Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Selbstversorger" bei Specials
Hi @ll !
Mich erreichte folgende Email:
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Inzwischen bin ich ein wenig im Squaredance-Forum des Bulletins rumgesurft und habe dabei festgestellt, dass Du hier recht oft vertreten bist. Sicher hast Du dadurch eine Menge Erfahrung, was andere Squaredancer so denken und wie sie handeln. Deshalb könntest Du für mich der richtige Ansprechpartner sein ! - Weißt Du zufällig, was andere Vereine unternehmen, wenn Gäste ihre eigenen Speisen und Getränke mitbringen (besonders auf Specials, aber auch auf Clubabenden), und ob es hierfür vielleicht eine Regel gibt oder Empfehlung, wie man als veranstaltender Club darauf reagieren sollte ? Das würde mich sehr interessieren, man will ja nicht ins Fettnäpfchen treten, aber es ist trotzdem unfair von den entsprechenden Gästen, denn schließlich muß der Club die Veranstaltung ja irgendwie finanzieren (ich denke mir, wenn immer mehr Gäste meinen, Geiz ist geil, dann sagen sich vielleicht irgendwann die Veranstalter: Ich bin doch nicht blöd... ;-)). Und wenn man dagegen nie was sagt und es stillschweigend hin nimmt, dann „õ
Ich würde mich jedenfalls freuen, deine Meinung zu diesem Thema zu hören und auch, ob Du von anderen Personen schon zu diesem Thema die eine oder andere Meinung gelesen oder gehört hast.
Vielen Dank und viele Grüße
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Meine Antwort darauf ist:
Nun zu deiner Frage: Ich kann dich voll und ganz verstehen, wenn du dich darüber echauffierst dass es immer wieder Gäste gibt die ihre eigenen Getränke (oder sogar die Speisen, und damit meine ich kein Knabberzeug) mitbringen, dass ist eine Unsitte und hat auch meiner Meinung nach nichts mit "Sparen", "zu teuer", oder was auch immer zu tun. Es ist einfach unhöflich, punkt um !
.......Nun zu dem weitaus schwierigerem Teil - Wie geht man damit um ? Kein Mensch käme auf die Idee, sollte er zu einem Ball, in eine Diskothek, auf die Wies'n, oder einer Kleingärtnerveranstaltung in einem Festzelt, sein Essen und Trinken mitzubringen, warum also zum Square Dance ? Ich stelle das im Forum mal zur Diskussion, mal sehen wie und was unsere "Mitstreiter" darüber denken....smile
Liebe Grüße
Nun, wie denkt der Rest der Community darüber ? :roll:
Hm ein sehr sehr interessantes Thema.
Die meisten Tänzer die sich Ihre Sachen selber mitbringen meinen zwar damit zu sparen, jedoch ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein Griff ins Klo.
Folgende Berechnung gemacht anhand der Erfahrungen der letzten Veranstaltung die ich besuchte:
Eintrittspreis: 5 Euro und ein Potluck
OK
nicht sooooo der Griff in den Geldbeutel.
Getränkepreis: 1,50 Euro für eine 0,7 l Flasche Apfelsaftschorle.
Geht auch noch.
NUN:
der Verein der diese Veranstaltung machte rechnete damit, dass die Überschüsse aus der Getränkekasse dazu reichen würden die Kosten mit zu tragen und somit seit fast 10 Jahren kaum der Preis steigen müsste.
Doch heuer wurden fast 1500 Euro Defizit gemacht mit den Getränken, da die meisten sich heimlich was mitgebracht haben. Und was haben wir nun davon????
Nächstes Jahr muss mit diesem Defizit gerechnet werden, und der Eintrittspreis steigt von 5 Euro auf gute 10 bis 12 Euro. Genial.
Somit beißt sich die Katze selber in den Schwanz, wenn sie nicht so geizig wäre.
( Meine Bemerkungen sind ironisch zu sehen )
MEINE MEINUNG:
Jeder der selber was mitbringt, gerade bei kleineren Specials wo kein Wirt im Spiel ist, sondern die Vereine selbst für die Versorung mit Lebensmitteln sorgen ist für mich ein Verbrecher !! Denn wenn es keinerlei gesundheitlichen Gründe dafür gibt selbst sein Zeug mitzubringen (Allergien oder so) schadet jeder dieser Menschen dem Club, dem Hobby und letztendlich uns allen, denn die Preise werden durch solche SCHMARROZER nach oben getrieben.
Sorry wenns so hart klingt, jedoch sehe ich die Arbeit die sich ein solcher Verein macht, um uns allen ein schönes, vom Preis her verträgliches Event zu schenken, und dann werden der Verein und alle ehrlichen Tänzer die sich ihre Sachen kaufen betrogen und belogen, von einigen Mitmenschen, die einfach zu dumm sind, zu sehen was sie da anrichten.
Hallo
Ich finde es durchaus in Ordung sich auf Specials selbst zu versorgen und kein Essen und Trinken im Preis mit inberiffen sind.
Wie grade schon mal in der Frage nach den Eintritspreisen gepostet habe ich kaum Geld. Wenn ih mir einen Special zusammen gepart habe und dort kein Buffe mit im Preis inbegriffen ist, brinnge ich mir meine Verflegung auch selbst mit, um einfach Kosten zu sparen.
Selbst wenn der gastgebende Verein die Speisen und Getränke günstig abbietet, habe ich es immer noch billiger wenn ich sie mir selbst mitbrinnge.Ich finde es gut wenn Vereine versuche so einen Teil der Kosten zu decken, jedoch sollten sie es jedem Einzelnen freistellen ob er dort etwas Kauft oder sich seine Sachen selbst mitbringt. Es gibt genügend Leute die es sich Leisten können und auf das Angebot zurück kommen, so das es sich für den Verein noch lohnen wierd.
MfG
hmmmm, Karolin....
Einerseits kann man deine Argumentation verstehen, anderseits habe ich ein Riesenproblem damit......
Da bittet der ausrichtende Verein darum keine eigenen Speisen und Getränke mitzubringen, und trotzdem...... Also ich finde das einfach nur unhöflich..... :cry:
Die Mitglieder des Vereins haben schließlich auch nicht nur ihre Arbeitskraft in das Gelingen des Specials investiert, sondern auch Mehl, Milch, Butter, Energie (was weiß ich, was in einen Kuchen alles reinkommt... :wink:), treten in Vorlage bei der Beschaffung von Getränken, und hoffen das der Verkauf der Speisen und Getränke etwas hilft die Kosten zu decken; die Eintrittspreise machen das alleine nämlich nicht.....
Weißt du: Das mit der Selbstversorgung birgt ein Risiko - den Nachahmungseffekt ! Ich esse gerne Schnitzel, vielleicht gibt es das ja bei der Veranstaltung nicht, also bringe ich es mir selbst mit ? Und das Bier zur After Party ? Am liebsten trinke ich XY Premium, wer weiß ob es das gibt, also lieber "sicher ist sicher...." ? Es ist sowieso billiger, wenn ich mich selbst versorge ! Klar ist es das, nehme ich deshalb ins Kino meine eigenen Chips mit ? Mache ich nicht, weil ich Grenzen sehe. Unternehme ich eine Wanderung, vielleicht packe ich mir was Leckeres in meinen Rucksack (oder bekomme ihn gepackt :wink: ), aber gehe ich auf irgend eine Veranstaltung - nein, dann lasse ich mich überraschen was es dort gibt......
Wie gesagt, ich verstehe deine Argumentation schon, aber ich verstehe (und respektiere) auch die Wünsche von Veranstaltern...... :?
Hallo V-Again
Ich setzt mich natürlich nicht mitten in den Raum und präsentiere allen dea ich mir mein Essen bzw vorallem das Trinken selbst mitgebracht habe.
Wenn unser (ein sehr keiner mit vielen Jugendlichen) Club einen Special ein Fest, Special oder verlängertem Clubarhend veranstelltet, bringt jeses Clubmitglied einen Salat, Kuchen oder sonstirgendetwae zun Beffe mit. Dieses wird dann allen auch bzw vorallem den Gästen zur verfügung gestellt. Um einige Kosten die nicht durch den Eintritts preis gedeckt werden wird eine Spendendose aufgestellt. In die kann, muss aber nicht, jeder soviel hineinschmeißen wie er meint. Getränke werden bie uns fast zum Einkaufspreis verfaut aber natürlich ist es jedem Freigestellt sich seine Getränke selbst mitzubrinngen.
Was haben die Clubs davon wenn ich und bestimmt auch viele andere dort sich etwas zu essen und zu trinken Kaufen, dafür aber erheblich weniger Specia besuchen. Für mich würde das bedeuten ich müsste mindestens 4 Monate sparen. Das heißt im klartext max. 3 Specials im Jahr. Andere seits würde ich vielleicht 5 Specials besuchen. Wenn die Eintrittspreise niediger währen würdeich vieleicht auch 7 oder 8 Specials besuchen.
MfG
Hallo V-Again
ich sehe die Sache etwas anderst:
Sicher ist es so, daß die veranstaltenden Clubs eine Mischkalkulation machen, bei der auch der Preis für Essen und Getränke mit eingerechnet wird.
Der Gegensatz zu Diskos, Festzelten, usw... ist, daß beim Square-Dance traditionsgemäß Speisen und Getränke mit gebracht werden dürfen. Diese Tradition sollte meines Erachtens nicht in Frage gestellt werden.
Bei Spezials bringe ich mir meine Speisen und Getränke hauptsächlich selbst mit, das hält mich aber nicht davon ab, wenn mich ein Kuchen anmacht, das eine oder andere Stück zu kaufen(essen). Auch andere Speisen und Getränke kaufe ich hin und wieder, wenn der Preis nicht zu hoch ist, beim Veranstalter.
Ich kenne Spezials, die vom Club selbst bewirtschaftet werden, da geht immer wieder mal etwas von den Speisen aus. Und das, trotzdem und vielleicht auch weil der Koch jedes Jahr der Gleiche ist und viel Erfahrung hat. Aber hier ist das Mitbringen von Speisen und Getränken nicht verboten. Und der Club hat mit seinem Spezial einen riesen Erfolg.
Es gab hier im Board auch mal die Überlegung, die Kilometergrenze für Spezials wieder einzuführen. Ich bin mittlerweile der Meinung, daß sich das Problem von alleine lösen wird, da nur ein Club, der für seine Gäste genug bietet, auch in Zukunft ein Spezial ausrichten kann.
Genug bieten ist aber meines Erachtens auch Freiheit bei Speisen und Getränken. :wink:
Auch wird sich dann der Eintrittspreis m.E. auf einem erträglichen Maß einpendeln.
Hallo eR.Ka1,
so schön manche Traditionen auch sind, manchmal sind sie aber auch "überholt" und es lohnt nicht an diesen festzuhalten.....
Die Clubs, in der Regel von Amerikanern gegründet, waren auch Treff- und Kommunikationspunkte, welche einen familären Charakter hatten: Jeder brachte etwas mit, die Caller bekamen, wenn überhaupt, einen "Anerkennungssalär", der Saal wurde von der Army umsonst oder fast bis kostenlos gestellt. Heute hat jeder Club Ausgaben, und diese sind kein Pappenstiel.......
Jeder Club, welcher ein Special ausrichtet, ist auch ein Gastgeber. Jeder Gastgeber hat das Recht sich seine Gäste auszusuchen. Und wenn ich als Gastgeber nicht möchte, das sich mein Gast selbst versorgt, sondern meine Arbeit honoriert indem er durch den Verzehr meiner gestellten Speisen und Getränke etwas, auch zu dem finanziellen Gelingen des Specials beiträgt, dann hat er das zu tun - wie gesagt: Das ist meine persönliche Meinung.....
Wenn also ein gastgebender Club in seinem Flyer stehen hat: "Bitte keine eigenen Speisen und Getränke mitbringen !" - da sollte es doch eigentlich keinen Diskussionsspielraum mehr geben, oder ? Wenn du trotzdem etwas eigenes mitbringst verstösst bewusst gegen diesen Wunsch, wohlwissend das dir keine Konsequenzen blühen, denn etwas anderes verbietet schon wieder die Höflichkeit - ganz schön unfair, oder ?
HAllo Volker,
Deine Einstellung ist zwar schön und gut für die Arbeitende Bevölkerung, aber als Azubi, Schüler, Student sind einfach auch angemessene Preise zu teuer. So daß man sie evtl ganz vom Square Dance verkrault, wenn sie ihre eingenen Sachen nicht mehr mitbringen dürfen.
Ic hbringe zwar meistens nicht meine eigenen Sachen mit, was dem Club und mir auch nicht viel bring. Häufig gibt es kein vegetarisches Esssen oder nur Salat mit Essig im Dressing von dem mie schlecht wird, weil ich es nicht vertrage und mit nem Kollaps umkippe. Da ist es für den Club doch besser ich bringe mein eigenes Essen mit, als daß Sie nen Sanitäter holen müssen, weil bei einem normalen Special ist es keine Pflicht, daß sie anwesend sind.
Volker et al,
Hi @ll !
Kein Mensch käme auf die Idee, sollte er zu einem Ball, in eine Diskothek, auf die Wies'n, oder einer Kleingärtnerveranstaltung in einem Festzelt, sein Essen und Trinken mitzubringen,
Einspruch, Euer Ehren!
1. Es gibt immer mehr Arbeitslose, Frührentner, Familien, bei denen jeder Cent dreimal umgedreht werden muß. Da stellt sich nur die Frage: Kann ich an dem Event, dem Teil des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen,- oder nicht? Da ist es schon hart, Eintrittspreis und Fahrtkosten zusammenzukratzen,- wenn man dann wenigsten die Verpflegung mitbringen kann, fällt die Entscheidung, hinzugehen, u.U. leichter. Besonders, da zumeist als Alternative das zuhause bleiben steht.
Will sagen: Der Arbeitslose, der Rentner, die kinderreiche Familie, der sein Vesper mitbringt, sollte dem Eventveranstalter auch lieb und wert sein, denn er zahlt ja immerhin seinen Eintritt,- käme er nicht, würde nicht nur sein Vesper-Umsatzgeld, sondern auch sein Eintrittsgeld nicht in der Kasse des Events landen. In der Wirtschaft spricht man da von Teilkostendeckung,- man macht lieber Umsatz mit reduziertem Deckungsbeitrag als keinen Umsatz.
2. Die Freizeitparks haben das längst erkannt. Während Euro-Disney noch mit Taschenkontrollen am Eingang verhinderte, daß Menschen ihr Vesper selbst mitbringen, stellten die andweren Freizeitparks den Selbstversorgern Grillplätze, Tische und Bänke fürs Vesper zur Verfügung. Der Erfolg: Euro-Disney, das seit der ersten Rettung aus der Pleite Disneyland Paris heißt, steht seit Jahren mit einem Fuß in der Insolvenz,- die anderen großen Freizeitparks feiern Beuscher- und Umsatzsteigerungen.
3. Faschingsbälle und Karnevalsitzungen haben seit Jahren unter Besucherschwund zu leiden,- gerade große Säle sind oft durch Hotels und Messe-Caterer bewirtschaftet. Erfolg: Die Leute blieben weg, das sie sich zwar zur Not noch den Eintritt, aber nicht mehr die vor Ort gekaufte Verpflegung leisten konnten. Mittlerweile, wenn man Offizielle dort fragt, so drücken sie die Augen zu, wenn jemand seine Verpflegung mitbringt,- denn immerhin ist so ein Besucher mehr da, ein Eintrittsgeld mehr in der Kasse.
4. Volksfeste: Auch zur "Wies'n" kommen Menschen, die knapp bei Kasse sind, mit mitgebrachter Verpflegung. Hier in Stuttgart, wo ich,- und ich hatte ja das Volksfest jahrzehntelang jeden Abend zu betreuen, öfter Gruppen junger Menschen sah, die es sich vor dem Zelt mit moderner Musik auf der Straße gemütlich machten und aus dem Rucksack ihr ALDI-Bier tranken,- hier in Stuttgart hat man seit einigen Jahren an allen Zugängen Wachposten stehen, die jedem, der aufs Wasengelände will, die Taschen nach Waffen und Getränken jeder Art durchsuchen. Der ERfolg: Die Wies'n läuft jedes Jahr besser,- das Cannstatter Volksfest aber findet eigentlich nur noch statt, laufen tut es nimmer. Und an den Haupteingängen zum Volksfest sind die Mülleimer und der Weg voll mit Flaschen und Glassplittern...
Übrigens: In bayrischen Biergärten ist es Tradition, daß man sein Vesper mitbringen kann, wenn man nur das Getränk vom Biergartenwirt nimmt.
5. Im Kleingartenfest und im Bierzelt ist es durchaus üblich, daß manche Gäste ihr Glas im Klo mit Wasser, oder unterm Tisch mit Mitgebrachtem auffüllen.
6. Es gibt sowieso ZU VIELE Specials.
Klar, Clubabend in einem Lokal, wo der Wirt sagt, Ihr kriegt den Saal überhaupt oder billiger, aber ihr nehmt alle Verpflegung bei mir,- oder Ihr könnt gucken, wo Ihr bleibt,- da muß der Club darauf gucken, daß wirklich niemand von außen Verpflegung mitbringt,- und erst recht nicht offen überall herumstehen läßt.
Aber so zwei, zweienhalb Stunden Clubabend kann man auch mal an nem vom Wirt gekauften 0,5 oder 0,7 L Flasche Wasser herumbringen, ißt halt davor und danach im Auto oder in der Straßenbahn das mitgebrachte Futter.
Und beim Special hat man dann die Futtertüte im Auto, bzw. im Rucksack in der Umkleide,- und geht da halt alle ein, zwei Stunden mal raus.
Wie gesagt,- und weil leider selbst langzeitarbeitslos merke ich das am eigenen Leibe: Die Entscheidung, zum Tanzen rauszugehen, oder daheim vorm PC oder Fernseher die Zeit totzuschlagen, hängt oft und immer öfter an solchen kleinen finanziellen Dingen.
Also: Besser nur das Eintrittsgeld der Armen und Arbeitslosen, der Schüler, Rentner und Studenten in der Kasse,- als nichts.
Heinz
-der wenn auf dem Flyer gebeten wird, keine Verpflegung mitzubringen, entweder auch keine mitbringt, oder zuhause bleibt.
Je pris connaissance….. ;-)
Allerdings gehe ich nicht mit dir konform…
Es geht doch hier letztendlich nur darum ob der Wille des veranstaltenden Vereins respektiert werden soll oder nicht. Und dieser sollte respektiert werden. Wie schreibst du so schön in deiner Signatur?
-der wenn auf dem Flyer gebeten wird, keine Verpflegung mitzubringen, entweder auch keine mitbringt, oder zuhause bleibt.
Ich habe nun viele Argumente gehört, die für ein Mitbringen von Verpflegung sprechen können.
Doch habe ich bisher kaum einen von den Konziquenzen reden hören, bis auf es wäre unhöflich.
Karolin du schreibst (ich rezitiere dich in Grüner Schrift)
Was haben die Clubs davon wenn ich und bestimmt auch viele andere dort sich etwas zu essen und zu trinken Kaufen, dafür aber erheblich weniger Specia besuchen.
Hm sie haben eines davon, eine Kostendeckung, die den Clubs ermöglicht auch nächstes Jahr wieder ein Special ausrichten zu können, denn wie schon mal gesagt, für viele Dinge tritt der Club erst mal in Vorrauskasse.
Für mich würde das bedeuten ich müsste mindestens 4 Monate sparen. Das heißt im klartext max. 3 Specials im Jahr. Andere seits würde ich vielleicht 5 Specials besuchen.
Hm meinst du vielleicht das ich nicht sparen muss??? Wir müssen in der heutigen Zeit alle Sparen. So ist nun mal das Leben, auch beim SD. Ob ich nun 3 oder 5 Specials besuchen könnte, ich würde mir nur eines raussuchen, wo ich weiß da habe ich meinen Spaß.
Wenn die Eintrittspreise niediger währen würdeich vieleicht auch 7 oder 8 Specials besuchen.
Ist das nicht herrlich, die Katze wie sie sich wiedermal in den eigenen Schwanz beisst? Mensch Karolin wach auf, die Eintrittspreise könnten geringer sein, klar, wenn IHR die IHR was mitbringt um euch zu verpflegen, auch mithelfen würdet, damit der Club noch andere Einnahmequellen hat, die er verwenden kann die Preise zu drücken.
Eine normale Tanzhalle für etwa 200 - 300 Personen kostet nun mal so um die 2000 Euro je nach Region und Lage. Die Badges die ihr bekommt die kosten auch was, und auch die Caller sind nicht umsonst. All dies versucht man über die Eintrittsgelder zu finanzieren. Um aber nicht zu hohe Preisklassen zu erreichen versuchen halt einige durch Nebeneinnahmequellen ihre Kosten zu decken. Ich rede nicht von Gewinn, sondern nur Kostendeckung. Doch wenn diese Quellen wegfallen, muss eben der Eintrittspreis steigen, und die Konziquenz Karolin?
Du kannst dann anstatt auf 3 oder gar 5 Specials nur noch auf eines gehen, da dich der Eintritt allein schon deine Ersparnisse kostet. Ist das nicht Gewinnoptimierend????????? ( VORSICHT IRONIE KANN WEH TUN )
So zum nächsten: :twisted:
Rounddancer schrieb: (um nicht durcheinander zu kommen highlighte ich deine Beiträge am besten rot)
Will sagen: Der Arbeitslose, der Rentner, die kinderreiche Familie, der sein Vesper mitbringt, sollte dem Eventveranstalter auch lieb und wert sein, denn er zahlt ja immerhin seinen Eintritt,- käme er nicht, würde nicht nur sein Vesper-Umsatzgeld, sondern auch sein Eintrittsgeld nicht in der Kasse des Events landen. In der Wirtschaft spricht man da von Teilkostendeckung,- man macht lieber Umsatz mit reduziertem Deckungsbeitrag als keinen Umsatz.
Hm klingt nicht übel, Teilkostendeckung.... denoch wer trägt die Verluste???? Wir dünnen so unweigerlich das Specialangebot aus, da nur wenige Clubs in der Lage sind, finanzielle Risiken einzugehen, und diese auch zu tragen. Eine 16 bis 25 Mann Truppe ( die meisten Durchschnittsklubs haben nu diese Mitgliederstärke) können sich das wohl nicht leisten mal so eben 1000 Euro innen Sand zu fahren.
Die Freizeitparks haben das längst erkannt. Während Euro-Disney noch mit Taschenkontrollen am Eingang verhinderte, daß Menschen ihr Vesper selbst mitbringen, stellten die andweren Freizeitparks den Selbstversorgern Grillplätze, Tische und Bänke fürs Vesper zur Verfügung.
Hey ein cooler Vorschlag !!! Das wäre wirklich eine Alternative, ein BBQ Special Dance, jeder bringt mit was er möchte, zahlt nur den Eintritt, kann tanzen und haut sich dann sein Steak aufn Grill. Wäre ein Versuch wert. Die meisten kleineren Clubs die ein eigenes Vereinsheim haben, wo sie keine Saalmiete reinholen müssen machen dies auch so.
RESÜMEE:
Es gäbe Möglichkeiten, die für alle beteiligten gut sind, eine hat Rounddancer ja genannt. Doch im großen und Ganzen trägt die Selbstversorgung ( sollte sie nicht aus gesundheitlichen Gründen notwendig sein ) nur noch mehr zur Verteuerung bei.
Es ist eine Spirale die aus unserern Specials teure Angelegenheiten werden lässt.
Nur so am Rande bemerkt, die meisten Wirte bestrafen sowas mit Hausverbot, aber nicht für den einzelnen, sondern der Club der hier eine Veranstaltung macht kann seine Sachen packen und gehen, somit auch die Gäste - nämlich IHR !!!!
Markus,
1. gibt es noch immer viele Clubs, die kriegen eine Halle einmal im Jahr gratis oder für ein zu vernachlässigendes Entgelt (z.B. nur die Putzkosten).
2. kannst fragen, wen Du willst, Du wirst die Antwort bekommen: Es gibt zuviele Specials. Und fast alle klagen, daß immer weniger Besucher kommen,- im letzten Jahr, verglichen mit dem Vorjahr, meldeten die meisten Specials ein Besucher-Minus von 10-15 %,- im Einzelfall hab ich sogar einen Special erlebt, der hatte statt 340 im vergangenen Jahr nur 126 Tänzer.
Wenn nun durch die Erschwernis der Selbstversorgung noch weniger Leute als zahlende Tänzer kommen, dann werden die Specials noch leerer und bringen den Clubs Miese.
Will sagen: Natürlich sollte, wenn auf dem Flyer (beim Clubbesuch in der Vorinformation durch die Kontaktperson des Clubs) gewünscht oder gefordert, die mitgebrachte Verpflegung daheim, oder im Rucksack/Auto bleiben. Aber die Veranstalter der Specials sollten nur da, wo wirklich nötig, die Selbstversorgung aussprerren (z.B. weil ein Wirt in der Halle das Verpflegungsmonopol hat, und/oder der Erhalt des Tanzplatzes oder dessen Kostenfreiheit davon abhängt.
Eine Inflation des Selbstversorgungsverbots würde sich auf die immer größere Anzahl von Tänzern unter der Armutsgrenze,- und damit noch weiter auf die eh schon sinkenden Besucherzahlen bei Specials und ebenso sinkenden Gastzahlen bei Clubabenden weiter negativ auswirken.
Vielleicht führt das Ganze mit dazu, daß sich die Zahl der Specials bereinigt, z.B. indem sich doch Clubs etwas zusammenreißen zusammen mit nem andern Club aus der Gegend aus ihren zwei, drei Verluste einbringenden Specials einen machen...
Wir hier in Stuttgart,- allerdings im Turnierbereich, haben sowas gemacht,- unsere zwei größten Tanzsportclubs richteten ein mehrtägiges Turnier aus,- zusammen mit dem Tanzsportbund des Landes. Es wurden Helferlisten geführt, wir Helfer kanen aus beiden Clubs (plus Stammhelfer),- und etwaiger Gewinn wird auf die Clubs verteilt, in der Relation zu den Helferstunden, die sie leisteten.
So, und nun fahr ich zu unserem Tanzsportzentrum und das 0,7L-Apfelschorrle kaufe ich dort an der SB-Theke für 1,60 EUR...
Heinz
Hallo Volker und all anderen,
wenn auf einem Flyer steht, daß keine eigenen Speisen und Getränke mitgebracht werden dürfen, da die Halle von einem Wirt bewirtschaftet ist, bringe ich selbstverständlich keine eigenen mit in die Halle bzw. ich gehe gar nicht auf diesen Spezial.
Bei selbstbewirtschafteten Spezials habe ich normalerweise trotzdem etwas dabei, schaue mir aber erst die Preise an. Bei moderaten Preisen nehme ich dann fast alles vom Club, bei für mich nicht angebrachten Preisen muß ich leider dem Club keinen Umsatz machen, sprich ich könnte es so machen; wie von Heinz beschrieben; immer wieder eine pause am Auto.
Um einen Einwand von vornherein abzublocken, ich habe keine Studien betrieben, sondern ich suche mir die Spezials auch nach dem Gesichtspunkt Verpflegung aus, was habe ich von einem solchen Satz zu halten:
"Für euer Wohl wird von uns gesorgt"
Das klingt für mich, wie wenn alles zum Essen und Trinken frei wäre, kann es aber nicht sein, da der Eintritt 6,-/3,-Euro beträgt.
Das ist für mich nicht eindeutig, und falls ich hingehen wollte, würde ich nachfragen, wie das gemeint ist.
Wie an anderer Stelle beschrieben, bin auch ich der Meinung, daß es in D zuviele Spezials gibt, und dieses Problem sich von alleine lösen wird.
Ich finde, daß nicht jeder Club seinen eigenen Spezial haben muß, vor allem, da viele Clubs einen Spezial nur deshalb machen, um einen großen Gewinn zu erzielen. Ich bin nicht gegen den Gewinn als solchen, aber wenn ich Preise wie in einer guten Wirtschaft zahlen soll, dann werde ich das nicht mitmachen.
Auf deine Bemerkung:
so schön manche Traditionen auch sind, manchmal sind sie aber auch "überholt" und es lohnt nicht an diesen festzuhalten.....
antworte ich dir: ich bin nicht der Meinung, daß diese trdition überholt ist, und ich werde an ihr weiter festhalten, wie viele andere TänzerInnen auch. :D
Grüßle Robert
Peter Weber
16. 01. 05, 12:49
Ein Special Dance, der dazu dient die Clubkasse zu sanieren, ist Geldschneiderei. Eine Mischkalkulation, bei der die Verpflegung und die Getränke die anderen Kosten subventionieren, ist eine Mogelpackung.
Auflagen der (kommerziell bewitschafteten) Halle müssen im Flyer bekannt gemacht und dann auch befolgt werden.
Die Eintrittspreise müssen die Kosten für die Halle decken, ein Überschuß ergibt sich nur durch die positive Differenz zwischen erwarteten und tatsächlichen Teilnehmern. Sollte die Differenz jedoch negatv ausfallen, sollt sich der Club überlegen, woran das liegen könnte. Möglicherweise war das dann ein Special Dance zu viel!
viel Glück für alle Veranstaltungen
Peter Weber
Peter Weber
16. 01. 05, 12:52
Nachtrag:
natürlich sollte jeder Teilnehmer sich nach Möglichkeit selbst versorgen dürfen!!!
Peter Weber
Peter et al,
...Die Eintrittspreise müssen die Kosten für die Halle decken,
...
nur die Kosten der Halle? Ich denke, das wäre zu wenig.
Denn zum Special braucht man:
1. Halle (Kosten zwischen 0 und >1200 EUR)
2. Einen oder mehrere Caller/Cuer (Gage pro Person zw. 0 und >500 EUR plus Fahrtkosten (0,30 EUR/gef. Kilometer, bzw. Flugticket, bzw. Sprit, bzw. Bahnfahrschein) plus ggf. Unterkunftskosten plus Caller-/Cuerverpflegung plus Caller-/Cuerspräsent
3. Evtl. Soundtechnik (Kosten zw. 0 und 250 EUR)
4. GEMA (Kosten mind. 130 EUR)
5. ggf. Inserat im Bulletin (35 EUR/Seite)
6. Flyer (Kosten: z.B. 170 EUR für 2500 Stück doppelseitig)
7. Deko für Bühne und Halle, z.B. Blumen, Flaggen-Leihgebühr
Das alles sollte, denke ich, reinkommen.
Kommt's nicht rein,- im Durchschnitt wenigstens,- dann ist's in der Tat ein Special zuviel.
Heinz
PS: So, nun tüte ich meine Bewerbungen ein,- und mache die projektbezogene Abrechnung unsers Specials gestern (MS30/Rounds auf Classlevel, 6 Caller, 1 Cuerin, 366 Tänzer, darunter 19 unter 16 J., von den 366 waren 124 Students,- Hosting Club verkaufte Getränke, Kaffee & Kuchen, Essen caterte ein lokales Restaurant (bel. Brötchen 1,50-2 EUR, Schweinehals m. Brötchen 4 EUR, Schnitzel m. Brötchen und K.-Salat 7,50 EUR, etc.)
Peter Weber
16. 01. 05, 23:40
Entschuldigung!
Natürlich hat Heinz hier recht, es müssen die gesamten Kosten gedeckt werden, aber nicht mit einer Mischkalkulation.
Gruß
Peter Weber
Hallo ihr zusammen,
ich habe gerade ne PN von Karoline bekommen, wo sie mir ihren Standpunt nochmals geschildert hatte.
Ich glaube das wir hier alle ein wenig recht haben, mit dem was wir sagen.
1 ) Specials werden teurer, wenn wir uns selber versorgen.
2 ) Es wird weniger Specials geben als wie es jetzt gibt, wenn die Preise steigen.
Doch mal ne andere Aschauung, ist uns denn nicht ein gutes, qualitatives Special lieber, dass vielleicht mehr kostet, als ein Special das nach 08 / 15 aufgezogen wird.
Gut es stellt sich nun vielleicht die nächste Frage, was bedeutet für jeden einzelnen nun qualitativ, doch das ist dann wohl ein Thema wo man sich totreden kann.....
Doch mal ne andere Aschauung, ist uns denn nicht ein gutes, qualitatives Special lieber, dass vielleicht mehr kostet, als ein Special das nach 08 / 15 aufgezogen wird.
Gut es stellt sich nun vielleicht die nächste Frage, was bedeutet für jeden einzelnen nun qualitativ, doch das ist dann wohl ein Thema wo man sich totreden kann.....
Hallo Markus und alle anderen,
Markus, Du hast hier absolut recht, "qualitativ" ist ein Thema, über dass man lange und ausführlich diskutieren kann. Siehe hierzu auch den entsprechenden Thread in diesem Forum...
Gruß,
Florian
Hallo, an alle !
Sehr interessant, die verschiedenen Meinungen zu diesem Thema. Bei einigen habe ich den Eindruck, dass sie sich gar keine Gedanken machen, was sie damit anrichten, wenn sie ihre eigene Verpflegung mitbringen. Das Resultat kann wirklich nur sein, dass die Eintrittspreise dann zukünftig erhöht werden müssen oder eben kein Special mehr veranstaltet wird, denn kein Club kann vom Draufzahlen leben, und jeder von uns hat sicher was besseres zu tun, als sich für eine Veranstaltung sechs Beine auszureißen, um dann noch hinterher die Clubkasse schlachten zu müssen. (Achtung, hier ist nicht die Rede davon, sich bereichern zu wollen !!! Aufwand und Ertrag sollten sich jedoch die Waage halten). Am "liebsten" sind mir diejenigen, die dann auch noch an Kleinigkeiten rumnörgeln, oder für nen Euro fuffzig auch noch den roten Teppich ausgerollt haben möchten. Die sollten vielleicht selbst mal sowas veranstalten, danach reden wir weiter. Generell finde ich die Squaredance-Preise für Eintritt und Verpflegung nicht zu teuer (Ausnahmen bestätigen die Regel), denn man braucht diese Preise ja nur mal mit anderen Freizeitaktivitäten zu vergleichen, ich finde, da kommen die Squaredance-Specials recht gut weg !!!
Was mich aber speziell interessieren würde: Habt ihr schon selbst Erfahrungen mit diesem Thema gemacht, also habt ihr eine Veranstaltung organisiert, zu der die Tänzer teilweise selbst ihre Verpflegung mitgebracht haben, obwohl ihr als Club die Bewirtung übernommen habt und ggf. sogar im Flyer darum gebeten hattet, keine Verpflegung mitzubringen ? Und das alles vielleicht noch trotz wirklich günstiger Essens- und Getränkepreise ?
Wenn ja: Wie habt ihr darauf reagiert ? Wenn nein: Wie würdet ihr darauf reagieren ? Höflich ? Oder mit Rauswurf gegen Rückerstattung des Eintritts ? Oder gar nicht ? Habt ihr hierzu Ideen oder Anregungen ? Vielen Dank im voraus !
Jetzt wird schon die Mafia bemüht, um sich hinter einem Pseudo zu verstecken.
Nochmals zurz zum Mitschreiben:
1. Besser Selbstversorgung zulassen (dort, wo nicht die Halle/der Tanzplatz von einem Wirt zwangsbewirtschaftet wird), als auf die Gäste verzichten, die sich den Special-Eintritt so grade eben noch vom Taschengeld, der Rente oder dem ALG (I oder II) absparen können, nicht jedoch mehr.
2. Wenn vom Veranstalter Selbstversorgung nicht gewünscht (siehe 1.), dann klar dieses in den Flyer reinschreiben,- diese Vorgabe wird dann von den meisten auch eingehalten,- es gibt, wissenschaftlich erwiesen, bei jedem Verbot ca. 15% Flegel, die es bewußt nicht einhalten. Damit muß man einfach kalkulieren, sei es mit kaufmännischer Kalkulation oder mit Ordneraufwand.
3. Es gibt zuviele Specials,- und durch gesunkene Einkommen (steigende Arbeitslosigkeit, steigende Armut, vielfältige andere Freizeitbeschäftigungen, Kabel- und Satellitenfernsehen, steigende Benzin- und ÖPNV-Kosten) sinkende Nachfrage nach Specials.
Heinz
Heinz D. Trost
Ja das ist auch alles richtig, doch Rounddancer und CosaNostra merkt ihr eigentlich das ihr beide Recht habt??????
Ein kleiner Weg der mir noch einfallen würde wäre wirklich, gegen Vorlage von Ausweisen die belegen dass man Arbeitslos, arm usw ist einen verbilligten Eintritt oder vielleicht eine billigere Mahlzeit zu machen.
Der wohl einfachste Weg wäre aber wirklich das Potluck, denn dann kann jeder was mitbringen und man bekommt ein ausgiebiges Schlemmerbuffett.
Hallo, Rounddancer !
Zur Info, Cosa Nostra bedeutet soviel wie "unsere Sache" und es geht in diesem Forum ja um unsere - gemeinsame - Sache, den Squaredance, da fand ich den "Mafia"-Namen ganz passend. Aber keine Angst, ich schieße nicht scharf, höchstens verbal, aber normalerweise bin ich eher höflich, solange man es zu mir ist.
Es scheint wohl zu stimmen, die Deutschen jammern auf hohem Niveau, offenbar besteht die ganze Squaredance-Gemeinde mittlerweile aus verarmten Rentnern, mittellosen Jugendlichen und Hartz-IVern. Sorry, aber das glaube ich einfach nicht, und meine Erfahrung zeigt, dass oft diejenigen die eigentlichen Schmarotzer sind, die keine Geldprobleme haben. "Raffkes" nennt man sowas. Vom Stamme "Nimm". "Ich will alles, und zwar sofort und möglichst umsonst !" (übrigens, genau deswegen gehen heutzutage soviele Firmen vor die Hunde !). Als wir Mitte der 80er mit dem Squaredance angefangen hatten, da mußten wir wirklich jeden Pfennig umdrehen. Aber wir wären nie auf die Idee gekommen, einen Verein zu schädigen, indem wir unser eigenes Zeug mitgebracht hätten. Damals wäre es übrigens auch nie passiert, dass nach dem Special Gegenstände aus dem Clubeigentum fehlen. Man konnte sogar seine Handtasche mit den Wertsachen in der Umkleide lassen, was ich heute garantiert nicht mehr täte. Aber gut, das ist ein anderes Thema, oder vielleicht ein "Überpunkt" den man mit der Wertefrage betiteln könnte, oder mit der guten alten Zeit, was aber jetzt zu weit führen würde. Ich finde, es zwingt einen ja keiner, auf jeden Special zu rennen, aber ich zahle lieber einen angemessenen Preis und bekomme dafür einen tollen Abend, anstatt eine Billigheimer-Veranstaltung zu besuchen, die lieblos dahingeklatscht wurde. Und wie bereits mehrfach in diesem Forum zu lesen war - wenn der Umsatz nicht über die Speisen und Getränke hereingeholt werden kann, muß man eben leider die Eintrittspreise erhöhen. Aber vielleicht gibt es noch ein paar Anregungen von Squaredancern, die schon einen Special veranstaltet haben und ähnliche Erfahrungen gemacht haben ? Wie habt ihr euch gegenüber diesen Gästen verhalten ?
Hallo Markus,
dass jeder was mitbringt hört sich zwar lecker an, aber dafür müßte man doch wieder den Eintritt erhöhen, oder verstehe ich das falsch ?
Also von Verhalten gegenüber solchen Leuten kann ich nix berichten, wohl ber davon was dabei rauskommen kann.
MAn mache einen Special. Einen Special der ganz bewusst billig im Eintrittspreis gehalten wurde (5€ ein Tag) und der einiges geboten hat.
Die HAllen bekommt man weil der Besitzer selbst bewirtet (Keine Gaststätte sondern eine Privatperson)
Jetzt kommt der Club zwar ganz OK dabei raus aber der Besitzer eben nicht.
Ergebniss:
Wer weiß ob es diesen wirklich gelungenen Special jemals wieder geben wird.
Also nicht nur wenn die Clubs den Umsatz bekommen ist das alles ein Thema.
Auch bei Bewirtung kann ein guter Special durch "Potlack" vor die Hunde gehen.
Kai
Hallo Kai,
das stimmt, unser Caterer, der bei einem unserer Specials Super-Speisen für wenig Geld gezaubert hatte, hat fürs nächste Mal mangels Umsatz auch schon dankend abgelehnt. Beim Getränkelieferanten sieht es ähnlich aus... :cry:
Hallo Markus,
dass jeder was mitbringt hört sich zwar lecker an, aber dafür müßte man doch wieder den Eintritt erhöhen, oder verstehe ich das falsch ?
Nein das musst du nicht, wenn jeder was mitbringt, kannst du eventuell die Preise stabil niedrig halten. Es ist ein einfaches Beispiel:
Wenn ich keine Kosten für Essen habe, kann ich diese auch an die "Kunden" weitergeben.
Kai,
MAn mache einen Special. Einen Special der ganz bewusst billig im Eintrittspreis gehalten wurde (5€ ein Tag) und der einiges geboten hat.
nun, der Special fand in einer Reithalle statt,- eigentlich eine nette Idee,- mit Dusche im Pferdeanhänger und WC-Wagen wie bei nem Festzelt, abends Livemusik im Wechsel mit den Callern) allerdings waren Allergiker (zurecht) schon auf dem Flyer vor dem Staub gewarnt worden...
Dazu kam, daß der Special ohne Auto nicht mit öffentlichem Nahverkehr zu erreichen war, weil außerhalb der Ortschaft.
Weiterer Punkt war, daß die vier Caller alle aus der eigenen Region waren, daß einer davon wirklich gut ist, aber halt zu lange nicht mehr auf Specials auf dem Programm gestanden hatte.
Gefolgt davon, daß es nur Plus und Mainstream, aber weder A 1, noch Rounds gab.
Und das Wetter war leider auch nicht als sehr stabil angekündigt.
Das waren schon mal Gründe, warum weniger Tänzerinnen und Tänzer kamen, als erwartet,- und manche erst zum Abendprogramm (das dann aber zwar Western-Fans und Linedancer anlockte, doch weil nicht voll Square Dance durchgetanzt werden konnte (und Rauch-, sowie Alkoholerlaubnis war) könnte es weitere SquareDancer abgehalten haben.
Die HAllen bekommt man weil der Besitzer selbst bewirtet (Keine Gaststätte sondern eine Privatperson)
Ja, nur: Wenn nur wenige Tänzer da sind,- bzw. wie im besagten Beispiel selbst erlebt, viele erst später, in der Dämmerung kommen, wenn andere bereits wieder gehen (da sie mit Livemusik (Country), bzw. Line Dance und Tabaksqualm in der Halle nichts anfangen können),- dann kann schon mal nicht SO viel Umsatz stattfinden.
Und dann lag der mangelnde Verpflegungsumsatz sicher nicht nur an der mangelnden Zahl von Teilnehmern, die die volle Zeit, oder große Teile der Zeit da waren. Nein, denn nachmittags gab es zwar Getränke und Kaffee,- als Kuchenersatz jedoch nur Schneckennudeln,- wer was Nicht-Süßes wollte, konnte sich am Nachmittag heiße Wurst erstehen,- die jedoch oft nur lauwarm, oder kalt war,- Chili soll es dem Vernehmen nach auch gegeben haben. Ok, es war am Nachmittag ein Eis-Wagen da (aber er fuhr zum Abendprogramm dann ab, weil so wenig Teilnehmer da waren, und wenige dieser ein Eis kauften). Und da war ein Stand mit in der staubigen Luft offen daliegenden Wassermelonenschnitzen und Pfirsischen,- und der gelangweilte Verkäufer stützte sich abwechselnd mit der Hand am einen, dann am andern Nasenloch ab...
Als richtiges Essen konnte man dann eigentlich nur das Schmorfleisch sehen, das aber gab es erst ab der Abendessenzeit,- einfach nur ein bißchen Fleisch mit bißchen Krautsalat auf Brot. Vegetarier und Menschen, die eher gesünder zu leben trachten, mußten sich mit den offenen Wassermelonenschnitzen und den Pfirsischen in der staubigen Hallenluft trösten,- oder sich selbst versorgen, oder früher heimfahren und auf einen Salat noch bei Mc Donalds o.ä. vorbei... Gut, die Getränkepreise waren ok,- und die Anwesenden haben sicher auch relativ viel getrunken (um die staubige Luft runterzuspülen), aber es waren ja nur recht wenige da.
Kurzum, daß dieser Special den Pferdehof-Eigner nicht zufriedenstellte, lag an vielem, aber nicht an der Selbstversorgung der TeilnehmerInnen.
Und am Potluck schon gar nicht, denn das gabs keines.
Heinz
der bei dem Special alle Verpflegung bei den anwesenden Anbietern kaufte.
Hallo,
im Norden von Deutschland gibt es viele Specials, bein denen das Essen nicht bezahlt werden muß, da es von den Mitgliedern der ausrichtenden Clubs kostenlos (!) zur Verfügung gestellt wird.
Das bedeutet, die Mitglieder dieses Clubs bereiten zu Hause eine Speise vor, die dann im Buffet angeboten wird, ohne daß diese Mitglieder Geld dafür bekommen oder die Gäste bezahlen müßten. Da jeder nur eine Speise mitbringt, hält sich der Aufwand für den Einzelnen im Rahmen.
Auf keinen Fall wird auf diesen Specials versucht, "zu niedriege" Eintrittspreise duch den Verkauf von Essen zu kompensieren. Dabei werden die Getränke sehr oft zum Selbstkostepreis (vielleicht etwas aufgrundet) verkauft. Viele Getränkemärkte bieten an, nicht geöffnete Flaschen zurückzunehmen; somit ist der Verlust bei zu viel eingaufter Flüssigkeit äußerst gering. Auf diese Weise ist es auch wesentlich einfacher (!), zu kalkulieren, da man nicht berücksichtigen muß, wieviel Essen oder Getränke verkauft werden könnten.
Wenn ein Special in einer komerziell bewirteten Halle stattfindet, sollte dies klar und deutlich auf dem Flyer angekündigt werden und Leuten, die ihre eigene Verpflegung mitbringen, deutlich gemacht werden, daß dies nicht erwünscht ist. Ggf. muß diesen Leuten ein Hausverbot erteilt werden.
Und noch etwas:
Gefolgt davon, daß es nur Plus und Mainstream, aber weder A 1, noch Rounds gab.
Soll das heißen, daß dieses Special schlecht war, weil zu wenig verschiedene Programme angeboten wurden? Dieses Thema wurde zwar schon schon an anderer Stelle diskutiert, aber Deine Einstellung, Heinz, finde ich ziemlich bescheuert.
Gruß,
Frank
Frank,
Und noch etwas:
Gefolgt davon, daß es nur Plus und Mainstream, aber weder A 1, noch Rounds gab.
Soll das heißen, daß dieses Special schlecht war, weil zu wenig verschiedene Programme angeboten wurden? Dieses Thema wurde zwar schon schon an anderer Stelle diskutiert, aber Deine Einstellung, Heinz, finde ich ziemlich bescheuert.
warum beleidigst Du mich,- ich habe nur die reale Situation beschrieben.
Tatsache ist es, daß viele Tänzer, und erst recht die reisefreudigen nur noch zu den Specials gehen, auf denen auch was auf ihrem Level dabei ist.
Das ist einfach so. Ok, manche gehen auch zu einem Special mit nur MS/Plus,- wenn der Top-Caller auf dem Programm steht, dessen Fan sie sind.
Einfach eine Situation, mit der man als Veranstalter eines Specials rechnen muß. Schließlich ist die Zeit, die ein Tänzer auf einem Special verbringt, seine Freizeit,- und damit nach der Gesundheit so ziemlich das wichtigste Gut.
Heinz
Heinz D. Trost
[Nein das musst du nicht, wenn jeder was mitbringt, kannst du eventuell die Preise stabil niedrig halten. Es ist ein einfaches Beispiel:
Wenn ich keine Kosten für Essen habe, kann ich diese auch an die "Kunden" weitergeben.[/quote]
Schön und gut, angenommen, es bringt jeder was zum Essen mit (meint ihr damit nur die Clubmitglieder des Veranstalters oder auch die Gäste ?), dann wäre dieses Thema soweit abgehakt. Aber was ist mit den Getränken ? Und vorallem: Mit der Kalkulation ? Der Verein hat ja Kosten für das Special, die er wieder reinholen muß. Soll er das nur über die Eintrittspreise machen ?
warum beleidigst Du mich,- ich habe nur die reale Situation beschrieben.
Tatsache ist es, daß viele Tänzer, und erst recht die reisefreudigen nur noch zu den Specials gehen, auf denen auch was auf ihrem Level dabei ist.
Ich stelle fest, das in diesem Board zwar jeder gern mal ein paar harte Sätze austeilt, aber nicht gerne einstecken will, ok das ist aber ein anderes Thema. Denn ich kann nicht sehen Rounddancer, dass Frank dich nun beleidigt hat.
Klar nicht jedermans Geschmack sind MS Specials in einem Pferdestall, jedoch ist das alltäglich???? Eigentlich eher nicht.
Liebe Leute,
ich möchte darum bitten, hier einen etwas gemäßigteren Ton anzuschlagen.
Im Übrigen lasst uns bitte wieder auf das Thema zurückkommen und nicht darüber diskutieren, was wer als Beleidigung empfindet.
Die Programmvielfalt auf Specials wurde in anderen Threads schon angesprochen. Hier geht es um selbst mitgebrachte Verpflegung und wie die Tänzer dazu stehen. Lasst uns also bitte beim Thema bleiben.
Vielen Dank.
Gruß,
Florian
Nun es ist doch eigentlich fast alles gesagt worden, Resümee zu diesem Thema:
Wenn die Leute was mitbringen, steigen eventuell die Preise, die Specialangebote dünnen aus --> Ergo: Überlegungen ob wir das wollen oder nicht.
Es hat jeder in der Hand die Speciallandschaft zu erweitern oder zu erhalten oder eben zu verkleinern....
Nein, es ist eben noch nicht alles gesagt - es geht ja eigentlich (auch) darum, wie man sich als veranstaltender Club verhalten soll, wenn jemand seine eigene Verpflegung mitbringt, ggf. trotz Bitte des Clubs im Flyer, dies nicht zu tun. Was würdet ihr tun bzw. was habt ihr in solchen Situationen bereits getan ?
:D
Hallo Heinz,
entschuldige bitte, ich wollte Dich nicht beleidigen, aber es klang so, als ob dieses Special in Deinen Augen deshalb kein gutes war, weil nur MS und Plus angeboten wurde, bzw. daß dieses Special aufgrund der Lokalität besser gewesen wäre, wenn auch noch A1, A2, C1, C2, C3, C3a, C3b, C4 sowie Round Dance der Phasen VII - XIX angeboten worden wäre. Bei solchen Aussagen (im Prinzip vom Typ "Da gibt's nur MS, da kommt man ja gar richtig zum Tanzen") krieg ich jedesmal 'nen Hautauschlag...
Doch zurück zum Thema:
Von den Specials, die ich meinte, bringen nur die Mitglieder des ausrichtenden Clubs das Essen mit; bezüglich der Getränke schrieb ich ja schon, daß Reste (ungeöffnete Flaschen) an den Händler zurückgegeben werden können.
Es gibt aber noch die Variante - meist Graduations oder Special Club Nights (eigentlich sind unsere heutigen "Specials" ja daraus hervorgegangen) - bei denen ein "Pottluck"-Buffet auf dem Flyer angekündigt wird; dann bringt jeder Tänzer (egal ob Besucher oder Mitglied) einen Beitrag zum Buffet mit. Solche Veranstaltungen kosten aber in der Regel keinen Eintritt.
Im ersten Fall müssen die Clubmitglieder natürlich größere Prortionen machen bzw. jeweils zwei oder drei Gerichte mitbringen, aber ich habe noch kein Special erlebt, bei denen es nicht gereicht hat - sogar beim 10. Geburtstag der Yellow Rockers Kiel, wo die Anzahl der anwesenden Tänzer die Voranmeldungen um 200% übertraf.
Das Erstaunliche beim Pottluck ist, daß überhaupt nicht abgestimmt werden muß, wer was mitbringt - jeder bringt mit, was er für richtig hält. Das kann ein Salat sein, eine Käseplatte, Pudding, Frikadellen, oder sonst etwas, sofern es sich für ein Buffet eignet. Die Auswahl ist immer reichhaltig und vor allem vielfältig. In früheren Ausgaben des EAASDC-Bulletins waren übrigens teilweise sogar Rezepte für Pottluck-Gerichte abgedruckt.
Und noch etwas:
Der Verein hat ja Kosten für das Special, die er wieder reinholen muß. Soll er das nur über die Eintrittspreise machen ?
Ja, genau das soll er! Und das nicht nur, weil die Kalkulation dann einfacher wird.
Gruß,
Frank
Frank,
entschuldige bitte, ich wollte Dich nicht beleidigen, aber es klang so, als ob dieses Special in Deinen Augen deshalb kein gutes war, weil nur MS und Plus angeboten wurde, bzw. daß dieses Special aufgrund der Lokalität besser gewesen wäre, wenn auch noch A1, A2, C1, C2, C3, C3a, C3b, C4 sowie Round Dance der Phasen VII - XIX angeboten worden wäre.
ist ok,- nein, nein. Ich beschrieb nur die derzeitige Situation,- in der nämlich so viele Specials da sind, daß die reiseaktiven Tänzer sich eben den heraussuchen, auf dem sie selbst ein bißchen weiterkommen können.
Klar, wenn ich Zeit habe, und ich brauche Übung, dann guck ich erst, ob ein Special in dem Bereich, in dem ich Übung brauche, zu dem Termin angeboten wird. Und wenn da ein Special ist, der diese Übung verspricht,- und er ist in meinem Reiseradius und Budget,- dann bin ich dort,- und dann haben eben Specials, die nur einen unteren Level anbieten, das Nachsehen,- und sei es, daß sie näher lägen,- denn teilen kann sich kein reiseaktiver Tänzer.
Gäbe es weniger Specials, so würde sich das Problem deutlich minimieren.
Und was die Kosten des Specials angeht: Sehr gute Caller kosten meist um 250 EUR plus Fahrtkosten,- manche bekommt man sogar preisgünstiger,- aber manche wollen das Doppelte haben. Als reiseaktive Tänzer sind wir durch die Vielzahl der Specials verwöhnt,- in unserem Reiseradius können wir zumeist an fast jedem Wochenende zwei, drei der Top-Caller bei Specials finden,- oft gar gemeinsam.
Zu den Caller-Kosten kommen noch die für Badges, bzw., Shingles, die GEMA, Kosten der Halle (manchmal lohnt es sich, in den Nachbarort zu wechseln oder der hiesigen Verwaltung solches glaubhaft anzudrohen, um eine Halle günstiger bis gratis zu bekommen,-natürlich ist es finde ich Ehrensache, die Halle sauber zu verlassen und den Müll mitzunehmen).
In noch immer vielen Städten kriegt man als dortiger Verein einmal im Jahr eine Halle gratis oder für recht wenig,- ich gehöre z.B. einem Club an, der macht einen Special nur in dem Jahr, in dem er die Halle nicht für eine Graduation braucht,- und kommt so mit einer Halle in Jahr gut und kostenarm weg. Und der Hausmeister freut sich stets, wenn wir kommen,- denn manche Vereine hinterlassen die Halle in graußligem Zustand, bei uns ist sie stets pikobello.
Gut, Deko kostet auch Geld,- aber vieles läßt sich einlagern und wiederverwenden,- auch muß es nicht immer eine aufwendige Dekoration sein. Und die Werbung,- Flyer, Inserat im Bulletin kommen dazu.
Aber das alles müßte im Eintrittspreis des Specials unterzubringen sein.
Auch herausgefunden haben wir: Wenn wir Getränke verkaufen, dann brauchen wir eine Ausschank-Genehmigung,- kostet Geld und Zeit,- im Einzelfall mehr Geld, als über den Ertrag der verkauften Getränke reingekommen wäre. So stellen wir die Getränke hin,- und ein Sparschwein für Spenden. So kommt das, was wir so eingenommen hätten, als Spende rein,- und wir haben die Kosten für die Ausschanklizenz gespart.
Ähnliches geht ja mit gespendeten Kuchen und Potluck-Buffets,- auch da gratis anbieten, und Sparschein o.ä, daneben.
Jeder gibt das, was es ihm Wert ist.
Heinz
Auch herausgefunden haben wir: Wenn wir Getränke verkaufen, dann brauchen wir eine Ausschank-Genehmigung,- kostet Geld und Zeit,- im Einzelfall mehr Geld, als über den Ertrag der verkauften Getränke reingekommen wäre. So stellen wir die Getränke hin,- und ein Sparschwein für Spenden. So kommt das, was wir so eingenommen hätten, als Spende rein,- und wir haben die Kosten für die Ausschanklizenz gespart.
Genau dies machen wir mit den Getränken bei unseren Theateraufführungen aus dem gleichen Grund ebenso. Und die Getränke und das sonstige Angebot an Leckereien im Foyer können wir aus den so eingenommenen Spenden bequem decken. Meist bleibt noch ein bisschen was über, wovon dann übers Jahr die Getränke, die von den Mitgliedern verbraucht werden zumindest teilweise getragen werden.
Hier haben wir aber auch beobachtet: wenn dem Publikum die Aufführung gefällt (messbar am Applaus) dann liegt auch mehr in der Spendendose. Dies ist gleichzeitig ein gutes Stimmungsbarometer...
:shock:
Also liebe Square-Dancer! Ich habe nun mit wachsendem Interesse die Beiträge zum leidigen Thema "Selbstversorger" gelesen und muß sagen - langsam macht mir dieses Thema Angst.
Ich gehöre zu den Auserwählten, die die unbeschreibliche Aufgabe haben, die Jamboree im kommenden März zu organisieren.
Hier geht es doch nicht nur um Eintritt und Specialpreise - auch wenn uns dieses "Hemd näher ist also folgende Hose":
Wir haben um die erwarteten ca. 1000 bis 1500 Tänzer angemessen und preiswert zu versorgen (hier könnt ihr Eure Tips von Potluck und der Club bringt mit... sofort vergessen, dies ist nicht an 3 Tagen zu schaffen), bei 20 (in Worten ZWANZIG) Professionellen Caterern im Rhein-Main-Gebiet angefragt und wir haben 1 (EINEN) gefunden, der überhaupt nur Bereit war uns ein Angebot zu unterbreiten! Keine Firma war bereit, das Risiko der Bewirtung von Selbstzahlern zu tragen! Wir haben mit ihm supergünstige Preise ausgehandelt, die jeder zahlen können sollte - auch bei schmalem Budget. Wenn sein Umsatz nicht stimmt, und er Verlust machen sollte, wird keiner mehr bereit sein, eine Veranstaltung dieser Art zu bewirten.
Dann wird es sehr schwierig sein, eine derartige Veranstaltung zu besuchen, denn ohne Wohnwagen oder Ähnlichem dürfte eine angemessene Versorgung über 3 Tage nicht möglich sein.
Veranstaltungen wie Specials oder hier sogar eine Jamboree sind kaum noch finanzierbar - die guten alten Zeiten - in denen man mit reinem Eintritt diese Kosten reinbekommt, sind leider vorbei.
Wenn bei einer Veranstaltung die Flasche Wasser 3,50 kostet, kann ich ja Selbstversorger noch verstehen, aber bei 1,-- Euro pro Flasche? Soviel muß auch bei kleinem Portemonnai drin sein.
Und bitte kommt nicht mit dem Argument "bei 100 Gästen falle ich doch nicht ins Gewicht" - wenn 20 so denken, wird der Anteil der Selbstversorger schon bedenklich!
Und von einer Bereicherung der Clubs über Special - bitte rechne mir aus, wie das geht, ich bin auch noch Mitglied in einem kleinen Club - unser Special hat sich - zumindest in den letzten Jahren - glücklicherweise selbst getragen - aber von fetten Gewinnen zum Aufpeppen der Clubkasse kann leider keine Rede sein. Aber hier würde ich gerne noch dazu lernen.
Bis bald in einem Square
Liebe Squarefee,-
eine Jamboree ist ja in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme.
Denn:
1. Der Hosting Club hat bergeweise Arbeit, doch kein Risiko, da dieses sich ECTA und EAASDC aufteilen
2. Die Caller und Cuer kriegen keine Gage
3. Beste Chancen, daß mehr als nur ein paar hundert Leute kommen
4. Immerhin sind in der Regel 120-130 der >450 EAASDC-Clubs vertreten
5. Man braucht viele Hallen, die zudem noch möglichst im fußläufigen Bereich zueinander sind,- und im besten Falle sogar unter einem Dach sind.
Daß Ihr den im Internetie große Veranstaltung nicht selbst versorgen könnt, ist verständlich.
Aber wenn ich so Euren Flyer angucke, jedenfalls den, der da im Bulletin abgedruckt ist und den im Internet, so steht da nur was von Verpflegung neben den Hallen zu moderaten Preisen drin,- nicht jedoch die dringliche Bitte, keine eigene Verpflegung mitzubringen.
Und dann könnt Ihr auch von niemandem verlangen, auf Selbstversorgung zu verzichten.
Heinz
Lieber Rounddancer,
leider ist das mit dem Risiko, das nur ECTA und EAASDC teilen ein Ammenmärchen!
Grundsätzlich stimmt das sogar, aber leider gibt es Kosten, die nicht in der ofiziellen zulässigen Kalkulation auftauchen dürfen, deren Risko der Verein allein tragen muß - in unserem Fall sind das mehrere Tausend Euro für Schutzböden in den Hallen - ein Problem was man vieleicht an anderer Stelle zur Diskussion stellen sollte - auch hier entstehen diese Kosten nämlich, weil wenige Einzelne nicht einsehen, dass sie auf ihre liebgewordenen Gewohnheiten (nicht Sporthallen geeignetes Schuhwerk) verzichten sollen...
Wenn du meinen Beitrag gelesen hast, dann wirst du sicher bemerkt haben, das ich hier nicht von Kosten sprach, die dank dieser Veranstaltung gedeckt werden müssen mit den Einnahmen des Caterers - nein, sondern davon das es vieleicht der Letzte ist, der eine Veranstaltung dieser Größenordnung noch versorgt, und das sicher nur auch weiterhin, wenn er zumindest keinen Verlust macht!
Stimmt wir haben im Flyer nicht extra darauf hin gewiesen - leider - und wir dachten wir hätten an Alles gedacht!
Trotzdem werden wir alle bitten, auf Selbstversorgung weitestgehend zu verzichten, aus den oben genannten Gründen!
Sonst sind wir bald bei den Maßnahmen, wie sie Diskotheken Usus sind - der Eintritt wird superteuer, und es gibt Verzehrbons für einen Mindestverzehr pro Teilnehmer - das würde ich aber als eine Art Zwangsabgabe sehen, und es würde in der Tat Manchen davon abhalten auf Specials zu gehen.
Liebe Grüße
HAllo,
also wenn sich kein Caterer mehr findet und sich mit andern Clubs aus der Region zusammen tut, kann man auch auf einer JAmboree selber Essen anbieten und verkaufen. Ein Club muß halt nicht nur alles alleine machen sondern sich mit anderen Clubs zusammen tun. Und wenn man Leute im Club hat die von Verpflegung von Personen Ahnung haben kann man das auch Calkulieren und die Mitglieder die in der GAstronomie oder ähnlichen arbeiten, wurden sich bestimmt beteilingen tätkräftig zu helfen und ihr wissen weiter geben.
Elefant,
womit wir wieder beim Problem wären: Wie bekommt man Clubs dazu, für eine große Veranstaltung zusammenzuarbeiten?
Da menschelt's ja z.T. ganz schön, warum auch immer.
Im Square- und Round Dance-Bereich fällt mir wirklich grad keine funktionierende Projektzusammenarbeit ein.
Bei uns im Tanzsportbereich haben wir letztes Jahr hier in Stuttgart die GOC, German Open Championship, ein großes, mehrtägiges Tanzturnier gehabt. Um dieses auszurichten, wurde eine GmbH gegründet,- je 40 % halten die beiden großen Tanzsportclubs Stuttgarts, den Rest u.a. der Tanzsportverband Baden-Württemberg, der Profi-Tanzverband, etc.
Die Mitglieder aller beteiligten Vereine wurden gebeten, mitzuhelfen.
Ein etwaiger Ertrag sollte dann auf die Vereine aufgeteilt werden im Verhältnis der Helferstunden, die die Mitglieder dieser Vereine einbrachten.
(Uns Mitglieder wurden allerdings unsere bei der GOC gemachten Helferstunden nicht auf die von uns im Club zu leistenden Helferstunden angerechnet, wir wurden halt verpflegt und bekamen für de Tage, an denen wir Dienst hatten, ein Ausfahrticket aus dem Parkhaus).
Heinz
Einer meiner Clubs hat mit einem anderenr CLub vor Jahren ein Jamboree durchgezogen, und ich muss sagen es klappte wie am Schnürchen.
ALso es kommt wohl nur darauf an wer eben organisiert und vorallem das man eine klare Struktur dahinterstehen hat.
Ich finde die Idee klasse, auf spezials und Jamborees die versorgung selbst zu organiesieren.
Wie der Einzelne das macht, ob alles selber kochen oder anliefern zu lassen, und selbst zu verkaufen, das läßt sich im einzelnen regeln.
Daß es auch bei Sd menschelt, können wir leider nicht ändern. Aber es gibt dennoch gute Ansätze bei der Zusammenarbeit. ich weiß von verschiedenen Jamborees, bei denen verschiedene Clubs zusammengarbeitet haben, und das im großen und ganzen sogar recht gut. manchmal entstehen daraus bessere Kontakte, und der SD-Gedanke wird auch so verbessert. Die Abmachungen müssen im vorfeld so sein, daß es nachher keine Streitereien geben kann.
Genau so sehe ich das auch, wenn man im Vorfeld die Zuständigkeiten genau regelt, kann fast nichts mehr schief gehen.
Zum Thema Selbstversorgen also selber Kochen als Club.
Ich bin eigentlich ja auch gelernter Koch gewesen, bevor ich mich ans Verkaufen gemacht habe, aus dieser Zeit weiß ich dass man ein Special mit 500 Personen bei richtiger Organisation auch satt bekommt. :wink:
selbstversorger sind meiner meinung nach, keine "schmarotzer" sondern kritik an der verköstigung der veranstalter und dabei spielt es keine rolle ob die bewirtung durch eine wirtschaft oder den verein läuft!
leider wird hier wenig darüber geschrieben es besser zu machen, der punkt ist schmeißen wir die leute raus, die essen & trinken mitbringen.
:oops: ich bin selbstversorger wenn mich die umstände dazu zwingen. nur so zb. eine veranstaltung geht über 3 tage, die halle wird bewirtet, hallenschlafen geht gegen geringe gebühr.
eintritt 20 €, nur super caller.
frühstück je 5,50 € ( 1kännchen dünner kaffee, 2 halbe brötchen je eines käse & wurst hübsch dekoriert, es war eine gurke drauf),
mittagessen zw. 6 - 10 € für suppe bis schnitzel, in den gasträumen einzunehmen, über geschmack lässt sich streiten, der sevice schrecklich bis zu 2std. wartezeit für suppe & mineralwasser.
abendessen 6 -10 €, bon verkauf warmes essen und wurstsalat, essensausgabe nach farben auf der afterparty, der gulasch war kalt aber 3 stücke fleisch konnte ich unter den nudeln finden.
getränke ab 2,50 € & für einen halben liter wasser, dafür war das bier mit 2,40 € fast geschenkt.
:? dafür muß ich für mein geld zu hart arbeiten, beim ersten mal mach ich das mit, im folgejahr versorge ich mich selbst!
auch wenn die halle bewirtet ist, bei so viel nepp beim essen & trinken werde ich zum selbstversorger und zahle lieber 30 € eintritt.
:wink: preis & leistung müßen stimmen:
so zb. eine veranstaltung essen & eintritt 12,50 €, getränke bezahlbar, halle durch wirtschaft bewirtet. gute caller & lecker schnitzel. kein problem, da braucht man sich nicht selbst zu versorgen.
oder:
wie im norden eintritt & büffet ein preis, jeder bringt sein eigenes geschirr mit, auch da ist es bezahlbar.
:shock: bei der vielzahl von veranstaltungen, den momentanen spritpreisen und der kostenexplosion der letzten drei jahre,
fehlt es an mehr kreativen ideen und an veränderungen.
:( deshalb finde ich es mist, selbstversorger zu entsorgen denn damit löst man nicht das problem!
Gut dann wird der 7 Schwaben eben nächstes Jahr nicht mehr 15€ für 3 Tage sondern 40€ für 3 Tage kosten.
Dann darf jeder mitbringen was er will.
(Dies ist absichtlich etwas provokativ formuliert)
Ich weiß nicht ob dir da alle zustimmen dass das besser wäre.
Man muss ja nicht nur gegenrechnen was ann essen und trinken wegfällt sondern was durch die dann höheren Eintrittspreise an Leuten wegbleibt. Das muss ja auch ausgeglichen werden.
Prinzipiell muss natürlich Preis und Leistung übereinstimmen.
Aber ich glaube dass wir das am 7 Schwaben hin bekommen und trotzdem gibt es selbstversorger unter den Gästen.,
Und das sind die, die hier im Forum kritisiert werden.
Gruß Kai
:lol: der 7 schwaben ist kein beispiel für schlechten service und wer ihn kennt der weis das auch, dort stimmt preis & leistung. wer sich genau umgeschaut hat, es sind wenig selbstversorger dort zu finden gewesen, eltern mit kindern oder nur kleine knappereien auf den tischen.
sollte sich so manch anderer verein ein beispiel dran nehmen.
:P bei 40 € bring ich nix mit zu essen, da sollte es im preis inbegriffen sein. dieser vorschlag wäre zu prüfen, oder?
:x bei kritik auf special konnte ich lesen:
es war ein segen mc donald war genau neben der halle, da in der bewirteten halle das essen fürchterlich und viel zu teuer war.
8)solche veranstaltungen machen immer mehr selbstversorger, nicht die bei denen es gut und günstig ist.
:? ich versuch es mal so, zum besseren verständnis dieser "schmarotzer", den selbstversorgern.
wir wollen tanzen und bezahlen eintritt, vor 4 jahren ca. 10 DM und essen konnte man für ca. 6 DM. der teuro hat auch hier nicht haltgemacht. heute bezahlt man ca. 9 € für eintritt und ca. 5 € für ein essen. von den spritpreisen will ich gar nicht reden. aber deshalb verdiene ich auch nicht mehr geld, also muß gespart werden oder ich lege noch mehr wert auf preis & leistung. es ist in der zwischenzeit luxus geworden auf die gleiche anzahl von veranstaltungen zu gehen, wie noch vor grad mal vier jahren.
die nachfrage regelt das angebot, sich selbst-zu-versorgen ist als kritik am angebot zu verstehen! dies ist nicht nur meine aussage, sondern dahinter stehen noch viele andere sqauredance freunde, welche sich hier leider nicht oder noch nicht zu wort melden wollen.
trotzdem ist es falsch etwas mitzubring wenn der Veranstalter schreibt man soll nix mitbringen.
Wenn ma dort ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis sieht und so was steht im Flyer muss man den Special eben meiden.
Aber was im Flyer steht ist so gesehen ein Gesetz.
Ich möchte bei der gelegenheit darauf hinweisen dass wir natürlich nur von den Sachen sprechen die dort auch angeboten werden.
Knabbereien auf der Afterparty fallen m.E. nach nicht unter unser Gesprächsthema da sie sowieso selten an Special zu kaufen wären (hab ich noch nie erlebt)
Gruß Kai
Liebe Square-Dance Freunde,
ich war einmal eine, die sich daran gehalten hat, wenn auf dem Flyer stand: Keine eigenen Speisen/Getränke mitbringen.
Das hat sich im Jahr 1999 geändert, als wir auf einem Special im Karlsruher Raum 7,00 DM für eine 0,7l Flasche Wasser bezahlen mussten. Es war August und um die 30 Grad heiss.
Vor 14 Tagen besuchten wir wieder mal so ein Special. Auf dem Flyer stand, das es Essen und Getränke zu moderaten Preisen gäbe. Dort kostete die 0,33l Flasche Wasser 2.00 EUR und für die Toilette sollte man nochmals 0,30 EUR zahlen (der Eintritt hat für 12,00 EUR gekostet, ohne Kaffee- oder Abendbuffet). Hallo?????? Was nennen die moderat? Wir gehen zwar mit 2 Leuten arbeiten, aber einen Goldesel haben wir leider immer noch nicht im Keller. Bei diesem Special hatten wir eine grosse Festhalle, bei der die Lüftung komplett vergessen wurde. Es war heiss und stickig. Wieviel Wasser/Getränke man dort braucht, brauche ich Euch nicht erzählen.
Ich hatte meine Kühlbox im Auto und bin zum essen und trinken rausgegangen.
Mir persönlich wäre es viel lieber, wenn ich immer Selbstversorger sein könnte.
das eine ist dass du geren immer selbst versorgen willst.
Nun es gibt auch Specials die selbstversorgung zulassen. Wenn man beider Auswahl seiner Specials auf so was achtet stimmt man mal wieder "mit den Füssen ab".
Bei extremer Neppe hab ich ja auch verständnis. Ich gebe sogar zu dass ich in solchen Situationen schon selbst zur Pizzabude um die Ecke gegangen bin.
Aber die, die schon prinzipell alles dabei haben, weil sie wissen dass sie vor Ort nix kaufen obwohl durch einen entsprechenden Hinweis allen klar ist dass die Eintrittspreise nur mit Essensverkauf so kalkuliert werden konnten, die sind mir ein Dorn im Auge.
Kai
:D ein squaredance special sollte doch in erster linie zum tanzen sein, oder sehe ich das falsch.
:wink: das der mensch essen & trinken muß, logisch. das damit für einen verein geld zu verdienen ist, prima.
:x für mich ist nicht ok dann einfach zu schreiben "geh halt nicht hin", dies wäre die allerletzte konsequenz, die ich wählen würde.
:? es macht keinen sinn selbstversorger eventuell raus zu schmeißen oder als selbstversorger die veranstaltungen zu meiden.
:) wir wollen doch auch unser hobby pflegen!
Genau. Und außerdem ollten durch die anzunehmende durchschnittliche Zahl der Tänzer und die von ihnen bezahlten Badge-Preise beim Special ALLE anfallenden Grund-Kosten getragen werden, die da sind:
1. GEMA
2. Flyer/Bulletin-Inserat
3. ggf. Hallenmiete (kann durch sinnvolle Hallenplanung (Halle am Vereinssitz gibt es oft einmal jährlich gratis oder rabattiert), auch durch Beschränkung auf einen 1-tägigen Special in einer Halle niedrig gehalten werden)
4. Anteil an wiederzuverwendender Bühnen- und Hallendeko (abzuschreiben über mehrere Jahre)
5. ggf. nicht wiederzuverwendende Hallendeko (wenn unbedingt nötig)
6. Caller/Cuer-Gagen und Fahrtkosten (verhandeln, nicht gleich jeden Preis akzeptieren, nur Caller/Cuer nehmen, die sich bei Mitgliedern privat unterbringen lassen und nicht auf Hotel bestehen)
7. Caller/Cuer-Verpflegung (plus TAWs/PAWs?)
Wenn dann mehr Tänzer als erwartet kommen, ist jeder mehr schon ein Gewinn in der Kasse. Kommen regelmäßig weniger als erwartet,- dann sollte der Special auf den Prüfstand.
Ein Special, der nur dann die obigen Kosten einspielt, wenn auch auf Verpflegungspreise noch aufgeschlagen wird, der ist zu teuer, nicht selten sogar überflüssig.
Nicht zu vergessen: Es gibt zuviele Specials.
Heinz
--
Heinz D. Trost
Stuttgart
Aber wenn wir so kalkulieren (alle fixkosten durch den Eintritt einzuspielen) dann dürfen wir uns auch nicht beschweren wenn die Specials noch teurer werden. :?
Caller sind nun mal teuer (manche mehr und manche weniger, aber das ist hier nicht das Thema siehe anderer Thread)
Hallen gibts auch in immer weniger Gemeinden für umsonst. :cry:
So werden die Eintrittspreise eben steigen.
Kai
PS: ich werde wohl nie jemanden raus schmeißen weil er/sie selbstversorger ist, aber ich kann mir vorstellen jemanden darauf anzusprechen und ich darf hier wohl noch sagen dass ich es nicht gut finde.
Nun, wie gesagt: Es muß kein 3-tägiger Special sein,-
es muß kein Caller aus USA sein,- es sei denn, er ist eh auf der Durchreise und kostet (bei gleicher oder besserer Qualität) unterm Strich nicht mehr als ein hiesiger.
Da ist kalkulatorisch viel Luft drin.
Und außerdem, wie erwähnt, es gibt eh zuviele Specials.
Wir müssen auch mit der Freizeit unserer Mitglieder sorgsam umgehen. Wir, alle Vereine, bei denen erwartet wird, daß man auch mitarbeitet, wir haben eh kaum noch Mitgliederzulauf.
Und wir finden die Leute dort, wo sie selbst nix mitarbeiten sollen oder gar müssen: In Diskos, vorm Fernseher, in kommerziellen Salsa und Tango Argentine-Tanzschulen...
Das heißt: Sachte kalkulieren, jeden Minus einbringenden Special ohne Ehrenkäsigkeit auf den Prüfstand, Specials verkürzen, ggf. einen Special im Wechsel durch mehrere Clubs ausrichten lassen,- und Selbstversorger nicht vergraulen, sondern nur da ausschließen, wo der Hallenwirt das explizit verlangt.
Heinz
@ Heinz
keine 3-tägigen Specials:
Es gibt (außer bei Jambs) immer staffelungen. Jeder Tag sollte sich für sich gerechnet tragen
keine Caller aus den USA:
Gut es gibt exzesse wo Caller aus den USA unendlich viel verlangen, oder wo selbige teuer eingeflogen werden und dann für unser Publikum enttäuschend callen, aber es gibt dort eben auch extrem gute.
Und wenn wir jetzt Tim Marriner am 7 Schwaben hatten glaube ich dass der sich in seinen Kosten durchaus selbst trägt.
So teuer er auch ist so zieht er auch Leute.
Es bleibt dabei das außer in wenigen ausnahmefällen (glaube ich) die reine kalkulation über den Eintrittspreis zu einer weiteren erhöhung der selben führen wird.
Kai
Kai,
"Glauben heißt nicht Wissen" Papst Johannes XXIII
Heinz
Hallo @ll,
ich denke auch, daß man als Club nur eingreifen sollte, wenn die Halle durch einen Wirt o.ä. bewirtschaftet wird und wir als Club die Halle durch Selbstversorger evtl. verlieren würden.
Ansonsten ist mir ein Tänzer auf einem Special, der sich selbst versorgt (aber zumindest Eintritt zahlt) lieber, als ein Tänzer auf der Couch daheim, der nicht kommt, weil er zwar vielleicht die Kohle für den Eintritt, aber nicht für die teure Hallenverpflegung hat :lol: :wink:
Ich denke auch, daß sich eine sehr gute Verpflegung von selbst rumspricht und sich das Problem erledigt, wenn man als Club immer wieder zusieht, das Essen und Trinken an die Tänzer anzupassen- zugegebenermaßen kostet die viel Zeit und Energie, aber wir in unserem Club diskutieren immer sehr lang darüber- was ist gut gegangen beim letzten Special, was kann man günstig neu anbieten, wo kriegen wir die günstigsten Getränke etc.
Liebe Grüße, smily
@ Heinz
Zum einen bin ich kein Papst und werde es wohl auch nie werden. :twisted:
zum zweiten weiß ich nicht wie viele von den hier diskutierenden mal einen Special durchkalkuliert haben. :?:
Ich war zumndest am rand in die kalkulation eines specials mit eingebunden der viele vorteile hatte, die andere nicht haben (kostenlose Halle etc.) und der trotzdem noch schwer zu rechnen war.
Solange geh ich eben von dem aus was die mir sagen die selbst regelmäßig Specials kalkulieren.
Ich glaube nicht dass mich einer von denen angelogen hat. :wink:
Und meine Info ist eben dass sich viele Specials auch über essen/Getränke finanzieren.
Also ist es logisch dass beim wegfall dieser Einnahmequelle der Eintrittspreis rauf muss.
Und dein Statement "da ist noch luft drin" würde ich bei nur sehr wenigen Specials als zutreffend bezeichnen. :evil:
Gruß Kai
:? es gehört eigentlich nicht zum thema die qualifikation derer die sich hier zu wort melden. dennoch zu meiner qualifikation einen special zu organiesieren folgendes:
:idea: einer der clubs bei denen ich mitglied bin veranstaltet alle 5 Jahre einen birthday-special, wir bieten getränke, kaffee & kuchen und kleinigkeiten zum essen für moderate preise, fast ek. abends gibt es eine stunde pause in der wir ein büffet anbieten. das büffet wird ausschließlich durch die spenden der mitglieder zusammengestellt und ist im eintrittspreis enthalten. der eintrittspreis lag deutlich unter 10 €. die halle bekommen wir noch umsonst, andere kosten wie für caller etc. etc. haben wir genauso. es ist ein kleiner club und eine mordsarbeit, aber es funktioniert.
:idea: ein weiterer club von mir wird in diesem jahr eine veranstaltung geben. im eintrittspreis von ca. 12 € enthalten wird ein essen sein. diese halle wird kommerziell bewirtet und wir haben eine absprache mit dem wirt getroffen. getränke und kaffee auch wirtschaft, kuchen vom verein. ansonsten sind die anderen kosten gleich wie bei allen.
nur zwei beispiele, ich könnte noch mehr aufzählen.
beide clubs kommen mit ihren veranstaltungen raus, es werden allerdings keine reichtümer angehäuft. es muß doch nicht immer viel gewinn dabei rausschauen...man kann veranstaltungen auch anders aufziehen.
denn es sollte wichtig sein gemeinsam zu tanzen, freunde zu sehen und spaß zu haben ohne drauflegen zu müßen.
dieses motto vermiße ich, wenn man mir tief in den geldbeutel greifen will!
:!: jetzt sind wir aber ganz schön vom thema abgewichen.
"selbstversorger gut oder schlecht" war das doch, oder
Heidrun: Genau, man muß nur auf dem Boden bleiben.
Kai: Ich habe schon etliche Specials kalkuliert, und mit Callern verhandelt, - nicht nur die Student-Conventions.
Heinz
Nun, wie gesagt: Es muß kein 3-tägiger Special sein,-
es muß kein Caller aus USA sein,- es sei denn, er ist eh auf der Durchreise und kostet (bei gleicher oder besserer Qualität) unterm Strich nicht mehr als ein hiesiger.
Hi Heinz,
sollen unsere Tänzer doch nach Amerika, England, Schweden fliegen, um zu dortigen "guten" Callern zu tanzen! Sollen doch unsere Nachwuchscaller nach Amerika, England oder Schweden fliegen, um zu hören, was andere sehr bekannte Caller zu bieten haben! Vielleicht könnten sie ja auch was lernen von diesen!
Nur leider hat nicht jeder Tänzer/ Nachwuchscaller die finanziellen Mittel, jedes Jahr oder auch jedes zweite Jahr dorhin zu fliegen!
Da ist kalkulatorisch viel Luft drin.
Und außerdem, wie erwähnt, es gibt eh zuviele Specials.
Hier hast du meines Erachtens recht. Aber dazu ist schon so viel geschrieben worden: s.o.
Die Füße geben aber doch recht, wenn Specials angenommen werden und es den Tänzern gefällt.
Verbesserungen sind immer möglich. Jeder Club ist daran intereesiert, zu erfahren, was besser sein könnte. Dazu muß man es aber wissen!
Schade finde ich bei der obigen Diskussion, dass so allgemein kritisiert wird. Und so neben bei kommt manchmal auch zum Vorschein, dass es auch Specials gibt, die die Tänzer begeistern.
Meist gab sich der Club monatelang vorher schon Mühe und investierte viel Arbeit, um das Event zum Gelingen zu bringen. Ganz zu schweigen vom Aufwand am Special selbst. Und wenn sich dann der Club die Mühe macht, auch noch Speisen und Getränke jahrelang zum gleichen günstigen Preis anzubieten, ist es schade, mit weniger sorgfältig vorbereiteten Specials in einem Topf zu landen. Die Idee, die Speisekarte im Internet zu veröffentlichen, find ich gut. Bisschen schwierig, da "Frischware" oft vom Tagesangebot abhängt. Aber es muss machbar sein.
Und wir finden die Leute dort, wo sie selbst nix mitarbeiten sollen oder gar müssen: In Diskos, vorm Fernseher, in kommerziellen Salsa und Tango Argentine-Tanzschulen...
Kostet ein Vielfaches der ganzen Square Dance Szene.
Das heißt: Sachte kalkulieren, jeden Minus einbringenden Special ohne Ehrenkäsigkeit auf den Prüfstand, Specials verkürzen, ggf. einen Special im Wechsel durch mehrere Clubs ausrichten lassen,- und Selbstversorger nicht vergraulen, sondern nur da ausschließen, wo der Hallenwirt das explizit verlangt.
Bin ich absolut deiner Meinung.
Aber Entscheidungsfähigkeit bei den Tänzern würde man sich schon wünschen.
Wie oben schon gesagt, entweder eine (gut gelungene!) Veranstaltung finanziert sich durch zusätzliche Arbeit des Vereins (was durch Verzehr, nur wenn günstig angeboten!) oder über einen höheren Eintrittspreis möglich ist.
Oder so eine Veranstaltung stirbt. Minus kann sich kein Verein erlauben! Und ich glaube, das wünscht sich auch niemand.
3-Tages-Special?
Wenn sich ein Club die Arbeit macht, differenziertes Programm bietet, Zeit und Mühe investiert und die Besucherzahlen geben recht, warum eigentlich nicht? Es gibt davon ja sowieso nur sehr wenige!
Also, leben und leben lassen.
Dies wünscht sich Mimi
Stuttgarter Rebläuse, CS Aalen, Mavericks
Coordinator SRRS
Hi
Ich bin in einem Club Mitglied, der auch einen eigenen Special hat-
Halle bisher kostenlos, Verpflegung durch den Wirt.
Für uns stellt sich durch die Selbstversorger auch das Problem, daß der Wirt rebelliert weil zu wenig Essen und Getränke verkauft werden.
Aus diesem Grund werden wir vielleicht noch einmal die Halle umsonst bekommen, (als "TEST") -aber wenn wieder so viele dabei sind, die sich selbst versorgen (und dann ihre Getränke vielleicht noch offen auf den Tisch stellen,) dann sind wir auch mit Saalmiete dran und das ist dann das Ende unseres Specials.....
Wir standen vor Jahren vor der Entscheidung, ob wir -für die Clubkasse- den Kuchen selber backen und anbieten wollen.
Durchgerechnet, was jedes unserer paar Mitglieder an zusätzlicher Zeit fürs Backen, Kosten für die Zutaten und dann noch Dienst am Kuchenbuffet bzw Spüldienst zu investieren hätte haben wir damals beschlossen, wenn wir ein "Minus" machen das durch Kuchenverkauf hätte ausgeglichen werden können stattdessen jeder noch 5 oder 10 Mark in die Clubkasse zu werfen.
SOOOOOO wild sind wir schließlich auch nicht auf "Arbeitsdienst"..
Morgaine,-
in DEM Fall, daß die Halle davon abhängt, daß der Wirt den Umsatz macht.
Wirte mögen Tänzer meist sowieso nicht arg, da die zumeist nicht viel essen (nurn Salat oder so), und wenn, dann oft erst in der Afterparty, wo der Wirt aber am Liebsten schon den Koch aufgeräumt und die Küche zum Schlafen geschickt haben will. Den ganzen Tanz lang nuckeln viele Tänzer dann an einem Glas Schorrle oder ner Flasche Wasser herum,- und Alkohol wollen sie, wenn überhaupt, erst an der Afterparty.
So sehr ich sonst für die Möglichkeit der Selbstversorgung eintrete:
In sonem Fall (wenn Halle am Wirt und dessen Umsatz hängt) muß klar auf den Flyer drauf, daß Selbstversorgung NICHT zugelassen wird,- und dann müssen halt zwei Leute am Eingang Dienst tun und wie im Disneyland Paris Leute zurückweisen, die ihre Verpflegung selbst mitbringen (Ausnahme: Babynahrung und z.B. Glutenfreie Diät,- denn sowas ist ne Ausnahme wie ein Blindenhund ja auch in den Lebensmittelladen darf).
Heinz
hallo morgaine,
:lol: so ziemlich alle wirtschaften bringen es von montag bis freitag in der mittagszeit hin, ein tagesessen anzubieten. nur am samstag abend will das für eine tanzveranstaltung noch nicht so richtig in die birne, das es auch da nötig wird, etwas zu verändern.
:lol: eine kleine karte mit tagesessen im eintrittspreis inbegriffen, wäre vielleicht eine lösung. günstigere getränke aus der flasche.
mit dem wirt reden und für beide parteien bessere lösungen finden.
:roll: nicht richtig ist es einfach alles auf den veranstalter abschieben:"der verein bringt bei einer veranstaltung nicht genug umsatz, also soll er die halle bezahlen."
nicht richtig ist es den selbstversorgern die schuld zu geben, wenn man künftig die halle bezahlen muß.
es gibt für alles einen grund, den herausfinden und für positive abhilfe sorgen!
ideen finden und verwirklichen.
das es attraktiver wird sich versorgen zu lassen.
gruß
heidrun
[quote="morgaine"]Hi
Ich bin in einem Club Mitglied, der auch einen eigenen Special hat-
Halle bisher kostenlos, Verpflegung durch den Wirt.
Für uns stellt sich durch die Selbstversorger auch das Problem, daß der Wirt rebelliert weil zu wenig Essen und Getränke verkauft werden.
Aus diesem Grund werden wir vielleicht noch einmal die Halle umsonst bekommen, (als "TEST") -aber wenn wieder so viele dabei sind, die sich selbst versorgen (und dann ihre Getränke vielleicht noch offen auf den Tisch stellen,) dann sind wir auch mit Saalmiete dran und das ist dann das Ende unseres Specials.....
Hi morgaine,
wenn ihr die Halle mit Wirt umsonst bekommt, ist, oder wäre das ja prima und sollte von den Gästen unterstützt werden! Essen muss man eigentlich auch zuhause und die Differenz ist oft nicht allzu groß zum Speiseplan am Special.
Was machen aber Clubs, die die Halle (meist teuer bis sehr teuer) selbst bezahlen müssen?
Denkt jemand ersthaft, dass Caller, Halle, Gema, Badges und einiges mehr alles vom Eintrittsgeld bezahlt werden kann?
Gerade solche Clubs, die hier viel gute Qualität anbieten sind angewiesen darauf, dass die Gäste des Specials dieses honorieren. Es muss ja nicht unbedingt ein Lob sein, aber die Unterstützung solcher events durch "Verzehr" von Speisen und Getränken, die durch den Gastgeber angeboten werden, hält attraktive Specials am Leben.
Zumal, wie ich festgestellt habe, die Preise meist akzeptabel sind.
Nicht jeder Verein kann natürlich eine "Spitzengastronomie" anbieten, aber zuhause isst man ja auch von Zeit zu Zeit "Hausmannskost".
Also, wenn ihr Interesse an attraktiven Specials habt, vermeidet, wenn es irgendwie geht, Eigenes mitzubringen! Ausnahmen sind immer toleriert!
Vor allen Dingen freuen sich die Gastgeber wahnsinnig darüber, dass sie eure leeren Flschen und den Verpackungmüll auch noch auf ihre Kosten entsorgen dürfen. Ein größeres Lob kann sich ein Gasgeber garnicht vorstellen!!!
Man darf gespannt sein, wo das Interesse der Tänzer lieg. Welche Specials können in Zukunft noch angeboten und wie werden diese akzeptiert?
Wann fängt das große Specialsterben an?
Grüße aus dem wilden Süden von
Mimi
Stuttgarter Rebläuse, CS Aalen, Mavericks
Coordinator SRRS
Wann fängt das große Specialsterben an?
Grüße aus dem wilden Süden von
Mimi
Stuttgarter Rebläuse, CS Aalen, Mavericks
Coordinator SRRS
Polarisierend geantwortet: hoffentlich bald! Es wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es zu viele Specials gibt. Wenn sich dies auf diese Weise regelt, um so besser.
Wann fängt das große Specialsterben an?
Polarisierend geantwortet: hoffentlich bald! Es wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es zu viele Specials gibt. Wenn sich dies auf diese Weise regelt, um so besser.
@ Florian,
verstehe ich das richtig:
Sollen doch die Square Dancer bei ihrem Club tanzen; manchmal auch einen anderen Club besuchen (Bannerklau)!
Andere Tänzer kann man bei einer Jamboree, beim Fall Round Up treffen.
Das hat zu reichen!!
Grund: es gibt keine anderen Specials mehr, alle gestorben.
Dann kann ich ja auch in Ruhe mein selbst gekauftes Bier, Wein oder Champagner in Ruhe trinken und keiner hat was dagegen!!!
Quo vadis SD???
ebenfalls polarisierend
Mimi
........ man weiß es ja jetzt
@Mimi
Ich meinte damit nicht, daß es wünschenswert wäre, wenn ALLE Specials sterben. Aber Fakt ist doch, daß es im Moment zu viele gibt. Darum wären ein paar weniger doch wünschenswert, oder nicht?
Also ich finde es schön wenn ich will jeden Sa einen Special zu haben.
Warum "sollen" die Specials denn sterben.
Wenn sich möglichst viele davon halten könnten wäre es doch schön.
Dann haben viele Tänzer viele Möglichkeiten zu tanzen. :D
Dass die Specials dadurch in der Regel kleiner werden ist sicher wahr aber (solage ne schwarze null rauskommt) ist denn das so schlimm?
Der 7 Schwaben (sicher ein großer Special) hat dieses Jahr fast 200 Tänzer weniger gehabt als letztes Jahr.
Aber war er deswegen weniger schön?
Ich meine nicht!
Lasst so viele specials wie möglich überleben dass fördert die innovativität und gibt eine lebendige SD szene.
Kai
Kai
allerdings geht auch das langsam wieder vom Thema "Selbstversorger weg." :evil:
@ all
Natürlich ist es für sehr viele SD'ler wünschenswert, viele Special's zu haben. Und wie ich meine, Specials jeden Couleurs. Das heißt ein möglichst breit gefächertes Tanz-Angebot.
Auch wir (mein Mann+ich) gehen gerne, wenn möglich fast jedes Wochenende, auf Specials.
Wer nur MS will, geht eben auf eine Veranstaltung mit viel MS.
Andere suchen sich das Special nach anderen Kriterien aus. siehe andere rubriken!
Und doch glaube ich, dass Vereine, die Specials ausrichten, angewiesen sind, über Verzehrangebote eben auch Unkosten zu decken.
Bei 7 Schwaben hatten wir dieses Jahr 10 Std. MS :) (PL 6 Std und 45 Min; A1 3 Std. und 45 Min; A 2 3 Std.) Dabei haben sich MS und PL eine Halle geteilt und in einer anderen Halle wurde das A Programm angeboten.)
Was das mit Selbstverpflegung zu tun hat?
Zumindestens unser Special könnten wir nur mit Eintrittsgeldern nicht finanzieren. Wir müssen arbeiten, d.h. wir bieten Speisen und Getränke für unsere Gäste an. Übrigens seit Jahren zum gleichen Preis, trotz des immer teureren Einkaufs!
Wenn wir nur Selbstversorger hätten und auch noch deren Abfälle ( Flaschen, Plastik ect.) für teures Geld entsorgen müssten, dann hätten wir ein echtes Problem. :cry:
Und so hat Selbstversorger doch unmittelbar mit Specials, deren Anzahl oder auch deren Überleben zu tun.
Squarely Mimi
Stuttgarter Rebläuse, Mavericks, CS Aalen
Coordinator SRRS
Tja, Mimi, bei Euch geht das ja auch, da konnten wir mit den beiden Kindern zu Preisen essen, die meine Haushalts- bzw. SD Kasse nicht sprengten. Gestern dagegen in Frankfurt, so schön das Round Dance Festival auch war, EUR 3 für ein Glas Apfelschorle vom Wirt, das ist schon heftig. Wir haben beim Kuchen zugeschlagen, denn ich gebe das Geld tausendmal lieber dem Verein als einem Wirt. Und zum Trinken sind wir ans Auto gegangen, geht auch mal. Der Verein durfte nämlich nur Kaffee und Tee verkaufen.
Mit vier Personen, davon zwei schon recht große Kinder, muss auch eine Familie mit zwei Einkommen rechnen. Es kommt doch nicht darauf an, wieviel ich verdiene, sondern wieviel ich zur Verfügung habe. Essen im Restaurant ist eben selten drin, dafür gehen wir lieber Tanzen. Da werde ich doch den Teufel tun und die Kosten fürs Restaurant noch draufsetzen?
Wenn "keine Selbstversorgung" auf dem Flyer steht, bleiben die Brötchen eben im Auto - und manchmal (wie in Stuttgart *grins*), kommen sie abends wieder mit, weil die Preise eben im Rahmen waren und es dann viel mehr Spaß macht, dort etwas zu essen. Aber die Wahlmöglichkeit möchte ich schon haben.
Sorry, aber ich gehe zum Tanzen dorthin und fürs Tanzen gebe ich auch mein Geld aus. Essen ist dann (notwendige) Nebensache und ich wäre sehr traurig, wenn mir hohe Kosten fürs Essen ein Special verderben bzw. unmöglich machen würden!
Petra
Wir haben beim Kuchen zugeschlagen, denn ich gebe das Geld tausendmal lieber dem Verein als einem Wirt. Und zum Trinken sind wir ans Auto gegangen, geht auch mal. Der Verein durfte nämlich nur Kaffee und Tee verkaufen.
Ist schon ein Problem für eine Familie die Kosten für ein Special aufbringen zu können und dann auch noch jedes Getränk und jeden Kuchen teuer bezahlen zu müssen.
Aber eine Halle kann (hier oben) den Verein schonmal 700-1500 Euro kosten und es ist nicht so einfach diese Kosten per Kuchenverkauf zu decken.
ok, ok, wenn eine halle so teuer ist wie roger schreibt (was durachaus im bereich des möglichen liegt) dann sollte man aber darauf achten, dass andere kosten so niedrig wie möglich gehalten werden - und sorry, aber an den paar euros die durch selbstversorger nicht eingenommen werden kanns ja wohl nicht liegen.
wenn ich sehe, dass ein club einen special über mehrere tage macht (einer sollte reichen, mehr tages specials sollten alleine jamborees sein!) und dann dafür X caller aus weiss der geier woher holt - ja glaubt ihr im ernst, diese kosten würden durch die nicht-selbstversorger aufgefangen?
abgesehen davon, dass vergleiche wie sie mimi bringt immer ein wenig hinken, so ist es zwar richtig, dass man auch zuhause essen muss, aber wenn ich meine 4 köpfige familie zuhause am tag für 10-15 euro ernähren kann, so kann ich das auf einem special nicht - sorry diese argumente zählen nicht.
hohe fahrtkosten, hohe eintrittspreise, hohe verpflegungspreise (zum teil bis 2,50 euro) für nen kaffee - das ist es was den sd kaputt macht.
um das alles aufzufangen versucht man tänze zu machen, die so gross sind wie jamborees - entsprechend ist der finanzielle aufwand - nur dass dann die jamborees unatratkiv werden etc. etc. etc.
leute, das ist eine schraube ohne ende - und an den selbstversorgern liegt das bestimmt nicht.
Nein, jrw an den paar selbstversorgern die es jetzt sind liegt es nicht.
Aber wenn wir jetzt sagen "selbstversorgen ist ok. bringt doch mit was ihr wollt" dann brechen uns ganz gewaltige einnahmen weg.
Und dein vergleich mit den Jamborees:
Es heist immer die Tänzer stimmen mit den Füßen ab.
Und ein Special hat einen deutlich schlechteren Stnad als eine Jamboreee, weil wir alle Caller voll zahlen müssen.
Wenn dann so ein Special angeblich die Jambs kaputt macht dann würde ich mir mal Gedanken machen warum das so ist.
Außerdem hatte die letzte Jamb drei mal so viele Gäste wie der 7 Schwaben.
Ich glaube nicht dass wir daran schuld sind wenn die letzten Jambs kleiner waren als früher.
Da sehe ich eher hausgemachte Probleme
Kai
:wink: es ist doch interessant bei allen selbstversorgern ist doch deutlich zu sehen....es liegt nur am preis für essen und getränke. sind diese fair kaufen wir bei den veranstaltern und manche nehmen die mitgebrachten brötchen wieder mit heim...
ob mehrtagesspecial oder jumboree, wir tänzer machen da keinen unterschied, was das angebot an essen & trinken angeht.
:? das eine halle und caller geld kosten, sollte vielleicht doch durch den eintritt gedeckt werden. ganz ehrlich, ich bezahle lieber höheren eintritt und kann das von vorne herein als kosten einplanen, als mich von teuren speisen & getränken überraschen zu lassen.
meine letzte erfahrung für ein apfelsaftschorle 2,60€, bei 3 litern trinken am tag 26,00€, na den prost (mitgebrachte getränke 4,5 liter für 2,00€).
:idea: ich lebe den brauchbaren kompromiss!
Hi Heidrun,
deine Ansicht ist o.k.
Eine Hilfe kann in Zukunft wirklich sein: Der, irgendwo gemachte und auch schon praktizierte Vorschlag, die Speise- + Getränkekarte auf der homepage zu veröffentlichen. so hat z.B. beim 7 Schwaben Tasse Kaffee/Tee 0,50 € und ein Stück Kuchen/Torte 1.-€ gekostet. Mineralwasser(0,7l) 1,50 € oder ein großer Teller Pommes frittes 1,50€.
Und bei einem riesigen Teller Schnitzel mit Kartoffelsalat für 6,00€ werden mindestens 2 Kinder satt. Nach einem auch wirklich großen Salat-Teller mit Ei oder Pute(alles selber und frisch zubereitet) für 4,00€ sind noch 2 Kinder satt.
Ganz bestimmt sind an der Misere die manchmal überzogenen Preise von specialanbietenden Clubs schuld!
Aber hier eine generelle SelbstversorgerZone einzuplanen, halte ich für gefährlich.
Also bitte: differenzieren!
Nichts für ungut!
Grüßle aus Stuttgart
Mimi
Ich konstatiere:
1. Es gibt zuviele Specials.
2. Es gibt zuviele Clubs, die ohne Grund (Gründe könnten sein, z.B. weil sie Host einer Jamboree odedr des Round Dance Festivals sind, oder sogar auch noch, wenn der Club sagen wir ein einen Handelsbetrieb zum Jubiläumsverkauf berechtigendes Jubiläum hat, z.B. 25 Jahre, 50 Jahre, 75 Jahre alt wird) einen Special mehrtägig machen.
3. Es gibt zuviele Clubs, die glauben, die Tänzer wären die Melkkuh der Bewegung.
4. Es gibt zuviele Clubs, die meinen, jedes Jahr absolute, importierte Spitzencaller auftischen zu müssen. Man erzeugt dadurch eine Erwartungshaltung. Irgendwann bleibt die Frage, wie man das denn noch toppen könnte... Vorallem, nachdem dann ja auch mal irgendwann ein wirklich jubiläumsfähiges Jubiläum (Definition s.o.) kommt.
5. Es gibt zuviele Clubs, die so die Caller- und auch Hallenpreise in die Höhe der Maßlosigkeit treiben.
6. Es gibt zuviele Clubs, die meinen, den Selbstversorgern den schwarzen Peter zuschieben zu müssen, wo sie doch besser daran täten, ihre Kosten auf das wirklich Notwendige zu beschränken,- und, -z.B. sich einen Special-Termin mit einem anderen Club zu teilen,- Club A macht den Special in den geraden, Club B in den ungeraden Jahren oder so. So genügsam zu kalkulieren, daß durch den den Badgepreis alle nötigen Kosten reinkommen,- und nicht darauf angewisen zu sein, ob und wieviel noch durch Verpflegung reinkommt.
Heinz
Heinz D. Trost
@Heinz
zu den Thema 3 Tages Special werd ich nen eigenen Thread öffnen.
Und:
Wie in aller Welt kommst du darauf das zu viele Specials die Hallenmiete hoch treiben? Die meisten Hallen werden nur für einen Special pro Jahr genutzt. da bekommt doch die eine Gemeinde nicht mit was die andere macht.
Oder glaubst du dass sich alle Bürgermeister irgendwann zusammensetzt und durchzählen wie viele Specials es gibt und dann sagen: "Die können aber mehr abdrücken"?
Kai
:lol: der 7 schwaben ist kein beispiel für schlechten service und wer ihn kennt der weis das auch, dort stimmt preis & leistung. wer sich genau umgeschaut hat, es sind wenig selbstversorger dort zu finden gewesen, eltern mit kindern oder nur kleine knappereien auf den tischen.
sollte sich so manch anderer verein ein beispiel dran nehmen.
:wink: ich zitiere mich ungern selbst aber für dich mimi, denn meine kritik galt nicht euch, sondern denen die fast nix für teuer geld verkaufen!
:P die idee mit der preisliste find ich nicht schlecht! dann weis ich wenigstens auf was ich mich preislich einlasse oder ob selbstversorgen sinn macht.
genauso gut, über den eintritt die unkosten zu decken und jeder kann mitbringen was er will-wenn er will.
:( denn eine gabel nudeln und drei stückchen fleisch, genannt gulasch, für 8 €, oder ein tässchen kaffee für 2,50 €, ein apfelsaftschorle für 2,60 € das muß nicht sein!!
:!: ich kenn den unterschied und mache den unterschied, sowie die anderen selbstversorger auch!
Ich glaube wir reden hier aneinander vorbei.
Die einen gehen von Leuten aus die ja prinzipiell gerne am special kaufen aber bei schlechtem Preis-Leistungsverhältniss auf selbstversorgung umschwenken.
Die anderen von denen die prinzipiell selbstversorgen weil das eh immer billiger ist als zu kaufen.
Und die sind es gegen die ich hier argumentiere.
Wer bei ner kleinen Cola für 3,50€ sagt, das mach ich nicht rennt bei mir offene Türen ein.
Kai
Heidrun schrieb:
...genauso gut, über den eintritt die unkosten zu decken und jeder kann mitbringen was er will-wenn er will.
Die Idee ist schön, aber in der heutigen Zeit (überall leere Kassen) wohl kaum mehr machbar.
Soviel Abstriche an Qualität kann wohl kaum ein Club machen, dass mit 6.- oder 7.- € Eintritt alle Unkosten abgedeckt würden. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel; leider, ich kenne sie nicht.
Außer Benefiz-Veranstaltungen, bei denen sich eine Gemeinde nicht traut Hallenmiete zu verlangen (Öffentlichkeit), alle Caller umsonst callen, ect.
:!: ich kenn den unterschied und mache den unterschied, sowie die anderen selbstversorger auch![/quote]
Lob und Dank dafür !!!
Grüße von Mimi
Stuttgarter Rebläuse, CS Aalen, Mavericks
Coordinator SRRS
Hi!
ich persönlich bin der Meinung, dass es höflich ist, sich seine Getränke beim Club zu kaufen. Schließlich möchte ja jeder Tänzer, dass auf seinem eigenen Special auch Getränke gekauft werden.
Ich finde es in Ordnung, wenn sich die Tänzer ihre eigenen Getränke zur Afterparty mitbringen, die nicht vom Club angeboten werden.
Mit dem Essen gibt es bei uns im Norden eigentlich weniger Probleme, weil fast alle Clubs Kaffee/Kuchen und das Büffet inklusive haben.
Wenn ich auf anderen Specials bin, wo der Club Speisen verkauft, dann verpflege ich mich auch dort. Keine Frage.
Allerdings gab es auch schon Veranstaltungen, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmte und dann sehe ich es nicht ein, mir dort was zu kaufen.
Gruß, Carina!
Drawbridge Divers
hi carry,
:D kaffee & kuchen, büffet im preis mitdrinn.
:?: was ist den der durchschnittspreis für das komplettprogramm?
:? sind diese sachen spenden der mitglieder und selbstgemacht?
grüßle
heidrun
@Heidrun
Ich bin der Meinung, dass der Preis für Specials mit Büffet und Kuchen im Angebot zwischen 9,00 und 14,00 Euro liegt (Tageskasse).
Bin mir aber absolut nicht 100% sicher, aber ich mache mich da gerne nochmal schlau.
Das Büffet wird durch Selbstgemachtes der Mitglieder auf die Beine gestellt. Wer möchte, kann sich dann aber einen Teil aus der Clubkasse erstatten lassen, aber die meisten sehen es als Spende an den Club.
So ist es jedenfalls in unserem Club.
Wie es bei anderen Clubs läuft, weiß ich nicht.
Gruß, Carina!
Drawbridge Divers
Bei uns im Verein werden bei unserem Special dem DOSIDOME,die ganzen SAlate und der Kuchen von vielen fleißigen Händen gemacht.
Das Buffet ist immer sehr reichlich und es ist für uns alle selbstverständlich unseren Beitrag beizusteuern.Vor dem Grand March ist bei uns das Abendbuffet,so daß keiner Hunger leiden muß.
Anmerkung zu meinem Beitrag von vorhin:
Mit den Durchschnittspreisen, die ich angegeben hab, liege ich gar nicht so falsch.
Allerdings muss ich sagen, dass auch nicht überall ein Kuchenbüffet angeboten wird. Manche händeln es auch so, dass es Kuchen am Nachmittag für einen geringen Aufwand (0,50 bis 1,00 Euro) zu kaufen gibt und dass das Büffet am Abend dann im Eintrittpreis enthalten ist.
Wiederum andere Clubs bieten nachmittags auch gar keinen Kuchen an.
Gruß, Carina
Drawbridge Divers
Bei uns im Verein werden bei unserem Special dem DOSIDOME,die ganzen SAlate und der Kuchen von vielen fleißigen Händen gemacht.
Das Buffet ist immer sehr reichlich und es ist für uns alle selbstverständlich unseren Beitrag beizusteuern.Vor dem Grand March ist bei uns das Abendbuffet,so daß keiner Hunger leiden muß.
das kann ich bestätigen. Essen massenhaft, reichhaltig und ausgefallene Dinge. Man kann früh genug zugreifen und auch das Tanzen macht Spass ohne Ende.
Danke dafür.
Hallo, ich habe dieses Forum erst vor kurzem entdeckt, finde es aber total interessant. Meine Familie und ich schauen uns die Specials immer nach unterschiedlichen Aspekten an, zum einen nach dem Eintrittspreis und zum anderen auch nach Art der Verpflegung denn bei 4 Tänzern kann ich nicht hohe Eintrittspreise und noch Verpflegung von einem Einkommen zahlen.Sorry, aber ich finde die Specials die z.B.Familienpreise anbieten und bei der Verpflegung günstig sind oder mir die Möglichkeit der Selbstversorgung bieten dann die für uns bessere Alternative.
Ein Tipp noch, manchmal kann man Schützenhallen als Tanzort günstiger bekommen, wenn ein Mitglied auch Mitglied im entsprechenden Schützenverein ist. Ist vielleicht 'ne Überlegung wert wenn ich dadurch zwar Mitgliedsbeitrag zahlen muss aber dafür weniger Hallenmiete.
See you in a square
Barbara
Hi!
.........
Ich finde es in Ordnung, wenn sich die Tänzer ihre eigenen Getränke zur Afterparty mitbringen, die nicht vom Club angeboten werden.
Mit dem Essen gibt es bei uns im Norden eigentlich weniger Probleme, weil fast alle Clubs Kaffee/Kuchen und das Büffet inklusive haben.
.......
Beim Special der Four Gates im Sommer gab es Kaffee und Kuchen vollkommen umsonst. Eine Spende kann man natürlich immer abdrücken. Dann gab es ein Buffet, das so reichlich war, dass es noch für die Afterparty reichte!!! Da haben wir gerne 12 Euro pro Person als Eintritt bezahlt.
Die feste Essenszeit vor dem Grand March stiftet Gemeinschaft. Auch der gemeinsame Startschuss zur Kaffeezeit eröffnet Gelegenheit zu Gesprächen mit Leuten, die man gerade im Square oder am Tisch kennengelernt hat. Schließlich ist der SD zu einem wesentlichen Anteil Geselligkeit.
Wenn ich einen Kaffee für 0,50 kriege, dann hole ich mir so viel wie ich Durst habe. Ein saurer Sprudel zum Ausgleich für verlorene Flüssigkeit darf auch nicht mehr als 1,00 Euro kosten.
Clubs müssen auf ihre Kosten kommen, aber kein Geld raffen, was in schwäbischen Clubs so e bisle in der Mentalität der schwäbischen Seele liegt. Jetzt setzt hoffentlich ein gewisses Nachdenken ein :D ?!
Peter Weber
13. 11. 05, 16:04
@stroem
Zitat
Clubs müssen auf ihre Kosten kommen, aber kein Geld raffen, was in schwäbischen Clubs so e bisle in der Mentalität der schwäbischen Seele liegt. Jetzt setzt hoffentlich ein gewisses Nachdenken ein ?!
Noch ungeschickter konntest du dich nicht äußern. Schwaben sind, wenn wir schon mit sochen Kategorien umgehen, eher sparsam aber nicht raffgierig. Bring mal deine Vorurteile in Ordnung
Gruß
Peter
Danke Peter,
Schwaben sin in der Tat nicht raffgierig !!!
Und wenn stroem das meint, interpretiert er Raffgier mit Kostenausgleich falsch !!
Oder ist er so sozial eingestellt, dass er Anderen die Ausgaben aus seiner Tasche begleicht ?
Ich bin übrigens kein Schwabe :wink:
Gruß
Florian
Also ich kann stroems Aussagen nur als ungeschickten Ausrutscher werten, denn ich habe letzes Wochenende selber ein Special im Schwabenländle gecallt was sehr schön war (nochmals herlichen Dank an alle "Muffigel" euer Special war sehr sehr schön) und was wichtiger in diesem Zusammenhang war:
Das Essen gabs zu sehr fairen Preisen:
Zwei Schnitzel mit nem riesen Berg Kartoffelsalat für 6 Euro
AUch die Getränke waren im Rahmen von mind. 1 Euro bis max. 2,50 fürs Bier. Also kann man sich da auch nicht beschweren. Die Hedgehogs haben alles zum Selbstkostenpreis weitergeben, ich will nun auch behaupten dass das Essen so üppig ausgefallen ist, dass man hier auch bissal mehr als nur 6 Euro hätte verlangen können, es wurden 2 Personen von einer Portion satt.
Also stroem ich bin der Meinung du solltest dich für deine Äußerung entschuldigen.
Naja ich finde verallgemeinern kann man solche Aussagen nicht, da die Preise bei jedem Club unterschiedlich sind. So unterschiedlich wie die Preise ist auch oftmals das, was man dafür bekommt(Essen gibts mal mehr, mal weniger). Es gibt überall Ausreiser nach oben, aber vllt. auch nach unten und mein Tipp ist, zu teure Specials ohne faire Preise einfach nicht mehr zu besuchen.
Hoffentlich sieht man sich dennoch in einem Square :wink:
hallo Alex,
Es gibt überall Ausreiser nach oben, aber vllt. auch nach unten und mein Tipp ist, zu teure Specials ohne faire Preise einfach nicht mehr zu besuchen.
Genau das versuche ich auch schon seit mehr als 3 Seiten zu sagen *s*
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