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13. 03. 07, 09:00
Hallo,

wie hat es Euch am Spring Jamboree gefallen?

Was mich gestört hat, waren die z.T. doch weiten Wege - ich weiß von Callern, die Samstag von der Bahnhofshalle zur Stadthalle mußten! Das ist zum Gehen denkbar ungeeignet... Da wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, ein 2-Hallen-Konzept aufzustellen: Ankenhalle und Schwimmbadhalle...

Die Getränkepreise hatten es auch in sich: für die kleinen Flaschen 1,30 (Wasser) bzw. 1,50 (alles andere). Solche Preise kenne ich sonst, wenn Hallen bewirtschaftet sind - aber hier hat das ja der Klub selbst gemacht. Meiner meinung nach wäre auch bei einem Preis von 1,- noch ein guter Aufschlag auf den Einkaufspreis gewesen - den Tänzern gegenüber wäre es aber fairer gewesen...

Ein supertolles Erlebnis hatte ich auch: Samstag in der Bahnhofshalle - Kenny Reese und Dave Preskitt gemeinsam auf der Bühne. Ich empfand dies als den schönsten Tip, den ich seit langem gehört habe - zwei "Urgesteine" des SD, die das gemacht haben, was mir am SD gefällt: sie ließen die Tänzer tanzen. Gut gekleidet auf der Bühne, schöne Kombinationen, wundervoller Flow, zwei klasse Stimmen, ein schöner Singing Call, kein Firlefanz - das war für mich Callen "guten alten Schule"! Traurig für mich, daß ich den Tip "nur" hören, aber nicht mittanzen konnte (ich war zu spät wegen eines Meetings davor) :cry:

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Laser
13. 03. 07, 13:52
Ja, es waren schon klasse Caller zu hören.
Wie Thom schon sagte, Kenny und Dave.
Auch Kenny und Jürgen waren spitze.
Und auch Jürgen solo (aufgrund der Heiserkeit von Lorenz)
Thom habe ich leider nicht gehört, da ich Sonntag nicht mehr da war.

Was mich aber gestört hat, war die Tatsache, daß sich diese Jamboree so auf einen Caller konzentriert hat.
Kann man da nicht (von Seiten ecta oder eaasdc?) darauf achten, daß eine größere Auswahl besteht? Ich meine, wenn man schon die Möglichkeit hat, die besten Caller aus halb Europa zu präsentieren?
Wie andere auch, bin ich (bekanntermaßen) kein Fan dieses Callers - und hatte kaum eine Möglichkeit ihm zu "entkommen".
Auch ist er ja eher örtlich eine Bekanntheit, also nicht unbedingt ein Zugpferd für Tänzer aus anderen Gegenden Deutschlands.
Mal so als Anregung...


rgds JoE

Sexbomblaus
13. 03. 07, 14:20
@Joe

Ich bin auch nicht gerade FAN dieses Callers. Aber ich bin dagegen dass man den Veranstalter zu sehr einengt.
Das Jambprogramm is so schon auf Grund von Guidelines & Traditionen einggengt genug.

Kai

13. 03. 07, 14:34
Was mich aber gestört hat, war die Tatsache, daß sich diese Jamboree so auf einen Caller konzentriert hat.
Kann man da nicht (von Seiten ecta oder eaasdc?) darauf achten, daß eine größere Auswahl besteht? Ich meine, wenn man schon die Möglichkeit hat, die besten Caller aus halb Europa zu präsentieren?
Die Bestellung der Caller/Cuer liegt am Veranstalter also dem Verein, der die Jamboree ausführt.
EAASDC und ECTA überprüfen lediglich, ob die Caller/Cuer den Vorgaben der Jamboree-Guidlines entsprechen (beispielsweise aktives Mitglied in ECTA)
Wenn aber die Caller/Cuer auf einer Jamboree lediglich von einer Person ausgewählt werden und nicht von allen Mitgliedern, da kann es zu solchen Auswüchsen geben: man schafft sich sein eigenes Denkmal.
Es gibt mit Sicherheit genügend Potential in ECTA, auch andere Calle/Cuer zu holen, aber jeder Jamboree-Veranstalter meint, die ander Jamborees mit "Top-of-the-Bests" toppen zu müssen.
Oder der Organisator muß sich bei den engagierten Callern "Liebkind" machen, um sich zu beweisen :twisted: wie "gut" er/sie ist
Ansonsten ist die Jamboree in der Rubrik teuer und weite Wege einzuordnen. Die sehr unglückliche Verkehrslage des Veranstaltungsortes und außerhalb von einer größeren Stadtansiedlung tat sein übriges
Aber immerhin ein "Erfahrungswert" mehr
Gruß
Florian

smily
13. 03. 07, 14:56
Hallo alle zusammen,

zum Thema Auswahl an Callern muß aber gesagt werden, daß wohl deutlich mehr Abwechslung geplant war, aber der eine oder andere Caller aufgrund verschiedenster Dinge ausfielen (man nehme nur J.Rühenbeck, M.Gensberger, T.Bressink...) Also tut dem Veranstalter nicht unrecht in dieser Hinsicht- sie haben sicher ihr möglichstes versucht.

Liebe Grüße, smily

Sexbomblaus
13. 03. 07, 15:42
Ihr möglichstes Versucht?
1. waren von anfang an wenig Leader auf dem Programm. Das hat beim Ausfall einiger Leader erst das Problem ergeben.
2. Waren nicht alle Ausfälle "höhere Gewalt".
3. Waren einige Ausfälle schon länger vorher bekannt. Da wären Nachnominnierungen drin gewesen.
4. erklärt dass noch immer nicht warum ein Caller die Ausfälle kompensieren musste und damit quasi "omnipräsent" war.

Zum Thema "Top-of-the-bests":
Ich fand das ursprüngliche Programm eigentlich ganz ausgewogen an bekannten & neuen Namen. Nur eben ingesamt von anfang an wenige Leader.

smily
13. 03. 07, 16:07
Hallo nochmal,

hast Du mal den Veranstalter gefragt, warum nicht mehr Leader "geordert"waren?Warum besagter Caller so überpresent war? Ich denke, er hat eben nur versucht, das Programm am Laufen zu halten, weil andere nicht konnten/wollten.
Auch wenn es nicht 100%ig zum Thema passt, aber nachdem, was man so hört und was dieses Programm mehr oder weniger beweist ist es doch schon auch so, daß manche Caller nicht viel von Einsätzen auf Jams halten oder halt schon ausgebucht sind, was alles in allem dann Nachnominierungen schon sehr schwierig macht.

Gruß smily

Sexbomblaus
13. 03. 07, 16:34
Moment. Einige Absagen des Ursprünglichen Programms waren schon seit über 6 Monaten bekannt! Das nenne ich ausreichend Zeit. Auch haben nur wenige Leader andere Events, denn im EAA-Land gibt es keine anderen Specials am Jamboree WE.

Ich gebe dir sicher Recht, dass er an diesem WE mit großem Einsatz das Programm am Laufen gehalten hat.
Ich meine nur, dass dieser Einsatz bei ausreichender Planung nicht in dem Maße notwendig geworden wäre. (Sicher, neerkältung kann niemand vorplanen)

Kai

smily
13. 03. 07, 18:07
Hallo zusammen,

zeitlich gesehen ist das sicher richtig, bleibt die Frage, ob es da überhaupt noch jemanden gab, der hätte einspringen können- wie ich schon sagte, ist die Bereitschaft und das Können-Wollen doch immer weniger verbreitet, da es nicht mehr nur ein "Ehre" ist, auf einer Jam z.B. zu callen sondern mehr ein nicht unerheblicher Aufwand an Zeit und Geld, da es ja bekanntlich nichts für einen Auftritt gibt.
Ich könnte mir vorstellen, daß sich besagter Caller nicht unbedingt freiwillig diesem Streß ausgesetzt hat und nachnominiert hätte. Ich weiß z.B. von Problemen, die er hatte, überhaupt jemanden fürs C zu finden als da jemand ausfiel- sicher macht das nicht jeder, aber da zeigt sich schon, daß das mit dem Ersatz nicht so einfach war wie man annimt.

Liebe Grüße, smily

Sexbomblaus
13. 03. 07, 18:18
Gut. Für C lasse ich diesen Einwand gelten. Aber im MS und Plus gibt es so viele Caller hier in der Region. Da hätte bestimmt noch einer Möglichkeit ergriffen.
Aber ich gebe zu dass ich nicht weiß wen er alles gefragt hat und wen nicht. Daher ("in dubio pro reo") gehen wir davon aus, dass er tatsächlich versucht hat Caller zu bekommen.
Dann stellt sich die Frage warum auf dem Cemnitzflyer viele Caller der Stuttgarter Region stehen, aber für eine Jamb in Kuchen nicht zur Verfügung stehen.

Kai

13. 03. 07, 18:35
Aber ich gebe zu dass ich nicht weiß wen er alles gefragt hat und wen nicht. Daher ("in dubio pro reo") gehen wir davon aus, dass er tatsächlich versucht hat Caller zu bekommen.
in so einem Falle, sollte und muß sich kein Veranstalter die "Hacken" ablaufen. Rechtzeitig an ECTA gemeldet (also nicht 5 Minuten vorher) wäre sicherlich der eine oder andere Caller gekommen und hätte den Job übernommen. Aber vielleicht wollte der Clubcaller des JambVeranstalters nicht, wer weiß?

Dann stellt sich die Frage warum auf dem Cemnitzflyer viele Caller der Stuttgarter Region stehen, aber für eine Jamb in Kuchen nicht zur Verfügung stehen.
Vielleicht kennen die die Schwaben noch nicht :lol:
Nein, ich denke, dass der dortige Veranstalter einfach andere Namen auf der Bühne will und wer fährt denn schon con Chemnitz zu einem Special nach Stuttgart.
Caller für andere Programme außer MS zu finden wird sicherlich schwierig sein.

Auch haben nur wenige Leader andere Events, denn im EAA-Land gibt es keine anderen Specials am Jamboree WE
Eben, dass sehe ich so auch, es fand ja keine andere Veranstaltung statt, oder doch.
Wer Böses ahnt
Gruß
Florian

Daniel D.
13. 03. 07, 22:43
Hallo,

ich konnte nur am Samstag zur Jamboree. Außerdem musste ich bis 14.00 Uhr arbeiten, war dann also erst um 15.30 Uhr bei der Jamboree. Kaum zu glauben aber wahr, ich musste dennoch 15 € Eintritt zahlen.
Also mal ehrlich, ich fand dies etwas unverschämt. Für einen Tag 15€ ist eindeutig zu viel! Wenn ich das ganze Wochenende dort gewesen wäre, dann wäre der Eintritt ok, aber nicht, wenn ich nur an einen Tag dort bin.
Ich denke, den Preis hätte man staffeln können, wäre fairer gegenüber denen gewsesn, die nur einen Tag auf der Jamboree waren.
In Zukunft werde ich mir vorher die Eintrittspreise genauer anschauen, und unter Umständen auf solchen Specials/Jamborees mit solch unverschämten Eintrittpreisen nicht mehr tanzen.

Gruß
Daniel

13. 03. 07, 23:20
Ihr möglichstes Versucht?
1. waren von anfang an wenig Leader auf dem Programm. Das hat beim Ausfall einiger Leader erst das Problem ergeben.
2. Waren nicht alle Ausfälle "höhere Gewalt".
3. Waren einige Ausfälle schon länger vorher bekannt. Da wären Nachnominnierungen drin gewesen.
4. erklärt dass noch immer nicht warum ein Caller die Ausfälle kompensieren musste und damit quasi "omnipräsent" war.

zu 1: stimmt nicht - das progamm war ausgewogen.
zu 2: stimmt, doch diese wurden rechtzeitig vorher kompensiert.
zu 3: stimmt, auch diese wurden kompensiert wo immer möglich.
zu 4: weil der MC einer jamb erst wissen muss:

a) welcher caller callt denn plus, a oder gar c?
b) welcher caller wäre denn bereit und von der vorbereitung her in der lage zusätzlich programm zu machen und ist aktives ecta mitglied?
c) wo finde ich diesen caller jetzt gerade und hat er die erfahrung sich quasi ohne vorbereitung einem programmpunkt zu stellen?

und überhaupt, es sind caller ausgefallen teilweise am donnerstag VOR der jamboree, einer erst am samstag nachmittag - was hätte ulli denn machen sollen? er war einzig und allein bemüht das programm am laufen zu halten, indem er viele caller fragete, viele "nein danke" bekam und den rest eben dann selbst machte - ulli hat einen super job gemacht, ebenso alle die, die programm punkte einzelner nicht anwesender oder erkrankter kollegen mit gecallt haben - dafür DANKE ULLI für einen super job und DANKE an alle kollegen.

jürgen r. weissenborn

smily
13. 03. 07, 23:30
Hallo alle zusammen,

ich denke auch, daß besagter Caller sein Bestes getan hat, um die Veranstaltung zu etwas Besonderem zu machen und den Tänzern etwas zu bieten. Man redet sich immer leicht, wenn man nicht betroffen ist- aber es sind alle aufgerufen, die immer nur das sehen, was eben nicht so 100%ig gut gelaufen ist oder grundsätzlich alles besser wissen, selbst so eine Veranstaltung mit allen Widrigkeiten, die so passieren können, auf die Beine zu stellen. Glaubt mir, der eine oder andere wird dann sicher anders denken.
Gabs denn eigentlich auch irgendwelche Punkte, die Euch gefallen haben, woran sich andere Clubs ein Beispiel nehmen könnten? Dies hier soll ja auch dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen oder?

Liebe Grüße, smily

Laser
14. 03. 07, 00:56
Nunja, ich habe hier noch das Original-Programm, da steht Ulli für 10 Stunden drauf...Aber selbstverständlich respektiere ich die Leistung von Ulli, daß er eingesprungen ist, nachdem caller ausgefallen sind. Ich habe schließlich auch keine Ahnung, ob und wer gefragt wurde, ob er einspringen könnte und was derjenige geantwortet hat.
Und ohne jetzt diese Caller abwerten zu wollen, von ihrem Können gesehen,
stehen doch auch sehr viele Caller für viele Stunden im Programm, die z.B. in Norddeutschland wenig bis nicht bekannt sind und somit auch keine Zugpferde sind.

Positiv fand ich z.B. das Tanzen auf der Afterparty, auch wenn ich diesmal gar nicht getanzt habe (bin auch nicht mehr der Jüngste).
Auch die Aufteilung auf 4 Hallen fand ich gut, da man sich ansonsten gegenseitig auf die Füße getreten wäre - aus der Not eine Tugend gemacht.
Das get_together am Samstag wurde kritisiert, ich finde: beibehalten! Manche Leute hat man ja den ganzen Tag nicht gesehen :)


rgds JoE

Sexbomblaus
14. 03. 07, 09:14
@Daniel,
Das mit der Preisstaffelung wird bei jeder Jamb kritisiert. Aber es gibt einen gültigen Beschluss der MV der EAASDC, keine Staffelung auf Jambs einzuführen. Damit sind Board und Veranstalter die Hände gebunden.

Kai

Daniel D.
14. 03. 07, 15:22
@Kai

Also so was ist einfach unverschämt. Werde mich mal bei EAASDC mal melden.
Wenn die nächste Jamboree auch wieder so teuer wird, dann wundert es mich bald nicht mehr, wenn die Besucherzahlen zurückgehen. :x
Eine Familie mit 2 Kindern (z.B. 17 Jahre alt) zahlt dann also 60€ ! Aber wehe die Familie bringt ihr eigenes Essen und Trinken mit, dann gibt es gleich wieder ärger! :twisted:

Aber ich muss auch mal was positives sagen. Der Samstag Abend zusammen in einer Halle war super. Jeder hatte doch seinen spaß. Ich selbst bin nach C1 zum Ms gegangen und es hat mir spaß gemacht.


Gruß
Daniel

Sexbomblaus
14. 03. 07, 15:39
Einer Ermäßigung für Jugendliche steht nichts im Wege. Nur die Staffelung nach Tagen hat die MV abgelehnt.
So ist mein Kenntnisstand.

Daniel D.
14. 03. 07, 15:52
@Kai

Ich habe mal den Presi der Eaasdc eine mail geschrieben.
Mal schauen was er dazu sagt.

Werde es dann hier veröffentlichen.

Gruß
Daniel

OliPa
14. 03. 07, 20:19
und überhaupt, es sind caller ausgefallen teilweise am donnerstag VOR der jamboree, einer erst am samstag nachmittag - was hätte ulli denn machen sollen? er war einzig und allein bemüht das programm am laufen zu halten, indem er viele caller fragete, viele "nein danke" bekam und den rest eben dann selbst machte
das ist aber ein Schmach. Ist denn sowas möglich oder gar nötig????

- ulli hat einen super job gemacht, ebenso alle die, die programm punkte einzelner nicht anwesender oder erkrankter kollegen mit gecallt haben - dafür DANKE ULLI für einen super job und DANKE an alle kollegen.
Wenn man sich so arrangiert und engagiert dann sollte man hier wirklich den Caller loben.
Warum hat er denn nicht vorher sich umgesehen und gegebenfalls "Reserven" eingeplant? Oder wollte er niemanden anderes?
Gruß
Olivia

OliPa
14. 03. 07, 20:26
Das mit der Preisstaffelung wird bei jeder Jamb kritisiert. Aber es gibt einen gültigen Beschluss der MV der EAASDC, keine Staffelung auf Jambs einzuführen. Damit sind Board und Veranstalter die Hände gebunden
Dieses Thema wurde schon des Öfteren diskutiert, auch hier im Forum.
Bis heute hat niemand auch wirklich eine gute Idee gehabt. Sei es bei der Presigestaltungsart, der Durchführung und auch der allgemeinen Akzeptanz.
Nicht einmal diejenigen, die das "anprangern" sind tatsächlich bereit, hier mitzuwirken.
Wenn man denn tatsächlich hier etwas tun will, müsste man zunächst schauen, wann die meisten Tänzer anwesend wären. Das ist der Samstag zur Zeit. Also müsste die komplette Kalkulation auf den Samstag gelegt werden.
Bei einer Grundkalkulation der Hallen von 2000 Euro (wenn überhaupt so günstig) müssten minimum 500 Tänzer 20,00 Euro zahlen
Denn Freitags habe ich höchstens 300 anwesende Tänzer und Sonntags ist man doch noch fro, 200 Tänzer auf er Jamboree zu finden (außer dem Veranstalter, ECTA-Board und EAASDC-Board)
Gruß
Olivia

Sexbomblaus
15. 03. 07, 08:54
Es ist immer die Frage mit wie vielen Leuten du wann kalkulierst.
Es gibt Jambs mit 1500 Tänzern. Diese Jetzt hatte nur 600 (zahlende).
Da kannst du je nach Kalkulation den Preis halbieren oder verdoppeln.

Kai

15. 03. 07, 09:56
[quote]und überhaupt, es sind caller ausgefallen teilweise am donnerstag VOR der jamboree, einer erst am samstag nachmittag - was hätte ulli denn machen sollen? er war einzig und allein bemüht das programm am laufen zu halten, indem er viele caller fragete, viele "nein danke" bekam und den rest eben dann selbst machte
das ist aber ein Schmach. Ist denn sowas möglich oder gar nötig????

- ulli hat einen super job gemacht, ebenso alle die, die programm punkte einzelner nicht anwesender oder erkrankter kollegen mit gecallt haben - dafür DANKE ULLI für einen super job und DANKE an alle kollegen.
Wenn man sich so arrangiert und engagiert dann sollte man hier wirklich den Caller loben.
Warum hat er denn nicht vorher sich umgesehen und gegebenfalls "Reserven" eingeplant? Oder wollte er niemanden anderes?
Gruß
Olivia[/quote:1sxioleb]

nun, wer immer schon mal eine jamboree veranstaltet hat, der weiss, dass es nicht immer leicht ist, caller (leader) für die jamb zu bekommen.
das liegt daran, dass es für leader eine "good will tour" ist - sprich es gibt weder fahrtgeld, noch gage noch sonst eine entschädigung. somit ist es schon aufwendig genug caller für das programm zu bekommen, an eine art "ersatz staff" braucht man da erst nicht denken.

ich war auf dieser spring jamboree live und in farbe dabei als ulli nach ersatz suchte - und ich habe gehört wer ja und wer nein sagte - und ich würde keinem einen vorwurf draus machen wollen, wenn er/sie ablehnt.
ich habe im vorfeld ulli unterstützt bei der suche nach callern, die pöltzlich nicht mehr kommen konnten - speziell für's c. und was war das ende vom lied? man hat endlich einen caller der einspringen will, dann sagt ecta "aber nur wenn du vorher auf ein meeting kommst und deinen status aktiv erhältst!" etc.

und die caller die abgesprungen sind haben dies bestimmt nicht "einfach so gemacht", jeder hat seinen guten grund: einer hatte einen todesfall in seinem bekanntenkreis, einer in seiner familie, ein weiterer war erkältet - nein, ulli ist kein vorwurf zumachen.

ulli, michael mühlhauer und ich haben die programmpunkte so gut es ging gefüllt, damit das programm lief - der tänzer hatte zu jedem zeitpunkt in jedem programmteil mind. einen caller.

daher again, super job ulli!

jürgen r. weissenborn

Silke Wilhelm
15. 03. 07, 14:46
Hallo Daniel,

zu dem Thema Preisstaffelung an Jamborees wurde ja schon gesagt, dass es pro Tag auf Beschluss hin der MV keine Staffelung gibt.

Am Fall Round up 2007 beträgt der Preis pro Person 13 €, für Familien gibt es einen Familienpreis von 35 €.
Denn bei den 3 Clubs, die das Fall Round up ausrichten, gibt es auch Familien, die dieses Problem kennen. Daher waren wir uns auch schnell einig, dass es für Familien günstiger sein muss.

Denn Flyer dazu kannst Du Dir unter www.fru2007.de (http://www.fru2007.de) gerne anschauen.

Gruß

Silke

16. 03. 07, 01:16
Hallo zusammen,

es gibt sicher viele Gründe, warum bei dieser SJ so viele Tänzer nicht gekommen sind.
Am Programm für die Masse - und das sind wohl immer noch die MS-ler ( oder sind es mittlerweile die Plus-Tänzer? ) kann es nicht gelegen haben, auch nicht - zumindest aus meiner Sicht - an den Callern, die auf dem ursprünglichen Programm standen, auch nicht an den tatsächlich aktiven.
MS war von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag durchgehend im Angebot. Und das können doch alle oder sollten es zumindest können, auch die Ax und Cx-Tänzer.
Meiner Meinung nach kommt es bei einer Jamboree doch hauptsächlich darauf an, dass sich die SDer und auch die anderen Sparten der EAASDC bei einem gemeinsamen Event treffen können um gemeinsam zu tanzen oder auch nur miteinander zu reden, gerade auch weil man sich vielleicht ein wenig "aus den Augen verloren hat", weil manch einer beim MS oder Plus "stehen" geblieben ist, der andere aber in der Zwischenzeit schon bei Ax, Cx, Round oder gar Clogging gelandet ist.
Für die "High-Level"-Tänzer gibt es zusätzlich spezielle Veranstaltungen, z.B. IPAC, wo diese unter sich sind. Dies soll keinesfalls eine Kritik an diesen Veranstaltungen oder den A- und C-Tänzern sein, da es bei normalen Specials nicht immer Gelegenheit zum Tanzen in diesen Programmen gibt und auch diese Tänzer ein Recht darauf haben, in ihrem Level ohne größere Unterbrechungen durchtanzen zu können.
Vielleicht fahre ich ja auch selbst zur IPAC, wenn auch "nur" zum Plus.

Mir ist besonders aufgefallen, dass Tänzer aus ganzen Regionen gefehlt haben, abgesehen von ein paar Ausnahmen. Auch wenn ich noch nicht lange in der Szene aktiv bin, kenne ich doch mittlerweile schon sehr viele, zumindest vom Sehen ( ich habe ein überdurchschnittlich gutes Personengedächtnis). Von den Anwesenden 600 sind mir mit Sicherheit die Hälfte - also ca. 300 - schon mal über den Weg gelaufen. Ich kenne aber mindestens genau so viele andere, die einfach nicht da waren, warum auch immer.

Ich muss Daniel recht geben, dass der Einheitspreis von 15€ für viele zu hoch und daher abschreckend ist, wenn sie nur an einem Tag kommen können.
Für mich selbst war der Preis ok, weil ich Samstag und Sonntag da war und an diesen beiden Tagen theoretisch fast 16 Stunden hätte tanzen können.
Die Round-Tips am Samstag Abend und beim Farewell-Dance am Sonntag haben mich persönlich als "noch nicht" RDer nicht gestört, sondern waren mir eher zur Erholung meiner strapazierten Füße willkommen.

Das Argument, dass der Einheitspreis in einer MV beschlossen wurde, zählt für mich nicht. Die Mitglieder der EAASDC, die das einmal beschlossen haben, sind ja nicht alle Tänzer, sondern die anwesenden Vertreter der Mitgliedsclubs, ggf. noch mit einer Vollmacht anderer Clubs, die keinen Vertreter hinschicken konnten, ausgestattet.
Der Einheitspreis gehört unbedingt auf den Prüfstand. Die Beschlüsse der MV der EAASDC sind doch kein "Dogma" und können meiner Ansicht nach durchaus von dem gleichen Gremium auch wieder "über den Haufen geworfen" werden, wenn sich herausstellt, dass ein Beschluss sich als ein Irrtum entpuppt hat.

Doch nun genug der Erklärungsversuche und Kritik.

Mir hat die SJ in Kuchen sehr viel Spass gemacht trotz kleinerer Unzulänglichkeiten.
Ich danke allen Callern für ihr Engagement, gerade auch weil einige wegen der Ausfälle "über Gebühr" in Anspruch genommen wurden. Dies gilt insbesondere auch für die New Voices, auch wenn noch nicht alles perfekt war. Es gehört schon viel Mut dazu, für eine größere Anzahl meist "clubfremder" Tänzer zu callen.

Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der veranstaltenden Clubs, den Staufen Knights und den Coconuts, die - weil relativ kleine Clubs - selbst kaum zum Tanzen gekommen sind. Da können sich wesentlich größere Clubs, die sich wegen der mit der Ausrichtung einer solchen Veranstaltung verbundenen nicht unerheblichen Arbeit gerne davor drücken, eine dicke Scheibe abschneiden. Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese beiden Clubs relativ kurzfristig als Veranstalter eingesprungen sind, nachdem der ursprünglich vorgesehene Veranstaltungsort wegen Sperrung einer der vorgesehenen Hallen ausgefallen war.

Ich hoffe, dass beim Fall Round Up und der nächsten Spring Jamboree wieder mehr Tänzer kommen. Viele habe ich doch sehr vermisst.

Bis bald in einem Square

16. 03. 07, 07:46
Ich muss Daniel recht geben, dass der Einheitspreis von 15€ für viele zu hoch und daher abschreckend ist, wenn sie nur an einem Tag kommen können.

Hallo Hans,

da stellt sich nun wieder die Frage: müssen 4 Hallen sein, noch dazu wenn sie so weit auseinander liegen? Du schreibst sehr schön, daß es inzwischen viele Veranstaltungen gibt, die speziell auf High-Level Tänzer ausgelegt sind. Somit besteht keine Notwendigkeit, diese hohen Levels auch an Jamborees anzubieten - insbesondere da A und C Tänzer ja auch noch MS tanzen können (sollten :lol: :lol: :lol: )

Werden aber statt vier Hallen z.B. nur zwei genommen (was für die 600 Tänzer, die da waren, dicke gereicht hätte), so sinken die Kosten und somit die Eintrittspreise! Das wäre weitaus mehr wert als A und C auf einer Veranstaltung, die per Definition dem Treffen der Tänzer dienen soll - was nicht passiert, wenn sich die High Level Tänzer 10 bis 15 Minuten entfernt "zurückziehen" - dann trifft man sich ja nicht einmal mehr bei der Getränkebestellung (wie das z.B. in Dachau noch der Fall ist).

Weniger ist manchmal mehr - und ich bin auch hier der Meinung, daß Qualität vor Quantität stehen sollte...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Sexbomblaus
16. 03. 07, 09:37
@Hans,
Natürlich ist der Beschluss kein Dogma. Er erklärt nur warum die, die das alles besprochen haben (Veranstalter & EAASDC-Board) es nicht ändern konnten. Dazu brauchen wir einen Antrag zur MV, Der muss rechtzeitig in der Bulle stehen, und dann natürlich einen Beschluss der MV.
Es waren diesmal keine 100 Vereine auf der MV vertreten. Wenn ihr (bzw. eure Clubs) nicht kommt könnt ihr euch nachher auch nicht beschweren wenn die Abstimmung zu euren ungunsten war.

@Thom,
Ich sehe das ganze zweischneidig.
Natürlich ist unser "Haupt-"programm MS. Das sollte jeder SDer können. Aber: Wenn du sagst ich mach MS, RD &Clogging (als übertriebenes Beispiel), dann wirst du bald Jamborees mit 400 Leuten haben.
Wir wollen doch die Jamborees interessant machen. Wir wollen doch Leute ziehen. Das kann man nicht indem man versucht über das Programm Highlevel-Tänzer zu MSlern "umzuerziehen".
Ob jetzt in Kuchen die vierte Halle notwendig war: Weiß nicht.
Aber die Notwendigkeit prinzipiell höhere Programme anzubieten sehe ich auf Jambs schon.

16. 03. 07, 10:27
kai:


Ob jetzt in Kuchen die vierte Halle notwendig war: Weiß nicht.

wenn sich die möglichkeit bietet warum nicht? ich denke es war ein angebot eben diese c'ler auf die jamb zu "locken" die sonst an solchen weekends gerne ihre eigenen veranstaltungen im form von c-clubabenden machen.


Aber die Notwendigkeit prinzipiell höhere Programme anzubieten sehe ich auf Jambs schon.

ich auch. nicht jeder plus, a oder c tänzer kann zur IPAC, und plus, a und c ist ebenso bestandteil unseres hobby wie der rd oder clogging.

hans:



Ich muss Daniel recht geben, dass der Einheitspreis von 15€ für viele zu hoch und daher abschreckend ist, wenn sie nur an einem Tag kommen können.

...

Das Argument, dass der Einheitspreis in einer MV beschlossen wurde, zählt für mich nicht.

ich bin mir nicht sicher, aber sagte der beschluss der MV über den einheitspreis (damals in DM zeiten) nicht auch, dass der eintrittspreis nicht höher als 20 DM sein sollte? wurde dies geändert? wenn ja wann? weiß das jemand?

16. 03. 07, 10:35
Nun grundsätzlich sehe ich auch keinen Grund, warum man das Highlevel nicht auf Jamborees anbieten sollte. Ob dafür aber eine vierte Halle unbedingt notwendig ist, das kann ich ich nun nicht beantworten, das hängt von vielen Faktoren ab:

1. Örtliche Gegebenheiten
2. Größe der Hallen

Um mal nur zwei Punkte zu nennen. Eine Jamboree mit den Örtlichkeiten von Dachau zu vergleichen Thom finde ich etwas oberflächlich, denn du darfst eins nicht vergessen das dieses Hallenkonzept in Dachau in der SD Szene bisher einzigartig ist. Es gibt meines Wissens derzeit keine andere Stadt, Region die einen solchen zusammenhängenden Hallenkomplex anbieten kann der für unsere Verhältnisse noch bezahlbar ist.

Somit finde ich es nicht wirklich sinnvoll andere Gegenden mit Dachau zu vergleichen.

Mondland
16. 03. 07, 11:12
Wir hatten uns überlegt nach Kuchen zu fahren, haben das ganze dann über den Haufen geworfen aus folgenden Gründen:

1. die weite Anfahrtsstrecke.
2. der hohe Eintrittspreis,da wir
3. nur am Samstag hätten kommen können
und 4. weil es "nur" eine halbe Stunde A2 gab, gegenüber mehreren Stunden C.
Wir sind A Tänzer, daher bringen mir zwar Level, die tiefer sind etwas, aber C bringt mir gar nichts...
Gruß
Nicolette

Sexbomblaus
16. 03. 07, 12:13
Das C-level hatte ulli (ich glaube es war sogar hier im Forum) mal damit erklärt, dass der Bürgersaal zu klein für eine A-session gewesen wäre.

Kai

Wettfrosch
16. 03. 07, 13:42
Hallo,

@Kai: das haben wir hier im Forum auch mitgelesen, aber dennoch war es für uns (privat) eine Entscheidungsgrundlage, wie lange u.a. A, speziell A2 angeboten wird. Und uns war eine halbe Stunde einfach (für die Fahrzeit, Eintrittspreis) zu wenig.

Gruß
Stefan (Wettfrosch) & Nicolette (Mondland)

16. 03. 07, 13:44
richtig kai.
die c "halle" war gut gefüllt.
die leute die kenny und ich beim a2 hatten hätten die c "halle" völlig überfüllt.
und c war auch nie das problem. der caller der im c programm ausfiehl wurde bereits im vorfeld erstetzt, somit war dort alles ok.

@markus,

ich stimme dir zu, einen hallenkomplex wie in dachau findet man sehr selten und ist somit eig. kein vergelich.

im vergleich zu kuchen (das war im übrigen die 2. jamboree in diesen hallen) gab es schon andere jamborees die weitere wege zwischen den hallen hatten als es jetzt der fall war.

-jrw-

16. 03. 07, 13:47
nicki & stefan,

stimmt, das hab ich ulli auch gesagt, doch war das programm schon gedruckt, leider. es hätte mind. 1,5 stunden reines a2 aufs programm gehört, war aber nicht.

ich verstehe die aufregung eh nicht, es ist gelaufen. derjenige, dem was nicht gefallen hat, der solls erst besser machen.

-jrw-

smily
16. 03. 07, 13:50
Hallo alle zusammen,

also wenn man das hier verfolgt, ists doch mal wieder so, daß es nie eine Jam geben wird, bei der man es allen recht machen kann. Und ich nehm mich da nicht aus- Ihr könnt mich schlagen oder steinigen, aber mir als sogenannter High-Level-Tänzer sagt das Programm am FRU nicht sonderlich zu- für andere ists wohl top ok.
Zur Jam nach Chemnitz werde ich aber wohl fahren, da der Club mich schon an seinem Special beeindruckt hat und dies nicht zuletzt meine Heimatstadt ist- so viel zu den unterschiedlichen Gründen, warum jemand zu einer Jam fährt. Und der Komplex in Chemnitz kann durchaus mit den Hallen in Dachau mithalten :wink:
Aber was kann man denn als Konsens fü die nehmen, die als nächstes an der Reihe sind mit Ausrichten? Wer erklärt sich bereit, einen Antrag fürs Meeting zu stellen, daß der Weg frei ist für eine gerechte Staffelung der Eintrittspreise? Wie sieht ein optimales Programm aus? Wie sollte man das mit den Leadern regeln, um Engpässe wie in Kuchen zu vermeiden? Sollte man es machen, wie bei der Student-Jam sprich je eine im Süden eine im Norden(sofern sich Ausrichter finden), damit die Anfahrtswege kürzer werden?
Hier gibt es so viele, die verschiedene Sachen beklagt haben- raus mit der Sprache, was können wir tun :wink:

Liebe Grüße, smily

16. 03. 07, 13:54
ich denke smilys ansatz ist ein neues, sehr interessantes thema - kann das jemand von den mods eröffnen und herumschieben bitte?

-jrw-

16. 03. 07, 13:55
Hallo Beisammen
gut, wenn es die Örtlichkeiten hergeben, sollte das Hallenangebot kein Problem sein. Aber die Bezahlbarkeit muß schon gegeben sein und beid er Anzahl von anwesenden Tänzer schon sehr fraglich, ob diese Anzahl nötig ist. Auf dem vergangene FRU waren auch nicht viel mehr Tänzer anwesend, also eigentlich schon die Vorüberlegung, muß es denn ein Mehr sein?
Dass Kuchen verkehrslagig nicht der Hit ist (egal ob Auto oder ÖVPN) müsste sich beim Veranstalter ja herum gesprochen haben und dass man nicht mit mehr als 1000 Tänzer rechnen kann.

nun, wer immer schon mal eine jamboree veranstaltet hat, der weiss, dass es nicht immer leicht ist, caller (leader) für die jamb zu bekommen.
Da gebe ich Dir Recht jrw: am Winter Jamboree 1996 in Freiburg war ich mit beteiligt und unser Clubcaller war schon sehr frustriert, was man da so mitbekommen hat: entweder wurden die Caller Seitens ECTA oder EAASDC nicht akzeptiert (waren aber alles aktive ECTA-Mitglieder) oder man hat mit sehr wischiwaschi-Argumenten abgelehnt (weite Anreise, keine Übernachtungsmöglichkeiten, was aber angeboten wurde!!!)

das liegt daran, dass es für leader eine "good will tour" ist - sprich es gibt weder fahrtgeld, noch gage noch sonst eine entschädigung. somit ist es schon aufwendig genug caller für das programm zu bekommen, an eine art "ersatz staff" braucht man da erst nicht denken.
Also bei den National Conventions sind immer genügend Caller/Leader vorhanden. Und dort ist es auch nur eine "good will tour"
Aber ich gebe Dir dahin Recht, dass meistens sowieso nur die gleichen auf den Programmen stehen und denen das somit irgendwann zu viel wird.
Hier wäre doch wirklich die Alternative öfters mal Caller zu nehmen, die nicht so oft auf den Programmen sind. Aber da ist halt wieder das gewisse Ego des Veranstalters: mehr, besser, größer, .....

man hat endlich einen caller der einspringen will, dann sagt ecta "aber nur wenn du vorher auf ein meeting kommst und deinen status aktiv erhältst!" etc.
hier hätte ich die ECTA in die Pflicht genommen: denn ECTA ist auch Mit-Veranstalter einer Jamboree!

und die caller die abgesprungen sind haben dies bestimmt nicht "einfach so gemacht", jeder hat seinen guten grund: einer hatte einen todesfall in seinem bekanntenkreis, einer in seiner familie, ein weiterer war erkältet - nein, ulli ist kein vorwurf zumachen.
Ich denke auch, dass mache Begründungen nicht von der Hand zu weisen sind.

ulli, michael mühlhauer und ich haben die programmpunkte so gut es ging gefüllt, damit das programm lief - der tänzer hatte zu jedem zeitpunkt in jedem programmteil mind. einen caller.
Und dieses Ziel wurde erreicht und ist somit i.O.
Die anderen "Negativpunkte" habe ich schon zum Betsen gegeben
Gruß
Florian

Laser
16. 03. 07, 14:30
Die Idee mit einem gesonderten thread für Verbesserungs-Vorschläge für Jambs ist nicht schlecht.
In diesem topic wird ja viel über einzelne specials und Jambs diskutiert, was dann einfließen könnte.
Wobei dann natürlich zu bedenken ist, daß hier (SD4F) afaik hauptsächlich Caller und/oder Boardmembers und/oder higher-level-dancer aktiv mitschreiben.


krgds JoE

Edith sagt: back 2 topic :)

smily
16. 03. 07, 17:44
Hallo alle zusammen,

ich möchte zum Abschluß hier nur noch mal sagen bzw. zu bedenken geben, daß die beiden Clubs eigentlich unseren größten Respekt verdienen, schließlich sind sie als Veranstalter kurzfristig eingesprungen und haben in kürzester Zeit die weitere Ausrichtung der Jam übernommen als ein anderer Club in Schwierigkeiten mit den Hallen geraten ist- dafür mehr oder weniger nur Kritik zu ernten halte ich in höchsten Maße für unfair und auch nicht angebracht. Und wie gesagt, wer alles besser weiß, kanns gern selbst probieren :wink:

Liebe Grüße, smily

16. 03. 07, 17:44
Eine Jamboree mit den Örtlichkeiten von Dachau zu vergleichen Thom finde ich etwas oberflächlich, (...)

Hallo Markus,

bitte lies meinen Beitrag genauer: ich habe nur geschrieben, daß man sich in Dachau wenigstens bei der Getränkebestellung treffen kann. Es läuft einfach der Grundidee eines Jamborees entgegen, wenn Tänzer sich überhaupt nicht treffen - und wenn Hallen so weit auseinander liegen wie in Kuchen dann ist genau das die Folge. Dann lieber nur zwei Hallen - oder man entscheidet sich, daß Jamborees nur Specials wie andere Tänze auch sind (ohne das "höhere Ziel" eines Treffen von Tänzern aus Europa). Dann sollen aber die Leader bitte auch bezahlt werden, wenn es nur noch um Quantität geht...

Gruß

Thom :cowboy:

Laser
16. 03. 07, 19:27
@smiley: ich glaube, daß hier nicht nur Kritik kam - aber natürlich mehr als Lob, liegt in der Natur des Menschen.

@thom: Was spricht dagegen, sich zu bewegen? :)
Und wie schon gesagt, nicht jeder hat Möglichkeiten wie in Dachau.
Lieber nur 2 Hallen? Evtl. 100 higher-level-dancer weniger, weil A und C nicht angeboten werden? Oder 100 Rounddancer weniger, weil Round nur Phase 1+2 angeboten wird? Dann siehst die Leute auch nicht...


rgds JoE

16. 03. 07, 20:37
Es läuft einfach der Grundidee eines Jamborees entgegen, wenn Tänzer sich überhaupt nicht treffen...

ich denke eine jamb sollte für alle etwas bieten - durchgängig ms - und wer was anderes will, der muss es eben in kauf nehmen in eine andere halle zu wechseln, egal wo die dann ist.
in frankfurt (94) hat man von halle zu halle nen shuttle bus eingesetzt, war nicht der hit, aber ein angebot im rahmen der gegebenen möglichkeiten.
und treffen kann man sich am GM wenn einem danach ist.

ich schließe mich smilys aussage an, wir staufen knights und die coco nuts sind eingesprungen - beide clubs haben einen tollen job gemacht und wer im nachhinein kritik übt, der soll es erstmal besser machen.

auch was die caller betrifft: es gibt caller die zuerst betteln, dass sie auf programm der spring jamb gesetzt werden und nun, nach dem die jamb vorbei ist, wird dem veranstalter an bei getreten - sowas finde ich nicht ok!

16. 03. 07, 22:31
Hallo Joe,

das ist eben meine Einstellung - lieber niedrigere Eintrittspreise (und dann vielleicht mehr reine MS Tänzer) als zu viele Hallen, in denen jedes Grüppchen nur für sich bleibt.

Die Tendenz, immer mehr Hallen anbieten zu müssen, führt doch nur dazu, daß Clubs, die bereit wären, ein Jamboree auszurichten, dies lassen, weil sie nicht vier oder sogar noch mehr Hallen aufbieten können.

Wieso konnten wir vor 20 Jahren Jamborees mit 1000 Tänzern und zwei bis drei Hallen aufziehen, und jetzt brauchen wir für 600 Tänzer vier Hallen? 1982 (also sogar vor genau 25 Jahren) gab es ein Spring Jamboree in Hamburg mit 935 Tänzern - in der Alsterdorfer Sporthalle, die laut Internet eine Halle und einen Aufwärmraum hat. Trotzdem waren um 50% mehr Leute dort als in Kuchen. Und es gab noch kein A und C auf den Jamborees damals - aber ingesamt sehr viel weniger Tänzer in Europa!

Der angebotene High Level zieht auch nicht mehr Tänzer - wenn die Preise insgesamt zu hoch sind. Also wäre doch die logische Konsequenz: geringere Kosten durch weniger Hallen und somit niedrigere Eintrittspreise.

schönen Gruß

Thom :cowboy:

smily
16. 03. 07, 23:03
Hallo zusammen,

@Thom
also ein Ein(oder Zwei-)-Hallen-Konzept soll des Rätsels Lösung sein??? Na dann träum mal schön weiter...Oder warum veranstaltest Du nicht so einen Event, wenn Du so davon überzeugt bist, daß es so gut funktioniert? Damit könntest Du zumindest den einen Teil des von Dir geforderten Beweises anstellen, daß das Mehr-Hallen/High-Level-Konzept nicht das Wahre ist.

Nein mal im Ernst- wo bitte gibt es denn noch eine wirklich große Anzahl an "Nur"MS-Tänzern? Zwar gibt es mehr Tänzer in Europa, aber immer weniger davon reisen überhaupt noch.
Und nochmal-es gibt eine Entwicklung im SD, auch wenn das manch einer nicht glauben will und diese Entwicklung ist u.a. dahingehend, daß sich z.B. Plus immer mehr zum "Grundlevel" entwickelt und dem sollte Rechnung getragen werden, grad auf so großen Veranstaltungen. Sonst bleiben noch mehr Leute weg.
Und daß die Besucherzahlen im Allgemeinen sinken, liegt, wie schon mehrfach diskutiert und genannt, im Hauptsächlichen an den gestiegen Kosten für Anreise,Unterbringung und Verbrauchskosten auf der Jamboree- Level hin oder her.

Ich denke, man sollte verschiedene Ansätze ausprobieren und das nehmen, was noch am wenigsten Verluste beschert, genug Vergleichswerte liegen ja vor.

Liebe Grüße, smily

Sexbomblaus
17. 03. 07, 11:00
@Thom,
Vielleicht liegt das daran, dass damals Plus noch eine kleine Gruppe war, während sie mittlerweile (auf Specials) genausogroß ist wie das MS.
Die Zeiten haben sich geändert.

Kai

17. 03. 07, 16:35
Hallo Kai,

dennoch sind alle Plustänzer (und darüber) natürlich in der Lage, MS zu tanzen. Ich wette: wenn MS mit einem bekannten und für interessante Kombinationen bekannter Caller angeboten wird, und danneben Plus mit einem "No-Name", dann ist beim MS mehr los :wink:

Siehe hierzu auch meinen Beitrag (http://www.squaredance4fun.de/viewtopic.php?p=12458#12458) im Thread "perfektes Jamboree"...

Thom :cowboy:

17. 03. 07, 18:37
mag sein, doch ist es ein anreiz für high level tänzer, nur ms zu tanzen?
ich denke es werden wohl die meisten der high levler fern bleiben, wenn es nur ms und teilweise plus gibt, speziell wenn das dann evtl. auch noch mit rd gemischt ist.

andererseits kann ein gutes reichaltiges plus und a programm entspr. high level interessierte tänzer zu einer jamb "locken" - eher als anders herum.

denn gute und namhafte caller die ms callen hat man ebenfalls auf vielen specials.

Mondland
18. 03. 07, 10:03
Das ist ja das, was ich sage.
Warum nicht mal auf einer Jamboree MS mit Plus mischen, anstatt mit Round.
Dann hat man auch mal Zeit in der freigewordenen Halle A zu machen.

Laser
18. 03. 07, 10:09
...wobei das dann evtl. wieder den rush to plus beschleunigen würde, wenn man nicht mehr alle squares in der Halle tanzen könnte...

ein Teufelskreis :(


rgds JoE

Mondland
18. 03. 07, 10:17
Dan Rush hast Du eh...
Und wenn ich mir so manches Tanzniveau anschau... :(
Da sind Graduierte MS tänzer im Basiclevel.... Behangen mit Dangles, wie ein Zirkuspferd.. Und schmeissen jeden Student tip....

Vielleicht sollte man nicht jeden graduieren...

Und so langsam habe ich eh das Gefühl, dass Plus das Hauptlevel geworden ist. (Stefan und ich haben mehrere Jahre pausiert, sind jetzt erst seit seit Herbst wieder richtig aktiv. Vielleicht fällt es mir daher so auf)
Nicolette

18. 03. 07, 11:35
nicki,

plus hat dem ms schon langeden rang abgelaufen.
es gab schon jamborees, bei welchen die plus-halle grösser war als die ms-halle. einer der namhaften caller aus münchen hat zusammen mit mir am freitag abend des fall round up in ansbach 1998 2 stunden plus gecallt, mit ca. 30 squares in der halle. zur gleichen zeit in der ms haupthalle waren es keine 4(!) squares.
auch in dachau (und ich habe viele jambs in dachau gecallt!) wars so, dass in der plus halle mehr squares tanzten als in der ms halle, wenn der unterschied auch nicht so krass war als in ansbach.

die vorschlag ms und plus zu mischen widerspricht den momentanen regeln für eine jamboree - aber das liese sich bestimmt ändern ;-)

Sexbomblaus
18. 03. 07, 12:32
Ändern ließe sich das schon. Wenn man will.
Und ich zumindest bin davon nicht angetan.
Ich bin zwar sehr dafür dass viel Plus und auch etwas A auf Jambs angeboten wird, aber

a) sollte MS durchgehend bleiben. Man kann Leute mit High level locken und trotzdem den MSlern die Zeit zum tanzen lassen.

b) Kommt doch endlich weg von den gemischten Blocks. Da hat immer jemand zwangspause. Egal ob SD/RD, MS/+ oder A1/A2 gemischt wird. Dann macht lieber zwei kürzere reine Blocks hintereiander.
Denn die Leute kommen primär weil sie tanzen wollen.

Kai

Mondland
18. 03. 07, 15:58
die Tschechen machen demnächst eine Jamboree oder so, habe ich im Bulletin gesehen. das klingt von der Aufteilung interessant. sofern man soviele Hallen hat..
2 Hallen SD, 1 Halle Round und 1 Halle für contra, clogging etc.

Nicolette

Wettfrosch
20. 03. 07, 01:09
Hi,



b) Kommt doch endlich weg von den gemischten Blocks. Da hat immer jemand zwangspause. Egal ob SD/RD, MS/+ oder A1/A2 gemischt wird. Dann macht lieber zwei kürzere reine Blocks hintereiander.
Denn die Leute kommen primär weil sie tanzen wollen.

Kai
ich sehe es genauso wie Kai. In den Zwangspausen kommt man doch nur bedingt zu Gesprächen untereinander. Ich habe es oft erlebt, dass man während des RD übers Mikro gebeten wurde, leiser zu sein, da die Tänzer den Cuer nur schlecht verstanden haben. Die iPAC ist so aufgebaut und ich fand das sehr angenehm.

Gruß Stefan

20. 03. 07, 10:16
Gefunden unter "Spring Jamboree Dachau 10.-12.03" ich glaube vom letzten Jahr!


die Veranstaltung war echt super, nur der Eintitt für einen Tag (Samstag) mit 15 Euro war sehr viel wenn ich das noch mal wo lese werde ich NICHT zur Jamboree fahren!

20. 03. 07, 10:43
autsch! :-)

20. 03. 07, 14:18
Gefunden unter "Spring Jamboree Dachau 10.-12.03" ich glaube vom letzten Jahr!
Ulli Hantke hat folgendes geschrieben:die Veranstaltung war echt super, nur der Eintitt für einen Tag (Samstag) mit 15 Euro war sehr viel wenn ich das noch mal wo lese werde ich NICHT zur Jamboree fahren!
Jaja, wenn man im Glashaus sitzt
Danke Astrid, habe danach schon verzweifelt gesucht
Gruß
Florian

Daniel D.
20. 03. 07, 14:43
Ist ja interessant!

Zuerst laut schreien, dann aber nachmachen. :shock:


Ich sags auch nochmal, ich fand 15€ ziemlich heftig!

20. 03. 07, 15:37
<Adminmodus>
Stop, das reicht!
Wir gehen mal davon aus, dass der Ulli die Preise nicht selber gemacht hat und er es auch bei dieser Jamboree sehr viel fand.
Weiteres zum Thema?
</Adminmodus>

Liebe Grüße
Jörg

20. 03. 07, 16:03
Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte hier niemandem auf die Füsse treten. Eigentlich zeigt mir das eher, dass NICHT die Clubs die Preise machen.

Ich hab´s auch nur zufällig gefunden und es kam mir so aktuell vor und vor allem "wie eben schon mal gelesen"

21. 03. 07, 07:48
Hallo Jörg,

ich bitte um Entschuldigung - aber ich verstehe nicht, weshalb Du hier stoppst? Thema ist das "Spring Jamboree 2007" - und es ging in der Diskussion auch schon um die Eintrittspreise. Somit finde ich, daß das ein zulässiger Beitrag zum Thema ist...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Peter Weber
21. 03. 07, 12:41
Hallo Thom,
Jörg hat hier nicht gestoppt wegen der Preise, sondern weil hier persönliche Zuweisungen hochkamen, die, obwohl interessant, aber wegen fehlendem Hintergrundwissen nicht haltbar sind. Es kann hier nicht darum gehen, Ulli in Bezug auf die Preisgestaltung irgendwelche Vorwürfe zu machen.
Gruß
Peter

21. 03. 07, 12:45
Nun weil bei dieser Diskussion vielleicht wieder mal auf einer Person rumgehakt wird, und die Sachlichkeit zu verschwinden drohte....

Er hat ihn ja auch nicht gestoppt, sondern eher darauf hingewiesen das Ulli nicht der Prügelknabe sein sollte.

21. 03. 07, 12:45
OKI Peter war schneller :o)