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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was muss sich an unseren Specials ändern?



chris
03. 10. 06, 23:48
Ich grüsse Euch! :lol:

Im Herzen des Ruhrgebiets, nämlich in Dortmund, fand heute ein Special statt, MS und Plus im Wechsel.
Also nach jedem Tipp wurde das Level getauscht... :o

Zu Beginn waren beide Level gleichgut besucht, ca. 20 Squares, nach 2 Stunden liessen die Plustänzer etwas nach. Statt 20 Squares standen da nur noch 15 Squares.
Schiebe ich auf die Tatsache, daß am Anfang auch Plustänzer jeden MS-Tipp mitgetanzt haben und nach 2 Stunden doch mal pausiert haben. 8)

Ich musste aber auch wieder mal feststellen, daß Plustänzer auch bei MS des öfteren überfordert sind. :wink:
Lag bestimmt nur an den Callern......... :oops: :oops: :oops:
Denn Klaus und Thorsten hatten diverse fiese Figurenfolgen im Programm, wo auch alte Hasen wieder nachdenken mussten... :roll:

Also: Plus ist nicht alles.:)

04. 10. 06, 12:30
@all,
in der Region Stuttgart (SRRS) gibt es 18 MS-Clubs.

3 davon bieten zusätzlich PL oder PL/A1 oder PL/A1/Contra an.
1 PLUS-Club, 1 A1-Club, 1 A2-Club, 1 C-Club, 1 Club PL+A1

Mitglieder der 15 reinen MS-Clubs sieht man in der Tat wenig auf Specials.
Ich vermute eher, dass sie SD als Freizeit-Beschäftigung ansehen und ihnen einmal in der Woche, wenn überhaupt, SD am Clubabend ausreicht.

Die anderen Tänzer, möchte ich mal annehmen, betrachten SD mehr als Hobby. Sind sie leidenschaftlicher an SD interessiert?

Auf jeden Fall trifft man sie öfter auf Specials an. Viele dieser Tänzer drängen in höhere Tanzprogramme, obwohl sie das vorgehende Level noch nicht beherrschen. Das hängt m.E. sehr wohl mit dem Angebot der Specials zusammen.

Aber wenn viele MS-Tänzer überhaupt nicht, oder zumindest wenig auf Specials gehen, dann werden wohl PLUS oder mehr angeboten werden müssen.

Wohl gemerkt, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Aber das sind 1-2 MS-Specials und die meist vor der Haustüre.

Leider habe ich in letzter Zeit schon von Specials mit 25, 40, 50-60 Gästen gehört. Das ist erschreckend wenig.

Ich hoffe, ich habe das Thema nicht zu großzügig behandelt.
Liebe Grüße
Mimi

04. 10. 06, 13:02
Aber wenn viele MS-Tänzer überhaupt nicht, oder zumindest wenig auf Specials gehen, dann werden wohl PLUS oder mehr angeboten werden müssen.

Hallo,

das ist aus meiner Sicht gerade die Frage: gibt es vielleicht bereits jetzt zu viele Specials, bei denen Levels über MS angeboten wird, so daß reine MS-Tänzer dort nicht hingehen wollen?

Gruß

Thom :cowboy:

04. 10. 06, 13:08
Nun das die Zahlen sich bei dem Überangebot von Specials langsam rüchwärts bewegt ist doch normal oder nicht? Jeder ist doch von der Fülle der SD Specials schon dermaßen übersättigt das viele einfach gar nicht mehr rausgehen oder nur noch ganz gezielt auf ein oder zwei Events im Jahr gehen.

Ich bin überzeugt, wenn man 3/4 aller Specials wieder abschaffen würde wäre die Zahl der Tänzer auf den letzten Viertel höher und wir hätten wieder die Besucherzahlen wie vor knapp 10 Jahren.

Was das mit dem Level und Programmen angeht: Naja ich habe bisher nicht mitgevotet, da die Frage für mich falsch gestellt wurde: Denn gelernt habe ich bis A1, können tu ich aber nur bis PLUS, da ich A1 nach der Klasse nie mehr getanzt habe. Somit sollte man eigentlich fragen, welches Level "beherrscht" du?

04. 10. 06, 14:03
Ich bin überzeugt, wenn man 3/4 aller Specials wieder abschaffen würde wäre die Zahl der Tänzer auf den letzten Viertel höher und wir hätten wieder die Besucherzahlen wie vor knapp 10 Jahren.

wenn du an die zahlen der tänze von vor 10 jahren ran willst, dann darfst du die zahl der tänze aber nicht auf 1/4 zurückfahren, sondern auf den stand der tänze (anzahl) von 1996 - und das wird dir auch nichts helfen.


das ist aus meiner Sicht gerade die Frage: gibt es vielleicht bereits jetzt zu viele Specials, bei denen Levels über MS angeboten wird, so daß reine MS-Tänzer dort nicht hingehen wollen?

reine ms-tänze gehen ebenso baden wie solche mit einem gemischten programm - es liegt auch nicht an den callern, es trifft nämlich auch solche tänze, bei denen seit jahren top-names callen.

04. 10. 06, 14:08
@Markus,
wenn 3/4 der Specials abgeschafft würden, befürchte ich, dass immer mehr in Programm-Clubs Mitglied werden würden und insgesamt noch weniger auf Specials gingen.

Der Friendship-Gedanke, das Treffen alter Freunde und das Kennenlernen neuer Tänzer ect., bliebe noch mehr auf der Strecke, befürchte ich.

LG Mimi

04. 10. 06, 14:19
Der Friendship-Gedanke, das Treffen alter Freunde und das Kennenlernen neuer Tänzer ect., bliebe noch mehr auf der Strecke, befürchte ich.

ich denke mimi hat recht.
wir haben 2 jamborees abgeschafft - einer der gründe waren die zu wenigen "willigen" die so einen event ausrichten wollen - einer der anderen gründe waren zu wenig besucher.
hat sich daran was geändert seither? nicht wirklich. reilingen mit unter 600 leuten ist ein gutes beispiel - ich habe schon ein tages specials mit mehr besucher gecallt.

was ist die lösung? meiner einschätzung nach, den sd an den menschen anpassen - und nicht andersrum.

04. 10. 06, 15:04
Na das würdest du doch tun wenn du das Angebot der Specials endlich mal dem Markt anpassen würdest. Sei mir nicht böse aber wenn ich sehe das Vereine Specials durchziehen mit 20, 30 Leuten und dann noch von Erfolgen reden.... Da frag ich mich halt auch!

Es geht mir ja nicht drum diese Specials unbedingt abzuschaffen, sondern wir müssen das Überangebot endlich dem realen Stand der Tänzer angleichen. Aber das ist hier nun völlig am falschen Platz, da würde sich ein neuer Thread lohnen...

04. 10. 06, 15:04
@all,
jrw schrieb:

was ist die lösung? meiner einschätzung nach, den sd an den menschen anpassen - und nicht andersrum.

Das ist absolut richtig! Und sowieso der wichtigste Punkt zum Erfolg!

Aber, etwas schwieriger ist, laufend heraus zu finden, was die Gäste gerade wollen. Wie ich meine ändert sich das laufend....

M.E. ist eine andauernde Analyse erfolgreicher Specials notwendig: Warum gingen viele hin? Was unterscheidet erfolgreiches Special x vom nicht so erfolgreichen Special Y?

Wobei ganz klar sein muss: erfolgreiche Specials sind nicht unbedingt die, die möglichst viele Tänzer haben.

Meiner Meinung nach sind auch "kleinere" Veranstaltungen erfolgreich, bei denen die Stimmung, ect., einfach alles passt und die Gäste zufrieden nachhause gehen.
Sie werden Reklame machen und vorallen Dingen: wieder kommen!

Die Diskussion betrifft eigentlich am Rande das Thema; aber man sollte bei einem guten Meinungsaustausch nicht so streng sein!

LG Mimi

04. 10. 06, 15:34
Nur kurz zur Info, da wir im anderen Thread immer mehr vom Thema wegkamen und ich aber dieses Thema auch sehr wichtig und interessant finde habe ich es getrennt und als eigenständiges Thema hier hergestellt.

Also hier nun alles rund um das Thema SPECIALS

Sexbomblaus
04. 10. 06, 16:04
Das Thenma haben wir auch nicht zum ersten mal auf der Tagesordnung.

Zum eine möchte ich noch mal darauf hinweisen dass es nicht unbedingt die Zahl der Specials sein muss die zu geringeren Tänzerzahlen führt.

Denn die Zahl der Specialbesuche pro Jahr ist keine Konstante. Sie hängt auch nicht nur von externen Faktoren ab (Wirtschaftliche Lage, etc.)
Jeder Specialveranstalter muss eben auch erkennen dass die Attraktivität des eigenen Specials viel dazu beiträgt ob das Geld des Tänzers in Specialkassen oder Kinokassen fließen.

Ich kann es nicht mehr hören dass alle jammern die Wirtschat oder der Teuro, die anderen Specials oder weis der Geier was wären Schuld.
Wenn ich seit x Jahren mise mach dann will mein Angebot eben keiner.

Darauf gibt es zwei Antworten.

1. den Special einstellen

2. Den Special attraktiver machen.

Und Attraktiv heißt nicht immer dass A im Angebot sein muss und dass Caller aus Amerika auf dem Programm stehen müssen.
Im Gegenteil. Das kann jeder.
Die Tänzer wollen etwas besonderes. Eine Stimmung, eine Idee...

Wenn ich Tänzer frage wartum sie auf Special x gehen anstatt auf Special y dann bekomme ich zwei Kategorien von Antworten.

Tradition (da geh ich jedes Jahr hin)
oder
"weil dieser Special was besonderes ist"

Gute Caller und Programm sind notwendig für Erfolg aber nicht hinreichend.

Kai

PS: Ich stimme Mimi zu dass nicht allein die Zahl der Besucher als Aussage über den Erfolg eines Specials genommen werden sollte.

04. 10. 06, 18:35
Aber wenn viele MS-Tänzer überhaupt nicht, oder zumindest wenig auf Specials gehen, dann werden wohl PLUS oder mehr angeboten werden müssen.
Ketzerische Frage: Warum? Die Plus/A/C-Tänzer können doch auch MS (mehr oder weniger :P )?

Gruß Hessen-Yeti

04. 10. 06, 18:37
Was das mit dem Level und Programmen angeht: Naja ich habe bisher nicht mitgevotet, da die Frage für mich falsch gestellt wurde: Denn gelernt habe ich bis A1, können tu ich aber nur bis PLUS, da ich A1 nach der Klasse nie mehr getanzt habe. Somit sollte man eigentlich fragen, welches Level "beherrscht" du?
Nein - denn ich wollte bewußt wissen, welches Programm gelernt wurde - nicht, welches getanzt/beherrscht wird. Das hab' ich so auch extra dazugeschrieben.

Gruß Hessen-Yeti

04. 10. 06, 18:42
Dann muss ich mir meine Gugger mal wieder sauber machen....

04. 10. 06, 18:42
...wir müssen das Überangebot endlich dem realen Stand der Tänzer angleichen. Aber das ist hier nun völlig am falschen Platz, da würde sich ein neuer Thread lohnen...
Das wird meiner Meinung nach schon alleine daran scheitern, daß viele sich mit den Specials profilieren wollen. Es gibt leider genug, für die ein Special eine Prestigefrage ist :(
Anders kann ich mir nicht erklären, daß Clubs, die erst 2-3 Jahre existieren (mit nicht mal 20 Mitgliedern) unbedingt einen Special auf die Beine stellen müssen.

Gruß Hessen-Yeti

04. 10. 06, 18:44
Ich stimme Kai völlig zu. Es können auf einem Special noch so gute Caller sein, wenn die Stimmung nicht stimmt überlegen sich die Tänzer schon ob sie nochmals auf die Special fahren werden. Auch kleine specials können "oho" also toll sein. Ich hatte schon größere Veranstaltungen mit 500 Tänzer, an dennen super tollen Caller waren, aber es kam keine Stimmung auf. Aber ich war auch auf kleineren Specials mit vielleicht 90 Tänzern auf dennen tolle Stimmung war. Zur Stimmung möchte ich noch eins sagen. Natürlich bekommt man stimmung, wenn Tänzer da sind die "gut drauf sind", Caller die Aktion machen, aber ich finde Stimmung kann man auch machen wenn z.b. die Preise stimmen, Parkplätze vorhanden sind oder die Bodenbeschaffenheit stimmt.

Einen schönen Mittwochabend noch :D
Vroni

nele
04. 10. 06, 23:03
Hallo Ihr,

ich war jetzt am Wochenende auf einem Special...

Und ich glaube, mir ist es egal, welches Programm angeboten wird, es kommt auf die Kosten an...

Ich habe für einen Nachmittag + Abend 11 € bezahlt. Vielleicht ist das im ersten Moment nicht viel, aber wenn ich das auf evtl. 2x im Monat rechne plus Spritgeld, dann kommt mich das ziemlich teuer...

Das ist MEIN Grund, warum ich nicht öfters auf Specials fahre... Und ich denke, das es mehreren so geht...

Und ich denke, das, wenn man aussucht, weder das Programm, noch der Caller eine Rolle spielt. Es wird ausgewählt, ob man das Special vielleicht mit was anderem verbinden kann, damit sich die Fahrerei lohnt und fährt halt nur zu bestimmten...

Liebe Grüße,

Nele

Sexbomblaus
05. 10. 06, 09:26
Also ich kann nur von mir ausgehen.
Und da spielen caller schon eine Rolle. Und zwar eine bei der Negativauswahl (nicht der schon wider). Ebenso das Programm (Was, 75% Round? Ne danke.)
Wenn da was nicht stimmt ist der Special gleich gestorben, eben weil es genug andere gibt, die das haben. Aber auch von denen die das haben gibt es noch mehr als ich mir leisten kann. Also geh ich auf die Specials, die darüber hinaus was besonderes haben.

Beispiel: Marathon Dance in Böblingen.
Caller Dennis Gagne, Al Stevens, Tim Marriner. Klasse!
Programm: Am anfang ne Plus-session, dann 5 Stunden Marathon MS. Cool.
Besonderes: Den "Marathondance" an sich und immer ne schöne Afterparty.
Darüber hinaus keine Negativschlager. Preis gut, Parkplätze ok, Halle gut, etc.
Das lass ich mir nicht entgehen.
Aber ohne "Marathon" wäre es ein Special wie viele andere gewesen. Man braucht eben was besonderes.

Kai

Atti
05. 10. 06, 12:37
Aber wenn viele MS-Tänzer überhaupt nicht, oder zumindest wenig auf Specials gehen, dann werden wohl PLUS oder mehr angeboten werden müssen.
Ketzerische Frage: Warum? Die Plus/A/C-Tänzer können doch auch MS (mehr oder weniger :P )?

Wenn ich aber mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, dann tue ich das. Nur weil ich auch MS kann, möchte ich doch trotzdem auch die anderen Programme tanzen, die ich gelernt habe. Insofern kann ich die Highlevel-Tänzer verstehen, die sich Specials suchen, wo ihre Programme auch angeboten werden.

Bei mir ist das so mit Clogging. Wenn Clogging angeboten wird, dann ist für mich das Special interessanter, als wenn es eine reine SD-Veranstaltung ist.

LG
Atti

05. 10. 06, 13:56
Also ich kann nur von mir ausgehen.
Und da spielen caller schon eine Rolle. Und zwar eine bei der Negativauswahl (nicht der schon wider). Ebenso das Programm (Was, 75% Round? Ne danke.)
Wenn da was nicht stimmt ist der Special gleich gestorben, eben weil es genug andere gibt, die das haben. Aber auch von denen die das haben gibt es noch mehr als ich mir leisten kann. Also geh ich auf die Specials, die darüber hinaus was besonderes haben.

Beispiel: Marathon Dance in Böblingen.
Caller Dennis Gagne, Al Stevens, Tim Marriner. Klasse!
Programm: Am anfang ne Plus-session, dann 5 Stunden Marathon MS. Cool.
Besonderes: Den "Marathondance" an sich und immer ne schöne Afterparty.
Darüber hinaus keine Negativschlager. Preis gut, Parkplätze ok, Halle gut, etc.
Das lass ich mir nicht entgehen.
Aber ohne "Marathon" wäre es ein Special wie viele andere gewesen. Man braucht eben was besonderes.

Kai

Schön und Gut Kai, den Marathon habe ich auch schon gecallt, die Veranstaltung ist wirklich sehr schön. Aber wie erklärst du dir dann das andere Traditionsspecial die ebenfalls etwas "besonderes" haben eingehen? Ein Beispiel ist der Night Owl, früher ein absoluter Hit, du hast das offizielle Badge erst bekommen wenn eben die Veranstaltung fast rum war (wie beim Marathon auch) es gibt auch ein tolles Frühstück (sozusagen die After Party) Caller und Halle sind auch gut.. aber denoch gehen immer weniger Leute hin...

Also kanns nicht nur an den Besonderheiten liegen...

Sexbomblaus
05. 10. 06, 14:37
Also ich erinnere mich immer an gut besuchte night owls.
Dieses Jahr war die night owl während der WM.
Das war ausnahmesituation.

Auch haben die Mitternachtsshows in letzter Zeit immer mehr zugenommen, so dass der Tanz sehr lange unterbrochen war. (Ich weiß, die Rebläuse unterbrechen die Afterparty mit sehr lkangen gags; wir arbeiten daran sie kürzer zu machen).
Auch ein wechsel mit RD den ganzen Abend lang schreckt manche reinen SDer ab.

Aber bitte halten wir uns nicht am night owl auf. Jeder Special hat vor- und Nachteile und ich denke der nightowl hat doch immernoch einige Besucher.

Kai

05. 10. 06, 15:24
Was heißt halten wir uns nicht auf? Sorry Kai aber wenn wir objektiv bleiben wollen ist diese Aussage total fehl am Platze...

Sicherlich hat jedes Special seine Vor und Nachteile, auch der Marathon hat einige Nachteile, z.B. das für ältere Semester das Angebot zu anstrengend ist, da sie 50 Min. durchtanzen müssen etc.

Mir gings nur ums Besondere, und um die Tatsache das das nich allein den Ausschlag gibt wie du proklamiert hast.

05. 10. 06, 17:32
Ich kenne auch einige Special, die früher für viele Tänzer absolutes Pflichtprogramm waren.
Special, die weit hinaus bekannt waren für unterschiedliche Dinge, wie tolle Afterparty, tolles Büffet, tolle Stimmung, tolles Programm - usw.
Ich kenne viele von diesen Special´s, die heute nicht mehr so gut besucht werden.
Bei manchen haben sich Konzepte oder Vorstände geändert, auf einmal sind Leute am Zügel, die kein Händchen für so etwas haben. Auch das merken die Tänzer.

Aber ganz entscheidend finde ich - wir haben ein "Überangebot" an Specialdances.
Die Leute haben einfach das Geld nicht mehr so locker sitzen.
Manche Special sind auch mit der Zeit langweilig geworden, weil eben auch andere Clubs Ideen haben und sich was besonderes einfallen lassen.
Dann geht man halt auch mal wo anders hin. Vielleicht gefällt´s einem dort besser - also geh ich jetzt jedes Jahr dort hin und nicht wo ich sonst immer war.

Sexbomblaus
05. 10. 06, 19:05
@Markus,

Nicht das besondere allein (Idee, Stimmung).
Aber auch nicht das einfach aufzählbare allein (Preis, Caller, Programm).
Beides muss da sein.

Da muss man sich heute mehr anstrengen um Tänzer zu bekommen.
Das kann man als Überangebot titulieren oder als Markt.

Alle versuchen das wenige Geld das die Tänzer für Freizeit über haben in ihren Special zu locken. (Nicht dass Tänzer nur ihr Geld wert wären, aber das Geld ist der Haupausschlagpunkt nicht auf alle Specials zu gehen)
Wenn alle Specials so toll sind dass man sie nicht verpassen darf, dann gehen Tänzer eben weniger ins Kino.
Wenn aber viele eben auch mal verpasst werden können dann geht man lieber ins Kino und die Specials werden eingehen.

Es heißt aber (m.E. nach) nicht "ein Special gegen den anderen" weil wir zu viele hätten sonder "jeder Special für sich selbst".

So wie der einzige Wettbewerb für Tänzer der sein sollte sich selbst zu verbessern so muss der einzige Wettbewerb und Specials der sein sich selbst zu verbessern.
Anstatt darüber zu sinnen wie man anderen das Special machen verbieten kann oder sonst die Specialzahl senkt weil der eigene ja bestand haben muss.

Kai

05. 10. 06, 19:11
100 punkte kai!!

06. 10. 06, 10:26
Kai wenn ich deine beiden Kernaussagen nehme:



Es heißt aber (m.E. nach) nicht "ein Special gegen den anderen" weil wir zu viele hätten sonder "jeder Special für sich selbst".

So wie der einzige Wettbewerb für Tänzer der sein sollte sich selbst zu verbessern so muss der einzige Wettbewerb und Specials der sein sich selbst zu verbessern.
Anstatt darüber zu sinnen wie man anderen das Special machen verbieten kann oder sonst die Specialzahl senkt weil der eigene ja bestand haben muss.

Und



Da muss man sich heute mehr anstrengen um Tänzer zu bekommen.
Das kann man als Überangebot titulieren oder als Markt.

Dann beisst sich das. Wenn ich aus dem Überangebot hervorstechen will muss ich wie du richtig sagst besser, individueller und spezifischer anbieten können als andere. Und wenn ich mit diesem Konzept erfolgreich bin verdränge ich doch schon einen anderen Mitbewerber.

Fakt ist aber auch, dass Clubs die gerade mal 16 Hansel auf die Beine bekommen Specials ausrichten bei denen sie sich finanziell übernehmen. Wenn diese dann durch andere, erfolgreichere Specials ausgestochen werden sind wieder alle am Schreien, weils einen Club erwischt hat der zu machen muss weil er eben auf Deutsch gesagt pleite ist...

Sorry da fehlts doch irgendwo....

06. 10. 06, 10:46
@Kai und jrw,
wer will denn hier Specials verbieten? Oder reduzieren?
Wenn ihr schon von Markt redet, dann werden auf Dauer auch die Markt-Gesetze regulieren.
Welcher Club kann es sich denn leisten, 1 mal, 2mal, oder noch öfter bei Veranstaltungen rote Zahlen zu schreiben?
Ich denke, dass die Mitglieder nicht immer draufzahlen wollen.

Wie komme ich mit meinem Special zum Erfolg?
Das ist die wichtigste Frage und zwar jedes Jahr, bzw. ein bis 2 Jahre im voraus.
Ich bin immer noch der Meinung, dass eine gute Beobachtung erste Aufgabe ist (mindestens von Verantwortlichen)
Und das kann ich nur, wenn ich selbst auf Specials gehe. "Draußen" merke ich, was bei den Tänzern, nicht zuletzt bei mir selbst, ankommt.

Ich stelle immer wieder fest, dass das Anspruchsdenken von manchen Clubs oder deren Board recht hoch ist: selber sind sie so gut wie nie auswärts, sind dann aber beleidigt, wenn man nicht auf ihr Special kommt.
SD ist auch immer ein Geben und Nehmen, und zwar in dieser Reihenfolge.

Specials, bei denen ich das Gefühl habe, dass der Gast "König" ist, fühle ich mich schon von Anfang an wohl.
Es sind oft auch viele Kleinigkeiten, die über Erfolg oder nicht, eine Rolle spielen.
Werde ich freundlich empfangen? Ist die Bewirtung gut gemeint? Werden Fragen freundlich beantwortet? Dazu gehört natürlich, dass die Mitglieder im Vorfeld eingestimmt werden.

Ein Beispiel: Ich war auf einem Special, bei dem die Besucherzahl mit 69 halb so groß war wie im letzten Jahr. Der Kuchenpreis war an der oberen Preisgrenze. Und als ich dann ein Stück aussuchen wollte: lauter ganz kleine Stücke. Na ja. Ärgerlich war, dass die Mitglieder recht unfreundlich waren (auch verständlich) aber im Hintergrund riesige Kuchenreserven zu sehen waren!! Für wen denn? So etwas gefällt Besuchern nicht!! Die Gastgeber hätten die wenigen Besucher erst recht verwöhnen sollen!
Gut, das ist ein kleines negativ Beispiel, aber vielleicht hilft es doch zu zeigen,
dass es auch Kleinigkeiten sind, die zum Erfolg eines Specials beitragen.
Nochmal, natürlich sollte das große Konzept stimmen, aber das ist schon oft beschrieben worden.

Best regards
Mimi

_________________
Stuttgarter Rebläuse, CS Aalen, Mavericks, C-Lions
Coordinator SRRS
www.srrs.de (http://www.srrs.de)

06. 10. 06, 11:54
Welcher Club kann es sich denn leisten, 1 mal, 2mal, oder noch öfter bei Veranstaltungen rote Zahlen zu schreiben?
Ich denke, dass die Mitglieder nicht immer draufzahlen wollen.

da bist du aber auf dem holzweg mimi.
es gibt genügend clubs die specials machen ohne das sie gewinn einfahren und sogar miese machen - und das über jahre hinweg.

Sexbomblaus
06. 10. 06, 11:58
@ Mimi,
unabhängig vom Thema Specials kann ich allgemein die Aussage

SD ist auch immer ein Geben und Nehmen, und zwar in dieser Reihenfolge.

voll unterschreiben.

@Markus.
Genau das ist es worüber ich mich aufrege. Dass jeder schreit weil ein Special (der eben nicht hervorsticht) eingeht.
Wenn darüber sogar der Verein pleite geht ist das zwar traurig, aber dann stellt sich die Frage warum ein Verein der keine Rücklagen für eventuelle Verluste hat das Risiko eines Specials eingehen musste. Das ist va banque gespielt.

Peter hat mal so schön formuliert (anderer Thread, selbes Thema):
"Jeder hat das recht seinen eigenen Special in den Sand zu setzen."

Und genau das ist es. Die meisten Verantwortlichen für Specials sind lange genug in der Szene um die Situation bewerten zu können. Wenn sie einen Special ausrichten wollen, dann müssen sie Erfolg wie Misserfolg tragen.

Was wir hier machen können ist lediglich die Ausschlusskriterien für Erfolg zu benennen.
Aber ich bin immernoch der Ansicht, dass selbst wenn ein Verein alles was wir hier nennen können erfüllt, der Erfolg nicht garantiert ist, da es eben mehr sein muss. Was besonderes.

Außerdem glaube ich dass einige der Auschlusskriterien sich gegenseitig widersprechen.

Bsp.
Jeder will tolle Caller, viel Programm (also mehrere Hallen), und weiß der Geier was sonst noch geboten bekommen.
Dazu will man aber nicht mehr als 10 Euro zahlen.
Hier müssen eben kompromisse her. Preis vs. Leistung.

Aber gerade was Mimi erzählt hat:
Die Freundlichkeit der Mitglieder kann man nicht per dekret festlegen.
Mancher kommt eben sympatischer rüber als ein anderer. Man kann als Veranstalter nur die Mitglieder darauf hinweisen.

Kai

06. 10. 06, 12:36
Und genau das ist es. Die meisten Verantwortlichen für Specials sind lange genug in der Szene um die Situation bewerten zu können. Wenn sie einen Special ausrichten wollen, dann müssen sie Erfolg wie Misserfolg tragen.
Das glaubst aber auch nur du. Die meisten Presis oder Verantwortlichen haben - und das ist nun nicht untertrieben - was das organisieren von Specials betrifft keinen blassen Dunst. Da werden teilweise Wünsche geäußerst da streuben sich einem die Nackenhaare. Gut, viele werden von ihren Treasurern auf den Boden der Tatsachen geholt in dem dieser einfach ein festes Budget vorgibt.


Jeder will tolle Caller, viel Programm (also mehrere Hallen), und weiß der Geier was sonst noch geboten bekommen.
Dazu will man aber nicht mehr als 10 Euro zahlen.
Hier müssen eben kompromisse her. Preis vs. Leistung.
Da gebe ich dir Recht Kai, da müssen Kompromisse her. Aber wo willst du diese ansetzen? Ich meine du hast fixe Kosten da kommst du nicht drum herum, die bleiben dir. Du kannst also nur an den Variablen rumdrehen, und da liegt bei den meisten eben der Hase im Pfeffer.

Wenn du im Bereich der Variablen Kosten (DEKO, VERPFLEGUNG, BADGES usw) sparen willst dann musst du deine Mitglieder miteinbinden in dem ihr vieles selber bastelt oder vor Ort leistet. Nun hat sich aber auch die Haltung der Leute gegenüber ihren Clubs geändert. Viele wollen nicht mehr für ihren Special arbeiten, sondern wollen als Veranstalter genauso behandelt werden wie der Gast und das geht in die Hose.

Von dem her ist es immer klüger erst die Mitglieder zu fragen ob sie überhaupt einen Special ausrichten wollen und wenn ja wieviele von ihnen verbindlich bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Dann und nur dann hast du auch etwas besonderes, nämlich eine Truppe die zusammenhält und gemeinsam Spass bringt.

Ich erinnere mich an das erste Jamboree mit den Swinging Bells, die Truppe war echt gigantisch, jeder hat mitgezogen. Die Gäste haben sich tierisch wohl gefühlt, da sie spürten das hier jeder mitanpackt.

06. 10. 06, 12:54
Von dem her ist es immer klüger erst die Mitglieder zu fragen ob sie überhaupt einen Special ausrichten wollen und wenn ja wieviele von ihnen verbindlich bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

Markus hier muss ich dir 100%ig recht geben.

Und es bleibt ja nicht nur beim Fragen der Mitglieder und der Abstimmung... Der "Verein" oder die Verantwortlichen haben die Pflicht, die Mitglieder zu informieren, was da auf sie zukommt!

Viele Mitglieder fahren nirgends hin und sind dann der Meinung, dass das eigene Special zum eigenen Spass dient. Das es aber in erster Linie Arbeit für den Club bedeutet, wissen viele wirklich nicht.

Sexbomblaus
06. 10. 06, 13:49
@ Markus,

Ich korrigiere mich: Die Specialverantwortlichen die ich kenne sind schon alte Hasen.

Kai

06. 10. 06, 14:18
@jrw,
wenn es Clubs gibt, die rote Zahlen schreiben beim Special, würde ich gerne wissen, wie man damit umgehen kann.

Wohl gemerkt, ich spreche nicht von kein Gewinn machen, sondern von echten Verlusten.

Mit vielen bezahlten Demo's vielleicht? Mit einem großen Betrag an Mitgliedsbeiträgen? Ich kenne z.B. einen Club, dessen Jahresbeitrag € 200.- beträgt. ( Nicht einer bei dem ich Mitglieds bin...)

Irgendwo her muss das Geld doch kommen, um Verluste auszugleichen, oder?

KG Mimi

06. 10. 06, 14:29
mimi,

es gibt clubs, die machen specials um den tänzern einen tanz zu geben - dies bei einem club den ich kenne seit fast 35 jahren! es geht nicht um profit, es geht um den spass am ausrichten.

sicher, das geld muss irgendwoher kommen - klar - doch gibt es für sd clubs immer 2 möglichkeiten: entweder das geld dem finanzamt schenken oder eben miese machen.

heute im zeitalter des (t)euro ist es leider so, dass die grundpreise für diesen (und ähnliche) specials so gestiegen sind, dass viele dieser non-profit-dances einfach den bach runter gehen. schade eigentlich.

Sexbomblaus
06. 10. 06, 15:26
Ohne jetzt den Steuerexperten zu spielen:
Als gemeinnütziger Verein zahlt man keine Steuern.

Aber auch bei "non-profit-dances" (wobei ich glaube dass das die meisten Specials sind) muss am einde eine null rauskommen.
Wenn das nicht geht ist Mimis Frage gerechtfertigt. Woher soll der Club das Geld nehmen.

Ich kenne einen Club, die machen seit Jahren einen kleinen Special (7100 Tänzer). Da kommt meist ne rote Null raus. Das Kann die Vereinskasse auch ab.
Aber der Verein hat kaum Rücklagen. Daher gibt es den Konsenz, dass bei großen Verlusten des Specials, sonderzahlungen der Mitglider her müssen.
Mit so eine Regelung kann man auch ohne Rücklagen einen Special schmeißen.

Kai

06. 10. 06, 15:57
Also Kai

Als gemeinnütziger Verein zahlt man keine Steuern.
Das ist NICHT RICHTIG !!!
Man wird vom FA eventuell befreit von der Körperschaftssteuer oder Lastenbefreiung von Ummeldungen am Amtsgericht aber sobald Gewinne erzielt werden, werden auch hier Steuerzahlungen fällig.
Es ist aber ein höherer Freibetrag möglich !!!

kleinen Special (7100 Tänzer).
sehr klein :roll:

Aber der Verein hat kaum Rücklagen. Daher gibt es den Konsenz, dass bei großen Verlusten des Specials, sonderzahlungen der Mitglider her müssen. Mit so eine Regelung kann man auch ohne Rücklagen einen Special schmeißen
Sehr soziales Verhalten.
Sind diese Leute auch auf anderen Specials zu sehen als Teilnehmer oder sind denn hier die Kosten zu hoch um dort mitzumachen ???

sicher, das geld muss irgendwoher kommen - klar - doch gibt es für sd clubs immer 2 möglichkeiten: entweder das geld dem finanzamt schenken oder eben miese machen.
Gemeinnützige Vereine sollten hier sehr vorsichtig agieren: zu hohe "Gewinne" (mehr als 10000,00 Euro) wird es steuerlich etwas abzugeben haben.
Bei Verlusten kann es sein, dass man den "Gemeinnützig Status" verlieren
Gruß
Florian

Sexbomblaus
06. 10. 06, 15:59
uuups.
Es sollte natürlich 70-100 heißen, sorry.

Und mal ehr lich: Welcher SD-Verein macht denn mehr als 10.000,00 Euro Gewinn?
So einen tollen Special muss mir mal einer zeigen.

Kai

06. 10. 06, 16:41
Hallo Kai,

Und mal ehr lich: Welcher SD-Verein macht denn mehr als 10.000,00 Euro Gewinn?
Es geht hier um die Gemeinnützigkeit !!!
Als SD-Club ist man nicht automatisch gemeinnützig. Es gibt aber Sportvereine, die sind gemeinnützig und haben höhere Einnahmenquellen :twisted: (z.B. Fußballbundesligaclubs,...)

Irgendwo her muss das Geld doch kommen, um Verluste auszugleichen, oder?
Tja, oder man geht Pleite. Ich denke, jeder halbwegsvernünftige Mensch wird sich es nicht leisten wollen, Verluste zu haben, weder privat noch im Verein.
Wenn ein Vorstand permanent Verluste mit Veranstaltungen kreiert und von den Mitgliedern noch "genehmigt" bekommt (z.B. Entlastung bei der MV), dann werden bei Pleiten auch die Mitglieder haften, dann zählt nicht mehr das "GmbH" des Vereines
Gruß
Flo

Sexbomblaus
06. 10. 06, 17:19
Nun, es wird allen EAASDC-Clubs DRINGEND empfohlen sich vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit attestieren zu lassen.
Daher bin ich vom Gemeinnützigen SD-Verein ausgegangen.

Kai

06. 10. 06, 17:42
, dann werden bei Pleiten auch die Mitglieder haften, dann zählt nicht mehr das "GmbH" des Vereines
Gruß
Flo
Und da kommt der e. V. ins Spiel: hier haftet nämlich nur das Vereinsvermögen. Wenn alle, dann alle. Ausnahme nur, wenn der Vorstand fahrlässig gehandelt hat und die Mitglieder zugestimmt (entlastet) haben. Ansonsten: nur Vereinsvermögen.

Gruß,

Florian

Sexbomblaus
07. 10. 06, 11:19
Dass Specials immer eine finanzielle Gefahr für den Verein sind und evtl. auch für die Mitglieder sein können ist Fakt.
Aber das Thema heißt: "Wie können wir die Specials verbessern"

Kai

07. 10. 06, 12:06
eine möglichkeit wäre, den eigenen special nur alle 3 jahre zu machen.
wenn das alle tun würden, wäre das angebot auf 1/3 reduziert und man könnte wieder jedes special als etwas besonderes sehen.

07. 10. 06, 13:38
@jrw,
das ist im Prinzip eine gute Idee; m.M nach würde auch schon eine Reduzierung auf alle 2 Jahre genügen.

Da müßten aber alle mitmachen, sonst käme von den Mitgliedern gleich das Argument: "Ja, dann schlüpfen eben andere auf den Termin."

Wobei man bei IPAC ect. sieht, dass es eben doch geht.

Aber wer kann schon so ein Event mit so einer Vielfalt an Angeboten verwirklichen?

Du schreibst:
......es gibt clubs, die machen specials um den tänzern einen tanz zu geben - dies bei einem club den ich kenne seit fast 35 jahren! es geht nicht um profit, es geht um den spass am ausrichten. ....

Wollen wir das nicht alle?
Ich wiederhole mich vielleicht, aber: ....wenn bei den Specials der Gast nicht König ist, merkt der Gast das ganz schnell und keine Stimmung kommt auf, ect......
Das ist zwar allgemein gefasst, aber ich denke ihr wisst, was damit gemeint ist!

Das würde aber wieder für JRW's Vorschlag sprechen: ein oder zwei Jahre aussetzen, die members wären dann großenteils wieder mehr motiviert und auch gleich viel freundlicher oder? ....

Wenn's alle machen würden, wirklich keine schlechte Idee.

Ich könnte mir auch eine Diskussionsrunde an EAASDC-Veranstaltungen vorstellen, bei denen sich Verantwortliche für Specials treffen und über Gedankenaustausch vielleicht auch gute Ideen kommen.

Der Gedanke, dass "jeder Verein die Chance haben soll, sich oder seinen Special in den Sand zu setzen, finde ich nicht sehr schön.

Wäre der SD-Gedanke nicht, einander rechtzeitig zu helfen?

Solange noch 8 Leute einen Special besuchen, scheint eben doch Bedarf zu sein (mindestens für die 8). Wo wollen wir die Grenze setzen?

Ich spreche mich hier für mehr Coordination aus.

KR
Mimi

Best Regards
Mimi

chris
07. 10. 06, 19:12
Ich grüsse Euch!:)

Ich habe mir gestern erzählen lassen, daß es in früheren Jahren eine Art "Gebiets-Schutz" für Special gab.
Wenn irgendwo ein Special stattfand, durfte am betreffenden Termin im Umkreis von 300km kein anderes Special stattfinden. :shock:

Eine solche Regelung wieder eingeführt, würde die Anzahl der möglichen Special limitieren! :( ...aber gleichzeitig auch für mehr Tänzer bei den verbleibenden Specials sorgen. :wink:
Und somit wird das finanzielle Risiko der Clubs ebenfalls kleiner!:)

Unser Geburtstags-Special ist das erste Special überhaupt von den Roman Sandals!:)...10 Jahre Roman-Sandals!
Und daher wünsche ich mir möglichst viele Besucher... :)

Gruß,
Chris

08. 10. 06, 10:05
Ich habe mir gestern erzählen lassen, daß es in früheren Jahren eine Art "Gebiets-Schutz" für Special gab.
Wenn irgendwo ein Special stattfand, durfte am betreffenden Termin im Umkreis von 300km kein anderes Special stattfinden. :shock:

Hi Chris,

wie lange tanzt Du denn schon - oder erst? Ich dachte, das wäre noch gar nicht soooo lange her, daß die Regelung abgeschafft wurde... :?


Eine solche Regelung wieder eingeführt, würde die Anzahl der möglichen Special limitieren! :( ...aber gleichzeitig auch für mehr Tänzer bei den verbleibenden Specials sorgen. :wink:
Und somit wird das finanzielle Risiko der Clubs ebenfalls kleiner!:)

Ich bin zwar Deiner Meinung - aber wenn man ansieht, wie Clubs auch auf "ihrem" Datum bestehen (siehe Diskussion Summer Party...), dann kann ich mir kaum vorstellen, daß eine solche Idee eine Mehrheit finden könnte! Bestünde nämlich wirklich "draußen" ein solches Interesse, dann würden Clubs, die ihre Specials am selben Wochenende austragen, sich doch miteinander absprechen. Ich habe aber sogar das Gefühl, daß z.T. bewußt Termine auf das selbe Wochenende gelegt werden :cry: Somit fürchte ich, daß diese Idee, die ich gut fände, keine Mehrheit bekommen könnte...

Gruß

Thom :cowboy:

08. 10. 06, 15:50
@Thom
ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass jemand mit Absicht einen Special-Termin doppelt. Man würde sich ja ins eigene Fleisch schneiden!

Sowas Unglückliches hat wohl nur mit äußeren Umständen zu tun: meist die leidige Hallenfrage. Oder was auch immer man sich vorstellen kann....

Halt, ich kenne einen Fall und/aber diesen Special gibt es nicht mehr.

Also, das bringt absolut nichts, wenn man gegeneinander Machtkämpfe ausfechten wollte.

Noch einen schönen Sonntagnachmittag,
B R
Mimi

08. 10. 06, 15:54
Hallo Florian (von einem anderen Florian)

Und da kommt der e. V. ins Spiel: hier haftet nämlich nur das Vereinsvermögen. Wenn alle, dann alle. Ausnahme nur, wenn der Vorstand fahrlässig gehandelt hat und die Mitglieder zugestimmt (entlastet) haben. Ansonsten: nur Vereinsvermögen
was habe ich denn in meinem Posting denn geschrieben -oder soll es nur als Ergänzung gedacht sein, also doppelt gemoppelt :wink:
Ja Mimi,
das ist im Prinzip eine gute Idee; m.M nach würde auch schon eine Reduzierung auf alle 2 Jahre genügen.
aber warum mache so viele neue Clubs neue Specials ??? In meinem ehemaligen Club wurde Aufgrund der Tatsache der damalige Kilometerbeschränkung mit dem Nachbarverein im Wechsel der Special Dance eingeführt: ungerade Jahreszahl dieser Verein, in der geraden Jahreszahl unser Verein, immer Anfangs April
Man hatte diese Idee von den "Alteingesessenen" Vereinen mitleidig belächelt!!!! Von den neu hinzu gekommen Vereinen keinerlei Achtung auf diesen Termin. So schafft es ein noch junger Verein aus der dortigen Nachbarschaft gerade ma 3 Wochen vor diesem Termin immer mit "Topcallern" aufzuwarten und die Besucherzahl liegt im Schnitt bei 200 und mehr, 3 Wochen später "erbarmen" sich gerade einmal 100 Leute.
Mittlerweile gibt es in dem einen Verein ein neuer Vorstand und man stellt fest, dort gibt es mittlerweile keinerlei Interesse mehr, den Termin bzw Festlegung des Termines so wahrzunehmen. Somit gibt es mit einem neueren Club schon erste "Terminansprüche, da diese ihren Special jedes Jahr durchführen. Und das alles innerhalb von 100 KM !!!!
Es ist der pure Egiosmus von Leuten, die meinen, nur sie und ihre Wertvorstellungen zählen.
Warum wird demnächst ein sehr alter Special sterben? Weil es jüngere Nachclubs gibt, die mit ihrem "erfolsgverwöhnten" Specials (Topcaller, viele Hallen und alle Levels im Angebot) das Angebot des "alten" Specials für die Tänzer überflüssig macht.
Es geht den meisten Tänzern doch nicht mehr darum Spaß und Geselligkeit zu haben und alte Freundschaften zu pflegen, sondern darum, was bekomme ich für mein Geld innerhalb von 5 Stunden alles geboten ohne einen Tanz auszulassen?
Es ist ja schon an der Frage zu sehen: was können wir an den Specials verbessern???
Neue Freunde finden? Alle Programme anzubieten ? Die besten Caller zu haben? Nicht viel zahlen müssen für Essen und Trinken? Schöne Deko haben? Große Tombola wo jeder seinen Preis erhält? Die schönsten Flyer?
Was wollt Ihr denn selberan einem Special haben um dorthin zu gehen?
Wie weit wollt Ihr nötigenfalls fahren müssen, um an einem Special teilzunehmen? Was kann ich als Teilnehmer beitragen, dass ein Special schön wird? Muß ich bei einem Special Vergleiche mit anderen Specials durchführen ?
Gruß
Florian

08. 10. 06, 22:44
Hallo Florian (von einem anderen Florian)

Und da kommt der e. V. ins Spiel: hier haftet nämlich nur das Vereinsvermögen. Wenn alle, dann alle. Ausnahme nur, wenn der Vorstand fahrlässig gehandelt hat und die Mitglieder zugestimmt (entlastet) haben. Ansonsten: nur Vereinsvermögen
was habe ich denn in meinem Posting denn geschrieben -oder soll es nur als Ergänzung gedacht sein, also doppelt gemoppelt :wink:

Hallo anderer Florian ;-)
Ich habe Dein Posting zwar so nicht verstanden, aber wenn wir das Gleiche meinen ist ja alles klar.

Ciao,

dieser Florian

squarekopp
09. 10. 06, 00:25
Ich habe mir gestern erzählen lassen, daß es in früheren Jahren eine Art "Gebiets-Schutz" für Special gab.
Wenn irgendwo ein Special stattfand, durfte am betreffenden Termin im Umkreis von 300km kein anderes Special stattfinden. :shock:

Hi Chris,

wie lange tanzt Du denn schon - oder erst? Ich dachte, das wäre noch gar nicht soooo lange her, daß die Regelung abgeschafft wurde... :?

Gruß

Thom :cowboy:

300 km wurde vor mindestens 20 Jahren abgeschafft; 100 km auch schon im vorigen Jahrtausend. Damals ging ich noch zum EAASDC Meeting statt zur ECTA.

Heiner Fischle

chris
09. 10. 06, 00:58
Ich grüsse Euch!:)

@thom kafka

Ich tanze seit 7 Jahren, davon 2 Jahre bei den Roman Sandals...und seit Anfang des Jahres bin ich dort der Vice.:)
Ich bin also noch nicht ganz eingearbeitet, was das Wissen um die eaasdc, ecta etc. anbelangt.:)...aber ich bin auf dem besten Weg!:D

@all

Man sollte unterscheiden zwischen "einmaligen Specials" und jährlichen Specials, die sich "eingebürgert" haben.
Wer mit einem einmaligen Special gegen ein etabliertes Special auf einem Termin konkurrieren möchte...wird wohl mit geringerer Anzahl Tänzer rechnen müssen, wie wenn 2 einmalige Specials gegeneinander antreten!

Aber die möglichen Termine sind doch wohl auf Wochenenden und Feiertage beschränkt...verlegte Clubabende auf den Freitagabend!
Wenn ich dann nur Tages-Special nehmen würde...käme ich auf ca. 110 verschiedene Termine, auf alle Clubs verteilt!
Doppelungen sind da völlig natürlich.:)
Aber ein Special in Hamburg und ein Special in Stuttgart würden sich bei einem Weekend nicht besonders weh tun, würden sich keine Tänzer wegnehmen!
Aber ein Special in Düsseldorf, zeitgleich ein Special in Dortmund und in Köln...sorry!...gibt garantiert keine vollen Tanzhallen, oder sehe ich da was falsch???

Ich zähle mich persönlich nicht zu den "Vielfahrern" um Clubs und Specials zu besuchen, sondern verbinde Urlaub oder Geschäftsreisen mit Club-Besuchen.:)
Specials nehme ich gerne mit, wenn sie in erreichbarer Nähe sind und mein Terminkalender einen Besuch zulässt.
Aber Urlaub nehmen, um ein Special in 600km Entfernung zu besuchen, da ist mir mein Urlaub zu schade. Oder ich mache eben rein zufällig dort in der Gegend Urlaub... :lol:

WARUM besucht man ein Special???
Um zu Tanzen und Spaß zu haben, oder???
Den Spaß muß man selber haben, da kann auch ein supertoller Caller nur eine Hilfe sein!:)
Und auch der Caller kann nur gut sein, wenn die Tänzer mit Spaß an der Sache anreisen und diese Freude auch dem Caller gegenüber rüberbringen.:)

WARUM macht ein Club ein Special???
Weil der Club aus irgendeinem Anlass was zu feiern hat und mit möglichst vielen SD-Tänzern diesen Anlass mit Squaredance feiern möchte.:)

Bei unserem Special, 10 Jahre Roman-Sandals Geburtstags-Special, erwarte ich gar keine Gäste aus weiterer Entfernung, eher Besucher von den Nachbarclubs, die uns auch sonst schonmal bei Clubabenden besucht haben.:)
Oder schonmal Besuch von uns hatten...:)
Und natürlich den persönlichen Fan-Club von Astrid Heckmann... :lol:
...und die Fans von Uwe Kraemer ebenso... :)
Es sollten also mehr wie 4 Squares werden... :oops:

Und dann wird sicherlich für die nächsten 5 Jahre kein Special mehr in Xanten sein...15 Jahre Roman-Sandals könnte man dann vielleicht wieder feiern...:)

Gruß,
Chris

Sexbomblaus
09. 10. 06, 08:55
Ich stell mal eine ganz kezerische Frage:

Warum haben Traditionsspecials den Vorang vor neuen?
Warum soll ein Club mit einer neuen, tollen Specialidee, mit guten günstigen Hallen, nicht einen "Traditionsspecial ablösen dürfen der (nach heutigem Maßstab) einfach nichts mehr zu bieten hat?

Und wenn ich lese. "Es geht den meisten Tänzern doch nicht mehr darum Spaß und Geselligkeit zu haben und alte Freundschaften zu pflegen, sondern... "

Dann Frage ich mich woher diese erkenntnis kommt, dass auf Traditionsspcials die Gutmenschen sind und auf neuen Specials die Egoisten.

Kai

09. 10. 06, 09:02
...Es ist der pure Egiosmus von Leuten, die meinen, nur sie und ihre Wertvorstellungen zählen...

...Es geht den meisten Tänzern doch nicht mehr darum Spaß und Geselligkeit zu haben und alte Freundschaften zu pflegen, sondern darum, was bekomme ich für mein Geld innerhalb von 5 Stunden alles geboten ohne einen Tanz auszulassen...


Das hast du sehr schön ausgedrückt, Florian. Das ist genau das, was ich ständig feststelle, auf allen Ebenen - der pure Egoismus... Schade, schade!



100 km auch schon im vorigen Jahrtausend.

Na, die 100 km-Begrenzung kenne ich ja noch... und ich habe 1989 angefangen mit der Class. Diese Begrenzung gab´s noch in den 90ger Jahren...

Sexbomblaus
09. 10. 06, 09:03
in den 90ern des letzten Jahrtausends eben. ;)

09. 10. 06, 09:11
in den 90ern des letzten Jahrtausends eben. ;)

ja genau wie ich... :lol:

09. 10. 06, 09:53
Kai,

Warum haben Traditionsspecials den Vorang vor neuen?
Es geht nicht um den Vorrang !!!

Warum soll ein Club mit einer neuen, tollen Specialidee, mit guten günstigen Hallen, nicht einen "Traditionsspecial ablösen dürfen der (nach heutigem Maßstab) einfach nichts mehr zu bieten hat?
Wer setzt denn hier den Maßstab ?? Meistens Leute, die sich nicht um Tradition scheren oder diese eben dafür interessiert.
Gruß
Florian

09. 10. 06, 10:45
@all,
Kai schrieb: Warum soll ein Club mit einer neuen, tollen Specialidee, mit guten günstigen Hallen, nicht einen "Traditionsspecial ablösen dürfen der (nach heutigem Maßstab) einfach nichts mehr zu bieten hat?


Das ist doch keine Sache von ablösen dürfen!

Seit ich SD pflege, entscheiden die Füße der Tänzer.

Wenn etablierte Specials nicht mit der Zeit gehen, geht es wie mit vielen anderen Hobbys, sie bleiben auf der Strecke.

Auch wenn ich mich wiederhole: Gastgeber von Traditionsspecials müssen mit der Zeit gehen: Immer versuchen, zu erahnen, was die Tänzer wollen.
Immer wieder mit was Neuem überrraschen.

Wenn auf der anderen Seite ein neuer Club zündende neue Ideen hat: prima! Natürlich werden Gäste neugierig und kommen.
Und wenn dieser Club dann auch noch so schlau ist, die best mögliche Terminlücke zu finden, dann hat er m.E. auch Erfolg.

Ich gebe Chris recht: eine gute Entfernung zum nächsten attraktiven Special ist allemal von Vorteil, es muss ja nicht unbedingt Hamburg-Stuttgart sein.

Und wer behauptet, die Tänzer wollten keine Freundschaft ect. pflegen, dem widerspreche ich ganz heftig. Wie oft verabredet man sich zum Special X !

Natürlich will ich z.B. gerne, gut und viel tanzen, auch mit Freunden! Das ist schließlich mein Hobby.
Ebenso schätze ich aber auch das Gespräch, den Erfahrungsaustausch oder was auch immer gerade von Interesse ist mit Tänzern oder Freunden, die ich nicht jede Woche sehe.

Best Regards
Mimi

Sexbomblaus
09. 10. 06, 13:56
100 Punkte Mimi

Laser
09. 10. 06, 13:57
Es gibt wirklich mehrere Gründe für ein gutes Special.
Ich hab gestern mitgekriegt, daß es für mich im Februar eine schwierige Entscheidung gibt. Heidenheim vs Erlangen.
Auf beiden Specials gute Caller. Die Shillei... Sheili... ach Ihr wißt schon :) haben das für mich attraktivere Programm.
Andererseits kenn ich halt bestimmt über 100 Leute, die zum Bär gehen.

Absolutely no Plan, wohin ich gehen werden...


krgds JoE

chris
10. 10. 06, 00:10
Ich grüsse Euch!:)

Etablierte Specials sollte man einfach als Tänzer besuchen...aber nicht mit einem Konkurrenzangebot "bekämpfen"!...:)...meine Meinung!

Die "Black Cat Special" von den Assindian Stars in Essen, immer am Freitag den 13., ist im Einzugsgebiet eine feste Nummer!:)

Ich persönlich fände es absolut bescheuert, wenn ein Club im Umkreis von 100km etwas ähnliches anbieten würde!!!
Erstens nimmt man den Essenern die Tänzer weg...und zweitens muß man selber mit nur wenigen Tänzern rechnen...:(...und drittens, kann man selber nicht nach Essen zum Black Cat... :lol:

In anderen Landkreisen geht es doch auch nicht anders, oder?
Konkurrenz belebt das Geschäft...aber nicht beim Squaredance!!!
Da ist Konkurrenz eher kontraproduktiv!:(

Leben und leben lassen ist da eher die Devise, der man folgen sollte.
Auch kleine Clubs haben mal einen Grund zum Feiern.:)...und sollten ihr Special haben können, ohne derbe Verluste.

Gruß,
Chris

10. 10. 06, 08:38
@chris,

100 Punkte!

So einfach ist es, auf den Punkt zu kommen!

Zu allem was du sagst, stimme ich von Herzen zu!

BR
Mimi

11. 10. 06, 21:36
Tja Mimi

Auch wenn ich mich wiederhole: Gastgeber von Traditionsspecials müssen mit der Zeit gehen: Immer versuchen, zu erahnen, was die Tänzer wollen. Immer wieder mit was Neuem überrraschen.
Was soll denn "Neues" angeboten werden???
Solotänzer auf der Bühne oder "an-der-Stange-Tänzerinnen" oder Caller in Strapsen :roll:
Das einzigste, was "Neuere Specials" gegenüber Traditionsspecials bieten: 5 Hallen mit 5 Levels und 5 "Topcallern" zu "Superpreisen"

Und wenn dieser Club dann auch noch so schlau ist, die best mögliche Terminlücke zu finden, dann hat er m.E. auch Erfolg.
mehr als 52 Wochenenden gibt es nicht und bedenkt man die mittlerweile Reiselust durch hohe Kosten, dann hat man keine große Auswahl mehr.
keine frage Chris
Auch kleine Clubs haben mal einen Grund zum Feiern....und sollten ihr Special haben können, ohne derbe Verluste.
so soll es ja auch sein. Schaue dich doch um, wie die Termine liegen und frage Dich selber: muß ich auf den XY-Tanz wenn ZK-ZTanz billiger, mehr bietet und gleich in der Nachbarschaft ist??
Gruß
Florian

chris
12. 10. 06, 03:53
@FlorianM

Ich grüsse Dich!:)

Meine favorisierten Specials liegen immer innerhalb 150km.
Das Hemd ist mir immer näher wie die Hose... :lol:

Bei doppelter Terminbelegung wäre der nähere Tanzort immer meine erste Wahl.:)
Denn bei XY kann ich auch nur tanzen, genauso wie bei YZ.

Die Kosten sind da eigentlich zweitrangig...der Anfahrtsweg mit dem höheren Zeitaufwand schreckt mich da eher ab!!! :shock:
4 Stunden Autofahren...und 2 Stunden tanzen...stehen in keinem Verhältniss! :oops:
Ich will ja tanzen...und nicht Kilometer fressen!

Besondere Caller...wäre eventuell ein Argument... :lol:
Aber welcher Caller ist denn schon besonders? 8)

ALLE Caller haben ihre Eigenheiten und sind deshalb schon "einzigartig".
ASTRID aber nicht!!!
Astrid ist einzig...aber nicht artig...:D:D:D

12. 10. 06, 09:28
Florian, Du hast völlig recht!

Chris, ich weiss ja, dass Du mich lieb hast! Das rechne ich Dir auch hoch an... aber - Halloooo es gibt schon den "Alle-haben-Astrid-lieb-Thread" Also zügle mal ein wenig Deine Zuneigung zu mir! :wink:

Ich komm ja ein bisschen rum und ich habe festgestellt, dass viele Special heute über eine Gästezahl von 80 - 120 Tänzer nicht hinaus kommen, wenn überhaupt. Die Vorstände heulen sich aus, dass es früher alles besser war, ihr Special immer gut besucht war und heute?
Chris, ich bin auf Xanten gespannt. Tanzt da der Presi auf´m Tisch als Besonderheit?

Natürlich müssen sich die Clubs immer was Besonderes einfallen lassen... aber auch da sind irgendwann die Möglichkeiten und Ideen ausgeschöpft. Denn wie Florian so schön sagte - was denn bitte noch für Besonderheiten?

Chris, Deine Einstellung zur Fahrerei ist in Ordnung. Aber das sehen nicht alle so.

Es gibt schon eine Menge Leute, die für ein besonderes Special weit fahren oder fahren würden - eben mehr als 150 km!
Aus den unterschiedlichsten Gründen. Vielleicht haben sie ein besonderes Verhältnis zu dem anderen Club oder Freunde oder eben einfach nur, weil es ein tolles Special ist. So etwas habe ich auch früher oft gemacht. Weisst Du wie viele Leute von Gott-weiss-woher zum Bsp. zum Pader Rodeo fahren? Warum ist das so?
Am Dienstag waren Gäste in Berg.Gladb. aus München, die aus Paderborn kamen - über uns weiter nach Ronneburg gefahren sind. Warum auch nicht? Eine Woche nur SD ist doch ok. Wir haben jahrelang im Alten Land bei Hamburg eine Woche Urlaub gemacht und abends die Clubs besucht und zum Abschluss vielleicht ein Special z.B. den Hummel-Dance - war immer schön!

4 Std Autofahren für 2 Std tanzen muss ich auch nicht haben und womöglich noch unter der Woche... nee lass mal. Es sei denn wir machen einen Römischen Abend in Iserlohn, gell Chris?

Bei doppelter Terminbelegung das Special nehmen, welches näher ist - na ja ich weiss nicht....
Wenn ich lieber zu dem anderen gehen würde, würde ich evtl. überhaupt nicht fahren. So denken viele! Ich glaube, da sind andere Sachen bei einem Special wichtiger. Für jeden gelten andere Gründe, es sind ja hier schon viele Argumente genannt worden - sofern die Kosten keine Rolle spielen.

Das die Kosten bei Dir zweitrangig sind, kann ja sein - aber genau das ist - denke ich - der Knackpunkt, warum die Veranstaltungen - neben dem Überangebot - nicht mehr so gut besucht sind.

Die Leute haben das Geld nicht mehr so locker in der Tasche, um ständig unterwegs zu sein!

Ich bin immer noch der Meinung, wenn das Gro an Mitgliedern eines Clubs kaum fährt, wissen sie auch nicht, worauf es bei einem Special ankommt und was an Arbeit auf sie zukommt! Es muss wirklich nicht jeder Club ein jährliches Special haben! Manche haben ja soger mehr als nur eine Veranstaltung pro Jahr... ich glaube, das hat hier noch keiner erwähnt.

Ich bin auf jeden Fall stolz darauf, die Xantener ca. 8 Jahre lang davon abgehalten zu haben, ein Special durchzuführen. 8)

:!: Chris, was macht die Sache EAASDC? :?:

Sexbomblaus
12. 10. 06, 10:36
Also ich glaube nicht dass man pauschalisieren sollte: "Wenn es zwei Specials gibt nehme ich den näheren".

Ich war jahrelang im März auf einem Special südlich von Freiburg obwohl am gleichen WE immer hier in Stuttgart (von mir 15 Minuten U-Bahn ohne Umsteigen) ein Special war.
Der andere hat mir halt besser gefallen. Und dann war ich auch bereit 500 Km an einem Tag zu fahren (250 hin, 250 zurück).

Dieser Special in Baden hatte immer EINEN Topcaller (Nicht 25!) Dadurch gute Preise. Es war eine schöne Atmosphäre und da ich die Dame in der Küche kannte wurde mein Schweiebraten immer besonders groß.
Kurzum: Ich habe mich dort wohl gefühlt und schön tanzen können.

Das schön tanzen können kann man in begriffe wie Programm oder Caller fassen und dann sagen wo was hapert.
Aber dazu muss kommen dass sich die Tänzer wohl fühlen.
Wie Mimi schon sagte: Die Veranstaltung für die Gäste.
Wenn alle Mitglieder den Special als eine Party für die Gäste ansehen, dann fängt man an sich wohl zu fühlen.

Kai

12. 10. 06, 10:56
Also ich glaube nicht dass man pauschalisieren sollte: "Wenn es zwei Specials gibt nehme ich den näheren".


Genau das meinte ich!

12. 10. 06, 10:57
Was vielleicht auch noch betont werden sollte: Es gibt -gerade im Münchener Raum - viele Clubs, die von Ihrer Mitgliederzahl her schon so groß sind, dass ein Clubabend schon die Kriterien eines kleineren Specials erfüllen. In meinem konkreten Beispiel: Ein Dip-N-Diver Clubabend hat durchschnittlich an die 9 Squares und zwischen 25 und 30 Round Dance Paare. Dazu kommt das wir im Club Super Cuer und Caller haben. Somit gleicht jeder Clubabend eben einem kleineren Special. Da taucht natürlich die (teilweise berechtigt) die Frage auf, warum soll ich da noch auf ein Special fahren und ein Haufen Geld für ausgeben, wenn ich für meinen Clubbeitrag ein solches jede Woche im Club haben kann???

Diese Frage wäre auch mal eines Gedankens wert oder?

12. 10. 06, 11:06
Richtig Markus und dann auch die Sache mit den vielen wechselnden Callern innerhalb des Clubs. Wofür dann noch fahren ?

12. 10. 06, 20:59
Ich fahre gerne auf Specials, um andere Tänzer kennenzulernen oder einfach wiederzusehen. Mal erlich gesagt im Club sieht man immer die gleiche Leute, natürlich wenn man mal keinen besuch hat.

12. 10. 06, 23:40
Was vielleicht auch noch betont werden sollte: Es gibt -gerade im Münchener Raum - viele Clubs, die von Ihrer Mitgliederzahl her schon so groß sind, dass ein Clubabend schon die Kriterien eines kleineren Specials erfüllen. In meinem konkreten Beispiel: Ein Dip-N-Diver Clubabend hat durchschnittlich an die 9 Squares und zwischen 25 und 30 Round Dance Paare. Dazu kommt das wir im Club Super Cuer und Caller haben. Somit gleicht jeder Clubabend eben einem kleineren Special. Da taucht natürlich die (teilweise berechtigt) die Frage auf, warum soll ich da noch auf ein Special fahren und ein Haufen Geld für ausgeben, wenn ich für meinen Clubbeitrag ein solches jede Woche im Club haben kann???

Diese Frage wäre auch mal eines Gedankens wert oder?

diese frage ist m.E. nicht nur einen gedanken wert, sondern deren viele!
speziell an die adressen der leute, die die clubs so gerne spalten, und aus einem kleinen club dann noch zwei kleinere werden lassen etc.

gäbe es mehr clubs die die grösse der dip-n-divers hätten, und würden mehr sdler auf die idee kommen, mit leuten zu tanzen, auch wenn sie diese vielleicht persönlich nicht so ab können - und zu callern/cuern/promtern zu tanzen, auch wenn denen ihre nasen grad nicht passen - sondern das sie tanzen des tanzens willens, dann hätten wir in jedem club:

- die kohle super gute caller/cuer/promter bezahlen zu können
- ne menge leute und somit ne menge squares am laufen
- weniger clubs und schliesslich auch
- weniger specials

schon mal drüber nachgedacht!?! ;-)

chris
13. 10. 06, 00:05
@jrw

Ich grüsse Dich!:)

Und was machst Du dann mit den 120 Callern, die plötzlich ohne Arbeit dastehen?...sprich, keinen Club mehr haben?
Am Wochenende bei Mami sitzen müssen, weil kein Special zu callen ist?

Vielleicht fallen dann die Callerpreise...höheres Angebot und geringere Nachfrage sollte den Preis nach unten drücken... :shock:
Oder Jungcaller haben dann garkeine Chancen mehr über den Co-Caller hinaus zu kommen... :(

Irgendwie alles nicht sehr erfreulich, oder???

Gruß, Chris

13. 10. 06, 00:49
nun chris,

es ist dann wie im richtigen leben eben auch - "die guten" überleben und der rest muss entweder was tun um"gut" zu werden, oder aufhören.
m. E. ist das nicht die schlechteste lösung.

13. 10. 06, 08:28
Guten Morgen allerseits und Hallo Chris,

für die Xantener und die Emmericher gilt das alles nicht... :lol:
die sind ganz alleine, da wo sie sind.

Ironie an: Ihr könnt doch dann die ganzen armen Nachwuchscaller beschäftigen, die fahren gerne so weit 8) Ironie aus!
(aber noch lieber gründen die neue Clubs, die armen...)

Chris ich hab im Moment auch keinen Club und bin immer noch gut beschäftigt :wink: Es gibt mehr als genug Specials, die zu becallen sind. Und die ewigen Clubspaltereien müssen wirklich nicht sein.

100 Punkte für JRW!

13. 10. 06, 09:14
gäbe es mehr clubs die die grösse der dip-n-divers hätten, und würden mehr sdler auf die idee kommen, mit leuten zu tanzen, auch wenn sie diese vielleicht persönlich nicht so ab können - und zu callern/cuern/promtern zu tanzen, auch wenn denen ihre nasen grad nicht passen - sondern das sie tanzen des tanzens willens, dann hätten wir in jedem club:

- die kohle super gute caller/cuer/promter bezahlen zu können
- ne menge leute und somit ne menge squares am laufen
- weniger clubs und schliesslich auch
- weniger specials

Hallo,

genauso, wie jeder das Recht hat zu entscheiden, auf welchen Special er geht, ist es doch das Recht jedes einzelnen zu entscheiden, zu welchem Caller er am Clubabend tanzt! Ich sehe nämlich aus Deiner Aussage eine seltsame Konsequenz: die Forderung, zu Leadern zu tanzen, die einem nicht passen, soll für den Club

die kohle super gute caller/cuer/promter bezahlen zu können
bringen...

D.h., daß man eine zeitlang zum ungeliebten Leader gehen soll, damit sich der Club irgendwann einen "super guten" leisten kann? Die Logik kann ich nicht nachvollziehen - insbesondere ist "super gut" immer subjektiv: ein Leader, der von seinem eigenen Club als "super gut" empfunden wird, muß schon 20 km weiter nicht das gleiche Gefühl auslösen... Esc geht nämlich nicht unbedingt nur darum, was ein Leader aus seinem programm machen kann, um ihn "super gut" erscheinen zu lassen. Und noch etwas: es gibt Leader, bei denen vergeht einem einfach die "Lust aufs Tanzen um des Tanzens willen" - zu so einem Leader würde ich weder zum Tanzen gehen, noch würde ich mit ihm auf die Bühne gehen... Ich finde es nicht realistisch von Clubmitgliedern zu fordern, "geht zu jedem Caller, den wir Euch vor die Nase setzen, egal, ob ihr ihn abhaben könnt oder nicht".

einen schönen Gruß

Thom :cowboy:

13. 10. 06, 09:41
keiner sagte man "muss" und keiner sagte man "fordert".

es geht um spaltungen der clubs und darum, wie markus schrieb, dass man eben in grösseren clubs die möglichkeit hat (was dann die logische konsequenz ist), gute caller zu engagieren.


es gibt Leader, bei denen vergeht einem einfach die "Lust aufs Tanzen um des Tanzens willen" - zu so einem Leader würde ich weder zum Tanzen gehen, noch würde ich mit ihm auf die Bühne gehen...

nun, ich halte diese aussage für sehr intollerant, speziell für einen caller.
das ist genau die arogante einstellung, die man im sd nicht braucht!
nimm eine convention, x-tausend leute in einer halle und alle 15 min wechseln die caller - ja wo kommen wir denn da hin, wenn der eine einen kompletten square stehen lassen würde, nur weil dem einen nun der caller der die nächsten 15 min callt nicht gefällt? ist das dann sd-like? oder ist das dann die viel gepriesene tradition die im sd so verherrlicht wird?

wenn dem so ist, dann kann ich getrost darauf verzichten!

@astrid: danke :-)

Sexbomblaus
13. 10. 06, 10:04
Ich kann jrw nur zustimmen.

Ich weiß, es gibt caller zu denen man weniger gern tanzt und zu denen man lieber tanzt.
Aber caller zu denen niemand gern tanzt werden ja in so einer "wenig club welt" gar nicht erst Clubcaller.

Das Problem ist dass man miteinander reden muss.
Wenn manche Tänzer mehr mit- als übereinander reden würden gäbe es weniger Clubspaltungen.
Wenn Die Tänzer sich in einer ordentlichen Diskussion auf einen Caller einigen würden bezweifle ich dass der soooo mies ist, dass man nicht zu ihm tanzen kann.

Aber wie wollen wir die SD-welt zu friedlicher diskussion bringen wenn wir kaum in unserem Forum friedlich bleiben?
Aber sollten wir es schaffen gehen wir als Chefdiplomaten in den Nahen Osten. ;)

Kai

13. 10. 06, 11:00
Nun Kai,

du musst dir eines merken: Wo Menschen aufeinander treffen, da wird es immer verschiedene Sichtweisen und Meinungen geben. Selbst in Diktaturen gibt es diese anderen Meinungen, nur eben nicht so laut. Der Schlüssel zum Erfolg hat eben derjenige, der es schafft eine ausgewogene Basis der Meinungen zu schaffen in der jede Meinung gehört wird.

Auch ein Caller kann nur auf diese Art und Weise erfolgreich sein egal ob er nun ein Special oder ein Clubabend bestreitet. Sicherlich wird es immer Tänzer geben die zu mir lieber tanzen als zu anderen, aber habe ich auch eine geringere Zahl von Tänzer die schon mal gern fernbleiben wenn sie wissen das ich komme. Heimgegangen ist bisher noch nie jemand wenn sie mich durch die Tür haben kommen sehen.

Dies ist eben ein ganz normaler Vorgang, manche mögen dich, manche hassen dich, manchen ist es egal wer da callt. Und ich denke so muss das auch sein. Nun von oben zu "diktieren" das man gefälligst zu allen Callern tanzen soll die da kommen fände ich nun nicht so toll, denn wir kreeiren so einen "Subclub" der sich eben auf Grund seiner Meinungen kontraproduktiv gegenüber dem Club verhalten würde. Das ist der erste Weg zur Spaltung...

13. 10. 06, 11:34
Aber wie wollen wir die SD-welt zu friedlicher diskussion bringen wenn wir kaum in unserem Forum friedlich bleiben?


Warum müssen hier ständig persönliche Kriege ausgetragen werden?

13. 10. 06, 11:36
@kai,
du schreibst:
..."Das Problem ist dass man miteinander reden muss.
Wenn manche Tänzer mehr mit- als übereinander reden würden gäbe es weniger Clubspaltungen...."

Diesen fromme Wunsch sollte sich jeder, ich meine wirklich jeder, zu Herzen nehmen.
Dann würde es in der Sd Szene doch ein wenig besser aussehen!

Ich lese hier sehr gute Gedanken, in der Realität verhalten sich viele aber leider ganz anders. Sehr schade!

Ob sich ein Special dadurch erfolgreicher gestalten ließe? Wer kann das sagen?

Ein guter Weg dahin wäre allemal, im engeren Umfeld mit Gesprächen anzufangen, und zwar miteiander und nicht übereinander. Da gebe ich Kai völlig Recht!

Freundliche Grüße
Mimi

13. 10. 06, 11:50
Nun von oben zu "diktieren" das man gefälligst zu allen Callern tanzen soll die da kommen fände ich nun nicht so toll, denn wir kreeiren so einen "Subclub" der sich eben auf Grund seiner Meinungen kontraproduktiv gegenüber dem Club verhalten würde.

oh mann!

ihr vergesst alle eines - die tollernaz innerhalb unseres schönen hobbies!
stirbt denn einer, wenn er in einem square steht, und ein caller callt, den er nicht leiden kann?

man sollte lieber mal hinterfragen, warum man diesen oder jenen tänzer/caller/cuer/promter nicht leiden mag.
aus persönlichen gründen? oder wegen der (meist dummen und unwahren) gerüchte und dem dummen gequatsche, oder weil man etwas persönlich gegen den/die hat?
deshalb stirbt keiner, wenn er/sie mal nen tip oder nen halben abend lang zu caller x tanzt.

in 27 jahren hinterm mikro habe ich so manchen clubabend und special gecallt, mit caller/cuern die ich nicht mochte oder umgekehrt - wenn wir da jedesmal die nase gerümpft hätten und "nicht auf die bühne" gegangen wären, wären viele specials und clubabende den bach runter gegangen!
gerade wir LEADER sollten da mit gutem beispiel vorran gehen!

und ihr dürft eines nicht vergessen - den tänzer!

Sexbomblaus
13. 10. 06, 12:06
@Markus,
Natürlich gibt es immer unterschiedliche Ansichten und Meinungen.
Wäre ja schlimm wenn nicht.

Aber meine Erfahrung ist dass dort wo alle Beteiligten es wirklich wollten, immer auch ein Kompromiss möglich war.
Ein Kompromiss, mit dem jeder leben kann. Leader wie Tänzer.
Dazu gehört natürlich auch die Toleranz andere Sichtweisen zu akzeptieren und mit dem Kompromisszu leben und zu arbeiten.

Kai

13. 10. 06, 12:14
Jürgen du hast vollkommen Recht, doch ist es eben auch so, wenn du Clubmitgliedern Leader vor die Nase setzt ohne das die Tänzer eine Chance haben sich zumindest dazu zu äußern erreichtst du genau diese Chlickenbildung und Anti-Haltung. Es geht um das Gefühl im Club ernst genommen zu werden. Wenn dann die Mehrheit sagt wir wollen den oder den und ich bin nicht einverstanden, gut ist meine Meinung ne andere, aber ich kann die Mehrheitsmeinung besser aktzeptieren wenn ich weiß ich wurde zumindest auch gefragt, als wenn man mir sagt: Hier friss oder stirb!" Auch das gehört mit zur Toleranz dem Tänzer gegenüber.

Um aber nun wieder zum Thema zu kommen, auch bei Specials erlebe ich es oft genug das Vorstände die kühnsten Träume haben für Special Dances und wenn man dann Mitglieder des betreffenden Clubs befragt sind diese gar nicht begeistert oder weigern sich gar mitzuarbeiten. Die Frage ist warum? Bei uns Swinging Bells wurde vorher in der MV gefragt wollen wir das Bavarian Festival machen, ja oder nein? Der Club sagte mehrheitlich ja, und das hat man an der Arbeitsbereitschaft und der Gastfreundschaft unserer Mitglieder am Bavarian Festival gesehen.

Fazit, liebe Boardler fragt auch eure Leute ob sie dieses Special überhaupt wollen, denn Sie sind es die mit euch schaffen müssen damit es ein gelungenes Special werden kann.

13. 10. 06, 12:35
@kai: 100 punkte!

@markus:


Jürgen du hast vollkommen Recht, doch ist es eben auch so, wenn du Clubmitgliedern Leader vor die Nase setzt ohne das die Tänzer eine Chance haben sich zumindest dazu zu äußern erreichtst du genau diese Chlickenbildung und Anti-Haltung. Es geht um das Gefühl im Club ernst genommen zu werden. Wenn dann die Mehrheit sagt wir wollen den oder den und ich bin nicht einverstanden, gut ist meine Meinung ne andere, aber ich kann die Mehrheitsmeinung besser aktzeptieren wenn ich weiß ich wurde zumindest auch gefragt, als wenn man mir sagt: Hier friss oder stirb!" Auch das gehört mit zur Toleranz dem Tänzer gegenüber.

nun, ich denke es wird keiner z.b. zu den dip-n-divers zum callen eingeladen oder als club caller eingestellt, den die mehrheit nicht will. schönes beispiel ist die erst kürzlich gelaufene abstimmung und die neueinstellung des club callers :-)
insofern reden wir aneinander vorbei.
dass es immer leute gibt die den einen mehr mögen als den anderen ist logisch - aber wie kai schon sagte, wenn beide seiten wirklich wollen, dann geht es auch miteinander.
von dieser warte aus war das vorangegangene posting deines kollegen aus münchen voll daneben.
UNSER bestreben MUSS es sein den sd in den vordergrund zu stellen.
wenn ich einen caller/tänzer/cuer nicht riechen kann, suche ich immer das gespräch oder zumindest einen kontakt um eine möglichkeit zu haben das eis zu brechen - denn wenn ich mit einem caller auf die bühne muss und hier kein verständnis zwischen den callern herrscht, wird der tanz ganz schnell ganz kühl und die halle ganz schnell ganz leer!

13. 10. 06, 12:54
UNSER bestreben MUSS es sein den sd in den vordergrund zu stellen.
wenn ich einen caller/tänzer/cuer nicht riechen kann, suche ich immer das gespräch oder zumindest einen kontakt um eine möglichkeit zu haben das eis zu brechen - denn wenn ich mit einem caller auf die bühne muss und hier kein verständnis zwischen den callern herrscht, wird der tanz ganz schnell ganz kühl und die halle ganz schnell ganz leer!

thats Right, und dagegen gibt es auch nichts zu sagen. Die Frage ist eben wer hält sich denn wirklich daran?

13. 10. 06, 13:02
gute frage, wenn ich die kommentare hier so lese...

Laser
13. 10. 06, 15:28
Ich muß sagen, der Kollege aus München :D hat durchaus auch recht.
Es gibt für mich inzwischen auch schon (4 oder 5) Caller, die ein Grund für mich sind, nicht auf ein Special gehen. Clubabend? Naja, vielleicht wenn der Eintrag im Friendship-book noch fehlt...
Und im eigenen Club? Ich gestehe, daß bei einem der 2 Clubs, bei denen ich Mitglied bin, ein Caller (von insgesamt 7) ist, bei dem ich "geschwänzt" habe. Mit der Schichterei hat sich das jetzt erledigt :D
Selbstverständlich geh ich aber nicht aus dem Square, wenn dann ein ungeliebter Caller die Bühne betritt.

Clubspaltungen sind natürlich übelst, aber wenn es wirklich nicht mit Caller/Board/einer Clique... geht? In Minga eigentlich kein prob, da findet sich dann bestimmt ein anderer Club. Da können das eigentlich nur Leute sein, die sich schon überall verkracht haben oder die halt unbedingt Presi oder First Clubcaller sein müssen :cry:
In der SD-Diaspora führt manchmal kein Weg an einem neuen Club vorbei. Und auch in München, Rhein-Main, Ruhrpott... sind irgendwann wohl die meisten Clubs aus Spaltungen entstanden, oder?


krgds JoE

Sexbomblaus
13. 10. 06, 16:27
Und das ist das wichtige.

Du rennst nicht aus einem Square wenn ein unbeliebter Caller auf der Bühne steht oder lässt sieben andere warten.

Dass es Caller gibt auf deren Special man lieber nicht geht ist wider ne andere Sache. Und gar kin Problem.

Aber ist das jetzt under Argumentationsfaden.

Specials haben Probleme weil es zu viele sind; Zu viele Specials gibt es weil es zu viele Clubs gibt; zu viele Clubs gibt es weil die Leute nicht mit ihren Gefühlen zugehen können sondern lieber Clubs spalten.

Interessante Kette, aber durchaus logisch.
Oder hab ich beim durchlesen was falsch verstanden?

Kai

15. 10. 06, 00:47
richtig verstanden kai.

Sexbomblaus
08. 11. 06, 14:42
Ich hab mir grad mal den EAASDC-Kalender angesehen.

Unsere bisherige Argumentation geht ja davon aus dass wir zu viele Specials haben.

Wenn ich aber den EAA-Kalender ansehe uns einen Mittelwert bilde komme ich auf einen Durchschnitt von 3 Specials pro Wochenende.
3 Specials in ganz Deutschland.
Da dürfte doch eigentlich noch für jeden Special genug abfallen, oder?

Kai

08. 11. 06, 14:52
Du kennst doch den Spruch: in der Theorie sind wir auch schon zweimal auf der Sonne gelandet.....

Sexbomblaus
08. 11. 06, 14:57
Was ich meine:

Ich habe selber schon Termine für Specials gesucht, und es ist gewiss nicht einfach. Nach diesen Zahlen sollte es aber.
Wenn die Specialdichte an einzelnen WE höher ist (wie ich es empfinde) müssten andere WE frei sein.
Wo denn?
Sagt mir nicht dass an den Jamb WEs nur eine Veranstaltung ist. Die zwei WEs machen den Kohl nicht fett.

Kai

PS: den Spruch kannte ich net. Aberwenn du wüsstest was ich theoretisch schon so alles ausgerechnet habe...

08. 11. 06, 15:21
naja Kai,

rein theoretisch wäre ich der reichste Mann der Welt, doch ein Blick auf die Fakten meines Kontoauszuges..... :cry:

Nein, im Ernst - ich meine das viele WE'S nicht genutzt werden und andere dafür mehr. Das liegt an den Witterungsbedingungen, an den Ferienzeiten und saisonalen Gegebenheiten der Region ...

chris
19. 02. 07, 08:31
naja Kai,

Nein, im Ernst - ich meine das viele WE'S nicht genutzt werden und andere dafür mehr. Das liegt an den Witterungsbedingungen, an den Ferienzeiten und saisonalen Gegebenheiten der Region ...

Verlängerte Wochenenden haben was Gutes...aber auch was Schlechtes!
Echte Camper machen sich vom Acker und machen ein ruhiges Weekend in Holland am Strand.... :wink:
Echte Squaredancer suchen dann solche Specials auf...und haben da und dort ihren Spaß... :lol:

20. 02. 07, 14:36
Hallo Beisammen

Das wird meiner Meinung nach schon alleine daran scheitern, daß viele sich mit den Specials profilieren wollen. Es gibt leider genug, für die ein Special eine Prestigefrage ist
und das ist der besondere Aufhänger.
Ich habe Specials besucht, an dem noch die 200-KM-Grenze geknüpft war und das hat damals sehr gut funktioniert. Es gab auch Clubs, die im 2-Jahreswechsel mit dem Nachbarclub ihren Special ausgeführt haben, was auch funktioniert hat.
Nur heute, an dem "Kilometerfreien Veranstaltungstagen" (man soll sich miteinander absprechen) und den "Top-of-the-Best-Caller-Specials" ist der eigentliche Gedanke des Specials 'eh passe.
Hauptsache die "Kohle stimmt" und andere Specials fahren Miese ein.
[quote]Anders kann ich mir nicht erklären, daß Clubs, die erst 2-3 Jahre existieren (mit nicht mal 20 Mitgliedern) unbedingt einen Special auf die Beine stellen müssen. [quote]
Auch manche Caller meinen, die Clubs damit zu konfrontieren, damit deren Einnahemquellen sprudeln oder damit ihr Ego angehoben wird.
Eigentlich sollte man auf den tatsächlichen Ursprung von Specials zurück gehen, aber wer will denn schon sowas.
Bestes Beispiel dafür ist das Friendshipbadge: man kriegt es jae rst nach 26 Unterschriften, weil 13 zu schnell vollgeschrieben ist. Nach oben keine Grenzen
Gruß
Flo

Sexbomblaus
20. 02. 07, 15:04
Nun:
Bei der derzeitigen witschaftlichen Situation der Specials glaube ich, dass kaum Club ihre Specials für "fett Kohle" machen. Die Gefahr ist (insbesondere bei Neuspecials) da größer als der Nutzen.

Der andere Punkt: Ego kommt da schon näher.

Aber wenn ich ein guter Gastgeber sein will, wo ist die Grenze zwischen "Sein Ego als toller Gastgeber streicheln" und "seinen Gästen einen schönen Samstag machen". Das liegt immer im Auge des Betrachters.

20. 02. 07, 18:07
Bei der derzeitigen witschaftlichen Situation der Specials glaube ich, dass kaum Club ihre Specials für "fett Kohle" machen.

Hallo Kai,

ich denke, daß viele glauben, daß sie den "ultimativen" Special mit dem "ultimativen" Caller haben und deshalb im Gegensatz zu anderen doch Gewinn machen. Danach ist aber das Geschrei groß, wenn die Verluste die (vielleicht eh schon knappen) Ressourcen des Clubs auffressen... Und schuld sind dann u.U. die "bösen" Nachbarclubs...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

21. 02. 07, 16:15
Ja Thom

ich denke, daß viele glauben, daß sie den "ultimativen" Special mit dem "ultimativen" Caller haben und deshalb im Gegensatz zu anderen doch Gewinn machen. Danach ist aber das Geschrei groß, wenn die Verluste die (vielleicht eh schon knappen) Ressourcen des Clubs auffressen... Und schuld sind dann u.U. die "bösen" Nachbarclubs...

genau das ist das Problem
Aber wie schon erwähnt: auch mabnche Caller treiben Clubs an, einen Special zu veranstalten, damit auch bei denen die Kasse klingelt und man "was-für-ein-nachgefragter-caller" ist.
Und dieser Faktor ist zu 50% an allen Problemspecials der Fall
Gruß
Florian

Sexbomblaus
21. 02. 07, 16:43
Woher hast du die 50%?
Beobachtung von dir?

Ich beobachte eher dass Problemspecials
a) Alteingesessene sind, die aus gewohnheit gemacht werden.
b) tatsächlich zur Profilierung des Verein gemacht werden.

Sicher gibt es Caller die über einen eigenen Special ihre Bekanntheit heben wollen. Aber ob das 50% der "Problemspecials" sind?

Kai

PS: Wir können ja froh sein dass man hier zulande mit Problemspecials nicht umgeht wie mit Problembären: Abschießen. :lol:

22. 02. 07, 14:09
Hallo Kai,
ich habe bis 1997 bei Freiburg gelebt und war bei den Breisgauer Twirlers Mitglied.
Es waren im Umkreis von Freiburg ca. 4 Vereine, mittlerweile sind es 11 Vereine. Zum Einen ja schön aber: jeder dieser neuen Vereine hat einen eigenen Special !!!
Jeder dieser "neuen" Specials hat seinen eigenen Clubcaller und jeder dieser Clubs meint: mein Special ist das Beste.
Die Besucherzahlen sind auf allen Specials stark rückläufig und trotzdem gibt es Clubs (und Caller) die meinen, die "best-of-the-best-caller" zu engagieren, die ein Vermögen kosten, dass sich schon bei den Grunkalkulationen (Doorprice mal Tänzer) schon gar nicht rechnen kann. Und trotzdem wird es gemacht.

Alteingesessene sind, die aus gewohnheit gemacht werden
hier sehe ich kein Problem eher darin, dass die Gäste "ein Mehr" verlangen, was angeblich bei anderen Specials "besser" ist.
Ich behaupte, dass jeder Special sein Eigenprodukt ist und bleiben soll.
Ich kann mich noch an der Castle-Dance in Heidelberg erinnern, der im Heidelberger Schloß stattfand und als Spezialität das Tanzen auf dem größten Faß beinhaltete.
Bis heute habe ich keinen vergleichbaren Special gefunden aber ich gehe immer noch dorthin, auch wenn der Special mittlerweile "nur noch" in einer Halle stattfindet.
Der Grund: ich treffe hier viele "alte" Bekannte wieder, die man sonst nirgendwo trifft.
Und da ich mich mittlerweile wieder als "nur-MS-Tänzer" oute, brauche ich mir beim Tanzen keine "Gehirnwellen" mehr aktivieren, sondern tanze nur noch aus Spaß an der Freude.
Gruß
Flo

misscorpio
22. 02. 07, 15:03
Es waren im Umkreis von Freiburg ca. 4 Vereine, mittlerweile sind es 11 Vereine. Zum Einen ja schön aber: jeder dieser neuen Vereine hat einen eigenen Special !!!
Wo sind im Umkreis von Freiburg 11 Vereine? Und vor Allem wo sind die 11 Special??
Es ist nicht richtig, dass jeder Verein "ums Verrecken" seinen eigenen Special macht! Es gibt auch Vereine, die zu Gunsten von benachbarten Specials (auch wenn deren Board nicht das Geringste dagegen gehabt hätte) auf ein eigenes Special verzichtet!
Also bitte nicht mit solchen Pauschalaussagen eine ganze Gegend "ettikettieren"

Sexbomblaus
22. 02. 07, 15:20
@Florian,

Wenn das so ist, dann hat der Special ja auch was besonderes. Ich habe nie behauptet, dass sich die Qualität eines Specials in Caller und Hallenzahl erschöpft.
Hier gibt es zu Beispiel den Night Owl dance. Keine Ahnung wie lange schon aber auf jeden Fall sehr lange.
Da Treff ich ganz Stuttgart (soweit es SD macht). Hab was besonderes geboten. Das ist natürlich fest in meinem Kalender.
Aber es gibt andere Specials, die werden auch zum 30 mal abgehalten und sind einfach nur lahm.
Sie fahren seit Jahren miese und der Club regt sich auf.
Das sind Specials die m.E. nach nur aus tradition weiter betrieben werden.

Kai

22. 02. 07, 19:33
Ich kann mich noch an der Castle-Dance in Heidelberg erinnern, der im Heidelberger Schloß stattfand und als Spezialität das Tanzen auf dem größten Faß beinhaltete.

Hallo Florian ,

wie lange tanzt Du denn schon :wink: ? Das gibt es doch schon eine ganze Zeit nicht mehr mit dem Faß, oder?

schönen Gruß

Thom :cowboy:

OliPa
22. 02. 07, 20:01
@Kai

Aber es gibt andere Specials, die werden auch zum 30 mal abgehalten und sind einfach nur lahm
was meinst Du damit "nur lahm"?
Ich denke, dass Specials schon ein gewisser "Selbstläufer" sind, d.h. es wird Square Dance gemacht, egal welches Level.
Es gibt Tanzhallen, die schöner geschmückt ist (subjektiv gemeint), die Halle ein besonderes Flair (hell, Holzboden, tolle Akustik) oder aber, die Bewirtung ist toll.
Aber, wo bitte schön, ist rein objektiv ein Special "lahm"
@Florian: meinst Du denn den "Valentinsday Dance" in Heidelberg??
Grüßchen
Olivia

chris
23. 02. 07, 07:31
Specials, die immer auf dem gleichen Datum statt finden, haben eine gewisse Tradition und dementsprechend auch Publikum, die da immer erscheinen!!!
Ich würde da aber schon diffenzieren, ob das Special IMMER groß angelegt wird...oder eher ein kleines Special ist.
Wenn ich als Veranstalter immer mit 300 Gästen rechnen kann, kann ich auch dementsprechend Caller einladen und ein Bufett ausrichten, ohne mit Miesen zu rechnen.
Oder ich mache ein einmaliges Special...zu einem besonderen Anlass...und rechne nicht mit Gewinn, sondern mit Verlust!!!
Solange der Verlust überschaubar ist und die Kasse zahlen kann, gibt es kein Problem, oder?

Sexbomblaus
23. 02. 07, 09:29
Ein Special ist für mich "lahm" wenn er nichts besonderes hat.
Kein flair, keine besonderheiten im Programmm, etc.
Alle oben gennten Punkt machen einen Special besonders.
Hat ein special aber nichts davon sondern nur eine Halle, und 2-3 Caller, dann is er nichts besonderes.
Natürlich kann ich auch da meinen Spaß haben, aber da ich nicht auf alle Specials gehen kann fallen solche eben unten durch.

Kai

23. 02. 07, 12:37
Hallo Kai

Ein Special ist für mich "lahm" wenn er nichts besonderes hat.
Kein flair, keine besonderheiten im Programmm, etc.
Alle oben gennten Punkt machen einen Special besonders.
Ergo: als subjektiv, denn wie willst Du Flair "messen" können oder was ist denn ein besonderes im Programm?
Wenn ich die derzeitigen Flyer durchlese, sehen alle Veranstaltungen "gleich" aus. Gut der eine Special hat den TopCaller xy auf dem Programm, der andere den Unkown-Caller KK.
Der Badgepreis kostet dort 10,00 Euro inklusive Buffet, der andere nur 7,00 Euro aber Bewirtung durch den Club.
Der eine Special findet in den Hallen der vergangenen Jamborees statt, der andere wieder irgendwo in der pampa und wieder ein anderer in einer Sporthalle einer Großstadt
Ich denke, dass jeder sich "seine" Specials aussucht. Ich suche mir überschaubare Specials aus mit einer Teilnehmerzahl bis 200 Personen. Bin aber nicht abgeneigt auch mit weit mehr als 200 zu tanzen.
Für mich sollte "nur" MS im Angebot sein und maximal 2 Caller, die einen Mittags geistig fordern und Abends einfach abtanzen lassen.
Bühnen-Shows der Caller sind nicht nötig, denn ich will nur Tanzen und wenn Pausen sind, mich mit den Anwesenden unterhalten. Die Caller sollten sich an das tänzerische Könenn des Floors richten und ggf bei "Mißständen" mit kleinen Workshops auf die Probleme eingehen.
Das angebotene Essen / Getränke sollte im Kostenrahmen bleiben (eine Tasse Kaffe unter 1,00 Euro !!!) und die Gäste sollten nötigenfalls eher Sitzplätze haben als die Gastgeber ;-)
Die Halle sollte hell und nicht vergammelt sein und die Bühne kann geschmückt sein. Auf keinen Fall sollte eine Bühne aussehen wie eine Baustelle (wie bspw die Jubiläumsveranstaltung in Bergheim :twisted: )
So sind meine Vorstellungen.
Gruß
Flo

23. 02. 07, 16:04
Hi Florian,

kannst Du mir bitte sagen, wo es einen solchen Special gibt? :o Da würde ich glatt hinfahren (wenn er nicht zu weit weg ist und der/die Caller passen...) :wink: Ach ja: Round "in between" würde mich nicht stören, im Gegentum :)

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Sexbomblaus
23. 02. 07, 16:40
@ Flo
Natürlich ist "Flair" höchst Subjektiv. Wer hat denn ja gesagt, dass die Entscheidung auf einen Special zu gehen oder es zu lassen etwas objektives wäre?

Ich mache eben nur die Beobachtung dass wir traditionsspecials haben die schlecht besucht sind. Warum weil viele sie als "lahm" empfinden.
Aber da wird ein Stiefel durchgezogen der so schon seit zwei Dekanden besteht.
Zu träge um aufzuhören.
Aber jedes Jahr wird das gejammer des Vereins über die Miesen in der Clubkasse größer.

Kai

27. 02. 07, 11:57
Hallo Thom

kannst Du mir bitte sagen, wo es einen solchen Special gibt?
Da fallen mir spontan ein, die ich in letzter Zeit besuchte (seit der Euroumstellung :? ): Hummeldance, Maypoledance, Sieben Schwaben Special, Silver Miners Special (vor meiner Haustüre), Gälfiesler Dance, Castle Ghost Dance.

Da würde ich glatt hinfahren (wenn er nicht zu weit weg ist und der/die Caller passen...)
Tja, weit ist immer relativ zu sehen. Also um nur einen Tag hinzufahren, fahre ich auch nicht weiter als 2 Stunden ein Weg. Und wegen den Callern habe ich "meinen Senf" schon dazu gegeben: es muß nicht immer der TopCaller XZ sein, es kann auch ein Unkown MS sein oder zwei.

Aber jedes Jahr wird das gejammer des Vereins über die Miesen in der Clubkasse größer
hier sollte man die Konsequenz "beenden" in Anbetracht ziehen und da gebe ich Dir Recht Kai.
Wenn ich manche Specials ansehe, die vor ein paar Jahren noch über 300 Tänzer hatten und heute gerade mal die 100 überschreiten aber dann die Topkosten-Caller auf die Bühne stellen um Tänzer zu ziehen, da brauchen die nicht jammern.
Ich behaupte immer noch, dass nicht der Caller alleine den Special ausmacht.
Ich habe auch schon "Topcaller" erlebt, da sind die Tänzer mit Gelärme und Gerenne auf die Tanzfläche gesprungen und der Caller konnte teilweise mit jedem "Stuß" die Tänzer in Euphorie reißen. Der gastgebende Club hat sich zudem um die Gäste bemüht mit günstigen Preisen oder schöne Deko.
Bei einem anderen Special wenige Wochen später mit dem gleichen Caller lockte man gerade 4 Squares (Fanclub des Callers) auf die Tanzfläche. Noch niedrigere Badgepreise, noch "bessere" Verpflegung, noch schönere Halle aber der Club zeigte keinerlei Interesse an den Gästen.
Ich denke, das Für und Wider eines Specials ist immer der Gedanke: mein Geld, meine Freizeit, meine Lust, ...
Gruß
Flo

OliPa
28. 02. 07, 00:31
Hallo Miss Scorpio,

Wo sind im Umkreis von Freiburg 11 Vereine? Und vor Allem wo sind die 11 Special??
Das kommt mit Sicherheit auf den "Umkreis" darauf an. Ich denke, dass die 100 KM-Grenze gemeint ist und da kommen schon einige zusammen

Es ist nicht richtig, dass jeder Verein "ums Verrecken" seinen eigenen Special macht! Es gibt auch Vereine, die zu Gunsten von benachbarten Specials (auch wenn deren Board nicht das Geringste dagegen gehabt hätte) auf ein eigenes Special verzichtet!
Das sind mit Sicherheit diese rühmlichen Ausnahmen. Aber schaue doch einmal in das Bulletin, wieviele Specials es mittlerweile gibt. Selbnst an Feiertagen (Weihnachten, Ostern, etc.) wird nicht einmal auf Specials verzichtet.
Gruß
Olivia

chris
28. 02. 07, 02:37
Ich grüsse Euch! :lol:

Da ich die Flyer-Mappe pflege, habe ich jede Woche neue Flyer einzuordnen und vergangene Termine raus zu schmeißen.
Es ist inzwischen ein Aktenordner, der kaum noch zu geht!!!

Es ist tatsächlich so, daß an einigen Wochenenden 3-4 Specials bundesweit vorhanden sind. Ein Hamburger wird niemals für ein Special mal eben nach München düsen, sondern bei einem Angebot in der Region bleiben. Oder er ist gerade in Urlaub in der Gegend... :)

Wenn sich die Clubs regional etwas besser absprechen würden, dann würden sie sich auch nicht gegenseitig Konkurrenz machen.

Ich persönlich nehme im Jahr an vielleicht 3-4 Specials teil. Diese befinden sich in erreichbarer Nähe, max. 200km entfernt!
Ich möchte dort tanzen und dann dementsprechend auch Caller haben, die gut drauf sind. Caller , die noch in der Ausbildung sind, sollten es also nicht sein. :oops:
Inzwischen ist der größere Geldbetrag, der für ein Special zu zahlen ist, nicht der Eintritt!!!...sondern der leergefahrene Tank. :wink:
8-12 Euro Eintritt...gegenüber fast 100 Euro für eine Tankfüllung, ist da bald lächerlich! Am hohen Eintritt kann es also nicht liegen, wenn die Tänzer nicht kommen! ´ne Kinokarte kostet auch 6 Euro!!!...und die Disco kostet auch 10-15 Euro!!!

Ich erwarte bei einem Special, daß eine Grundversorgung mit Lebensmitteln vorhanden ist. Ob da der Club als Veranstalter das händelt, oder ein Catering-Service, ist mir da ziemlich egal.
Der Tanzboden sollte vernünftig sein, kein rauher Beton, wo man sich den Wolf holt.
Und bei 4-6 Stunden MS möchte ich möglichst das komplette MS-Programm vom Caller hören und nicht nur 25 Basic-Figuren. :x

Leider habe ich bei den letzten beiden Specials in Dortmund und Essen, die ich besucht habe!!! , feststellen müssen, daß das Niveau der Tänzer inzwischen dermaßen grottenschlecht ist, daß die Caller ihr Programm wirklich auf Basic runterfahren mussten, damit wenigstens 50% der Squares nicht zu Linedancer wurden. :cry:
Und wenn ich 4 Stunden tanzen kann, zwischendurch eine Pause mache, und da ist genau ein Tipp, der durchläuft, und 30 Tipps brechen immer zusammen weil immer jemand im Square stand, der das Programm nicht beherrscht, dann macht sich Frust breit. :(
Inzwischen bin ich soweit, daß ich einfach sage: Ich besuche keine Specials mehr!!!
Da kann ich besser niveauvolle Clubs am Clubabend besuchen, da habe ich mehr von!
Oder ich fahre mit einer Anzahl Tänzer geschlossen zum Special...und es gibt nur "set-squares" mit Tänzern vom eigenen Club, wo man weiß, daß sie tanzen können.

Ein Specialbesuch kostet rund 70-80 Euro, wenn ich mit meiner Frau zusammen dorthin fahre und dort tanze.
Fahrt, Eintritt, Verpflegung...für einen Tag oder Nachmittag/Abend.
80 Euro sind für eine Familie mit Kindern sehr viel Geld!!!
Und diese 80 Euro sitzen bei vielen Tänzern nicht mehr drin...werden also einfach eingespart. Für die 80 Euro kann man das ganze Jahr im Club tanzen, pro Person. :idea:

Fazit: es gibt über 200 Specials im JAHR!
Das sind in meinen Augen rund 100 Veranstaltungen zuviel!!!
Unser Geburtstagsspecial im letzten Oktober war unser erstes Special überhaupt!
Finanziell sind wir da mit einem blauen Auge davon gekommen. Kein Gewinn, nur geringe Miese.

Wenn weniger Specials angeboten werden, wird sich die Anzahl der Tänzer, die überhaupt zu Specials fahren, darauf niederschlagen.
Die Besucher dürften sich dann verdoppeln und die Veranstaltungen wieder gewinnträchtig sein....oder sich zumindest tragen!!!

Ein Club-Vorstand, der wissentlich eine Veranstaltung plant und mit Verlusten rechnet, muß die Mitglieder fragen, ob sie auch damit einverstanden sind. In unserem Fall haben wir mit maximal 1000 Euro Verlust gerechnet, die Mitglieder haben in einer Versammlung zugestimmt, und es waren Verluste unter 200 Euro. Also durchaus für eine Geburtstagsparty normal. :)
Aber diese 200 Euro muß der Club erstmal wieder erwirtschaften, damit ein nächstes Special überhaupt möglich wäre.
Da wir keine Beitragserhöhung anstreben, wird es wohl wieder 10 Jahre dauern, bis wir Geburtstag feiern. :?

Specials, die richtig Miese fahren, werden ganz schnell verschwinden.
Das macht kein Club mit. Spätestens, wenn die Mitglieder einen zusätzlichen Obulus zahlen müssen, weil die Clubkasse leer ist, ist das Thema ganz schnell gegessen...oder der Club ist ganz weg vom Fenster. :(

28. 02. 07, 07:38
Hi Florian,


Da fallen mir spontan ein, die ich in letzter Zeit besuchte (seit der Euroumstellung :? ): Hummeldance, Maypoledance, Sieben Schwaben Special, Silver Miners Special (vor meiner Haustüre), Gälfiesler Dance, Castle Ghost Dance.

Zum Maypole gehe ich seit 1978 regelmäßig hin :wink: - daß er einen besonderen Flair hätte kann ich heute nicht mehr finden, aber ich treffe halt dort immer "SD-Dinosaurier"... Das macht es natürlich für mich zu etwas Besonderem, sowie die Tatsache daß es dieses Jahr mein 30. ist :)


Und wegen den Callern habe ich "meinen Senf" schon dazu gegeben: es muß nicht immer der TopCaller XZ sein, es kann auch ein Unkown MS sein oder zwei.

Da gebe ich Dir vollkommen recht - um beim Beispiel Maypole zu bleiben: es gab in der Vergangenheit immer wieder sehr bekannte Caller, die eingeladen waren und die mich im Vergleich zum in Deutschland unbekannteren Clubcaller Toni sehr viel weniger angesprochen haben :wink: Nicht immer heißt höherer Bekanntheitsgrad auch daß der Caller wirklich viel mehr kann... Ich nenne das einen Lawineneffekt: sieht man einen Caller immer öfter auf einem Flyer, denken viele, der muß gut sein, und engagieren ihn auch - somit rollt die Lawine, und der Preis steigt aufgrund der Nachfrage...


Wenn ich manche Specials ansehe, die vor ein paar Jahren noch über 300 Tänzer hatten und heute gerade mal die 100 überschreiten aber dann die Topkosten-Caller auf die Bühne stellen um Tänzer zu ziehen, da brauchen die nicht jammern.
Ich behaupte immer noch, dass nicht der Caller alleine den Special ausmacht.

Nun, der Caller macht schon eine Menge aus - aber es muß nicht ein Caller für EUR 800,- sein, es gibt auch Caller, die weitaus weniger verlangen und wo die Tänzer trotzdem Spaß haben und sich wohlfühlen!

schönen Gruß

Thom :cowboy:

Sexbomblaus
28. 02. 07, 10:07
@Chris,
Zum Tanzlevel hab ich auch noch ein gutes Beispiel jetzt am WE gehabt.

Ich war auf einem größeren Special. Als das Programm so etwa 1,5-2 Stunden lief war ich einaml mit einer (sicheren) Tänzerin im Square, die mir nach dem Tip erklährte, dass das ihr erster Tip war der gelaufen sei.

Im Abendprogramm hat dann ein Caller IM PLUSPROGRAMM es tatsächlich gewagt schnellere basickobinationen zu callen. Effekt: die Halle stand zu 90%.

Die caller waren Top, aber was bringt mir der beste techniker, wenn der Floor es nicht mitgeht.
Was bringen mir die schönsten Choreos, wenn der Floor meint immer gegen den Bodyflow falsch laufen zu müssen. Um mir einen siningcall stehend anzuhören brauche ich keinen Square.

Kai

smily
28. 02. 07, 10:31
Hallo alle zusammen,

nach den letzten Beiträgen sind wir ja wieder an den "Knackpunkten" angekommen, bei denen wir uns fragen müssen, was zu tun ist:

- zu viele Specials / ständig steigende Kosten
- stetig abfallendes Level im Können bei Tänzern UND Callern

Ich denke, die Lösungsansätze sind schon da, aber irgenwie gehts nicht so richtig vorwärts. Vielleicht wäre eine Diskussion z.B. auf einem EAA-Meeting hilfreich, denn das Problem sollte auch eine Dachorga wichtig nehmen- es geht schließlich um ihre Mitglieder. Auch kann man sicher über z.B. die Wiedereinführung der 100 km-Grenze nachdenken.
Was die Fähigkeiten der Caller angeht- die Diskussionen wurden ja bereits geführt, aber kann man da nicht mehr tun?

Liebe Grüße, smily

28. 02. 07, 22:52
Hallo @all


Da gebe ich Dir vollkommen recht - um beim Beispiel Maypole zu bleiben: es gab in der Vergangenheit immer wieder sehr bekannte Caller, die eingeladen waren und die mich im Vergleich zum in Deutschland unbekannteren Clubcaller Toni sehr viel weniger angesprochen haben Nicht immer heißt höherer Bekanntheitsgrad auch daß der Caller wirklich viel mehr kann... Ich nenne das einen Lawineneffekt: sieht man einen Caller immer öfter auf einem Flyer, denken viele, der muß gut sein, und engagieren ihn auch - somit rollt die Lawine, und der Preis steigt aufgrund der Nachfrage...

Ich sehe das etwas anders, wenn ein Caller oft auf Flyern zu sehen ist und ich schon mehrmals bei dem Caller getanzt habe, denke ich mir schon wieder der Caller xy, dementsprechend sinkt dann auch die Lust auf das Special zu gehen, denn ich gehe nicht auf Specials um jedesmal den gleichen Caller zu hören. Viel lieber wäre mir, wenn in Süddeutschland auch gute norddeutsche Caller gebucht werden und umgekehrt. Leider kann man öfter den gleichen Caller aus Übersee hören als einen Caller aus dem Norden. Das finde ich sehr Schade, denn nicht jeder will z.B. nach Norddeutschland fahren, um andere Caller zu hören.
Ok die meisten werden jetzt denken, dass norddeutsche Caller im Süden unbekannter seien, dem kann ich auch zustimmen, alteingesessene Specials sollten dennoch dies ausprobieren, denn das wäre eine "Attraktion" um hinzugehen.

Dies soll nur ein Denkanstoß sein, ich denke, wenn man Deutschland weniger zweiteilen würde, dann wären die Specials abwechslungsreicher, und ob man nun einen Caller aus Skandinavien einlädt oder aus Norddeutschland sollte bei den Spesen für den Caller einen kleinen positiven Unterschied haben.

Gruß Alexander

Zusatz: Ich weiß nicht, wie es im Norden aussieht, ob dort öfter süddeutsche Caller auf Veranstaltungen callen, aber hier im Süden kann man sowas schon beobachten. Ausnahmen sind für mich Nils Trottmann und Stefan Förster, beide kann man auch hin und wieder in Südd. antreffen.

Barbara
01. 03. 07, 00:26
@ all

ich denke es wird nicht so einfach sein, etwas an den Specials zu ändern. Denn wenn wir ehrlich sind, jeder von uns legt andere Maßstäbe an und es ist für die Clubs gar nicht so einfach daraus dann die beste Lösung zu finden.

Für mich spielen auch unterschiedliche Gründe eine Rolle und das müssen nicht immer die selben sein. Klar seh ich auf den Preis und auch auf das Programm, bei vier Tänzern in der Familie bleibt mir da gar nichts anderes übrig. Trotzdem sind wir ab und an so verrückt dass wir auch mal 950 km an einem WE für ein Special fahren wie letztes We zum Special der Lumberjacks. Ich hab es nicht bereut, es hat riesig Spaß gemacht und trotzdem geb ich auch Kai recht, was nützt mir das beste Special was Preis ,Programm & Caller betrifft wenn der Floor nicht mitzieht. Dann ist man enttäuscht und nicht selten verbinden die Tänzer diese Negativerfahrung mit dem Special/Club und nicht mit den anwesenden Tänzern, die ja eigentlich den größten Teil dazu beigetragen haben.

See you in a square

Barbara

01. 03. 07, 07:23
Hallo Alex,

da gebe ich Dir vollkommen recht :wink: Ich weiß von einem Special im Norden, die sich bewußt immer wieder Caller aus dem südddeutschen Raum geholt haben (auch ich hatte einmal das Vergnügen) - aber das ist sicher auch dort eher die Ausnahme.

Leider ist bei vielen Tänzern ein umgekehrter Effekt zu beobachten, als Du ihn für Dich beschreibst: viele denken "den Caller kenn ich nicht - auf den Special fahr ich nicht" :cry: Ich habe es einmal life erlebt in München: da war einer der besten Caller in Deutschland an einem Special - nur ist er bei den Tänzern nach einer längeren Pause, die er in Amerika war, nicht mehr so bekannt gewesen. Und der Special war äußerst schwach besucht...

Solange Tänzer und Clubs auf dem Standpunkt stehen, daß sich nur Specials mit deutschlandweit bekannten Callern lohnen, wird man immer wieder dieselben Personen auf der Bühne haben :cry: Ein weiteres Problem ist dabei auch, daß man als reiner MS-Caller kaum eine Chance hat, engagiert zu werden, da viele Clubs es inzwischen nicht mal mehr unter A1 machen :shock: Da kann man gut sein und die Tänzer mitreissen - zu hören wird man selten sein...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

01. 03. 07, 10:49
Ein weiteres Problem ist dabei auch, daß man als reiner MS-Caller kaum eine Chance hat, engagiert zu werden, da viele Clubs es inzwischen nicht mal mehr unter A1 machen Shocked Da kann man gut sein und die Tänzer mitreissen - zu hören wird man selten sein...

Nun da möchte ich dir widersprechen Thom, es kommt nicht darauf an ob ein Caller nur MS oder mehr anbieten kann.

Ein Beispiel dazu ist der Valentine Dance der Dreaming Igel. Als ich vor 10 Jahren mit anderen den Club gegründet und auch dieses Special iniziert habe, griffen wir auf ein eigens für dieses Event gemachtes Konzept zurück. Heute 10 Jahre danach ist dieses Konzept nachwie vor sehr erfolgreich, was die Tänzerzahl von ca. 300 zum heurigen Event bewiesen hat.


Damals griffen wir nie auf große Namen zurück, eher auf regional bekannte Caller wie Francois, Toni, Tommy usw. Erst jetzt greift der Club auf Phase II auch mal auf größere Namen wie Astrid Heckmann zurück, wobei nach wie vor darauf geachtet wird ob diese Person auch zum gesamten Flair dieser Veranstaltung passt. Denn was bringt mir ein Name wie z.B. ein L.L., der zwar bekannt ist wie ein Bunter Hund aber vom gesamten Auftreten, seiner Musik und seiner menschlichen Art nicht zu dieser Art von Veranstaltung passt? Kaufst du einem HARDROCKER ein SOFTY Image ab? Wohl kaum.

Daher denke ich kommts nicht nur aufs Programm an, denn der Valentines Dance war nie ein Highlevel Dance, sondern eher darauf ob der Caller zu diesem Konzept passt (sprich kann er schöne Liebeslieder singen, hat er/sie ein gutes Händchen im Rahmen des Themas zu agieren usw.) Denn nur dann wird der Caller glaubhaft und die Tänzer kaufen ihm/ihr das ab und empfinden das ganze als etwas besonderes.

smily
01. 03. 07, 12:51
Hallo alle zusammen,

da muß ich Markus zustimmen, ein Club achtet sicher nicht in erster Linie darauf, was ein Caller für ein Level callt- es muß alles passen- menschlich, technisch, finanziell... Als ich einen Club als President geführt habe, war es mir z.B. auch wichtig zu schauen, was unser Clubcaller dazu sagt und wir haben gemeinsam entschieden.
Und was das Buchen von Callern angeht- da läuft viel über Mundpropaganda und die Clubs dafür verantwortlich zu machen, daß man nicht eingeladen wird weil man "nur" MS callt (sorry Thom :wink: )? Nun, es ist wie im wahren Leben- das Angebot bestimmt die Nachfrage- wenn die Hauptaktivität der Tänzer derzeit verbreitet im Plus und im A liegen - dann werden die Leute den Job kriegen, die dafür geeignet erscheinen- ob sie ihr Geld wert sind, werden die Tänzer mit den Füßen entscheiden.
Ich persönlich finde immer die Kombination bekannter / wenig oder unbekannter Caller ganz spannend- da hat ein Club einerseits einen gewissen "Magneten" und jemand weniger bekanntes bekommt die Chance, sich zu präsentieren.

Liebe Grüße, smily

01. 03. 07, 13:39
Nun Smily deine Ausführungen sind nicht schlecht, aber treffen nicht so ganz das was ich meine. Was der Club und der Clubcaller entscheiden ist -völlig richtig erkannt- auf der einen Seite zwar auch wichtig, aber noch wichtiger ist für mich eben für den Tanz/Special extra ein Konzept zu entwickeln, d.h.

Wenn ich einen Tanz habe, der ein bestimmtes Motto (Valentins Tag, 1.May usw.) hat oder auf einer bestimmten Location (Kieler Woche auf dem Schiff, oder die Augustus Burg usw.) stattfindet dann muss ich mir zuvor Gedanken machen welcher Caller passt überhaupt zu diesem/r Motto/ Location.

Ein Beispiel: Die Tölzer hatten Sich vor Jahren schon Dave Preskitt eingeladen, für den Tanz auf der Alm, da gibts koa Sünd´. - Das kennst du bestimmt noch Thom oder? :wink:
However, ich selber bin ein absoluter Fan von Daves technischen Können und seinen Raffinessen, doch war er auf dieser Art von Veranstaltung eine absolute Fehlbuchung, denn die Leute wollten nicht Highlevel oder Gehirngymnastik Tanz sondern einfach nur auf der griabig'n Alm bei Bergpanorama abtanzen. Die Art zu callen von Dave kam da überhaupt nicht an, was man am Abend schon merkte, denn die Stimmung war eher betrübt... Auch hatte ich das Gefühl das Dave keinen besonderen Spass daran hatte, denn er hat seit dem auch nie wieder auf der Alm gecallt.



Und was das Buchen von Callern angeht- da läuft viel über Mundpropaganda und die Clubs dafür verantwortlich zu machen, daß man nicht eingeladen wird weil man "nur" MS callt (sorry Thom Wink )? Nun, es ist wie im wahren Leben- das Angebot bestimmt die Nachfrage- wenn die Hauptaktivität der Tänzer derzeit verbreitet im Plus und im A liegen - dann werden die Leute den Job kriegen, die dafür geeignet erscheinen- ob sie ihr Geld wert sind, werden die Tänzer mit den Füßen entscheiden.

Nun wenn du deinen Special immer nach dem auslegst was deine Tänzer gerade wollen, oder was gerade "in" ist, bekommst du zwar kurzfristig mehr Tänzer für deinen Event, jedoch auf der langen Sicht wird dein Special verlieren.

Warum ist das so?

Nun der Mensch ist ein Herden und Gewohnheitstier, er stellt sich auf die Angebote die ihn angesprochen haben ein und erwartet das es im Folgejahr wieder so ist. Von dem her sollte der Club und nicht die Tänzer entscheiden wohin ihr Special gehen soll, sprich welche Zielgruppe man erreichen will.

Ein Beispiel:

Was würden die langjährigen Besucher des 3 Königstanzes denn sagen, wenn ihr aufeinmal - weils eben grad Trend ist - Round anbieten würdet?
Im kommenden Jahr seht ihr die Trendwende geht hin zu MS Basic, also alle Students schnell eingeladen... Im Jahr drauf isses Clogging, also packen wir das mit dazu.

Was kommt am Ende raus, ein mordsaufgeblähtes Event, das seine Kernmarke verloren hat, nämlich die des hochkarätigen Highlevel Events - und über kurz oder lang an Bedeutung verlieren wird, denn dieses Splitting bieten fast jeder an. Somit wirds über kurz oder lang eingehen.

Daher nochmal, was die Tänzer wollen ist nur zweitrangiger Natur, denn ich kann niemals alle erreichen! Macht euch nen Kopp wohin euer Special gehen soll, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und dann sucht euch für diese Zielgruppe den bestgeeigneten Caller. Bringt zwar vielleicht nicht soviele Tänzer mehr im Jahr aber auf lange Sicht gesehen sichere ich mir so einen gewissen "Tänzerstamm" und das ist in meinen AUgen mehr wehrt als in einem Jahr 300 Tänzer zu haben und im Folgejahr dann zumachen zu müssen...

01. 03. 07, 14:33
Denn was bringt mir ein Name wie z.B. ein L.L., der (...) bekannt ist wie ein Bunter Hund

Hi Markus,

bunte Hunde scheinen nicht mein Metier zu sein - wer ist L.L.?

schönen Gruß

Thom :cowboy:

01. 03. 07, 14:36
Nun da möchte ich dir widersprechen Thom, es kommt nicht darauf an ob ein Caller nur MS oder mehr anbieten kann.
Ein Beispiel dazu ist der Valentine Dance der Dreaming Igel. (...)

Hi Markus,

ich wollte nicht sagen, daß das immer so ist - daß Ihr einen Special mit diesem Konzept seit vielen Jahren erfolgreich durchführt finde ich toll, aber das ist aus meiner Erfahrung nicht die Regel... Schau doch die meisten Flyer einmal an...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

smily
01. 03. 07, 15:36
Hallo alle zusammen, hallo Markus,

da stimmen ich Dir grundsätzlich in allen Punkten zu- allerdings bin ich der Meinung, daß es bis zu einem gewissen Prozentsatz schon wichtig ist zu gucken, wie die Entwicklung der Szene ist- sicherlich im Rahmen des Konzeptes des Specials und natürlich nicht um jeden Preis. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, daß auch ein Special, der gut geführt war und Flair hatte, vom Level her "nur" MS/Basic hatte, über Jahre super lief und "nicht der Masse/dem Trend angepaßt wurde", kein Ding für die Ewigkeit ist. Womit wir wieder bei en von mir schon angesprochenen Problemen (Kosten, Können von Tänzer und Callern, Anzahl der Specials...) wären.
Unabhängig davon denke ich, ein gesunder Mittelweg ist das Wahre, den allerdings immer weniger Specials schaffen- entweder sie sind Gewohnheitsspecials, wo man sich eben trifft ( dazu zähle ich z.B. auch den Maypole) oder werden als "Topevents" aus dem Boden gestampft, die dem Erwartungsdruck der Nachfolgeveranstaltung niemals standhalten kann.

Liebe Grüße, smily

01. 03. 07, 15:51
[quote="Markus Gensberger":gol80yi1]Denn was bringt mir ein Name wie z.B. ein L.L., der (...) bekannt ist wie ein Bunter Hund

Hi Markus,

bunte Hunde scheinen nicht mein Metier zu sein - wer ist L.L.?

schönen Gruß

Thom :cowboy:[/quote:gol80yi1]

Nun diesen Teil habe ich scheinbar nochmals überarbeitet, ich find die Passage nicht mehr.....

Sexbomblaus
01. 03. 07, 15:58
Bezüglich "Szene" und "trend".

Schaut euch mal die Flyer von vor 10 Jahren an.
Damit lock man heute keinen toten Hund mehr hinterm Ofen vor.
Die Szene hat sich gewandelt (zum Glück-stagnation wäre schlimm).
Das heißt nicht dass man jeden Mist mitmachen muss, aber man kann auch nicht "gegen" sie Szene arbeiten. Dann wird man auch auf die Nase fliegen.

Es gibt da eine Story, die vor meiner Zeit war. Deshalb kann ich sie hier nur vom hörensagen widergeben.

Ende der 80er war bei den Rebläusen die heiße diskussion ob man eine 7-Schwaben-dance ohne round machen kann.
Das war damals für viele undenkbar. Fast jeder Special hatte damals round & Squares im angebot. Es wurde prphezeit, dass man keine Gäste haben würde, etc.
Statt round nahm na (revolutionärer weise) plus ins programm.
Auch dass damals höchst selten.
Auch das Studentlevel auf Specials heute fast selbstverständlich sind ist noch nicht so alt.
Das sind alles Veränderungen "in der Szene". Ob man das toll findet oder nicht: aber mit einem Programm aus den 80ern musst du schon SEHR viel flair haben um einen Erfolg zu landen.

Kai

01. 03. 07, 16:05
allerdings bin ich der Meinung, daß es bis zu einem gewissen Prozentsatz schon wichtig ist zu gucken, wie die Entwicklung der Szene ist- sicherlich im Rahmen des Konzeptes des Specials und natürlich nicht um jeden Preis. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, daß auch ein Special, der gut geführt war und Flair hatte, vom Level her "nur" MS/Basic hatte, über Jahre super lief und "nicht der Masse/dem Trend angepaßt wurde", kein Ding für die Ewigkeit ist.

Smily, du kennst doch den Spruch, wer nicht wirbt, der stirbt....
sicherlich muss man auch das beste Konzept von Zeit zu Zeit überarbeiten und überprüfen. Doch weigere ich mich dagegen ein Konzept das wirklich erfolgreich ist auf Biegen und Brechen dem Trend anzupassen. Denn wie du richtig sagst:

werden als "Topevents" aus dem Boden gestampft, die dem Erwartungsdruck der Nachfolgeveranstaltung niemals standhalten kann.
genau das will ich verhindern, denn irgendwann ist auch der höchste Berg eben auch zu Ende, dann kanns nur noch abwärts gehen.

Dann schon lieber diese "Gewohnheitsspecials" wie auch der Maypole einer ist. Der Maypole ist was die Anzahl der "Stammtänzer" betrifft der erfolgreichste Special den ich kenne. Ich habe letztes Jahr vielen Tänzern das 30er Shingle aushändigen können, das aussagt das sie seit 30 Jahren jedes Jahr zum Maypole kommen. Und da muss ich sagen Gewohnheit hin oder her, das Konzept zieht einfach... Sicherlich kann man immer an einer Schraube drehen, doch muss man sich bewusst sein wer zu viel dreht reißt die Schraube ab und verliert am Ende noch mehr als wenn er es gar nicht gemacht hätte...

Und Thom, sicherlich gibts nur wenige Veranstaltungen die so erfolgreich sind, doch könnten es mehr sein, wenn Caller und Clubs endlich mehr drauf achten würden das nicht nur der Wettbewerb im Vordergrund steht. Es ist unwichtig, ob ein Special 300 oder 400 Tänzer hat, denn wenn im Folgejahr nur 20 kommen habe ich auch nichts gewonnen.

Specials wie der Maypole die mit durchschnittlich 150- 200 Tänzern jedes Jahr (und das seit weit mehr als 30 Jahren) die Halle füllen - das sollte unser Ziel sein, denn nur so wirst du langfristig einen Special erhalten nicht anders.

01. 03. 07, 18:29
Nun diesen Teil habe ich scheinbar nochmals überarbeitet, ich find die Passage nicht mehr.....

Hi Markus,

ist noch immer so da - Dein Beitrag von heute 09:49 :wink:


... Denn was bringt mir ein Name wie z.B. ein L.L., der zwar bekannt ist wie ein Bunter Hund aber vom gesamten Auftreten, seiner Musik und seiner menschlichen Art nicht zu dieser Art von Veranstaltung passt? Kaufst du einem HARDROCKER ein SOFTY Image ab? Wohl kaum. ...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

01. 03. 07, 18:31
Es ist unwichtig, ob ein Special 300 oder 400 Tänzer hat, denn wenn im Folgejahr nur 20 kommen habe ich auch nichts gewonnen.

Specials wie der Maypole die mit durchschnittlich 150- 200 Tänzern jedes Jahr (und das seit weit mehr als 30 Jahren) die Halle füllen - das sollte unser Ziel sein, denn nur so wirst du langfristig einen Special erhalten nicht anders.

Hi Markus,

100% Zustimmung :wink:

Gruß

Thom :cowboy:

02. 03. 07, 10:53
Danke Markus

Sicherlich kann man immer an einer Schraube drehen, doch muss man sich bewusst sein wer zu viel dreht reißt die Schraube ab und verliert am Ende noch mehr als wenn er es gar nicht gemacht hätte...
Manche wissen die Drehrichtung vielleicht nicht :idea:

Und Thom, sicherlich gibts nur wenige Veranstaltungen die so erfolgreich sind, doch könnten es mehr sein, wenn Caller und Clubs endlich mehr drauf achten würden das nicht nur der Wettbewerb im Vordergrund steht.
Genau das sit der Punkt: wir haben tatsächlich den Wettbewerb wie einige sich hierzu geäußert haben.
Fazit: für mein Geld will ich auch etwas geboten haben, wie z.B. besonderes Flair, beste Caller, tolles Rahmenprogramm, ....

02. 03. 07, 11:05
Hallo Alex

Viel lieber wäre mir, wenn in Süddeutschland auch gute norddeutsche Caller gebucht werden und umgekehrt. Leider kann man öfter den gleichen Caller aus Übersee hören als einen Caller aus dem Norden. Das finde ich sehr Schade, denn nicht jeder will z.B. nach Norddeutschland fahren, um andere Caller zu hören.
Den Versuch habe ich als Mitglied schon erlebt :twisted:
Leider war dieser "unbekannte" Caller in einem süddeutschen Raum (nicht nur Bayern !!!) engagiert.
Es kamen weniger Leute zu diesem "unbekannten" norddeutschen Caller weil er ja in Süddeutschland unbekannt war (aber in seiner Heimat sehr bekannt). Mittlerweile wird er auch sehr oft in Süddeutschland gebucht.
Gleicher Special, aber Top-US-Caller (wie manche meinten): die Halle war gebersten voll, obwohl dieser Caller nur wenige Kilometer das gleiche Programm wiederholte (gleiche Lieder, gleiche Gimmicks, ...) und alle waren glücklich.
Aber Dein Vorschlag sehr gut nur schaue Dich um, was auf den Jamborees geht: auch hier immer wieder die gleichen Namen, weil man meint, nur mit den "Top-Ten" ein tolles Programm machen zu wollen.
Keiner denkt daran, dass auch diese "Top-Ten" ganz klein angefangen haben. Und nur durch Leute, die mutig genug waren, diese "Unkowns" zu nehmen, sind sie berühmt geworden.
Warum gibt man dem Potential, was als Caller schon längere Zeit call (10 Jahren und mehr) nicht die gleiche Chance.
Auch hier gibt es gute Caller, man muß ihnen nur die Möglichkeit geben und auch Mut haben

03. 03. 07, 08:37
Genau das sit der Punkt: wir haben tatsächlich den Wettbewerb wie einige sich hierzu geäußert haben.
Fazit: für mein Geld will ich auch etwas geboten haben, wie z.B. besonderes Flair, beste Caller, tolles Rahmenprogramm, ....

Hallo Florian,

das ist eben die Folge dessen, daß es heute mehr um Quantität als um Qualität geht... :cry: Dadurch bleibt halt manches auf der Strecke...


Gleicher Special, aber Top-US-Caller (wie manche meinten): die Halle war gebersten voll, obwohl dieser Caller nur wenige Kilometer das gleiche Programm wiederholte (gleiche Lieder, gleiche Gimmicks, ...) und alle waren glücklich.
Aber Dein Vorschlag sehr gut nur schaue Dich um, was auf den Jamborees geht: auch hier immer wieder die gleichen Namen, weil man meint, nur mit den "Top-Ten" ein tolles Programm machen zu wollen.
Warum gibt man dem Potential, was als Caller schon längere Zeit call (10 Jahren und mehr) nicht die gleiche Chance(...)

Eben wieder: weil viel Wind machen eben auch viel Staub aufwirbelt. Ich kenne eine Reihe Caller, die manchem amerikanischem oder schwedischen Profi absolut das Wasser reichen können - dennoch meint jeder, daß ein Caller von gaaaaanz weit weg gaaaaaz viele Tänzer bringt, und Tänzer meinen, wenn ein Caller von gaaaaaaanz weit weg kommt, dann muß er auch gaaaaaanz toll sein :shock:

Oder weil bei anderen die Meinung vorherrscht, der Caller fängt erst beim Plus oder A an... Egal ob junge oder auch erfahrene Caller - wenn einer etwas draufhat, heißt das nicht, daß er auch die Chance bekommt, das zu zeigen. Das liegt aber auch an der Arroganz mancher Tänzer - "kenn ich nicht, dahin geh ich nicht" oder "kein Plus/A? Uninteressant"... Die würden 300-400 km zu einem sogenannten Top-Caller fahren, jammern aber, daß ein Jamboree so teuer ist und nichts bietet... Es krankt eben an der Einstellung.

schönen Gruß

Thom :cowboy:

OliPa
04. 03. 07, 18:07
Hallo Thom, Markus und Florian

Es krankt eben an der Einstellung
leider hat sich das in den letzten Jahren auch im Square Dance immer weiter verbreitet
Caller: jung, dynamisch und unzuverlässig :twisted:
Tänzer: immer schneller in höhere Levels und unfähig Al Steven' s Basic zu beherrschen :idea:
Boardmembers: mehr und mehr Badgeträger statt dem Hobby und dem Club engagiert einzustehen (siehe auch Teilnahme an den EAASDC-Membershipmeetings) :evil:
Gruß
Olivia

OliPa
04. 03. 07, 18:08
mit jung ist nicht unbeding das Alter gemient, vielmehr "jung" beim Callern

Sexbomblaus
05. 03. 07, 16:22
Da fällt mir ein Spruch wiederein, den eine Tänzerin mal beim Studium eines Flyers abgelasssen hat.

Es war ein amerikanischer Caller angekündigt.
Darauf sie:
"Ist der nur Ami oder kann der auch callen?"

Es stimmt schon, dass nur die Tatsache, dass jemand von weit her kommt ihn nicht zu einem besseren Caller macht. Aber ich habe bisher noch keinen deutschen gesehen der Jerry S. oder Tony O. das Wasser reichen könnte.
Das ist die andere Seite der Medallie.
Mein Verein macht den 7 Schwaben.
Ein Special, der (auf den ersten Blick) voll in das kritisierte Klischee passt.
Caller von weit eingeflogen; große Tänzerzahlen. Riesen Ding nach dem Motto: Höher, schneller, weiter.

Sieht man jetzt aber genauer hin stellt man folgendes fest: Die Caller die wir auf dem Programm hatten (und haben) sind von einer Qualität die selten zu finden ist. Halle und bewitung werden liebvoll und "mit dem Auge für die Gäste" gemacht.
Effekt: wir haben im Folgejahr keine 20 Tänzer.
Ich möchte an diesem Beispiel sagen, dass die Punkte allein kein Problem sind. Die Einstellung sich mit einem Special profilieren zu wollen, damit Geld machen zu wollen: Das ist das Problem.
Wenn wir alle unsere Specials "Für den Gast" auslegen: dann ist es egal ob wir Amis oder eigene Caller haben. 120 oder 600 Gäste. 1 oder 3 Tage. Dann bekommen wir Erfolge hin.

Kai

OliPa
05. 03. 07, 19:27
Hallo Kai,
siehst Du, mit Deinem Beispiel "7 Schwaben Dance":
Sieht man jetzt aber genauer hin stellt man folgendes fest: Die Caller die wir auf dem Programm hatten (und haben) sind von einer Qualität die selten zu finden ist. Halle und bewitung werden liebvoll und "mit dem Auge für die Gäste" gemacht.
Ich ahbe diesen Special auch schon besucht und war fasziniert. Ich habe ähnliche Specials besucht aber im Großen und Ganzen ebenso organisiert wie der 7 Schwaben Sppecial aber "nur" 100 Gäste (oder gar weniger da)
Wo oder wie soll' man hier einen Vergleich ziehen?
Du findest den Special "riesig" ich fand ihn nun "so lala". Ob ich ein weiteres Mal hingehe weiß ich nicht, denn auch ander Specials aber und bieten das Gleiche.
Gruß
Olivia

06. 03. 07, 01:38
Hallo zusammen,

ein "Geheimrezept" habe ich auch nicht, aber mit folgenden Ausführungen möchte ich skizzieren, welche Voraussetzungen ein Special haben muss, damit ich es besuche.

Ich bin ja noch nicht so lange in der SD-Szene aktiv, dafür aber sehr intensiv (Specials besuche ich seit der Student-Party 2004, Graduation war im Juni 2004).
Seither habe ich viele unterschiedlichste Specials besucht, einige davon auch schon mehr als einmal, zunächst mal nur zum "Schnuppern", wobei ich mir einige gemerkt habe, die für mich ganz persönlich ein "Muss" sind.

Dafür gibt es für mich ganz subjektiv verschiedene Gründe:
- das Special wird von einem Nachbarclub veranstaltet. Da kenne ich die Leute fast alle. Ausserdem kann Club xy nicht erwarten, dass die Mitglieder von Club abc das eigene Special besuchen, wenn so gut wie keiner von xy zu deren Special hingeht (im schlimmsten Fall gehen beide Specials "den Bach hinunter").
- ich treffe bei dem Special viele meiner Bekannten, ob vom veranstaltenden Club oder Gäste
- das Programm spricht mich an (ausgewogene Mischung von Basic - Plus (Ax/Cx) und ggf. auch Round, attraktive "Pausenfüller")
- es stehen "gute" Caller auf dem Programm, wobei diese Bewertung auch wieder subjektiv ist, aber es sind nicht nur die "Heroes" aus dem In- und Ausland, sondern auch mal relativ unbekannte Caller aus der "Provinz".
- mir (noch) unbekannte Caller, über deren Qualitäten ich mir selbst ein Bild machen möchte
- die Stimmung passt, was wiederum von den unterschiedlichsten Faktoren abhängt (Caller, Tänzer, Verpflegung, Deko der Halle, Afterparty-Programm usw)
- das Special lässt sich mit einem Kurzurlaub verbinden (z.B. Paris-Special, Ferris Wheel Party, in der Nähe der alten Heimat)
- es wird ausser SD auch noch ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten (z.B. Weinprobe und Stadtführungen bei der Ferris Wheel Party der Vienna Swingers)
- Clubabend vor oder nach dem Special (um was für das Friendship-Book zu tun)
- Gelegenheit, Clubs in der Umgebung zu besuchen
- "Students welcome" - Special, bei dem ich Students aus dem eigenen Club mitnehmen aber auch Students aus fremden Clubs als Angel unterstützen kann. Übrigens schadet Basic auch den "High-Level"-Tänzern nichts, ist es doch die Grundlage für alle nachfolgenden Programme.
- kostenlose oder preiswerte Übernachtungsmöglichkeit
- Club- oder Caller-Jubiläum
- Open Air / besondere Umgebung
- akzeptabler Eintrittspreis
- mehrere Hallen bei gemischtem Programm
- der Termin (z.B. Happy Valentine ist so was wie mein persönliches Geburtstags-Special)
- besonderes Thema (z.B. Dance in the City)
- akzeptable Entfernung oder zumindest zu vertretbaren Kosten erreichbar (z.B. Billigflug)
- und und und

Zu den Specials, die ich besuche, gehören sowohl große mit mehreren 100 bis über 1000 Tänzern, wie Jamboree, FRU, der Bär, 7 Schwaben, Corn Roast Dance, GSI, mittelgroße mit 100 - 250 Tänzern (z.B. Hibbomania), aber auch klitzekleine mit 50 - 100 Tänzern (z.B. Edelstein-Dance), wenn eine oder mehrere der o.g. Voraussetzungen gegeben sind.
Wenns mir dort gefallen hat, gehe ich auch gerne wieder hin.

Sicher haben diejenigen von Euch recht, die der Meinung sind, dass es mittlerweile zu viele Specials gibt. Aber ich sehe da kaum eine Chance, dem entgegen zu steuern.
Von einer "100 km-Grenze", die es wohl vor meiner Zeit mal gegeben hat, halte ich persönlich nichts, denn von wem und nach welchen Kriterien soll darüber entschieden werden, welches Special nun stattfinden darf und welches nicht?
Da hilft wohl eher eine Absprache unter den Clubs einer Region. Dass das nicht immer ganz leicht ist, ist mir auch klar, da eben viele Clubs mit ihren Nachbarclubs "nicht können" (z.B. Neugründung durch Abspaltung).
Allerdings muss auch nicht jedes Special alle Jahre wieder abgehalten werden, nur weil es Tradition ist, wenn sich abzeichnet, dass die Anzahl Besucher abnimmt. Da würde eine Pause oft nichts schaden.
Wenn "Top"-Caller engagiert werden, muss auch der Terminplan derselben berücksichtigt werden. Der ist oft so voll, dass schon Jahre im voraus gebucht werden muss.

Stichwort " Flair ":
Ich habe oben des öfteren die Ferris Wheel Party der Vienna Swingers (Termin Pfingstwochenende) erwähnt, weil dieses Special von den vielen, die ich bisher besucht habe, am meisten "Flair" besitzt:
- ein Programm, das für jeden etwas bietet ( MS/Plus/A1/A2/Round/ Intro to Wiener Walzer ) in 2 Hallen an 3 Tagen
- gute Caller, gute Stimmung
- nette Afterparty ( Weinverkostung, Tanzmusik )
- günstige Verpflegung durch den Club
- Übernachtungsmöglichkeit in der Halle bzw. vorreservierte Zimmer in der Nähe des Tanzplatzes
- vormittags Stadtführungen durch Clubmitglieder als Alternative zum Tanzen
- "Grand March" auf Wienerisch ( "Alles Walzer!!!)
- Möglichkeit, im Anschluss an das Special an einer oder mehreren geführten Besichtigungstouren incl. Besuch österreichischer und slowakischer Clubs teilzunehmen ( vom Club organisiert!)

Mein Fazit: Wenn Clubs an ihrem Special etwas Besonderes bieten, werden diese Specials auch überleben. Alleine auf die "Tradition" zu bauen, genügt heutzutage nicht mehr.

See You in a Square

chris
06. 03. 07, 03:11
@Hans T.

Ich grüsse Dich! :) ...und beuge mein Haupt! :?
Die Specials, die Du besucht hast, da wäre ich gerne dabei gewesen.
Paris, Oktober 2005 war schon gebucht, da kam mir leider mein linkes Bein zwischen zwei Auto-Stoßstangen...da war für 16 Wochen Ende im Gelände. :(
Paris war hinüber...im Dezember habe ich mal einen Tipp "vorsichtig" probiert... :wink:
Ging garnicht, aber der Wille zählt.
Studentparty in Dortmund...war mein nächstes Ziel, langsam wieder anfangen...selber fahren war nicht, Frau hatte andere Termine, o.k.
Andere Specials angepeilt...wurden immer wieder gecancelt, weil andere Termine Vorrang haben.
Scheint mein Schiksal zu sein!!!
Immer , wenn interessante Sachen vorhanden sind, gibt es eine Goldhochzeit oder ähnliches im Familienprogramm. :oops:

Und vermutlich stehe ich da nicht alleine, mit dem Problem, oder???

Sexbomblaus
06. 03. 07, 16:12
@ olipa

Ich wollte nur sagen, dass man nicht an oberflächlichkeiten (Amicaller, "großspecial") fest machen sollte was dahinter steckt.
Viel Gäste schätzen das "besondere" am 7 Schwaben. Dass man nicht jedermanns Geschmack treffen kann ist auch klar.
Aber weiter oben kam es so rüber als ob alle Specials mit Amicaller oder die Riesenspecials sind, als Eintagsfliegen zum Untergang verdammt sind. Und das wäre etwas kurz gegriffen.

Mondland
11. 03. 07, 16:34
Hallo allerseits!

Wir suchen mittlerweile die Specials gezielter aus, als früher.
Früher als Stefan und ich noch Kinderlos waren, ahebn wir geschaut: Da haben wir Zeit, da läuft was, das können wir tanzen. Los geht´s.
Mittlerweil sind wir eine 5 köpfige Familie da wir vieles schwieriger.
1. Wir müssen zeit haben.
2. wir brauchen einen Babysitter.
3. Wir müssen das Level tanzen können.
4 muß unsere Tochter, die gerade eine class besucht auch tanzen können.
5 darf es nicht zu teuer sein.
Und der 5 Punkt ist in Kombination mit Punkt 2 und den gestiegenen Benzikosten nicht zu verachten.
es gilt ncoh als Löblich zu verzeichnen, dass es mittlerweile sogar Kinder/ Familientarife gibt.
Aber trotzdem... es läppert sich.
Und früher waren die Specials lang nicht so teuer!!! ( Eintrittspreise)
Gruß
Nicolette

11. 03. 07, 22:44
Und früher waren die Specials lang nicht so teuer!!! ( Eintrittspreise)

Nicht nur die Eintrittspreise steigen, leider auch die Preise für Getränke und Essen. 1.50€ oder 1.30€ für eine 0.5l-Flasche Wasser finde ich unerhört! :evil: Jeder weiß, dass man beim SD viel trinkt, und dass Wasser das wahrscheinlich meistgetrunkenste Getränk auf SD-Veranstaltungen ist. Wenn man hier nun den Preis kräftig in die Höhe schnellen lässt wundert es mich nicht, dass viele ihre eigenen Getränke und Speisen mitnehmen, dadurch fehlen dem Club Einnahmen und im nächsten Jahr auch Gäste. :P
Ok die Nahrungsversogung mag mitunter die Haupteinnahmequelle sein, jedoch nicht zu den Preisen, da werden viele Gäste zu Selbstversorgern.

Gruß Alexander

Ben
11. 03. 07, 23:57
Ich finde auch, dass die Preis für das Essen und die Getränke zu teuer sind und da muss ich zugeben, dass ich IMMER eigenes Trinken mit auf die Veranstaltungen nehme, weil es mir auch zu lang dauert für eine kleine 0,5 Liter Flasche zum Getränkeausgabe zu rennen. Besonders bei der Jamboree, bei der es außer in Halle 1 keine Getränke und Essensausgaben gab in den anderen Hallen.
Was ich auch noch gerne anmerken möchte ist, dass die meisten Veranstalter meines Wissen meisten nur Wasser mit Kohlensäure haben und da ich aber nur Wasser "ohne" trinke, hab ich da eh schon ein Problem! ;)

12. 03. 07, 21:04
Manchmal könnte man auch meinen die Veranstalter handeln aus eigenem Interesse und drehen an der Preisschraube um mehr Profit zu machen. Allerdings gibt es auch Veranstaltungen, wo die Clubs die Preise nicht großartig beeinflussen können (Z.B. Bewirtung durch Gastwirtschaft oder fester Preis beim Getränkeeinkauf). Ich denke hier sollte man sich auch so arrangieren können, dass man Getränke und Speisen zu halbwegs vernünftigen Preisen anbieten kann und versucht die Einkaufspreise runterzuhandeln. Es sollte auch keine allzu große Schwierigkeit sein bei bewirtschafteten Hallen Preise mit dem Wirt im vorraus abzuhandeln, ich meine mich an 4€ pro Liter Wasser auf einem Special erinnern zu können. Das war schon ein Weilchen her und wenn dort die Presie so wie überall gestiegen sein sollten, na dann gute Nacht!

Gruß Alexander

PS: @Ben: Komm zu unserem Special, wir verkauften letztes Jahr auch stilles Wasser, was bei den Gästen gut ankam. Man muss sich halt immer an der Nachfrage orientieren. :wink:

eR.Ka1
08. 08. 07, 21:16
Da meine Antwort auf Kai's Topic beim Jamboree-Thread nicht passt, antworte ich hier:

Kai: Der 7-Schwaben-Special ist ein toller Special, ganz klar.

Und jetzt generell zu Specials und deinem Punkt Preise:
Solange der Eintrittspreis und die Preise für Verpflegung stimmen, werden auch viele Besucher kommen. Wenn die Preise zu schnell zu stark steigen, dann bleiben viele Besucher weg, dann müssen die Preise noch schneller steigen,...
Das ist die besondere Verantwortung der Verantwortlichen, (ob jetzt Kassier/Board oder wer auch immer), die Preisgestaltung so zu machen, daß Gäste auch in entsprechenden Massen kommen.
Und vielleicht wird auch mal einfach ein Caller weniger eingeladen, oder das Programm atraktiver gestaltet, wie auch immer das geschehen soll.

Und eines bleibt einem Club immer: den Special, der nicht kostendeckend ist, zukünftig nicht mehr zu veranstalten.
Ist oft sehr hart, aber wie schon öfters geschehen, manchmal nicht zu verhindern.

Grüßle Robert

Sexbomblaus
09. 08. 07, 09:43
Ich habe nur gesagt, dass der Vorschlag "Eintritt niedrig und Kostendeckung über bewirtung" nicht so einfach zu verwirklichen ist.
Davon abgesehen stimme ich dir voll zu Robert.

Kai