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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kritik am "50 years EAASDC"



05. 09. 05, 11:11
Hallo zusammen,

Nun ist es also vorbei unser Fall round up oder besser unsre Geburtstagsparty

"50 years EAASDC"

Zeit für eine rückblickende Betrachtung.

Das folgende sind meine ganz persönlichen und subjektiven Eindrücke von diesem Wochenende.

1. Hallen, Deko &Technik

Hier ein ganz fettes Plus.
Ein Lob an die Archways für die schönen, großen und liebevoll dekorierten Hallen.
Nach dem Schock der Jamboree wurde auch auf die Technik besonderer Wert gelegt.
Die Ausschilderung zu den nicht am GuGy gelegenen Hallen war zwar für mich nicht immer so eindeutig, aber Ich habe immer alles gefunden. (Im zweifelsfall immer den zu Hauf anwesenden SDlern folgen, dann kommt man schon zu einer Halle)

2. Caller und Programm
Da kann ich dem Flyer kaum etwas hinzufügen. Auch hier ein ganz fettes Plus. Für mich als A1 Tänzer standen drei Tanzhallen zur Wahl (MS , + & A) wobei ständig in allen dreien Topcaller callten. (so was erschwert die Entscheidung) :wink:

3. Versorgung
Getränke waren immer zu zivilen Preisen und vor allem an vielen Stellen (kurze Wege) zu haben. Bei diesem Wetter war das von essenzieller Bedeutung.
Leider War am Freitag das Essen sehr früh aus und am Samstag hatte man schon früh eine eingeschränkte Auswahl. Aber auch hier kann man sagen gut & zu zivilen Preisen.

4. Allgemein
Die Aufteilung der Registration in verschiedene Gruppen hat denke ich sehr gut funktioniert und auch sonst war immer jemend von den Archways da wenn man Fragen oder Probleme hatte.

Fazit
Wenn alle Specials und Jambs. so gut organisiert und erfolgreich wären könnte sich ja niemand mehr über irgendwas beschweren.
Toll, Toll, Toll :!: :D :!:

Kai

PS: für die, die es interessiert es waren mehr als 1800 Tänzer da.

OliPa
05. 09. 05, 11:49
Hallo Kai,
es war eine schöne und heiße Veranstaltung aber in einigen Punkten muß ich Dir leider widersprechen.
Deko: ich habe alle Hallen besucht und muß sagen, so besonders war die die Deko nicht. Wenn ich auf eine Bühne schaue und sehe ein paar Buchsbäumchen oder Kunstblumen aber kein Banner von EAASDC oder des Gastgebers oder der Anlaß der Veranstaltung (50 Jahre EAASDC) selbst nicht einmal die ganzen Badges der Clubs dann ist es mehr als dürftig.
Selbst der Unterbau der Bühnen (außer Medio) war mehr eine Baustelle und da hätte sicherlich eine Abdeckung besser ausgeschaut als an den Wänden die falsch aufgehängten Landesfahnen der Gastcaller oder den kleinen Banner mit "congratulations" an den Wänden. Ganz zu schweigen von den Servietten als Schmuck in der MS-Halle.
Und mit der Unterstützung, die die Archway Hoppers bekommen haben, wäre eine schönere Deko (wenn auch nicht unbedingt erforderlich) machbar gewesen.
Und mit der Technik: ich weiß nicht, ob Du an der Eröffnungszermonie teilgenommen hast: aber solch ein Gepfeife, Rückkopplung, Geknackse und Anderes habe ich noch nicht erlebt, obwohl der "Tontechniker" dabei war. Mien Nachbar (ein Caller) sagte, der "Tontechniker" soll besser den Hof kehren, da kann er nichts falsch machen. Ich behaupte, dass Roland Federle, der früher die Hallen als ausgesoundet hat, die Arbeit besser gemacht hätte.
Mit der Beschilderung innerhalb und außerhalb der Veranstaltung (soweit welche vorhanden waren) gebe ich Dir Recht: diese war Mangelhaft. Es ging ja schon mit der Straßenschilderung los, dass man die Signs zu spät oder gar nicht sah (sehr anschmiegsam und dekorativ an den Schild-Pfählen angepasst)
Dass man wie die Lemminge den anfänglich falschlaufenden SDlern durch Bergheim hinterherirrte war nach einigen Kilometererfahrungen am Samstag dann erledigt.
Auch waren die Wege von der Medio-Halle zur Halle 7 definitv zu weit: die Afterparty oder die Jubiläums-Präsentation von Rainer Scheiblich am Freitagabend belegen es oder der Ausfall von Contradance, weil niemand anwesend war (welcher Schmach).
Essen und Trinken waren zu zivilen Preisen ? wenn ich ein halbes Brötchen, was nach 60 Minuten offenem Ausliegen am Haupteingang (Registration) noch zu 1,50 verkaufe, dann ist es unverschämt. Es ei denn man legt Wert auf Wurst oder Käse mit Rand.
Programm und Caller ? Caller waren toll und haben ihr Bestes gegeben auch wenn manche ältere amerikanische Caller nicht immer verständlich waren.
Die Stimmung haben die Spitze angeheizt und man konnte, obwohl man schon sehr verschwitzt war, nicht immer hinsetzen um sich auszuruhen weil es einen einfach wieder auf das Tanzfloor zog.
Was mich etwas traurig machte war beim Organisatorischen die Vorstellung der Caller / Cuer: hier hätten die Gastgeber das besser bekannt machen müssen !!!!
Nicht einmal alle Programmgestalter wussten davon bzw. waren anwesend und gerade 300 Personen haben dem in der MS-Halle beigewohnt.
Genauso dann beim Grand March: bei 1800 angemeldeten Teilnehmer gerade mal 600 Tänzer auf der Tanzfläche beim ersten Tip und nochmals 300 SDler auf der Tribühne (laut Aussage eines Archway Hoppers, der gezählt hat)
Auch die geringe Teilnahme am EAASDC-Membershipmeeting mit 154 Vereinen nicht gerade besonders Erwähnenswert vor allem dahingehend wwelche gravierende Entscheidungen getroffen werden mussten und als Anerkennung der Board-Arbeit.
Resumee: eine gelungene, wenn auch mit Abstrichen, Veranstaltung. Und Kai ganz ehrlich: wenn wirklich alle Veranstaltungen so ablaufen würden, gäbe es sicherlich noch mehr "Gemecker"
Gruß
Olivia

05. 09. 05, 11:56
Hallo Zusammen,
auch ich war auf diesem tollen Fall Round up.
Selten habe ich soviel getanzt und dabei auch noch
soviel Spass gehabt.
Ein riesengrosses Kompliment an die Archway Happy Hoppers und
den anderen helfenden Clubs. Ihr habt viel Arbeit gehabt und es super gemacht.
Ich will gar nicht wissen, wieviel Arbeit dahintersteckt. Es wird sicher wieder einige geben die meckern. Aber man sollte doch auf bei solchen
Grossveranstaltungen ein wenig toleranter sein.

05. 09. 05, 13:08
Ich kann Olivia nur Recht geben.

ich hääte noch einige Punkte mehr zu bemängeln, wie viele Leute wußten über haupt von dem Quiz.

dann fand ich das Programm nicht sehr intelegent gestalltet und die GVerteilung der Hallen war auch nicht sehr gut gewählt, warum fragt man dann bei der Voranmeldung welche Programme man tanzt, bzw tanzen möchte.- Danach sollte man die Hallen auftreilen.

Die Afterparty hat zu wünschen übrig gelassen, die war der Totale horror, gut wurde sie erst gegen 1 Uhr.

Also ich kann an der Veranstaltung nichts wirklich positives feststellen, soviele Pannen, Negative sachen gab es noch auf keiner Jamboree in den letzten 10 Jahren.

05. 09. 05, 13:27
Moin,
dann will ich auch mal meinen Mostricht dazu geben.
Ich habe ja nun auch etwas Erfahrung mit "großen" Specials und muss von daher sagen, dass diese Veranstaltung gut war.
Soll aber auch heißen, dass da auch noch Potential war ;-)

Ausschilderung
ist ein hässliches Thema. Ich bin Freitag gegen 22:00 Uhr angereist, da war schon kein Schild mehr da. Glücklicherweise war ich gut vorbereitet mit Stadtplanausdruck und so. Am Samstag habe ich dann erfahren, dass die meisten Schilder von "Unbekannt" entfernt wurden. Das kann passieren und ist für die Gäste blöd, aber ich hätte auch nicht an Ersatz gedacht (werde ich jetzt aber auf meine Liste schreiben).

Hallen und Deko
Ein Veranstalter muss mit dem Leben was er hat. Und um aus einer Sporthalle einen Ballsaal zu machen braucht es ein wenig Geld und mindestens 10 Personen. Das ist pro Halle! Und in der Regel muss es an einem Freitagnachmittag erledigt sein, inklusive Bühnen- und Technikaufbau. Von einem relativ kleinem Club ist da nicht mehr zu leisten als das, was wir gesehen haben.

Verpflegung
habe ich nicht wirklich in Anspruch genommen. Schade, dass der Italiener auf dem Weg zum Medio nicht vorgewarnt war und ihm der Pizzateig ausgegangen ist ;-) Hat uns eine Stunde gekostet ;-))
Das am Samstag Nachmittag noch Unmengengen an gut gekühlten Getränken zur Verfügung standen fand ich super.

Sauberkeit
ich habe mit meinem Bus auf dem Platz an Halle 8 (Registration) gestanden. Dort gab es eine von außen zugängliche Toilette. War zwar nur das Herrenklo, aber "wir" sehen das ja nicht so eng.
Was mich aber wirklich verzückt hat, waren die sauberen Waschbecken am Sonntag Morgen. Kein Schnipsel am Boden, keine unangenehmen Gerüche. Auch in den Hallen alles immer lecker Sauber, einfach Perfekt.

Programm / Hallen
Der weite Abstand der Hallen ist halt so. Nicht jede Stadt hat ASV Hallen wie in Dachau oder einen Sportpark wie hier in Hannover.
Schade fand ich es als "reinen A1" Tänzer, dass ich im Medio immer nur eine Stunde hätte Tanzen können und mich dann wieder auf den Weg begeben musste. Da habe ich mich am Samstag halt mit MS und Plus beschäftigt. Das war okay, aber ich hätte auch gerne die Klimaanlage genossen ;-)

Fazit
Für ein Jamboree haben die AHH ein tolles Ding aufgesetzt.
Schade das "nur" 1800 Tänzer dieses Angebot angenommen haben. Die Diskussion dazu werde ich aber erst nach dem Sting Festival in Paderborn in einem eigenen Thread eröffnen.

Jörg

05. 09. 05, 13:28
Hallo,
Olivia und Birdelefant tun mir echt leid.
Sie waren auf einer anderen Veranstaltung als ich.
Für 6 grosse Hallen eine ansprechende Deko zu gestalten und
so gut wie unmöglich. Allein für diese Kosten hätten die 10 Euro
Eintritt nicht gereicht. Und zu Birdelefant kann ich nur sagen:
Wenn Du in Zukunft Specials besuchen möchtest, dann wende Dich
früh genug an die Veranstalter, damit sie das Programm und die Halle
zu Deiner Zufriedenheit gestalten können.

05. 09. 05, 13:31
Hallo Zusammen,
noch etwas Negatives: warum mussten es denn soviele Hallen sein ?
Hätten drei Hallen nicht gereicht, um alle etwas näher zusammen zu sein?
Das Programm selber war schön und mit den Callern ein Genuss (auch wenn in Deutschland auch gute Caller sind)
Und di Afterparty: am Samstagabend mit dieser Band: wer noch keinen Gehörschaden bis dato nicht hatte, der hat ihn jetzt.
Nach 30 Minuten und mehrern Aufforderungen die Musik leiser zu machen (nicht einmal meine Nachbarin konnte mich verstehen), habe ich frustriert die Afterparty verlassen und bin ins nahegelegene Hotel zum Weiterfeiern gegangen.
Und das Essen? Teiweise eine Schw...... Angelaufene Wurst, vertrocknete Brötchen, offenes Essen am Haupteingang, .....
Das einige Possitive am Essen: Samstagmittag die Kaffee -und Kuchenausgabe durch EAASDC: frisch und geschmackvoll
Alles andere Negative wurde schon ausreichend aufgeführt. Für das gute Wetter konnte der Veranstalter nichts, sonst wären die Wanderungen in die anderen Hallen noch schlimmer gewesen.
Gruß
Florian

05. 09. 05, 13:39
Hallo Martina,
ich gebe den Olivia und Birdelefant Recht: das wahr eine sehr traurige Deko.
Ich habe 1996 eine Jamboree mitgemacht als Student, die Winter Jamboree in Freiburg. Hier waren es "nur" drei Hallen. Aber in jeder Halle waren die Bühnen sehr schön dekoriert. Als Hintergrundbild das Veranstaltungsbadge (selbst gemalt von den Mitgliedern in der Größe 4m x 8m). Die Bühnenaufbauten und Tische mit Stoff verdeckt, das EAASDC -und ECTA-Banner an der Bühne, mehrere Tannenbäume an der Bühne, die EAASDC-Mitgliederbadges an der Hauptbühne und jede Menge Wegweiser (sichtbar) in allen Hallen, überall ausgehängte Programme oder Programmänderungen nicht nur an einer Stelle und alle Mitglieder mit und in Square Dance Kleidung aber erkennbar mit einem großen Badge.
Aber auch andere Jamborees waren bis dato schöner geschmückt: Mannheim, Frankfirt, Heidelberg, Hannover, OHZ, Kehl, Dachau, Stuttgart, .....
Und das mit einem Betrag von gerade mal 1000,00 Mark
Aber: man muß nur wollen :idea: :idea: :idea: :idea: :idea:
Gruß
Florian

05. 09. 05, 13:44
Nachtrag: die 10,00 Euro wären sicherlich ausreichend gewesen wenn man keine Caller hätte einkaufen müssen (ECTA stellt diese ja kostenlos zur Verfügung!!!!).
Für die Hallen sind überhaupt keine Kosten entstanden (laut Aussage der Archway Hoppers)
und bei 1800 Tänzer sind das 18.000,00 Euros.
Soviel hat noch kein anderer Verein bei den Selbstkosten wie Hallenmiete, GEMA, Versicherung, Reinigung, Flyer, Badges, Rotkreuz usw. zur Verfügung gehabt !!!!
Gruß
Florian

05. 09. 05, 14:17
Hallo Florian,
es ist ja schön, das ihr soviel kreative Leute im Verein habt.
Natürlich finde ich es auch schöner, wenn die Halle festlich geschmückt ist. Aber wenn nicht .... auch gut. Ich komme schliesslich zum tanzen und nicht für die Deko zum Special. Muss man dann wirklich so pingelig sein? Wo bleibt denn dann die viel beschriebene Tolleranz?
Das die Mitglieder des Veranstalter nicht in Tanzkleidung erschienen sind, ist doch wohl normal. Ich möchte auch nicht mit meinem Petticoat die Toiletten säubern, Mülleimer leeren, Getränkekisten schleppen, Brötchen verkaufen, usw. Sie waren alle durch ihre weissen T-Shirts mit dem grossen Emblem auf dem Rücken, jederzeit zu erkennen gewesen. Und das dann einer in seiner Pause den einen oder anderen Tip mittanzen möchte und sich dafür nicht umziehen geht, dafür habe ich Verständnis. Da habe ich eher kein Verständnis für die Tänzer, die im Beachlook erscheinen.
Wenn man will, kann man an jeder noch so gut organisierten Veranstaltung Fehler finden. Mit Sicherheit war auch hier in Bergheim nicht alles perfekt, das will ich auch nicht behaupten. Aber diejenigen, die jetzt so schimpfen, sollen erst einmal selbst ein so grosses Special organisieren. Da wird auch nicht alles glatt laufen.
Ich hatte am Wochenende auf jeden Fall riesigen Spass und hoffe, das von den über 1800 Tänzern wenigsten ein paar dabei waren, die mir zustimmen.

05. 09. 05, 15:06
Für 50 Jahre EAASDC und den dazugehörigen Hochglanzflyer hätte ich wesentlich mehr erwartet.
Gut fand ich die Caller, die haben Stimmung gemacht, sowie die überwiegend netten Tänzer und die netten Leute an der Registration und am Brötchenstand. Die Umkleiden waren auch O.K.

Das war es aber auch schon. Ich bin normalerweise keiner, der an allem was zu kritisieren hat, aber diesmal war ich wirklich enttäuscht.
Zuerst die Flyer - optisch hui, inhaltlich pfui. Man mußte sich die Infos wirklich mühsam zusammensuchen, weil man den Wald vor lauter Bäumen nicht sah (Werbung).

Trotzdem sind wir hingefahren (2 Stunden Fahrt) und fanden, zum ersten Mal überhaupt, keine Follow-Signs! Glücklicherweise haben wir einen Navigator im Auto, aber blöd fanden wir das schon.

Dann die Hallen - kaum Deko (was nicht so schlimm ist, aber für diesen Anlaß hatten wir da mehr erwartet) und eine Luft zum schneiden, es roch nach wochenlang ungewaschenen Schweiß-Hemden, man fühlte sich wie in der Sauna, und nach jedem Tip floh man nach draußen.

Dumm nur, dass überall zwischendrin Round getanzt wurde - zwangsläufig mußte man draußen warten, wenn man keine Lust hatte, drin zu ersticken oder umzukippen, und wenn man dann mal wieder rein schaute, war der Round vielleicht schon vorbei und der nächste Tip bereits am laufen. Das mit den Rounds in between hätte man lassen sollen, vielleicht lieber in einer separaten Halle, oder zu extra Zeiten, oder zumindest nicht in jeder Halle überall zwischendrin! Außerdem hat das der Stimmungs-Steigerung geschadet, finde ich.

Sitzgelegenheiten gab es fast gar nicht, mir taten zum Schluß die Füße ausnahmsweise nicht vom tanzen weh (dazu war es mir im großen und ganzen zu stickig), sondern vom draußen herum stehen. Wenigstens war das Wetter klasse.

Zum Thema Verpflegung: Das war die erste Afterparty ohne Essen! So was habe ich in 20 Jahren noch nie erlebt! Da werden genau diese Leute gezüchtet, die kein veranstaltender Verein haben möchte - die Leute, die sich ihre Verpflegung selbst mitbringen !!! Vielen Dank, liebe Archway Happy Hoppers!!! Die Zeche zahlen dann die Vereine, die zukünftig eine Squaredanceveranstaltung mit Catering anbieten.

Dann die Band. Ich bin ja nun selbst nicht sehr musikalisch, aber der Sänger war echt der Hammer. Auch, wenn ich es nicht nett fand, so sprachen mir doch die Squaredancer aus dem Herzen, die in dem Moment klatschten, als die Band sich in die Pause verabschiedete. Die Lautstärke hätte mich nicht gestört, aber den Sänger sollte man nicht auf die Menschheit loslassen. Ein Lichtblick war der Caller mit der Gitarre, der mit einer Superstimme als "Pausenfüller" eingesprungen war.

Zum Tanzen war in dem Afterpartysaal (der bemerkenswert weit weg war von den Tanzhallen und den Charme eines Wartesaals besaß) kaum Platz, aber bei dieser Band hatte darauf sowieso keiner Lust. Und die Getränke mußte man sich einen Stock tiefer organisieren.

Ansonsten zum Thema Verpflegung: Die Frikadellenbrötchen waren lecker, die Preise waren auch in Ordnung.

Wenn es allerdings tatsächlich stimmt, dass man für Caller und Hallen keine Ausgaben hatte, frage ich mich tatsächlich, was mit den ganzen Einnahmen passiert und ob man dann nicht hätte doch etwas mehr draus machen können aus der Veranstaltung ?
Ich weiß aus mehrjähriger eigener Erfahrung, dass es viel Arbeit macht, eine Veranstaltung zu planen, organisieren und durchzuziehen, und möchte die Anstrengungen und die Arbeit des veranstaltenden Clubs wirklich anerkennen; ich hatte mir aber, wie gesagt, für solch einen Anlaß mehr erwartet, und viele andere Besucher, mit denen ich mich unterhalten hatte, ebenso.

Vielleicht hätten sich mehrere kleine Clubs zusammen tun sollen oder aber ein großer und erfahrener Club hätte die Organisation übernehmen sollen, wobei es natürlich generell lobenswert ist, wenn sich überhaupt ein Club diese Arbeit aufbürdet.

Zum Schluß würde mich noch interessieren, warum bei 1800 Tänzern aus ziemlich vielen Vereinen die Postboxen mit den adressierten Kuverts/Flyern kaum Beachtung fanden - so entstehen den Vereinen wieder Kosten fürs Porto, die vermeidbar wären. Es macht ja wohl keinen Sinn, mal freitags Nachmittags zu gucken, ob was für den jeweiligen Verein dabei ist, wo viele noch gar nicht angereist waren.

Vielleicht könntet ihr alle zukünftig mal daran denken, vielleicht am Samstag Abend, vor der Afterparty, oder notfalls am Sonntag Vormittag die diversen Postboxen von einem eurer auf der Veranstaltung befindlichen Mitglieder durchsehen zu lassen? Danke!

05. 09. 05, 15:13
Florian schrieb: die 10,00 Euro wären sicherlich ausreichend gewesen wenn man keine Caller hätte einkaufen müssen (ECTA stellt diese ja kostenlos zur Verfügung!!!!).
Auf Jamborees werden keine Caller eingekauft. Wenn ECTAfremde Caller auf Jamborees callen müssen sie in einer Partnerorganisation der ECTA organisiert sein und dieses zu den selben Konditionen callen wie ECTA-Caller sprich ohne Vergütung.
Negativ: Getränke und Verpflegung
Der Käse war teilweise schon geschmolzen und auf der Afterparty gab es nicht mal etwas Warmes zu essen. Gott sei Dank gab es den Dönerstand in der Fussgängerzone. 1 Euro für 0,2 Liter Getränk fand ich unverschämt, wenn man bedenkt das es in der Kantine der Kreisverwaltung einen Liter für 1,25 € gab! Die Kantine war übrigens ein sehr sehr grosser Pluspunkt der Veranstaltung. Sehr günstiges warmes Essen! Das Problem war nur das kaum einer von dieser Kantine wusste. Wenn man sie überhaupt ob der schlechten Beschilderung gefunden hat.
Von dem Quiz habe ich auch nichts gewusst.
Programm war super. Wünsche übrigens von dieser Stelle Jeanette Stäuble eine gute Besserung.
Die Deko der Hallen war nicht besonders gut aber das ist nicht der Grund wieso ich auf eine Veranstaltung fahre. Hat man eh nicht wirklich die Zeit drauf zu achten. Daher: Was soll's! Sitzgelegenheiten für Pausen zu finden war auch nicht schwierig.
Die Hallen waren definitiv zu weit auseinander! Man hat manche Leute die zum Beispiel in der A-Halle waren nur sehr selten bis gar nicht gesehen. Geschweige denn die Round-Dance Halle, die noch weiter entfernt war. Ich erinnnere an Mainz wo die Wege sehr kurz obwohl es auch 6 Hallen waren.
Das Programm am Samstag Abend war auf 4! Hallen verteilt! Kein Wunder das so wenige beim Grand March waren. Es war Round, A, MS und Plus parallel. Die MS und die Plus-Halle am Abend hätten es auch getan.
Resumee:

negativ:
Samstagabendprogramm
Getränke
Essen
Wege

positiv:
Caller
Stimmung
Kantine

Gruss Chris

chris
05. 09. 05, 21:49
Ich grüsse Euch! :)
Ich wäre sehr gerne in Bergheim dabei gewesen, trotz der negativen Kritikpunkte. Die sind nämlich in meinen Augen Kleinkram, angesichts der Tänzerschar von 1800 Menschen. :shock:
Das will erstmal alles organisiert und ausgeführt werden!!! :!:
Wenn da die Brötchen trocken werden, bei 30°C, ist wohl unvermeidlich :?
Nur leider hatte ich Samstagmorgen einen Unfall und sitze nun für min. 2 Wochen auf der Couch...nix mit tanzen. :(

06. 09. 05, 10:01
So.
Mal seehn ob ich jetzt alles was ich euch antworten will auf die reihe bekomme:

Trinken: Wo hast du 1 Euro für 0,2l bezahlt? In der MS-Halle gab es für das Geld 0,75 Liter.

Deko:
Also ich fand das mit den Servietten als Deko lustig und eine gute Idee um bei schöner Deko Geld zu sparen.
Auch ich sehe als mitveranstalter des 7 Schwaben wie schwer es bei begrenzten personellen Recourcen zwei (geschweige denn sechs) Hallen zu dekorieren.

Beim Thema Signs muss ich dir recht geben, das war verbesserungswürdig.

Und die Band zur Afterparty:
Haltet mich jetzt für unmusikalisch und Taub, aber ich fand den Sänger nicht schlecht. Nur eben für eine Afterparty zu laut.

Kai

06. 09. 05, 10:43
Moin,

habe ich doch gestern gehört, dass offensichtlich am Samstag Abend noch zwei Listen mit fast 200 Registrations aufgetaucht sind.

So kommen wir auf rund 2.000 Teilnehmer, was mich schon etwas beruhigt. Sooo reisefaul sind wir Square Dancer dann wohl doch nicht.

Jörg

06. 09. 05, 11:27
@ Kai

an der Registration. Vom Cateringservice haben die Getränke sogar 1,80 für 0,3 l gekostet

06. 09. 05, 11:54
Hallo,

ein Spezial dieser Größenordnung zu organisieren verdient immer Respekt! Aber, es muß auch Kritik erlaubt sein.

Wir sind zu zweit angereist. (ca.600km- sind bei den aktuellen Dieselpreisen etwa 140 €) Ich weiß nicht wie Ihr das seht, aber dafür muß eine alte Frau lange stricken… Kurzum, wir haben ein Event erwartet, was den vollmundigen Ankündigungen und dem Anlaß (Bestehen einer Dachorganisation von über 500 Vereinen über ein halbes Jahrhundert) entspricht. Sorry, wir waren enttäuscht.

Das die Hallen soweit auseinanderliegen, damit hätte man leben können, aber wie hieß es in den Flyern; „nur wenige min. zu laufen…“ Beschilderung und Wegweiser bis zu den Hallen verliefen meist irgendwo im Sande. Die Beschilderung des „Medion“ fand ich zufällig während der Afterparty Samstags an der Rückseite des Hauses, von wo keiner, außer die „Verirrten“ dort ankam. Am Haupteingang kein Schild. Weil ich gerade bei der Afterparty bin; Bier, Cola, Fanta, Sprudel und dann Ende? Zum 50sten? Wein, Sekt, Imbiss, Knabberzeugs usw… wo sind die Leute die immer propagieren „Kauft beim Veranstalter- selbermitbringen schadet dem veranstaltendem Verein“? Die Afterpartyband, abgesehen von deren „Leistung“, eine halbe Stunde Arbeit dann 45 min. Pause- so möchte ich meinen Urlaub verbringen!

Deko; klar braucht es die nicht zum Tanzen, aber dann kann man das Ganze auch in eine alte Lagerhalle verlegen. Sorry, man bedenke den Anlaß; Gäste aus mehreren Kontinenten…

Verpflegung an den Hallen; naja… ich gehöhre zu den Spitzbuben, welche sich aus Erfahrung und finanziellen Aspekten lieber selbst versorgen.

Übrigens auf unseren Spezials propagiere ich auch, trotz guter und preiswerter Versorgung durch unseren Club, lieber Tänzer die sich ihr Essen selbst mitbringen, weil es Ihnen sonst zu teuer wird, als gar nicht anreisen. Square Dance muß ein Hobby für alle sozialen Schichten bleiben!

Und noch ein Lob an die Shops:Ihr seid auf dem neuesten Stand; alle Preise wie vor wenigen Jahren- nur jetzt in €.

Unser Fazit: Respekt vor der Arbeit der Veranstalter, Umsetzung eine rießige Enttäuschung. Ob und wann ich die nächsten Jamborees´ besuche… sehr fraglich!

PS.: Toll finde ich, das Leute die zwar nicht da waren, aber solch klasse Statements abgeben- Motto; „…hab zwar keine Ahnung, schwätz aber was…“

Paulchen

06. 09. 05, 12:18
Jetzt habe ich mich auch registriert, lesen reicht nicht mehr.
Ich weiß das es immer etwas zu kritisieren gibt, aber mal ehrlich, wer erwartet denn ein 100prozentiges Special, wo alles stimmt, wo keine Pannen auftreten? Wenn es wirklich solche Tänzer gibt sollen sie es erstmal besser machen!!
Aber vielleicht bin ich auch kein richtiger Squaredancer? Ich will tanzen und das habe ich getan. Dabei ist es mir eigentlich auch egal, ob Servierten oder goldene Teller an der Wand hängen. Na gut, hier meine Kritik! Ich konnte nur 19 Stunden tanzen,weil die AHH`s nicht dafür gesorgt haben, dass die Autobahnen frei sind. Außerdem hätten sie mit ihrem "Gewinn" von 20000Euro eine Klimaanlage in alle Hallen einbauen müssen. Sie hätten auch an jede Kreuzung einen Tänzer stellen müssen, der auf die Wegweiser aufpasst.

Herzlichen Dank an die Archway Happy Hoppers E.V für die Zeit , die ich in Bergheim verbringen durfte.

06. 09. 05, 13:30
Hallo "Fuchstänzer",

100% verlangt niemand, dem Anlass entsprechend schon! Du willst nur tanzen, alles drumrum ist Dir egal? Dann such Dir Gleichgesinnte und eine alte Lagerhalle die nichts kostet... :?

Sei nicht böse, aber 50er Geburtstag...

Deko gibt es nicht kostenlos, aber Kreativität spart einiges. (kleines Beispiel: Weiße Bettlaken selbst bemalen)

Zu Deinem Autobahnvorschlag und "Kalkulationsmodell" sage ich nichts, Du merkst sicher selbst...

Ob Du ein richtiger Square Dancer bist, mußt Du selbst wissen. Wie sieht der eigentlich aus? Hoffentlich passt der in keinen "Rahmen", sonst währe ich nämlich keiner.

Grüße, Paulchen

06. 09. 05, 15:49
Es doch immer welche die von einem kleinen Verein der etwas ehrenamtlich tut eine Organisation verlangen wie von wasweißichwieviel Profis die Formel 1 am Nürburgring oder den Weltjugendtag inszinieren (und auch bei so was gibt es was zu meckern)

Dem Anlass angemessen?
Ich fand das sehr angemessen. Den Geburtstag in bester 50jähriger EAA-Tradition von einem Verein ausrichten zu lassen! Und auch die damit verbundene 99%igkeit in kauf zu nehmen. (Ja: Ich fand diese Jamb zu 99% gelungen)

Kai

PS: an alle die das soooo toll können: Die Spring Jamb. 2007 hat noch keinen host. Anmeldungen nimmt das EAASDC-Board gerne entgegen.

07. 09. 05, 09:29
Hallo Kai,
wenn Du die Kritiken durchgelesen hättest, hättest Du mitbekommen, dass einige der Kritiker schon eine Jamboree durchgeführt haben
Aus deren Erfahrungswerten kamen die Kritiken, da diese "Fehler" schon einmal auftauchten und genauso an einer besonderen Jubiläumsveranstaltung wieder gemacht wurden, eben von den Leuten, die ihre Kritik an vielleicht besser durchgeführten Jamborees lautstark kundgetan haben.
Beispiel Spring Jamboree Kehl: Beschwerde über den langen Fußweg von der Haupthalle zur A1-Halle (ca 500m). Dafür Getränke und Snacks vor Ort. In Bergheim von Halle 7 zur Medio-Halle fast 15 Minuten Gehzeit ohne Ausschilderung. Das gleiche gilt für die dortige Aussschilderung, selbst ein Blinder konnte damals den Weg finden, so gut war er beschildert aber in Bergheim??? Ja, ab Samstagmittag waren sie vorhanden.
Es waren Kritikpunkte , die teilweise schon gravierend waren und von den Veranstalter immer bei anderen Jamborees als erstes und am lautesten aufgeführt wurden (vielleicht liegt' s ja am Rheinländer)
Schau' doch in anderen Threads, wie manche Veranstaltungen kritisiert werden.
Ansonsten war es ein schöne Veranstaltung und ich respektiere den Einsatz und die Bemühungen.
Aber wenn ich höre, welche großartige Unterstützung der Verein hatte, die andere Vereine bei der Durchführung ihrer Jamboree nicht hatten, dann ist sowas Angebotenes beschämend.
Gruß
Florian

07. 09. 05, 13:30
@ChrisAugsburg:
Dies war KEINE Jamboree, das wurde extra vorab so abgestimmt. Und zwar aus dem Grund, damit man mit der alten Regel brechen und die Caller bezahlen konnte.

@all: Weiß eigentlich jemand, was aus der Kinderbetreuung geworden ist? Ich habe da nirgendwo ein Hinweisschild gefunden. Ist die ausgefallen, weil zu teuer?

Ich fand es schade, dass die Round-Halle sooo weit weg war. Ich hätte da gern eine Runde gedreht. Contra hätte ich auch zur Abwechslung gern mal wieder getanzt - wo war eigentlich die Halle? Kein Wunder, dass Contra ausfallen musste. Mir tun Carol und ihr(e) Mitstreiter(in) (?) leid, da die beiden sich ganz vergebens vorbereitet haben.

Viele Grüße,
Frauke

07. 09. 05, 13:31
Hallo zusammen,

ich habe mir hier nun alles mal durchgelesen und habe eigentlich nur eine Frage:

Die Kritik die kam war teilweise angemessen teilweise total weltfremd, doch wenn ich nun einen Satz lese wie diesen:


wenn Du die Kritiken durchgelesen hättest, hättest Du mitbekommen, dass einige der Kritiker schon eine Jamboree durchgeführt haben

Meine Frage daher: Warum gibt es keinen Informationsaustausch zwischen den Clubs die solche Jams veranstalten?

Ein Beispiel wär doch das der Veranstalter der Spring Jam auf den Veranstalter des FRD zugeht um einen Erfahrungsbericht zu liefern, damit der nächste nicht die selben Fehler macht, und dann wieder geht der Veranstalter des FRD auf den nächsten zu.. usw.

Warum geht das nicht??????????

Atti
07. 09. 05, 14:53
Meine Frage daher: Warum gibt es keinen Informationsaustausch zwischen den Clubs die solche Jams veranstalten?

Ein Beispiel wär doch das der Veranstalter der Spring Jam auf den Veranstalter des FRD zugeht um einen Erfahrungsbericht zu liefern, damit der nächste nicht die selben Fehler macht, und dann wieder geht der Veranstalter des FRD auf den nächsten zu.. usw.

Warum geht das nicht??????????

Ich denke, daß an dieser Stelle die Informationsbeschaffung eine Holschuld ist.

Schau mal, wenn Du eine Großveranstaltung planst und bei anderen Clubs, die etwas vergleichbares schon mal auf die Beine gestellt haben, fragst, dann werden die meisten sicher gern mit hilfreichen Auskünften zur Verfügung stehen. Ist ja letztendlich in aller Interesse.

Wenn Du nun aber als Veranstalter der letzten Großveranstaltung zu denen hinrennst, die als nächstes mit einer Großveranstaltung dran sind, um denen gute Tips zu geben, dann kann ich mir vorstellen, daß das eher als Besserwisserei ankommt und genau den gegenteiligen Effekt hat.

Die große Frage ist daher, wieso fragt man nicht um Rat:
vermutlich geht's da mal wieder um Stolz.
Es gibt Leute, die fragen einfach nicht um Hilfe, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen, nach meiner Erfahrung übrigens meist Männer. :wink: Damit gibt man ja seine eigene Unwissenheit zu und das geht ja nicht.

Das ist zwar schade, aber ich weiß nicht, ob sich das so ohne weiteres ändern läßt.

Liebe Grüße
Atti

07. 09. 05, 15:11
Aber Hallo Atti,
ich wusste nicht, dass der Clubcaller der Archwas Hoppers ein Mann ist ;-)
ist auch egal: das mit dem Anfragen an andere Veranstalter oder Tips ist ein altes Problem und leider Menschlich.
Wer will sich denn als Unwissender "outen".
Was ich aber wirklich nicht nachvollziehen kann, sind einfache und grundlegende Kritiken wie z.B. Ausschilderung, Essen, Afterparty, Zeitplan, lange Wege zu den Hallen
Und das ist absolut unverständlich und wenn man all die vergangenen Jamborees anschaut wo auch diese Probleme auftraten dann kann man sowas nicht verstehen und da ist Kritik angesagt.
Und Frauke: es war sehr wohl eine Jamboree !!! auch wenn ECTA nicht an Board war, was beide Verbände als Jamboree-Veranstalter im Vorfeld schon geklärt hatten (siehe MV von ECTA und EAASDC)
Und ein ganz dickes "da gebe ich Dir Recht": dass ein Programmpunkt mangels Teilnehmer ausgefallen ist. Ich wollte auch dort sein zum Contra. Aber nach etlichen Kilometer Fußmarsch von einer zur anderen Halle wollte ich mir dieses "Kilometergeld" für 1 Stunde Tanz sparen, so leid es mir jetzt im Nachhinein tut.
Gruß
Florian

07. 09. 05, 16:11
Hallo,

ich lese gerade aufmerksam die positiven und negativen Kritiken, damit wir beim nächsten Jamboree in Dachau nicht die gleichen Fehler machen (da brauche ich meine eigenen Punkte garnicht mehr anbringen, wurde schon alles gesagt).

Ich finde, der Informationsaustausch der Veranstalter sollte in beide Richtungen funktionieren. Einerseits gibt es natürlich die "Holschuld" (ich hasse dieses Wort). Dafür ist dieses Forum nicht schlecht (ich merke mir schon alle Punkte fürs nächste Jamboree). Aber es wäre auch gut, wenn der letzte Veranstalter seine Erfahrungen von sich aus weitergibt (liest hier jemand von den AHH mit, die Tamara Twirlers würden sich über Infos freuen).

Einige Kritikpunkte haben wir bereits versucht, in unserem Programm zu berücksichtigen (zB. 1 Halle am Samstag abend, durchgehend MS). Und lange Wege gibt es in Dachau auch nicht...

Viele Grüße,
Jürgen

chris
08. 09. 05, 03:33
Ich war zwar nicht in Bergheim...aus gesundheitlichen Gründen... :(

Aber die 8 Caller auf dem Marktplatz, könnt ihr auf meiner Homepage sehen. :P
Einfach unten klicken... :D

08. 09. 05, 08:05
Florian schrieb: die 10,00 Euro wären sicherlich ausreichend gewesen wenn man keine Caller hätte einkaufen müssen (ECTA stellt diese ja kostenlos zur Verfügung!!!!).
Auf Jamborees werden keine Caller eingekauft. Wenn ECTAfremde Caller auf Jamborees callen müssen sie in einer Partnerorganisation der ECTA organisiert sein und dieses zu den selben Konditionen callen wie ECTA-Caller sprich ohne Vergütung.

Hallo Chris,

bei der Veranstaltung handelte es sich nicht um ein Jamboree! Es war eine EAASDC-eigene Veranstaltung am Termin des Round Ups - aber die Tatsache, dass Caller eine Gage erhalten sollten, fuehrte dazu, dass ECTA bei der Veranstaltung nicht wie sonst als Mitveranstalter agieren konnte! Die Veranstaltung wurde zwar natuerlich unterstuetzt von ECTA, aber es war eben kein Jamboree im ueblichen Sinn...

Thom

08. 09. 05, 13:53
HI Thom!

Sorry das wusste ich nicht!

Chris

08. 09. 05, 16:02
Liebe Square- und Round Dance Freunde,

im Gegensatz zu einigen Stellungsnehmern war ich in Bergheim und als Cuer sogar auf dem Programm.
Sicherlich ist es für einen Club sehr schwierig, einen derart großen Event zu gestalten. Im Vergleich zu diesem Aufwand hat es der Hosting Club meines Erachtens sehr gut gemacht. Die Clubmitglieder waren immer freundlich und versuchten uns Programmgestalter nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen.

Einige Punkte von meiner Seite:
- Ich bin auch der Meinung, dass etwas zu viele Hallen vorhanden waren.
- Die Round Dance Halle war viel zu weit weg vom Schuss. Ich bin nicht nur Round Tänzer, sondern auch Square- und Contratänzer. Leider konnte ich diese beiden Programmpunkte nicht in Anspruch nehmen, da wir viel zu weit abseits waren. Ich höre immer wieder, dass die Round Tänzer ihr eigenes Süppchen kochen, aber wenn man die Hallenaufteilung betrachtet, kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass dies von unserer Dachorganisation (wenn sicherlich auch nur unbewusst) sogar forciert wird. Wie sollen wir eine große Familie sein (bzw. werden), wenn man die Round Tänzer ausgrenzt.
- Leider hatte man auf Grund der räumlichen Entfernung nicht die Gelegenheit, viele gemeinsame Square Dance Freunde zu treffen.

Trotz hektischer Fahrerei habe ich es sogar geschafft, beide Veranstaltungspunkte, die Celebration-Party und Birthday-Party zu besuchen (natürlich nur mit privatem Fahrzeug erreichbar.) Einige Kritiker haben erwähnt, dass sogar einige Programmgestalter nicht vor Ort waren. Das war gar nicht möglich, da das Programm exakt bis zum Beginn des Specials ging und die Möglichkeit, diese Events pünktlich zu erreichen als sehr gering eingestuft wurden. Somit blieben etliche Cuer oder Caller gleich in den "Heimhallen".
Wie schon des öfteren angesprochen, war ich ein wenig enttäuscht. Irgendwie habe ich mir einfach etwas mehr Historisches vorgestellt, als nur die Vorstellung einiger verdienter EAASDC-Boardmitglieder.
Vor zwei Jahren besuchte ich die Birthday Party von BAASDC (also der britischen Dachorganisation). Hier gab es einen feierlichen Einzug aller britischen Clubs, Caller und Cuer und die Tänzer vom Festland oder Overseas-Tänzer führten den Marsch an. Es waren alle Programmgestalter anfangs in der selben Halle und am Ende haben sich wieder alle Tänzer in der größten Halle eingefunden.
Das war wirklich eine feierliche Vorstellung.

Grundsätzlich fand ich die Veranstaltung sehr nett, Bergheim ist ein nettes und idyllisches Örtchen, das Speiseeis war mit 50 Cent pro großer Kugel erstaunlich billig (bei uns in München zahlt man teilweise 1,20 Euro).

Wir werden versuchen, auf unserer Spring Jamboree in München einige Kritikpunkte zu vermeiden, allerdings auch versuchen die positiven Aspekte anzuwenden. Allerdings werden wir es nicht schaffen, Eiscreme derart günstig zu verkaufen.

Danke an die Veranstalter und das Board der EAASDC

Klaus Völkl

Peter Weber
08. 09. 05, 17:05
Vor der Celebration war im Programm eine halbe Stunde Pause!
Gruß
Peter

klaus däberitz
09. 09. 05, 15:12
@all,


es war sehr wohl eine Jamboree !!! auch wenn ECTA nicht an Board war, was beide Verbände als Jamboree-Veranstalter im Vorfeld schon geklärt hatten (siehe MV von ECTA und EAASDC)



bei der Veranstaltung handelte es sich nicht um ein Jamboree! Es war eine EAASDC-eigene Veranstaltung am Termin des Round Ups

was war es denn nun wirklich?

09. 09. 05, 15:48
bei der Veranstaltung handelte es sich nicht um ein Jamboree! Es war eine EAASDC-eigene Veranstaltung am Termin des Round Ups - aber die Tatsache, dass Caller eine Gage erhalten sollten, fuehrte dazu, dass ECTA bei der Veranstaltung nicht wie sonst als Mitveranstalter agieren konnte! Die Veranstaltung wurde zwar natuerlich unterstuetzt von ECTA, aber es war eben kein Jamboree im ueblichen Sinn...

Thom

@thom:

ich zweifle nicht an deiner aussage, will aber trotzdem noch einmal nachfragen - stimmt deine aussage, die "50 jahre eaasdc veranstalung in bergheim vom 02.-04.09.2005" war keine veranstaltung der ecta, auch nicht teilweise als mit-träger?

09. 09. 05, 20:44
bei der Veranstaltung handelte es sich nicht um ein Jamboree! Es war eine EAASDC-eigene Veranstaltung am Termin des Round Ups - aber die Tatsache, dass Caller eine Gage erhalten sollten, fuehrte dazu, dass ECTA bei der Veranstaltung nicht wie sonst als Mitveranstalter agieren konnte! Die Veranstaltung wurde zwar natuerlich unterstuetzt von ECTA, aber es war eben kein Jamboree im ueblichen Sinn...

Thom

@thom:

ich zweifle nicht an deiner aussage, will aber trotzdem noch einmal nachfragen - stimmt deine aussage, die "50 jahre eaasdc veranstalung in bergheim vom 02.-04.09.2005" war keine veranstaltung der ecta, auch nicht teilweise als mit-träger?

Also gerne nochmal für jeden zum Mitschreiben: ECTA war in keinster(!!!) Weise Mitveranstalter des 50. Anniversary von EAASDC, die Veranstaltung wurde aus diesem Grund auch nicht als Jamboree geführt. Und eine weitere Folge davon war, daß es im Vorfeld die Entscheidung gab, das General Membership Meeting von ECTA zum ersten Mal an der ECTA Convention abzuhanlten - da das Fall Round Up als Veranstaltung von EAASDC und ECTA in diesem Jahr nicht existierte... Es gab nur eine EAASDC-Veranstaltung, somit wurde die Mitgliederversammlung (die in der ECTA-Constitution nicht auf das Round Up fixiert ist!) auf eine reine ECTA-Veranstaltung gelegt...

Thom

09. 09. 05, 20:47
@all,

[quote=FlorianM]es war sehr wohl eine Jamboree !!! auch wenn ECTA nicht an Board war, was beide Verbände als Jamboree-Veranstalter im Vorfeld schon geklärt hatten (siehe MV von ECTA und EAASDC)



bei der Veranstaltung handelte es sich nicht um ein Jamboree! Es war eine EAASDC-eigene Veranstaltung am Termin des Round Ups

was war es denn nun wirklich?[/quote:a7m4d85v]

Ich wüßte nicht, woher Florian diese Information nehen will - es stand auf keinem Flyer das Wort "Jamboree" oder "Round Up"! Da bitte ich um die entsprechenden Auszüge aus Protokollen, daß diese Veranstaltung als offizielles Jamboree lief - mir sind solche Beschlüsse nicht bekannt...

Thom

10. 09. 05, 09:38
Also mir ist schon bewusst, dass das "ofiziell" keine Jamb war.
Aber,
Wenn ich versuche diese Veranstaltung einzuordnen so kommt sie doch von ihrer Art einer Jam am nächsten.

Schirmherrschaft EAASDC (ok, keine ECTA), Specialverbot für dieses WE, EAASDC Membershipmeeting,...

Das war für mich ne Ersatzjamboree!

Mit anderem Namen und ohne ECTA, aber eine Jamboree.

Kai

10. 09. 05, 13:05
Also mir ist schon bewusst, dass das "ofiziell" keine Jamb war.
Aber,
Wenn ich versuche diese Veranstaltung einzuordnen so kommt sie doch von ihrer Art einer Jam am nächsten.

Schirmherrschaft EAASDC (ok, keine ECTA), Specialverbot für dieses WE, EAASDC Membershipmeeting,...

Das war für mich ne Ersatzjamboree!

Mit anderem Namen und ohne ECTA, aber eine Jamboree.

Kai

Dennoch war es kein offizielles Jamboree, somit mußten Jamboree-Regeln nicht angewandt werden und Caller konnten dadurch bezahlt werden. Somit gab es keine Verletzung der ECTA-Constitution, da es kein Jamboree war und ECTA nicht Mitveranstalter - um diese Frage ging es ja ursprünglich...

Thom

klaus däberitz
10. 09. 05, 16:12
@all,
zweifel sind erlaubt.

Wenn es nun kein Fall Round Up war, warum gab es dann eine Mitgliederversammlung?

In der Satzung steht:

§ 10 Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung des
Vereins findet während des "Fall Round-Up" (Wochenende
vor dem 1. Montag im September) statt.
Einer gesonderten Einladung bedarf es nicht.

@Thom,
wann und wo wurde dies beschlossen?

10. 09. 05, 16:45
@all,
zweifel sind erlaubt.

Wenn es nun kein Fall Round Up war, warum gab es dann eine Mitgliederversammlung?

In der Satzung steht:

§ 10 Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung des
Vereins findet während des "Fall Round-Up" (Wochenende
vor dem 1. Montag im September) statt.
Einer gesonderten Einladung bedarf es nicht.

@Thom,
wann und wo wurde dies beschlossen?

Du redest hier von EAASDC - auch zitierst Du deren Satzung... Ich habe immer vom ECTA-Part gesprochen.

Zu Deiner Frage: Keine Ahnung - solltest Du vielleicht mal bei EAASDC nachfragen. Vielleicht gab es ja einen entsprechenden Mitglieder-Beschluß, daß das Fall Round Up in seiner eigentlichen Form entfällt und die Mitgliederversammlung dafür ersatzweise am Anniversary stattfindet. Jedenfalls gab es auch im EAASDC Veranstaltungskalender kein "Fall Round Up", sondern nur eine Veranstaltung namens "50 Jahre EAASDC"...

Thom

10. 09. 05, 17:38
Klaus,

daß der Herbsttermin 2005 nicht "Fall-Roundup", sondern "50 Jahre EAASDC" heißen, und ausnahjmsweise eine reine EAASDC-Veranstaltung sein sollte, das wurde vor ein, eher zwei Jahren an entweder der Jamboree oder dem Fall-Roundup so am Meeting beantragt und beschlossen.
Dies war nötig, da ja aus dem besonderen Anlaß auch Nicht-ECTA-Caller und bezahlte Caller beschäftigt werden sollten, was ja nicht möglich sei, wenn man die Veranstaltung wie sonst zusammen mit der ECTA mache.
Bei diesem Meeting war ich persönlich anwesend.
Da die Veranstaltung so eine EAASDC-Veranstaltung war, änderte sich auch am gewohnten EAASDC-Teil des Programmers nichts, d.h. das Meeting fand statt,- während die ECTA ihre Meetings an einem ECTA-Termin machen würde. Und so war das dann auch.

Heinz

10. 09. 05, 18:01
@heinz...

nur mal so eine frage...
wenn dann bei einem meeting beschlossen wird, das der verein aufgelöst wird, dann ist das auch so ok...

oder wie :?: :wink:

10. 09. 05, 19:36
Kurt,

das Meeting ist die Mitgliederversammlung des Vereins EAASDC e.V.,
und als solche das höchste, wichtigste Organ des Vereins.

Welches Quorum nötig ist, um den Verein aufzulösen, das sagt die EAASDC-Satzung.
Und die verlangt einen 2/3 Beschluß aller stimmberechtigten Mitglieder,- nicht nur der beim Meeting anwesenden. Deswegen läßt §12 Abs. 2 auch ausdrücklich in diesem Fall die schriftliche Abstimmung zu.
Das macht auch Sinn, denn wenn ich rechne, daß beim Meeting normal ja nur zwischen 110 und 145 Mitglieder vertreten sind, die EAASDC jedoch >500 Mitgliedsvereine hat,- so könnte man an einem Meeting nie genug stimmberechtigte Mitglieder aus dem Hut ziehen, um den Verein aufzulösen.

Heinz

10. 09. 05, 20:30
aha... dann ist es also absolut ok und konform, wenn man §10 der Satzung einfach mal eben so von den anwesenden clubs "ausschalten" lässt, es ist aber nicht ok, wenn das mit einem anderen § der satzung was zu tun hat...

oder wie darf ich nun deine aussage verstehen :?: :?:

10. 09. 05, 20:51
Kurt,

die darfst Du so verstehen, wie ich es schrieb und wie es in der Satzung steht.
Und da steht, daß für alles andere außer dem in §12 erwähnten Fall die am Meeting anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig sind,-
für Satzungsänderungen mit 2/3-Mehrheit, alles andere, auch Geschäftsordnungsänderungen, mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
Für das Handling der Zulassung, bzw. Ablehnung von Mitgliedschaften ist aber die Geschäftsordnung zuständig,- und die sagt, daß die MV mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmt oder ablehnt.

Der Knackpunkt liegt m.E. daran, ob denn mindestens ein Widerspruch eines Mitgliedsvereins da war,- denn den setzt die GO zwingend voraus, um überhaupt eine Abstimmung via Vermittler oder MV zu initieren.

Heinz
PS: Dies ist keine Rechtsauskunft,- sondern meine persönliche Ansicht, Recht hab ich nur im Nebenfach studiert.

10. 09. 05, 22:08
na mehr als deine persönliche meinung wollte ich ja auch gar nicht hören... :D

danke dir :wink:

11. 09. 05, 13:26
Zunächst ein riesen Lob an alle, die organisiert und gearbeitet haben. Da gibt es keine Abstriche zu machen. Die Helfer waren auch alle durch ihr weißes T-Shirt mit rotem Aufdruck/Badge gut zuerkennen.

Kritik (immer konstruktiv und mit allem Respekt vor der Leisung !!):
Am Anfang des Freitag hätten ein paar Helfer da sein können, die die Ankömmlinge ein bischen einweist. Man wusste nicht so recht, wo man parken, wo aufs Klo gehen .. konnte.

Die Toiletten waren - zumindest, die, welche wir sahen, beispielhaft sauber. A la bon heur.

Die Deko ist mir nicht so wichtig, weil ich ja zum Tanzen gekommen bin und um Leute kennen zu lernen und zu treffen. Es gibt überall Hallen, die haben einen Charme und es gibt Hallen, aus denen macht man auch mit Deko nicht viel. Unwichtig.

Interessant, dass ein Vorredner von einem amerikanischen Caller spricht, der wohl nicht mehr so kann, wie er mal war. Das kann ich nur bestätigen. Für unsichere und langsame Leute ist dieser Caller ideal. Ich weiß heute auch, warum der so langsam callt und immer wieder darauf besteht, das alles ausgelaufen wird. Er kann sich nicht mehr so schnell auf die Tänzer einstellen. So hat er bei den Pattern am Samstag 80% der Halle stehen lassen. Ein anderer Caller hat in diesem Fall am gleichen Tage die Musik ausgestellt und trocken üben lassen. Aber der Meister des Basic callt einfach drüber weg, weil er wohl den Überblick nicht (mehr) hat. Bei allem Respekt vor seinem Können, das immer mal wieder aufblitzt. Es gibt mittlerweile glänzende Nachwuchscaller, die es weitaus besser gemacht hätten.

Die Afterparty war keine. Eine Band kann nur Randprogramm sein. Afterparty bedeutet für mich, sich setzen, mit anderen reden und kommunizieren. In der unteren Halle des Medio hätte gestuhlt sein müssen. Die Preise dort fand ich keineswegs in Ordnung bei 1,80 für ein Becherchen Getränk. Dass bei so viel angereisten Tänzern die Afterparty so nachlässig behandelt wurde, ist angesichts der Freundschaftkomponente im SD nicht zu verstehen.

Interessieren würde mich bitte auch mal, wo die 18.000,00 Euro Einnahmen aus den Registration-Geldern bleiben. Das kann ja wohl kein Geheimnis sein müssen.

Nochmals an die Organisatoren und die Helferleins: Alle Achtung und Danke!

11. 09. 05, 20:37
Hallo Zusammen,
habe leider etwas zu schnell "geschossen" mit meiner Aussage, dass es ein FRU ist.
Laut Beschluß der MV an der Spring Jamboree in Dachau 2004 wurde der Antrag vom EAASDC-President der Antrag gestellt, diese Veranstaltung in 50 Years EAASDC umzubennen.
Ein Grund war die Abrechnungsmodalitäten gegenüber "normalen" Jamborees, dass dies' eine einmalige Veranstaltung sei und dass Seitens ECTA der Einwand käme, dass auf Jamborees die Caller/Cuer kostenlos zu arbeiten hätten.
Bei dieser Veranstaltung waren diese aber "entlohnt" worden. Zu welchen Preisen ???
Da ja die Archway Hoppers Veranstalter waren und der Clubcaller die größte Auswahl getroffen hatte (manche behaupten die ganzen Sting-Caller sollten eigentlich kommen) muß man diese Leute fragen
Was mir leider auch negativ auffällt: an dem FRU wurde vom EAASDC-Board versprüchen, dass der Eintrittspreis bei 10,00 Euro liegen sollte. Tatsächlich musste man, wenn man keine Pre-Registration hatte 12,00 Euro zahlen. Oder bin ich da wieder falsch informiert worden?
Gruß
Florian

11. 09. 05, 21:07
Florian,

Veranstalter des 50 Jahre EAASDC war die EAASDC,- ausrichtender Club waren die Archeway Hoppers.
Die Kosten? Nun, ich denke, beim nächsten Rechnungsabschluß, der beim nächsten oder übernächsten Meeting vorgetragen werden wird, wird das sicher erwähnt werden.

Generell wollte man ja auch Caller aus USA holen, die früher in Deutschland gearbeitet, die Clubs aufgebaut hatten,- und nun wieder in den USA leben. Nun, auch die Caller in den USA werden älter, die Tänzer dort auch,- und erst eben kam wieder eine Mail herein, daß ein amerikanischer Caller verstorben sei.

Hm, an dem von Dir erwähnten Meeting und auch am Meeting danach war nur versprochen worden, daß die, die die Voranmeldung nutzen, nur 10,-- Euro zahlen müßten. Und das wurde ja eingehalten.

Immerhin,- und das sage ich als Schwabe, war ein Badgepreis von 10,-- Euro, ja selbst der Abendkasse-Preis von 12,-- Euro für das dreitägige Special sehr günstig,-
nur zum Vergleich: Die Registration für die nächste National Square Dance Convention in San Augustin, TX, auch 3-tägig (22.-24.6.06),
kostete bei Zahlung bis 30. April 2005 40,--$ (ca. 32 Euro),
kostet bei Zahlung bis 30. April 2006 50,--$ (ca. 40 Euro), und
kostet bei Zahlung ab 1.Mai 2006 60,--$ (ca. 48 Euro)...

zahlen muß die jeder, jeden Alters, und egal, ob Tänzer, Caller, Händler, Vortragender oder Helfer.

Heinz

12. 09. 05, 12:13
[quote="Thom Kafka":1cfw6m1l]
bei der Veranstaltung handelte es sich nicht um ein Jamboree! Es war eine EAASDC-eigene Veranstaltung am Termin des Round Ups - aber die Tatsache, dass Caller eine Gage erhalten sollten, fuehrte dazu, dass ECTA bei der Veranstaltung nicht wie sonst als Mitveranstalter agieren konnte! Die Veranstaltung wurde zwar natuerlich unterstuetzt von ECTA, aber es war eben kein Jamboree im ueblichen Sinn...

Thom

@thom:

ich zweifle nicht an deiner aussage, will aber trotzdem noch einmal nachfragen - stimmt deine aussage, die "50 jahre eaasdc veranstaltung in bergheim vom 02.-04.09.2005" war keine veranstaltung der ecta, auch nicht teilweise als mit-träger?

Also gerne nochmal für jeden zum Mitschreiben: ECTA war in keinster(!!!) Weise Mitveranstalter des 50. Anniversary von EAASDC, die Veranstaltung wurde aus diesem Grund auch nicht als Jamboree geführt. Und eine weitere Folge davon war, daß es im Vorfeld die Entscheidung gab, das General Membership Meeting von ECTA zum ersten Mal an der ECTA Convention abzuhanlten - da das Fall Round Up als Veranstaltung von EAASDC und ECTA in diesem Jahr nicht existierte... Es gab nur eine EAASDC-Veranstaltung, somit wurde die Mitgliederversammlung (die in der ECTA-Constitution nicht auf das Round Up fixiert ist!) auf eine reine ECTA-Veranstaltung gelegt...

Thom[/quote:1cfw6m1l]

danke thom.

20. 09. 05, 15:03
Hi,

ich bin neu und denke eigentlich, daß Ã„rgenisse über andere Personen oder Vereine eigentlich an diese gerichtet werden sollten.
Aber ich kann mir eine Bemerkung nicht verkneifen: Es wird in vielen Beiträgen darüber sinniert, ob es ein "Fall Round Up" war oder nicht. Hat irgendjemand schon mal über die Bedeutung des Namens nachgedacht?
Ich finde es eigentlich nicht besonders schmeichelhaft zu einem Herbst-Vieh(zusammen)trieb eingeladen zu werden. Obwohl ich als Caller nicht unbedingt zur großen Gruppierung desselben gehöre. Und bevor ich jetzt zerfleischt werde, ich würde Tänzer nie als Vieh bezeichnen.
Bis neulich
Toddy

chris
21. 09. 05, 03:31
Hi,
Und bevor ich jetzt zerfleischt werde, ich würde Tänzer nie als Vieh bezeichnen.
Bis neulich
Toddy

Okay...dann darfst Du weiterhin callen... :lol:

13. 10. 05, 12:43
Hallo@all,

zu guter Letzt auch noch eine Meinung aus dem Süden:

erst mal hat sich für uns (Reinhold und mich) aus Stuttgart der weite Weg absolut gelohnt. Wir bedanken uns bei allen Verantwortlichen für die Mühe, die sie sich gemacht haben.

Natürlich meinen viele, sie hätten es viel besser gekonnt. Nur zu, wie Kai schon angeregt hat, für 2007 ist noch eine Bewerbung offen!

Wie Klaus schon in einem anderen Theard beschreibt, auch wir fanden alles, was wir wollten mit Hilfe des Lageplanes auf der Rückseite des Flyers. Wir haben danach auch unsere Unterkunft gebucht und alles klappte prima.

Das Problem der langen Wege?

Eine romatische Fußgängerzone zwischen 2 Hallen war wirklich angenehm zu laufen. Wenn es geregnet hätte? Ja wenn......

Bei so großem Angebot muss man sich wohl oder übel für bestimmte Programm-Punkte entscheiden.

Dass man da nicht immer kurz nacheinander wechseln kann, ist wohl einsichtig.

Was man vielleicht in Zukunft berücksichtigen kann, ist Folgendes:

Bei 1 stündigem Wechsel zwischen Tanzprogrammen, die nacheinander folgen, sollten die Wege zwischen den Hallen nicht zu weit sein.

Hier Aktuell: in der weiter entfernteren Halle wurde A1 und A2 jede Stunde gewechselt. An sich ein prima Rezept. Jedoch:

Die A1 Tänzer konnten in der einen Stunde nicht zu Plus, weil der Weg zu weit war. Sie mussten die Stunde warten oder erst gar nicht kommen.

Bei solchen Gegebenheiten sollte man den Wechsel alle 2 Stunden anstreben.

Zugegeben, das ist eine Feinheit, aber wenn man an sowas denkt, macht man vielen Tänzern eine Freude.

Ansonsten fand ich dieses Event prima. Wir fanden dahin, wo wir wollten, verhungerten nicht, (man konnte ja auch in der Metzgerei einkaufen, oder wie schon genannt, in vielen Gaststätten günstig essen).

- Am Grand March und den Ehrungen war die Akustik sehr schlecht, will meinen, ich habe fast gar nichts verstanden. Aber was solls: ich war wenigstens dabei!

In Hannover habe ich gesehen, dass die Vertreter der einzelnen Länder mit Flagge einmarschiert sind. Hat mir gut gefallen, das war ein schönes Bild. Wäre an so einem Jubiläum sicher auch schön gewesen.

Übrigens die SD-Sänger an der Afterparty waren Jasen Dean aus Australien und Thorsten Geppert aus Deutschland. Spitze!! Das irre gute Gitarren-Solo wurde von Cuer Samy Schönig, Deutschland, gespielt.

Für uns bleibt das ganze Wochenende eine wunderschöne Erinnerung.

Squarely Mimi