25. Oktober 2005, 10:37
Ich beziehe mich heute bewusst nicht auf einen bestimmten Special Dance, aber das Problem (wenn es denn eines ist) fällt mir immer wieder mal auf. Deshalb mal ganz allgemein formuliert:
Es ist ja üblich und gute Sitte, dass die jeweiligen Clubcaller die Moderation (MC) bei vom Club ausgerichteten Specials oder oft auch bei Jamborees machen. Wie das dann abläuft, kann sehr verschieden aussehen. Manche, eigentlich viele, beschränken sich auf den Grand March und den ersten Tip, davon vielleicht nur die Hälfte. Andere lösen den Programm-Caller zwischendrin auch mal ab, was bei langen Programmen mit wenigen Pausen nicht nur verständlich ist, sondern auch nötig und was alle respektieren. Aber manche sind auch der Meinung, es dem berühmten Gastcaller jetzt mal zeigen zu müssen. Das Ergebnis sind bis zum clipping aufgedrehte Anlagen oder zur Hälfte stehende Floors oder beides zusammen und der Gastcaller darf dann sehen, wie er/sie wieder etwas gute Stimmung in den Saal bekommt. Wenn das einmal passiert, denkt man noch "niemand ist perfekt", wenn es sich wiederholt, ist es ärgerlich.
Okay, ein wenig "Rampensau" ist wohl jeder Caller, das gehört einfach dazu und wer sich nicht gern auf einer Bühne sieht, hat sicher nicht viel Freude am Callen. Wenn aber das Haus voller Gäste ist, so sollten die Gastgeber doch darauf bedacht sein, ein "rundes" Programm zu liefern. Dazu gehören gute Caller im Programm genauso wie eine gute Moderation des MC und keinesfalls eine Konkurrenz zwischen ihnen (und, wie ich finde, übrigens auch nicht zwischen mehreren Gastcallern). Ich denke, es ist die Aufgabe der gastgebenden Clubs, nicht der Clubcaller, darauf zu achten - es sei denn, die Programmgestaltung ist an diesen delegiert. Aber wenn der eigene Clubcaller zu gewissen Extratouren neigt (meistens ist das ja bekannt im Club), dann muss man ihn eben durch klare Absprachen ein wenig an die Leine nehmen; letztlich schadet er durch sein schlechtes Benehmen sich selbst wie auch dem Club als Gastgeber. Das kann durchaus über einen sonst perfekt organisierten Special mit netten und engagierten Clubmitgliedern einen Schatten werfen.
Man kann dagegen natürlich ein schlichtes und modernes "Konkurrenz belebt das Geschäft" setzen, aber dann sage ich als zahlender Besucher, dass ich solche vermeidbaren Fehler eben nicht haben will. Und treffe danach meine Auswahl für die Zukunft. Kann sein, dass ich zu altmodisch bin.
Zum Schluss ein Geheimtipp von mir: Ab und zu, eigentlich eher selten, findet man MCs, die "richtig" moderieren. Also Caller und Ehrengäste vorstellen, zwischendurch Ansagen zum Programm machen, Geschenke überreichen lassen, die Gäste nach dem letzten Tip verabschieden und gute Laune verbreiten. Eigentlich ist das nicht sehr schwer und man kann damit sehr positiv auffallen. :-)
Gruß - Reinhard.
Es ist ja üblich und gute Sitte, dass die jeweiligen Clubcaller die Moderation (MC) bei vom Club ausgerichteten Specials oder oft auch bei Jamborees machen. Wie das dann abläuft, kann sehr verschieden aussehen. Manche, eigentlich viele, beschränken sich auf den Grand March und den ersten Tip, davon vielleicht nur die Hälfte. Andere lösen den Programm-Caller zwischendrin auch mal ab, was bei langen Programmen mit wenigen Pausen nicht nur verständlich ist, sondern auch nötig und was alle respektieren. Aber manche sind auch der Meinung, es dem berühmten Gastcaller jetzt mal zeigen zu müssen. Das Ergebnis sind bis zum clipping aufgedrehte Anlagen oder zur Hälfte stehende Floors oder beides zusammen und der Gastcaller darf dann sehen, wie er/sie wieder etwas gute Stimmung in den Saal bekommt. Wenn das einmal passiert, denkt man noch "niemand ist perfekt", wenn es sich wiederholt, ist es ärgerlich.
Okay, ein wenig "Rampensau" ist wohl jeder Caller, das gehört einfach dazu und wer sich nicht gern auf einer Bühne sieht, hat sicher nicht viel Freude am Callen. Wenn aber das Haus voller Gäste ist, so sollten die Gastgeber doch darauf bedacht sein, ein "rundes" Programm zu liefern. Dazu gehören gute Caller im Programm genauso wie eine gute Moderation des MC und keinesfalls eine Konkurrenz zwischen ihnen (und, wie ich finde, übrigens auch nicht zwischen mehreren Gastcallern). Ich denke, es ist die Aufgabe der gastgebenden Clubs, nicht der Clubcaller, darauf zu achten - es sei denn, die Programmgestaltung ist an diesen delegiert. Aber wenn der eigene Clubcaller zu gewissen Extratouren neigt (meistens ist das ja bekannt im Club), dann muss man ihn eben durch klare Absprachen ein wenig an die Leine nehmen; letztlich schadet er durch sein schlechtes Benehmen sich selbst wie auch dem Club als Gastgeber. Das kann durchaus über einen sonst perfekt organisierten Special mit netten und engagierten Clubmitgliedern einen Schatten werfen.
Man kann dagegen natürlich ein schlichtes und modernes "Konkurrenz belebt das Geschäft" setzen, aber dann sage ich als zahlender Besucher, dass ich solche vermeidbaren Fehler eben nicht haben will. Und treffe danach meine Auswahl für die Zukunft. Kann sein, dass ich zu altmodisch bin.
Zum Schluss ein Geheimtipp von mir: Ab und zu, eigentlich eher selten, findet man MCs, die "richtig" moderieren. Also Caller und Ehrengäste vorstellen, zwischendurch Ansagen zum Programm machen, Geschenke überreichen lassen, die Gäste nach dem letzten Tip verabschieden und gute Laune verbreiten. Eigentlich ist das nicht sehr schwer und man kann damit sehr positiv auffallen. :-)
Gruß - Reinhard.