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20. 04. 05, 13:10
Ja, auch das ist Teil eines Specials.

Astrid hat in einem Anderen Thread gerade was interessantes angesprochen.
Die teuren Afterparty-Live-Bands.

Jetzt hab ich mal die allgemeine Frage:

Wie sollte eine Special-Afterparty aussehen.

Brauchen wir live-Bands?
Oder stören diese sogar durch große Lautstärke.
Musik aus der Konserve? Oder gar Stille?

Was ist mit Show- oder Gageinlagen (wie z.B. beim 7 Schwaben)?
Ich glaube dass unser Afterpartygag durchaus zur atraktivität des Specials bezutragen.
Allerdings habe ich auch schon Specials erlebt wo Showeinlagen (insbesonders längere) als störend empfunden wurden.

Bei der Gelegenheit könnte man auch über die Länge von Afterpartys diskutieren.
Ich war mal auf nem Special die haben gesagt, dass sie um 12 vaus der Halle müssen und bevor sie die Leute nach 30 Minuten wieder hochscheuchen lasen sie es lieber ganz mit den Afterpartys.

Also ein breites Diskussionsfeld.
Ich bin gespannt.

Kai

20. 04. 05, 13:14
sorry. :oops:
Das kommt davon wenn man seine Sätze oft umbaut.
Bitte keine Kommentare zu grammatischen Fehlern. :cry:

Kai

20. 04. 05, 13:52
Hallo Kai,
sehr interessantes Thema.
im letzten Jahr wahr ich auf einem Special in Freiburg dem Gelbfüssler Tanz und die hatten als Afterparty einen Musiker der so dezente und leise Hintergrundmusik gemacht hatte nach dem Tanz.
Erst so gegen Ende hat er dann mehr und mehr Tanzmusik gemacht und zum Schluß (gegen 24.00) dann so eine Art Rauswerfermusik ;-)
Aber nicht aufdringlich wirklich ganz nett und für mich ein Weiteres, wieder dorthin zu gehen (auch wegen den dortigen Callern, meistens unbekannte aber sehr tolle, auch deren Clubcaller)
Was mir dort auch gefallen hat: die Clubmitglieder waren mit den Gästen zusammengesessen und haben glücklicherweise das Tanzfloor mit einer Trennwand von der Afterparty zumachen können und so wurde man von den Aufräumern nicht gestört.
Vielleicht sieht man sich ja dort, glaube der nächste ist erst im April 2006 weil die es mit dem anderen Freiburger Club im Wechsel machen
Gruß Flo

20. 04. 05, 14:26
Tja Kai, da hast Du wirklich was gutes angesprochen!

Ich hab ja selbst mal in einer Band gesungen und ich bin die letzte, die Live-Musik nicht toll findet... Aber ich muss sagen, auf Afterpartys stören sie mich "manchmal". Nicht jeder sieht das so, denn für mich ist so ein Special/Jamboree immer wie ein Familientreffen, wo ich Freunde, alte und neue Bekannte treffe und mich auch unterhalten möchte...
Für andere ist es Party und die möchten auch gerne nach dem Tanz noch Tanzen...

Die Afterparty-Show bei den 7-Schwaben ist ganz grosse klasse und ich glaube, dass denken auch viele der Besucher - der Erfolg gibt Euch recht.
In der Länge liegt die Würze... Sie ist nicht langweilig und eben auch nicht zu lang. Wir haben hier im Kölner Raum auch ein Special, dass zum grössten Teil von seiner (anstatt Grand March) Show lebt. Die Tänzer lieben das, das höre ich immer wieder.
Es macht natürlich auch viel Arbeit und die Phantasie des Clubs ist gefragt, wenn man sowas mal anfängt, ist es schwer da wieder herauszukommen.
Das die Rebläuse dann Musik aus der Konserve haben mit Line-Dance, finde ich auch völlig in Ordnung. Man kann sich noch unterhalten, man kann tanzen und es kostet nicht viel... Sehr vernünftig!

Florian spricht einen Tanz an, bei dem relativ unbekannte Caller waren, gibt hier seine Erfahrungen und Eindrücke weiter und das sorgt letztendlich dafür, dass vielleicht in 2 Jahren der Tanz noch mehr Besucher hat. Ohne dass dabei der Club mit teuren Callern "in Konkurs" gegangen ist. (Das hier in bezug auf den anderen Thread)
Das zeigt ganz einfach, dass es auch anders geht...

Astrid

20. 04. 05, 16:53
Hallo Astrid,
ich denke da ebenso wie Du. Auf der Afterparty möchte ich mich mit vielen Bekannten und Freunden unterhalten. Und da ist es immer etwas
störend, wenn Live-Musik gespielt wird. Ausserdem finde ich es unhöflich, der Live-Band bzw. Sänger etc., gegenüber wenn fast der komplette Saal nicht richtig zuhört bzw. nicht geklascht wird. Der Künstler muss ja meinen, wir (die anwesenden Square-Dancer) mögen seine Musik nicht, oder finden ihn einfach nicht gut. Der veranstaltende Club könnte sich dann viel Geld sparen und einfach eine CD einlegen.

20. 04. 05, 19:43
Bis Ende letzten Jahres mußte man ja, wollte man legal Musik bei der Afterparty haben, die Afterparty-Musik-Genehmigung mit einem Zuschlag von 45 EUR an die EAASDC löhnen.
Jetzt, seit Januar 2005, ist ja die GEMA für Afterparty-Musik inclusive in der nun für alle erhöhten Gebühr.

Das bedeutet: Nun werden noch mehr Clubs daran herumdenken, Musik zu machen, um die Anwesenden bei (Konsum-)Laune zu halten.

Doch auch für mich gilt: Wenn ich zur Afterparty bleibe, was nur noch selten vorkommt, da meine Sehkraft bei Nacht nachläßt, und ich ja noch schrottfrei heim oder ins Quartier kommen will, - dann möchte ich da mit anderen Anwesenden reden,- da stört mich Musik, jedenfalls wenn sie lauter ist als das den Konsum steigern sollende Geplätscher in den Kaufhäusern. Und Live-Musik,- die ich im Programm, auf nem Konzert oder zum Tanzen liebe,- ist mir für die Afterparty zu laut.

Einlagen bei der Afterparty, ob nun ein Sketch oder die Elvis-Imitation vom Michael Mühlhauer,- sind für mich eine nette Abwechslung,- sie sollten aber nicht mehr als zehn, fünfzehn Minuten dauern,- und nicht jeder Club sollte sowas in den eigenen Special einbauen. Denn sonst geht es so, wie wenn derselbe, nochso gute und bekannte Caller bald jedes Wochenende in der selben Region auf der Bühne steht: Ein Gewohnheitseffekt tritt ein.

Heinz