Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eintrittspreise Jamboree
Hallo alle zusammen,
ich habe gerade das neueste Bulletin und den darin enthaltene Brief des EAA- Presi´s gelesen und da es dabei u.a. um die Eintrittspreise bei der Jamboree geht, stell ich dies hier mal zur Diskussion, da ich finde, daß das Thema gerade vor dem Hintergrund des Antrags für eine Summerparty einiges an Brisanz liefert.
In dem Brief an uns, die Mitgliedschaft heisst es u.a.(auszugsweise):
"...haben uns viele TänzerInnen angesprochen, die meinen, eigentlich würden sie gerne ein Jamboree besuchen, aber der Eintrittspreis sei ihnen zu hoch. Oder sie könnten oder wollen nur am Samstag kommen und waren verärgert, dass es keine gestaffelten Eintrittspreise gibt.
Auf den ersten Blick scheint der Ärger berechtigt, aber bedenkt bitte, daß die Kalkulation für ein Jamboree zu den schwierigsten Aufgaben gehört und in Zeiten steigender Preise immer auch mit einem großen Risiko verbunden ist. ...Würde man die Eintrittspreise staffeln, ergäbe sich sofort das Problem, wie man staffelt und welche Preise man jeweils nimmt. ...
... So eine Staffelung würde eine Kostenkalkulation unmöglich machen und die Ausrichtung eines Jamborees unwägbaren Risiken aussetzen. ...
...Wir freuen uns über folgende Sichtweise vieler TänzerInnen: der Gesamtpreis eines Jamborees ist als Tagespreis anzusehen, den Freitagabend und Sonntagmorgen" gibt es als kostenlose Zugabe. ...
Mir gibt dieser Beitrag sehr zu denken, denn anscheinend ist der Bedarf zum Überdenken der derzeitigen Regelung durchaus gegeben. Und manches ist schlicht ein nicht so wirklich nachvollziehbares Problem und zwar aus folgenden Gründen:
1) was ist so schwer an einer Kalkulation, wo eben, ein bestimmter Prozentsatz der Tänzer ( ich würde mit etwa 10-15% rechnen) mit einem reduzierten Eintrittspreis berechnet wird
2) für eine Jam gibt es in dem Sinn kein Risiko, da Verluste durch die Gemeinschaft und die Dachorgas aufgefangen werden
3) die Staffelung würde der heutigen Zeit Rechnung tragen- es ist nicht mehr wie früher, daß man sich mal eben eine Tag Urlaub nehmen kann, damit man an allen drei Tagen tanzen kann. Und nur die Staffelung nach Tagen macht Sinn, da es ja den meisten darum geht, daß sie erst Sa. anreisen können- lieber läßt man Tänzer außen vor (weil sie eben nicht für drei Tage zahlen wollen/können), als Wege zu suchen, auch diese Tänzer zum Kommen zu bewegen mit einer attraktiven Preisgestaltung (=Staffelung)
4) das einzige, was einer Staffelung entgegen steht, ist ein Beschluss der MVdahingehend- ein neuer Antrag könnte dies ändern
5) ein "Tages-Special-Preis" um die 15€? wäre mir zu teuer
6) mir wäre ein Tänzer, der "nur" am Sa. kommt lieber, als wenn er gar nicht da ist
So, und nun Feuer frei- was haltet Ihr von dem Ganzen? Wi sollte die Zukunft dahingehend aussehen?
Liebe Grüße, smily
Hi Smily,
ich denke auch, daß Du im Endeffekt mehr Einnahmen haben wirst, wenn Du Tagesstaffeln machst, ganz einfach, weil sich dann auch Kurzentschlossene eher überlegen zu kommen oder Leute, die nur am Samstag können oder wollen.
Eine weitere Staffel würde sich vielleicht noch für Familien anbieten, denn die haben mit Übernachtung für mehrere und dann noch Eintritt und Verzehr sowieso schon recht viel zu zahlen.
LG
Atti
Sexbomblaus
03. 08. 07, 10:44
@ Smily,
Ich finde folgende Aussage etwas schwierig:
2) für eine Jam gibt es in dem Sinn kein Risiko, da Verluste durch die Gemeinschaft und die Dachorgas aufgefangen werden
Genau darum geht es. Viele Jamborees die verluste eingefahren haben, haben ECTA mal in schwere finanzielle schwergkeiten gebracht.
Auch Dachorgas nehmen ihr Geld nicht vom Goldesel.
Jamborees müssen Kostendeckend arbeiten oder wir alle (EAASDC-Member-clubs) werden die Zeche zahlen.
Kai
Hm
Kai ich glaube das war damals nicht nur ECTAs alleiniges Problem, aber das nur mal am Rande.
Zum Thema:
geringere Eintrittspreise sind schön, Staffelungen sind schön doch hat sich auch schon mal einer wirklich Gedanken gemacht was da für ein Aufwand dahinter steckt??
Ich sehe es an den Beispielen mit GSI oder anderen Conventions, wo man Preregistrated Preise anbieten und eben Tagespreise. Da brauchst du mind. 3 Kassen, eine für die normalen Tänzer die alle drei Tage tanzen, eine für die Tagesgäste und zu guter Letzt eine Ausgabestelle für die Badges derjenigen die vorab gebucht haben...
So, das ist zwar nur ein kleines aber für viele Clubs schon ein feines Problem. Das nächste ist: Du musst für alle enstehenden Kosten vorstrecken, ob das nun die Dachorgos machen oder der Club das ist vorab mal egal. Wenn ich nun die Halle, Badges, usw. bezahlt habe dann kommt das Risiko, mit welchen Preisen rechne ich ?
Nehme ich die Eintages Tänzer? Toll, dann muss ich meine Kosten drücken, soll heißen keine oder nur spärliche DEKO usw. Gehe ich wie gewohnt von den normalen Preisen aus, werde ich evtl einen Verlust einfahren.
Und wenn dann der Presi von EAA auf euch zugeht und eine Mitgliedsbeitragserhöhung anstrengt weil man eben ein, zwei Jambs finanziell an die Wand gefahren hat gibts wieder Stress...
Ich seh da dieses Problem eher in unserer Einstellung:
Früher als ich noch klein und jung war habe ich von meiner Ausbildungsvergütung auch schauen müssen auf welche Specials / Jamborees ich gehe. Da konnte ich auch keine 52 Specials im Jahr besuchen, da habe ich gezielt gewählt wo ich hinfahre und darauf gespart.
Warum kann man das heute nicht mehr? Warum muss ich alles stets nach unten anpassen? Deswegen kommen nämlich auch nicht mehr Tänzer als sonst auch, nur das eben gerade bei den kleineren Events die früher durch ihr Ambiente und die Deko usw. gestrahlt haben weniger werden weil man sich das eben schlicht nicht mehr leisten kann wenn man anstatt von 10 Euros eben auf einmal mit nur noch 6 oder 7 Euro rechnen muss.
Und wenn ich dann noch sehe das Tänzer die auf ein Special gehen wo der Eintrittspreis human ist (eben bei diesen 6-8 Euro) und ihr eigenes Essen mitbringen bekomme ich das kalte Grausen. Denn wenn der Club damit versucht euch gute Preise zu bieten und man tritt dies dann auch nochmals mit Füssen sorry, dann kann ich solche Preise schon nachvollziehen.
Wie gesagt, an der Preisschraube zu drehen schön und gut, wenn es geht immer gerne doch sollten wir zuerst bei unserer Einstellung anfangen!
Nicht immer ist alles zu erreichen das bessere Ziel, manchmal ist ebena uch weniger mehr!
@ Smily,
Ich finde folgende Aussage etwas schwierig:
2) für eine Jam gibt es in dem Sinn kein Risiko, da Verluste durch die Gemeinschaft und die Dachorgas aufgefangen werden
Genau darum geht es. Viele Jamborees die verluste eingefahren haben, haben ECTA mal in schwere finanzielle schwergkeiten gebracht.
hmmm... seltsam, das man als ecta member davon nichts weiss. verluste an jambswerden immer von beiden dach-orgos getragen, ecta und eaasdc.
Auch Dachorgas nehmen ihr Geld nicht vom Goldesel.
Jamborees müssen Kostendeckend arbeiten oder wir alle (EAASDC-Member-clubs) werden die Zeche zahlen.
seltsam - bei der ersten diskussion um die summerparty (letztes jahr?) wolltet ihr alle (auch DU kai) dieses argument (welches von mir kam) nicht gelten lassen... ...ich frage mich voher der plötzliche sinneswandel kommt. :x
aber zum thema:
ich sehe es ähnlichwie smily und atti. gestaffele preise heissen im endeffekt mehr tänzer (am sa,vielleicht auch so?) und das hiesse mehr einnahmen für den veranstalter und letztlich damit auch für die dach orgos.
wir sollten uns alle mal überlegen, was wir aus dem SD an sich machen. mitdem (t)euro ist alles teurer geworden, auch wenn viele politiker und statistiker uns was anderes erzählen und denken wir glauben das.
arbeitgeber wollen mehr arbeit fürs selbe oder sogar weniger geld.
ich frage mich, wer sich denn, wenn er/sie 200 km einfache fahrt (25 cent/km) zu einer jamboree hat, dann mit mutter, vater und einem kind dort ankommt, bereit ist 15 euro pro nase für einen samstag zu zahlen - somit sind das ca. 145 euro kosten (beide fahrtstrecken und eintritt) nur um dort zu sein.
sorry, aber mir wäre dies für einen tag zu teuer.
nun ein anderes beispiel. eine friseuse aus nürnberg verdient ca. 670 euro netto/monat - wenn die nun nach frankfurt auf ne jamboree fährt sind das 230 km einfach, einen eintritt = 130 euro.
das kann sie sich nie leisten, oder sie machtes so, dass die für die jamb spart wie für einen urlaub. das hiesse aber, SD würde zu einem luxus-hobby werden - nichts mehr "für alle" ist.
und bevor jetzt wieder irgendjemand mit dem satz "es kommt darauf an wie viel einem der SD wert ist" kommt - dieser friseuse ist der SD sehr viel wert, aber es gibt eben auch grenzen.
Sicher gibts Grenzen,
aber das meine ich eben mit Einstellung: wenn ich einen schmalen Geldbeutel habe, aus welchen Gründen auch immer dann kann ich es mir eben nicht leisten auf allen Hochzeiten zu tanzen!!
Warum will man das partut nicht verstehen? Was ist so falsch daran, wenn sich auch die Dame aus deinem Beispiel eben das Geld spart und anstatt auf zig Veranstaltungen zu gehen eben auf eine Jamboree oder eben noch ein oder max. zwei Specials geht?
Wir können nicht auf der einen Seite stets jammern, dass alles teurer wird auf dieser Welt und auf der anderen Seite die Preisschraube anziehen und sagen unsere Specials sollen auf einem Preisniveau von vor 10 Jahren stehen bleiben, das klappt nicht!!
Versteht es nicht falsch, wenn es kaufmännisch möglich ist die Preise anzupassen und damit Rabatte oder Staffelungen zu schaffen bin ich gewiss mit der erste der hier schreit, doch sollten wir eben bedenken was wir mit einer solchen Staffelung zwar auch an guten aber eben auch an negativen Risiken eingehen.
Einen Familienpreis halte ich stets für realierbar, wie ja schon die Schuhwerbung vormacht, kaufe 3 zahle 2... Aber nun noch Tagesstaffelungen aufzustellen... hm das sollte man bevor das auf einem Jamboree gemacht wird vielleicht doch nochmal auf einem Special Dance das mehrere Tage geht getestet werden.
Denn - nicht das ich jemanden was unterstellen will- was machen wir z.B. mit den Badgepreisen? Du benötigst um dich einigermaßen auszukennen dreierlei Badges die unterschiedlich sind, eben für die die das gesamte WE kaufen, dann die Samstagskäufer und die Freitags oder Sonntagskäufer.
Sicherlich kann man das so wie GSI mit diesen Stofflappen machen, aber damit würden unsere Badges in der Form wie wir sie jetzt kennen über kurz oder lang flöten gehen denn die sind eindeutig für ein solches Konzept zu teuer!
Zu Jürgens letzten Satz, ich würde nicht so sagen was SD mir wert ist, sondern eher was ich mir mit SD leisten kann... SD ist kein Luxushobby wie Golf oder Tennis aber es kostet eben wie alles auf diese Welt auch seinen Preis. Und wer das nicht akzeptieren kann oder will der hat unsere Gesellschaftsform und unsere Wirtschaftsform irgendwie nicht wirklich verstanden oder will sie nicht verstehen.
SD war bisher immer ein kostenfreundliches hobby wo man für wenig Geld eine Menge hat herausholen können, doch die Zeiten ändern sich.... alles wird teurer und somit kann ich eben nicht mehr auf 52 Specials im Jahr gehen sondern eben vielleicht nur noch auf 10 oder gar weniger.... THAT IS LIFE!! By the Way, fahrt mal nach Wien oder noch weiter runter, da zahlen Tänzer bis zu 25 Euro für einen Special das ist dort normal. Das heißt nicht das wir da auch hinkommen müssen oder sollen doch will ich damit mal aufzeigen das wir zwar stets jammern und heulen doch auf der anderen Seite geht es uns doch sehr gut.
In diesem Sinne...
geringere Eintrittspreise sind schön, Staffelungen sind schön doch hat sich auch schon mal einer wirklich Gedanken gemacht was da für ein Aufwand dahinter steckt??
Ich sehe es an den Beispielen mit GSI oder anderen Conventions, wo man Preregistrated Preise anbieten und eben Tagespreise. Da brauchst du mind. 3 Kassen, eine für die normalen Tänzer die alle drei Tage tanzen, eine für die Tagesgäste und zu guter Letzt eine Ausgabestelle für die Badges derjenigen die vorab gebucht haben...
So, das ist zwar nur ein kleines aber für viele Clubs schon ein feines Problem.
seltsam... ....bei den clubs im norden deutschlands ist das selbst für ein-tages-specials kein problem. es reicht auch eine kasse völlig aus.
auf einer jamboree würde man vielleicht 2 kassen benötigen - ok - aber das wars dann auch schon.
Das nächste ist: Du musst für alle enstehenden Kosten vorstrecken, ob das nun die Dachorgos machen oder der Club das ist vorab mal egal. Wenn ich nun die Halle, Badges, usw. bezahlt habe dann kommt das Risiko, mit welchen Preisen rechne ich ?
riding a dead horse: ich will darauf mit einer aussage antworten, die man mir in dem thread wegen der summerparty gegeben hat: "der EAASDC treasurer kann auch rechenen und wird keiner kalkulation zustimmen die nicht fundiert ist" - mit anderen worten, vorschuss kommt immer von EAASDC - somit fallen KEINE kosten für den verein an. und kalkulieren kann wohl jeder der sich in finanzen auskennt - und jürgen dankert kanns mit sicherheit!
Nehme ich die Eintages Tänzer? Toll, dann muss ich meine Kosten drücken, soll heißen keine oder nur spärliche DEKO usw. Gehe ich wie gewohnt von den normalen Preisen aus, werde ich evtl einen Verlust einfahren.
1) willst du tanzen oder die deko bewundern?
2) wenn es trotz der absegnung der kalkulation durch EAASDC verluste gibt, tragen diese die dach-orgos.
Und wenn dann der Presi von EAA auf euch zugeht und eine Mitgliedsbeitragserhöhung anstrengt weil man eben ein, zwei Jambs finanziell an die Wand gefahren hat gibts wieder Stress...
toll und darum trägt JEDER einzelne mehr kosten, als das der verein als ganzes einmal im jahr ein wenig mehr zahlt? was ist das denn für eine logik?
Ich seh da dieses Problem eher in unserer Einstellung:
Früher als ich noch klein und jung war habe ich von meiner Ausbildungsvergütung auch schauen müssen auf welche Specials / Jamborees ich gehe. Da konnte ich auch keine 52 Specials im Jahr besuchen, da habe ich gezielt gewählt wo ich hinfahre und darauf gespart.
Warum kann man das heute nicht mehr? Warum muss ich alles stets nach unten anpassen? Deswegen kommen nämlich auch nicht mehr Tänzer als sonst auch, nur das eben gerade bei den kleineren Events die früher durch ihr Ambiente und die Deko usw. gestrahlt haben weniger werden weil man sich das eben schlicht nicht mehr leisten kann wenn man anstatt von 10 Euros eben auf einmal mit nur noch 6 oder 7 Euro rechnen muss.
Und wenn ich dann noch sehe das Tänzer die auf ein Special gehen wo der Eintrittspreis human ist (eben bei diesen 6-8 Euro) und ihr eigenes Essen mitbringen bekomme ich das kalte Grausen. Denn wenn der Club damit versucht euch gute Preise zu bieten und man tritt dies dann auch nochmals mit Füssen sorry, dann kann ich solche Preise schon nachvollziehen.
Wie gesagt, an der Preisschraube zu drehen schön und gut, wenn es geht immer gerne doch sollten wir zuerst bei unserer Einstellung anfangen!
Nicht immer ist alles zu erreichen das bessere Ziel, manchmal ist ebena uch weniger mehr!
markus,
das problem ist doch der inhalt des geldbeutels. die klientel die wir in schwabach hatten - erinnere dich, du hast mehr als einmal den tanz mit mir gecallt - dort wurde ein eintritt von 9,99 DM erhoben - wenn ich heute einen special sehe der 8 euro kostet, dann sind das im vergleich 16 DM.
nun mach folgende rechnung auf:
damals:
2500 DM/mtl = 1280€
10 DM eintrittspreise pro tanz (im schnitt) = 5€
sprit 1,50 DM/liter (im schnitt) = 0,75€
tasse kaffe auf specials o,50 DM (im schnitt) = 0,25€
und heute:
1300 €/mtl
10 euro eintrittspreise pro tanz (im schnitt)
sprit 1,35€ (im schnitt)
tasse kaffeauf specials 0,50€ (im schnitt)
merkst su was? es ist immer weniger geld im volke - und wer auch immer hergeht und preise wie 15,00 euro für ne jamboree unterstützt, der unterstütztdamit zwei dinge:
a) den allg. preisanstieg in unserem hobby
b) das erheben unseres "hobbys für alle" zueinem "hobby für besserverdiener".
markus,
alles was du sagst unterstreicht aber doch, dass der SD immer mehrzu einem hobby für besserverdiener "verkommt". die friseuse, von der ich geschrieben habe, hat in 6 jahren SD nur 4 specials besucht - mehr war rein finanziell nicht drin. und das auch nur, weil man sie kostenfrei mitgenommen hat. an eine 3-tages-jamboree ist erst gar nicht zu denken.
ich persönlich finde es sehr schade, dass man heute wirklich 200-300 euro braucht um auf ne jamboree zugehen (plus übernachtung). denn wenn ich deinen aussagen folge, sollte ja keiner seine verpflegung selbst mitbringen. ergo wird die sache immer teurer und teurer.
Mag alles sein Jürgen,
doch ist die Einführung des (t)Euros schon ein paar Tage her, d.h. vieles hat sich seit dem durch Tarifverhandlungen ect. zumindest wieder eingependelt. Ich sage bewußt nicht verbessert, aber es hat sich eben auf einem Level angesiedelt mit dem man rechnen und sicher kalkulieren kann.
Die Frage ist eben, wie du sagst was mache ich mit dem was in meinem Geldbeutel steckt?
Wenn ich von der Veranstalter Seite ausgehe, dann ist mein erstes Ziel eine Veranstaltung so zu gestalten das ich zumindest Kostendeckend bin und wenn noch ein kleiner Gewinn dabei rauskommt ok soll uns auch recht sein.
Auf der anderen Seite steht die ziemlich hohe Erwartungshaltung von der Tänzerschaft:
Große, gut klimatisierte Hallen, saubere Akustik, gute Caller, gutes Essen, möglichst Umkleiden mit Duschen etc. pp..
Bei einer Jamboree sind diese Anforderungen komischerweise meist noch höher, da sollen die Hallen an besten direkt nebeneinander liegen, jede Sparte seine eigene Halle/Raum etc..pp..
So, all das verursacht zunächst einmal Kosten, je nach Aufwand und Special.
Da habe ich noch weder Deko noch sonst was bedacht. Und da fängt die Einstellung an: Wenn ich das alles haben will, dann kann ich eben nicht erwarten das ich das für einen Preis von 5 Euro bekomme! Traurig ich weiß aber eben REAL!!!
Wenn wir das machen geht das ne Zeit lang gut doch dann stirbt der Tanz weil man ihn sich nicht mehr leisten kann!! Ist es das was wir wollen????
Daher nochmals die Frage: Muss man immer auf allen Hochzeiten tanzen?
Ich meine NEIN, und das hat nichts mit besser oder schlechter verdiener zu tun!
markus,
du rennst bei mir offene türen ein. doch wenn man deine aussage mal genauer beleutet hiesse dass, wir kürzen unser angebot auf einer jamboree auf die zwei ursprünglichen sparten, sprich den SD & RD und lassen alles andere weg. im RD bieten wir 2 phasen an, im SD zwei programme und schon sind wir dort wo wir hin wollen, denn all das läßt sich in 1 max. 2 hallen realisieren - wenig deko - wenig verpflegungsangebot weil man die tänzer auffordert sich selbstzuverpflegen. eintrittspreise nicht über 10 euro und dann sind wir da wo man hin will. (wobei ich mich frage, ob es an den 5 euro mehr oder weniger liegt, oder eher an den kosten drum herum?)
doch dann höre ich schon wieder die schreier! auf ner jamboree gehören ALLE sparten und alle programme im SD im RD bis phase VI etc. - das markus ist unser problem.
nur, die paar die schreien und für die man dies realisiert - denn eigentlich gibt es für alle in den dach orgos vorhandenen sparten eine berechtigung zum tanzen - macht man die jambs teuer.
wobei die frage auftaucht, ob man RD und CL und CON auf jamborees überhaupt braucht! JEDE der sparten in ECTA hat ihre eigene convention, die von UNS allen (ECTA mitglieder) mitfinanziert werden. ALLE sparten, ausser dem SD! da frage ich mich doch, warum dann auch RD, CL, CON noch auf den jamborees? oder anders herum, wo ist die Square Dance Convention?
Silke Wilhelm
03. 08. 07, 14:28
Ich möchte hier mal sagen, dass nicht jede Jamboree 15 Euro kostet und auch keine Familienpreise anbietet:
Das Fall Round up 2007 in Reilingen kostet 13 Euro, für Familien 35 Euro.
Die drei Clubs, die dieses Jahr das Fall Round up ausrichten, haben sich hierüber Gedanken gemacht und auch geschaut, dass die Tänzer nicht abgezockt werden. Bei Essen und Getränken haben wir geschaut, dass wir beides günstig anbieten können.
Beim Essen wurde knapp kalkuliert, so dass kein Essen über 5 Euro kostet, sondern auch das meiste für unter 5 Euro zu haben ist.
Der Eintrittspreis liegt nämlich in den Händen des ausrichtenden Clubs.
Gruß
Silke
Mitglied in einem der ausrichtenden Clubs
Hallo Silke,
das ist ja auch lobenswert, ABER viele Clubs haben regional diese Möglichkeiten eben nicht, da hast du zwar wunderbare Hallen und alles drum herum passt perfekt für SD nur will die Stadt dafür eben einen festen Betrag sehen und macht noch andere Auflagen wie z.B. Abnahme von Lebensmitteln, Getränken nur über den angeschlossenen Wirt!
So da kann meine Kalkulation noch so toll sein da habe ich zwei folgende Probeme:
1. Ich muss nun die enstandenen Kosten rein über den Eintritt reinholen
2. ich muss aber aufpassen das mein Preis nicht zu hoch angesetzt wird da mir ja das Essen vom Tänzer - obwohl ich darauf keinerlei Einfluss habe außer gut dem Wirt zuzureden mit eingerechnet wird!
Wenn ich das Essen und die Getränke selber anbieten kann, supi, mal kurz zur Metro gefahren und eingekauft dann kann ich Eintrittspreise human halten und habe da ich billig einkaufen konnte über die Essen nicht nur einen Gewinn mit denen ich die Eintritte stabil halte sondern kann auch diese noch zu guten Konditionen abgeben.
Nur wie gesagt das ist regional unterschiedlich!
Zu Jürgen:
wobei die frage auftaucht, ob man RD und CL und CON auf jamborees überhaupt braucht! JEDE der sparten in ECTA hat ihre eigene convention, die von UNS allen (ECTA mitglieder) mitfinanziert werden. ALLE sparten, ausser dem SD! da frage ich mich doch, warum dann auch RD, CL, CON noch auf den jamborees? oder anders herum, wo ist die Square Dance Convention?
Nun obs eine SD Convention braucht, dazu äußere ich mich nicht, aber ich denke man sollte auf einer Jamboree wieder zu dem zurückkommen was man früher auch hatte. Dahingehend hast du Recht, es wäre erstrebenswert wenn das SD Programmangebot so ausfallen könnte das man dafür nicht mehr 3 sondern vielleicht 1,5 Hallen braucht und man hätte damit die Chance durch Timesharing die verbleibenden 0,5 Hallen zu vergeben für andere Dinge wie Clogging oder Contra.
Denn auch wenn du nun abfällig über Round sprichst, da klappt das hervoragend, das das Programm so augesteilt ist, das bei zwei Hallen die RD Tänzer über den Tag gesehen die Halle zu 1,5 Teilen nutzen können und sich das Programm dabei noch mit anderen Sparten teilen.
Nur der SD braucht wenn eben PLUS oder A oder C ist jeweils eine eigene Halle fürs Programm....
silke,
schön und gut, doch diese eine jamboree macht das kraut nicht fett.
und für familien 35 euro - schön, das sind 70 DM - für jede familie?
tolles konzept! gefällt mir.
doch erinnere ich mich, dass in den guidelines zur jamboree irgendwo mal stand, dass der eintritt pro nase nicht mehr als 20 DM sein sollte - bei ner familie mit 3 köpfen wären das 60 DM = 30 euro. wobei ich mich frage was "familie" heisst - ich denke da an eine familie meiner sputniks, 2 erwachsene und 6 kinder.
das ist aber auch nicht der punkt. der punkt ist, dass sich preise - egal welche - im prinzip verdoppelt haben. wenn ich schon mal doppelt soviel aufwenden muss um überhaupt zur jamboree zu kommen, und dann nahezu 1 1/2 bis 2x soviel für eintritt und essen etc. zahlen soll, dann frage ich mich, wie ein "normaler" arbeitnehmer dies machen soll - das was in seiner lohntüte steckt ist nämlich nicht doppelt soviel, eher im gegenteil...
...das ist das eigentliche problem.
Zu Jürgen:
wobei die frage auftaucht, ob man RD und CL und CON auf jamborees überhaupt braucht! JEDE der sparten in ECTA hat ihre eigene convention, die von UNS allen (ECTA mitglieder) mitfinanziert werden. ALLE sparten, ausser dem SD! da frage ich mich doch, warum dann auch RD, CL, CON noch auf den jamborees? oder anders herum, wo ist die Square Dance Convention?
Nun obs eine SD Convention braucht, dazu äußere ich mich nicht,
ich denke auch, dass dies ein anderes thema ist, doch nur soviel, wenn alle sparten innerhalb ectas gleich sein sollen/wollen, dann sollen auch alle das selbe haben...
Denn auch wenn du nun abfällig über Round sprichst,
markus, lass das! ich habe mich hier mit KEINEM wort abfällig über irgendeine der sparten ectas geäußert!
Nur der SD braucht wenn eben PLUS oder A oder C ist jeweils eine eigene Halle fürs Programm....
wer sagt denn, dass man unbedingt A & C auf einer jamboree machen muss? es ist wie mit allem, wenn man ein vernünftiges mittelmaß findet - und zwar bei allem, also dem rd, dem cl, dem con und dem sd und jeder zurücksteckt, dann ist allen geholfen.
nur sehe ich nicht ein, warum man auf A & C verzichten soll, wenn im RD phase v und VI getanzt wird. die mischung machts!
Silke Wilhelm
03. 08. 07, 15:34
Markus,
dass nicht jeder Club regional die Möglichkeiten hat, ist mir auch bewusst. Wenn eine Halle bewirtschaftet ist, kann der ausrichtende Club daran wenig ändern. Er kann zwar versuchen, mit dem Wirt Preise aus zu handeln, es wird aber nie so günstig, wie wenn man die Bewirtung selbst machen kann.
Wir müssen z.B. die Getränke über die Halle beziehen, da sind die Preise auch etwas höher als wenn wir die Getränke direkt bei einem Getränkehändler bezogen hätten.
Jürgen,
Familie heisst bei uns die Eltern plus Kinder unter 18 Jahren. Wenn es dann 6 Kinder sind, dann bezahlen sie auch nur die 35 Euro.
Silke
Sexbomblaus
03. 08. 07, 16:23
@ jrw.
seltsam - bei der ersten diskussion um die summerparty (letztes jahr?) wolltet ihr alle (auch DU kai) dieses argument (welches von mir kam) nicht gelten lassen.
Du vermischt mal wieder Sachen die nicht zusammen gehören. Smilys Aussage hörte sich so an als ob nur weil das Risiko von den Dachorgas getragen wird, kein Risiko bestünde. Dem habe ich widersprochen. So habe ich auch bei der Summerparty nie argumentiert. Ich habe dort nur deiner Ansicht widersprochen, dass eine Summerparty nicht umhinkommt ein finanzielles Desaster für die Dachorgas zu werden.
Die Sache mit den Badges halte ich für das lösbare Problem. einfach farbige Aufkleber auf die Badges und fertig.
35 Euro für die Familie. Das heißt zwei Erwachsene zahlen voll, aber schon das erste Kind nur einen Bruchteil und alle weiteren Kinder kommen umsonst rein. Ich halte das für fair. Damit werden gerade große Familien geschon weil es pauschal pro Familie ist.
Gruß,
Kai
Jürgen,
Familie heisst bei uns die Eltern plus Kinder unter 18 Jahren. Wenn es dann 6 Kinder sind, dann bezahlen sie auch nur die 35 Euro.
Silke
das halte ich für richtig gut :!: :!: :!:
@ jrw.
seltsam - bei der ersten diskussion um die summerparty (letztes jahr?) wolltet ihr alle (auch DU kai) dieses argument (welches von mir kam) nicht gelten lassen.
Du vermischt mal wieder Sachen die nicht zusammen gehören.
ich bin ja nur froh, dass nur ich hier der depp bin, der immer alles vermischt und der immer alle angreift.
Hallo alle zusammen,
zunächst erstmal danke für die Meinungen.
Einige Aussagen halte ich allerdings für zumindest bedenkenswert bzw. nicht so ganz nachvollziehbar. Aber der Reihe nach:
geringere Eintrittspreise sind schön, Staffelungen sind schön doch hat sich auch schon mal einer wirklich Gedanken gemacht was da für ein Aufwand dahinter steckt??
Nun, es gibt bereits Veranstaltungen, die sehr gut mit gestaffelten Preisen funktionieren- es bedeutet vielleicht ein paar mal Rechnen mehr, aber dies halt im Dienste der Tänzer, wie es nun mal bei so einer Veranstaltung ist.
Und in dem Zusammenhang- wieso muß ein Tänzer, der nur am Sa. da ist ein anderes Badge haben, als alle anderen? Man kanns auch übertreiben :wink:
Wie gesagt, an der Preisschraube zu drehen schön und gut, wenn es geht immer gerne doch sollten wir zuerst bei unserer Einstellung anfangen!
Diese Aussage finde ich ziemlich heftig- warum wird eigentlich jedem, der auf seine Kohle achten muß gleich unterstellt, nicht die "richtige" Einstellung zu haben (wobei sich die Frage stellt, welche das ist)?
Fakt ist (das zeigt der Brief des EAA-Presi), daß ein Bedarf zur Änderung der Eintrittspreise (nicht unbedingt Senkung, aber Staffelung) da ist und um nichts anderes gehts hier!
Ich möchte hier mal sagen, dass nicht jede Jamboree 15 Euro kostet und auch keine Familienpreise anbietet:
Das Fall Round up 2007 in Reilingen kostet 13 Euro, für Familien 35 Euro.
Das ist löblich, aber da stellt sich z.B. bei mir die Frage, warum es "Vergünstigungen" für Familien gibt, aber alle anderen, die vielleicht auch mehr als andere aufs Geld schauen müßen(Studenten, Behinderte, Hartz IVler ...), spielen Zahlemann und Co.
Du vermischt mal wieder Sachen die nicht zusammen gehören. Smilys Aussage hörte sich so an als ob nur weil das Risiko von den Dachorgas getragen wird, kein Risiko bestünde. Dem habe ich widersprochen. So habe ich auch bei der Summerparty nie argumentiert. Ich habe dort nur deiner Ansicht widersprochen, dass eine Summerparty nicht umhinkommt ein finanzielles Desaster für die Dachorgas zu werden.
Ich für meinen Teil finde manche Argumentation schon auch seltsam- auf der einen Seite will man ein neues Event aus dem Boden stampfen, wo (wie man hier sieht) schon um bestehende Großveranstaltungen genug Probleme hat (grad was die Finanzierung angeht)- da wird EAA als Rettungsanker gesehen und die Kosten stehen eher and zweiter Stelle und hier ists dann plötzlich ganz anders- da nimmt man es als vorrangiges Argument der mögliche Verlust für die Dachorgas, daß man ja keine Staffelung einführt- das kann so nicht funktionieren.
Alles in allem hab ich bisher noch kein wirkliches Argument dafür gehört, daß eine Staffelung nach Tagen nicht möglich und realisierbar sein sollte- natürlich muß alles finanziert werden, aber wenn wir nicht ein neues Preissystem, daß eben den heutigen Möglichkeiten der Tänzer Rechnug trägt, finden, wirds über kurz oder lang keine Jam mehr geben, weils sich keiner mehr leisten kann.
Liebe Grüße, smily
Sexbomblaus
05. 08. 07, 12:58
mehr als andere aufs Geld schauen müßen(Studenten, Behinderte, Hartz IVler ...), spielen Zahlemann und Co.
Aus meiner persönlichen Erfahrung:
Studenten sind bei weitem nicht die armen Sä... als die man sie immer dar stellt. Als hier in BaWü die Studiengebühr eigeführt wurde kam von vielen meiner Komolitonen nur der Kommentar: Das sind doch nur 500 € pro Semester. Das tut doch nicht weh.
Es mag (wie in jeder Gruppe) auch einige Studenten geben, die jeden cent 3 mal umdrehen, aber die Masse ist es nicht.
Dann kommen die Harz IVler. Wie stellst du dir das vor? Kommt einer an die Registration und sagt: "Ich lebe auf Harz IV, ich zahle nur die hälfte." und man glaubt ihm das einfach oder muss da jeder seinen Harz IV- (besser gesagt ALG II-)Bescheid mitbringen?
Unabhängig von diesen beiden besonderen Gruppen: Man kann Preissysteme immer beliebig kompliziert gestalten. Aber die ultimative Gerechtigkeit bekommt man erst wenn jeder an der Registration seinen Lohsteuerbescheid vorlegt. Man muss Grenzen ziehen.
Irgendwo zeischen "Pauschal ein Preis für Alle" und "Idividualpreis nach vorlage des Steuerbescheides" liegt das Optimum. Und ich glaube mit Minderjährigen und Familien hat man zwei der finanziell schwächsten Gruppen unserer Gesellschaft bereits gefördert. Wenn ihr mal über 4 oder 5 Tarife raus geht, wird es einfach nur noch unübersichtlich.
Kai
Irgendwo zeischen "Pauschal ein Preis für Alle" und "Idividualpreis nach vorlage des Steuerbescheides" liegt das Optimum. Und ich glaube mit Minderjährigen und Familien hat man zwei der finanziell schwächsten Gruppen unserer Gesellschaft bereits gefördert. Wenn ihr mal über 4 oder 5 Tarife raus geht, wird es einfach nur noch unübersichtlich.
warum macht man es nicht wie bei der deutschen bahn?
wer früher bucht bekommt den günstisten preis.
ein konto ist schnell eingerichtet und wer ab erscheinen des flyers seinen eintrttspreis vorab überweist - natürlich mit deadline 10 tage vor beginn der jamb., der zahlt anstatt 15 nur 10 euro pro nase. alles was der tänzer mitbringen muss ist einen kontoauszug oder überweisungsbeleg.
vorteil, es fliesst vorab geld in die kasse des veranstalters und man hat eine anzahl an gästen (als minimum) die kommen.
nachteil: man benötigt zwei "kassen" eine davon mit laptop (das sollte nicht das problem sein) in welchem die vorabbucher erfasst sind.
bei specials im norden D's läuft das seit jahren erfolgreich, warum sollte das für eine jamb nicht gehen?
Die Sache mit den Badges halte ich für das lösbare Problem. einfach farbige Aufkleber auf die Badges und fertig.
Moin,
da würde ich allerdings dangles vorziehen. Denn auch das größte badge ist irgendwann "voll".
Gruß,
Florian
Hallo Florian,
Ich denke, Kai meinte, farbige Aufkleber direkt auf das Jamboree-Badge zu kleben, um den Status anzuzeigen.
@ all: auch für das Sprig-Jamboree 08 gibt es einen Vorverkaufsrabatt, der allerdings nicht so groß ist, wie jrw vorgeschlagen hat. :wink:
bei Voranmeldug bis 30.03.2008 13.- €uro statt Tageskasse 15.- €uro
Kinder bis 14 Jahre sind frei.
Grüßle Robert
bei Voranmeldug bis 30.03.2008 13.- €uro statt Tageskasse 15.- €uro
Kinder bis 14 Jahre sind frei.
Grüßle Robert
Ich hatte gerade Geburtstag...bin 13 geworden... :lol:
Glaubt mir garantiert kein Mensch... :oops:
Zur Preisgestaltung möchte ich meinen Senf nur dazu geben, weil ich in der glücklichen Lage bin, ohne Murren, mal eben 15 Taler an der >Tür< zu latzen.
Allerdings gestaltet sich ein Special-Besuch etwas anders, was das Finanzielle angeht.
100km Autofahren kostet momentan für mich runde 16 Euro.
Also mehr, wie der teuerste Eintritt!!! 8)
Ich habe vor einigen Wochen ein Limit gesetzt, woran ich mich vermutlich halten werde!
Ein Special-Besuch darf höchstens 25 Euro pro Kopf kosten, ohne Übernachtung!!!
I work hard for the money!...und muß eine Familie am kacken halten . :oops:
Wenn ich das Auto voll habe und die Fahrtkosten dementsprechend aufteilen kann, wird der Radius automatisch grösser. :wink:
Oder die Kosten geringer... :)
Eine Jamboree habe ich bisher nicht besucht.
Und ich weiß auch nicht, ob es für meine Person erstrebenswert ist, jemals eine Jamboree zu besuchen.
Specials in der Nachbarschaft und Club-Besuche sind da eher bei mir angesagt.
In einigen Wochen muß ich zu <Lehrgängen> in Rüsselsheim antreten.
Umliegende Clubs können sich schonmal auf Besuch freuen... :wink:
Hallo Beisammen,
auch ich möchte mich zu Preisgestaltungen äußern.
Zum Einen fände ich es gut, gestaffelte Preise für Mehrtagesveranstaltungen anzubieten. Nur das "wie" ist halt das Problem oder "wie zäume ich mein Pferd von hinten auf"
Dass es funktioniert, zeigen diverse Specials. Nur die Sache mit dem Aufwand müsste hier sehr gut überlegt sein (bei mehr als 800 Teilnehmern nicht soo einfach)
Ein Special-Besuch darf höchstens 25 Euro pro Kopf kosten, ohne Übernachtung!!!
das ist aber sehr niedrig gegriffen und ich denke, dass das ein Weg ist, der gastgebende Clubs schon an den Ruin treiben könnte und wird.
Rechne ich 8,00 Euro den Eintritt und 16,00 Euro Fahrtkosten, dann darf ich höchstens den gastgebenden Verein mit 1,00 Euro unterstützen, wenn ich bei ihm etwas zum Essen oder Trinken kaufe.
Wie bitte schön soll dass denn gehen?????
Und ich weiß auch nicht, ob es für meine Person erstrebenswert ist, jemals eine Jamboree zu besuchen.
Specials in der Nachbarschaft und Club-Besuche sind da eher bei mir angesagt.
Das ist zwar gut gemeint, für das weitere Bestehen von Jamborees (oder neuen Jamborees) mit Sicherheit nicht erstrebenswert
Gruß
Flo
hallo,
ich mach mal folgende rechnung auf:
besuch eines specials od. jamboree
fahrt je 250 km (bei 20 Euro/100km Campmobil) = 100 Euro
eintritt 2 x 10 - 15 Euro = 20 - 30 Euro
getränke (wasser) 2 x 5 x 2 Euro = 20 Euro
kaffee/kuchen 2 x 5 Euro = 10 Euro
essen 2 x 5 Euro = 10 Euro
afterparty 2 x 10 Euro = 20 Euro
macht also 180 - 190 Euro
klar kann man da sparen und sich selbst bewirtschaften, aber das ist wohl nicht im sinne des veranstalters, denn diese einnahmen sind meistens mit einkalkuliert.
und auf die flüssigkeitszufuhr kann auch nur bedingt verzichtet werden, die afterparty macht halt auch nur spaß wenn man nicht jedes getränk sich zweimal überlegen muss.
und dann haben wir schon den grund, warum immer weniger tänzer zu specials oder jams kommen.
meine these dazu:
die scene wird sich in den nächsten jahren noch mehr verändern
immer mehr tänzer sind fast nur noch in ihren clubs, die besucher der specials/jams werden nicht mehr über den "harten kern" wesentlich hinausgehen.
specials in den ballungsgebieten (rhein/main, münchen stuttgart etc) werden mehr besucher haben, aber nur weil die vielen clubs eben mehr tänzer haben die noch fahren und weil die distanzen nicht so weit sind.
also ich habe knapp 250 km nach dachau, ich war noch nie und werde auch nicht beim gsi.
da kann callen wer will, aber ich bin nicht bereit soviel geld für ein wochenende auszugeben.
dazu kommt dann noch, wenn du kein +/a1 od. > tänzer bist, hast du ja oft nicht so viel möglichkeiten zum tanzen.
ich habe das mal bei ein paar specials so durchkalkuliert und bin bei ein paar pausen und die bekommst du oft nicht so 100% in deckung mit dem zeitplan auf fast 2 euro pro tip gekommen.
also ich wundere mich nicht mehr, dass viele nicht mehr fahren.
aber ein rezept dagegen habe ich auch nicht, vielleicht ist das einfach das zeichen der zeit und square dance wird wieder mehr und mehr auf clubebene reduziert.
na ja wir werden sehen...
auf jeden fall wünsche ich trotz oder wegen allem den die zum fall round up fahren viel spaß
gruß manfred
Sexbomblaus
07. 08. 07, 17:01
Es war noch nie so und wahrscheinlich auch nicht kommen, dass Otto-Normal-Tänzer jedes WE 250 km auf Specials fahren kann. Und die Hälfte deiner Kalkulation sind Fahrtkosten!
Das einzige was man für Jambs. daraus ableiten kann ist sie möglichst Zentral oder alternierend in Ballungsräumen zu machen.
Ich kann aus deiner Klakulation nicht herauslesen, dass sich SD "auf Clubebene reduzieren" wird.
Sie zeigt eher dass die Staffelungsdiskussion wieder viel Wind um wenig ist. Da fahr ich für 100 Euro durch die Republik und ärgere mich weil ich die 1,50 für den Freitag auch noch am Samstag morgen zahlen muss?
Wenn ich die Route "verbrauchsoptimiert" fahre spare ich mehr an Benzingeld als ich durch eine Staffelung je gewinnen würde.
Jugend- und Familienpreise: OK. Aber die Tagespreise halte ich für viel Wind um wenig.
Kai
PS: @Manfred: Wo zahlst du bitte 5 Euro für Kaffee & Kuchen?
Ich oute mich als high-level-Schwein!
Für 15€ kann ich 3x nach Aalen zum A2-Tanzen fahren! Dort sind auch Leute, die ich treffen will. Das war für mich früher überhaupt der Hauptgrund für eine Jamboree. Die Leute - nicht irgendein dahergelaufener Super-Caller. Aber seit ich nicht mehr so verrückt beim SD bin, kenn ich nur noch Leute aus der Umgebung, und für die muß ich nicht auf eine Jamb fahren.
Das Programm ist (für mich) mies, die Preise überzogen, soll hingehen wer will.
Ich will nur nicht, daß eine Jamb Miese macht, das würde doppelt auf die high-level-Tänzer gehen, die eh nichts von einer Jamboree haben - außer natürlich im MS Students schubsen!
Ich fordere eindeutig High-level (ab A?) als eigenständige Sparte in der EAASDC aufzunehmen!
Für ECTA: RD Convention, Clogging Convention, LineDance Convention, OldStyle Convention, SD Convention, SD HighLevel Convention bitte!!
Heutiges high-level-tanzen hat nichts mehr mit SD zu tun! Also schmeißt das bitte nicht immer in einen Topf und unterstützt uns bitte genauso wie andere Randgruppen innerhalb der EAASDC.
rgds JoE
zum thema kaffee + kuchen:
2 x kaffee je 2,20 euro = 4,40 Euro
2x torte je 2 Euro = 4 Euro
also gut "nur" 8,40 nicht 10
hab ich einfach aufgerundet
also 1,60 gespart = 10 km mehr fahren können
Sollte jemand mit meiner selbst auferlegten Kostengrenze ein Problem haben, kann ich leider nicht weiterhelfen. :(
Meine Rechnung geht nur auf, wenn mein Auto mit 4 Tänzern zu einem Special fährt und die Spritkosten geteilt werden.
Wenn der Tagespreis 10 Euro beträgt, bleiben 15 Euro pro Kopf für Sprit übrig, wären also 60 Euro für Sprit.
Damit komme ich momentan ca. 400km weit, wäre also ein Umkreis von 200km.
Ich fahre gerne Auto und habe wirklich keine Probleme damit lange Strecken zu fahren. Aber 200km fahren, 6 Stunden tanzen, ...und dann wieder 200km zurück zu fahren...macht nicht wirklich Spaß! :cry:
Da bleibe ich lieber in der Region, maximal 150km für eine Strecke und weiter liegende Clubs und Specials verbinde ich dann mit einem Kurzurlaub.
1 Woche Campingplatz und dann jeden Abend tanzen gehen. :wink:
Dann ist der Kostenfaktor jedenfalls überschaubar und der Spaßfaktor dementsprechend höher. :lol:
Ich bin auch eher der spontane Typ, der sich nicht festlegen kann.
Erstens macht mir regelmässig die Arbeit einen Strich durch die Rechnung, zweitens mag ich mich nicht schon einige Wochen im Vorraus festlegen, ob ich wirklich Lust habe auf einem Special zu tanzen!
Wenn die Woche hart war, habe ich garantiert keinen Drive um am Sonntag das Tanzbein zu schwingen...da lege ich lieber meine Beine hoch und genieße die Sonne. :)
Daher zahle ich lieber 2-3 Taler mehr an der Tageskasse, wie im Vorfeld den reduzierten Preis zu zahlen und dann doch nicht hingehen zu können!
Ausserdem halte ich mir dabei immer die Option frei: Wetter gut, Gartenarbeit!
Wetter schlecht: keine Gartenarbeit möglich, also tanzen gehen... :lol:
Zur Preisgestaltung von Specials...würde ich immer den Grundpreis niedrig halten und versuchen über die Getränke ein paar Euros zu verdienen.
Die Masse muß es bringen...und bei hohen Eintrittsgeldern kommt nicht die Masse, sondern eher nur die Tänzer, die eh immer da sind. :oops:
Sexbomblaus
08. 08. 07, 09:51
@ JoE: Ich kann nur für Programme bis A1 sprechen. Mehr tanze ich nicht. Aber bis dahin ist es für mich sehr wohl Squaredance. Die Schwerpunkte sind etwas verschoben, aber es ist und bleibt Squaredance.
@ Manfred: 2,20 Euro für ne Tasse Kaffee? Das finde ich heftig.
@ Chris: Wenn ein Club versucht den Eintritt niedrig zu halten und dafür einen "Bewirtungs-Gewinn" mit einzukalkulieren kommen wieder die Selbstversorger. Dann kannst du deine ganze Kalkulation in die Tonne treten. Die werden auch immer dreister. Bei den Rebläusen versuchen wir das ja immer. (Ansonsten ließe sich bei den Callern kein Eintrittspreis von 10 Euro halten.) Aber jedes Jahr bringen mehr Leute ihre eigenen Getränke mit und unsere Kassiererin schaut in die Röhre.
Wenn der 7 Schwaben irgendwann mal 15 Euro kostet dürft ihr euch bei diesen Tänzern bedanken.
Analog wäre es wahrscheinlich auch bei Jamborees. Unabhängig davon wurde bereits mehrfach erwähnt, dass Eigenbewirtung nicht in allen Hallen möglich ist.
Kai
hallo kai,
keine tasse, sondern pot natürlich
aber das kostet der kaffee dann schon mal
Hallo Kai! :)
Ich bin ein sehr bequemer Tänzer. Wenn es nicht sein muß, trage ich keine Wasserflaschen durch die Gegend sondern kaufe sie vor Ort. Wenn es denn möglich ist. :)
Oft wird ja bei Club-Besuchen intern Getränke angeboten...manchmal aber auch nicht. Da habe ich immer ein paar Flaschen Wasser im Auto. Wenn aber Getränke vor Ort angeboten werden, kaufe ich mein Wasser im Saal. :)
Ist in meinen Augen nicht mehr wie Sache!!! :wink:
Special-Eintrittspreis...ist natürlich ziemlich problematisch, weil man nie weiß, wieviel zahlende Tänzer denn nun wirklich kommen. :(
Wenn man die Kosten genau kennt, Caller, Saalmiete, Endreinigung etc. ... kann man einen Preis berechnen mit der Zahl 100. 100 zahlende Gäste.
Zusätzliche Einnahmen durch Werbung, Sponsoren, Stand-Miete für SD-Kleidungsanbieter etc. fliessen ebenfalls in die Rechnung ein.
Wenn man weiß, daß mehr Gäste kommen, erfahrungsgemäß, kann man das Spiel eben mit 200 zahlenden Gästen kalkulieren.
MUSS man Gewinn machen? Kann man einen kleinen Verlust verschmerzen? :roll:
Da muß der Club vorher in seine Kasse gucken und dementsprechend handeln.
200 zahlende Gäste a 10 Euro sind 2000 Taler...da kommt man schon eine ganze Ecke weiter!
Hallo alle zusammen,
ich unterbrech ja nur ungern, aber ich würde gern noch ein paar Meinungen um eigentliche Thema, nämlich die Staffelung der Eintrittspreise ( wenns nach mir gehen würde nach Tagen) bei einer Jamboree haben- was ist direkt der Grund, dies abzulehnen?
Und eine Frage beschäftigt mich auch noch nach einigen Statements (an alle, die schon mal eine Jam organisiert haben): wie läuft das mit der Finanzierung- muß man wirklich in Vorleistung gehen??? Das kann ich mir speziell bei kleinen Clubs so gar nicht vorstellen, mal eben paar hundert Taler für ne Halle oder sonst was auf den Tisch zu legen???
Liebe Grüße, smily
ich unterbrech ja nur ungern, aber ich würde gern noch ein paar Meinungen um eigentliche Thema, nämlich die Staffelung der Eintrittspreise ( wenns nach mir gehen würde nach Tagen) bei einer Jamboree haben- was ist direkt der Grund, dies abzulehnen?
bei vielen der mehraufwand. obwohl es wirklichso ist, dass ein farbiger punkt aufeinem badge ohne probleme machbar wäre, somit wäre eine staffelungohne probleme möglich.
Und eine Frage beschäftigt mich auch noch nach einigen Statements (an alle, die schon mal eine Jam organisiert haben): wie läuft das mit der Finanzierung- muß man wirklich in Vorleistung gehen???
nein. eaasdc schiesst geld vor - zumindest war dies in kuchen (99) der fall.
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