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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum Sound immer lauter?



08. 10. 04, 22:25
Erst gestern sprach mich ein Clubkamerad an. Er klagte darüber, daß seiner Empfindung nach immer mehr Caller den Sound beim Special Dance so dermaßen aufdrehten, daß man sich an den Tischen nicht mehr unterhalten könne. Erst kürzlich habe er einen Special besucht, auf der Callerliste mit U.Sch. und P.B. zwei Caller, die bisher keineswegs zur Riege derer gehörten, die ein bekannter und beliebter President eines Frankfurter Clubs als "die Schreier" bezeichnet. Und trotzdem sei die Lautstärke im Saal so hoch gedreht gewesen, daß ihm, seiner Frau, einem anderen, als Tänzer anwesenden Caller und anderen die Lust vergiangen sei.

Gut, ganz klar, die Akkustik mancher Hallen stellt die Caller, bzw. den für die Beschallung Verantwortlichen auf eine harte Geduldprobe,- schließlich wollen und sollen wir Tänzer möglichst auf der ganzen Tanzfläche den Caller und die Beats der Musik verstehen.
Nur: Wo da die Grenze setzen?
Wieviel Phon sind bei der Beschallung überhaupt erlaubt,- und wer kann die messen?
Oder haben schon so viele TänzerInnen Hörgeräte, gar mit leerer Batterie?

Was bringt Caller dazu,- manche sind ja dafür bekannt,- so sehr die Lautstärke aufzudrehen?

Heinz

eR.Ka1
09. 10. 04, 01:32
Hallo Heinz,

die richtige Lautstärke zu finden, ist schon eine Kunst, die nur schwer erreicht werden kann, da sie immer für den einen zu leise und den anderen bereits zu laut ist.

Ich bin kein Caller, trotzdem gebe ich meinen "Senf" dazu: Der übrige Geräuschpegel in manchen Hallen ist so laut, daß der Caller gezwungen ist, seine Töne lauter zu machen. Deshalb reden die Anderen auch lauter, der Caller ist gezwungen, ....

Ich plädiere dafür, möglichst in den Tanzräumen keine Tische aufzustellen, damit der Geräuschpegel außerhalb der Tanzfläche niedriger bleibt, und die Caller auch nicht weiter aufdrehen müssen.

Eine weitere Möglichkeit ist es doch, zum Caller zu gehen, und mit ihm über die Lautstärke zu reden. Der Caller ist oftmals froh, eine entsprechende Nachricht zu erhalten, bevor die Tänzer in Massen die Tanzfläche bzw. Clubabend oder Spezial zu verlassen.

oder frau/man geht erst gar nicht zu solchen Caller, bzw. Spezials, auf denen diese auftreten.

Für diejenigen, die trotzdem auf solch Spezials bzw. Clubabende gehen wollen, empfehle ich Oropax.

Grüßle

Robert

11. 10. 04, 11:45
leute, das problem der caller ist, daß sie auf der bühne nicht das hören können, was die tänzer hören. beim 3. tip sind dann oft genug squares auf der fläche, daß ein mitcaller oder jemand anderes während des laufenden programmes quer durch den saal gehen kann, um zu hören, ob die tänzer überall in der richtigen lautstärke die calls hören. im vorfeld kann man lautstärkelöcher nur schwer feststellen, da die tänzer als akustisches element im saal fehlen. der caller auf der bühne hört manchmal auch/nur das echo des schalles der boxen und kann so die lautstärke, der die tänzer ausgesetzt sind, nicht wahrnehmen.
es gibt nur EINE lösung: geht zum caller an die bühne und sagt bescheid, daß es zu laut/leise ist. ich habe aber auch schon erfolglos bei jerry story und tony oxendine (pader rodeo 1993) gegen mir zu laute musik geklagt - ich habe dann mit watte in den ohren bzw. gar nicht mehr getanzt. vielleicht sind manche caller auch schon hörgeschädigt wegen zu häufigen callens bei lauter musik.....
auf jeden fall: gehet hin und sprechet mit dem caller auf daß er euch erhöre und die musik leiser spiele im saale!

11. 10. 04, 14:09
tja, eigentlich sollte ein guter MC in der Lage sein, solche Probleme mit dem Aussounden hinzukriegen.
Nur, der MC sollte in der Lage sein nicht nur auf der Bühne zu stehen und zu singen, sondern auch seine Ansagen und das Aussounden zu beherrschen und dem Gastcaller technisch unter "die Arme" zu greifen.
Aber viele Caller, die sich MC nennen, sind es eben nicht.
Mike

11. 10. 04, 17:06
tja, eigentlich sollte ein guter MC in der Lage sein, solche Probleme mit dem Aussounden hinzukriegen.
Nur, der MC sollte in der Lage sein nicht nur auf der Bühne zu stehen und zu singen, sondern auch seine Ansagen und das Aussounden zu beherrschen und dem Gastcaller technisch unter "die Arme" zu greifen.
Aber viele Caller, die sich MC nennen, sind es eben nicht.
Mike

servus,

ich glaube, die meisten - und da nehme ich mich nicht aus - wissen gar nicht, was genau die aufgaben eines mc sind.
die vorstellungen diesbezüglich in den clubs bzw. boards gehen da weit auseinander.

kennt jemand die genauen aufgaben? wo kann man das ggf. nachlesen?

gruss k.v.

11. 10. 04, 17:49
Über die Aufgaben eines MC's habe ich jetzt schon bei 2 Callerschools was gelernt. Steht jeweils in meinen schriftlichen Unterlagen. Ich denke ECTA wird da die richtige Anlaufstelle sein.

Zum Thema Sound, auch ein erfahrener Caller kann die Hallen nicht immer richtig beschallen, weil eine leere Halle eben etwas anderes als eine volle Halle ist....

Stefie

11. 10. 04, 23:13
Zum Thema Sound, auch ein erfahrener Caller kann die Hallen nicht immer richtig beschallen, weil eine leere Halle eben etwas anderes als eine volle Halle ist....


Hi Stefie,
der MC soll ja auch nicht ständig auf der Bühne rumlungern, sondern mal die Gelegenheit nutzen mitzutanzen. Schult das eigene Tanzvermögen und zwischen den Tips hat er dann auch Gelegenheit am Sound zu drehen.
LG

12. 10. 04, 10:25
Also, ich möchte zu diesem Thema mal meine Meinung als "Profi" dazugeben. Ich bin seit mittlerweile 10 Jahren im Amateurtheater als Tontechniker tätig.
Das Hauptproblem, was ich beim Einstellen des Sounds sehe, ist der Standort des MCs. Normalerweise steht bei Veranstaltungen mit einer Bühnensituation (wie es auch SD ist) derjenige, der hier MC heisst und woanders Soundmixer, in gerader Linie gegenüber der Bühne, also im Theater hinter der letzten Stuhlreihe. Von dort kann immer weitgehend exakt der für die jeweilige Situation richtige Sound eingestellt werden. Ich weiss aus Erfahrung, und kann dem hier daher nur zustimmen, dass leere Hallen IMMER anders klingen als volle. Um so wichtiger ist der oben beschriebene Standort.
Dass die Musik vielen zu laut erscheint, könnte meiner Meinung nach daran liegen, dass im SD soweit ich weiss keine sog. Monitor-Boxen eingesetzt werden. Da die Boxen zur Beschallung der Halle VOR dem Caller stehen, kann er den Ton daraus und damit seinen Gesang nur schwer hören. Monitor Boxen sind Lautsprecher, die meist an der Vorderkante der Bühne (Rampe) liegen und nach hinten schallen, zum Sänger hin. Sie sind normalerweise viel leiser als die Hauptboxen und nur für die Leute auf der Bühne zu hören. Im Profi-Musikbereich sind Monitor-Boxen nicht mehr wegzudenken.
MCs, Caller und alle Interessierten, die hierzu mehr wissen möchten, können mich über meine HomePage www.Soundsystems-Dehne.de (http://www.Soundsystems-Dehne.de) kontaktieren. 8)

12. 10. 04, 12:39
Über die Aufgaben eines MC's habe ich jetzt schon bei 2 Callerschools was gelernt. Steht jeweils in meinen schriftlichen Unterlagen. Ich denke ECTA wird da die richtige Anlaufstelle sein.

hallo stefie,

das nützt einem nicht-caller aber nicht viel. vielleicht wär's nicht schlecht, wenn ecta dazu mal was im eaasdc-bulletin bringen würde. oder noch besser: jedem caller ein hand-out für den club zukommen lassen.

gruß k.v.

12. 10. 04, 13:19
Hallo an alle,

man kann auch als Nicht-ECTA-Mitglied jederzeit ECTA kontaktieren....

@ Jörg:

Ich habe ja auch nur von der Situation vor dem Tanz geschrieben, während des Tanzes ist es natürlich auch Aufgabe des MC, den Sound zu checken.

@Florian:

Du hast Recht, Monitorboxen werden recht selten verwendet. Ein Mischpult in der hinteren Ecke der Halle aufzustellen, halte ich für nicht besonders sinnnvoll, da ein Caller seine Musik und Stimme schon selber einstellen muss, dass beweisen diverse Demos, die mein Mann und ich schon gecalled haben und wir keinerlei Chance hatten, die Musik und Stimme während des Auftrittes anzupassen, da dies der Soundmixer gemacht hat. Auch wenn man sich mit denen noch so gut vorher abstimmt, klappt es selten.
Monitorboxen sollten aber häufiger verwendet werden, dann kann man den Sound besser abschätzen. Der MC, der während des Tanzes natürlich nicht ständig auf der Bühne ist, muss die Halle ablaufen (während des Programms) und so den Callern auf der Bühne helfen, die richtige Lautstärke zu finden.

Liebe Grüße

Stefie

12. 10. 04, 13:36
Hallo an alle,
Ein Mischpult in der hinteren Ecke der Halle aufzustellen, halte ich für nicht besonders sinnnvoll, da ein Caller seine Musik und Stimme schon selber einstellen muss, dass beweisen diverse Demos, die mein Mann und ich schon gecalled haben und wir keinerlei Chance hatten, die Musik und Stimme während des Auftrittes anzupassen, da dies der Soundmixer gemacht hat. Auch wenn man sich mit denen noch so gut vorher abstimmt, klappt es selten.

Hallo Stefie,

die von Dir geschilderte Erfahrung scheint mir darauf hinzudeuten, dass Du einen nicht sehr guten Mixer da sitzen hattest. Für diesen Beruf gibt es erst seit wenigen Jahren einen offiziellen Ausbildungsgang. Man kann hoffen, dass dies mit der Zeit besser wird. Unabhängig davon ist mir durch meine Erfahrung als Tänzer durchaus klar, dass eine klassische Mixer-Situation wie in meinem obigen Beitrag beschrieben im SD nicht so einfach umzusetzen ist. Ich werde mal ein bisschen darüber nachdenken, vielleicht habe ich ja eine Idee und dann eine Möglichkeit das mal zu testen. ;-)

12. 10. 04, 13:49
Ich glaube einfach nicht daran, dass das funktionieren könnte. Der Caller muss seine Musik und Stimme selber regeln, da die Musik immer dann einen Tick leiser gedreht wird, wenn eine Figur angesagt wird, damit diese besser zu verstehen ist. Niemand, außer der Caller selber, weiß wann die Figuren genau angesagt werden...
Mit Nicht-Square Dancern als Mixer ist es noch schlimmer, da diese häufig versuchen, die Musik in den Vordergrund zu spielen, damit gehen die Figuren komplett unter.

LG

Stefie

13. 10. 04, 10:09
Ich glaube einfach nicht daran, dass das funktionieren könnte. Der Caller muss seine Musik und Stimme selber regeln, da die Musik immer dann einen Tick leiser gedreht wird, wenn eine Figur angesagt wird, damit diese besser zu verstehen ist. Niemand, außer der Caller selber, weiß wann die Figuren genau angesagt werden...
Mit Nicht-Square Dancern als Mixer ist es noch schlimmer, da diese häufig versuchen, die Musik in den Vordergrund zu spielen, damit gehen die Figuren komplett unter.

LG

Stefie

Aber die Musik wird doch nur im Pattern zum Figurenansagen leiser gedreht, oder machst Du das auch im Singing Call? :shock:
Und auf Specials könnte man doch versuchen, für die Singing Calls einen Mixer zu haben...
Natürlich kann man das Systems nicht 1 zu 1 auf SD anwenden. Und ein Nicht-SDler am Pult kann nicht die Lösung sein, das stimmt. Wenn unsere nächste Theater-Produktion durch ist, werde ich mich mal ausführlicher damit befassen, vielleicht habe ich ja noch eine Idee oder hier schreiben noch ein paar Caller weiter, was sie dazu denken...
Ich will hier ja auch nicht alles auf den Kopf stellen, ich dachte halt, ich sprech es mal an...

13. 10. 04, 12:11
Doch, doch, auch beim Singing Call wird die Musik leiser gedreht.... da ist es meiner Meinung nach sogar noch wichtiger, da neben den Figuren ja auch die ganz normalen Liedtexte gesungen werden und da eine Unterscheidung durch die Lautstärkeregelung unterstützt wird.
Aber trotzdem kann man weiter an dieser Idee basteln.
Eine weitere Idee wäre es, die Grundeinstellungen über einen Pult im hinteren Teil der Halle zu regeln. Der Caller auf der Bühne hat aber nach wie vor die Möglichkeit mit seinem Remote-Controll, die Musik zu regeln.

Liebe Grüße

Stefie

13. 10. 04, 15:21
Eine weitere Idee wäre es, die Grundeinstellungen über einen Pult im hinteren Teil der Halle zu regeln. Der Caller auf der Bühne hat aber nach wie vor die Möglichkeit mit seinem Remote-Controll, die Musik zu regeln.


Hallo Stefie,

ob Du es glaubst oder nicht, gerade eben beim Einloggen hatte ich dieselbe Idee. Dies wäre, glaube ich, ein Ansatz.
Grundlevel durch den Mixer und Mischungsverhältnis Musik/Stimme durch den Caller beeinflussbar. Was meinen die anderen Leser/Caller?

13. 10. 04, 15:28
[quote="Stefie Keller":2ulre6ds]
Eine weitere Idee wäre es, die Grundeinstellungen über einen Pult im hinteren Teil der Halle zu regeln. Der Caller auf der Bühne hat aber nach wie vor die Möglichkeit mit seinem Remote-Controll, die Musik zu regeln.


Hallo Stefie,

ob Du es glaubst oder nicht, gerade eben beim Einloggen hatte ich dieselbe Idee. Dies wäre, glaube ich, ein Ansatz.
Grundlevel durch den Mixer und Mischungsverhältnis Musik/Stimme durch den Caller beeinflussbar. Was meinen die anderen Leser/Caller?[/quote:2ulre6ds]

Klingt grundsätzlich vernünftig :!:
Zieht aber einen Haufen Kabelsalat nach sich...

Gruß k.v.

13. 10. 04, 15:36
Klingt grundsätzlich vernünftig :!:
Zieht aber einen Haufen Kabelsalat nach sich...

Gruß k.v.

Stimmp! Irgendwas ist immer!

Aber im Ernst: Es gibt hier durchaus Möglichkeiten. Kabel sind zwar nötig, aber können auch sicher verlegt werden und die Funktechnik für solche Anwendungen wird auch immer weiter entwickelt. Das klingt jetzt alles sehr aufwendig, aber Specials können durch gut ausgesteuerten Sound mMn nur gewinnen. Vielleicht kann man in großen Hallen die Kabel an der Decker verlegen? :roll:

13. 10. 04, 17:07
leute, ich frage mich, wie die square dance specials nur 50 jahre lang ohne sound mixer auskommen konnten - und früher gar nur mit plattenspieler und einer alten hilton (ich verwende beides heute noch!) (wissen eigentlich alle, was ein plattenspieler ist... :wink: ) ?

13. 10. 04, 17:19
ja ja doch schon, gelegentlich verwende ich auch noch die Hilton. Aber man kann doch im Zuge des technischen Fortschrittes über neue (bessere?) Lösungen nachdenken.

LG

Stefie

14. 10. 04, 10:25
(wissen eigentlich alle, was ein plattenspieler ist... :wink: ) ?

Plattenspieler? :shock:

14. 10. 04, 13:02
Hallole zusammen,
vielleicht sind manche Caller schwerhöriger geworden :wink:
Ich denke eher auf die Reaktion der Tänzer während dem Tanzen: more sound !! wenn' s richtig fetzig ist.
Dass dann einige Caller über das Ziel schießen ist ja menschlich.
Problem bei der Lautstärkeregelung sind zudem unbedarfte und technisch nicht versierte Caller (Callerinnen auch), die meinen, nur digital kann man' s regeln.
Manche dieser neuen Techno-Caller sind ganz erstaunt, daß es auch noch so runde schwarze Dinger mit' m Loch in der Mitte gibt :oops:
Mein Caller hat auch sehr viele von den Dingern und tut diese mittlerweile digitalisieren, da er an mach alten nicht mehr drankommt
Zur Abhilfe als harte Möglichkeit: den Callern ein Kopfhörer aufsetzen mit der gleichen Lautstärke wie für das Floor :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:
Grüßle Hannes

18. 10. 04, 17:43
Hallole zusammen,
vielleicht sind manche Caller schwerhöriger geworden :wink:
Ich denke eher auf die Reaktion der Tänzer während dem Tanzen: more sound !! wenn' s richtig fetzig ist.
Dass dann einige Caller über das Ziel schießen ist ja menschlich.
Problem bei der Lautstärkeregelung sind zudem unbedarfte und technisch nicht versierte Caller (Callerinnen auch), die meinen, nur digital kann man' s regeln.
Manche dieser neuen Techno-Caller sind ganz erstaunt, daß es auch noch so runde schwarze Dinger mit' m Loch in der Mitte gibt :oops:
Mein Caller hat auch sehr viele von den Dingern und tut diese mittlerweile digitalisieren, da er an mach alten nicht mehr drankommt
Zur Abhilfe als harte Möglichkeit: den Callern ein Kopfhörer aufsetzen mit der gleichen Lautstärke wie für das Floor :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:
Grüßle Hannes

Hallo Hannes,

aus Erfahrung kann ich sagen: auch der technisch versierteste, mit optimalem Hörvermögen ausgestattete Mensch kann eine Saalbeschallung nicht vernünftig regeln, wenn er HINTER den Lautsprechern steht. Dies halte ich nach wie vor für das Hauptproblem.
Vielleicht könnte man in Kooperation mit der ECTA einen "Crash-Kurs" für MCs und solche, die es werden wollen, anbieten. Nach meiner Beobachtung ist die Aussteuerung der Lautstärke das Eine, Einstellungen von Bässen und Höhen sind für einen optimalen Klang mindestens genauso wichtig. Wir diskutieren in anderen Threads ja auch über die Caller-Ausbildung, warum nicht "MC-Fähigkeiten" mit ins Programm nehmen? Falls jemand von der ECTA mitliest, könnte sie/er ja mal ihre/seine Meinung hierzu schreiben.

Gruß,

Florian

19. 10. 04, 09:07
Also nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen, ein MC ist nicht nur für die Beschallung der Halle verantwortlich. MC heißt "Master of Ceremony" und er ist unter anderem auch für die Betreuung der Gastcaller und den reibungslosen Programmablauf zuständig. Dies nur als kleiner Hinweis zwischendurch.

MC ist auf Specials in der Regel der Clubcaller und ein Caller der regelmäßig an Callerschools und Seminaren teilnimmt, kennt die Aufgaben eines MC's, denn dies ist Teil einer Callerschool. Hiermit sind wir aber schon wieder beim Thema Caller-Ausbildung und das ist ein anderer Thread.

Stefie

Ulrich (Obi) Brandt
19. 10. 04, 13:04
Ja, es liest jemand von der ECTA mit, und zwar der ECTA Equipment Manager - welcher verantwortlich ist für die (call)technische Ausrüstung der ECTA......und der gibt mal seinen Senf dazu.
Das Problem mit dem Sound hat viele Seiten.....und ich bin nebenbei auch einer der Caller, die zwar nicht 'naturbreit', aber 'naturlaut' sind (führt zu Äußerungen wie 'call doch mal ohne Mikro.....'). Ein Phänomen, daß mir bei Clubabenden öfter mal passiert, ist folgendes: haben es die Tänzer wirklich mal geschafft, mich soweit zu drosseln, daß keiner mehr über die Lautstärke meckert, führt jede kleine Störung im Square oder von außen dazu, daß kleinere oder größerer Diskussionen angefangen werden.....damit meine ich keine Kommentierung von Calls oder Abläufen, sondern z.B. Sachen wie 'fass doch beim AL nicht so kräftig zu' oder 'ich möchte nicht ''getwirlt'' werden' oder 'Hihi- falsch gelaufen'....denkt euch was aus, es funktioniert immer. Folge davon ist: Calls gehen im 'Gesprächsrauschen' unter, der Caller denkt, er ist im falschen Film etc.....Ich kann daraus nur den Schluß ziehen, daß es eine Lautstärke gibt, die irgendwo zwischen 'angenehm' und 'etwas zu laut' liegt, und die nicht einfach zu treffen ist....vor allen Dingen nicht in kleineren Räumen.
Und nun zur Technik: ich bin selbst vom Fach - Hochfrequenz-Ingenieur. Die Akustik-Ingenieure unterscheiden sich von den HF-Ingenieuren praktisch nur durch das Übertragungsmedium (Luft) und die verwendeten Frequenzen (bis ~25khz - ab 10khz). Die verwendete Technik ist vom Prinzip zu mindestens 50% identisch - bis auf die Antennen: das sind bei den Akustikern die Lautsprecher. Und nun die Überraschung: die technischen Probleme bei unserer Art von Beschallung erstmal vernachlässigbar - viel gravierender sind die organisatorischen, wirtschaftlichen und Bediener-Probleme. Das fängt bei der benötigten Ausrüstung an: natürlich gibt es Lösungen, die einen optimalen Sound an allen Stellen einer Halle ermöglichen - selbst wenn im einen Tip die Halle voll von Square Dancern ist und im nächsten Tip ein RD-Kreis tanzt - aber solche Anlagen sind selbst im Zeitalter der Digitaltechnik auch für kleine Hallen für uns ziemlich unbezahlbar (Hausnummer: €25.000,- aufwärts).
Eine komplette Hilton/Yak-Ausrüstung ist auch nicht ganz billig (ca. 5000€) - das ist aber noch immer 5 mal billiger als eine 'Digitalbeschallung'. Und damit sind wir bei den organisatorischen und Bedienungsproblemen: Hilton/Yak-Kombinationen sind so ausgelegt, daß (man möge mir die Überzeichnung verzeihen) jeder 'Halbidiot' in einer 'halbwegs bescheuerten Halle' damit klarkommt - eine moderne digitale Beschallungsanlage benötigt zum Aufbau und zur Einstellung mindestens eine tontechnisch ausgebildete Person. Diese Person sollte auch noch was von Callen oder Cuen verstehen - sonst kommt es z.B. bei Mietanlagen vor, daß die Vermieter den Sound auf 'Rockgruppe' optimieren - wirklich optimal geeignet für Caller. Erfahrungsgemäß können Anlagenmieten so teuer sein wie eine halbe Hilton/Yak-Ausrüstung - das relativiert alle möglichen Beschallungsvorteile.
So - ich spare mir erstmal die Vertiefung, sonst wird dieser Artikel eh noch 10mal länger.....wer Kommentare hat, oder nochwas wissen will - ich lese hier regelmäßig mit......

Ulrich (Obi) Brandt
ECTA Equipment Manager
Ulrich.Brandt@ecta.de

25. 11. 04, 14:16
Ich denke, dass man auch mit einer Anlage, die nicht unbedingt Top of the Line ist, eine gute Beschallung realisieren kann. Dies ist mit wenigen Tricks und Kniffen möglich.
Ich werde basierend auf meinen Erfahrungen mit Beschallungen eine Art Leitfaden erstellen und demnächst vorstellen.

Die hier mitlesenden Tänzer sollten in kurzen, knappen Kommentaren darstellen, was ihnen oft für Mängel in Beschallungen auffallen. So können wir die Probleme einkreisen.

28. 11. 04, 18:08
Und nun zur Technik: ich bin selbst vom Fach - Hochfrequenz-Ingenieur. Die Akustik-Ingenieure unterscheiden sich von den HF-Ingenieuren praktisch nur durch das Übertragungsmedium (Luft) und die verwendeten Frequenzen (bis ~25khz - ab 10khz). Die verwendete Technik ist vom Prinzip zu mindestens 50% identisch - bis auf die Antennen: das sind bei den Akustikern die Lautsprecher.

Hallo Ulrich,

dem kann ich soweit zustimmen. Allerdings kommt bei den Akustikern ein ganz wichtiger Faktor dazu: nämlich dass, was bei den HFlern die Antenne des Empfängers ist: das menschliche Ohr. Und da das empfangende Ohr ein menschliches ist, wird das Empfangene subjektiv ausgewertet.
Dies sollte man bei allen Einstellungen von Klangmischung und Lautstärke bedenken.



...daß es eine Lautstärke gibt, die irgendwo zwischen 'angenehm' und 'etwas zu laut' liegt, und die nicht einfach zu treffen ist....vor allen Dingen nicht in kleineren Räumen.

Dem kann ich nicht zustimmen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ein kleinerer Raum einfacher zu beschallen ist, als ein großer.


Gruß,

Florian

Ulrich (Obi) Brandt
29. 11. 04, 11:57
Naja, Florian.....kleinere Räume - kleinere Leistungen, kleinere Lautsprecher......natürlich sind kleinere Räume einfacher zu beschallen (sofern das nicht gerade eine kleine Kapelle mit Marmorwänden und einer Marmorkuppel ist - habe ich schon erlebt), aber deine Bemerkung, daß wir als 'Empfangsantennen' menschliche Ohren haben, relativiert das ganze wieder......genau da liegt in kleineren Räumen das Problem. Die Anmerkung, das die Lautstärke 'irgendwo zwischen angenehm und etwas zu laut liegen sollte', nimmt auf die subjektiven Eigenschaften der 'Empfangsantennen' (Ohren) UND der 'nachgeschalteten Empfänger' (Gehirne) Bezug.....nicht auf die verwendete Technik. Ich habe z.B. Seniorentanzleiter erlebt, die in einem kleineren Saal auch mit einem 'Ghettoblaster' mit Mikrofoneingang und geschwindigkeitsregelten CD-Player erfolgreich einen Round-Dance-Kurs abgehalten haben - für Leute mit altersbedingten Hörproblemen. Nicht das ich das als Ideallösung für SD- und RD-Clubs mit 'gemischtem' Publikum verkaufen will - aber wie du schon sagtest, die Technik alleine macht es nicht. Das Problem bei diesen Anlagen ist einfach, daß größere Hallen und/oder größere Veranstaltungen mit solchen Mitteln nicht mehr zu beschallen sind........

Ulrich (Obi) Brandt

29. 11. 04, 12:19
Hallo Ulrich,

wow, eine Marmorkapelle mit Marmorkuppel würde ich auch nicht beschallen wollen... :wink:

Ich denke, bei den meisten Fällen, bei denen die Zuhörer sagen, die Musik sei zu laut, meinen sie tatsächlich, dass die Abstimmung (Höhen/Tiefen) nicht richtig ist. Meiner Meinung nach, wird diese einfache Grundregel oft vernachlässigt: die Höhen und Tiefen sind dann optimal, wenn die menschliche Stimme genau so klingt wie sonst auch, nur eben lauter. Dies sollte man natürlich nie mit seiner eigenen Stimme testen, sondern mit der von jemandem anders, dessen Stimme man gut genug kennt.

Frage an Ulrich: kennst Du das Programm "Computer Aided Room Acoustics (CARA)"?

Gruß,

Florian

Ulrich (Obi) Brandt
29. 11. 04, 12:56
Nein, kenne ich noch nicht.....klär mich doch mal auf......

Gruß, Ulrich

29. 11. 04, 18:16
Hallo Ulrich,

mit diesem Programm kann man Klangausbreitungen und -verfärbungen ermitteln. Dabei wählt man entweder die verwendeten Lautsprecher aus einer Liste oder gibt die Spezifikationen ein und kreiert dann mit Hilfe eines CAD-Moduls den zu testenden Raum, wobei auch unterschiedliche Baumaterialien berücksichtigt werden können.
Auf meiner Page biete ich u. a. einen CARA-Service für Theatergruppen an und bin gerade dabei die Seite um Square Dance zu erweitern.

Gruß,

Florian

29. 11. 04, 18:32
leute, macht doch nich so'n aufriß! wenn die caller, bei denen es mir zu laut war, die lautstärke an der hilton heruntergedeht (meist music, seltener microphone) haben, war für mich das problem i.d.r. gelöst. warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? gruß an alle caller, die bei gefülltem saale einen sound check machen ("kann mich jemand nicht hören? gibt es irgendjemanden, der mich versteht? ;-) ") von erich

30. 11. 04, 11:40
Hallo Erich,

sooo ein Aufriss ist das nun auch wieder nicht. Und wenn für Dich die Probleme durch ein bisschen regeln gelöst sind, ist das doch OK. Aber es muss ja einen Grund geben, warum dieser Thread eröffnet wurde. Lass uns doch Ideen sammeln, was man machen könnte. Wenn ein Caller dann hier etwas mitnimmt für ein Problem, für das er vorher keine Lösung hatte, hat es sich doch gelohnt. Und die Caller, die Ihre Probleme selber gelöst haben, können doch ihre Ansätze hier vorstellen und damit dann wieder anderen helfen.

Die von Dir zitierten Fragen führen übrigens tendenziell nach meiner Meinung eher dazu, das die Musik noch lauter wird... :wink:

Gruß,

Florian

13. 01. 05, 15:43
Ich habe dieses Thema nur überflogen, daher bitte nich böse sein, wenn meine Antwort vielleicht schon mal kam.

Was meiner Meinung nach eine sehr starke Hilfe für die richtige Beschallung sein kann, ist ein sogenannter Monitor Speaker oder Monitor Headset.

Dieser Monitor gibt auch auf der Bühne wieder, was man auf dem Floor hört. Wenns also dem Caller im Ohr dröhnt, ist es auch unten aufm Floor so.

Habe selber schon einige Specials damit gecallt, klappt prima.

Ulli Hantke
16. 02. 05, 09:30
Ich glaube einfach nicht daran, dass das funktionieren könnte. Der Caller muss seine Musik und Stimme selber regeln, da die Musik immer dann einen Tick leiser gedreht wird, wenn eine Figur angesagt wird, damit diese besser zu verstehen ist. Niemand, außer der Caller selber, weiß wann die Figuren genau angesagt werden...
Mit Nicht-Square Dancern als Mixer ist es noch schlimmer, da diese häufig versuchen, die Musik in den Vordergrund zu spielen, damit gehen die Figuren komplett unter.

LG

Stefie


Hi Steffi,
ein Soundmixer kann von aussen viel besser beurteilen wie deine stimme und deine Music rueber kommt!!! Er sthet VOR den Boxen, nicht HINTER den Boxen!!!

08. 03. 05, 17:32
Hallo Ulli,

das bestreite ich nicht, nur wird ein Nicht-Square Dancer als Soundmixer immer versuchen die Musik in den Vordergrund zu bringen und nicht deine Stimme.... und dann wird die Callerei undeutlich. Mein Mann und ich haben das schon auf diversen Demos miterleben müssen, wo wir über die Anlage des Veranstalters gehen mussten.

Gruß

Stefie

08. 03. 05, 18:50
hi folks...

nur mal eine frage dazwischen...
WER um gottes willen sagt denn das der caller HINTER den boxen zu stehen hat??? und wenn er das schon unbedingt so machen will, dann sollte er sich wenigstens so weit auskennen, dass er weiß wie weit er aufdrehen kann...

09. 03. 05, 10:31
hi folks...

nur mal eine frage dazwischen...
WER um gottes willen sagt denn das der caller HINTER den boxen zu stehen hat???

DAS sagt die Physik. In den meisten Fällen, in denen ein Mikrofon VOR seinen Boxen ist, gibt es heftige Rückkopplungen in Form von (meistens) Pfeifen oder (seltener) Brummen.
Gerade bei einer Veranstaltung wie einem Special dürfte es für Caller nahezu unmöglich sein, VOR den Boxen zu stehen.



und wenn er das schon unbedingt so machen will, dann sollte er sich wenigstens so weit auskennen, dass er weiß wie weit er aufdrehen kann...

Da kannst Du noch so viel Erfahrung haben, HINTER den Boxen klingt IMMER anders als VOR den Boxen. Das ist mal Fakt.

Viele Grüße,

Florian

09. 03. 05, 15:21
hi folks...

nur mal eine frage dazwischen...
WER um gottes willen sagt denn das der caller HINTER den boxen zu stehen hat???

DAS sagt die Physik. In den meisten Fällen, in denen ein Mikrofon VOR seinen Boxen ist, gibt es heftige Rückkopplungen in Form von (meistens) Pfeifen oder (seltener) Brummen.
Gerade bei einer Veranstaltung wie einem Special dürfte es für Caller nahezu unmöglich sein, VOR den Boxen zu stehen.



und wenn er das schon unbedingt so machen will, dann sollte er sich wenigstens so weit auskennen, dass er weiß wie weit er aufdrehen kann...

Da kannst Du noch so viel Erfahrung haben, HINTER den Boxen klingt IMMER anders als VOR den Boxen. Das ist mal Fakt.

Viele Grüße,

Florian

sei mir nicht böse, wenn einer zu dämlich ist seine einstellungen so vorzunehmen das es passt, dann sollte er wohl besser den job wechseln :D
scherz bei seite, natürlich kann sowas vorkommen, und ja, es hört sich hinter den boxen immer anders an. für sowas gibt es aber dann z.b. bei ecta einen sound coordinator. den kann man befragen und der weiß (ich hab nicht mal ne ahnung wer das gerade ist) im normalfall genug über solche peinlichkeiten bescheid um abhilfe schaffen zu können.
zum thema rückkopplung... da gibt es tolle geräte die das unterbinden... nur die armen caller (so wie ich) haben halt für sowas kein geld :roll:

09. 03. 05, 15:59
Es ging ja hier jetzt nicht darum, dass Caller zu blöd sind, die richtigen Einstellungen vorzunehmen, sondern ob es vielleicht sinnvoll wäre, jemand externes, also einen Mixer damit zu beauftragen, alles korrekt einzustellen, mit einem Mischpult im hinteren Teil der Halle.

LG

Stefie

09. 03. 05, 17:10
Einen solchen Service gibt es doch schon, wenn mich nicht alles täuscht.
Zumindest wurde so das letzte Spring Jamboree in Dachau ausgehallt.

Hat super guten Sound gehabt, war nicht zu laut aber auch nicht zu leise.

09. 03. 05, 17:25
Einen solchen Service gibt es doch schon, wenn mich nicht alles täuscht.
Zumindest wurde so das letzte Spring Jamboree in Dachau ausgehallt.

Hat super guten Sound gehabt, war nicht zu laut aber auch nicht zu leise.

na ja, die wirklichen musiker sind ja auch alle nicht unbedingt auf der brennsuppe daher geschwommen, und die arbeiten ja wohl schon seit ewig und drei tagen auf diese art und weise... warum wohl :?: :idea:

09. 03. 05, 17:28
Hm weil sie davon leben ????


Kurt du darfst Musiker die vielleicht (übertrieben gesagt) eine Halle mit 2000 Gästen aushallen müssen nicht mit unseren paar Hanseln die zu einem Special gehen vergleichen.


Für ein Wald und Wiesenspecial reicht eine gute ANlage (Hilton 500 z.B.) eigentlich schon aus. Bei einem Jamboree, tja da sollten wir es wirklich den Musikern gleich tun....

09. 03. 05, 21:02
"Alex Doe",



für sowas gibt es aber dann z.b. bei ecta einen sound coordinator. den kann man befragen und der weiß (ich hab nicht mal ne ahnung wer das gerade ist)


da steht:
Ulrich & Anne Brandt Sound Equipment for rent
Sehnde, Germany
Equipment-Manager

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Heinz

Ulli Hantke
09. 03. 05, 21:15
HI,

ich fand den Sound an der Springjamboree auch sehr gut, aber er hat es nicht von hintern beschallt, nein er ist in der Halle rumgelaufen und hat seinen Ohren vertraut!

Was wichtig ist, die caller muessen dann aber auch auf den Profi hoehren!!

Kleiner Tip fuer Jamborees oder Specials

Wolfgang Weber
Sudetenstrasse 4
73084 Salach
wolfgang.weber1@t-online.de

Der weiss wo es im SD ankommt und ist bestimmt nicht so teuer wie die adresse von Heinz!

09. 03. 05, 22:13
Ulli, der Ulrich Brandt ist der ECTA-Sound-Koordinator,- also der Nachfolger vom Hansgerd Gasser an dieser Position...
Und der vermietet die ECTA-Anlage, bzw. stellt sie bei Jamboree, etc. auf,- etwaige Entgelte gehen an die ECTA (Jörg Mehlhase ist ja nun ECTA-Kassenwart).

Grüßle,
Heinz

10. 03. 05, 02:17
also wolfgang weber ist schon mal ein wirklich guter ansatz. den kenne ich ja auch noch persönlich aus meiner zeit bei den staufis, und ich hatte schon damals sehr viel auf das gehalten was er so alles sagte. leider haperte es damals noch ein wenig an der umsetzung des ganzen.
ulli, du kannst dich vielleicht noch an unsere erste graduation erinnern... da wollte wolfgang die halle entsprechend "abhängen"; leider war kein material für sowas zur verfügung...
aber seine ideen waren schon immer supi, weil er eben weiß wovon er redet...

@ heinz

Und der vermietet die ECTA-Anlage, bzw. stellt sie bei Jamboree, etc. auf,- etwaige Entgelte gehen an die ECTA (Jörg Mehlhase ist ja nun ECTA-Kassenwart).
also sei mir net bös, mit "vermieten" und "aufstellen" ist es ja wohl nicht getan :!:
ich bin nun seit 2001 "nur noch" caller und alleinunterhalter, glaub mir, was ich seither alles an beschallungen erlebt habe ist mit sicherheit nicht nur ein "aufstellen und vermieten" :!: da gehört schon etlich mehr dazu.

ich kenne zwar Ulrich Brandt nicht, denke aber mal, dass er sicher nicht nur aus diesen gründen sound-coordinator ist. so wie ich die sache einschätze ist er mit ziemlicher sicherheit auch entsprechend "fähig" eine halle zu beschallen... falls nicht, dann ist das auf diesem posten wohl eine fehlbesetzung.

was die kosten angeht... nun, ich weiß weder was Ulrich, noch was Wolfgang verlangt, ich kann euch nur sagen, dass es im vergleich zu "wirtschaftlichen" unternehmen mit sicherheit ein witz ist, denn die gehen dir wirklich (und ich weiß wovon ich rede) gewaltig an die börse :!:

Ulrich (Obi) Brandt
10. 03. 05, 13:18
Guten Tag, Kurt! Hiermit stelle ich mich dir mal ganz offiziell vor: Ulrich 'Obi' Brandt, seines Zeichens 'ECTA Equipment Manager' (die alte Bezeichnung vor 2003 war 'Sound Coordinator'), Caller für mehrere Clubs im hannoverschen Raum, seit fast 25 Jahren dabei und im Zivilleben u.a. Ingenieur für Hochfrequenztechnik. Damit ist dieses Problem erledigt......
Die ECTA-Beschallungsausrüstung steht für ECTA-offizielle oder gemeinsame EAASDC/ECTA-Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung; Transport und Aufstellung kann und sollte mit dem Equipment Manager abgesprochen werden. Ansonsten steht die Ausrüstung gegen Entleihgebühr auch ECTA-Mitgliedern, ebenfalls nach Absprache bezüglich Transport und Aufstellung, zur Verfügung; hier gehen aber ECTA-Veranstaltungen vor. Wer wissen will, was wann entliehen werden kann, kann mit mir Kontakt aufnehmen.
Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt, besitzt die ECTA für etwa 5000€ Ausrüstung, ausreichend zum Beschallen von 2 großen Hallen...eine Ausrüstung á la Wolfgang Weber kostet locker pro Halle 10000€ und benötigt zum Aufstellen und Einmessen einen Fachmann (wie z.B. Wolfgang). Demgegenüber kann mit Hiltons und Yaks praktisch jeder 'technische Halbidiot' (hier braucht sich keiner angesprochen fühlen - es dient nur zur Verdeutlichung) eine Minimalbeschallung auf die Beine stellen. Für eine brauchbare Beschallung benötigt der Aufsteller auch ein bischen Ahnung......die Leistung von Profi-Anlagen wird allerdings kaum erreicht. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der hierzu einen Kommentar hat......wir sprechen hier also von einer 20000€-Investition und einem Fachmann zum Aufstellen und Bedienen - wenn irgendwer meint, daß die ECTA sowas beschaffen sollte, dann muß nicht nur das Geld lockergemacht werden, auch der 'Equipment Manager' hat dann mindestens Tontechniker zu sein. Übrigends: für alle Fragen bezüglich Beschallung bin ich ansprechbar - nicht nur innerhalb der ECTA......

Fröhliches Callen,

Ulrich 'Obi' Brandt
ECTA Equipment Manager
Ulrich.Brandt@ecta.de

10. 03. 05, 14:45
hallo ulrich...

danke für deinen beitrag, nun wird wohl auch der letzte verstanden haben was ich mit "...ich kann euch nur sagen, dass es im vergleich zu "wirtschaftlichen" unternehmen mit sicherheit ein witz ist..." meinte.

10. 03. 05, 16:32
Hihi, Gut aus der Schlinge geholt Kurti *grinsel*

Nun man sollte eben immer wissen, wie ist die Halle in der das Special stattfindet.
Daher sollte auch ein Caller zuvor mal die Halle besichtigen, um zu wissen was er an Ausrüstung benötigt.

10. 03. 05, 21:09
Sagt mal bitte, die neuen Hallen haben ja z.Z. immer mehr Glaswände,- für ne Sporthalle ist das ja u.U. ok, aber akkustisch saut da doch der Schall samt Hall kreuz und quer?
Kann man das doch irgendwie sinnvoll hinkriegen, daß der Caller auf der ganzen Tanzfläche gut verständlich ist?

Heinz

17. 05. 05, 14:53
HI,

Kleiner Tip fuer Jamborees oder Specials

Wolfgang Weber
Sudetenstrasse 4
73084 Salach
wolfgang.weber1@t-online.de

Der weiss wo es im SD ankommt und ist bestimmt nicht so teuer wie die adresse von Heinz!

Noch eine gute Adresse für o.g.

Uli Schingen
Brombergstr. 6
70794 Filderstadt
Uli@rsc-schingen.de

Auf optimale Sounds beim nächsten Special, wo auch immer ihr hingeht und wir uns evtl. treffen!
Mimi
Stuttgarter Rebläuse, Mavericks, CS Aalen

17. 05. 05, 15:08
ich denke man sollte doch bitte zur eigentlichen frage zurück kommen - wenn die tänzer sich beschweren, dass sie wenig verstehen, dann gebt die schuld den schlecht ausgebildeten callern!

SORRY kollegen - aber in 99,9% aller fälle in denen tänzer nach "more voice" verlangen, benötigen sie "less music" und schon wirds besser - nur wissen muss mans halt.

im übrigen bezweifle ich sehr, dass man dem schall in einer halle mit mehr lautstärke beikommen kann - das dürft selbst der verstehen, der kein caller ist...

und wenn ich obis beitrag so lese - recht hat er!

17. 05. 05, 15:57
Eine intereessante wenn auch aufwändige Lösung habe ich neulich auf einem Special in Wilster (Schleswig-Holstein) gesehen.

Der Club hatte lange leinen mit kleine Fähnchen quer über die Halle gezogen. So in etwa 3 bis 4 Metern höhe.

Die haben jedes Echo was von der Hallendecke hätte kommen können aufgefressen.

Gruß Kai