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Sexbomblaus
12. 09. 06, 11:27
fünfzehn Euro für einen Tag

Wer von uns zahlt 15 Euro für einen Tag auf einem Special? Nicht viele. Im Süden liegt der Preis für einen Tag Special noch unter 10 Euro. Im Norden um die 10 Euro (allerdings inklusive Buffet).
Bei enem Special habe ich jetzt neulich 15 Euro für einen Tag gezahlt. Beim Fall round up.
Sicher für drei Tage hätte ich auch nur 15 Euro gezahlt, was auch angemessen wäre, aber ich konnte leider nicht drei Tage da sein. So habe ich 15 Euro gezahlt, mich Vormittags in Meetings gesetzt und dann noch einen halben Tag getanzt. Ganz schön teuer. Im Frühjahr in dachau habe ich das nicht gemacht. Da habe ich auch noch die Seminare besucht und entschieden, dass für die paar verbleibenden Tips 15 Euro zu viel sind. Ich habe dort gar nicht getanzt (obwohl ich es gerne hätte).
An dieser Misere haben aber keineswegs die ausrichtenden Clubs Schuld.
Die EAASDC hat bestimmt dass es für das Tanzen auf Jamborees einen Pauschalpreis gibt. So hat es die Mitgliederversammlung beschlossen.
Sehen wir uns doch mal das Fall Round up 2006 genauer an. Zentral gelegen; tolle, bereits bekannte Hallen; gute Leader. Warum waren dann nicht mal 600 zahlende Gäste da? Warum kamen so viele von so weit her, aber aus der Region so wenige?
Weil Tänzer aus der Region eher mal nur für einen Tag vorbei schauen würden und denen dann 15 Euro zu viel ist. Das ist vielleicht nicht der einzige Grund aber ein schwerwiegender.
Wenn wir volle Hallen an Jamborees haben wollen müssen wir uns über eine Staffelung der Preise Gedanken machen. Denn auf Dauer werden die Tänzer der Region keine 15 Euro für einen Tga bezahlen.

12. 09. 06, 12:28
Nun Kai, wenn du zum Vergleich aber nun mal nach England oder Österreich oder Tschechien schaust, da ist es ganz normal für einen Special bis zu 20 Euro Eintritt zu zahlen. Und da ist es auch nur ein Tag.

Wir sind hier in Deutschland von den relativ günstigen Preisen noch sehr verwöhnt. Warte mal ab, in drei vier Jahren werden auch normale Eintages Specials bei diesem Preis (15 Euro) liegen.

Gründe dafür haben wir hier schon oft genug und massig zusammengetragen.

Nun zu deinem Jamboree:

Wie du schon sagtest, die MV von EAA hat festgelegt, dass es nur einen Pauschalpreis geben soll. Also sind damit Staffelpreise unmöglich, was auf der einen Seite schade ist (wie schon mal besprochen) auf der anderen Seite nachvollziehbar.

Das nun nur noch mehr auswertige kommen, die die vollen drei Tage nutzen können und wollen ist doch damit mehr als nachvollziehbar. Von dem her kann ich deine Entrüstung nicht ganz nachvollziehen..

smily
12. 09. 06, 15:49
Hallo alle zusammen,

ich denke, was die Preise betrifft, muß man sich nicht am teureren Ausland orientieren- wenn man das tut, öffnet man die Tür zur Preistreiberei, so nach dem Motto "...schaut mal ins Ausland, da ist viel teurer, also müssen bzw. können wir die Preise anheben.

Und was die Unmöglichkeit der Staffelung der Jamboree-Preise angeht- wie wäre es mit einem Antrag auf Änderung der Pauschal-Preis-Änderung?

Und warum sind solche Regelungen nachvollziehbar? Klar, kann man als Veranstalter besser kalkulieren, da jeder, der durch die Tür kommt, den gleichen Preis zahlt, aber denkt mal einer daran, daß in der heutigen Zeit viele Schicht arbeiten müßen oder sich freitags eben nicht frei nehmen können und so schon viele Tänzer wegfallen, die sonst vielleicht gekommen wären?? Ich selbst arbeite im Schichtdienst und weiß, wie schwierig es mitunter ist, sich die Zeit für unser Hobby frei zu schaufeln- ich würde auch gern mal wieder auf ne Jamboree fahren, aber ich seh es nicht ein, für ein Ein-Tages-Special (was es zeitlich gesehen dann für mich ist, weil ich ja z.B. auch noch aufs Meeting gehe) mehr als zehn Eus zu berappen- ich verdien mein Geld nicht im Schlaf und es wächst leider auch nicht auf Bäumen.
Also falls es um einen Antrag geht, die diese Jamboree-Pauschale betrifft- ich bin gern beim Vorbereiten bzw. Formulieren dabei :lol:

Liebe Grüße, smily

12. 09. 06, 16:41
ich denke, was die Preise betrifft, muß man sich nicht am teureren Ausland orientieren- wenn man das tut, öffnet man die Tür zur Preistreiberei, so nach dem Motto "...schaut mal ins Ausland, da ist viel teurer, also müssen bzw. können wir die Preise anheben

Smily du wirst aber zugeben müssen, dass die Preise in Deutschland doch schon am steigen sind. Wir haben höhrere Kosten für Sprit, Lebensmittel, Kleidung, Strom usw. Auch die Hallenpreise für eine Veranstaltung in der Größenordnung einer Jamboree haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdreifacht.
Somit ist meine Einschätzung gar nicht so falsch.

Mein Posting sollte nur ein dezenter Hinweis darauf sein das unsere Nachbarn schon länger wach sind als wir und begriffen haben das Specials mit 5-9 Euro Eintritt bald der Vergangenheit angehören werden, da sie einfach nicht mehr wirtschaftlich sind. . Es wird sich - ob es uns nun passt oder nicht- auf dem Preissektor für den SD noch einiges tun und im Moment sieht es so aus als das die Preise eher steigen werden als fallen. Die Frage ist nun wie kann man diese Preisbewegung

A) soweit eingrenzen das sich finanzschwächere Mitmenschen ebenfalls die Teilnahme an mind. einem Jamboree pro Jahr leisten können und

B) die Clubs ohne finanziellen Verlust aus diesen Veranstaltungen herauskommen.

Ein Weg könnten wirklich Rabatte sein, doch muss man auf der anderen Seite sehen das jeder Rabat die Finanzkraft des ausrichtenden Clubs im nach hinein schmälert. Denn es ist Geld das später fehlen wird. Wie wollen wir das auffangen?

12. 09. 06, 20:29
Und warum sind solche Regelungen nachvollziehbar?

Hi zusammen!
Ich kann das nachvollziehen: Ein Einheitspreis soll die Tänzer dazu ermutigen, das ganze Wochenende zu bleiben.

Wenn es bei anderen Specials gestaffelte Preise gibt, überlege ich auch, ob ich nicht vielleicht nur Samstag fahre, um z.B. die Übernachtung zu sparen oder weil ich Freitag noch was anderes vorhabe oder oder oder. Wenn es nur einen Gesamtpreis gibt, seh ich zu, dass ich irgendwie alle drei Tage hinkomme.

Wenn jetzt viele so denken, führt das aber dazu, dass Freitag & Sonntag die Hallen richtig leer sind. Da kommt dann einerseits kaum Stimmung auf, andererseits müsste der Wochenendpreis steigen.

Beispielrechnung:

Einheitspreis
20 Euro x 350 Tänzer = 7000 Euro

gestaffelte Preise:
ganzes WE: 22 Euro (ja, das ist ein reales Beispiel)
nur Sa: 15 Euro

250x22=5500
100x15=1500 ergibt 7000 Euro

Das heißt, selbst wenn nur 100 Tänzer (unter 1/3) nur Samstag kommen, zahlen die anderen 250 schon 2 Euro mehr pro Nase. Sollten noch mehr Tänzer von der Gelegenheit Gebrauch machen, sinken die Clubeinnahmen trotz des höheren Gesamtpreises.

(Ich gehe hier davon aus, dass sich diejenigen, die wegen 2 Euro mehr nicht kommen, und diejenigen, die zusätzlich kommen, weil sie die Chance haben, nur Samstag zu bezahlen, in etwa die Waage halten. Kann ich nicht beweisen, hat da jemand Erfahrungen?)

Von daher sind Gesamt-Wochenendpreise in gewisser Weise sozial. Wer nicht alles nutzt, hat quasi "selber Schuld", dafür ist es günstig für die, die alle Angebote nutzen.

Das waren so meine Überlegungen dazu, warum sich ein Club dazu entscheiden könnte, nur Gesamtpreise anzubieten. Natürlich passt einem persönlich das mal gut und mal nicht so gut. Aber insgesamt ist es nachvollziehbar.

smily
12. 09. 06, 21:38
Hallo alle zusammen,

@daphne:
nichts dagegen, was Deine Argumente bzgl. des Veranstalters angeht-klar ist der daran interessiert, daß die Hallen an allen Veranstaltungstagen voll sind. Aber Deine Rechnung zeigt auch, daß es im Ganzen nichts ausmacht, wenn einige alle Tage, andere nur an einem Tag kommen. Und wenn einer mehr zahlt, wenn er drei Tage tanzt, als einer der nur einen Tag kommt, halte ich durchaus für legitim und gerecht.
Mir gehts auch eher darum, daß ich selbst aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es ist, so frei zu bekommen und es gibt ja auch andere zwingende Gründe, die einen Besuch nur am Samstag möglich machen und ich finde, dem sollte auch Rechnung getragen werden.
@markus
klar sind wir im Vergleich zu anderen Ländern günstig, aber das ist ja einer der Gründe, womit wir in der Öffentlichkeit werben, daß es ein erschwingliches Hobby ist und das sollten wir so lange wie möglich beibehalten. Und ich finde, daß die Preisgestaltung nicht dahingehend geregelt werden sollte, die Tagespreise anzuheben, sondern die Zahl der Specials zu reduzieren (evtl. auch mehre Clubs und ein gemeinsames Event), damit sich es für die einzelnen Clubs noch rechnet.

Und Rabatte? Das lohnt sich nur bei sogenannten "Traditions-Specials" und Leuten, die Jahr für Jahr auf die selben Veranstaltungen gehen- ist die Frage, ob es nicht dazu führt, daß neure, weniger etablierte Veranstaltungen von vornherein zum Scheitern verurteilt sind bzw. ein Club sich fünfmal überlegt, ob er was Neues machen will. Allerdings haben wirs schon mal probiert und es kam ganz gut an- auch bei einem neueren Special.

Liebe Grüße, smily

13. 09. 06, 00:10
Und ich finde, daß die Preisgestaltung nicht dahingehend geregelt werden sollte, die Tagespreise anzuheben, sondern die Zahl der Specials zu reduzieren (evtl. auch mehre Clubs und ein gemeinsames Event), damit sich es für die einzelnen Clubs noch rechnet

JA!!! Absolut meine Meinung!

Sexbomblaus
13. 09. 06, 09:52
@Daphne,
Deine Rechnung hat einen kleine Schönheitsfehler. Sie rechnet mit konstanter Teilnehmerzahl. Aber frag mal wie viele nicht zur Jamb kommen weil ihnen für einen Tag der Preis zu hoch ist. Manche kommen sogar zum Meeting tanzen (und zahlen) aber nicht.
Das was du bei den paar die bis jetzt nur Samstag kommen und alles zahlen nachgibst bekommst du durch das mehr an Tänzern bestimmt wieder rein. Ich glaube nicht dass der Wochenendpreis dafür steigen müsste.

Und: Ja, ich habe vor einen Antrag an die MV der EAASDC zu formulieren. Aber vielleicht werde ich ja in der Diskussion widerlegt und ihr erklärt mir warum das so gut ist und nicht anders. Bevor ich mit Anträgen um mich schmeiße möchte ich gerne alle Meinungen hören und mir daraus mein Bild fertigen.

Kai

13. 09. 06, 11:03
350x20=7000

250x20=5000
150x15=2250

Ok, in diesem Fall reicht es, wenn 50 zusätzlich kommen & wirklich noch 250 fürs ganze WE kommen. Das könnte funktionieren.

Versuchen wir mal, in Jamboree-Regionen zu rechnen:

1000x15 = 15000

Es ist eine Jamboree in einem Ballungsraum, also kommt jetzt bei Staffelpreisen mal nur die Hälfte fürs ganze WE:

500X15 = 7500
500x10 = 5000 (nur Samstag)

Da fehlen noch 2500 Euro, d.h. es müssten noch 250 Tänzer am Samstag zusätzlich kommen, d.h. solche, die sonst gar nicht hingegangen wären. Sorry, aber ich glaube nicht, dass das klappt.

Was nicht heißt, dass ich persönlich generell gegen Staffelpreise bin...ich versuche nur, die Sicht des Veranstalters nachzuvollziehen.

Sexbomblaus
13. 09. 06, 12:53
Und wie kommst du drauf dass plötzlich nur 500 für alle drei Tage da sind? Bis jetzt kommen doch auch mehr als 50% alle drei Tage (nach dem was man so in den Tanzhallen sieht). Für die würde sich doch nix ändern.

rechenn wir lieber mit 70% die bleiben

700*15=10500
450*10=4500

dann sind wir eben. Dass hieße dass 30% der bisherigen Zahler sich aus Kosten(oder sonstigen) Gründen plötzlich umentscheiden und nur einen Tag Zahlen (das halte ich immernoch für hoch gegriffen) und 150 Leute extra kommen die sonst nicht da wären.(das halte ich für realistisch)

Du siehst Daphne Zahlen kann jeder aufstellen. Wissen wird man erst wenn man es gemacht hat. Und selbst dann ist jede Jamb anders und mit der vorigen schlecht vergleichbar.

Kai

13. 09. 06, 13:12
Geht doch zur Kakulation von tatsächlichen Zahlen aus.
FRU in Reilingen:
540 x 15 = 8100,00 Euros
Bei einer Anmietung von 2 Hallen (wie in Reilingen) kommen für eine 3Tages-Veranstaltung (die Hallen müssen tageweise komplett gemietet werden, da spielt die Anzahl der anwesenden Tänzer keine Rolle) im günstigsten Fall auf 5400,00 Euro
Hat man ergo noch 2700,00 Euros übrig.
Geht man von einer fiktiven Zahl von 1000 Badges aus (also die Gäste, die Boards und der Veranstalter, die Banner) und hat sich ein Hersteller erbarmt nur 1,00 Euro zu verlangen dann bleiben 1700 Euro übrig.
Diesen Betrag könnt ihr nun noch "verteilen" an das Rote Kreuz, Werbung, GEMA usw
Tagespreise wären sicherlich eine Möglichkeit, Kamborees finanziell für einzelne Tänzer attraktiver zu gestalten.
Für den Veranstalter und EAASDC (also wir!!!) eine Risiko
Gruß
Florian

Sexbomblaus
13. 09. 06, 13:59
Wir können das ganz spiel gerne noch mal mit anderen Zahlen durchmachen, aber es bleibt:
Wenn ich zwei Leuten je 5 Euro erlasse brauche ich dafür einen mehr der 10 Euro zahlt.
Die Frage wie viele tatsächlich weniger zahlen würden und wieviele man animiert, darüber kann man noch spekulieren.

Ihr sagt, dass es ein minusgeschäft ist, ich sage dass es minimum ein Nullsummenspiel ist wahrscheinlich sogar ein Plusgeschäft.

Und nun bleibt di Frage Mut oder Sicherheit?

Kai

13. 09. 06, 14:35
HAllo,

aber wenn man nen Tagespreis gibt, dann gibt es wieder welche die dann diskutieren und was ist ,wenn ich nur Freitag und Sonntag komme, weil es bei mir in der Region ist und ich Samstags was anderes vorhabe und, dann müßte man nicht nur 2 Preise haben sondern, eine gante Menge mehr und dann ist eine Kalkulation, überhaupt nicht mehr sehr sicher sondern ein total es Risiko.

Schöne Grüße

13. 09. 06, 15:22
warum nicht so:

fr: 5 €
sa 12 € (oder 10 €)
so: 5 €
ganzes we: 17 €

macht ein badge auf das man drei farbige punkte kleben kann - dafür was wer bezahlt hat und fertig.

ich denke man muss die kosten schon im auge behalten, allerdings ist der sd und speziell wenn es sich um solch eine veranstaltung handeln soll, etwas für "die ganze familie" und für alle sd'ler - also, wenn einer nur freitags kann, warum dann die 5 euro nicht mitnehmen?
wenn einer familie die unterbringung fürs we zu teuer ist, und sie beschliessen nur samstags zu kommen - warum soll man ihnen da nicht entgegen kommen? es ist doch UNSER ALLER HOBBY oder nicht?

13. 09. 06, 15:26
Ich würde noch einen anderen Vorschlag bringen:

Warum eigentlich immer Badges? Beim GSI wurde doch auch mit verschiedenfarbigen bedruckten Stoffbändern gearbeitet. Wäre doch auch eine Idee für ein Jamboree, denn solche Stoffbänder sind bei weitem nicht so teuer wie drei verschieden artige Badges....

Jürgens Idee ist natürlich auch was....

13. 09. 06, 15:33
markus,

ich denke um details wie badges oder bänder kann man sich zeitnah kümmern. wichtiger ist es festzulegen, ob man für 3 tage gestaffelte einrittspreise macht oder nicht.

14. 09. 06, 10:12
Die Problematik der Kalkulation für Staffelpreise wird sich sicherlichnicht durch die Ausführung der Badges regeln lassen.
Man muß einfach die Fixkosten haben, also das Hallenangebot. Ich kann zum Hallenvermieter sagen, dass am FR nur 200 Leute da sind, am So 150 und am Sa dann 1000.
Die Hallenmiete rechnet sich definitiv tagesweise und als Gesamtsumme und jeder.
Gehen wir also von einem Kostenfix für 2 Hallen nebst Nebenräumen wie beispielsweise in Reilingen von 5000,00 Euro aus und beziehen wir das Gros der Teilnehmer lediglich auf den Samstag, sagen wir großzügigerweise 1000 Tänzer dann haben wir für drei Tage pro Person 5,00 Euro an Hallenkosten und somit die Deckung erbracht.
Sind nur 500 Tänzer anwesend, dann halt 10,00 Euro. Das wäre das Schlechteste und somit eigentlich der Kalkulationsrahmen (nur für die Hallenmiete), der "Samstagsteilnehmer".
Somit würde sich der Vorschlag von jrw decken
Gruß
Florian