Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : European Convention vs Jamborees und Round Ups
mir ist im zuge der aktuellen diskussion um die EC08 aufgefallen, dass die EC's ansich besser besucht sind als unsere Jamborees und Round Ups.
frage: warum ist das so?
liegt es am termin?
oder am programm?
oder an den caller/cuern/leadern?
oder an ECTA?
am flair?
...
fakt ist, der eintrittspreis in niedriger, es sind auch 3 tage, es werden möglichst viele programme geboten... ...woran liegt es also?
meinungen dazu??
Sexbomblaus
12. 06. 08, 14:58
Vielleicht ist es der Seltenheitswert.
Jamborees habe ich 2 pro Jahr. ECs (so ich Deutschland nicht verlassen will) eine pro Dekade.
Kai
Daniel D.
12. 06. 08, 16:50
Ich denke, es liegt zum größten Teil auch am Angebot des Tanzlevels.
Viele Tänzer sagen sich inzwischen halt, dass sie wegen MS oder Plus nicht mehr so weit fahren, weil sie das auch in der näheren Umgebung tanzen können.
Wenn ich die Programme von Jamborees und der EPC vergleich, würde ich die EPC vom Programm her bevorzugen.
Man müsste endlich auch mal anfangen die Jamborees der heutigen Situation anpassen, sonst wird bald jede Jamb. zu einem Minusgeschäft für EAASDC.
Gruß
Daniel
Hallo,
ich glaube nicht an die "Programm-Vielfalt, den Callern oder Terminen einer EC.
Es ist für viele EC-Teilnehmer: es ist halt was anderes als ein Special, Jamboree, .... und nicht Jeder kann/will es sich leisten, dort hin zu gehen.
Ich war vor Jahren auf vielen Specials, an denen die supertollen US-Twins waren. Fazit: heute müsste man mich dorthin schieben und noch bezahlen, um mit zu tanzen.
Ich war auf der EC in England (beruflich vor Ort gewesen) und habe das WE mitgemacht.
Es ist schon ein anderer Flair als eine Jamboree. Mehr Europäer und teilweise mehr internationale Täner (kein Wunder bei der Werbung)
Aber Tänzerisch, Ambiente, Verpflegung oder Caller ist eine EC "nicht besser" als eine Jamboree.
Ich ziehe eine Jamboree einer EC voraus
Gruß
Olivia
@Daniel
Ich denke, es liegt zum größten Teil auch am Angebot des Tanzlevels.
als MS-Tänzer muß man ja nicht jeden Levelwahn mitmachen oder gar unterstützen.
Wenn ich eine State oder National-Convention anschaue was alles an Tanzprogrammen angeboten wird und wie diese immer mehr Tänzer verliert, wird es nach Deinem Vorschlag mit den Jamborees dann auch so enden.
Dies Jamborees sollten für das Gemeinsame sein. Und der kleinste gemeinsame Nenner ist die Wurzel dieser Veranstaltung und auch im Sinne des Square Dance Gedankens
Gruß
Olivia
Daniel D.
13. 06. 08, 00:37
@Olivia
wenn die Jambs aber auf dieser Schiene weiterlaufen wie bisher, dann werden sie so oder so in den Sand verlaufen. Es werden ja schon immer Jahr für Jahr weniger Tänzer.
Das mit dem "Levelwahn" muss jeder selbst entscheiden, was er/sie tanzen möchte. Es ist aber die Tedenz zu hören Level aber überall deutlich spürbar. Wenn ich mir manchmal die total überfüllten Plus und A Hallen anschaue, während im MS nur wenige Squares stehen. Es ist also eine größere Nachfrage an höheren Levels als nur MS. Die Besucherzahlen sprechen ja für sich.
Natürlich ist es schön auch mal miteinander zu tanzen, aber warum soll es den nicht mit einer größeren Programmauswahl nicht funktioniren? Tagsüber kann man doch von MS bis C# anbieten und am Abend tanzt man dann gemeinsam MS. Wo ist da denn bitte das Problem?
paddyboehnke
13. 06. 08, 01:10
Hi Daniel,
Du hast Dir die Frage doch gerade selbst beantwortet:
Wenn ich mir manchmal die total überfüllten Plus und A Hallen anschaue, während im MS nur wenige Squares stehen.
warum soll es den nicht mit einer größeren Programmauswahl nicht funktioniren? Tagsüber kann man doch von MS bis C# anbieten und am Abend tanzt man dann gemeinsam MS
ich fasse zusammen: tagsüber eine überfüllte Halle für den Highlevel-Tänzer, leere Halle für MS, abends könnten dann alle MS tanzen - in der Praxis gehen jedoch die meisten aber zu Beginn des Abendprogramms.
Wer soll denn da noch außergewöhnlichen Spaß haben? Die volle oder die leere Halle? Oder abends die halb-leere Halle?
Sexbomblaus
13. 06. 08, 11:48
Wie die EC gezeigt hat braucht man im Abendprogramm nicht mal auf eine Halle reduzieren. Ich habe sowohl im Sa-Abendprogramm als auch am Sonntag viele High level Tänzer in der MS-Halle gesehen.
Auch einige C-Tänzer. Die hatten in ihrer Halle ein Programm was sie selten tanzen können, genug Platz, alles perfekt. Trotzdem kamen sie rüber um mit allen zu tanzen.
Wenn ich Abends auf eine Halle reduziere dann "zwinge" ich alle dazu sich zu treffen. Aber Freundschaft kann man nicht erzwingen.
Mein Tip: nehmt soviel wie möglich Programme auf aber achtet darauf dass die "guten" Caller sich nicht nur im high Level tummeln sondern die MS-Hallen füllen.
Kai
@kai:
definiere "gute caller".
Sexbomblaus
13. 06. 08, 12:18
Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass es keine objektive Definition gibt wer gut ist und wer nicht. Das wird immer aus dem Blickwinkel der Person geschehen, die das Programm aufstellt.
Aber hier meine (persönliche) einfache Definition:
1. Er muss sich auf den Floor einstellen können
2. er muss sich auf seine Aufgabe einstellen können (workshop, intro, Special squares, Abendprogramm)
3. Es muss den Tänzern Spaß machen bei ihm zu tanzen.
Das sind die Qualitäten, die ich bei einem Special-caller sehr wichtig finde.
Bei Clubcallern sieht das noch mal anders aus.
Kai
ok, damit kann ich mich solidarisch erklären.
das sind übrigens genau die eingeschaften, die ich mir für die caller auf einer ECTA studentjamboree wünschen würde. aber das hier
http://www.squaredance4fun.de/viewtopic ... 8804#18804 (http://www.squaredance4fun.de/viewtopic.php?p=18804#18804)
ist ja ein anderes thema...
Daniel D.
13. 06. 08, 15:45
@ Paddy
Es ist immer schwierig genau das zu treffen, was die Tänzer wollen. Egal wie man es dreht und wendet, du wirst immer jemanden finden der was findet, was ihm/ihr nicht passt. Fakt ist, es wird nie ein Special, Jamboree oder EPC geben, bei dem alle zu 100% zufrieden sind. Wir können es dann halt beim nächsten mal besser machen.
agreed,
nur das klärt defintiv nicht die Frage warum wir bei Jamborees, die bei weitem preiswerter sind, wo ebenso fast alle LEvels angeboten werden immer mehr die Gunst der Tänzer schwindet und andere Events wie das EC das teurer ist auf eine eigentlich konstante bzw. steigende Anzahl von Tänzern blicken kann. Beide schreiben sich doch EUROPEAN auf die Fahne.
paddyboehnke
13. 06. 08, 16:07
Natürlich kann man nie 100% treffen - das geht nicht und wer das glaubt wird bitter enttäuscht.
Meine Meinung ist: es gibt Veranstaltungen, die den gemeinsamen Geist fördern und pflegen sollen, und auf diesen Events muss eben der kleinste gemeinsame Nenner im Vordergrund stehen - also MAINstream. Und dann ist natürlich noch reichlich Platz für Events, die speziellere Bedürfnisse wie höhere Levels stillen sollten.
Ich glaube auch nicht, dass der ursprüngliche Gedanke einer Jamboree der war, möglichst viele Programme anzubieten und möglichst jeden Tänzer von Freitag bis Sonntag in "seinem" Programm bedienen zu können.
Die eierlegende-Wollmilchsau, so wie das momentan von den Veranstaltungen erwaretet wird, gibt es nunmal nicht. Die Besucherzahlen sind in meinen Augen der Beweis dafür.
Ein ganz anderer, und für mich viel wichtigerer Gedanke ist der: durch die Entwicklungen der letzten Jahre verliert die Szene doch immer mehr an Attraktivität für Neueinsteiger!!!
- das geht schon los mit der halbleeren Halle auf dem Student-Event, während Halle B mit Plus gleichzeitig aus den Nähten platzt (auf wie vielen Stundentparties ist das so??)
- es geht weiter mit Großevent Studentjamboree, wo man offensichtlich die Messlatte nicht für die Students sondern für langjährige Tänzer gesteckt hatte
- dann ist man graduiert und geht auf z.b. ein Jamb. und stellt fest: um hier "dazu zu gehören muss ich ja gleich den nächsten Kurs machen"
- und wo soll das alles hinführen?
Sexbomblaus
13. 06. 08, 16:08
Zu meiner ersten vermutung kommt auch noch was zweites dazu.
Die Werbung.
Schaut euch Chemnitz an. Eine der größten Jambs der letzten Zeit. Warum? Weil sie lange vorher progressiv Werbung gemacht haben. Berlin steht jetzt auch mit einem Stand auf den großen Specials und bewirbt seine Jamb. Ich erwarte dort auch viele Tänzer. Die EC-Flyer lagen auch lange vorher an fast allen wichtigen Veranstaltungen.
Bei einer EC machen auch die anderen Dachverbände Werbung. Wer wirbt denn schon in England oder Schweden für eine Jamb? Aber die europäischen Ausländer waren ein nicht unbeträchtlicher Teil der Teilnehmer an der EC.
Kai
Ich denke, es ist nicht nur die Werbung.
Auch eine gewisse "Exklusivität".
Das fängt an bei Chemnitz - die erste Jamboree in Neufünfland. Viele haben noch nie da getanzt.
Weiter Berlin - auch da erwarte ich viele Tänzer (mich eingeschlossen^^). Auch was besonderes - zumal bestimmt viele noch nie dort waren nach der Wiedervereingung, seit es wieder Regierungssitz ist... (ich auch erst einmal)
Leverkusen? Ich denke, das wird mittelprächtig - aber auch nur aus dem großen Einzugsgebiet.
Das alles hatte z.B. Süssen nicht - Ergebnis bekannt...
EC ist bestimmt auch was besonderes - findet nur alle 2(?) Jahre statt und dann noch rotierend in teils weit entfernten Gegenden. Daß trotzdem dort auch immer viele Ausländer kommen, liegt meiner Meinung daran, daß es wie ein Virus ist. Und man zudem Freunde kennenlernt, die man dann eben alle 2 Jahre sehen möchte.
Gruß Jochen
Hallo Zusammen
Die EC-Flyer lagen auch lange vorher an fast allen wichtigen Veranstaltungen.
Ja, welcher Veranstalter kann es sich leisten auf allen Veranstaltungen präsent zu sein oder sehr viele Flyer drucken?
Schaut euch Chemnitz an. Eine der größten Jambs der letzten Zeit. Warum? Weil sie lange vorher progressiv Werbung gemacht haben.
Also, die Werbung für Chemnitz habe ich in Reilingen richtig mit bekommen. Aber wie auch Laser bemerkte: wer war denn schon in den NBLs zum Tanzen?
Und Berlin? Habe aus dienstlichen Gründen in Berlin die Hallen/Umgebung angeschaut. Wer in Chemnitz war kann es sich etwas vorstellen (nur nicht so kalt)
Ich glaube auch nicht, dass der ursprüngliche Gedanke einer Jamboree der war, möglichst viele Programme anzubieten und möglichst jeden Tänzer von Freitag bis Sonntag in "seinem" Programm bedienen zu können.
100% richtig erkannt
Gruß
Olivia
Sexbomblaus
13. 06. 08, 19:06
Die Exklusivität ist ein Entscheidender Punkt.
Da gebe ich euch voll recht.
Kai
Wollte die EAASDC nicht mit dem reduzieren der Jamborees von vier auf zwei pro Jahr mehr von eben dieser Exklusivität für Jamborees erreichen?
Sexbomblaus
15. 06. 08, 09:48
Ich war damals noch nicht so aktiv. Mir wurde gesagt, dass die Reduzierung wegen mangelnder Bereitschaft von Clubs solche Jambs auszurichten durchgeführt wurde.
Kai
hmm...
wenn ich mich recht erinnere, dann war es die kombination aus drei dingen:
- zu wenige tänzer
- daher zu oft ein minusgeschäft für EAASDC und ECTA
- zu wenige clubs die eine jamb ausrichten wollten
Stimmt - man hat damals händeringend Vereine gesucht, die bereit waren, eine Jamboree durchzuführen.
Deshalb war ich auch so amüsiert(?), als es bei der Frage ob Community-Dance-Program-Vereine zur EAASDC zugelassen werden sollen, gegen den Willen des damaligen Vorstands beschlossen wurde, daß dem so sein soll und der damalige EAASDC-Präsident bei Bekanntgabe des Ergebnis einfach so hinzugefügt hat: Für's Protokoll halten wir fest, daß CDP niemals(!) auf einer Jamboree angeboten wird...
Wenn so ein Verein also eine Jamboree ausgerichtet hätte, hätte er sein eigenes Programm nicht anbieten dürfen - wie gesagt, in einer Zeit als man Ausrichter gesucht hat...
Das nur so am Rande
Gruß Jochen
Peter Weber
15. 06. 08, 12:19
@jrw
die Kombination der Gründe ist auch in meiner Erinnerunge so wieder zu finden.
Wirschaftlich kam hinzu, daß die GEMA für die Jamborees kassiert hat, unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht.
Hier zeigt sich übrigends ein großs Problem mit der GEMA: man kauft eine Lizenz zum Abspielen von Musik bezogen auf die mögliche, vorher angemeldete Größe der Veranstaltung, und es ist völlig egal, ob man die Lizenz nutzt oder nicht.
Gruß
Peter
Wobei sich mir nun eine Frage stellt,
wenn man das mangelnde Interesse der Clubs eine Jam auszurichten als Grund mitnahm um die Anzahl dieser zu reduzieren, wäre es dann nicht jetzt wieder bald soweit?
Ich meine, wer sich die Meeting Minutes aufmerksam durchgelesen hat, wird feststellen, dass für das Jahr 2011 noch keine der beiden Jambs vergeben ist.
Die Frage ist nun woran liegts?
Und um auf ein Argument zu fragen:
_wer war schon in den NBLs zum tanzen?_
Gegenfrage, warum wird eine Jam nicht auch mal an die nicht deutschen Partner der EAA vergeben, sprich in die Niederlande, oder Schweiz, Österreich, Tschechien usw.? Das würde mir schon mal einen Anreiz geben dort hin zufahren, nicht nur zum tanzen.
Gruß
Markus
markus,
jambs sind schon nach holland, belgien, tschechien, england vergeben worden. zwar nicht an einen dort ansässigen dachverband, sondern an dort ansässige EAASDC mitgliedsclubs, doch ich denke das ist nur eine nebensache.
fakt ist, dass die damamligen (und heutigen) jambs EAASDC veranstaltungen sind.
du würdest ja auch nicht den maypole an einen club in HH geben wollen - oder? ;-)
@Markus: Prag war soweit ich mich erinnere, sehr gut besucht. War halt auch was besonderes...
Und es geht ja nicht darum, daß Jamborees nicht in's Ausland vergeben werden, sondern daß sich keine Vereine zur Verfügung stellen - auch keine ausländischen.
Gruß Jochen
Servus,
meiner Meinung nach braucht es heute schon eine Menge Enthusiasmus, um als Club ein Jamboree zu bestreiten.
Denn was bedeutet es für einen Club:
- sehr sehr viel Arbeit
- im Zeitalter von Geiz-ist-geil eher eine Menge Meckerer, wenn eben nicht alles perfekt ist (man hat ja schließlich dafür bezahlt)
- wenig Anerkennung (es gab ja Jam XY, bei der mehr Tänzer da waren)
etc.
Desweiteren gibt es immer mehr kleinere Clubs, die es sicher gern versuchen würden, aber einfach zu wenige Mitglieder haben (und keine direkten Nachbarclubs), um das zu stemmen. Zudem erwarten die meisten immer wieder etwas Neues, Spektakuläres, aber alles war irgendwie schon einmal da- da wirds schwer.
Es laufen derzeit Jams nur gut, wenn ein AhHa-Effekt damit verbunden ist- siehe die letzte in Chemnitz (erste Jam in Neufünfland) oder eine extreme Werbemaschinerie anläuft, was heute kaum ein Club leisten kann, weil nicht mehr so viel gereist wird/werden kann.
Vielleicht wäre eine Neustrukurierung der Jam-Organisation/Guidelines sinnvoll?
Wanda
Peter Weber
15. 06. 08, 19:17
@Wanda
was würdest du ändern wollen?
Gruß
Peter
Servus,
nun ja, ich hab leider auch nicht den Weißheit letzten Schluß.
Meine Gedanken gehen in Richtung der Häufigkeit (vielleicht nur noch ein Event pro Jahr ode sogar nur alle zwei Jahre); eine Änderung bzgl. der Leader (denkbar wär ein Zusammenarbeit mit ECTA zu erabreitende "Verpflichtung"der Mitglieder, sagen wir einmal in zwei,drei Jahren eine Jam zu callen oder Zahlung eines Obuluses um wieder mehr "Top"Leader anzuziehen), Aufteilung des Bundesgebietes in Regionen und Vergabe der Jams reihum, damit diese wirklich mal in allen Regionen stattfinden...
Ich weiß, alles nicht so konkret, aber so wie im Moment gehts ja auch nicht weiter. Vielleicht hat ja jemand mehr Ideen?
Wanda
Sexbomblaus
16. 06. 08, 09:52
Man würde Jambs ja gerne ins Ausland oder reihum in Regionen vergeben. Aber wenn wir für einen Termin nur eine Bewerbung bekommen, dann können wir nicht sagen: Nein du nicht wir machen ne Jamboree in den Niederlanden oder gar nicht.
Kai
markus,
jambs sind schon nach holland, belgien, tschechien, england vergeben worden. zwar nicht an einen dort ansässigen dachverband, sondern an dort ansässige EAASDC mitgliedsclubs, doch ich denke das ist nur eine nebensache.
fakt ist, dass die damamligen (und heutigen) jambs EAASDC veranstaltungen sind.
du würdest ja auch nicht den maypole an einen club in HH geben wollen - oder? ;-)
Nun Der Maypole und eine Jamboree sind für mich zwei Paar Stiefel, denn Die MDD erheben nicht den Anspruch für ganz Bayern oder Deutschland zu sprechen.
Die EAASDC nennt sich european und da denke ich sollten man dann schon differenzieren.
Meine Intervention war eben:
Prag war soweit ich mich erinnere, sehr gut besucht. War halt auch was besonderes...
Denn damit hätte man für heute gesehen wieder einen extravakanten Anreiz geschaffen.
Die Frage warum kaum noch andere Clubs Jamborees veranstalten möchte ich so versuchen zu beantworten:
Zum einen gibt es, wie Wanda ja richtig sagt immer mehr Clubtrennungen, sprich anstatt sich auszusprechen wird eben ausgetreten und man überzeugt einen anderen Caller (wenn dieser nicht selber der Redelsführer war) eben einen neuen Club zu gründen. Somit hat man dann in einer Region statt eines, oder zwei großen Clubs vier oder fünf Clubs die alle bei der Grenze zu 15 bis 16 Tänzer rumeiern. Diese sind natürlich nicht in der Lage ein Jamboree alleine auszurichten, agreed, doch durch diese Trennerei und anschließend Jahrelange feindseelige Haltung wird es unmöglich gemacht für eine Jamboree eine funktionierende Coexistenz zu schaffen um ggf. mit eben diesen 4 Clubs eine Jamboree zu organisieren.
Das wäre mein Punkt 1.
Der nächste Punkt der mir spontan einfällt wäre wir als Tänzer sind mittlerweile auch sehr anspruchsvoll geworden. Wo früherer Tage maximal zwei Hallen gereicht haben müssen wir heute mind. vier Hallen anbieten können um allen Programmen, allen Sparten die EAA nun vereinigt gerecht zu werden. Gerade im SD Bereich, hat sich dies stark geändert. Heute geht unter einer eigenen A- Halle eigentlich nichts mehr, Dann eine MS Halle und auf Grund der Anzahl von Tänzern noch eine Plushalle, damit sind schon allein drei Räumlichkeiten für SD notwendig um alle Bedürfnisse zu befriedigen.
Da rede ich aber noch nicht von der Logistik, denn man muss die Hallen ja auch noch in einer annehmbaren Zeit erreichen können. Und damit scheiden leider auch schon viele Ecken unseres Landes aus, denn nicht viele Städte haben bezahlbare (denn teuer soll eine Jam ja auch nicht sein) Hallen, die so elegant zusammenhängen wie in Dachau oder wie in Chemnitz.
Das wäre mein Punkt zwei.
Punkt drei, die damit verbleibenden Clubs, Regionen wo Jamborees durchgeführt werden sind irgendwann auch überreitz, d.h. nach der 4. oder 5. Jamboree in Dachau kommen erstens kaum mehr neue Leute und zweitens sind die Clubs die dort die Jamborees bestreiten (sind ja auch meist immer die selben) irgendwann auch mal auf einem Level wo sie berechtigter Weise sagen, heuer nicht mehr, es wird zuviel.
Mit Sicherheit kann man diese Liste nun weiterführen, mit Callern von ECTA oder nicht ECTA, Catering, nicht Catering usw.
Liebe Grüße
Markus
squarekopp
17. 06. 08, 00:29
@Markus: Prag war soweit ich mich erinnere, sehr gut besucht. War halt auch was besonderes...
Zwei Jahre vorher gab es "Prague Calling". Da trat nach zwei Tips eine (jeweils andere) Showgruppe auf mit einer Mischung aus Traditional und Clogging. Beim Jamboree wollten sie auch wieder so etwas zeigen. Nicht zu machen. Alle diese Gruppen hatten sich aufgelöst und waren im MS/P/A Einheitsbrei untergegangen.
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