Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fru 2010
Hallo zusammen,
das mit Spannung erwartete FRU 2010 ist Geschichte und ich möchte hier meinen Erfahrungsbericht von diesem Wochenende geben.
Zunächst ersteinmal ein herzliches Dankeschön an die ausrichtenden Clubs- solch grosse Veranstaltung ist immer ein Mammutprojekt, was ersteinmal gestemmt werden will.
Der Einfachheit halber fasse ich die Punkte in Postiv-und Negativliste zusammen und gebe eine Erklärung dazu.
Positiv:
- Tanzprogramm -> jedes Level hatte eine eigene Halle- prima
- Programmpunkt- Besetzung
- Anzahl/ Grösse der Umkleiden -> gut
- Qualität der (insbesondere warmen) Speisen ->SUPER!
- geräumige Afterparty- und Shop/ Chill out- Bereich in der Aula
Negativ:
- Ausschilderung -> Parkplatz nur mit Navi gefunden
- Entfernung zwischen den Hallen / Parplätze -> zu weitläufig / keine Shuttels
- keine Kennzeichnung in den Hallen bzw. deren Nummern
- Programme zu Nachsehen (wann wo was ist) wurden erst Sa. angebracht
- Essensverfügbarkeit:
freitags ab 22:30 Uhr nichts mehr zu essen (Tanzende 22:00 Uhr!!!)
samstags ab 17:30 hr kein warmes Essen (Meetig Ende 17:15 Uhr!!!)
-> auf Nachfrage bei dem mit Catering beauftrageten Verein kam heraus, dass dies das Ergebnis einer völlig indiskutablen Planung war, dass nur sehr begrenzte Ausgabezeiten für warmes Essen und einen sehr begrenzten Umfang der sonstigen Speisen vorsah. Die Änderung dieser Absprachen erfolgte dann kurzfristig am Freitag abend, so dass der ehrenamtlich arbeitende Verein völlig von hungrigen Tänzern förmlich überrollt wurden und das eine oder andere unfreundliche Wort an der Ausgabe führte, wenn mal wieder ein Essen aus war.
- Toiletten -> teilweise sehr unsauber und defekt
- Reaktion auf Unvorhergesehenes -> z.B. Afterparty am Freitag- es wurdem mehr Tische und Stühle benötigt, als bereit standen- > kaum ein Staffmitglied zu sehen, was da hilfreich zur Seite Stand (z.B. um zu sagen, wo man sich Tische/Stühle holen kann)
- Vorbereitung/ Organisation Meeting -> wir waren bereits um 8:50 früh da und es standen weder ausreichend Tische/Stühle für die Registration noch im Hörsaal selbst (fürs Board) zur Verfügung; erst auf Nachfrage tat sich etwas (unverständlich, da nach den Ereignissen der letzten Wochen abzusehen war, dass viele Leute zum Meeting kommen würden)
den Kaffee während des Meetings für die Boardmitglieder musste ein Boardmitglied selbst besorgen, wo es dann auch noch Probleme mit der Bezahlung/Information gab bzw.keine Absprache erkennbar war
Soweit zu den wichtigesten Dingen, die mir persönlich aufgefallen sind. Alles in allem muss ich sagen, dass es für mich die am schlechtesten organisierte Jamboree der letzten Jahre war. Dies tut mir in sofern leid, dass die Organisation sicher ein Kraftakt war und viel Zeit und Energie erfordert hat.
smily
Stefan Burger
06. 09. 10, 23:40
Ich würde mich gerne an den Post anhängen ...
Positiv (zusätzlich zu Smily):
- Stimmung !!! super!!!
- Tanzboden (Round & Clogger)
- Essenspreise (wirklich günstig)
- Beschallung der Hallen (Man konnte von jedem Platz aus die Caller / Cuer gut hören)
- mussten die Square Dancer keine Parkgebühren am Samstag bezahlen (die Purbesucher schon)
- endlich mal wieder ein Grand March, den man unbedingt sehen musste!
Negativ ist mir aufgefallen (auch zusätzlich zu Smily)
- die Männer mussten teilweise am Sonntag die Umkleiden räumen, obwohl noch Tanzprogramm lief
- Ausschilderung zu den einzelnen Hallen, vor allem zu den Roundhallen
- Afterparty: zu wenige Stühle, kaum Essen, eine Getränkeausgabe für die gesamte Afterparty am Samstag bei 1450 Besucher!
- Ups, da war mal für eine halbe Stunde der Strom fürs Licht weg ... zum Glück ging die Anlage noch, aber wo war der Hausmeister / Notdienst???
- WC: ohne Worte ... einfach dem Geruch folgen
Ich habe für mich ein Motto für dieses FRU gefunden: "Suchen und Finden" Leider habe ich viel gesucht und wenig gefunden ...
Stefan
Mondland
06. 09. 10, 23:48
noch was negatives.... Die Toiletten...
da wollte ich doch tatsächlich am Sonntag morgen die Toiletten neben der Registration benutzen....
Leider waren die abgeschlossen....
Und wieder ging die Sucherei los....
Mir hat das Küchenpersonal leid getan.... da wurden sie von 1400 SD überrannt, und wurden ihrer nicht Herr.
Und bei den Essenpreisen war ja klar, dass die Leute Essen gehen, zumal es wenig Alternativen gab nur ein MC Doof und die Eissporthalle, die laut einiger Bekannter sehr überzogene Preise bei doch sehr übersichtlichen Portionen hatte.
Aber die Stimmung war gut.
Hallo,
ich kann deinen Eindruck nicht bestätigen. Schon auf der Veranstaltung sagten viele, daß sie sich sehr wohl gefühlt haben. Daß sie es prima fanden, fünf von sechs Hallen in einem Gebäude zu haben. Daß die Parkplätze nicht so weit weg sind.
Was mir schon vor Ankommen am Freita auffiel, waren die einem FRU nicht würdigen Signs. In vier Clubs sollten sich doch feste Signs in knalligen Farben finden lassen, wie ich das sogar von Specials mitten in der Eifel kenne. Dazu waren es (aus Richtung A42) zu wenige, ungünstig angebrachte. Es gibt Guidelines extra für die Gestaltung / Anbringung von Signs auf der EAA-Homepage. Schade, daß diese nicht beherzigt wurden. Jetzt mag der Einwand kommen, daß man die heute doch garnicht mehr brauche. Doch, auch heute sind sie nötig! Ich nutze eine Navi länge also daß ich SD tanze - und trotzdem freue ich mich über jede gut ausgeschilderte Veranstaltung, denn es ist ein erstes "Welcome" des Veranstalters. Und Signs können Umstände berücksichtigen, die kein Navi kennt, kennen kann. Und ja, ich habe diese Kritik auch schon in Gelsenkirchen an den Mann (bzw Frau) gebracht und Ilona wird sie hier sicherlich auch noch mitnehmen. :)
Die Toiletten: Fand ich überwiegend sauber. Der bauliche Zustand im Schulgebäude war halt der typsche Zustand für eine Gesamtschule in einer Stadt mit einem negativen Etat ...
Die (mehr oder wenig) Kleinigkeiten, die am Samstag behoben wurden, zeigen mir eine nicht straff durchgeführte Orga der vier Clubs. Aber, trotz allem: Die meisten Tänzer haben gut tanzen können und das wurde auch honoriert und damit ist es letztendlich eine gute Veranstaltung geworden.
Stefan Burger
06. 09. 10, 23:55
Wirklich mal ein Wort zum Küchenpersonal
Diese arbeiten auf ehrenamtlicher Basis (wurde mir berichtet) und sie haben ihre Arbeit mit den Möglichkeiten die sie hatten gut gemacht. Die Dame an der Ausgabe hat mir erzählt, dass sie erst Freitags informiert wurden, dass sie für Samstags essen kochen sollen. Mal ehrlich, wie soll da jemand planen? Dafür haben sie wirklich zaubern können! Hätte man sie rechtzeitig informiert und über die Lage aufgeklärt, hätten sie mit Sicherheit auch mehr Essen zubereiten können. Wie Nicolette schon geschrieben hat: Leid ist das passende Wort. Keine Information und dann an erster Front! Wirklich Super!
Stefan
Nachtrag:
Ja, die Stimmung war super- keine Frage :lach: Ach sonst kann ich mit auch mit den Positiv- Punkten von Stefan anschliessen.
Gruß smil
Stefan Burger
07. 09. 10, 00:02
daß sie sich sehr wohl gefühlt haben.
Ja Wastl, wohl fühlte ich mich diesbezüglich der Hallen und Tanzlevel! Wo kann ich mein A2 und mein Round tanzen, ohne mit einem anderen Level die Halle teilen zu müssen! Das war super - ohne Frage!!!
Daß die Parkplätze nicht so weit weg sind.
Aber nur wenn du wustest, in welche Richtung du laufen musst! Wir standen auf dem Parkplatz bei der Eissporthalle und keiner konnte uns sagen, wo wir hin müssen, bzw. welche Halle SD gemacht wird. Wir haben irgendwann Tänzer gesehen und gedacht, dort müssen wir hin!
zeigen mir eine nicht straff durchgeführte Orga der vier Clubs.
Das ist der springende Punkt. Ich glaube, die Absprache der Clubs war das Problem! Nach dem Motto "Viele Köche verderben den Brei"
Stefan
Stefan Burger
07. 09. 10, 00:15
Ich muss noch mal was schreiben ...
So generell:
Wenn ich ein Event plane, bei dem mehr als 1000 Tänzer kommen, dann werde ich doch in meine Planung ein gewisses Backup zurecht legen. Zum Beispiel werde ich den Hausmeister in Rufbereitschaft haben, eine Telefonnummer / Handynummer beim Caller damit der mich anrufen kann, wenn es Probleme gibt, in meinem Kopf werde ich wissen, wo ich zusätzliche Stühle finde, wenn ich diese benötige, werde dafür sorgen, dass ich meine Mitglieder erreiche (Handy) und die dort hinschicke, wo sie benötigt werden (Auffüllen von WC Papier, Kaffee für die Meetings, ...)
Ich mache mir ja schon einige Gedanken, was wir im Notfall benötigen bei unserem ersten Clubabend aber bei einem Event in dieser Größe da muss einfach viel mehr im Hintergrund laufen, viel mehr für den Fall der Fälle da sein ...
Es ist doch so, dass viele Tänzer Freitags direkt nach der Arbeit zum FRU fahren. Sie bezahlen 15 Euro und wollen tanzen und bei der Afterparty dann essen, also muss auch warmes Essen zur Afterparty vorhanden sein. Wie war es ... Frikadellen waren noch da, aber keine Brötchen ... ab 21 Uhr nur noch Snacks ... was soll das, vor allem wenn bis 22 Uhr 30 getanzt wird?
Irgendwie hatte ich das Gefühl, das die Damen und Herren der Orga noch nie auf einem SD Event waren. Vielleicht sind sie ja davon ausgegangen, dass nur 100 bis 200 Tänzer kommen - dann wäre es reibungslos gelaufen.
Stefan
Hallo Stefan,
Irgendwie hatte ich das Gefühl, das die Damen und Herren der Orga noch nie auf einem SD Event waren. Vielleicht sind sie ja davon ausgegangen, dass nur 100 bis 200 Tänzer kommen - dann wäre es reibungslos gelaufen.
Das liest sich jetzt aber alles andere als nett :( Ich könnte jetzt aus zweiter Hand berichten, was warum gelaufen ist - lasse dies aber, da ich davon ausgehe, daß die erste Hand das morgen selber tut.
Den meisten von Euch ist sicherlich bekannt, dass ich im Organisationsteam des Fall Round Up war.
Eine abschließende Aufarbeitung des Fall Round Up haben wir noch nicht durchgeführt, aber es gab inzwischen bereits zwischen Einigen von uns Gespräche, wo unsere Defizite lagen und was wir hätten besser machen können.
Zunächst möchte ich Euch sagen, dass es einen gewaltigen logistischen und organisatorischen Unterschied macht, ob man eine Veranstaltung mit ein oder zwei Hallen macht oder eine Veranstaltung mit 8 oder 9 Hallen macht. Organisiert solch einen Event und dann unterhalten wir uns noch einmal.
Versteht es nicht falsch ich fühle mich von Eurer Kritik nicht "angepinkelt", aber ich glaube, dass viele von Euch gar nicht vorstellen können, was es heißt nur mit ehrenamtlichen Leuten eine solche Veranstaltung zu stemmen.
Hierzu solltet Ihr außerdem noch wissen, dass wir erst Ende des letzten Jahres diese Hallen gefunden haben. Zunächst waren uns andere Hallen zur Verfügung gestellt worden. Anschließend wurde dem Organisationteam mitgeteilt, dass diese Hallen im Rahmen des Konjunkturprogrammes II genau Anfang September saniert werden sollten. Also fing die Suche von Neuem an.
Sicher es gibt in unserer Region zahlreiche Hallen, die für eine solche Veranstaltung geeignet wären, aber die Hallen müssen in das Budget hineinpassen, das von EAASDC reglementiert ist. Hierdurch entfallen sämtliche kommerzielle Halle. Auch die Emscher-Lippe-Halle hätten wir nicht anmieten können, wenn wir nicht von der Stadt Gelsenkirchen, ich glaube aus dem Kulturhaupstadttopf, einen Zuschuß erhalten hätten.
Zu einigen von Euren Kritikpunkten, als ich Anfang dieses Jahres in das Organisationsteam gekommen bin, habe ich Rainer Scheiblich gefragt, ob es bei der EAASDC Erfahrungreporte von anderen Clubs zum Thema Jamborees gibt. Leider gibt es solche nicht, d.h. jeder Club der ein Jamboree organisiert, fängt bei Null an.
Und ein Fehler, den wir gemacht haben, war, dass das Organisationsteam ein super Programm bieten wollte, bei dem die Tänzer aus allen Sparten und allen Programmen ein Angebot erhalten. Hier hat das Organisationsteam seine volle Kraft hineingesteckt. Und die Abstimmung des Programmes, so habe ich gehört mit der ECTA und der EAASDC war wohl auch nicht so ganz einfach und vor Allem auch sehr langwierig. Auch in das Infoheft zum FRU wurde viel Energie gesteckt, da wir ja nun einmal nicht in einer Region wohnen, die als Urlaubsziel lockt. Gleichzeitig haben die meisten im Team Art und Umfang der notwendigen Organisation einer Veranstaltung in dieser Größenordnung erheblich unterschätzt haben und in Folge wurde sie aus meiner Sicht sträflich vernachlässigt. Erst nachdem, das Programm stand, wurde halbherzig angefangen zu überlegen wie man das ganze organisiert. Überlegungen zum Thema wieviele Helfer gebraucht werden und woher diese kommen sollen, wurden als nachrangig betrachtet.
Und damit gehe ich schon auf einen Kritikpunkt ein, in Bezug auf die Betreuung war ja nicht nur eine Betreuung der 7 bzw. 8 Hallen erforderlich, zusätzlich musste auch noch die Registration besetzt werden. Am Samstag haben wir sogar zwei Registration eingerichtet, damit die Tänzer, die Plus tanzen wollten, gleich in der Emscher-Lippe-Halle gehen konnten und nicht erst zur Gesamtschule laufen mussten. Anders als in Darmstadt und in München haben wir die Meetings und die Seminare ausgelagert, damit wir es nicht wieder zu einem solchen Eklat wie in Darmstadt kommt, oder wie in München, wo das Programm vollständig umgestrickt werden musste, um einen Tagungsraum für das Meeting zu haben. Die Folge war, dass es schon wieder zusätzliche Räume gab, die es zu betreuen galt.
Ich habe gehört, dass der Meeting Raum total überfüllt war, aber auch hier war es für uns wieder einmal nicht abzusehen, für wieviele Personen ein Raum vorzuhalten ist. Wir sind dann von der Anzahl an stimmberechtigten Personen ausgegangen wie sie in Darmstadt waren.
Zu einzelnen Kritikpunkten:
Ausschilderung: Ich komme selbst nicht aus Gelsenkirchen und kenne mich dort auch nicht aus. Als ich das erste Mal zu den Hallen gefahren bin, habe ich mich an die Wegbeschreibung gehalten, die im Jamboree-Heft und auf der Homepage steht und ich hatte keine Schwierigkeiten die Hallen zu finden.
Randanmerkung: Das Pur Konzert war auch nicht ausgeschildert und dennoch haben die Besucher es gefunden. Und das waren nicht nur Leute aus Gelsenkirchen und er näheren Umgebung.
Wegentfernung Halle-Parkplatz: Als wir das erste Mal an den Hallen waren, waren wir begeistert, so viele Parkplätze in solch geringer Entfernung. Und dann kam das PUR Konzert. Nachfolgend Abstimmungen über Abstimmungen, um Euch ein kostenfreies Parken zu ermöglichen.
Und als so extrem empfand ich die Entfernung nicht. Bei der European Convention in Hochheim bin ich weiter gelaufen. In Berlin bin ich zwischen der A-Halle und den anderen Hallen über eine Viertelstunde gelaufen. Und in Hochheim, wo Shuttles eingesetzt wurden, waren die Entfernungen ganz andere.
Ausserdem gab es eine zusätzliche Registration an der Emscher-Lippe-Halle, so dass die Plus-Tänzer nicht erst in die Schule laufen mußten, sondern direkt in die Plus Halle gehen konnten. Auch war es nicht erforderlich, Getränke oder Essen in den Autos zu deponieren wegen Catering oder einer Bewirtschaftung der Hallen.
Hallenkennzeichnung: Wir haben weitgehend nur Wege innerhalb des Turnhallengebäudes ausgeschildert, den an den Wänden standen große blaue Zahlen, die Hallennumerierung, die mit unserer Numerierung identisch war.
Zum Thema Essen: Wir haben überall Schilder angebracht, dass es nach 21:00 Uhr nur noch Snacks im Schulgebäude gibt. Wir hätten natürlich auch den Caller sagen können, dass sie nach jedem Tipp ansagen sollen, dass es nach 21:00 Uhr nur noch Snacks in der Schule gibt.
Desweiteren habe ich mit der Küchenleiterin gesprochen, die vor ein paar Wochen bei einem Radsportfest 1.300 Aktiven und Besuchern verpflegt hat. Sie sagte mir, dass sie ständig frisch nachgekocht hätten, deshalb wäre es bei einem größeren Ansturm schon einmal dazu gekommen, dass Essen erst vorbereitet werden musste. Ich bitte Euch noch einmal genau zu überlegen, was das Personal gesagt hat.
Die Küchenleiterin wäre auch bereit gewesen, uns für den weiteren Abend Essen bereit zu stellen, aber alles was nicht gegessen worden wäre, wäre in den Müll gewandert und wir hätten es bezahlen müssen. Und da wir davon ausgegangen sind, dass unsere Hinweise gelesen werden, wollten wir zunächst dieses Kostenrisiko nicht eingehen. Nachdem was ich mit bekommen habe, haben wir allerdings am Freitag die Bedarfsmenge viel zu gering eingeschätzt. Am Samstag haben wir zusätzlich noch Suppe von der Küche geordert, obwohl wir dies eigentlich nicht machen wollten, aber wir haben es getan, um die Leute, die etwas Warmes wollten zufrieden zu stellen. Auch haben wir deutlich mehr deftige Snacks geordert bzw. eingekauft. Mit dem was dann am Samstag übrig geblieben ist, könnten wir ein normales gut besuchtes Special versorgen.
Vielleicht wäre ja ein professioneller Caterer besser gewesen, aber dann hätten wir ganz andere Preise gehabt, auch bei den Getränken.
Toiletten: Es handelt sich um eine Schule und ich muss sagen, dass ich als ich die Toiletten, das erste Mal gesehen habe, ziemlich beeindruckt von dem Zustand der Toiletten war. Kaum kaputte Toilettenbrillen, keine Graffitis an den Wanden, intakte Wandhalterungen für das Toilettenpapier.
Am Freitag haben wir alle Räume gesäubert. Für den Samstag- und den Sonntagmorgen gilt dasselbe. Ich war tagsüber nicht auf den Toiletten, kann also Eure Angaben nicht werten. Aber, ich dachte immer Squaredancer seien eine große Familie, die sich vielleicht auch auf den Toiletten so verhielten, als wenn es ihre eigene wären. Und meine eigene Toilette und auch die Toiletten, die ich benutze, wenn ich irgendwo zu Besuch bin, verlasse ich nicht, wenn noch Rallyestreifen drin sind.
Afterparty: Nicht nur die Küche wurde überrollt, uns ist es genau so gegangen. Wir hatten rd. 600 Voranmeldungen. Gerechnet haben wir daraufhin mit 1.000 bis 1.200 Gästen, gekommen sind aber mehr als 1.460 Gäste.
Zu den zu wenig Sitzplätzen, wenn Ihr auf die erste Empore gegangen wäret, hättet Ihr noch zahlreiche Sitzgelegenheiten gefunden. Und ich war auch in der Halle, und sorry, ich habe zahlreiche Staffleute gesehen. Allerdings haben wir uns auch erlaubt ein wenig Afterparty zu machen und unsere brennenden Füße zu entlasten, deshalb haben wir verteilt im Raum an verschiedenen Tischen gesessen.
Was mir aber aufgefallen ist, wieviele von unseren Gästen uns einen Riesenmüllhaufen hinterlassen haben, und sorry, wenn ich auf einem Special Gast bin, dann bleibt bei mir kein Müllhaufen zurück. Auch räume ich mein Geschirr wieder zurück, denn ich bin nicht Gast in einem Restaurant, sondern ich bin zu Gast bei Freunden.
Stromausfall: Woher willst Du wissen, dass da kein Notdienst war?
Dass, das Licht um 22.00 Uhr ausgegangen ist und in einigen Hallen bereits etwas früher, davon waren wir auch überrascht. Die Hausmeister waren ganz schnell zur Stelle und haben versucht eine Lösung zu finden, dass Licht wieder einzuschalten. Aber Sie haben keine Lösung gefunden, vielleicht sollte ich hierzu ergänzen, die automatische Steuerung um Strom zu sparen, ist erst vor Kurzem eingebaut worden und seitdem hatten sie keine Veranstaltung, die bis 22:00 Uhr gelaufen ist.
Und als in der A-Halle, das Licht ausging, haben die Caller ein wenig gewitzelt und dann gab es zum Abschluß noch einen schönen kuscheligen Singing Call, der so richtig auf die Afterparty eingestimmt hat.
Räumung der Männerumkleiden am Sonntag: Hier muß ich eingestehen, dass dies auf der letzten Orga-Besprechung kurz angesprochen worden ist, dass am Sonntag um 14.00 Uhr, die ersten Fußballer auflaufen, die die Sportplätze nutzen wollen und dass sie Umkleiden brauchen. Einen entsprechenden Hinweis auf den Schildern an der Herrenumkleide anzubringen, sorry, aber das ist mir durchgegangen.
Abschließend noch ein Wort zu Euren Faziten. Darüber gehen die Meinungen sehr auseinander. Ich habe zahlreiche Caller gefragt, was sie von unserer Organisation gehalten haben, was sie gestört hat und was wir hätten besser machen könne. Es wurden vorwiegend Anregungen gegeben im Hinblick auf eine Optimierung. Aber es waren Kleinigkeiten. Überwiegend habe ich nur Lob erhalten. Dazu gehörte auch die Aussage, dass es die best organisierte Veranstaltung seit langen gewesen sei.
Die beiden amerikanischen Paare, die zu Gast waren, waren von uns Veranstaltung, von der Gastfreundschaft, der Organisation, dem Programm, den Callern, .... so begeistert, dass sie im kommenden Jahr auch nach Hamburg kommen werden. Wir haben mit den Hamburgern schon kurz angesprochen, ob sie für die vier Paare eine Unterkunft arrangieren können.
Aber wie etwas wahrgenommen und bewertet wird, ist nun einmal immer sehr unterschiedlich.
Der zuvor gepostete Artikel hat reichlich lange gedauert, Mondland war die letzte die gepostet hatte. Und jetzt, nachdem ich die nachfolgenden Posts gelesen habe, bedauere ich schon meine Formulierung "erheblich unterschätzt, sträflich vernachlässigt und halbherzig angegangen".
Stefan,
ich habe an jedem Tag mindestens 40 mal mit dem Hausmeister telefoniert. Eigentlich war nur ein Hausmeister eingeteilt, wenn es Probleme gab, waren teilweise beide Hausmeister im Einsatz.
Es gab Event-Telefone in jeder Halle. Es gab Telefonlisten bei der Hallenbetreuung, es gab Hinweistafeln was ist zu tun, wenn. Es gab eine Telefonliste für den Caller. Es gab Notfallpläne auf denen Sammelplätze eingetragen waren auf jedem Callertische.
Sorry, aber wenn ich das lese, worüber Ihr Euch aufregt, dann kann ich Euch nur sagen, bewerbt Euch für eine der nächsten Jamborees, macht eines in der gleichen Größenordnung und dann unterhalten wir uns weiter. Ach ja, wenn Ihr das Event durchführt, gibt es noch eine Personalbegrenzung, wenn Ihr Euch beworben habt, reden wir drüber.
Wisst Ihr eigentlich was es allein für ein Aufwand war die Bühnentechnik zusammen zu bekommen. Es war alles eingesetzt, was bei der ECTA zur Verfügung stand, Uli Schingen hat die Beschallung der Emscher-Lippe-Halle übernommen und trotzdem mussten wir bei sämtlichen Vereinen und Callern in der Umgebung das Equipment einsammeln. Die Umgebung reichte von Werne, das liegt nördlich vom Kamener Kreuzes, bis nach Wuppertal, Köln, Dinslaken. Sofern die Clubs ihr Equipment nicht selber vorbeibrachten, wurde alles nach dem letzten Clubabend vor dem FRU eingesammelt und muss vor dem nächsten Clubabend wieder den Club bereitstehen. Und trotzdem gab es noch erhebliche Equipment Probleme. Es fehlten Neiger, wir hatten nicht genügend Boxen. .... Alle Probleme wurden gelöst.
Übrigens jeder Club hat auch wirklich wieder sein Equipment zurückhalten.
Ich muss Michael Franz noch mal fragen, wieviel Kabel er verlegt hat.
Die braune Wand mit der gelben Tür zwischen der Halle 2 und 3 wurden von uns eingebaut, damit beide Hallen genutzt werden konnten.
Ich hör jetzt auf zu schreiben, denn ich merke, dass ich sauer werde. Aber ich kann es mir nicht verkneifen Euch zu sagen, Ihr habt keine Ahnung mit welchen Problemen ihr bei einer solchen Veranstaltung wie wir sie veranstaltet haben, zu kämpfen habt.
Hallo Ilona,
vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. So wird doch manches erhellt und damit verständlicher, was vorher nur bemutmaßt werden konnte.
@All: Teilweise kann man hier wirklich Enttäuschung über das FRU bei euch rauslesen. Nun, warum wart ihr denn alle so fröhlich, als wir am Samstag abend / Sonntag morgen draussen zusammen saßen? War das doch eher eure Stimmung? Warum dann diese harschen Worte hier?
Konstruktive Kritik ist gut und nötig, kein Thema. Aber, anscheinend wie so oft: Etwas überzogenee Formulierungen und schon fängt das Thema an zu kippen. Kriegen wir alle uns wieder ein und reden konstruktiv über das FRU. Was kann man für zukünftige Veranstaltungen festhalten an Positivem, was soll man ausschließen an Negativem?
We can do it!
Mondland
07. 09. 10, 08:25
nur mal so kurz:
es tut mir leid, dass Du Dich angepisst fühlst. Das stand in keiner Weise in meiner Absicht.
1. Wir sind am Freitag angereist, und haben als Zieladresse die Emscher-Lippe Halle angegeben in unserem Navi. Wir standen dann vor der Halle und dachten alle 3. Na toll und wohin jetzt? Bis wir in der Ferne ein paar Petticoats gesehen haben.
2. Wir wollten zum Round dance gehen und hatten keine Ahnung, wo wir suchen sollten. Auch ein Hinweis, ihr müßt durch den Park gehen hat nur unwesentlich weiter geholfen.
Ab dem Park war die Beschilderung perfekt.
3. Die Pur Gäste hatten den Vorteil, dass sie wie die Lemminge den Vordermännern folgen konnten.
4. Ist beim essen und trinken, genau das passiert, was ich schon seit Jahren sage: Sind die Preise vernünftig, läßt der Tänzer seine Verpflegung im Auto und futtert sich bequem durch die Menükarte. Und ein Fanta für 1 € sind durchaus vernünftige Preise.
5. war das Essen, super lecker.
6. war die Überraschung groß als manch einer ein Glas für sein Weizenbier ergattern konnte.
7 war klar, dass bei dem geilen Tanzprogramm auch sehr viele Tänzer kommen würden, zumal bei der großen Clubdichte, die in NRW herrscht.
Ich muß jetzt zur Arbeit, sonst komme ich zu spät....
8. war klar, dass beim Memebrshipmeeting so viele kommen würden, die Anzeichen standen auf Orkan....
Tschö
Nicolette
Stefan Burger
07. 09. 10, 08:33
Zunächst möchte ich Euch sagen, dass es einen gewaltigen logistischen und organisatorischen Unterschied macht, ob man eine Veranstaltung mit ein oder zwei Hallen macht oder eine Veranstaltung mit 8 oder 9 Hallen macht. Organisiert solch einen Event und dann unterhalten wir uns noch einmal.
Wenn man ein so großen Event nicht planen kann (weil es zuviele Hallen sind), dann macht man es eben nicht! 4 oder 5 Hallen hätten gereicht. Bei den anderen Jamb. in den letzten Jahren waren es auch keine 8 Hallen - oder?
Und auf der anderen Seite ... warum funktioniert die iPAC? Sind auch viele Hallen.
Ausschilderung: Ich habe das gemacht, was auf der HP gestanden hat. Diese Adresse habe ich in mein Navi eingegeben und bin genau so gefahren, unterwegs habe ich dann ein paar Pfeile gesehen aber vor den Parkplätzen habe ich sie vermisst.
Essen: Ja es stand da Essen nach 21 Uhr nur noch Snacks! Ja wo sind wir denn? Ich komme abend nach meiner Arbeit dort an, sehe dann um 19 Uhr dass ich nach dem Tanzen kein Essen mehr bekomme und muss dann nochmal wegfahren? Das kann doch nicht sein, so etwas hätte man auch groß auf die HP schreiben können, dann hätte ich mir gleich etwas mitgebracht.
Stromausfall: Notdienst hin oder her, aber wenn ich ein Programm bis 22 Uhr 30 ausschreiben, dann hat das Licht / Strom bis mindestens 23 Uhr an zu sein! Schon wegen der Unfallverhütung! Und die Caller waren hilflos, übers Micro haben sie gefragt ob jemand hier ist der dem Hausmeister bescheid geben könnte, sie fragten übers Micro was sie jetzt machen sollen, weiter im Programm oder Afterparty, weil es ihnen vielleicht zu gefährlich gewesen ist, im dunkeln die Leute tanzen zu lassen (Unfallverhütung).
WC: in denen WC die ich gesehen habe, war es optisch ok, aber es hat tierisch gestunken! Mehr habe ich nicht geschrieben. Der Uringeruch hat man schon vor der Tür gerochen.
Küche / Essen: Ich wolle Freitags ein Frikadellenbrötchen --> gab es nicht, Samstags mittags ein Gulasch mit Nudel --> Nudeln waren aus, ... soll ich weiter aufzählen?
Wisst Ihr eigentlich was es allein für ein Aufwand war die Bühnentechnik zusammen zu bekommen.
Mal generell, wenn ich mich dafür bewerbe, dann informiere ich mich vorher! Ich kann mich nicht für eine Event bewerben und wenn dann einige Dinge nicht so laufen, sagen, tja ist halt ein großes Event. Ihr habt den Aufwand gekannt, also nicht im nachhinein beschweren!
Stefan
Stefan Burger
07. 09. 10, 08:50
Um ein noch einmal kurz klar zu stellen:
Ich hatte auch meinen Spass an der Jamb., sonst wäre ich aufs PUR Konzert gegangen, die Stimmung in der Halle war auch super, habe auch nie etwas anderes geschrieben! Ich hatte nur das Gefühl, dass entweder es für das Orga-Team eine zu großes Event war, oder die Kommunikation im Team nicht stimmte. Vielleicht wäre einfach weniger mehr gewesen.
Und ich kann doch schreiben, dass das WC gerochen hat, was bei der Anzahl der Tänzer niemand verwundern dürfte - oder? Man(n) sucht sich dann andere Möglichkeiten! Dennoch kann ich Spass an diesem Event haben...
Das ist hier im Forum oft das Problem, dass nur S/W gedacht wird. Der Burger hat etwas negatives geschrieben, deswegen hat es ihm nicht gefallen! Quatsch! Es wird nie nur positive oder nur negative Kommentare geben! Mir hat die Jamboree gefallen, ich fand es nur schade, dass manche Dinge nicht gelaufen sind. Und es waren genau diese Dinge, die man im Vorfeld vielleicht wissen hätten können ...
Stefan
Stefan Burger
07. 09. 10, 08:53
Teilweise kann man hier wirklich Enttäuschung über das FRU bei euch rauslesen.
@Wastl: War ich oder bin ich enttäuscht? Nur weil ich hier meine Meinung geschrieben habe?
Nun, warum wart ihr denn alle so fröhlich, als wir am Samstag abend / Sonntag morgen draussen zusammen saßen? War das doch eher eure Stimmung?
Also doch nur nach dem S/W Muster! Ich war fröhlich, also keine negativen Kommentare ... Und hättest du genau zugehört am Sonntag, wir waren sehr lustig, aber viele haben genau die hieraufgeführten Dinge kritisiert, dennoch waren wir fröhlich.
Stefan
Michael-St
07. 09. 10, 08:59
@Wastl
Was kann man für zukünftige Veranstaltungen festhalten an Positivem, was soll man ausschließen an Negativem?
jede Veranstaltung zehrt von den vorangegangenen. Dass Fehler gemacht werden ist hinlänglich bekannt. Dass die selben Fehler wieder und wieder gemacht werden ist mehr als fraglich.
Ich zolle großen Respekt jeden Veranstalter, gleich ob Special Dance, Jamborees oder anderen. Es ist Arbeit, es ist Nervenaufreibend und es gibt immer Leute, die etwas finden oder die jedem "ins Auge" springen.
Für mich sind aber diese aufgeführten Punkte, wie beispielsweise lange Wege, unzureichende Ausschilderung, wenig Verpflegung nicht nachvollziehbar, da schon öfters angesprochen wurde.
@Ilona
Leider gibt es solche nicht, d.h. jeder Club der ein Jamboree organisiert, fängt bei Null an.
So etwas ließt sich, als kann man frühere Jamboree-Veranstalter nicht direkt fragen. EAASDC/ECTA (bzw. einige Boardmitglieder) tragen (teilweise) ihr Badge zur Schau. Wir haben bei unserer Jamboree wenig bis keine Unterstützung Seitens ECTA/EAASDC erhalten trotz Nachfrage, mehrfach. Dafür wurde uns "unprofessionelles" Verhalten vorgeworfen und gar die Mehrkosten der GEMA auf' s Auge gedrückt, ohne die Mitglieder darüber zu informieren.
Wir haben von Jamboreeveranstaltern, die vor uns eine Jamboree durchgeführt hatten nachgefragt, gab es Kritikpunkte bzw. Nachbesserungen oder Probleme. Wir haben die Info erhalten und umgesetzt so weit es ging.
Wir hatten ca. 7 Monate vor Veranstaltung die Möglichkeit bekommen, einen komplett neuen Veranstaltungsort zu suchen, es hat geklappt.
Wir haben einen professionellen Beschallungsspezi engagiert, der sich in der SD-Szene auskannte und des öfteren SD-Veranstaltungen aussoundete. Es hat geklappt. Auch Ersatzgeräte standen zur Verfügung, die von manchen Profi-Caller während ihrer Bühnenarbeit maledriert wurden.
Übrigens: ECTA hat gar einen eigenen Sound-Koordinator (Obi) mit entsprechenden Equipment, welches man als Veranstalter kostenlos bekommt. Warum greift man hier nicht auf diese Ressourcen zurück? Wussten die Caller des Veranstalters nichts darüber. Warum wurden die derzeitigen Jamboree-Guidlines nicht durchgeschaut?
@Ilona
Was mir aber aufgefallen ist, wieviele von unseren Gästen uns einen Riesenmüllhaufen hinterlassen haben, und sorry, wenn ich auf einem Special Gast bin, dann bleibt bei mir kein Müllhaufen zurück. Auch räume ich mein Geschirr wieder zurück, denn ich bin nicht Gast in einem Restaurant, sondern ich bin zu Gast bei Freunden.
das wird mehr und mehr zunehmen, leider. Es ist ja "mein Geld", ich bin ja Gast, es ist mein Recht, ........
Wie gesagt: Respekt und Anerkennung für jeden SD Veranstalter
Rounddancer
07. 09. 10, 09:07
Ilona, bitte verfalle nicht in eine Publikumsbeschimpfung. Denn: Wer sich die Mühe macht, und hier oder sonstwo Kritik (und Kritik kann Lob, wie Negatives sein, aber die Erwähnung der negativen, weil verbesserungswürdigen Punkte ist wichtiger!) einbringt, der hat sich nicht nur Gedanken darüber gemacht, was besser gelaufen sein könnte,- vielleicht gar, wie. Nein, er gibt damit den Veranstaltern die Chance, Fehler und Schieflaufendes,- oder als Fehler beim Besucher, beim Kunden Ankommendes, zu erkennen,- und, wenn nötig und möglich, künftig auszubessern. In der Bibel steht: "Fehler sind, daraus zu lernen!".
Besser, die Menschen erleben eine Leistung negativ, formulieren ihre Kritik,- und geben damit den Leistungsanbietern die Chance zu verbessern,- als daß sie den Ärger verschlucken, - und bloß stumm mit den Füßen abstimmen und man von ihnen über den Event, über die Leistung nur noch hört: "Das war Mist, da geh ich nicht mehr hin."
Nein, Kritik ist wichtig und unbezahlbare Hilfe dabei, besser zu werden.
Natürlich, und da finde ich es gut, daß hier viele EAASDC-Boardmitglieder, Clubverantwortliche, und auch solche mitlesen und -schreiben, die in der ECTA was zu sagen haben, - ein Fazit der Diskussion sehe ich schon: Es muß ein Handbuch her,- ein Handbuch, das in die Hand bekommt, werimmer künftig eine Jamboree oder FRU vorbereiten, organisieren muß. Und das muß fortgeschrieben werden. Und zwar datengesichert, d.h. es muß in der jeweils aktuellen Form, mit den Verbesserungsideen und aktuellen Daten, nicht nur in einer Hardcopy, sondern auch im Archiv gesichert sein. Denn, das ist das Fazit der Praxis des Handbuchs, das wir seit einigen Jahren für unsere Stuttgart Student-Convention (die das nächste Mal am 15.01.2011 in Korntal-Münchingen stattfinden wird) haben: Es gibt leider Clubs, denen man das Handbuch als Ausdruck gibt,- und wenn wir das dann mit den ergänzten Daten zurückhaben wollen,- dann heißt es, sie hätten das nie erhalten...
Jeder Qualitätsmanager und Qualitätsmanagement-Beauftragte kann so ein Handbuch erstellen,- und davon gibt es ne Menge unter Tänzern und Callern.
Aus Fehlern kann und soll man lernen,- und dazu muß man sie erfahren, genauso wie Wünsche und Ideen.
Also ist Publikumsbeschimpfung der falsche Weg. (Selbst bei dem Zustand der WC's und der Sicherheit: Auch Tänzer, selbst Caller sind Menschen (m/w)aus dem vollen Querschnitt der Gesellschaft. Da sind penible genauso drunter, wie die, die nicht gucken, wie die WC-Schüssel und der Boden des WC's aussieht, bevor sie es verlassen, die, die zum Händetrocknen mit einem Blatt Papier auskommen, -was durchaus reicht, wenn man die Finger damit einzeln trocknet-, und die, die gleich vier, fünf, sechs rausziehen (was dann den Papierkorb unnötig schnell füllt, und den Papierbehälter zu schnell entleert). Und es gibt ehrliche, unehrliche, - und wie man nun ja weiß sogar solche, die einen Hund entführen und Tage später hungrig und verzweifelt an einem Laternenpfosten eines Tierheims anbinden. Und so weiter.
Hallo zusammen,
ich fand die Orga im Großen und ganzen gut. Also ich weiß nicht wo ihr auf den Toiletten wart, wo ich war hat es nicht nach Urin gerochen, und es war alles bestens.
Dass es ab 21 Uhr nur noch Snacks gab sehe ich als kein Problem, ich würde um nach dem Tanzen eh nie noch was richtig es essen, da es ungesund ist. Was ich nicht so toll fand ist, dass es kein Vegetarisches Essen auf der Afterparty gab.
Den einzigen Punkt den ich noch ansprechen möchte ist, dass Personen, die Vorangemeldet waren sich nicht ins Gästebuch eintragen konnten. Die Voranmeldung hat so früh begonnen, woher will man wissen, ob die Person immer noch in dem Club ist den er bei der Voranmeldung angegeben hat, oder für den Club sich auch ins Gästebuch hätte eintragen wollen. Also ich hätte es besser gefunden, wenn sich ALLE ins Gästebuch hätten eintragen können, also alle mit Voranmeldung die ihr Badge auf dem FRU bekommen haben und die die ihr BAdge schon hatten, die wurden anscheinden nirgends als Liste geführt. Aber sonst fand ich die Jamboree gut organisiert. Wir haben im Navi die Adresse vom Hallenkomplex der Gesamtschule eingegeben, da Freitags dort nur Programm war und wir hatten keine Probleme, die Hallen zu finden.
Schöne Grüße
Debora
@all,
so wie ich das jetzt lese (als jemand der nicht da war) hast euch allen gefallen.
Es gab aber ein paar "probleme", aber auch viel gutes.
Und wenn ich mir so anschaue was bei den Veranstalltungen in der Vergangenheit geschrieben wurde macht es wohl Sinn eine"Hilfreiche" Sammlung aller Erfahrungen zusammen zustellen.
Ich denk dabei an alles was zu bedenken ist, alles was gut war, alles was besser zu machen ist, Namen von Menschen die Helfen können mit Wissen usw.
Keine Ahnung ob sowas umzusetzen ist.
Wir werden auch nie die optimale Veranstalltung zustande bringen, den es gibt einfach überall div. Unterschiede von Hallen, Umgebung usw.
Aber da aus Fehlern gelernt werden kann und ich denk positives auch übernommen werden kann, wäre evtl. so ne Sammlung hilfreich für Vereine die am Überlegen sind sich für ein Jamm zu bewerben.
Aber auch für alle anderen Specials die unter dem Dach der EAASDC veranstalltet werden wäre dies sicherlich hilfreich.
Heinz du warst schneller wie ich. Aber so ein Handbuch muss her, wie mir scheint.
paddyboehnke
07. 09. 10, 10:38
Hmm, ich glaube ich habe die seltene Fähigkeit alles Negative sofort auszublenden und mich über die positiven Dinge zu freuen. Als Ilona mich um Feedback gebeten hat ist mir spontan nichts eingefallen was mich so sehr belastet hätte dass ich es unbedingt erwähnen müsste.
Das meiste, was beschrieben wurde habe ich auch festgestellt.
Die Toilette, die Stefan meinen dürfte befindet sich vor den A-Hallen, die war wirklich ekelhaft vom Geruch her. Aber im Endeffekt hat man gesehen, dass die komplette Deckenkonstruktion inkl. Entlüftung und teils Beleuchtung im gesamten UG demontiert war, da wird einem das sofort klar warum es so roch => und dass kein Veranstalter der Welt daran etwas ändern könnte! Vielleicht sieht man sowas aber nur wenn man eine Architektur-Affinität hat - oder sich die Frage stellt warum der Flur so dunkel ist.
Die Beschilderung habe ich auch nur sehr spärlich wahrgenommen, das stimmt. Bei der Anfahrt am Freitag habe ich gar kein Sign gesehen, mir aber auch nichts dabei gedacht weil ich eh auf's Navi geschaut habe. Was man allerdings mal aufnehmen könnte in ein Jamboree Handbuch ist das Thema Hallenbeschilderung. Zum einen hat der Architekt Mist gebaut, denn eine Mannhohe Betextung von Hallen und Klotüren ist was schickes - aber nicht wenn ich nur 1,60 Flur habe und mit der Nase direkt davor stehe. Wir haben uns schier irre gesucht nach einer Toilette beim ersten betreten der A-MS Halle. Genauso ist es mit den Hallen Zahlen - ich hab's bis zum Schluss nicht kapiert dass die Riesen Letter an der Wand übereinstimmen mit den Zahlen auf dem Flyer. Störte mich aber nicht, ich hab am Samstag morgen in jede Halle mal reingeschnuppert, und von da an wusste ich für den Rest des Weekends wo ich welches Programm zu finden hatte.
Was man als Veranstalter an der Beschilderung jedoch ändern könnte: ein DIN A4 Ausdruck in einer Prospekthülle mit Tesa an die Wand geklebt reicht nur bedingt als Hinweis Schild aus. Vor allem dann nicht, wenn es ein Raum wie das Foyer der Jamboree ist - wo bereits zahlreiche Hinweise, Plakate, Türschilder etc. von dem Schulgebäude im Bestand sind. Wir wollten z.B. schauen was es zu essen gibt, und haben promt den Essensplan der Schulküche gelesen - der für uns ja nicht galt. Die Hinweise mit Essen nur bis 21 Uhr haben wir dafür gar nicht wahrgenommen. Und viele andere Hinweise wahrscheinlich auch nicht. Man sollte sich für jede Jamboree ein Beschilderungskonzept überlegen, das sich deutlich von der gegebenen Umgebung abhebt und sich selbst klar als "Schild für SD'ler" identifiziert. Das könnte sein, indem man blaues A3-Papier kauft für ein paar Euro, und alle Schilder auf blau druckt. Man könnte ein SD-Symbol auf jedes Schild oben drauf machen. Dann sieht der Gast sofort, welches Schild für ihn gedacht ist - und welches eben nicht.
Das mal nur als konstruktiven Kritikpunkt - ansonsten habe ich all die Kleinigkeiten ehrlich gesagt sofort verdrängt und als gegeben hingenommen... zumindest was den Veranstalter angeht. Manch Caller dagegen bringt mich zum Nachdenken ob ich ein eigenes Streiflicht installieren sollte - Thema der ersten Ausgabe wäre "lines up to the middle and back - die Notbremse für den Fahrer der zuviel Kohle in's Feuer geworfen hat!"
Stefan Burger
07. 09. 10, 11:24
Ich bin davon ausgegangen, dass es ein "Handbuch" o.ä. schon gibt. Tja, so wie es aussieht muss wohl jeder Club mehr oder weniger von null anfangen. Ich denke, so ein Handbuch sollte man schnellstens erarbeiten. Man könnte ja die Clubs der letzten Jahre anschreiben, ob diese nicht Ihre Ideen, Fehler, Kritiken und Tips einfach niederschreiben, auch wir (Texas Armadillos) hatten vor zwei Jahren ein FRU und Tips gibt es viele ...
Stefan
Stefan ich hab keine Ahnung ob es so ein "Handbuch" gibt.
Da Ilone schrieb:
Leider gibt es solche nicht, d.h. jeder Club der ein Jamboree organisiert, fängt bei Null an.
geh ich mal davon aus das es keines gibt.
Ich geb dir daher recht:
Ich denke, so ein Handbuch sollte man schnellstens erarbeiten
Nur wer? Wir Travellers, da einige von und ja viel rumkommen? Wir zusammen mit anderen Clubs(alleine wäre nicht gut), die bereits Jamborees ausgerichtet haben? Alle die Lust haben mitzuarbieten? Die EAASDC als Dachorganisation? ...???
paddyboehnke
07. 09. 10, 11:54
Nur wer? Wir Travellers, da einige von und ja viel rumkommen? Wir zusammen mit anderen Clubs(alleine wäre nicht gut), die bereits Jamborees ausgerichtet haben? Alle die Lust haben mitzuarbieten? Die EAASDC als Dachorganisation? ...???
Das wäre doch eine Aufgabe für das Forum an sich, sprich alle User hier - fast jeder hier hat schon eine Jamboree oder ein größeres Special mit-organisiert oder kennt jemanden. Es gibt massenhaft Erfahrungswerte wenn wir all unser Wissen in einen Topf schmeissen. Am Ende müsste nur jemand das Wissen filtrieren und zusammenfassen, dafür gibt (gab?) es doch z.B. die Jamboree-AG von Ecta & EAASDC.
Ich denke, es gibt Jamboree- Guidelines, die zu allen Punkten um eine Art Erfahrungsberichte erweitert werden sollten. Allerdings würde ich dies als Anregung zunächst ans neue EAA-Board mit der Bitte um Umsetzung stellen, damit dies Hand und Fuss hat. Es sollte ein Kreis an Leuten daran mitarbeiten, die schon mal eine Jam organisiert haben und auch Intressierte. Auch ECTA sollte ggf. mitmachen.
Zurück zum Thema- ich für meinen Teil wollte mit meinem Post niemanden an den Pranger stellen, sondern es ist eine Special-Kritik, nicht mehr und nicht weniger. Ich finde es aber auch ein wenig befremdlich, wie mit dieser Kritik (in diesem Fall von Ilona) umgegangen wird. Sicherlich gab es (unvorhergesehen) Hindernisse, aber es gab genügend Veranstaltungen dieser Größenordnung, die gezeigt haben, dass es funktioniert.
Und noch was- ich hatte Spaß und war auch fröhlich- das hat und hatte nichts mit den Rahmenbedingungen zu tun und ist davon nicht abhängig.
Also mal was "produktives" aus dem Forum? :smhuepf0018:
Warum nicht.
Lasst uns beginnen.:musketiere:
Michael-St
07. 09. 10, 12:24
Nachtrag,
es gibt, wenn auch sehr mager, eine Vorbereitungsmöglichkeit, siehe http://www.eaasdc.de/download/jamb_guide-D.pdf
Wir werden in zig Jahren sicherlich keine SD-Veranstaltung haben / bekommen, die zu 101% allen Wünschen gerecht wird.
Nehm die aufgeführten Punkte als Anlass, daran zu Arbeiten und zu ändern und nicht immer und immer wieder auf die gleichen Probleme hinarbeiten.
@Kerstin, es gibt schon einen Thread, was kann man "besser" machen. Muß mal im Forum suchen. Da haben wir uns schon zu "Unzeiten" darüber ausgetobt. Mal schauen ob ich' s finde
Übrigens: gebt dem eingerichteten "Jamboree-Kommittee" Eure Eindrücke und Verbesserungsvorschläge weiter. Vielleicht finden Sie Gehör und werden in die neu erstellten Guidlines mit aufgenommen.
@Michael,
ich hab das mit dem "Jamboree-Kommittee" nicht gewusst. Die sind sicherlich die Ansprechpartner, da haste recht.
Sorry Eure Diskussion ist weiter gegangen als ich diesen Artikel geschrieben habe, aber ich werde ihn jetzt nicht mehr ändern. (Ist nicht geschrien, sondern ist nur eine Kenntlichmachung, dass ich das nachträglich eingefügt habe.)
Hallo noch einmal,
zunächst, es sollte keine Publikumsbeschimpfung sein und ich fülle mich nicht "angepinkelt". Auch wenn es sich vielleicht so angehört hat.
Aber wenn ich, die Eure anfänglichen Ausführungen durchlese, dann stehen dort, ich übertreibe mal wieder, 3 Zeilen Positives und eine Seite Negatives. Und sorry, aber meine Nerven liegen immer noch blank. (Obi meinte nur am Sonntag (??), das ist immer so.)
Stefan das Meiste, was Du schreibst war organisiert. Mondland am Freitag hättet Ihr direkt an der Gesamtschule parken können. Ich find gerade keinen Flyer mehr, aber ich bin mir sicher, dass es auch so im Flyer steht. Von diesem Parkplatz aus war Alles ausgeschildert, auch die Round Hallen. Entfernung Parkplatz Registration max. 200 m. Entfernung Round Hallen ca. 10 Minuten Fußweg, weitgehend durch ein Grünanlage.
Ich hatte mit der Registration nichts zu tun, aber was ich mitbekommen habe, kurz vor den Meeting. Es kommen Leute und fragen wo ist das Meeting, wenn Sie einmal Ihren Kopf gehoben hätten, hätten Sie direkt vor Ihrer Nase ein Hinweisschild mit Pfeilen gesehen.
Ach, Michael, die Anlagen von Obi waren vor Ort im Einsatz. Und wenn Du schreibst, warum habt Ihr denn nicht angefragt, dann bitte ich Dich meine Mail noch einmal ganz genau zu lesen. Ich habe bei Rainer Scheiblich angerufen, ob es zum Doing eines Jamborees etwas gibt. Wir haben sehr lange miteinander telefoniert, weil es nichts gab und er hat mir Tipps gegeben, an was zu denken ist, aber "Es kommt immer anders, als man denkt. Und es treten Dinge auf, an die man im Traum nicht gedacht hat, meistens ganz dumme, banale Sachen."
Ich möchte Euch ein paar einfache Beispiele nennen:
Der Weidlich Shop trifft ein, wir brauchen Strom zum Gravieren. Upps, gucken wo gibt es eine Steckdose, wo gibt es kein Problem mit dem Brandschutz. Bau doch bitte hier auf.
Schule im Umbau, Eva Maria kommt auf mich zu, wir haben keinen Strom auf unserer Steckdose. Hausmeister angerufen, er entschuldigt sich, die Steckdosen sind neu verlegt worden und wir haben sie bislang noch nicht getestet."
Letzte Besprechung mit der Küchenleiterin, wie machen wir das mit der Nachbestellung, wenn wir merken, dass Essen und die Getränke ausgehen. Antwort, kein Problem, kann ich auch noch am Samstag nachbestellen. Und wir haben reichlich Vorräte, wir zaubern dann noch ein wenig, was das Essen betrifft. Dann ein paar Tage vor dem Special, Rundmail im Organisationsteam: Das ist eine Schule, habt ihr gefragt, ob die Weizengläser haben. Upps, vergessen, nächste Rundmail, bitte organisiert Weizengläser.
Letzte Besprechung mit den Hausmeister, vorsorglich noch einmal gefragt, weil wir es von anderen SD-Specials so kennen, dass ein Befahren des Schulgelände möglich ist: können die Shopleute auf das Schulgelände fahren und dort auch parken. Antwort, nein dürfen wir nicht zulassen aus haftungsrechtlichen Gründen, besonders am Samstag nicht, die ganzen PUR-Leute laufen über das Gelände. Dann haben wir versucht ihnen klar zu machen, dass die Fahrzeuge am Samstag nach dem Aufbau nicht bewegt werden. Antwort das haben wir schon tausendmal gehört und keiner hat sich daran gehalten.
Ach ja, auch für den Auf- und Abbau wollten sie uns nicht mit Fahrzeugen auf das Gelände lassen.
Es hat reichlich Überzeugungskraft gekostet, sie doch zu veranlassen, dass die Fahrzeuge auf das Gelände durften.
Als ich mit einem der Hausmeister eine Woche vor dem Ende der Schulferien, das Schulgebäude abgelaufen bin, um die notwendigen Hinweistafeln zu katalogisieren, haben wir uns ein wenig unterhalten. Dabei erzählte er mir, dass sie im Kulturhauptstadtjahr bereits diverse Sonderveranstaltungen zu betreuen hatten und dass ihre Räumlichkeiten sowieso schon häufig gebucht werden. Und dass, Dinge ausgeliehen wurden und dann nicht wiedergebracht wurden. (Und dann wollten wir wollten diverse Schlüssel, einige davon waren Generalschlüssel. Ich glaube, was darauf folgte, brauch ich nicht weiter erklären.)
Dann zeigte er mir die ganzen Baustellen, in dem Gebäude sind einige Trakte im Umbau. Als ich ihn fragte, wie sie das bis zum Schulbeginn noch fertig kriegen wollten, zuckte er nur mit den Schultern. Dann meinte er nur beiläufig, ich habe seit 6 Wochen kein freies Wochende mehr gehabt.
Ich hatte es schon einmal geschrieben, im Schulgebäude hätte kein Verkauf erfolgen dürfen. Wir haben eine Sondergenehmigung erhalten.
Übernachtungshallen, geht gar nicht, das Land hat eine Auflage, keine Übernachtung in Schulgebäuden. Wir haben eine Sondergenehmigung erhalten.
Alkolische Getränke in einer Schule bei der Afterparty, die nächste Sondergenehmigung war fällig. Ausschank von irgendwas in Gläser, sorry war nicht meine Aufgabe, hab' deshalb nur mit halben Ohr zugehört. Hinweis Orgateambesprechung, da fallen irgenwelche Steuern an. Und so weiter und so weiter.
Aber genug zu diesem Thema, denn in Eurer vorausgegangen Diskussion sind wir eigentlich da angelangt, wo ich hin wollte. Denn genau darin besteht das große Problem, die meisten Vereine richten eine Jamboree nur einmal aus, und sie werden von unserem Verband hilflos im Regen stehen gelassen. Und sorry einige Dinge in den Jamboree-Guidelines, ich habe nur die alten gelesen, sind nicht hilfreich, sondern eher hinderlich. Einige sind nachvollziehbar und ich gebe es zu sogar notwendig, aber die Veranstaltungen werden von Ehrenamtlichen durchgeführt.
Ich bin kein Kaufmann, deshalb verzeiht evtl. falsche Begrifflichkeiten und hierum habe ich mich nicht gekümmert und habe auch nichts mitbekommen, da dies bereits gelaufen war, bevor ich in das Orgateam gekommen bin.
Im Vorfeld muss eine Kalkulation gemacht werden, in meinem Beruf, ich bin Garten- und Landschaftsarchitektin, würde ich es Kostenschätzung nennen.
Als ich einmal gesagt habe, können wir etwas nicht anders lösen. Kam aus diesem Team gleich der Hinweis, wenn wir an der Kalkulation ändern, müssen wir sie komplett neu aufstellen, das ist eine Höllenarbeit. Können wir das nicht anders hinbekommen.
Und zum Doing habe ich kaum etwas Hilfreiches gefunden. Für mich waren es weitgehend Allgemeinplätze.
Ein Handbuch zum Doing gibt es nicht, ich möchte es auch gar nicht Handbuch nennen, denn nach meinem Verständnis müsste ein Handbuch heruntergebrochen werden auf die jeweilige Jamboree und jeder Veranstaltungsort ist anders, jede Ländergesetzgebung auch. Von den städtischen Satzungen will ich erst gar nicht reden.
Was wir brauchen sind Checklisten, wie Ihr sie z.B. vom Umzug her kennt. Und diese müssten von denen erstellt werden, die eine Jam ausgerichtet haben.
Ratet mal, worüber wir am Sonntag, als wir den Müllcontainer vom Südeingang der Turnhalle zu seinem Heimatstandort auf der Nordseite der Schule zurückgeschoben haben, gesprochen haben.
Und wie weit diese Checklisten gehen, möchte ich auch an einem Beispiel aufzeigen. Vorab noch die beteiligten Clubs sind alles Quadrattänzer, die Crazy Ping Pongs haben auch eine Roundgruppe. Bei uns gibt es nur in Dortmund Clogger. Die Clogger hatten ein Boden den wir auf dem Turnhallen Boden aufgeklebt haben. (In diesem Zusammenhang ein Dank an diesen Club, insbesondere die Familie Brammer, die den Boden aus Frankfurt mitgebracht haben und die uns auch beim Verlegen des Bodens unterstützt haben.) Als ich einige von Ihnen bei unserem MS Special, dem "Breaker's Dance" Anfang Juni getroffen habe, habe ich gefragt, wie sieht es mit dem Aufbau des Bodens aus, was gibt es zu beachten. Darauf erfolgte der Hinweis, zum Verkleben des Clogging Bodens, nehmt kein billiges Klebeband, das bekommt man nicht mehr ab. Daphne war auch da, sie meinte ergänzte, nehmt TESA Band, das geht gut ab. Das schlimmste was Euch passieren kann, ist, dass die Deckfolie schnippselweise am Boden hängen bleibt, dann rutscht ihr auf dem Bauch über den Boden und beseitigt diese Reste mit einem Spachtel, mit Fingernägeln ... . Auf die Frage, wie kriegt man Klebereste auf dem Turnhallenboden ab, wurde mir dann gesagt, Aceton funktioniert, aber ihr müsst höllisch aufpassen, das greift den Kunststoffbelag an.
Bei einer Vorbesprechung mit der Leiterin der Reinigungskräften, die in der Schule tätig sind, haben wir gefragt, habt Ihr einen Tipp, wie man Klebereste beseitigen kann, Schulter zucken. Ok, wir bringen Lösungsmittel mit und schauen mal was funktioniert, Aceton geht ja und wir nehmen auf jeden Fall TESA Band.
Am Freitag haben wir dann gesagt, wir testen, wie gut sich das TESA-Band ablösen lässt. Also haben wir im Eingangsbereich der Halle 1 auf dem Boden einen Probestreifen angebracht. Samstag morgen einer aus dem Team geht in die Halle um den Klebestreifen wieder zu entfernen. Anruf bei mir, kannst du mal vorbei kommen, wir haben da ein kleines Problem. Der Klebestreiben läßt sich nicht in einem Stück ablösen, es bleiben jede Menge Schnipselchen der Deckfolie zurück. Also abspachteln. Aufgrund des Hinweises, dass Aceton den Boden angreift, haben wir nachdem die Folienreste weg waren, versucht die Klebereste mit Waschbenzin und Terpentinersatz zu lösen, funktionierte nicht. Aceton, greift den Boden an. Also fragen wir doch lieber erst unser professionellen Reinigungskräfte, die wir im Team haben. (Die haben zu diesem Zeitpunkt mit anderen Helfern die Hallen, die Umkleiden und die Toiletten gereinigt.) Sie kamen, haben sich den Boden angeschaut und meinten nur: Beii den Böden könnt ihr kein Aceton nehmen, da fehlt die Versiegelung, ihr macht den Boden kaputt. Was nun? Kurzes Überlegen der Beiden, es gibt Spezialreiniger für dieses Problem, aber der hätte bestellt werden müssen. (Sch...e, schon wieder etwas vergessen.) Auf die Frage, kriegen wir dass auch anders hin, kurzes Überlegen. Toilettenreiniger aus dem Putzwagen geholt, pur aufgetragen mit der Hand verrieben, nachpoliert, noch einmal augetragen, nachpoliert, sauber.
Anschließend meinten die Beiden nur, wir müssen am Sonntag bis 14:00 Uhr arbeiten, anschließend kommen wir vorbei, bringen ausreichend Profi-Putzmittel mit und machen den Boden sauber. Sie haben bis 16:15 Uhr auf allen Vieren die Clogging Halle gesäubert, verstärkt durch zahlreiche andere Helfer, die von anderen Einsätzen abgezogen wurden, um die Deckfolienschnipsel zu beseitigen.
Abschließend noch eine Anmerkung, die ich mir dann doch nicht verkneifen kann, Ihr erwartet einen Rolls-Royce, aber die Mittel, die zur Verfügung stehen, reichen gerade mal für einen GOGO. (Ich hoffe ihr kennt den Wagen noch.)
So und jetzt muss ich auch einmal wieder arbeiten.
Hallo,
ich denke jede Jam bisher hatte Stärken und Schwächen, und eine 100% optimale Veranstaltung wird es nicht geben. Und bei jeder Veranstaltung wird sich ein Haar in der Suppe finden lassen.
Ich fand die Jamboree in Gelsenkirchen gut und hatte meinen Spass.
Was die langen Wege angeht, nun ja es gab auch schon Jamborees mit deutlich längeren Wegen zwischen den einzelnen Hallen. Hier war das Hauptproblem der Weg von der Emscher- Lippe Halle zu den anderen und von der Roundhalle, zu den "Haupthallen". Ok, das ist vllt nicht so toll, aber leider nicht immer zu vermeiden, da die Hallen vor Ort ja nicht für die Bedürfnisse von ner Jamboree konstruiert sind.
Was mich allerdings auch störte, war die Beschilderung, die ich als recht spärlich und unübersichtlich empfunden habe. Auch 2010 hat nicht jeder ein Navi. Wie Paddy schon schrieb waren die "Hinweiszettel" an den Wänden eher verwirrend.
Und das mit den Großen Zahlen an der Wand habe ich auch erst später realisiert.
Was die Toiletten angeht, hat mich auf manchen auch der Geruch gestört, aber ich denke, das lag nicht an den Veranstaltern, sondern an den baulichen Gegebenheiten.
Zum Catering: Ich fand es auch schwierig, daß es nach 21 Uhr nur noch Snacks gab und davon offensichtlich zu wenig. Catering ist und bleibt ne Angelegenheit mit einem gewissen Risiko. Es sollte aber sichergestellt sein, daß durchgängig noch Essen zur Verfügung steht.
Mit einem professionellen Caterer wäre das Problem zu vermeiden gewesen. Hätte allerdings wohl auch höhere Preise bedeutet.
Fazit: Mir hat die Jamboree gefallen. Die Stimmung war super und ich hatte meinen Spass, auch wenn nicht alles optimal organisiert war.
Eine Jamboree auszurichten ist immer eine Herausforderung und mein Dank gilt jedem Club, der sich dieser Herausforderung stellt.
Wir haben mit unserem Club selbst schon ne Jamboree ausgerichtet und ich weiß, welche Arbeit dahinter steckt, und welche Probleme auftauchen können.
Organisation und Kommunikation sind bei solchen Geschichten das A&O und helfen über viele "Unwegsamkeiten" hinweg.
Eine Sammlung von Erfahrungswerten fänd ich auch sehr sinnvoll und wichtig.
Sicher ist da das Jamboree Komitee der richtige Ansprechpartner.
Michael-St
07. 09. 10, 13:45
null problemo Kerstin
ist es doch das Schöne an einem Forum, dass man Informationen geben kann und auch bekommt. Manchmal halt etwas Emotionsgeladen, aber es hilft.
@Paddy
Es gibt massenhaft Erfahrungswerte wenn wir all unser Wissen in einen Topf schmeissen.
es gibt derzeit, wie die Erfahrungen schon gezeigt haben, beratungsresitente Leute.
Wie lange haben wir gebraucht, bis es einen "einheitlichen" Wegweiser gab? Gut, Lothar Weidich hat das schon zu seinen Gunsten genutzt, aber wenn er nicht gewesen wäre, hätten viele Jamborees sehr ärmlich mit Wegweisern ausgeschaut. Nur mal als Beispiel.
Weiter mit dem Essen: es ist bekannt, dass Square Dancer nach dem Tanzen schnell etwas zum Trinken/Essen wollen (Afterparty). Dass dann ein Run auf die Ausgabenstellen kommt, ist jahrelang das Gleiche. Und trotzdem gibt es immer noch Veranstalter, die lediglich eine Ausgabestelle haben für mehrere hundert Leute. Gleichzeitig bemängeln diese Veranstalter aber, dass die Leute ihr eigenes Material mitbringen und keinen Umsatz machen. Ganz ehrlich: ich würde auch keine Stunde anstehen wollen für eine Cola oder Limonade, die dann noch ausgegangen ist.
Ansprechpartner vor Ort: ein schwieriges Unterfangen. Nicht jeder Mitmacher sieht seine Erfüllung alle 2 Minuten wieder die gleiche Frage zu beantworten. Vielen ist es auch egal, was geschieht oder sind
sich dem "kundenorientiertem Verhalten" nicht ganz im Konsens.
Und hier ist Mangel in der Vorbereitungsphase der Veranstalter, egal welchen Events: wir haben das früher schon so gemacht und es hat funktioniert, ...
Hier ertappe ich mich auch selber, dass man jede Veranstaltung auf' s Neue planen und durchführen muß, sonst geht' s schief und keiner weiß etwas davon oder ist entsetzt, wenn berechtigte oder unberechtigte Kritik aufkommt.
"Handbuch erstellen": kann helfen aber wenn es nicht gelesen und gelebt wird - für was?
Ist ja wie bei den Statisiken: so lange man sich die "Rosinen" rauspickt finden es alle schön.
@Ilona
ich habe Dein Statement gelesen. Ich verstehe aber nicht, warum Du alleine die Jamboree plantest und durchführtest (so wie von Dir beschrieben lag alles in Deiner Hand trotz Orga-Team)
Abschließend noch eine Anmerkung, die ich mir dann doch nicht verkneifen kann, Ihr erwartet einen Rolls-Royce, aber die Mittel, die zur Verfügung stehen, reichen gerade mal für einen GOGO. (Ich hoffe ihr kennt den Wagen noch.)
Dieses Problem haben zig andere Jamboree-Organisatoren schon hinter sich. Auch all die Widrigkeiten, die Du aufgezählt hattest: das ist der "ganz normale Wahn" einer solchen Veranstaltung (hat Dir Obi ja auch schon geflüstert).
Und dann die Schuld jemanden weiterreichen finde ich auch nicht i.O.
Es ist richtig, dass die Jamboree-Guidelines nicht ausreichend sind. Aber als Ihr Euch um das Jamboree beworben habt, mußte es Euch klar sein (Ihr habt ja Eure Bewerbung an einer Jamboree auf einer MV vorgestellt), dass es nicht 100% wird. Das viel Arbeit auf einen zukommt, viel Streß und dass das Wochenende vorbei ist und man nicht weiß, was man die ganze Zeit gemacht hat. Das andere vor Euch schon Jamborees mit ihren Erfahrungswerten gemacht haben musstet Ihr auch wissen, wenn Ihr auf eine Jamboree schon mal wart. Ihr seid sicherlich mit der gleichen Erwartungshaltung hingegangen, wie die Leute, die an Eurem FRU waren.
Übrigens: warum in allers in der Welt fragt man nicht vorher? nur einzelne Personen? Warum hast Du hier im Forum nicht angefragt? Es gibt hier genügend Forenteilnehmer, die eine Jamboree schon gemacht haben (manche gar 2mal, weil denen der Streß und die Nörgelei so viel Spaß macht ;-)). Die hätten Dir mit Sicherheit Infos geben können oder gar gegeben. Wenn Du willst, hier ein paar Namen (auf die Schnelle): Obi, Kati, Stefan, ich, .....
Ich habe es schon mal gesagt: Respekt und Anerkennung für jeden Veranstalter, aber nicht, wenn der gleiche "Fehler" wieder und wieder auftaucht. Denn dann ist Kritik in jedem Fall berechtigt.
Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, aber etwas ich kann mir eine weitere Anmerkung doch nicht verkneifen.
Wenn ihr Kritik äussert ist das ok, wenn ich etwas dazu schreibe, ist es Publikumsbeschimpfung. (Am Kopf kratz.)
Kritik ist gut und sinnvoll, aber es sollte konstruktive Kritik sein und kein Gemäkel. Und bevor ich etwas kritisiere, sollte ich mich erst schlau machen, ob meine Kritik begründet ist, denn als Außenstehender weiss ich doch gar nicht, warum etwas so ist wie es ist.
Am Sonntag morgen habe ich mich längere Zeit mit Anders Blom unterhalten, er ist einer meiner Clubcaller. Ich habe ich ihn gebeten mir offen und ehrlich zu sagen, was ihm aufgefallen sei. Zunächst antwortete er, dass alles fine gewesen wäre. Vor allem hätte Ihn beeindruckt, das man in einer solchen Nähe, 5 Hallen hat, die sich nicht gegenseitig stören. (Auch hier wieder ein spezieller Dank an Manfred, der auf der Tribüne zwischen Halle 2 und 3 eine Zwischenwand mit Tür eingezogen hat.)
Als ich nachgebohrt habe, was verbesserungsfähig gewesen wäre, kam von ihm die Anmerkung, dass er zwischen den Sessions seinen Laptop mit sich herumgetragen hätte, und dass es schön gewesen wäre, wenn auch in dem Turnhallengebäude ein Raum gewesen wäre, wo die Leader ihr persönliches Equipment hätten abstellen können.
Diesen Hinweis von Anders werte ich als positive Kritik, die mich als Mitglied des Orgateams freut.
Mein Fazit des FRU 2010 ist, ich habe viel gelernt über Menschen. Habe auch gelernt Menschen nicht nach ihrem ersten Eindruck zu beurteilen, sondern zu versuchen zu erkennen, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen.
Ich habe auch viel gelernt über mich selbst, habe auch meine Stärken erkannt, aber habe auch meine Grenzen erlebt und Defizite an mir entdeckt an denen ich arbeiten muss.
Ich habe viel dazu gelernt in im Hinblick auf Projektmanagement wie auch der Projektablaufsteuerung, z.B. wie wichtig es ist zu erkennen: must have, should have, would be nice to have.
Was ich meine, werden sicherlich die verstehen, die bereits einmal eine Jamboree ausgerichtet haben.
so jetzt muss ich meinen Senf auch mal dazu geben.
Also einen Shuttle zwischen den Hallen habe ich nicht für nötig gehalten, soweit fand ich die Wege jetzt nicht. Die einzigen Hallen die füßläufig etwas weiter weg waren, waren die Hallen 6 u. 7. Was die Ausschilderung betrifft, die Parkplätze waren groß und breit so ausgeschildert wie sie auch in dem Heft zum FRU beschildert waren. Von daher war die Orientierung m. E. nicht schwierig.Viele Schilder wurden wahrscheinlich einfach übersehen, so wie wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Sicherlich wäre eine einheitliche Schilderung wünschenswert gewesen, jedoch muss man auch überlegen die Kosten nicht ins Unermäßliche zu treiben. Abgesehn davon waren Signs sogar von der Bushaltestelle bzw bei Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zum Tanzort.
Gut fand ich, dass sogar am Samstag die Sdler auf den eigentlich gebührenpflichtig ausgeschilderten Parkplätzen umsonst stehen durften. Auch die Wohnmobile und Wohnwagen konnten auf denn Parkplätzen für lau stehen, während der Stellplatzbetreiber an der Veltins Arena ja wegen des Konzerts die Preise mehr als kräftig angehoben hatte.
Die Mitglieder der ausrichtenden Clubs waren gut gekennzeichnet, so dass man sich jederzeit an sie wenden konnte.
Viele auftretende Schwierigkeiten wurden kurzfristig behoben oder man versuchte eine andere Lösung zu finden.
Gut hat mir die Chillout Zone gefallen, jeder der wollte, konnte sich hierhin zurückziehen und ne Runde quatschen , essen oder was auch immer.
Die Planung für das Membership Meeting sicherlich auch nicht einfach. Erinnern wir uns, dass vor dem FRU viele Tänzer/ Vorstände immer wieder geäußert haben, dass sie auf diesen Kindergarten keinen Bock mehr haben. Von daher war es schwierig einzuschätzen wieviel Plätze braucht man tatsächlich.
Die Frage ums Essen ist auch immer schwierig. Mir persönlich hat es am Freitag gereicht, am Samstag hätte ich mir auch nach dem Tanzen gerne ein Frikadellenbrötchen gegönnt. Leider gab es die da grad nicht. Dafür wiederum fand ich die Preise supergünstig.
Die Stimmung fand ich gut zumindest das was ich mitbekommen habe. Leider hat das Meeting ewig gedauert und irgendwann um halb sechs hab ich die Segel da gestrichen weil ich nicht mehr konnte.
In der Halle wo der strenge Geruch auftrat, bin ich am Sonntag nicht gewesen. Aber dafür sind mir dann wiederum Tänzer mit ebenfalls sehr strengem Körpergeruch aufgefallen wo ich dann wiederum nur mit dem Kopf schütteln kann. Duschen waren ausreichend vorhanden! Nur benutzen musste man sie dann selber.
Egal wieviel Handbücher/ Checklisten man macht, es werden mmer wieder Schwierigkeiten auftreten, die man selbst bei sorgfältiger Planung nicht einkalkuieren kann.
Mein Dank gilt den ausrichtenden Clubs, die uns eine schöne Veranstaltung (und dieses Mal für mich auch nicht so weit entfernt) geboten haben.
Die Afterparty am Samstag hat mir sehr gut gefallen und in diesem Sinne hoffe ich auf viele weitere Veranstaltungen .....
Just my 2 cents
Barbara
Hi Barbara,
kannst Du an die Familie Brammer unsere Erfahrungen mit dem TESA Band weitergeben?
Dann brauche ich es nicht noch einmal zu schreiben.
Gruß Ilona
Hallo Ilona,
ja kann ich machen, kein Problem. In Bezug auf die Clogconvention 2011 in Dortmund werden wir diese Info sicherlich gut gebrauchen können. Allerdings werden wir auch den Frank als Fachmann da zu Rate ziehen.
Liebe Grüße
Barbara
Michael-St
07. 09. 10, 15:28
@Ilona
Was ich meine, werden sicherlich die verstehen, die bereits einmal eine Jamboree ausgerichtet haben.
eben, und ich leide mit Dir (auch wenn ich an Dir "kritisiere"). Kritik ist immer "negativ" behaftet. Kritik von Leuten, die es selber nicht besser wissen/machen ist nicht schön und das stößt jedem unangehm auf.
Lasse die Zeit etwas vergehen und schaue in ein paar Monate noch einmal auf diese Veranstaltung. Du wirst sehen, bei aller Kritik, sie war es wert ;-)
Und ein paar Monate weiter kommt vielleicht der eine oder andere "Mitkämpfer" und fragt so belanglos: wann machen wir wieder eine Jamboree?
Rounddancer
07. 09. 10, 16:40
Nur wer? Wir Travellers, da einige von und ja viel rumkommen? Wir zusammen mit anderen Clubs(alleine wäre nicht gut), die bereits Jamborees ausgerichtet haben? Alle die Lust haben mitzuarbieten? Die EAASDC als Dachorganisation? ...???
Nein Kerstin,-
das ist Aufgabe der Organisation,- also hier in der Regel ECTA und EAASDC als Jamboree-Veranstalter.
Und die wiederum beauftragen einen QM (QualitätsManager), oder QMB (Qualitätsmanagementbeauftragten), aus ihren Reihen,- oder aus den allgemeinen Reihen der Tänzer und Caller, damit, alles durchzugucken,- am Besten auf einer beobachtenden, selbst nicht zu sehr involvierten Position heraus, was bei einer Jamboree an Arbeiten und Verantwortlichkeiten im Vorfeld, während, und nach der Jamboree so anfällt,- und so weiter.
Und das muß dann laufend mit den Erfahrungen und dem Feedback aus den Veranstaltungen fortgeschrieben und aktualisiert werden. (PDCA-Kreis).
Qualitätsmanager und QMB's gibts m.W. etliche unter den Tänzern,- die, die das auch so im Zivilberuf gewohnt sind. Natürlich muß das ehrenamtlich laufen. Sicher gibts auch QM und QMB unter den Callern.
So ein Handbuch sollte eigentlich jeder Club für seine Specials und Events haben,- und, ganz wichtig, fortschreiben.
Genauso sinnvoll ist ein solches für die Vorstandsarbeit, - wenn es darum geht: Was ist wann nötig, im Jahreslauf, von der pünktlichen Zahlung des EAASDC-Beitrages, über die rechtzeitige Planung der MV, die Einladung der Kassenprüfer, den Kontakt zur Presse, die Erfassung und ggf. öffentliche Vermarktung der Clubjubiläen, Classes, der Klärung der Arbeitsteilung und der Verantwortlichkeiten im Board, etc.
also ich habe dazu auch eine (wenn auch bescheidene) meinung....
...auf der einen seite denke ich, ist es für jeden tänzer der schon mal auf solch einer großveranstaltung war, zumutbar, den einen oder anderen absstrich zu machen. auch ein "staff-team" aus 4 clubs kann bei dieser größe nicht überall sein.
was die baulichen gegebenheiten betrifft, so kann man heute froh sein, wenn man noch solche hallenkomplexe bekommt - auch wenn die WCs dann vielleicht nicht durch schilder, sonder primär durch den geruch gefunden werden können.
auf der anderen seite weiß JEDER tänzer (und die mädels und jungs die solche eine jamboree ausrichten sind dies ebenfalls!!), dass man auf solchen veranstaltungen immer warmes essen haben muss - ich denke hier an die auskunft des küchenpersonals, die uns erklärte, dass ihnen erst am SA mitgeteilt wurde ständig warmes essen bereit zu haben -> das war eine absolute fehlplanung!
weiterhin hat weder ECTA noch EAASDC mit der orgo einer jamboree zu tun - diese also als eine art "ausrede" anzuführen finde ich schon dreist. EAASDC gibt die kohle, ECTA prüft das programm und sorgt dafür, dass die leader kostenlos arbeiten. immerhin treten beide orgos für einen verlust ein, damit das der club aus dem kreuz hat, das wars dann aber auch schon.
was die hallen betrifft, ich kann als jamboree-organisator (1999 kuchen) sehr wohl nachvollziehen, was es heisst so etwas zu organisieren. ich würde mich allerdings im vorfeld fragen, ob es wirklich für dieses weekend nötig ist, so viele hallen mit solch unterschiedlichen programmen auf dem plan haben zu müssen.
ich denke ein jamboree sollte ein "get-together" sein - und mal ehrlich, es bricht keinem C und/oder A tänzer ein zacken aus der krone, wenn er/sie mal ein weekend lang MS und Plus tanzt.
insofern - danke an das orgoteam für eine lehrreiches weekend und für eine, bei allen widrigkeiten, schöne veranstaltung.
Rounddancer
07. 09. 10, 17:20
Ansprechpartner vor Ort: ein schwieriges Unterfangen. Nicht jeder Mitmacher sieht seine Erfüllung alle 2 Minuten wieder die gleiche Frage zu beantworten.
Nun, dafür gibt es Infodesks. Ob das nun einer ist,- oder am Eingang jedes Gebäudes, in dem Programm stattfindet, einer, das richtet sich nach der Größe der Veranstaltung.
Ich kenne es von den National Square Dance Conventions, da sind an den Infodesks AUCH Leute im Einsatz, die ein, zwei Jahre später die Nationals selbst in ihrer Stadt haben,- sie lernen so, was alles für Fragen an einer Convention gestellt werden, und können das dann auf die Convention bei sich transferieren.
Es wäre zu überlegen, ob nicht auch eine FAQ-Liste Teil eines Handbuchs,- ich sage Handbuch, weil das halt im Qualitätsmanagement so heißt,- sein könnte,- eine Liste der häufig an einer Jamboree gestellten Fragen. Auch die könnte dann jemand, der vom jeweiligen Ausrichter der nächsten Jamboree beauftragt ist, als Grundlage nehmen, und für Situation, Standort und Gegebenheiten dieser nächsten Jamboree beantworten,- und dann z.B. an den Info-Desks bereithalten, sei es als Liste, sei es auf nem Rechner. Oder gleich in die Beschilderung einfließen lassen, etc.
"Handbuch erstellen": kann helfen aber wenn es nicht gelesen und gelebt wird - für was?
Nun, wenn ein Handbuch da ist, und gepflegt wird, dann kann es ignoriert werden,- aber dann braucht der, der es nicht ignoriert, sondern als Stütze sieht, nicht von Null auf anfangen, braucht nicht das Rad neu erfinden.
Ungeplante Unwägbarkeiten gibts dann auch so noch genug.
Ich denke da an die letzte "Nationals". Diese riesengroßen Veranstaltungen finden meist in Räumen statt, die zum Teil Beton-, zum anderen Teil Teppichboden haben. Auf die Teppichböden legt man dann so Plastikkacheln als Boden. Die müssen mindestens am Rand mit einem paketbandbreiten Klebeband am Boden fixiert werden.
Bei der letzten "Nationals" war das am ersten Abend so,- alle waren mit einem regenbogenfarbigen Klebeband am Teppichboden festgeklebt. Am nächsten Morgen fehlten die Klebebänder.
Warum?
Eine Mutter, die ihre Tochter zuhause unterrichtet, hatte sich beschwert, weil die Farbe des Bandes ihr "zu schwul" war,- und das sollte ihre Tochter nicht auf "falsche" Gedanken bringen.
Rounddancer
07. 09. 10, 17:36
es bricht keinem C und/oder A tänzer ein zacken aus der krone, wenn er/sie mal ein weekend lang MS und Plus tanzt.
Das ist wie mit "Radio Eriwan": Im Prinzip ja, aber dann kommen die Tänzer der höheren Programme eben einfach nicht,- sondern gießen ihre Enkel, züchten Briefmarken, bespaßen ihre Blumen, küssen Ihr Auto und polieren ihre Lebensabschnittsgefährtinnen.
Und dann wird das etwaige Defizit, das ECTA und EAASDC tragen müssen, noch größer.
Die Tänzer stimmen dann nämlich mit den Füßen ab, und wenn sie schon so viel Aufwand betreiben sollen (im Geschäft frei nehmen, Benzin, Übernachtungskosten, Eintritt, Verpflegung, etc.), dann wollen immer mehr auch Workshops, namhaftere Caller, und möglichst viel Tanzzeit auf dem Level haben, den sie glauben, gerade tanzen zu können.
Heinz,
100 %ige Zustimmung.
Und so ein Handbuch, um Deinen Begriff zu verwenden, zu erstellen, dazu brauchen wir unseren Dachverband, der die Fäden in der Hand hält. (Allerdings hoffe ich, dass dabei nicht solche Dinger herauskommen wie ich Sie von der ISO her kenne, den mit diesen Wälzern kann man zumeist recht wenig anfangen.)
Ansonsten befürchte ich, also, wenn wir es nicht schaffen, eine solche Hilfestellung auf den Markt zu bringen, dann werden immer weniger Clubs bereit sein, ein Jamboree auszurichten. Vor allem wird sich kein neuer Club/werden sich keine neuen Clubs mehr finden, der/die bereit ist/sind eine Jam auszurichten. Folge: in einem Jahr im Ort X und im nächsten Jahr im Ort Y statt, im folgenden Jahr wieder im Ort X. Und dann ist meiner Meinung nach der Gedanke der Jamborees auf der Strecke geblieben.
@Michael,
alleine geplant, dass hast Du vollkommen falsch verstanden, hab keine Lust mehr nachzuschauen wie ich es formuliert habe. Ich kann und würde nie dies nie behaupten.
Nachdem ich mich durch die ganzen Beiträge hier durchgearbeitet habe, möchte ich auch ein bisschen Senf dazu geben:
Ich habe mich schon früh angemeldet, weil mir das Programm sehr zugesagt hat. Die Möglichkeit, in jedem gewünschten Level fast einen ganzen Tag tanzen zu können und das bei einer großen Anzahl von Spitzencallern, ist sicherlich eine wundervolle Sache.
Ich habe den Veranstaltungsort ohne Probleme gefunden. Okay, die Beschilderung fand ich auch spärlich, aber zu welcher Veranstaltung außerhalb von Square-Dance gibt es denn überhaupt Ausschilderungen? Squaredancer sind da nach meiner Meinung hübsch verwöhnt. Ich kenne keine Ausschilderung zu Konzerten, Theatern, Sportveranstaltungen o.ä. und die Leute finden trotzdem hin. Egal ob mit Navi, Routenplaner-Ausdruck oder ganz altmodisch mittels Landkarte.
Ich hatte auch keine Probleme, "meine" Halle zu finden. Erstens waren die Zahlen groß genug an der Wand und zweitens gab es genügend Leute mit einem "Staff"-Fähnchen am Badge die ich fragen konnte und die immer hilfsbereit Auskunft gegeben haben.
Die Sanitäreinrichtungen waren etwas "anrüchig". Ich kenne als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern und auch von Besuchen bei diversen, in Schulen tanzenden Vereinen, genügend Schultoiletten um sagen zu können, dass diese Toiletten vor diesem Hintergrund sehr sauber, technisch in Ordnung und mit genügend Seife/Handtüchern ausgestattet waren. Natürlich kann ich eine Square-Dance-Veranstaltung in einer Turnhalle nicht mit einem Tanzschul-Abschlussball in einem First-Class-Hotel vergleichen !! Mit Blick auf meinen Geldbeutel kann ich nur sagen "zum Glück". (Ich war übrigens auch 15 Jahre in Tanzschule und Tanzsportverein, weiß also wovon ich rede).
Am Freitag habe ich keine Verpflegung gebraucht (Heimvorteil) und auch die Afterparty nicht besucht, kann also dazu nichts sagen. Samstag ist mir bei der Afterparty jedoch ziemlich sauer aufgestoßen, dass es zu wenige Tische und Stühle gab. Das lag aber auch teilweise an den netten Mittänzern, die mit wenigen Leuten ganze Tische für nie ankommende Freunde reserviert hatten. (Ähnliches habe ich auch bei anderen, ähnlich großen Veranstaltungen erlebt. Muss eine Abart des unseligen "Handtuch-auf-die Liegen-am Pool-deponieren" sein)
Der Stromausfall am Freitag um 22:00 Uhr hat zumindest in Halle 2 niemanden gestört. Anders Blom hat weiter gecallt und der Floor hat weiter getanzt. War doch sehr romantisch.
Das viele Tänzer sehr mit den Füßen abstimmen, konnte man am Samstag sehen. In Halle 2 waren zeitweilig nur 3 (!) Squares am Tanzen, obwohl es bei den Callern davor und danach mindestens 10 waren. Und Abends in der Emscher-Lippe-Halle waren auch ganz sicher keine 1.400 Leute mehr anwesend. Es gibt halt viele Tänzer, die keine Lust haben, nach jedem 2. Tipp auszusetzen weil Round getanzt wird oder die sich nicht auf MS "herablassen" wollen. Das möchte ich hier nicht vertiefen (dazu gibt es schon genügend Beiträge).
Was mich persönlich etwas verwundert hat, war das Hexagon-Plus am Sonntag. Ich hatte es als "Intro" angesehen und war überrascht, als Joachim den ungeübten Tänzern freundlich das Verlassen der Halle nahe gelegt hat. Kann ich aber gut mit leben, denn in der Nachbarhalle hatten wir auch unseren Spaß.
Fazit:
Es war eine tolle Veranstaltung die meine Frau und mich veranlasst hat, für den März schon einmal Hotelzimmer in Norderstedt zu buchen. In der Hoffnung, dann wieder soviel Spaß zu haben.
@ RainerK,
bitte schau noch einmal ins Programm, zum Thema Hexagon. Ist nicht als Intro deklariert, war auch nicht vorgesehen. Hätten wir vielleicht dazu schreiben sollen, aber der Platz auf der Seite war ein wenig klein.
Für die, die es interessiert, die Crazy Ping Pongs wollen voraussichtlich in diesem Jahr noch einen A1 Hexagon Nachmittag machen.
Caller: Joachim Rühenbeck, Termin: steht noch nicht fest.
So für alle die es interessiert hier ein Link mit Fotos und einem Video:
http://jamboree2010.de/index.php/de/fotos
Gruß
Barbara
und weil es so schön ist noch einen Link:
http://www.youtube.com/watch?v=KwG4f2EeXV0
Gruß
Barbara
Und noch ein Link zu Photos:
http://www.ruhrstadt-netzwerk.de/application/cms/website.php?id=/index/fotovideo/fallroundup2010.htm,
Upps, Thomas hat ihn schon drin, na ja doppelt hält besser.
Markus Gensberger
13. 09. 10, 11:28
Nach einer Woche Urlaub und viel Abstand zum Jamboree will ich hier noch meine Eindrücke schildern.
1. Tanzprogramm:
ich persönlich fand die Gestaltung des Programms gelungen. Ich musste als RD Tänzer nur einmal die Halle wechseln und konnte den ganzen Tag durchtanzen.
Cuer und Caller waren sehr gut, was ich mitbekommen habe. Der einzige Aspekt war die Aufteilung für den Samstagabend: 4 Caller und 2 Cuer bei 2 Std. das war mir für meinen Geschmack a weng zu viel...
2. Hallen:
Die Hallen waren für mich leicht zu finden. Was ich gut fand, in der SD Halle für untertags musste man das Gebäude nicht verlassen man hatte über den Verbindungsgang zu jeder der einzelnen Hallenbereiche Zugang.
Die Toiletten waren in der Tat etwas unsauber, doch hier möchte ich den Staffs mal ein Lob aussprechen! Sie haben jede Reklamation bei den Toiletten sofort aufgenommen und umgehend gehandelt. Ich sah häufig jemanden mit Lappen und Putzzeug bewaffnet die Klos saubermachen. TOLLE LEISTUNG!
Was ich eher errschreckend finde ist wie manch ein Tänzer hier mit der Sauberkeit der Örtlichkeiten umgeht. Ich spreche hier mal nur von der Herrentoilette: Diese wurde von einem Stuff gerade frisch gereinigt, keine 10 min. später waren die beliebten Bremsstreifen wieder auf der Klobrille zu finden und das Papier war mehr auf dem Boden als auf der Rolle. Da frage ich mich schon ob bei manchen die Klobürste nur zur Zierde da steht....
3. Essen:
Preiswert und lecker. Da kann ich nicht meckern. Was nun das genörgel von wegen der Verfügbarkeit angeht, ich will das was Ilona bisher sagte nicht nochmal wiederholen. Hier aber noch ein anderer Gedanke aus einer professionellen Gasttätte nicht weit von der Halle vom Abendprogramm:
"Wir haben sowas noch nie erlebt. Wir haben bei Spielen von Schalke rund 3000 bis 4000 Essen die wir vor und nach dem Spiel brauchen, dann ist es aber auch rum. Mit euerem Hobby habt ihr uns aber permanent auf Trab gehalten"
Ich habe das mal mit einem befreundeten Wirt besprochen, der auch schon SD Erfahrung gemacht hatte. Er bestätigt mir dass unser Hobby was das Essen betrifft hier ein echter Mammutbrocken darstellt den ein Wirt kaum planen kann wenn er das erste mal damit in Kontakt kommt. Gehen wir mal von Jamboree aus, da ist alle halbe bzw. volle Stunde ein Programmwechsel. Viele Leute wechseln die Hallen und gehen dann zwischendrin was essen.
D.h. anders als bei Konzerten, Fussballspielen usw. kommen hier nicht auf einen Schlag mal 1000 Leut und haben Hunger sondern es kommen alle 15 Min. 10 bis 20 Leut die was wollen und das hat die Küche eben irgendwann überfordert, nämlich spätestens dann als die vorbereiteten Essen aus waren und man Frisch nachkochen musste. Und sorry ein Schnitzel oder auch Pommes brauchen eben ihre Zeit, ansonsten müsste man sie eben roh essen.
4.Wege:
ich fand diese nicht als zu lang, zumal wie schon oben beschrieben ein Hallenhopping ja nicht stattfand.
Ich persönlich fand die Veranstaltung klasse. Tolle Leistung.
=====================
was ich hier aber noch zum Thema EAASDC Meeting sagen will: es gab einige Meinungen dass man das Meeting von einer Jamboree abkoppeln sollte.
Gründe dafür: es hat nicht jeder Veranstaltungsort die Möglichkeit hier Räumlichkeiten für mehrere Stunden zur Verfügung zu stellen. Somit müssten dann bei anderen Orten Tänzer zurückstecken. Zum zweiten sollte die EAA sich mal fragen wer ihnen das Meeting finanziert, nämlich die Tänzer die zum tanzen kommen. Daher mal die Idee versucht es mal mit einem eigenen EAA Meeting Weekend, wo man neben dem GM auch noch Zeit hätte für wichtige Seminare um die Clubvorstände zu trainieren....
AngelikaP
13. 09. 10, 12:20
Hallo Markus,
jetzt bin ich aber doch über Deinen letzten Absatz gestolpert. Was bitte schön finanzieren die "nur" Tänzer wem?
Alle Anwesenden - die Clubvorstände als auch die EAASDC Boardmitglieder - reisen auf eigene Rechnung an und die Räumlichkeiten, die dafür benötigt werden, sind doch wohl eher ein "Abfallprodukt".
Was mich aber noch viel mehr stört: Für wen sitzen die Teilnehmer sich denn stundenlang das Hinterteil platt? Doch dafür, dass die "Tänzer" weiterhin ihren Spaß bei solchen Veranstaltungen haben können. Sie haben ja immerhin ihren Eintritt bezahlt, um alles drumherum sollen sich gefälligt andere (dumme?) kümmern.
Tut mir leid, aber diese Einstellung geht mir gehörig gegen den Strich. Wir tanzen seit 1978 und waren so dumm, die ganze Zeit über irgendwelche Posten in diversen Clubs und in der EAASDC zu haben. Warum wir das getan haben? Weil wir es in unserer Anfangszeit selbst so erlebt haben und genau diesen Geist weitergeben wollten. Aber offensichtlich ist das heutzutage nicht mehr angesagt. Eintritt zahlen - konsumieren - fertig!
Angelika
Michael-St
13. 09. 10, 12:34
@Angelika
Aber offensichtlich ist das heutzutage nicht mehr angesagt. Eintritt zahlen - konsumieren - fertig!
Ja, leider
Denn diese Leute
es gab einige Meinungen dass man das Meeting von einer Jamboree abkoppeln sollte
sehen nur ihre eigenen Vorteile und sind nicht im geringsten bereit, für das Hobby etwas zu leisten, nur fordern.
Gott sei Dank gibt es ja noch ehrenamtlich tätige Caller, die für Ihren Aufwand (Jamborees) keine Gage wollen.
100 punkte angelika!
@michael: caller (leader) wollen nicht ihren aufwand für jamborees in rechnung stellen, sie dürfen es nicht!
Markus Gensberger
13. 09. 10, 15:48
Hi Angelika,
ich sage nicht das es meine eigene Meinung ist, ich berichte von dem was ich gelesen, gehört und selbst erlebt habe. Das die Presis und alle anderen auch was besseres vorstellen können als sich die Köppes einzuhauen weiß ich auch. Nein, mir gings nur um die unverfälschte Darstellung was ich von dieser Jamboree an persönlichen Eindrücken aber auch an Infos von Tänzern aus Gesprächen usw. herausgehört habe.
Mit der Argumentation dass Meeting wegen der Kosten weg vom Jamboree zu nehmen gehe ich auch nicht konform. Was mir jedoch - wenn wir das mal weiterspinnen diesen Vorschlag - smart erscheint wäre folgendes:
ECTA z.B. hat sein GM mittlerweile auf eine eigene ECTA CONV. gelegt, wo von Freitag bis Samstag wichtige Seminare angeboten werden und am Sonntag die Meetings laufen.
Dies läuft eigentlich ganz gut.
Was ich mir nun vorstellen könnte wäre folgende Situation: die EAASDC koppelt das General Membershipmeeting vom Jamboree ab, und bietet dafür ein Weekend an auf dem das GM stattfindet und man aber noch Raum und Zeit hat sich mit Seminaren zu den für uns wichtigen Dingen zu informieren. Es gibt leider - und das habe ich in Gelsenkirchen wieder erlebt - zuviele Vorstände, die keine Ahnung haben wie die Aktivität läuft... Das könnte man
auf solchen Seminaren ändern. Bzw. (so wie es auch ECTA macht) wenn man sich nicht mehr am Samstagvormittag mit einem GM rumschlägt kann man diese Zeit für meinetwegen so ein Seminar auf dem Jamboree nutzen.
Das macht ECTA ja auch.
Jetzt ist es natürlich für ECTA einfacher, denn da sind es natürliche Personen die als Member dort hingehen. Bei EAASDC sprechen wir von Clubs... da hängt wieder mehr dran von wegen wer zahlt das usw....
Aber das es gehen kann beweisst ECTA schon seit mehreren Jahren und es wäre vielleicht auch ein Weg für EAASDC, hier ein eigenes Event zu organisieren wo sich die Clubs informieren und auch beraten können...
Das nehme ich so aus diesen Meinungen als positiv gemeintes Feedback mit. Nur liegts eben nicht an mir sondern an uns allen was wir daraus machen...
Rosemarie
13. 09. 10, 16:50
Zu dem Thema der Abkoppelung: man darf nicht vergessen, dass es sich hier lediglich um 3 MV gehandelt hat, die länger, d.h. wesentlich länger gedauert haben: Darmstadt, Dachau und Gelsenkirchen (von Kassel wollen wir gar nicht reden, da Ausnahmesituation).
Vorher, d.h. in früheren Jahren, fanden die MV auf den Jamborees alle in einem vernünftigen Zeitraum statt und man konnte danach gut shoppen, essen, tanzen etc... Also lediglich seit 3 x Jamborees hat es nun länger gedauert.
Wenn jetzt hier schon gleich eine Abkoppelung in Betracht gezogen wird, nur weil mal 3 MV länger gebraucht haben, dann bin ich entsetzt über die Anspruchsmentalität und über die Verkennung der Wichtigkeit. Ich (wie viele andere) saß in allen 3 MV und habe meinen winzigen Teil dazu beigetragen, dass die EAA wieder korrekt und in Ruhe als Dachverband wieder arbeiten kann.
Nun haben wir ein neues Board, es wird einige Zeit benötigen, um die anstehende Arbeit leisten/bewältigen zu können. Da wäre ein Anspruchdenken vollkommen fehl am Platze, das Board braucht Zeit und Ruhe, damit es produktiv (ehrenamtlich!) arbeiten kann.
Rosemarie
Na ja, auch bei einigen der Boardmember ist es mit Edelmut nicht mehr weit her. Am Samstagabend wurde an der Registrationen durch mehrere Boardmember sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie nicht bereit seien, wenn Sie den ganzen Tag in dem Meeting sitzen, für die Veranstaltung Eintritt zu bezahlen. Sie forderten vehement und außerordentlich lautstark ihr Eintrittsgeld für das Fall Round Up zurück.
Zu dem Membership-Meeting sind die Vertreter des Clubs eingeladen, also die Clubfunktionäre. Demzufolge erwarte ich, dass jemand aus dem Board dort anwesend ist und meine (soll heißen die Interessen meines Clubs) vertritt. Nachfolgend erwarte ich auch dass dieses Mitglied mich über die Ergebnisse des Meetings unterrichtet.
Sofern mein Club mich bitten würde, als Vertreter des Clubs an dem Meeting teilzunehmen, dann würde ich dies auch tun.
Aber ansonsten fahre ich als "nur" Clubmitglied zu einem Jamboree, um zu tanzen, Leute zu treffen und meinen Spass zu haben.
Mein Betätigungsfeld als Clubmitglied ist die Vereinsebene und nicht die Verbandsebene.
Ich stelle mir gerade vor, dass beim Leichtathletikverband alle Mitglieder der verschiedenen Sportvereine auflaufen, um an einer Verbandssitzung teilzunehmen.
Hi Angelika,
ich sage nicht das es meine eigene Meinung ist, ich berichte von dem was ich gelesen, gehört und selbst erlebt habe. Das die Presis und alle anderen auch was besseres vorstellen können als sich die Köppes einzuhauen weiß ich auch. Nein, mir gings nur um die unverfälschte Darstellung was ich von dieser Jamboree an persönlichen Eindrücken aber auch an Infos von Tänzern aus Gesprächen usw. herausgehört habe.
Mit der Argumentation dass Meeting wegen der Kosten weg vom Jamboree zu nehmen gehe ich auch nicht konform. Was mir jedoch - wenn wir das mal weiterspinnen diesen Vorschlag - smart erscheint wäre folgendes:
ECTA z.B. hat sein GM mittlerweile auf eine eigene ECTA CONV. gelegt, wo von Freitag bis Samstag wichtige Seminare angeboten werden und am Sonntag die Meetings laufen.
Dies läuft eigentlich ganz gut.
Was ich mir nun vorstellen könnte wäre folgende Situation: die EAASDC koppelt das General Membershipmeeting vom Jamboree ab, und bietet dafür ein Weekend an auf dem das GM stattfindet und man aber noch Raum und Zeit hat sich mit Seminaren zu den für uns wichtigen Dingen zu informieren. Es gibt leider - und das habe ich in Gelsenkirchen wieder erlebt - zuviele Vorstände, die keine Ahnung haben wie die Aktivität läuft... Das könnte man
auf solchen Seminaren ändern. Bzw. (so wie es auch ECTA macht) wenn man sich nicht mehr am Samstagvormittag mit einem GM rumschlägt kann man diese Zeit für meinetwegen so ein Seminar auf dem Jamboree nutzen.
Das macht ECTA ja auch.
Jetzt ist es natürlich für ECTA einfacher, denn da sind es natürliche Personen die als Member dort hingehen. Bei EAASDC sprechen wir von Clubs... da hängt wieder mehr dran von wegen wer zahlt das usw....
Aber das es gehen kann beweisst ECTA schon seit mehreren Jahren und es wäre vielleicht auch ein Weg für EAASDC, hier ein eigenes Event zu organisieren wo sich die Clubs informieren und auch beraten können...
Das nehme ich so aus diesen Meinungen als positiv gemeintes Feedback mit. Nur liegts eben nicht an mir sondern an uns allen was wir daraus machen...
Hallo Markus,
und welches Wochenende würdest du dann nehmen, um es für sämtliche andere Veranstaltungen zu sperren?
Denn, wenn dein Faden weiter gesponnen würde, dann müßte dieses Wochenende für dieses "Generel membership-Meeting" gesperrt werden, damit auch alle Aktiven die Möglichkeit hätten, hinzufahren.
Ich sehe hier keinerlei Möglichkeit, dieses neue Instrument einzuführen.
Auch bin ich persönlich dagegen, ich kann hier die Entkopplung nicht gutheißen.
Auch ich sehe nicht den Sinn, den du hier einführen willst, bzw. den Bedarf und/oder den Wunsch von vielen Club-board-Mitgliedern, sich weiterzubilden, auch wenn viele eine (weiter-)Bildung nötig hätten.
Michael-St
13. 09. 10, 17:49
@Jürgen
@michael: caller (leader) wollen nicht ihren aufwand für jamborees in rechnung stellen, sie dürfen es nicht!
das ist mir schon klar und weiß ich.
Mir ist ein Stückchen meines Gedankens irgendwie abhanden gekommen, der Beitrag war als Fazit gesehen. Muß mal in meinen grauen zellen nachschauen, ob ich den Gedanken noch so zusammen kriege und werde diesen wieder dorthin platzieren, damit mein Fazit nicht so "Gedankenlos" dasteht :-(
@Markus: Deine Idee in Ehren, diese hatten aber zig Tänzer etc schon vor Dir. Und wie Robert es schon feststellte: wie will man diesen Termin realisieren? Welche Specials müssten dann "geopfert" werden, wenn der Termin als "geblockt" im Kalender steht? Wer trägt die Kosten (Räumlichkeiten, Hotels, ....) für ein solchiges Meeting?
Markus Gensberger
13. 09. 10, 18:14
wisst ihr ohne dass ich jetzt ironisch klingen will aber das was ich in den Beiträgen von Michael aber auch nun von Robert lese klingt (ich sag bewusst klingt, denn es kommt darauf an wie man es verstehen kann) frei dem motto: wir haben das vor xx Jahren so gmacht dann machma des heit a no so.....
@Robert: Wenn man so argumentiert dann ist nie ein WE frei für ein solches Meeting... Komisch nur das ECTA es schafft und man dennoch tanzen kann auf parallell laufenden Specials.
Des weiteren ist es kein Muss für alle Vorstände, jeder Club hat doch mind. 4 davon also Mitgliedern des Boards. Wenn da einer hingeht das reicht doch!
Aber egal ihr gebt mir zu Verstehen dass diese Idee nichts taugt, somit mach ich mir weiter keinen Kopf... Ich hätte es halt als Chance gesehen für EAA ein Mehrangebot für seine Members zu gestalten. Mehr nicht.
wisst ihr ohne dass ich jetzt ironisch klingen will aber das was ich in den Beiträgen von Michael aber auch nun von Robert lese klingt (ich sag bewusst klingt, denn es kommt darauf an wie man es verstehen kann) frei dem motto: wir haben das vor xx Jahren so gmacht dann machma des heit a no so.....
@Robert: Wenn man so argumentiert dann ist nie ein WE frei für ein solches Meeting... Komisch nur das ECTA es schafft und man dennoch tanzen kann auf parallell laufenden Specials.
Des weiteren ist es kein Muss für alle Vorstände, jeder Club hat doch mind. 4 davon also Mitgliedern des Boards. Wenn da einer hingeht das reicht doch!
Aber egal ihr gebt mir zu Verstehen dass diese Idee nichts taugt, somit mach ich mir weiter keinen Kopf... Ich hätte es halt als Chance gesehen für EAA ein Mehrangebot für seine Members zu gestalten. Mehr nicht.
Hallo Michael,
wenn ich nach dem Motto: das war schon immer so, ... arbeiten wollte, dann wäre ich fehl am Platz.
Ich sehe hier nur das gleiche Problem wie Michael: wer bezahlt das? und um Chancengleichheit zu bieten, müßte hier wirklich ein WE geblockt werden, und da machen die Clubs, die hier etwas veranstalten wollen, nicht mit. Verständlicherweise.
Diese Mehrangebot wäre durchaus eine weitere Überlegung wert, das sollte bei einem "normalen" Special als Zusatzangebot angeboten werden, und dann möglichst über ganz EAASDC-land verteilt; so daß jeder in den "Genuß" kommen könnte.
So würde es für mich einen Sinn ergeben, und wenn die Schulungen ankommen, dann sollten sie auch erweitert bzw für andere Themen geöffnet werden.
Und Markus: ich finde es schade, daß du beim geringsten Gegenwind bereits aufgibst, wenn du uns überzeugen kannst, dann mach das.
Ich bin hier nur sehr pessimistisch, und befürchte, daß es so nicht gehen wird.
Grüßle
Stefan Burger
13. 09. 10, 19:05
Hi,
das mit einem Wochenende sperren ist, glaube ich, noch nicht mal das größte Problem. Ich sehe die Problematik eher darin, dass die Motivation zu einem Event zu fahren, um dort "nur" Vorträge, Meetings abzuhalten eher gering sein wird. Welcher Clubvorstand wird von Hamburg z.B. nach München fahren um sich in seiner Freizeit irgendwelche Meetings anzuhören?
Welche Clubvorstände wollten denn geschult werden? Das sollte man erstmal klären, ich glaube, die meisten Clubvorstände sind doch auch Tänzer und die wollen tanzen, tanzen und nochmals tanzen und solange der Club läuft, wird man doch nichts ändern. Ich glaube, an solchen zusätzlichen Wochenenden werden eher weniger besucht.
Ein Vergleich mit der ECTA wird nicht funktionieren. Bei der EAASDC muss ich als Club sein (wg. GEMA, Versicherung, Clubbesuche, ...) zur ECTA will ich, das ist ein großer Unterschied.
Stefan
Rounddancer
13. 09. 10, 19:39
Gucken wir nach den USA, dann müssen da eh Kind, Kegel, Mann und Maus zur National Square Dance Convention Eintritt bezahlen,- auch Caller, Shopmitarbeiter, die Leute des National-Commitee (mit den grünen Jackets), ja sogar die Clubmitglieder der ausrichtenden Clubs. Und die Mitglieder des National SD Commitee zahlen sogar manchmal weitere Registration-Fees (a immerhin $60 pro Stück an der Abendkasse), um die Statistik aufzurunden.
Wie schon Rosemarie sagte, so geht denen, die normal zur MV gehen, nichts vom Tanzprogramm raus,- denn die fängt -eben mit Ausnahme der letzten drei MV's- um 9 Uhr oder 9.30 Uhr an,- und ist ohne Wahlen schon um 11 Uhr, mit Wahlen gegen 12 Uhr oder 12.30 Uhr fertig,- und genau da, nämlich um 12.30 Uhr, fängt das Tanzprogramm an. Auch kostet der Eintritt zu Spring Jamboree, oder FRU nur 12, bzw. vor Ort dann nur 15 Euro, das ist ein Viertel dessen, was die National Convention kostet.
Mit der Caller-Convention kann man die EAASDC-MV eh nicht. Denn die Caller müssen Pflichtveranstaltungen von ECTA, bzw. Callerlab besuchen, wenn sie ihren Mitgliedschaftsstatus erhalten wollten,- zudem verdienen ja Caller (im besten Fall sogar berufsmäßig Vollzeit) an ihrer Arbeit. Währenddessen die Vertreter der Clubs der EAASDC das aus Hobby mitmachen. Und niemand den Club zwingt, an der MV vertreten zu sein.
Woran man u.U. denken könnte, ist, ob man nicht nur eine MV pro Jahr machen könnte, das heißt, nur noch die beim FRU. Dann wäre halt ein Mal im Jahr am FRU die MV, und alle zwei Jahre eben mit Neuwahlen. Und die MV's beim Spring Jamboree fielen weg, oder man könnte dort die Weiterbildungsseminare Samstag vormittags reinpacken, also Samstag vormittag an der Spring Jamboree Weiterbildung für Clubboard-Mitglieder und potentielle Clubboard-Nachfolger plus Interessierte,- und MV am FRU jeden Jahres. Unterm Jahr nötige Mitgliederbefragungen könnten dann online gemacht werden.
Aber abkoppeln würde nichts bringen, denke ich.
Na sowas
14. 09. 10, 09:33
Vielleicht sollte man einfach damit anfangen Seminare mit vorheriger Anmeldung anzubieten, dadurch lässt sich der Bedarf feststellen... Wobei habe ich nicht schon von GEMA-Seminaren irgendwo gelesen?
Abkoppeln vom Tanzen... kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, denn wenn man vom Diskutieren erhitzt ist, könnte eine (evtl. Zwangs-) Pause mit Tanzen die Köpfe wieder abkühlen.
@markus:
ich denke wir können dinge wie die für uns ECTAner sicherlich sehr wichtige ECTA convention nicht 1:1 auf die EAASDC übertragen.
zum einen hatte ECTA ihre MV ebenfalls über jahre hinweg auf dem jamborees.
zum anderen hat ECAT div. sparten, die sich immer an den jamborees treffen.
grund für das treffen an den jamborees ist i.d.r. ein finanzieller und auch terminlicher. selbes gilt für die MV der EAASDC.
nicht sehr viele leute sind bereit nur zum meeting durch die republik zu fahren, das hat die AoMV in kassel mit weniger als 60 teilnehmer sehr deutlich gezeigt.
und: nicht jedes EAASDC meeting geht über 7 stunden - ich hoffe beim jetzigen präsidium auf wesentlich weniger zeit...
Stefan Burger
14. 09. 10, 11:06
nicht jedes EAASDC meeting geht über 7 stunden
Denke ich auch, die nächsten MVs werden es zeigen.
stefan
Michael-St
14. 09. 10, 13:28
@Robert
wenn ich nach dem Motto: das war schon immer so, ... arbeiten wollte, dann wäre ich fehl am Platz.
Im Prinzip hast Du Recht und doch gibt es immer und immer wieder Leute, die Ideenreichtum hin oder her, prinzipiell immer das "Gleiche aufrühren" an dem es schon Entscheidungen gab oder keine Entscheidungen herbeiführbar sind, da zu kontrovers.
Und eine dieser Überlegungen war es schon, die MVs von den Jamborees abzukoppeln, in einer Zeit, als wir noch 4mal eine MV besuchen konnten. Grund war unter Anderem, dass es immer weniger Mitglieder geschafft haben teilzunehmen und dass, obwohl jahrelang kein Tanzen parallel zur MV statfinden sollte, die Leute keine Lust hatten nur an der MV herum zu sitzen.
Jetzt haben wir "nur noch" zwei MVs im Jahr und eigentlich sollte es ein Mehr an Teilnehmern geben. Wie ist der derzeitige Status ?
Und dass das Interesse sinkt, an MVs des Verbandes teilzunehmen lag an manchen langatmigen / sehr kontrovers geführten MVs ohne dass für den Verband das Hobby, die Vereine iregndwelche Verbesserungen o.vgl. sichtbar heraus gekommen sind.
Und an manchen MVs wurden nach einigen Debatten so lange herum Abgestimmt, dass es den meisten Teilnehmern dann irgendwie egal wurde, was abgestimmt wurde, Hauptsache endlich ein Ende.
Und wenn ich dann komme und nach endlos langen Debatten vorangegangener MVs "meine Idee" präsentiere, die MV von der Jamboree abzukoppeln, da ich ja nur zum Tanzen komme, dass ich da auf Unverständnis bei den armen Sitzungsteufel stosse, müsste hinlänglich bekannt sein.
Und ganz ehrlich: das Leben besteht nicht nur aus Square Dance und Callen ;-)
Nachtrag: eigentlcih schweifen wir etwas zu arg weg vom Thema, tut mir leid, dass ich da mitschwimme
Wo bei das Thema schon interessant ist, das könnten wir ja in einem eignen thread behandeln, könnte das ein Mod bitte abtrennen?
Michael-St
14. 09. 10, 17:08
@Robert,
ich habe mal etwas im Forum recherchiert und siehe da: http://www.squaredance4fun.de/showthread.php/550-Wie-sieht-die-perfekte-Jamboree-aus
so neu sind manche Ideen oder Überlegungen nicht ;-)
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