zu können.

so, und nun mal zu dir markus:
was denkst du wer du bist mir solch eine aussage an den kopf zu schmeissen? du bist doch derjenige, der hier ständig pro ECTA rumschreit und jedem der etwas dagegen sagt und z.b. callerprüfungen fordert sagt "das geht nicht weil" und "wir müssen bei der schulung beginnen" - aber passieren markus tut nichts.

du forderst mich wiederholt auf mich ins ECTA board wählen zu lassen und motzt über die kritik die ECTA nicht annehmen will.
wenn man dich aber auf deine großen sprüche anspricht, z.b. auf die schulung für caller - dann kommt plötzlich nichts mehr von deiner seite.
darüber solltest du mal nachdenken, bevor du hier alteingesessene und mit urkunden versehene mitglieder ECTAs an den pranger stellst!
wo ist denn dein engangement?

09. 07. 08, 14:31
naja, also ich hab keine lust auf seifenblasenpusten!!!

natürlich hab ich interesse daran, etwas funktionierendes auszuarbeiten und natürlich würde ich es auch als antrag einreichen.

also frag mal bitte nach, was aus der arbeit geworden ist.

paddy,

ich habe ein "GO!" von Tobias. wenn du also was draus basteln willst, los gehts ;-)

Karo
09. 07. 08, 14:32
@Markus: Wieso muss erst das Abwandern passieren, um eine Veränderung zu bewirken? Warum reicht es nicht einfach, wenn man einen Vorschlag macht, um die Leute zum Nachdenken und reagieren zu bringen? Da muss doch was machbar sein! oder bin ich da jetzt zu naiv in meinem jugendlichen Leichtsinn??


Deine Meldung, Jürgen, gefällt mir :) - bin gespannt, was rauskommt...


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kurze Allgemeinbemerkung...inzwischen is hier aber ganzschön OFF TOPIC...wenn ich mal anmerken darf, dass es hier ursprünglich um die Absteckung von Zielgruppen für Specials ging...

Markus Gensberger
09. 07. 08, 15:37
Jürgen ich werfe dir wede was an den Kopf noch habe ich dich provoziert.
Ich habe dich lediglich gefragt, und du gabst mir eine Antwort.

Daher bitte sachlich bleiben.

Mein Engagement liegt in den vorhanden Strukturen, die du beurteilt und kritisiert hast. Daher nochmals darauf einzugehen um mir dann nochmal nen Rüffel abzuholen sehe ich als nicht sinnvoll an. Du hast in dem Punkt die deine, ich die meine Meinung. Damit müssen wir beide klarkommen.

Vielleicht noch so am Rande vermerkt: deine Urkunden interessieren mich eigentlich wenig, da ich die Qualität dessen was du callst selber schon erlebt habe, und das zählt für mich mehr als ein Stück Papier, daher Luft wieder rauslassen und einfach der normale Jürgen sein, steht besser zu dir. :mrgreen:

Sexbomblaus
09. 07. 08, 17:01
@ Karo

Das ist Demokratie:
Wer was anders haben will versucht es zu verändern.
Entweder er bekommt eine Mehrheit: Dann is gut
Oder er bekommt keine Mehrheit, dann hat er 2 Möglichkeiten.

1.Achsel zucken und mitmachen
oder
2. die Gruppe verlassen.

Ich persönlich habe mich hier aus 2 Gründen zurück gehalten.

1. weil ich kein Caller bin und mich daher in die Organisations- und Lizensierungsverfahren von ECTA nicht einmischen will.

2. weil all diese Themen offensichtlich nicht mehrheitsfähig sind. Sonst wären sie ja schon beschlossen. Ich empfinde ewiges nachtreten und rumnölen nach verlorenen Abstimmungen als schlechten demokratischen Stil.
Wenn ich in meinem Verein für eine Class bin aber die Mehrheit dagegen ist, maul ich dich auch nicht das ganze Jahr rum, dass es aber mit class besser gewesen wäre.

Kai

09. 07. 08, 17:36
Mein Engagement liegt in den vorhanden Strukturen, die du beurteilt und kritisiert hast. Daher nochmals darauf einzugehen um mir dann nochmal nen Rüffel abzuholen sehe ich als nicht sinnvoll an. Du hast in dem Punkt die deine, ich die meine Meinung. Damit müssen wir beide klarkommen.

ok, dann tu mir bitte 2 gefallen:

1) lass es sein, ständig zu schreine "das bringt nichts" wenn einer einen vorschlag macht, der aus seiner sicht eine verbesserung darstellt. und


... daher Luft wieder rauslassen und einfach der normale Jürgen sein, steht besser zu dir. :mrgreen:

2) klemm dir deine ratschläge hinter deinen eigenen spiegel!

Markus Gensberger
09. 07. 08, 17:36
Das ist der Gedanke gewesen, warum ich auch diese Frage stellte....

Ich meine jeder hat seine eigene Beweggründe warum er was tut, der eine bleibt bei ECTA weil er so ne günstige Kopierlizenz hat, der andere weil er sich so wie es ist wohlfühlt dort, der nächste weil er mehr lernen will, der übernächste tritt aus weil er alles schei... findet....

Letzendlich hat jeder seine Meinung dazu, und die muss man auch so akzeptieren, was ich aber nicht akzeptieren kann ist wenn man die eigene Meinung versucht anderen zu diktieren, und das kommt leider auch hier häufiger vor. (ich fasse mich da auch an meine eigene Nase!)


Wir müssen uns dessen wieder bewusst werden und dann dieses Thema erneut angehen, aber dann eben mit dem Hintergrund das jeder von ECTA eine andere Erwartung hat, der eine diese, der ander jene und um diese Erwartungshaltung werden sich Gruppen formieren, die eine kleiner die andre größer... Und in der Demokratie ist es eben so, dass meist die größere Gruppe ansagt was gemacht wird, wobei es dabei noch nen schönen Zwischenweg gibt, der sich Kompromiss nennt. Und diesen zu finden das ist die Kunst die selbst schon ein kluger Kopf der Politik in Deutschland wie folgt formulierte: " Ein Kompromiss ist wenn beide Parteien mit dem Gefühl nach hause gehen, dass sie den größeren Teil des Kuchens bekommen haben."

Laser
09. 07. 08, 18:09
Schicht zuende - eins nach dem anderen...

@Markus: Des Thmas Caller-Prüfun gen müßig werden, ist Deine Frage? Frage Dich lieber, warum über kurz oder lang jedes Thema da endet...

@Paddy: Du wärst für Caller-Prüfungen, wenn eine Vorbereitung gegeben wäre? Gut, dann vergleiche das doch einfach mit einem Studium - jeder Student ist dafür verantwortlich, wie er sich vorbereitet. Vorlesungen sind keine Pflicht, die Prüfung zählt. Genau diese Voraussetzungen hätten wir im SD - ersetze einfach Vorlesung durch EEP...
Ferner willst Du eine Nachkontrolle. 1. Willst Du das wirklich? 2. Denke ich immer noch nicht, daß ein caller, der die Defs beherrscht, etwas anderes lehren wird. 3. Auf (vermehrte) Beschwerden der Tänzer oder anderer Caller, kann Ecta ja nachforschen. Für mich kein Problem.
Btw. finde ich Ausdrücke wie "heiße Luft", "Seifenblasenpusten" und "Müll" nicht sonderlich geeignet für eine Diskussion. Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe einfach keine Lust, mir meine letzten 10 oder 12000 Tage mit einem Kampf gegen althergebrachte Ecta-Strukturen zu vermiesen, damit in weiteren 100,000 Tagen vielleicht mein Vorschlag in Erwägung gezogen wird - aber ich kann immer noch offensichtliche Mißstände anprangern und eventuell junge, engagierte Caller dazu bringen, nicht immer nur "Ja und Amen" zu sagen. Ich bin ja nicht einmal ein Caller - was bitte soll ich denn machen? Nur Ecta-member dürfen...

@Karo: bin nicht mehr jugendlich, aber immer noch genauso naiv wie Du... Alles wird gut!

@Kai: Demokratie? Mehrheit? Alles innerhalb Ectas - die, die es betrifft, bleiben außen vor - die Tänzer! Erinnert mich an unschöne Zeiten, in denen auch Bevölkerungs-Gruppen kein Stimmrecht gegeben wurde.
Daß Du Dich heraushälst ist (mir) auch klar - Du willst es ja mit niemand verscherzen. Könnte stören bei der Wahl zur EAASDC-Präsidentin.

Hab bestimmt noch was vergessen, aber das Thema dauert bestimmt noch länger :-)



Gruß Jochen

09. 07. 08, 18:10
Servus,

@Markus
es ist zwar gut und schön, daß Du immer versuchst, die Wogen, die sich auftürmen, zu glätten, aber es gibt, auch wenn es gern niedergeredet wird, Probleme, die sich z.B. auch engagierten Tänzern erschliessen, die eben nicht die Möglichkeit haben (es sei denn, die investieren 50 EUR für Sachen, die sie eigentlich nicht brauchen, um besagten Antrag einreichen zu können, sich dafür stark machen bzw. abstimmen zu können) irgendetwas zu bewegen. Wir Tänzer können nur appellieren.
Ich hätte z.B. auch von Dir erwartet als Repräsentat Deiner Organisation, daß Du (wie bei Paddy und jrw gesehen) zumindest Hilfe anbietest, als die ständige Aussage, daß so wie es ist, alles paßt.

Ich wäre dafür, daß man für alle, die an einem Antrag an ECTA mitarbeiten wollen, einen Thread aufmacht, aus dem dann auch etwas hervorgehen sollte. Dieser sollte alle bis jetzt angeführten Maßnahmen enthalten und eine Idee wäre, dies im Bulletin zu veröffentlichen bzw. auch EAA zur Kenntnisnahme zu schicken- es geht uns schließlich alle was an- aber der beste Plan nützt nichts, wenn man es nicht publik macht!

Wanda

09. 07. 08, 18:13
@Jochen:

besser hätte ich es auch nicht zusammenfassen können :lol: :wink: :lol:

Barbara
09. 07. 08, 18:52
vielleicht sollte hier jeder mal für sich die Punkte auflisten die er/sie in Bezug auf Ecta für wünschenswert hält. Vielleicht kann man hier eine Liste erstellen um dann zu sehen was "man" gemeinsam erreichen kann und was Utopie ist. Ich bin zwar nur Tänzerin aber das wäre mein Vorschlag. Möglicherweise kann man eine solche zusammengefügt Liste dann auch mal dem Ecta-Präsidenten unter die Nase halten. Hat vielleicht mehr Sinn als wenn alle nur hoffen ein anderer setzt sich dafür ein. Gemäß der TEAM-Arbeit (Definition TEAM = Toll Ein Anderer Machts) :D

Just my 2 Cents
Barbara

10. 07. 08, 07:29
wenn du daran interesse hast dies weiter auszubauen und als antrag im SDC einzureichen, meine unterstützung ist dir sicher.

Mir ist eines noch immer nicht klar: weshalb reichst Du den Antrag nicht selbst ein? Warum brauchst Du einen anderen dafür? Du verlangst die Prüfung in einer Tour, in fast jedem Thread bringst Du das Thema früher oder später darauf. Aber wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, dann ziehst Du Dich vornehm in die zweite Rreihe zurück und läßt andere in die Schußlinie treten...

Thom :cowboy:

10. 07. 08, 09:38
geht dich das was an herr kafka?

andersum wird ein schuh draus - eine prüfung kann die situation nur verbessern, dass haben wir 100 mal durchgekaut.
die frage ist, warum du (wie auch andere caller hier) paddy nicht die unterstützung angeboten hast? du hast offensichtlich kein interesse an veränderung und/oder fortschritt. und du hast offensictlich auch kein interesse daran den tänzern gehör zu schenken - das ist traurig, sehr traurig sogar.

10. 07. 08, 11:24
[quote:1gx7wvi4]wenn du daran interesse hast dies weiter auszubauen und als antrag im SDC einzureichen, meine unterstützung ist dir sicher.

Mir ist eines noch immer nicht klar: weshalb reichst Du den Antrag nicht selbst ein? Warum brauchst Du einen anderen dafür? Du verlangst die Prüfung in einer Tour, in fast jedem Thread bringst Du das Thema früher oder später darauf. Aber wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, dann ziehst Du Dich vornehm in die zweite Rreihe zurück und läßt andere in die Schußlinie treten...

Thom :cowboy:[/quote:1gx7wvi4]

Mir ist ebenfalls eines nicht so ganz klar Thom: Seit die Admins hier den Reset durchführten bist du nur am motzen und meckern. Egal wie defensiv JRW schreibt, du kommst und provozierst. Leidest du an irgendeiner Manie?
Kannst du nicht endlich aufhören und Ruhe geben?

Du empfandest mein letztes Statement an dich als beleidigend? OK, so war es auch gemeint. Denn mit dir Thom Kafka kann man nur so umgehen wie du mit anderen umgehst! Denn offensichtlich verstehst du es nicht anders.

Und um deine Unterstellung, zu entkräften, hier ein Satz den Paddy geschrieben hat :


natürlich würde ich es auch als antrag einreichen.

Keiner hat Paddy gezwungen dies zu schreiben oder ihn darum gebeten einen solchen Antrag bei ECTA einzubringen. Was also soll deine Provokation Herr Kafka?

Deine Aussge


Aber wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, dann ziehst Du Dich vornehm in die zweite Rreihe zurück und läßt andere in die Schußlinie treten...

zeugt von dieser Provokation. Denn wenn du den Thread hier verfolgt hättest, wüßtest du, dass es im Moment darum geht, einen Antrag zu erarbeiten. Wer den dann letztlich einbringt, ob nun Paddy oder wer auch immer, ist völlig egal.

Was allerdings auffällt ist, dass du das Wort Schusslinie in Zusammenhang mit ECTA benutzt. Ist es denn so schlimm in ECTA einen Antrag einzubringen, dass man da gleich in der Schußlinie steht? :shock:

Tales
10. 07. 08, 11:45
Tachen Harry,

wenn man es ganz genau betrachtet, ging es um Specials und Zielgruppen in diesem Thema, aber das ist nur meine etwas klugschei... Ansicht.

Das Thema ECTA ist ein Zopf ohne Ende, viele sind scheinbar damit zufrieden, und leben damit nur ein paar wenige eben nicht. Dabei eine Frage: Ich gehe eigentlich zum tanzen weil ich meinen Spass will, und ob der Caller geprüft ist oder nicht interessiert mich dabei wie ein Sack Reis in China. Solange der Caller mich gut unterhält isses mir schnuppe. Und ich habe schon einige der Caller gehört, die sich ihre Urkunden um den Bauch binden, die bei weiten anderen, ungeprüften Callern weder das Wasser noch sonstwas reichen können. Denn Tänzer mit einem Centers Zoom zu verarschen ist eben nicht jedermanns Sache.... somit sind solche Caller für mich eigentlich raus.

In dem Sinne

Hanns

Falko
10. 07. 08, 12:15
Hallo,

eine Prüfung für Caller schön und gut - aber welche Konsequenzen hat eine solche Prüfung?
Im Endeffekt keine! Oder?
Es kann maximal die Nichtaufnahme/Ausschluss aus ECTA bedeuten - und wehn interessiert ob ein Caller ECTA-Member ist? Genau - Niemanden!

paddyboehnke
10. 07. 08, 12:27
So Leute,

ich hab gesagt ich würde mich der Sache annehmen, weil ich es schon wichtig finde Tänzern Gehör zu verschenken. Ich hab versprochen, dass ich einen Antrag einreichen würde... Also braucht ihr nicht drüber diskutieren, wer das nun machen soll oder nicht machen will oder wie auch immer. Ich hab mich freiwillig bereit erklärt.

Für mich ist es in erster Linie jetzt mal wichtig rauszufinden, wie groß denn da draußen wirklich die Unzufriedenheit ist. Sprich, wie viele Tänzer / Caller sind denn wirklich der Meinung, dass etwas verändert werden soll. Sprechen wir hier nur über Einzelpersonen, oder betrifft es wirklich ganze Gruppen?

Zweitens verstehe ich (da ich selbst ungeprüfter Caller bin und noch nie einer Prüfung beigewohnt habe) nicht den Unterschied zwischen der bereits existierenden EEP Prüfung zum Leader und zum Teacher, und der geforderten Variante. Diese Infos muss ich mir erstmal besorgen.

Wenn ich diese beiden Punkte beantwortet hab können wir weiterreden, solange werdet ihr zu dem Thema nicht viel von mir hören weil ich nicht vorschnell schreibe!

10. 07. 08, 13:52
Dabei eine Frage: Ich gehe eigentlich zum tanzen weil ich meinen Spass will, und ob der Caller geprüft ist oder nicht interessiert mich dabei wie ein Sack Reis in China. Solange der Caller mich gut unterhält isses mir schnuppe. Und ich habe schon einige der Caller gehört, die sich ihre Urkunden um den Bauch binden, die bei weiten anderen, ungeprüften Callern weder das Wasser noch sonstwas reichen können. Denn Tänzer mit einem Centers Zoom zu verarschen ist eben nicht jedermanns Sache.... somit sind solche Caller für mich eigentlich raus.

bleibt die frage der qualität deiner aussage.
wenn es dich nicht stört, dass tänzer heulend den floor verlassen (siehe den thread um die SJ süd 2008), dann frage ich mich was schlimmer ist.
wobei ich nicht glaube, dass ein caller bewußt und absichtlich deine tänzer verarscht wie du sagst.
ich glaube (hoffe) immer noch, dass caller sich was dabei denken wenn sie X callen.

Tales
10. 07. 08, 14:29
Wenn du nicht gerade ein Professor der Sprachwissenschaften oder der Logik bist, dann stellt sich die Frage nach der Qualität meiner Aussage doch für dich gar nicht!

Was ist bitte daran so schlimm, das es mich nicht interessiert ob ein Caller ein Diplom hat oder nicht? Wenn er seinen Job ordentlich macht, dann passt es doch. Wenn nicht dann muss man eben seine Lehren daraus ziehen. Ihn nicht mehr buchen.

Und wenn Tänzer weinend aus dem Saal laufen, traurig, sehr traurig.... Doch dann geht an den Veranstalter, ihr seid doch die Classcaller. Mein Classcaller wäre längst rot angelaufen und hätte betreffenden Kollegen runtergeputzt wenn einer von uns weindend die Veranstaltung verlassen wollte. Aber das ist eben Charaktereinstellung.

Und was das verarschen betrifft, da gibt es leider genug von der Sorte, die erst mal was callen und wenn der Floor dann steht dann kommt die Erklärung, ja wie ihr könnt das nicht?????

Und die Brüder habe ich gesetzt und da werde ich nicht ein zweites Mal zu finden sein. Und nein, es gibt eben welche die beim Callen nicht mitdenken. Leider... Aber die werdet ihr auch nicht mit Prüfungen bekommen, da diese erst gar nicht bei ECTA mitmachen.

Und dagegen kann auch ein Herr Weißenborn oder ein Herr Kafka oder ein Herr Böhnke nichts machen.

Tales
10. 07. 08, 14:33
,,,

Laser
10. 07. 08, 16:38
Oh Mann! Wie oft muß ich das noch sagen?
Mir geht es darum, daß die Caller wenigstens ihre Definitionen kennen - und die dann (hoffentlich) auch ihren Students beibringen.
Alles andere ist erstmal(!) zweitrangig.

Und - @Tales - wenn der Caller einen floor zum Stehen bringt und hinterher erklärt / erklären muß, liegt das oft auch daran, daß die Tänzer schlecht von ihren Clubcaller ausgebildet wurden. Clubcallern, die ihre Definitionen und deren Interpretationen selber nicht kennen / können. (Natürlich gibt es auch den anderen Fall, daß der Special-Caller einfach Müll produziert (kennt er vielleicht die Definitionen nicht und will sich profilieren?). Dies ist mir aber mit einem jrw, auf den Du Dich offensichtlich beziehst, noch nicht passiert)



Gruß Jochen

paddyboehnke
10. 07. 08, 16:53
Jochen, jetzt kommen wir der Sache doch schon näher. Ich hab mich die ganze Zeit über gefragt, wo Du die ganzen Caller entdeckt hast, die die Defs nicht können. Aber es geht ja offensichtlich eher um's teachen als um das selbst wissen, verstehe ich Dich jetzt richtig?

10. 07. 08, 17:31
ähm... könnten wir was das thema callerprüfungen betrifft bitte hier:

http://www.squaredance4fun.de/viewtopic ... 9716#19716 (http://www.squaredance4fun.de/viewtopic.php?p=19716#19716)

weiter machen???

Karo
11. 07. 08, 01:51
@Jochen: Die Hoffnung stirbt zuletzt ;) :lol:



Das ist Demokratie:
Wer was anders haben will versucht es zu verändern.
Entweder er bekommt eine Mehrheit: Dann is gut
Oder er bekommt keine Mehrheit, dann hat er 2 Möglichkeiten.

1.Achsel zucken und mitmachen
oder
2. die Gruppe verlassen.
Wenn eine faire Abstimmung gegeben ist, gut. Seh ich ein. Nur versteh ich nicht, dass manche Dinge trotz lauter Forderungen nicht klappen...



Ich persönlich habe mich hier aus 2 Gründen zurück gehalten.

1. weil ich kein Caller bin und mich daher in die Organisations- und Lizensierungsverfahren von ECTA nicht einmischen will.

2. weil all diese Themen offensichtlich nicht mehrheitsfähig sind. Sonst wären sie ja schon beschlossen. Ich empfinde ewiges nachtreten und rumnölen nach verlorenen Abstimmungen als schlechten demokratischen Stil.
...kann ich nur zustimmen... (und ewiges nörgeln kann auch echt nervtötend sein...ich weiß, wovon ich rede - hatte eine ewige nörglerin in meinem farnzösisch-kurs...schrecklich!!)



Wenn ich in meinem Verein für eine Class bin aber die Mehrheit dagegen ist, maul ich dich auch nicht das ganze Jahr rum, dass es aber mit class besser gewesen wäre.
Weil's nix ändert. Als einzelne Person kann man net bestimmen in einer Demokratie...

@jrw: Find ich gut, dass Du das jetzt mal verschiebst :) nachdem hier alle OFF TOPIC geraten sind...

@Markus / Paddy / sonst ein MOD: Ich denke, nachdem das Thema Callerprüfungen jetzt in einem anderen Thread konstruktiv und hoffentlich mit gutem Ergebnis besprochen werden kann, kann einer von euch diesen ausgeuferten Thread hier mal schließen...oder?

eR.Ka1
11. 07. 08, 15:55
hi @ all:

ich habe ja diesen Thread mit angeregt, daher melde ich mich nun noch einmal zu wort.

Für mich galt die bessere Zielgruppenfindung als Frage, ob damit der Frust auf allen Seiten besser gemildert werden könnte.
Ohne die Diskussion hier wäre ich weiter mit verschiedenen Ansichten durchs leben gegangen, die hier als nicht-SD-würdig widerlegt wurden.

Das ist auch gut so, ich kann damit leben und werde auch zukünftig dieses beachten.

Grüßle