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14. 04. 05, 10:00
Was bekommen welche Caller für welche Leistung ???

smily
14. 04. 05, 10:45
Hi @ll,

nun, ich denke, die Frage läßt sich sicher nicht pauschal beantworten, da es nicht so was wie "Preislisten" gibt :wink:

Das Ganze ist abhängig von vielen Dingen, wie z.B. die Entfernung, die Länge des Programms, sind ein oder mehrere Caller am Programm beteiligt....etc.

Gruß smily

14. 04. 05, 12:54
Was bekommen welche Caller für welche Leistung ???

frag die caller... :idea:

14. 04. 05, 14:34
klar doch.

Aber eigentlich frag ich lieber die, dies bezahlt haben.

Geht ja nicht um ne Gebührenordnung sondern nur um
ein Nachschlagewerk. Findet man leichter welche Caller
es gibt, was sie können, ob sie ins Budget passen und ob
sie angekommen sind.

strategisches Content Management einfach.

14. 04. 05, 16:58
Hallo Roger
ein sehr schwieriges Unternehmen und von den Clubs wirst Du nicht alles hören.
Zum Einen, weil sie vielleicht einen speziellen Rabatt bekommen haben oder weil sie ängstlich sind, vom arrangierten Caller "über den Tisch gezogen worden zu sein"
Wie auch immer: Fahrtkostenerstattung sollte schon dabei sein und wenn der Caller eine Übernachtung braucht (mit Partner) sollte auch diese bezahlt werden.
Dass der Gastcaller nebst Patner an dem Tag Kost und Getränke frei hat, ist eigentlich selbstvertständlich ebenso, dass der Partner des Callers "umsorgt" wird vom Gastgeber, sprich: man tanzt mit ihm !!!!
wenn dann noch 150 bis 200 Euro bezahlt werden (das ist ein Stundenlohn von 18 - 25 Euro) ist das für einen Hobbyisten sehr viel.
Dass sind im Übrigen Wunschgedanken :cry: Ausnahmen gibt' s aber sehr wenige (mein ehemaliger Caller ist so Einer :wink: )
Und leider: die Tänzer stimmen mit den Füßen ab, je mehr kommen sollen, desto teurer muß ein Caller sein :twisted:
Gruß
Flo

15. 04. 05, 07:20
Wie auch immer: Fahrtkostenerstattung sollte schon dabei sein und wenn der Caller eine Übernachtung braucht (mit Partner) sollte auch diese bezahlt werden.
Dass der Gastcaller nebst Patner an dem Tag Kost und Getränke frei hat, ist eigentlich selbstvertständlich ebenso, dass der Partner des Callers "umsorgt" wird vom Gastgeber, sprich: man tanzt mit ihm !!!!
wenn dann noch 150 bis 200 Euro bezahlt werden (das ist ein Stundenlohn von 18 - 25 Euro) ist das für einen Hobbyisten sehr viel.

Sehe ich ähnlich :wink: Hängt aber natürlich auch davon ab, ob man alleine ist, zu zweit oder sogar zu dritt, ob es schon um 14:00 Uhr losgeht oder erst um 17:00 Uhr etc. etc. Aber prinzipiell, denke ich, hast Du recht - wobei ich nur sagen kann, daß manche unserer sogenannten "Profi-Caller" auch nicht besser sind als viele andere "Hobby-Caller". Wenn ein Club also in so einem Fall mehr bezahlt als nötig - deren Problem, aber dann sollen sie nicht jammern, daß Caller so teuer sind... Es gibt auch gute Caller, die nicht so viel kosten (und zu denen Tänzer trotzdem gerne tanzen).

Eventuell kommen sogar mehr Tänzer, wenn statt 10 EUR nur 7 EUR verlangt werden - was man sich leisten kann als Club, wenn man nicht 500 - 1000 EUR für den Caller zahlt. Da stellt sich sowieso die Frage, ob wir nicht eine etwas verkehrte Welt haben - mit welchem Recht verlangen eigentlich manche Caller mit dem Argument, sie "leben davon", so imense Gagen, von denen RD Cuer nur träumen können? Auch Cuer haben ne Menge vorzubereiten, sie choreographieren auch eigene Lieder, sie müssen die Musik und die Anlage kaufen, sie setzen genauso ihre Freizeit ein, sind von "Frau und Kind getrennt" etc. etc.

Thom

15. 04. 05, 09:00
Das mit der verkehrten Welt sehe ich auch so. Lernen musste ich, dass Caller von Arbeit reden wenn sie am Clubabend callen und auch lernen musste ich, dass das Honorar davon abhängt, wie oft und wie lange der Caller an einem Abend callt. Bis zur Übernahme eines Kassiererpostens dachte ich noch, dass callen auch für Caller DAS Hobby ist und sie eine finanzielle Anerkennung bekommen, die es ihnen ermöglich ihre Kosten zu decken und zusätzlich vielleicht noch ein Spasstaschengeld rausspringt. Heute sehe ich, dass es allzu oft ihr Beruf oder Nebenjob ist und mit Berufung nichts zu tun hat. Meine Euphorie für SD wurde arg gedämmt.
Ich glaube auch nicht, dass es ein Unterschied zwischen 7 und 10 Euro gibt. Wir mussten aufgrund hoher Hallenmieten, Übernachtungskosten und gestiegener Callerkosten einige Specials preislich „anpassen“ es hat keiner Auswirkung auf die Buchungszahlen. Ich finde nicht, dass man übertriebene oder unverschämte Forderungen unterstützen sollte, egal wie toll der Caller nun ist. Deshalb plädiere ich für eine Öffentlichmachung (vielleicht auch anonym oder in einem geschlossenen Boardmemberring) von Callerleistung und Forderungen; ich denke das hilft allen, den Clubs und den Callern.

In dem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der Gemeinnützigkeit von Square-Dance-Club überhaupt. Profi-Fussballclubs sind auch nicht gemeinnützig; wir zahlen Eintritt, der Club verpflichtet einen Trainer, der je Abend zwischen 50 und 120 Euro bekommt ...... reine Profiliga oder ?

15. 04. 05, 09:24
Lernen musste ich, dass Caller von Arbeit reden wenn sie am Clubabend callen und auch lernen musste ich, dass das Honorar davon abhängt, wie oft und wie lange der Caller an einem Abend callt. Bis zur Übernahme eines Kassiererpostens dachte ich noch, dass callen auch für Caller DAS Hobby ist und sie eine finanzielle Anerkennung bekommen, die es ihnen ermöglich ihre Kosten zu decken und zusätzlich vielleicht noch ein Spasstaschengeld rausspringt.
In meinem MS-Club ist das so.
Der Club ist eine Sparte eines Turnvereins und der zahlt nur die übliche Aufwandsentschädigung plus Fahrtkosten.
Für die Callerin ist das wirklich reinstes Hobby.

15. 04. 05, 10:42
Eventuell kommen sogar mehr Tänzer, wenn statt 10 EUR nur 7 EUR verlangt werden - was man sich leisten kann als Club, wenn man nicht 500 - 1000 EUR für den Caller zahlt. Da stellt sich sowieso die Frage, ob wir nicht eine etwas verkehrte Welt haben - mit welchem Recht verlangen eigentlich manche Caller mit dem Argument, sie "leben davon", so imense Gagen, von denen RD Cuer nur träumen können? Auch Cuer haben ne Menge vorzubereiten, sie choreographieren auch eigene Lieder, sie müssen die Musik und die Anlage kaufen, sie setzen genauso ihre Freizeit ein, sind von "Frau und Kind getrennt" etc. etc.

wir sprechen hier nicht über cuer, obwohl ich dir da völlig recht gebe - ich denke ein cuer sollte zumindest das geld bekommen was ein caller bekommt, WENN der cuer ebensoviele tänzer "bringt" wie der caller auch.

was die kosten betrifft, speziell im hinblick auf deine aussage von wegen "profi-caller" - ich weiß ja nicht, ob du dir überhaupt eine vorstellung vom dem machst, was es heisst "profi-caller" zu sein? welche kosten dir entstehen, schon alleine wenn du dem gesetzt folgst und alles das tust, was du als selbständiger unternehmer tun musst (steuer, betriebshaftpflicht, krankenversicherung, rentenversicherung, etc. etc. etc. etc.) wenn ich nun für einen tanz 500 euro bekomme plus sagen wir 80 euro fahrtkosten (was ja ein durchlaufender posten ist) dann bleiben mir nach abzug aller unkosten, ca. 120 - 150 euro. der rest wandert in die dunklen kanäle der steuer, versicherungen etc. - das ist nun mal so hier in deutschland.
vom rest, sagen wir den 150 euro, musst du dann klamotten, essen, wohnung, etc. bezahlen.
sicher, platten, mikros, anlagen etc, kann man "absetzen", das ändert aber nichts an der tatsache, dass man die kohle ja erstmal haben muss...

Frank
15. 04. 05, 11:38
Hallo zusammen,

eine Bemerkung vorweg: Im Folgenden schreibe ich über Caller, weil ich mich überwiegend in der SD-Welt bewege, es trifft aber sicherlich auch auf RD-Cuer, Clog-Instructor etc. zu. Außerdem benutze ich aus Gründen der besser Lesbarkeit nur die männliche Form; ich meine aber in allen Fällen auch die weiblichen Vertreter der jeweiligen Spezies.

Doch nun zum eigentlichen Thema: Ich denke, daß man sehr wohl einen Unterscheidung machen sollte zwischen Hobby-Callern, semi-professionellen und professionellen Callern (es dürfte allerdings sehr schwierig sein, eine Grenze dazwischen festzulegen).

Begründung:

Die meisten Caller bezahlen ihre Ausrüstung und Fortbildung selber (im Gegensatz zu Übungsleitern im "normalen" Sportverein). Allein daher müßte ein Caller mehr Geld bekommen der Sportverein-Übungleiter.

Einnahmen (besser gesagt Aufwandentschädigungen) aus ehrenamtlichen Tätigkeiten in einem gemeinnützigen (!) Verein sind steuerfrei bis zu einem Betrag von jährlich 1848,- Euro. Dabei dürfen keine Ausgaben abgezogen werden, da davon ausgegangen wird, daß dieser Betrag alle Ausgaben deckt.

Damit darf ein Caller pro Woche nur ca. 40 Euro einnehmen (je nachdem, wieviel "Urlaub vom Verein" er macht). Dies mag ausreichen bei Callern, die einmal pro Woche callen und dafür keine allzugroßen Entfernungen zurücklegen müssen. Caller, die zweimal pro Woche callen, kommen allein schon durch höheren Fahrkosten sehr leicht in einen Berech, der durch den Freibetrag nicht mehr gedeckt ist. Wird dieser Caller dann auch noch für Specials gebucht, ist er mit Sicherheit über dem Freibetrag.

Liegen nun die Einnahmen eines Callers über 1848,- Euro (oder ist sein Verein nicht gemeinnützig), muß der volle Betrag versteuert werden. Also bei 1848,01 Euro müssen auf 1848,01 Euro Steuern bezahlt werden. Dabei dürfen dann zwar die Ausgaben abgezogen werden, aber unterm Strich bleibt weniger übrig, so daß der Caller sozusagen gezwungen ist, mehr Entgeld für seine Tätigkeit zu fordern, um nicht draufzuzahlen. Der Steuersatz ist übrigens abhängig vom Gesamteinkommen des Callers, so daß man hier keine allgemeingültige Angabe machen kann.

(Spätestens an dieser Stelle kommt in den meisten Diskussionen der Einwand, daß das Callen doch nur ein Hobby sei und daß andere Menschen für ihre Hobbies auch tief in die Taschen greifen. Das halte ich für falsch, denn ein zum einen betreibt ein Caller seine Tätigkeit nicht nur zu seinem Vergnügen, wie es z.B. ein Windsurfer tut, der auch hohe Kosten für seine Ausrüstung hat. Zum anderen geht ein Caller auch immer eine Verpflichtung ein und die Clubs sich auf ihn verlassen können müssen. )

Damit die Kosten für dei Caller geringer werden, müßten die Clubs nicht nur die komplette Ausrüstung, sondern auch die Fortbildung bezahlen, was noch relativ einfach ist, wenn der Caller nur für einen Club callt. Was aber, wenn er für zwei oder mehr Vereine callt? Wie sollen die Kosten zwischen den Clubs aufgeteilt werden? Und wie wird er dann für die Specials bezahlt, auf denen er ja im Prinzip für viele verschiedene Vereine callt (in der Regel aber zumindest nicht für seinen "Heimatclub").

Ich denke, vom organisatorischen Standpunkt aus ist es schon sinnvoll, daß die Caller alle Ausgaben selbst bezahlen und diese auf ihre Callerhonorare umlegen - also beibehalten der bisher üblichen Praxis. Dabei müssen die Clubs aber auch berücksichtigen, daß sie die Steuern, die ein vielgebuchter Caller zahlen muß, zu einem Teil mittragen müssen (=höhere Kosten für diesen Caller). Was ich nicht für gerechtfertigt halte, sind Caller, die deutlich mehr als die ihnen entstehenden Kosten einfordern, weil sie angeblich davon leben. Die meisten "Full-Time-Caller", die ich kenne, haben nähmlich noch eine andere (Haupt-) Geldquelle, so daß sie auch ohne die SD-Einnahmen sehr gut leben könnten. Auch finde ich diejenigen Caller unverschämt, die ihre gesamten Kosten auf einen Club umrechnen und sich diese dann von allen Clubs, für die callen, bezahlen lassen, so daß sie ein vielfaches ihrer Kosten als Einnahmen haben.

Ich denke auch nicht, daß es sinnvoll ist einen "Callertarif" einzuführen, da jeder Caller unterschiedlich Kosten und Steuersätze hat, die er von seinen Einnahmen decken muß. Der Vorschlag, eine entsprechende "Richtlinie" aufzustellen, ist da schon besser, ist aber auch nicht unbedingt erforderlich, da die Clubs diese Informationen zum einen direkt austauschen können und zum anderen jeder Club für sich entscheiden muß, ob er die Forderungen eines Callers bezahlen kann oder will. Ein Caller, der sich als "Dienstleister" sieht und entsprechend hohe Honorare fordert, muß schon sehr gut sein, damit dies gerechtfertigt ist.

Vielleicht wird sich die Square-Dance-Szene dahingehend ändern, daß in Zukunft verstärkt die Hobby-Caller auch auf Specials zum Einsatz kommen, wenn die Clubs und auch die Tänzer nicht mehr gewillt sind, die hohen Kosten für die Caller zu bezahlen.

Viele Grüße,

Frank

15. 04. 05, 12:07
der Grund warum soviele Berufscaller hoch verschuldet sind ?
Wenn ich als abhängig Beschäftigter sagen wir mal 100000 Euro im Jahr verdiene, dann bleiben davon gerade mal rund 60000 Euro übrig. Davon zahle ich dann die Wege zur Arbeit, meine Klamotten, mein Auto, mein Haus, meine Schulungen usw.. Dafür fahre ich dann morgens um 6.00 Uhr im Stau mit vielen anderen in ein Büro, schlage mich mit den Problemen meiner Leute rum, esse Kantinenfraß und hänge mich abends um 18.00 Uhr im Stau Richtung Heimat um mich dann in ebenfalls von dem Geld gekaufte SD-Klamotten zu werfen. Dann fahre ich 1 Stunde zum SD zu einem ausgeruhten Caller, der mich auch noch auf der Tanzfläche anmacht, wenn ich mal was falsch hab; gegen 22.00 fahre ich dann 45 Minuten nach hause um mit Mutter in die Kiste zu hüpfen. Wenn man dann gegen 24.00 Uhr endlich zur Ruhe gekommen ist und den Hund noch Gassi führt, klingelt nach 5 Stunden Schlaf der Wecker für die nächste Runde ......
Kein selbständiger Unternehmer wird mit einem abhängig Beschäftigten tauschen wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Wenn man es geschickt anstellt bezahlt das FA dem Selbständigen einen Grossteil der Wohnung, das Auto kostet keine 80000 Euro sondern nur 50000. gegessen wird auf Beleg usw usw. Bis auf die Steuern sind die Kosten fix und nicht von Einkommen abhängig.

Natürlich setzt das alles voraus, dass man Kohle einnimmt und die nimmt ein Caller dann ein, wenn er den Leuten auf dem Floor Spass bereitet ... eben seinen Job gut macht. Trotzdem würde uns alle mal der Tagesablauf eines Vollproficallers interessieren.

Ulli Hantke
15. 04. 05, 15:49
Mein Gott kann man sein leben scheisse beschreiben, sorry für das bässe Wort, aber so, so wollte ich nicht leben! Mit der Einstellung, alles ist docj sch... und das ist so sch... und überhaupt! (einfach nur deutsch!) Sei froh das du eine Arbeit hast wo du jeden Tag hin kannst und dein geld bekommst!

Caller die von Ihrem callen leben, haben es auch nicht einfacher, sie "müssen" fast jedes Wochenende callen, sie haben mid. 3 bis 4 Club Abende die Woche! Also vielleicht einen Abend zu hause usw... !

Gell das hührt sich auch sch.. an!

16. 04. 05, 08:07
Roger,


Ich glaube auch nicht, dass es ein Unterschied zwischen 7 und 10 Euro gibt. Wir mussten aufgrund hoher Hallenmieten, Übernachtungskosten und gestiegener Callerkosten einige Specials preislich „anpassen“ es hat keiner Auswirkung auf die Buchungszahlen.


nun, wenn Tänzer wg. erhöhter Preise (noch) nicht wegbleiben, dann gibt es sicher Gründe, wie z.B. daß keine Alternative im erreichbaren Bereich ist, - oder sie bringen dann eben ihre Verpflegung selbst mit.

[quote:1wj9rkej]
Ich finde nicht, dass man übertriebene oder unverschämte Forderungen unterstützen sollte, egal wie toll der Caller nun ist. Deshalb plädiere ich für eine Öffentlichmachung (vielleicht auch anonym oder in einem geschlossenen Boardmemberring) von Callerleistung und Forderungen; ich denke das hilft allen, den Clubs und den Callern.

ich denke einfach, als Club sollte man die Caller fragen,- die überteuerten Caller aussortieren,- und die bevorzugen, die faire Gagen und Fahrtkosten verlangen.
Denn, und das ist sicher, superteuer muß nicht zwingend auch supertoll sein. Und dann gibt es noch Caller, und z.T. in Überschneidungsmenge mit der hohen Gage, die sind so laut, daß man sie eigentlich seinen am Special arbeitenden Mitgliedern ohne Gehörschutz nicht zumuten dürfte. Auch die sollte man aussortieren.
Dann bleiben, wenn man als für die Callerbeschaffung Verantwortlicher viel draußen ist, immernoch eine ganze Menge fairpreisiger, guter bis sehr guter Caller.

{quote]
In dem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der Gemeinnützigkeit von Square-Dance-Club überhaupt. Profi-Fussballclubs sind auch nicht gemeinnützig; wir zahlen Eintritt, der Club verpflichtet einen Trainer, der je Abend zwischen 50 und 120 Euro bekommt ...... reine Profiliga oder ?[/quote:1wj9rkej]

Hm, also der VfB Stuttgart ist e.V. und ganz sicher auch als gemeinnützig anerkannt. Denn sonst könnte er nicht an Spenden kommen, und die Stadtverwaltung dürfte ihm auch nichts spenden.

Auch gibt es ja mindestens zweierlei Gemeinnützigkeiten,- im rein idellen Verein, wo die Mitglieder aus der Mitgliedschaft keine direkte Leistung kriegen, der Vereinszweck ein anderer ist, als der, den Mitgliedern was zu bieten, können nicht nur Spenden, sondern auch die Mitgliedsbeiträge steuerlich abgesetzt werden. Bei Vereinen, wo das Mitglied Leistung bekommt, wie z.B. bezahlte Tanzplätze, Caller, Cuer,- oder Trainer,- da kann man nur Spenden von der Steuer absetzen.

Nur, wie gesagt, wenn wir als Clubs jede Gage zahlen, -nach dem Motto, daß nur der, der teuer auch gut sei,- dann graben wir uns und unserem Verein,- und unterm Strich unserem Hobby die Grube, an der dann oben ein Grabstein stehen wird: "R.I.P. Square Dance"

Heinz

16. 04. 05, 13:17
hi folks...

mal von mir nemeinung, nicht alscaller, sonden als tänzer und ehemaliges vorstandsmitglied verschiedener vereine...


Nur, wie gesagt, wenn wir als Clubs jede Gage zahlen, -nach dem Motto, daß nur der, der teuer auch gut sei,- dann graben wir uns und unserem Verein,- und unterm Strich unserem Hobby die Grube, an der dann oben ein Grabstein stehen wird: "R.I.P. Square Dance"

genau so läuft das leider heute... caller xy verlangt 500 plus weiß der herr was und bekommt es. nicht weil er besser ist, sondern weil er "in der ecke deutschlands" sooooooo selten zu hören ist.
das sich da mancher club selbst die "finanzielle lebensader" durchtrennt ist lediglich die logische konsquenz aus (entschuldigung) dummheit.
mancher club "deckt" solche kosten dann durch verschiedene andere aktivitäten, getränkeverkauf, teilnahme an diversen festen mit einem eigenen verkaufsstand usw... nun ja, mag sein es funktioniert manchmal, oft ist dies (arbeite für den club) dann allerdings wieder ein grund für die member "ihren" verein zu verlassen, und dadurch fehlen dem verein wieder regelmäßige einnahmen... dadurch beginnt das spielchen von vorne.

alles in allem hilft da aber weder ein "callertarif", noch eine erhöhung der eintrittspreise. "vernunft" heißt das zauberwort...

klaus däberitz
16. 04. 05, 16:01
@Frank,
Deine Darstellung hat Hand und Fuss, aber wir sollten RogerA's Artikel mitberücksichtigen.
Dann stellt sich die Angelegenheit doch so dar:

Der Proficaller macht von 8-12 Uhr seine Vorbereitungen und Übungen,
von 12-12.45 Uhr Mittagspause,
er callt dann von 12.45-17 Uhr und hat dann wieder Zeit für Vorbereitung.
Abends callt er dann wieder von 19.30-22 Uhr.

Nach unserem Einkommensteuertarif mach es keinen Unterschied, ob selbständig oder abhängig beschäftigt. Der erhöhte Aufwand zur Altersversorgung gleicht sich aus durch die Möglichkeit der Anrechnung dieser Ausgaben.

Fazit:

wenn der Profi den ganzen Tag callt, verdient er bestimmt soviel wie ein "normaler" Beschäftigter. Falls der Profi-Caller aber meint er müsse für 2-3 Stunden am Abend so viel verlangen wie der "normal" Beschäftigte pro Tag verdient, dann stimmt die Preisgestaltung nicht mehr.

16. 04. 05, 21:23
Fazit:

wenn der Profi den ganzen Tag callt, verdient er bestimmt soviel wie ein "normaler" Beschäftigter. Falls der Profi-Caller aber meint er müsse für 2-3 Stunden am Abend so viel verlangen wie der "normal" Beschäftigte pro Tag verdient, dann stimmt die Preisgestaltung nicht mehr.

hm... so ganz ist das aber auch nicht richtig...
klaus, vergiss nicht, das der "otto-normalbürger" unter verdient das versteht was man bezahlt bekommt und nicht was man den AG wirklich kostet. das dabei dann AG-anteile in sachen RV, KV, soli-zuschlag und so weiter mit dabei sind ist für manche nicht nachvollziehbar. so ist es eigentlich nur rechtens, wenn der caller für seine 2-3 stunden arbeit auch das abrechnet was ein arbeitnehmer letztlich inklusive all dieser AG-anteile den arbeitgeber "kostet"... weil wir "selbständige caller" müssen diese beiträge ebenfalls aus unserer eigenen tasche bezahlen...

klaus däberitz
16. 04. 05, 21:52
Der erhöhte Aufwand zur Altersversorgung gleicht sich aus durch die Möglichkeit der Anrechnung dieser Ausgaben.


Betroffen sind lediglich RV, KV und AV, aber nicht für das volle Gehalt, sondern nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Der Solidaritätszuschlag ist von jedem Steuerzahler zu entrichten.

17. 04. 05, 08:21
Hallo,

hier ist immer wieder vom Vergleich mit durchschnittlichen Arbeitnehmern die Rede - hier mal Zahlen:

Setzt man einen Durchschnittslohn von EUR 2700,- an (höher ist der auf gar keinen Fall!), so ergibt sich bei einem unverheirateten MA ohne Kinder eine Arbeitgeberbelastung von roundabout 3200,-! Also bei 160 Stunden im Monat ein Bruttostundenlohn von EUR 20,-!

Wenn nun ein Special von 15:00 - 22:00 geht, eine Stunde Pause (die man ja auch als normaler Arbeitnehmer nimmt), dann ist ein Caller 6 Stunden beschäftigt, so kommt man auf die veranstaltungsfreundliche Gage von 120,- EUR! Somit: wird einem Caller 200 - 250 EUR gezahlt, dann sollte dies ja definitiv seinen "Fortbildungsaufwand" mit abdecken! Das sind 100% Zuschlag zum eigentlichen Entgelt...

Und wenn wir schon dabei sind: eine km-Abrechnung von 0,32 EUR pro gefahrenen Kilometer finde ich auch einen schlechten Witz - gearde bei einem Caller, der das als Gewerbe treibt: der rechnet doch seine gefahrenen Kilometer steuermindernd als Aufwand ab - mit den 0,32 EUR zusammen gibt das eine Summe, mit der könnte man sich den Unterhalt einer Luxuskarosse leisten und es bliebe noch was übrig!

Warum nicht so: man zahlt dem Caller das, was ein 2.-Klasse-Ticket mit der Bahn kosten würde - 1 Person. Da wäre z.B. ein Caller von München nach Berlin mit ca. 100,- abgegolten. Bei 0,32 EUR pro km mit dem Auto käme der gleiche Spaß auf 360,- EUR. Selbst ein Flug käme (bei rechtzeitiger Buchung) nur auf 180,- EUR - also immer noch die Hälfte! Wo sind denn da noch die Relationen?

Thom

klaus däberitz
17. 04. 05, 09:10
Wo sind denn da noch die Relationen?

Die sind schon lange verloren gegangen.

Aber vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass "was nichts kostet - ist auch nichts" bei vielen im Vordergrund steht.
Ich meine es gibt viel mehr gute "Hobby-Caller" als "Profi"-Caller. Ich meine das mengenmässig!
Wenn nun die Hobby-Caller ihr Honorar etwas nach oben korrigieren, dann gibt es keine so grossen Unterschiede zu den Profi-Callern mehr. Voraussetzung ist natürlich immer gleiche Qualität.
Mancher Club würde dann vielleicht eher den Hobby-Caller nehmen, das Argument, dass man einen "billigen Jakob" beim Special hat, würde dann nicht mehr ziehen.
Es gibt sicher viel mehr gute Hobby-Caller die sich unter Wert verkaufen als mancher denkt.

17. 04. 05, 13:38
Es gibt sicher viel mehr gute Hobby-Caller die sich unter Wert verkaufen als mancher denkt.

stimmt absolut... leider!!!

18. 04. 05, 10:59
Hallo,

hier ist immer wieder vom Vergleich mit durchschnittlichen Arbeitnehmern die Rede - hier mal Zahlen:

Setzt man einen Durchschnittslohn von EUR 2700,- an (höher ist der auf gar keinen Fall!), so ergibt sich bei einem unverheirateten MA ohne Kinder eine Arbeitgeberbelastung von roundabout 3200,-! Also bei 160 Stunden im Monat ein Bruttostundenlohn von EUR 20,-!

Wenn nun ein...

SNIP


....- also immer noch die Hälfte! Wo sind denn da noch die Relationen?

Thom

*räusper*

sorry jungs, aber sooo einfach ist es ja dann auch nicht.
ihr vergesst hier alles was ein abreitnehmer sonst noch so bekommt, übertarifliche leistungen wie es so schön heisst - und weiter, urlaubsgeld, weihnachtsgeld, lohfortzahlung im krankheitsfall etc., etc., etc.,

wie ich bereits schrieb MUSS man als selbständiger u.a. eine brtiebshaftpflicht haben - denn ohne diese kein gewerbe - und das sind extrakosten, die bezahlt werden müssen. steuern müssen bezahlt werden, deren satz meist höher ist als der eines "normalen" arbeitnehmers, etc. etc.,

plus dem, dass man als selbständiger caller alleine das volle risiko trägt. nimm den fall an, wenn man mit dem auto unterwegs ist und einen unfall hat - sicher kann das jedem anderen auch passieren, aber wenn ich im auftrag eines vereines fahre, dann will ich es auch entspr. vergütet haben.

ich gehe mit thom konform, wenn er sagt, dass 32 oder 40 eurocent pro km viel zuviel sind, doch aus eigener erfahrung weiß ich, dass es vereine gibt (gott sei dank die ausnahme!) die sich nicht darum kümmern wo ein caller pennt, oder wie evtl zu tanz kommt. somit fallen abholen vom bahnhof etc., aus.
bei vielen veranstaltungen muss man als caller auch anlagen (oder teile davon) mitbringen - ist schon jemand mal mit einem yak stack, einer 300er und einem plattenkoffer plus klamotten mit der bahn gefahren?

ich denke als caller sollte man soviel verantwortung besitzen, preise individuell auf den jeweiligen tanz abzustimmen und fahrtkosten in einem vernünftigen rahmen zu halten - mit dem "veranstalter auspressen wie eine zitrone" ist auf dauer keinem geholfen.

im gegenzug sollten aber die clubs auch soviel verständnis für (profi)caller aufbringen und sie anch preisen fragen - und nicht einfach davon ausgehen, der oder jener hat den und jenen namen und ist deshalb eh zu teuer - deshalb fragen wir erst gar nicht.
in der vergangenheit hat sich gezeigt, das viele vereine die z.b. bei mir angefrat hatten überrascht waren - mein preis lag wesentlich niedriger als der, den man so munkelt :!:

fazit: gegenseitige rück- und einsicht bringt für beide parteien viel mehr!

18. 04. 05, 12:13
tja jürgen...

ich denke aber mal *leider!!!*, das kann man 1000 mal und öfter erklären, verstehen wollen es anscheinend die wenigsten :cry:

18. 04. 05, 12:40
An den herrschenden Zuständen muss man ja nicht unbedingt was ändern, darum gings eigentlich nicht.
Wenn der Caller beliebt ist und von vielen gebucht wird, dann freuen wir uns alle für ihn. Muss ein Club dann darunter leiden ?
Jeder Caller muss für sich entscheiden, welchen Weg er geht.
Wenn er den Weg des Übungsleiters verlässt und professionell bzw. semiprofessionell wird, warum nicht ?
Wir wollen dann doch nur dass was im wirtschaftlichem Umfeld normal und üblich ist, wir wollen Preise und Leistungen vergleichen, mehr nicht.

Davon profitieren die Caller, die Clubs und letztlich die Tänzer. Die Caller lernen sich einzuschätzen (und zwar realistisch), die Clubs haben eine offensichtliche Auswahl und können nach ihrem Budget entscheiden und die Tänzer wissen wieso die Eintrittspreise so sind wie sie sind.

Wie sieht es meistens aus? Clubs veranstalten mit viel Idealismus ein Special, sorgen für Flyer, für Hallen, für Strom, Gema, Speisen usw.... Einsatz für nothing; Caller bekommen eine komplette Plattform bereitet und müssen sich nur um sich kümmern.

@Ulli:
mir kamen bezüglich JRWs Mail die Tränen, deshalb die etwas seltsame Darstellung eines Lebens. Es war eine Milchmädchenrechnung und richtig ist sie auch nicht, denn entweder lebt so ein Caller von seiner Frau oder er ist gertenschlank.
Aber trotzdem (obwohl es diese Thread verlässt) warum sollte ich dankbar sein, dass ich Arbeit habe ? Ich arbeite und bekomme Geld dafür gut, wozu Dankbarkeit ? Bist Du der Ansicht, dass man für die Unfähigkeit der Politik sowie der Unverschämtheit deutscher Unternehmen noch Dankbarkeit zeigen sollte ? Vielleicht solltest Du Dich mal ein wenig mit Marx beschäftigen, dann kommen Dir Deine Gedanken seltsam vor.

@Rounddancer
der Amateurbereich des VfB ist gemeinnützig, die Profiabteilung nicht; den Rest kommentiere ich nicht weil .....

@Alex
nehmen wir einen „normalen“ Caller, der bekommt für ein WOCHENENDE vielleicht 800 Euro incl. Vollpension. Davon ziehen wir 120 Euro Fahrtkosten ab und es bleiben bei 13 Stunden callen locker mal 50 Euro/Stunde übrig. Wenn der Club dann noch einen 2.Caller verpflichtet, dann sinds schon 100 Euro/Stunde, wahrlich ein fürstlicher Lohn und ich denke das ist nicht aus der Luft gegriffen.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer gut und wenn der Caller Geld reinbringt, soll er auch gut verdienen. Kritisch wird es dann, wenn SD zu einem Sport für wohlsitutierte wird.

18. 04. 05, 13:06
Square Dance als Sport für wohlhabende Menschen....

Habt ihr euch denn schon mal Gedanken gemacht, das dies schon lange der Fall ist?

Geht auch mal weg von der einen Blickweite der Callergage.

Seht mal gesamt hin:

Hallen werden teurer, Gema wird teurer, Benzinpreis ist angestiegen, Essen und Trinken für zwei Personen ist teurer geworden, Tanzklamotten werden ebenso teurer und und und...

Ich als "Hobbycaller" fange vielleicht einiges mit meinem regulären "Haupteinkommen" wieder auf, doch die "Profis" ??? Auch ein Profi sollte eine adrette Kleidung haben und nicht in Lumpen rumlaufen müssen, auch ein Profi hat das Recht auf Nahrung und Getränke....

All dies plus die Tatsache das die Tänzer eben auch anders werden (sie schleppen mehr von zu hause mit) trägt eben irgendwie mit dazu bei, das Specials teurer werden.

Auch der viel erwähnte Namenswahn das nur Caller mit Bekanntheitsgrad gut sind (wobei ich am Wochenende die Gelegenheit hatte einen solchen zu hören, der wohl nicht gerade seinen besten Tag erwischt hatte :twisted: ) lässt sich nicht aus den Köpfen ziehen. Nun ja dann ist es doch nur recht, wenn diese dann eben aus Ihrem Vorteil der Bekanntheit Kapital schlagen. Denn sind wir mal ehrlich, der Club holt sich doch diese Caller auch nur, weil er sich so erhofft mehr Tänzer zu bekommen...

18. 04. 05, 13:19
An den herrschenden Zuständen muss man ja nicht unbedingt was ändern, darum gings eigentlich nicht.
Wenn der Caller beliebt ist und von vielen gebucht wird, dann freuen wir uns alle für ihn. Muss ein Club dann darunter leiden ?
Jeder Caller muss für sich entscheiden, welchen Weg er geht.
Wenn er den Weg des Übungsleiters verlässt und professionell bzw. semiprofessionell wird, warum nicht ?
Wir wollen dann doch nur dass was im wirtschaftlichem Umfeld normal und üblich ist, wir wollen Preise und Leistungen vergleichen, mehr nicht.

Davon profitieren die Caller, die Clubs und letztlich die Tänzer. Die Caller lernen sich einzuschätzen (und zwar realistisch), die Clubs haben eine offensichtliche Auswahl und können nach ihrem Budget entscheiden und die Tänzer wissen wieso die Eintrittspreise so sind wie sie sind.

also zunächst hat ein caller keinen einfluß auf eintrittspreise.

wenn man nun etwas davon hat, wie du schreibst, und ein beliebter caller nun sich selbst realistisch (deine worte nicht meine) einschätzt und nun nicht mehr 500, sondern nur noch 200 euro pro samstag verlangt - daraufhin von der gage nicht mehr leben kann, einen "normalen" job annimmt und deshalb dann vielleicht nur noch 5 oder 8 tänze im jahr callt anstatt voher 30 oder 35 - wem ist dann damit gedient? den tänzern? der sd-szene?


Wie sieht es meistens aus? Clubs veranstalten mit viel Idealismus ein Special, sorgen für Flyer, für Hallen, für Strom, Gema, Speisen usw.... Einsatz für nothing; Caller bekommen eine komplette Plattform bereitet und müssen sich nur um sich kümmern.

that's the game - aber sage mir nicht, dass die clubs das für 0, nichts machen! wenn ich mir so die heuteigen eintrittspreise für speicals ansehe - sorry, aber da sind tänze die früher mal 9 dm kostetet jetzt bei 7 euro - meine gage wurde von dm in euro korrekt umgerechnet - im gegenteil, sogar ewtas abgerundet - im gegenzug stiegen die eintrittspreise um ca. 60-70% - wer bitte macht dann hier den gewinn?


@Alex
nehmen wir einen „normalen“ Caller, der bekommt für ein WOCHENENDE vielleicht 800 Euro incl. Vollpension. Davon ziehen wir 120 Euro Fahrtkosten ab und es bleiben bei 13 Stunden callen locker mal 50 Euro/Stunde übrig. Wenn der Club dann noch einen 2.Caller verpflichtet, dann sinds schon 100 Euro/Stunde, wahrlich ein fürstlicher Lohn und ich denke das ist nicht aus der Luft gegriffen.

hmmm.... also ich weiss ja nicht woher du diese zahlen (und diese weisheit) hast, aber ich sag dir mal was:
ich habe einen sehr guten freund - profi caller, wohnhaft in england. der bekommt 1000 euro pro weekend inkl. allem - d.h. flugkosten gehen zu seinen lasten. dafür kommt er freitag mittag und bleibt bis sonntag nachmittag - callt programme basic bis c-1 (muss also was können), unterrichtet super, singt gut, produziert platten etc., etc., etc., - wenn das für dich ein "normaler caller" ist - dann ok, aber sonst kannst du dir deine preisvorstellungen völlig abschminken. :!:

18. 04. 05, 13:26
Man kann die Preisbildung auf drei Arten vornehmen:

1. Die soziale
Wir überlegen uns was der Caller für Ausgaben hat und packen dann noch was drauf damit er glücklich ist.

2. die Gewinnorientierte
Wir überlegen uns wieviele Tänzer auf Grund dieses Callers zu unserem Special kommen werden und was uns das für einen Gewinn bringt.
Viele Tänzer= hohe Gage.

3. Die Marktwirtschaftliche
Das Angebot und die Nachfrage an Callern bestimmen den Preis.
Wenn ich in einer Region mit Callerüberschuss lebe wirds billig bei Callermangel teuer.

Für Specials wird so wie ich das sehe immer eine Mischung aus 1 und 2 angewendet. Meist unbewusst.

Bei Clubcaller-verträgen geht es jedoch in der Regel um eine Mischung aus 1 und 3.

Und solage wir in einer Marktwirtschaft leben wird es auch weiter so sein dass Caller mit Clubs verhandeln.
Und nur weil in irgend einem evtl. Anonymen Heft steht dass Caller xy mal für 50€ plus Fahrtkosten gecallt hat wird er sich von niemendem Vorschreiben lassen das noch mal zu tun.

Jeder Club muss für sich sagen wieviel ihm ein Caller wert ist.
Der Caller sagt was für ihn dabei rausspringen muss und dann wird eben verhandelt.

Vielleicht callt einer der Caller vom 7 Schwaben woanders billiger. Mag sein.
Aber uns ist er das wert was wir zahlen.
(Ich habe keine Ahnung wieviel das ist)


Gruß Kai

OliPa
18. 04. 05, 14:37
Hallo Zusammen
ich kenne einen Caller, der als Hobbycaller das "verlangt" was Thom aufgeführt hat: Kosten der Bahnfahrt 2. Klasse Hin-und Rückfahrt für sich; freie Verpflegung und Trinken für sich und seine Frau für den Tag des Specials (während der Veranstaltung trinkt er viel Kaffee oder Wasser), und wenn die Anfahrt länger als 4 Stunden dauert, dann möchte er ein Doppelzimmer mit Frühstück als Übernachtung haben.
Leider wird dieser Caller selten auf Specials/Jamborees (erst eine) zu finden sein, da er wenig bekannt ist :cry: :cry: :cry:.
Da wo er schon war wird er immer wieder gebucht und man hat mit ihm sehr viel Spaß. Ist halt kein so Marktschreier und arbeitet lieber im Stillen :cry:
Dafür leben diese Vereine noch, die er bis jetzt unterstützt und unterstützt hat immer noch :P
Vielleicht sollte man mal diese Art von Caller in einer Liste veröffentlichen
Gruß
Olivia

18. 04. 05, 14:41
ich denke es gibt für diese generelle frage eine allgemeingültige lösung:

DANCERS WILL/COULD VOTE WITH THEIR FEET

soll heissen, wenn ein caller für sündhaft teures geld engagiert wird, und "es nicht bringt", dann geht nicht mehr hin!

allerdings sollte man sich das vielleicht 2 oder 3 mal pro caller anschauen. es gibt nämlich nichts schlimmeres als leute, die den caller x zu erstenmal hören, dabei vielleicht auf die schnauze fallen und die schuld dem caller geben.
das alleine wäre ja noch nicht so schlimm, wenn man dann einfach sagen würde, "ok, zu dem tanze ich nicht mehr" - aber nein - unsere lieben square dancer müssen diese ihre (in diesem beispiel) falsche meinung brühwarm weiter tratschen!

nehmt den caller nicht die chance unvoreingenommenes publikum zu haben! viele tänzer machen viele fehler weil sie "vor dem bösen caller" angst haben, deshalb aufgeregt sind und sich deshalb bei den einfachsten dingen verlaufen!
hört nicht auf die "erfahrungen" anderer! macht eure eigenen erfahrungen! geschichten und schauermärchen von/über caller(n) die schon 5, 10 oder 15 jahre alt sind - welchen gehalt wahrheit haben die wohl? bildet euch euer eigenes urteil, und das nicht nur von einem tanz!

am allerliebsten sind mir immer die tänzer die die wildesten stories über einen caller erzählen und damit andere leute einschüchtern - das ist speziell dann so lieb, wenn sich herausstellt, dass diese geschichtenerzähler den betreffenden caller noch niemals live gesehen/gehört oder zu ihm getanzt haben!

und wer mir nicht glaubt das es sowas gibt, dem biete ich an, sich einmal ein paar monate mit tänzern zu unterhalten - tänzern zu denen ich dann den kontakt herstellen werde :-)

18. 04. 05, 16:05
Jürgen,
den Caller kenne ich auch und noch einen Zweiten. Der 2. war so freundlich, dass er von sich aus dem Club (nach getaner Arbeit) entgegen kam und einen guten Teil seines Honorars zurückgab als er mitbekam, wie knapp das Special kalkuliert war.
Beide sind über Kritik an ihrer Person erhaben, keine Frage. Trotzdem bleiben die genannten Stundenlöhne. (BTW: andere Caller mit höheren Gagen sind dir ja auch bekannt).

„That’s the game“ ok, dann kann man die Spielregeln auch ändern. Ich denke es ist eine Ausnahmeansicht, dass die ehrenamtlichen Helfer eines Club mit „thats the game“ abgetüncht werden.

Ich kenne die Kassen von Vereinen und ich kenne die Einnahmen bei Specials und das was übrigbleibt und ich kenne die Probleme die der Verein bekommt, wenn er dem FA einen relativ hohen Kassenbestand zu melden hat. Es ist lächerlich für welchen Betrag die Clubmitglieder Arbeit leisten.
Wenn Deine Gagen nach unten abgrundet wurden, dann tut mir das leid.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Gagen nahezu 1:1 DM->Euro gewandelt wurden. Mittlerweile sind wir bei netto 800 Euro im Schnitt angelangt und Bestrebungen nach mehr sind nicht mehr fern.
Caller wie Dein Freund aus England oder Schweden haben ihren Preis, nicht nur wg. der Anreise. Hier kann man aber abschätzen ob die Kassen das hergeben oder man Gelder unterbringen muss oder einen guten Sponsor hat.

Meinst Du mit Abschmincken dass ich zu hoch liege ? Dann liegst Du falsch !

Und natürlich sind die Kosten für die Caller (zu Recht) die wesentlichen Faktoren für die Eintrittspreise ebenso hängt an ihnen der Erfolg eines Specials.

Und das mit dem Job und den verarmenden Callern hört sich gar grauslig an doch ist das ein Szenario dem ich nicht folgen mag. Ich persönlich habe nichts gegen die Höhe der Callerhonorare, ich bin Geschäftsmann und finde dass die Nachfrage den Preis regelt. Ich brauche auch keine Specials, gute Caller am Clubabend befriedigen mein SD-Verlangen völlig. Ich habe aber auch eine Aufgabe im Club und ein Verlangen der Mitglieder sowie eine Verantwortung bezüglich des Gesamtbudgets dem ich mich gerne beuge.

Wie geht’s heute ? Ich will ein Special ausrichten. Dann geht die Suche los, welche Caller gibt’s ? Was können die callen ?Kann ich mir die Leisten (dazu ruf ich einen an, schon geht’s los, was soll ich callen, wann soll ich callen, .... ich melde mich)? Dann versucht man rauszubekommen, wo die zuletzt gecallt haben; versucht die Leut dort auszufragen, wie denn ihr Special gelaufen ist usw usw.

Nun haben wir schon Internet, dann soll es auch Nutzen bringen.

18. 04. 05, 22:39
nun, ich denke der weisheit letzter schluss wird wohl sein, dass es solche und solche caller gibt.

ich kann nur für mich sprechen, ich bin seit 30 jahren sd'ler, calle im 26. jahr, davon 12 jahre als "profi".
ich habe immer meine gagen so ausgelegt, dass clubs/gruppen/veranstalter kein risiko eingehen, und sie sich mt einem tanz nicht ins finanzielle aus katapultieren.
der erfolg gibt mir recht denke ich - ich habe nichts davon, wenn leute sagen "toller caller - aber sau teuer!" da calle ich lieber für etwas weniger und werde wieder und wieder gebucht - aber wie schon eingangs erwähnt, es gibt eben solche und solche caller.

und meine gage wurde nicht nach unten gerundet, ICH habe das getan. warum? nun, wenn ich die umstellung von dm auf (t)euro sehe, so haben deshalb die clubs auch nicht mehr, sondern meist weniger in der kasse - eine umrechnung 1:1 ist schlichtweg eine sauerei!

:idea: ein tipp am rande: einige caller sind (wenn man mit ihnen spricht) gerne bereit dazu, tänze für einen anteil am eintrittspreis zu callen - sprich je mehr tänzer desto mehr kohle für den caller und den club. ein prinzip das man sich überlegen sollte :idea:

19. 04. 05, 08:08
JRW,
lobenswerte Einstellung, für die Tänzer und Clubs dankbar sind. Warum Du als Caller immer wieder in Kritik gerätst kann ich nicht nachvollziehen. Wie auch immer scheint es sich zu bewahrheiten, dass Clubs und Caller sich nicht gerne in die Karten schauen lassen weil sie sich davon entweder einen Vorteil versprechen oder kein Interesse an Marktwirtschaft haben.

Nun hat sich bei Diskussionen auf dem Clubabend noch ein anderes Thema aufgetan. Die Abendbeiträge. Vorschläge von mir, dass Caller die Abendbeiträge voll behalten und keine weiter Entlohnung vom Club bekommen (von den geringen Jahresbeiträgen wird dann die Halle, Gema usw. bezahlt) wurden entrüstet zurückgewiesen. Dann haben namhafte Caller ihre Preise für abendliches callen teilweise um 50-100 % erhöht; incl Anfahrt. Wie sieht dass in eurern Club aus ? Wie sieht das woanders aus ?

19. 04. 05, 09:50
Warum Du als Caller immer wieder in Kritik gerätst kann ich nicht nachvollziehen.

ich denke das hat verschiedene gründe.

zum einen kannst du als caller nie jedem alles recht machen.
zum anderen calle ich eben ein proramm (ms, plus oder was auch immer) und dann calle ich dieses programm auch - ich meine nicht einfach standard, sondern eben alles was das programm so hergibt - das ist manchem einfach zuviel - mancher liebt es. und dann sind wir wieder bei dem punkt, dass man nicht allen leuten alles recht machen kann.
dreht man es um, und callt nach "dem schwächsten" auf dem floor, geht das alles von vorne los. dann hast du leute die einfach mehr wollen - und wieder sind wir bei einem jeden menschen recht getan... ich denke du kennst den spruch.

kritik ist ok - solange sie objektiv ist/bleibt. sicher kenne ich auch viele dieser "kritiken" und wenn es so wäre wie viele leute behaupten, dann hätte ich bestimmt nicht jedes jahr nen vollen kalender...

...darüber sollten diese "kritiker" mal nachdenken :idea:

19. 04. 05, 11:37
Roger,

laß mich das mal als weltweit reiseaktiver Tänzer so erklären:

jrw ist halt bekannt als "TNP"-Caller, "take no prisoners" ("keine Gefangenen machen"(=kompromislos) ,- und er ist bekannt auch für Sprüche, wie daß er jeden Square zum Zusammenbrechen bringen könne.

Das Problem ist halt:
Bei jrw kann man, wie auch z.B. beim Kim Huell, ungeheuer viel lernen.
Man muß nur dazu bereit sein. Diese Caller geben ungeheuer viel, sie verlangen aber vom Tänzer auch viel, in erster Linie Disziplin und Lernwillen.
Tänzer, die nur kommen, wenn sie Lust haben (ich rede hier nicht von wichtigen Abwesenheitsgründen wie Arbeit oder bettlägrige Krankheit), Tänzer, die dem Peter-Prinzip folgen, so lange im Level steigen, bis sie in einer Gruppe landen, in der sie die Schwächsten sind, die haben es bei diesen Callern verspielt.
Allerdings sind diese Caller auch bereit und vorallem fähig, den lernwilligen Tänzern, bei denen kurzeitig was klemmt, zu helfen.

Sie liefern aber das, wofür sie bestellt wurden. Wenn wir in nen Automaten Geld werfen, und heißen Kaffee wollen, dann kriegen wir auch heißen Kaffee,- auch wenn wir uns u.U. daran die Zunge verbrennen und besser getan hätten, lauwarmen Kaffee zu ordern.

Das heißt: Wenn der Präsi dem jrw, etc. sagt: "Ich möchte, daß Du Plus machst!", dann macht jrw auch Plus - in allen Variationen,- und eben nicht Softplus, auch wenn zweidrittel des Clubs, oft gar inclusive des Präsi eigentlich nur Softplus, oder gar Basic verkraften kann. Das freut dann das eine Drittel, das wirklich so weit ist. (Erst am WE war ich bei einem Seminar,- das war angekündigt als "Grundkenntnisse werden vorausgesetzt". Nur: Rund 1/3 der TN kam ohne Vorkenntnisse an,- wir anderen schliefen fast ein, und dann war es Sonntag, 16.10 Uhr und Seminarende und nicht alle angekündigten Themen konnten behandelt werden)

Die Masse der anderen Caller würde da runterfahren,- und sich nach den Mittleren oder den Schwächeren richten, die dann dort abholen, wo sie sind. Hat natürlich auch sein Gutes und ist auch das, was ich vom normalen Caller erwarte. Auch ich als wegen Geburtsfehlers langsam lernender Mensch.

Aber ganz schlimm finde ich dann die Caller, die sich auf Dauer damit zufriedengeben, daß sie das callen, was der Präsi tanzen will/kann,- und eben wirklich nur das. Denn dort sind dann die, die lernen wollen, genauso schnell unterfordert, wie Caller, die an sich arbeiten wollen.

Das alles hat aber erstmal wenig mit Callergagen zu tun,- denn generell gilt weiter: "Auch Gutes kann fair/günstig sein.", das "Was nichts kostet, ist nichts wert!" ist falsch und preistreiberisch.

Am Besten ist es, wenn der Club sich eins und sicher ist, wo das Clublevel ist, was er will, und was er zahlen kann/will, und dann mit den Callern redet,- egal ob fürn einzelnen Clubabend, einen Workshop, eine Class, den regelmäßigen Dienst als Clubcaller, oder einen Special.

Heinz

19. 04. 05, 13:39
Hi!
Ich hab recht interessiert die Debatte über "wieviel ein Caller als Stundenlohn verlangen darf" verfolgt.....
-und mich gewundert, wie wenig doch die -ich sag mal "geistige Leistung" eines Callers anerkannt wird. -Wer Plus oder A tanzt und sich mal überlegt, wieviel an Figuren man sich als "Nur-Tänzer" schon merken muß, wie hoch die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit schon eines TÄNZERS sein muß ........... ich will mir gar nicht vorstellen müssen, wie viel jemand im Kopf haben muß um nicht nur Plus oder A zu tanzen, sondern vielleicht auch gleich noch C zu callen......

In diesem Zuge hab ich mir die Mühe gemacht, und im Nachbarort mal im Elektrozentrum angerufen, was es mich denn kostet wenn meine Waschmaschine/Spülmaschine kaputt ist und ich einen qualifizierten Menschen brauche, der kommt, und das in Ordnung bringt.
Antwort: Anfahrtspauschale 7 Euro (für 7 km einfach) und dann ein Stundenlohn von 43 Euro plus Mwst

Mit dieser "Preisbasis" für qualifizierte Arbeit :

Seid ihr euch wirklich sicher, daß ein (Profi)Caller so viel weniger qualifiziert ist bzw so viel weniger an Intelligenz oder "Einsatz" bietet als ein Elektriker, daß er für seine Leistung gleich mal nur die Hälfte oder so wert ist?????????????????

Nix falsch verstehen: Für "Otto-Normal-Hobby-MS"-Caller mögen 20 Euro/h als Aufwandsentschädigung völlig OK und super-gerecht sein, aber wenn man jemanden haben will, der mehr kann sollte man auch bereit sein, dieses Können zu honorieren.

19. 04. 05, 14:13
Ooooch mensch Leute, wat is denn dat hier wieder für´ne Diskussion?


Nix falsch verstehen: Für "Otto-Normal-Hobby-MS"-Caller mögen 20 Euro/h als Aufwandsentschädigung völlig OK und super-gerecht sein, aber wenn man jemanden haben will, der mehr kann sollte man auch bereit sein, dieses Können zu honorieren.

Wenn ich dat hier lese, geht mir irgendwie die Hutschnur hoch...
Was einer kann oder nicht ist immer relativ, und auch ein "Otto-Normal-Hobby-MS" Caller hat seine Ausgaben und die Verpflichtung dem Club gegenüber, die er erfüllen MUSS... und wenn ich dann wieder so abwertend "MS" lese - also wirklich - wenn man mich nur nach meinem "technischen Können" buchen würde, wär ich wahrscheinlich garnicht mehr gebucht... Also ehrlich, so unterschiedlich wie Tänzer tanzen können, so unterschiedlich sind auch die Caller und so unterschiedlich ist auch das, was jeder will. Aber der "Wert" eines Callers richtet sich doch nicht danach, was er kann!

Astrid

19. 04. 05, 14:23
BEIFALL an Astrid
es ist schon traurig wie hier gefeilscht wird, dass sich die Balken biegen.
Ich werde in jedem Fall unseren Presi unterstützen, der solche Preistreibereien nicht unterstützt.
Und Vergleiche mit anderen Freizeitangeboten sind genauso wie ein Vergleich von Apfeln und Walnüssen.
Gruß
Flo

19. 04. 05, 14:34
Zumindest in einem Punkt muss ich morgaine recht geben: Ein Caller der "nur" MS callt, braucht nicht soviel können und Wissen wie ein Caller, der C4 callt. Insoweit würde ich hier "MS" nicht als "abwertend" sehen, sondern einfach nur als Qualifikations-Einstufung.
Klar bleibt dabei trotzdem, dass mir zumindest ein guter "Nur-MS-Caller" um einiges lieber ist als ein A1-Caller, der keinen Square auflösen kann, der seine Squares mit langweiligen und eintönigen Tips nur zum Gähnen bringt und auch sonst keine Stimmung aufkommen lässt.

19. 04. 05, 15:00
Ein Caller der "nur" MS callt, braucht nicht soviel können und Wissen wie ein Caller, der C4 callt. Insoweit würde ich hier "MS" nicht als "abwertend" sehen, sondern einfach nur als Qualifikations-Einstufung.

... und deswegen ist dieser Caller weniger "wert"... Seh ich ein wenig anders!
Wenn dieser Caller in der Lage ist, Tänzer "anzulocken" und ne gute Stimmung macht, die gleiche Bühnen-Zeit investiert (mal abgesehen von der Anreise), sich anstrengt, und auf "seine Art" gut ist, wieso ist der dann weniger wert?
Wenn ein Club ein Special ausrichtet - von mir aus B/MS/Plus - sollte dieser Club dann einen Caller buchen, weil er bis C callt, weil er zwangsläufig "mehr kann" und damit "besser" ist?

Es spielen viel mehr Dinge eine Rolle, die einen Caller einen "Wert" bekommen lassen... Wenn man mich unbedingt haben will, gehe ich davon aus, dass die Leute/Clubs wissen, was sie bekommen. Sonst könnten sie ja auch einen anderen fragen, obwohl der vielleicht nicht wesentlich teurer ist...

Die Schwierigkeit allen Tänzern gerecht zu werden, der Zeitaufwand, die Investitionen, ist für ALLE Caller gleich gross. Ob sie nun mehr oder weniger gebucht werden, das bestimmt der BELIEBTHEITSGRAD und natürlich das, was der Club sich leisten kann, was der jeweilige Caller dem Club "wert" ist...

Mich wird man jedenfalls nie auf einem A1-Wochenende z.B. in Olpe sehen. Dort werde ich nie gebucht werden.
Und vergesst bitte auch nicht unsere Grundlage, das ist MS.
Und ich kann es immer nur wiederholen, auch die Ausbildung spielt eine grosse Rolle. Ich liefere den "Caller-Grössen" im A-C-Bereich die guten Tänzer, oder? Was ist Euch ein guter Teacher "wert"?

Astrid

19. 04. 05, 15:14
@morgaine,

Bei deinem Preisvergleich hast du was vergessen.
Die Lohnnebenkosten.
Die 43€ bekommt der Techniker nicht auf die Kralle. Frag ihn mal was er Netto auf die Stunde Rausbekommt.
Ich denke der Vergleich mit Hauptberuflichen Facharbeiterpreisen ist für SD-caller falsch.

Desweiteren muss ich Astrid rechtgeben.
Ein Guter "Nur-MS" Caller ist eben so viel Wert wie ein guter A-Caller.

Das Level das ein Caller callen kann ist nur von bedeutung um zu entscheiden ob er zum Program passt.
Für die Preisgestaltung halte ich es für völlig unerheblich.

Gruß Kai

19. 04. 05, 15:20
Noch was - nehmt doch bitte mal dieses Beispiel:

Dr.Basic - Mr. Al Stevens - callt der A?
(ich hab´s draussen in der weiten Welt noch nicht erlebt)
Macht er nicht viele A-C-Tänzer mit B platt?
Ist der weniger wert, als ein J.Rühenbeck, der C4-Sightcalling betreibt?
Weiss Al deshalb weniger als Joachim?

Meine Hochachtung haben beide, genauso wie viele der anderen "mehr-wert-" und "weniger-wert-Caller"!

Die Frage ist doch eher: für welches Event brauche ich welchen Caller, wer ist für das, was ich machen will am besten geeignet, was will und kann ich zahlen. Wo ist das Limit des einzelnen Clubs genauso wie das des Callers...

19. 04. 05, 15:23
Ein Guter "Nur-MS" Caller ist eben so viel Wert wie ein guter A-Caller.

Das Level das ein Caller callen kann ist nur von bedeutung um zu entscheiden ob er zum Program passt.


Danke Kai, zwei D.... - ein Gedanke

Astrid

19. 04. 05, 16:02
Äh, Leute, hab ich mich falsch ausgedrückt oder wollt Ihr mich nicht verstehen. Genau das ist doch meine Rede: Einen "Nur-MS-Caller" brauche ich dann, wenn ich für den MS-Club nen Club-Caller suche und wenn ich nen B/MS-Special mache. Wenn ich ein Special mit +/A1/A2 mache, hilft mir halt ein "Nur-MS-Caller" nicht allzuviel.
"Wert" ist dieser "Nur-MS-Caller" deswegen auch nicht weniger oder mehr, selbiger ist wohl nicht (nur) aus seinem Programm, das er callt, zu ermitteln, sondern, ob und wie er "seinen" Floor beschäftigen kann und Spass am Tanzen vermitteln kann und sonst nix!

19. 04. 05, 16:07
:cry: Ich hatte den "Otto-Normal-Hobby-MS"-Caller
:cry: EXTRA in Anführungsstrichen gesetzt.....
:cry: *seufz*

Der war NICHT herabsetzend, abwertend oder sonstwie negativ gemeint...

Also jetzt nochmal von vorne:
FÜR MICH macht es einen riesengroßen Unterschied, ob ich zu einem
XY-Clubcaller tanze -der für seine Mühe, seine Vorbereitung und sein Wissen sicherlich auch angemessen entlohnt werden muß - oder ob ich mich bewußt für eine Veranstaltung mit .... (einfach mal ein paar Namen -)Al, Joachim Rühenbeck, jrw, Paul Bristow... entscheide.

Mein Vergleich war nicht der zwischen einem "normal bis mittlerem Plus" -Caller und einem "sehr guten B und MS"-Caller sondern einfach der zwischen einem
"normal bis mittlerem Clubcaller" (immer noch nicht abwertend... !!!)
und einem "Profi" , der wirklich was kann. -Und der deshalb auch "SEIN GELD WERT IST"...

ICH geh auch lieber z.B. zu Al oder jrw zum B oder MS als zu "irgendwem" zum Plus...

@Kai
Auch der Profi-Caller bekommt seine Gage nicht wirklich "auf die Kralle" sondern hat seine Ausgaben für Steuern, Versicherungen....... soooo sehr hinkt der Vergleich mit dem Elektriker also nicht...

19. 04. 05, 16:10
Hallo Börnie,
ich hab Dich schon richtig verstanden - Du hast ja auch recht!
Das Wort "Qualifikations-Einstufung" stört mich nur ein wenig, weil man das nicht so pauschalisieren kann... und das man den "Wert" eines Callers nach dessen Können/Wissen/Qualität einstuft... das ist m.E. nach falsch...

19. 04. 05, 16:11
guter Vergleich, Caller vs Waschmaschine J. Vergleiche hinken immer, besser wäre ein Vergleich mit Marianne Rosenberg oder so.

Aber es geht doch nicht darum Profi-Callern eine gute und sichere Zukunft zu gewährleisten. Diese haben einen Markt „entdeckt“ und gemeint, sie können davon leben. Wir als Tänzer müssen für uns entscheiden, ob sie uns das Wert sind, ob wir das bezahlen wollen/können. Wenn wir die 43 Euro x 2,5 Stunden plus 7 Euro Anfahrt nehmen, dann kostet der Caller ca. 130 Euro den Abend. Bei etwa 40 Clubabenden und einem Beitrag von 60 Euro je Mitglied, brauchst dann schon über 80 Mitglieder um den Caller bezahlen zu können, von der Halle, Gema usw. mal abgesehen. Nun kann man den Beitrag nicht beliebig erhöhen sonst sinkt die Mitgliederzahl. Wie auch immer, die Tendenzen gehen in die Richtung von 130 Euro je Abend für den Caller. Und wir werden es erleben, dass SD wieder zu einem kleinen elitären Sport „verkommt“ ; bei dem sich ein paar kleine Clubs mit einem „einfachen“ Hobbymainstreamcaller umgeben und C-Tänzer wieder weit reisen müssen. Möglicherweise haben dann Caller wie JRW mit ihren sozialen Ansichten noch eine Nischenfunktion.

@rounddancer
Du meinst also technisch ein As und didaktisch ein Aas ?

19. 04. 05, 16:39
Hi Astrid,

jetzt ist auch bei mir der Groschen gefallen: mit "Qualifikations-Einstufung" meinte ich um Gottes willen keine Wertung, sondern schlicht und ergreifend, wie weit, sprich welches Programm so ein Caller callen kann. Sorry für die "schiefe" Ausdrucksweise!

19. 04. 05, 16:47
...bei dem sich ein paar kleine Clubs mit einem „einfachen“ Hobbymainstreamcaller umgeben und C-Tänzer wieder weit reisen müssen.

Roger, ich finde, genauso sollte es sein. Dies berührt wieder das Problem mit dem Run in die höheren Level. Ich bin der Ansicht, das ein Modell in dem die Anzahl der Leute die ein Programm tanzen können abnimmt, je höher das Programm ist, das optimale Modell ist.

@Astrid:
Wie sonst als durch Bewertung des Könnens eines Callers soll man denn seinen Wert ermitteln? Wenn Caller meinen, das Callen als Beruf ausüben zu wollen oder zu müssen, müssen sie sich den Maßstäben unterwerfen, die für Arbeiter und Angestellte gelten. Und diese sind heutzutage primär durch Wissen und Können definiert. Dies mag man ablehnen, aber es ist so.
An irgendeinem Punkt müssen wir beginnen, um zu verhindern daß SD irgendwann den Stellenwert von Polo oder Golf (obwohl Golf ja auch fast schon Breitensport ist...) hat.

Da alle Preise steigen ist es doch logisch, daß Veranstalter versuchen, den Preis zu begrenzen, auf den sie Einfluß haben. GEMA und Hallenmieten sind nunmal kaum beeinflußbar.

19. 04. 05, 16:53
:cry: Ich hatte den "Otto-Normal-Hobby-MS"-Caller
:cry: EXTRA in Anführungsstrichen gesetzt.....
:cry: *seufz*

Der war NICHT herabsetzend, abwertend oder sonstwie negativ gemeint...


auch das hatte ich richtig verstanden... Ich verstehe auch, dass man sich "seine Veranstaltungen" nach dem Caller aussucht. Aber das hat doch alles nix mit dem Honorar zu tun! Was Dir ein Caller wert ist, ist dem anderen noch lange nicht so viel oder wenig wert. Es geht hier "nur" um´s Honorar. Und das ist eben nicht danach zu bemessen, was ein Caller alles weiss und kann....


Diese haben einen Markt „entdeckt“ und gemeint, sie können davon leben

...auch das glaube ich weniger... Wenn einer davon leben will, muss er seine Preise kalkulieren...

Solange es Clubs gibt, die sich zum Special einen (ich sag jetzt keinen Namen) Super-Caller holen und m.E. völlig überzogene Gagen zahlen, solange wird es Caller geben, die auf diesen Zug aufspringen. Und - entschuldige bitte, das ist jetzt in keinster Weise böse gemeint - aber die Clubs haben einen grossen Teil selbst schuld daran...

Jeder will besser sein als der andere, die Clubs graben sich gegenseitig die Tänzer ab, es werden ständig wegen Unstimmigkeiten neue Clubs gegründet und die müssen dann spätestens zum 1. Geburtstag ein eigenes Special haben... usw usw...
Das hier mittlerweile ein Konkurenkampf entstanden ist, ist ja wohl nicht zu bezweifeln.

Mir sind als Caller auch schon die dollsten Dinger im Umgang mit Clubs/Vorständen untergekommen.

Dieses Thema wurde u.a. auch in einem anderen Board diskutiert... das ist ein JOB, den wir auf einem Special zu erfüllen haben und nicht immer der einfachste.
Ja, es ist auch Hobby... und trotzdem fahre ich nicht für´n Appel und´n Ei auf ein Special und verbringe die meiste Zeit davon im Zug...

Astrid

19. 04. 05, 17:17
Wie sonst als durch Bewertung des Könnens eines Callers soll man denn seinen Wert ermitteln?

Die Frage ist, was versteht Ihr unter Können? Ich kann gut singen - und der andere kann gut pattern und es soll auch Caller geben, die beides können und das ganze noch bis C...
Bestimmt hängt es nicht vom Programm, was der Caller callt ab...
Wonach entscheiden denn die Tänzer? Boah ist das ein toller Caller - und der nächste sagt: Boah ist der sch....

Vielleicht noch ein bisschen Entertainment - ein weiterer Punkt von vielen, die ein Caller können soll...

Ich weiss doch als Club, welche Art von Veranstaltung ich mache und welcher Caller dafür am besten geeignet ist. Wenn mir einer zu teuer ist - dann such ich eben einen anderen... Aber da es ein "Zugpferd" sein soll - ist das meistens schwierig, weil die sich im Preis alle nicht sonderlich unterscheiden. Nehm ich einen unbekannten - der aber auch gut - ist, muss ich damit rechnen, dass nicht so viele Tänzer kommen.

Aber das ganze - der Preis - richtet sich bestimmt nicht nach Programm oder super-technik-super-toll.... das entscheidet Ihr doch, wen Ihr hören wollt, oder ?

Astrid

19. 04. 05, 18:01
richtig astrid - und womit wir wieder da wären, was ich schon schrieb -

DANCERS WILL VOTE WITH THEIR FEET!

20. 04. 05, 10:24
Und die Veranstalter entscheiden auch.

Für ne IPAC werden die Caller einfach anders ausgesucht als für einen 7 Schwaben oder für ein kleineren Special.

Alles drei hat seine Reize für Tänzer und alles drei braucht Caller mit speziellen Qualifikationen.

Ein Special setzt auf Technik und Programme, eine anderer auf Stimmung und wenn man nur einen Caller hat sollte der ein kleiner Allrounder sein.

Es gibt nicht DIE Hitparade für Caller und somit kann es auch nicht DIE Preisliste für Caller geben.

Gruß Kai

20. 04. 05, 11:15
DANCERS WILL VOTE WITH THEIR FEET!

jrw, was hat das jetzt mit dem Thema des Threads zu tun?

20. 04. 05, 12:18
Astrid schrieb
***
Aber das ganze - der Preis - richtet sich bestimmt nicht nach Programm oder super-technik-super-toll.... das entscheidet Ihr doch, wen Ihr hören wollt, oder ?
***

Aber hallo, und der Club der ausrichtet meldet Konkurs an oder was ?

Warum muss man erst reinfallen, nur weil irgend ein Habitus von Vorständen oder Caller eine Offenlegung unmöglich macht.

20. 04. 05, 12:55
Guten Morgähn,

Ja - aber hallo: wenn ein Club Konkurs anmelden muss, doch bestimmt nicht, weil er zum Special einen viel zu teuren Caller engagiert hat, denn den Betrag kennt man doch vorher, oder? Das kann man doch wohl vorher kalkulieren, wenn ich was buche, was ich mir nicht leisten kann.

Was man nicht weiss ist, wie viele Tänzer kommen. Und da haben wir wieder das Problem der viel zu vielen Veranstaltungen mit 0 km-Begrenzung...
Erst vorige Woche hatten wir hier ein Wochenende mit 3 Special-Dances, alles bekannte Caller, alles nah beieinander - muss das sein? Jeder beschwert sich hinterher über zu wenig Zulauf, ja warum denn wohl? Alle klagen über zu geringe Einnahmen, ja warum denn wohl? Hätte man vorher mal nachgedacht und sich abgesprochen, würde sowas nicht passieren - und dann sind´s die Gagen der Caller die zu hoch sind....??

Warum müssen Clubs unbedingt ein Special mit 2 Top-Callern, 1 Top-Cuer alles mit ´ner langen Anreise und zusätzlich noch ´ne Live-Geschichte zur Afterparty durchführen, wenn sie das Geld nicht dazu haben und wenn´s auch anders geht?

Astrid

20. 04. 05, 12:59
Es geht hier nicht um Geheimniskrämerei oder nicht offenlegung.
Es geht darum das der Preis eines Callers von viele Faktoren abhängt und deshalb eine allgemeine Liste nur zu verwirrung und ärger, nicht aber zu (wie manche hier es scheinbar hoffen) billigeren Callern führen würde.

Gruß Kai

20. 04. 05, 14:07
Da muss ich Dir Recht geben Kai.
Wenn ich weiss, dass ein kleiner Club mit wenigen Mitgliedern wirklich nicht viel Kohle hat und ich ihm einen Sonderpreis mache, weil sie doch unbedingt ihren x-Geburtstag feiern wollen, sag ich den Vorständen auch: bitte sprecht nicht über unsere Abmachung.
Ich finde es wäre äusserst unfair, dem einen wie dem anderen Club gegenüber und ich wäre auch ziemlich sauer.
Es käme nur dabei heraus, dass ich keine Sonderpreise mehr machen würde. Und wenn ich dann deswegen ein Wochenende mehr zu Hause verbringen dürfte, wäre ich auch nicht böse deswegen.

Wenn Clubs Veranstaltungen - welcher Art auch immer - durchführen möchten, sollen sie der Reihe nach die Caller persönlich ansprechen und nach den Gagen fragen, vielleicht kann man eben auch durch ein Gespräch einen guten Preis erzielen.

Ich selbst kenne auch nicht die Gagen meiner Callegen und sie interessieren mich auch nicht, jeder muss für sich selbst entscheiden, was er braucht/haben muss/ - zahlen kann/will, der Caller sowie die Clubs/Tänzer. Und jeder muss dann entscheiden, ob er das will oder nicht. So sieht es aus...

Astrid

20. 04. 05, 14:15
DANCERS WILL VOTE WITH THEIR FEET!

jrw, was hat das jetzt mit dem Thema des Threads zu tun?

oh mann - ich glaub ich bin im falschen film!
also nochmal langsam zum mitschreiben:

wenn man einen caller bucht und der zulauf gut ist, wird dessen honorar bei den nächsten specials steigen - anders herum, wenn der caller nur wenige tänzer hat, über mehrere tänze, wird man ihn nicht mehr so oft buchen - ergo - dancers will vote with their feet!

20. 04. 05, 16:04
@Astrid
ich will doch nur wissen welche Caller zu uns passen und ob sie für eine bestimmte Zahl von Gästen gut sind. Mehr nicht. Gegen Kalkulationsfehler kann niemand was.
Das mit den 3 Specials verstehe ich eigentlich nicht, ich werde regelmässig von anderen Clubvorständen aus der Region angerufen und gefragt, ob man sich in die Quere kommt; gleiches tue ich. Sicherlich ist es uns auch schon passiert, dass wir teure Caller verpflichtet haben und dann gibt’s plötzlich ein ungeplantes Geburtstagsspezial mit Dave Wilson und kostenlosem Eintritt; so was macht natürlich unglücklich und lässt uns für die Zukunft diesen Club meiden.

Jeder weiss, dass die Kosten nicht direkt vergleichbar sind und so blöde sich gegen vernünftige Forderungen bzw. Einwände der Caller zu stellen wird keiner sein.

Wie gesagt Caller machen und Freude und sollen auch dafür entlohnt werden aber ob sie Freude machen (finanziell und ideologisch) kann man doch kundtun ohne dass jeder Vorstand für sich Forschungsarbeit leisten muss.
Eine Aussage, dass Astrid für ein Special bei den Roman Sandals 100 Euro bekommen hat ist für die Betrachtung in Nürnberg wenig hilfreich; wenn aber Paul in Nürnberg für 1000 Euro callt und in Düsseldorf für 500, dann könnte ich ja mal mit Paul reden wenn ich JRW hieße. Oder wenn ich weiss, dass ich JRW für 600 Euro bekommen kann, dann frag ich aus NRW vielleicht mal an.
Niemand will ein Preisliste.

Und das mit dem guten oder schlechten Zulauf wie JRW meint, will ich doch nur wissen um mein Risiko zu minimieren.

20. 04. 05, 16:22
roger,

DAS wirst du niemals erfahren - zumindest nicht in dem sinne um den es dir hierbei geht.

lass dir mal ein wenig aus meinem leben erzählen, vielleicht wird es dann deutlicher: ich bin seit 30 jahren sd'ler. in dieser zeit habe ich viele caller gesehen, gehört, zu ihnen getanzt und mich mit ihnen unterhalten/diskutiert.

ein beispiel das ich bei solchen diskussionen immer wieder gerne anwende ist eines aus der karlsruher gegend. ein damals namhafter caller (leider callt er heute nicht mehr), bekannt für super guten bodyflow, im b-ms-pl-a1 - sehr schönes timing, ein gute laune macher schlecht hin, und freundlicher mensch, sprich ein caller wie man ihn sich wünscht - callt einen special u.a. im plus programm.
die tänzer - welche seinen guten ruf kannten - kamen in strömen zu dem tanz - und er? er hatte einfach einen schlechten tag - shit happens - aber was ist passiert? der caller wurde nach dem 4. verhauenen tip ausgepfiffen...
dass der special den bach runter ging brauch ich nicht zu erwähnen denke ich.

hilft dir dabei eine art liste (info) wie du sie dir vorstellst?

wenn ich einen tanz angeboten bekomme, richtet sich mein preis in erster linie nach dem angebot des clubs, in bezug auf durchschnittliche gästezahl, fahrtentfernung, programm(länge) etc.
die programmgestaltung hängt jedoch vom floor ab - sprich wenn ich gute tänzer habe geht logischer weise in technik mehr, als wenn ich weniger gute tänzer habe - so geschehen bei der bsg ende der 90er jahre.

ich alleine beurteile wann ich was mache und wie ich was mache - ich alleine entscheide wann ich eine runde singings einschiebe und welcher art diese sind. warum? weil ich alleine sehe/verstehe wie das ping-pong spiel zwischen mir und dem floor läuft - ich kann diese zeichen deuten und mit meiner erfahrung darauf reagieren, von singing calls zum workshop umzuschalten und vom seichten plus zum schweren basic.

dies alles sind faktoren die als ausrichter nicht beeinflußbar sind. und es sind faktoren die in die berechnung der callergage miteinfließen.

20. 04. 05, 17:02
ich will doch nur wissen welche Caller zu uns passen und ob sie für eine bestimmte Zahl von Gästen gut sind.

Sorry Roger, aber hab ich da jetzt einiges falsch verstanden, dieses Thema heisst Callerhonorare, oder? Was möchtest Du denn jetzt eigentlich? Bin ich jetzt auf dem Holzweg, mhhh...
Wer soll Dir denn oben gestellte Frage beantworten? Das wird auch niemand tun, wer soll das beurteilen oder zusichern, das kann auch nicht der gebuchte Caller...


Das mit den 3 Specials verstehe ich eigentlich nicht, ich werde regelmässig von anderen Clubvorständen aus der Region angerufen und gefragt, ob man sich in die Quere kommt; gleiches tue ich.

Sind aber Tatsachen... und keine Seltenheit...


Wie gesagt Caller machen und Freude und sollen auch dafür entlohnt werden aber ob sie Freude machen (finanziell und ideologisch) kann man doch kundtun ohne dass jeder Vorstand für sich Forschungsarbeit leisten muss.
Eine Aussage, dass Astrid für ein Special bei den Roman Sandals 100 Euro bekommen hat ist für die Betrachtung in Nürnberg wenig hilfreich; wenn aber Paul in Nürnberg für 1000 Euro callt und in Düsseldorf für 500, dann könnte ich ja mal mit Paul reden wenn ich JRW hieße. Oder wenn ich weiss, dass ich JRW für 600 Euro bekommen kann, dann frag ich aus NRW vielleicht mal an.
Niemand will ein Preisliste.

Wenn bei mir einer ankommt und mir dann sagen würde, "hab aber gehört Du hast da und da für das und das gecallt..."
Bin ich vielleicht irgendwem Rechenschaft schuldig, wenn ich für einen Club etwas preiswert gemacht habe... muss ich das dann für alle tun... Ein wichtiger Punkt für mich ist auch, was ist das für ein WE, muss ich schon Freitags anreisen und Urlaub nehmen, um den ganzen Tag im Zug zu verbringen... usw usw

Die o.g. Beispiele sind aber alle aus der Luft gegriffen, gell? Denn 1. haben die Roman Sandals kein Special, ich war dort lange Jahre Clubcaller und habe auch viele Sachen kostenfrei gemacht. Damit hier keiner auf dumme Gedanken kommt und die Gerüchteküche nachher wieder brodelt wie doll....

Astrid

20. 04. 05, 17:20
Noch was Roger:
ich seh gerade Du kommst aus Solingen - von den Crossing Swords?
Dann würde ich vorschlagen, frag doch einfach mal Klaus A. was der dazu sagt... und was er so bei diversen Veranstaltungen nimmt. Er ist doch auch ein vielgebuchter Caller und ausserdem war er einige Zeit als SD-Coordinator tätig - vielleicht bekommst Du ´ne Antwort... oder von Yvo...?

Da sitzt Du doch direkt an der Quelle, sozusagen...

LG Astrid

21. 04. 05, 09:15
@Astrid
es ging darum, dass ich gerne etwas hätte um Leistung der Caller zu messen. Nicht nur am Geld gemessen sondern auch am Einsatz, an der Beliebtheit usw. Unter Leistung verstehe ich hauptsächlich, ob der Caller mutmaßlich meine Kalkulation sicherstellt. Man könnte so was auch anders verhandeln z.B. könnte man sagen, dass für den Club ein Betrag X (meinentwegen in %) übrig bleiben soll; dann legt man dem Caller die Karten auf den Tisch (ich jedenfalls erstelle für jedes Special ein korrekte GuV) und der Caller bekommt den Rest. Der Caller kann also gut verdienen oder verlieren .... liegt an ihm. Aber wie schon gesagt, es gibt Caller, die das Risiko der kleinen Einnahme lieber dem Club (der dann Verluste buchen muss) überlassen. Mein Vorschlag an einen Caller die Abendbeiträge als Einnahme zu behalten wurde entrüstet abgelehnt weil die Höhe der Einnahme nicht sichergestellt ist; was natürlich auch mit dem Tanzlevel zusammenhing.

Ich habe Befürchtungen, dass SD so teuer wird, dass er unnötige Einbussen erfährt; ausserdem sehe ich viele neue Gesichter in Boardfunktion, die hilflos umherstehen und nichts geht.
Klaus ist ein netter Kerl und wohl auch ein ganz guter Caller aber gerade er ist das Beispiel, dass sein Einsatz wahrscheinlich nicht den erhofften Erfolg für den Club bringen wird.
Sicher war das mit den RS ein Gimmik und ich weiss auch, dass Du lange Pause gemacht hast...... und wie geht’s bei Dir weiter ?
Du siehst doch dass in unserer Region kaum Caller aus dem Norden oder dem Süden verpflichtet werden weil niemand sie kennt oder Scheisshausparolen umhergeistern ob der Qualität (menschlich und/oder fachlich). Es werden alle möglichen und unmöglichen Caller aus dem Ausland verpflichtet oder die guten aus der Umgebung; die dann aber allenfalls noch weitgereiste anlocken weil die hiesigen sie auf Clubabenden immer haben.

21. 04. 05, 09:38
@JRW
richtig, eine Info-Liste welche Caller callen welches Level, kommen aus welcher Region.... so als Mindestanforderung.
Wenn es dann da noch (nur als Beispiel) Spalten gäbe in denen Ausrichterclubs 1-9 Sterne vergeben für Entertainment, 1-9 Sterne für Zulauf, 1-9 Sterne Benehmen,
1-9 Münzen für Preis, Nebenkosten, Anfahrt dann wäre ich glücklich. Eine Aufgabe für Squaredanceland vielleicht.
Mir und anderen die Specials organisieren muss aber klar sein (ich war davon ausgegangen), dass ALLES verhandelt werden kann und alles relativ nur auf dieses Event zutraf. Mit der Zeit entwickeln sich dann aussagekräftige Diagramme, die helfen können.
In die Arbeit der Caller will ich nie und nimmer reinreden. Ein kurzer Hinweis vielleicht mit welchem Floorniveau er zu tun hat (wir er aber spätesten nach dem 1.Tip selber rausbekommen haben) oder welches Ziel wir mit diesem Event eigentlich haben (weil wir nun mal einen Zweck verfolgen und nicht ein Vergnügen J).
Und keinesfalls geht’s darum eine zentrale Marktwirtschaft einzuführen.

Vielleicht noch am Rande. Ich will weg von den individuellen (engstirnigen?)Entscheidungen einiger Boardmembers, deren Zu- und Abneigungen und hin zu einer objektiven Entscheidungshilfe die sich an den Interessen der Clubmitglieder und des SD an sich orientieren.

21. 04. 05, 10:07
Hallo Roger,
also erst mal ist es ja vernünftig, dass Du Dir Gedanken machst... wenn ich hier auf Deine Ausführungen antworte, ist das auch in keinsterweise böse gemeint. Ich sage einfach mal meine Meinung dazu... es wird vielleicht etwas länger...

...ob der Caller mutmaßlich meine Kalkulation sicherstellt....

Wie bitte kann irgendjemand (ob Caller oder Club) vorher etwas sicherstellen? Wie kann ich Dir/dem Club evtl. 2 Jahre vor der Veranstaltung (bei Vertragsabschluss) zusichern, dass ICH für Eure Veranstaltung den Erfolg GARANTIERE?
Ich bin z.B. in 2007 in Chemnitz, woher weiss ich jetzt schon, dass die Veranstaltung ein Hit wird – wegen mir? Ich kenne weder die Gegend, den Host-Club, noch die Tänzer, die dieses Special besuchen, wo sie herkommen, das Wetter an diesem Tag, wieviele Veranstaltungen in der Nähe laufen.... Weiss ich, ob ich in 2007 überhaupt noch calle? Lebe ich da noch? Will mich da noch jemand? Ich bin nicht Jesus – ich hab kein Kornfeld auf dem Rücken...


Mein Vorschlag an einen Caller die Abendbeiträge als Einnahme zu behalten wurde entrüstet abgelehnt

aha.... :shock:


Der Caller kann also gut verdienen oder verlieren ...

Tja – dann wird es wohl bald kaum noch Caller geben, die sich 6 Stunden in den Zug setzen, eine Veranstaltung durchführen, und am nächsten Tag wieder 6 Stunden nach Hause fahren. Neben seinen Vorbereitungen, Plattenkäufen, Equipmentausgaben, Plattenproduktionen - ich kann Dir ja gerne mal eine PN schicken und Dir erzählen, was ich z.B. für die Produktion einer SD-Platte bei SNOW bezahle - oder denkst Du, ich verdiene daran?


...dass sein Einsatz wahrscheinlich nicht den erhofften Erfolg für den Club bringen wird.

aha... konnte er den Erfolg nicht vorher nicht garantieren?


...sehe ich viele neue Gesichter in Boardfunktion, die hilflos umherstehen und nichts geht.

aha... sprechenden Menschen ist zu helfen. Keine Hilfe vom alten Board? Oder mal reisen, andere Clubs besuchen und mit deren Vorständen reden? Konkurrenzkampf gibt es doch nicht bei uns... Ich war auch viele Jahre im Vorstand und habe mich gekümmert und informiert – wo auch immer.


Sicher war das mit den RS ein Gimmik...

danke...


und ich weiss auch, dass Du lange Pause gemacht hast...

nö - ist auch schon wieder 2 Jahre her...


... und wie geht’s bei Dir weiter ?

ich bin zufrieden – muss ja nicht davon leben... es kommt, wie es kommt...


Es werden alle möglichen und unmöglichen Caller aus dem Ausland verpflichtet...

Uijuijui.... siehst und die sind teuer – aber auch besser? Aber alle rennen hin... und die geforderten Gagen werden gezahlt...


...Scheisshausparolen umhergeistern...

Was ich immer so höre, was alles erzählt wird, da geb ich schon lange nix mehr drum... Ich weiss nicht, wo die Leute manchmal die Geschichten herholen – tztztz!
Erst vor 2 Tagen hab ich über mich gehört, dass ich angeblich die Student-Jamboree abgelehnt habe zu callen, weil ich nicht auf dem Abendprogramm stehe...
aha – komisch ich selbst wusste nix davon... mmhhh.... gibt mir zu denken!



Lieben Gruss
Astrid :D

21. 04. 05, 10:17
...eine Info-Liste welche Caller callen welches Level, kommen aus welcher Region...so als Mindestanforderung.
Wenn es dann da noch (nur als Beispiel) Spalten gäbe in denen Ausrichterclubs 1-9 Sterne vergeben für Entertainment, 1-9 Sterne für Zulauf, 1-9 Sterne Benehmen,
1-9 Münzen für Preis, Nebenkosten, Anfahrt dann wäre ich glücklich.

Jau - Sonst noch was... Du wärst dann glücklich, der der sich die Arbeit mit dieser Liste macht, wahrscheinlich weniger. Manche Clubs bekommen noch nicht mal gebacken nachzuhalten, wo Ihre Travelbanner sind und welche sie noch haben...


...Eine Aufgabe für Squaredanceland vielleicht...

Jau - erst werden sie von allen angegriffen und dann machen sie die Arbeit für die Clubs - und wer bezahlt die dann dafür? Ich denke es ist kein Geld da... Wie war das mit Dienstleistung?


...Ein kurzer Hinweis vielleicht mit welchem Floorniveau er zu tun hat...

Jau - da wird der Caller dann dankbar für sein - falls die Tänzer das beurteilen können und falls die Leute kommen, die sie beurteilt haben....


Menschenskinder... so schwierig kann das doch alles nicht sein... Wer keine Arbeit hat, macht sich welche...

Astrid

21. 04. 05, 10:45
Tja – dann wird es wohl bald kaum noch Caller geben, die sich 6 Stunden in den Zug setzen, eine Veranstaltung durchführen, und am nächsten Tag wieder 6 Stunden nach Hause fahren. Neben seinen Vorbereitungen, Plattenkäufen, Equipmentausgaben, Plattenproduktionen - ich kann Dir ja gerne mal eine PN schicken und Dir erzählen, was ich z.B. für die Produktion einer SD-Platte bei SNOW bezahle - oder denkst Du, ich verdiene daran?

grins - sorry astrid - aber ich kenne das.
seit 10 jahren rennt mir paul die bude ein und will das ich bei ihm ne platte mache - seit 10 jahren sag ich ihm, "if you want my voice on your record, you got to pay for it" und seit 10 jahren geht das hin und her.

neulich hörte ich zwei tänzer sich über einen namhaften caller aus paderborn (der ebenfalls platten bei paul macht) unterhalten, etwa so:

"...und bei dem ganzen geld das er bekommt macht er noch ne menge kohle mit seinen platten - die caller schwimmen ja im geld..."

ich kann rogers wunsch schon verstehen, bei soviel unwissenheit innerhalb der (sd)menschheit - aber so eine sterne liste wird es nicht geben.

gruss nach dort oben :-)

21. 04. 05, 11:28
@Astrid
mutmasslich gibt einen Unsicherheitsfaktor zu.
Natürlich kannst Du unter HEUTIGEN Gesichtspunkten eine Wahrscheinlichkeit herstellen. Eine Garantie gibt’s nicht. Wenn Du 2007 nimmer lebst, hat der Club keine Kosten, wenn Du nicht mehr callst, hast Du Verträge gemacht und die Leute verarscht und der Club auch keine Kosten. Wenn Du einfach wegbleibst, stehts in Deiner Bewertung in der gewünschten Liste und niemand verpflichtet Dich mehr.

Marktwirtschaft: die Caller müssen was dafür tun, dass sie eben nicht 6 Stunden umsonst im Zug sitzen. Für Planungsfehler eines Club kann man ja Klauseln in den Vertrag einfügen.
Ich kenne nun auch einige Caller und weiss um deren Equipment. Derzeit beginnen USB-Sticks (die Dinger, die man um den Hals trägt) ihren Einzug (kosten 70 Euro).
Aber die Disk läuft falsch. Ich will doch dass Du und die anderen gutes Geld verdienen; es geht um Hilfmittel für die Planung.
Und natürlich denke ich, dass Du an einer Plattenproduktion verdienst oder Dir zumindest etwas (z.B. Teilnahme am Songfestival für Deutschland) davon versprichst.

Ich sprach von „mutmasslich“ nicht von garantieren.

>...sehe ich viele neue Gesichter in Boardfunktion, die hilflos umherstehen und nichts geht.


>>aha... sprechenden Menschen ist zu helfen. Keine Hilfe vom alten Board? Oder mal reisen, >>andere Clubs besuchen und mit deren Vorständen reden? Konkurrenzkampf gibt es doch nicht >>bei uns... Ich war auch viele Jahre im Vorstand und habe mich gekümmert und informiert – wo >>auch immer.


und warum wohnen wir in Häusern und fahren mit dem Auto ? Die Neandertaler waren auch glücklich. Will sagen was hast du gegen Informationen die einfach und leicht zu bekommen sind ?

>... und wie geht’s bei Dir weiter ?

>>ich bin zufrieden – muss ja nicht davon leben... es kommt, wie es kommt...

immer schön wenn’s kommt.

>Es werden alle möglichen und unmöglichen Caller aus dem Ausland verpflichtet...

>>Uijuijui.... siehst und die sind teuer – aber auch besser? Aber alle rennen hin... und die >>geforderten Gagen werden gezahlt...

darum geht’s doch gar nicht. Die Leute kommen, tanzen und haben Freude, zahlen Eintritt und die Kosten sind gedeckt. Wenn ich wüsste welcher deutsche Caller für sowas steht, muss ich mich nicht im Ausland orientieren. Und leider muss ich meine Reisen und Eintritte bezahlen von der Zeit mal abgesehen.

>Menschenskinder... so schwierig kann das doch alles nicht sein... Wer keine Arbeit hat, macht >sich welche...

umgekehrt wird ein Schuh draus du Menschenkind. Arbeit hält jung aber nur die, die Spass macht.
Menschenskinder... so schwierig kann das doch alles nicht sein... Wer keine Arbeit hat, macht sich welche...

Wie gut das wir einen neuen Papst haben, der auch nix ändern will gell ?

21. 04. 05, 12:05
neulich hörte ich zwei tänzer sich über einen namhaften caller aus paderborn (der ebenfalls platten bei paul macht) unterhalten, etwa so:

"...und bei dem ganzen geld das er bekommt macht er noch ne menge kohle mit seinen platten - die caller schwimmen ja im geld..."


Hi Jürgen,
ja, ja - wir reichen Caller! Genau das hab ich auch schon mal gehört. Ich will mich ja wirklich nicht beklagen, das ist schliesslich freiwillig, was ich da mache. Es ehrt mich auch sehr, dass ich (glaube ich) die einzige deutsche Callerin bin, die SD-Platten macht... Es macht ja auch Spass... aber es ist wirklich so - man wird gefragt, was man denn daran verdient. Ich glaube ich verrate nicht zuviel, weil es kein Geheimnis ist. Die Lizenz muss eingeholt und bezahlt werden, die Musik wird im Studio in Nashville aufgenommen, die Platten werden gepresst, mal abgesehen von der Vorbereitung usw usw... Das ist ein Businiss, was Paul da betreibt mit Geschäftsberichten und allem drum und dran - damit letztendlich die Tänzer Freude daran haben.

Square Dance ist ein "Business" mehr als manche hier denken und für die Caller sicherlich noch mehr, als für die Tänzer. Es ist eine Unverschämtheit, Äusserungen wie oben zu lesen, die getätigt werden, ohne dass man sich vorher informiert... Einfach mal den Ball flach halten und ruhig sein, wenn man nicht weiss, wovon man redet.
Die Summe, die ein Caller für diese Produktion hinlegen muss, ist 4-stellig. Und da kann jetzt einer kommen und sagen: ja und - musst Du doch nicht... Ok, die Caller machen das aus freien Stücken... aber müssen sich nachher noch Geldgier nachsagen lassen.

Und dann hört man immer wieder von den hohen Preisen. Ja mein Gott - ich komm doch gleich wieder mit dem abgewrackten Kino-Beispiel - ja dann geh doch mal abends in´s Kino...
Die Tänzer zahlen zwischen 7,- und 15,- Euro für´n ganzen Tag tanzen und (hier in der Region) inkl. Kaffee, Kuchen und Abendbuffet (könnte man meinetwegen auch abschaffen) dann wird´s auch billiger - im Süden funktioniert das ja auch.
Ca. 5,- Euro mtl. für mindestens 4 Clubabende.
Ja dann geh doch im Bergischen mal ne Bergische Kaffeetafel (Waffel mit heissen Kirschen und Sahne) essen, na dann bestell Dir doch draussen mal´n Kännchen Kaffee...

Da kommen Tänzer in einen Clubraum, der in einer Gaststätte ist und holen ihr mitgebrachtes Wasser raus - ja hallo - was soll das denn? Da wundern sich die Clubs, dass sie in Gaststätten keine Säle mehr kostenlos bekommen, weil sie eben nix verzehren oder eigene Getränke mitbringen. Auch Gastwirte haben in der heutigen Zeit Probleme!

Wenn es bei Veranstaltungen was umsonst gibt, rennen sie Dich bald um (nicht nur SD-Tänzer), als wenn es das letzte ist, was man bekommen kann...

Ich kann´s bald nicht mehr hören, alle haben unter den steigenden Preisen zu leiden - ALLE, auch wir!
Und bei allem wird eigentlich immer vergessen, dass wir eine VERPFLICHTUNG eingegangen sind und mehr oder weniger einen JOB zu erledigen haben!

Dann soll´s vielleicht auch noch ne Liste geben, wonach der Caller von 1-9 beurteilt wird, sogar über sein Benehmen? Ja hallo - bin ich jetzt eine Kuh auf dem Viehmarkt, oder was?

Ich LIEBE mein Hobby, Ich hab Spass, wenn die Tänzer Spass haben, wer das nicht merkt - sorry - der ist selber schuld...

Astrid

21. 04. 05, 12:24
wenn Du nicht mehr callst, hast Du Verträge gemacht und die Leute verarscht und der Club auch keine Kosten.

Nee - eben nicht verarscht - hast Du schon mal davon gehört, dass Menschen krank werden können und das nicht 2 Jahre im voraus wissen können. Was hat das bitte mit Verarsche zu tun?


Derzeit beginnen USB-Sticks (die Dinger, die man um den Hals trägt) ihren Einzug (kosten 70 Euro).

Ich hab noch nicht mal einen...


Und natürlich denke ich, dass Du an einer Plattenproduktion verdienst oder Dir zumindest etwas (z.B. Teilnahme am Songfestival für Deutschland) davon versprichst.

Da siehst Du mal, wie schlecht Du informiert bis. Du liegst da völlig falsch! Was Ihr glaubt, ist dass es sich um eine CD-Produktion handelt, an der ich natürlich verdienen würde (leider hab ich z.Zt. nicht das Geld dafür, Abnehmer wären genug da) Es geht um eine PLATTEN-Produktion, die für die anderen CALLER gedacht ist - damit die dann auch für Euch wieder mal ne neue Platte auf dem Clubabend haben, die sie sich letztendlich für Euch gekauft haben...



Wenn ich wüsste welcher deutsche Caller für sowas steht, muss ich mich nicht im Ausland orientieren...

Ach so... dann haben wir hier also keine guten Caller... ach ja...
ich verstehe... Auf welchen Veranstaltungen treibst Du Dich denn rum?

Weisst Du was, ich reg mich hier nur auf... Sorry... Ich hatte mir schon mal vorgenommen, keinen Kommentar mehr abzugeben in irgendwelchen Foren.... Hat da vielleicht wirklich jemand zu viel Zeit?
Ich bereite mich lieber auf den nächsten Tanz vor - da hab ich mehr davon und die Tänzer auch...

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und happy dancing (vorwiegend zu ausländischen Callern)

Astrid

21. 04. 05, 13:15
>Uijuijui.... siehst und die sind teuer – aber auch besser? Aber alle rennen hin... und die >>geforderten Gagen werden gezahlt...

darum geht’s doch gar nicht. Die Leute kommen, tanzen und haben Freude, zahlen Eintritt und die Kosten sind gedeckt. Wenn ich wüsste welcher deutsche Caller für sowas steht, muss ich mich nicht im Ausland orientieren. Und leider muss ich meine Reisen und Eintritte bezahlen von der Zeit mal abgesehen.

momentmal - also langsam werd ich sauer.
als ob es hier keine guten caller gäbe, oder als ob ein caller aus s/gb/nl/can/usa ein garant dafür wäre, dass ein tanz guten zulauf hat - ich glaub ich lese nicht richtig!

hier im nord-bayerischen gibt es einen spruch bez. us-caller "kommt der nur aus usa oder kann der auch callen?" den callen können und callen können sind zweierlei paar schuhe.

es kommt bei solchen beurteilungen sehr darauf an, welchen floor man hat oder in welcher gegend man callt.

vielleicht wäre es ein anfang, wenn man mal die leute die einen caller verpflichten wollen/müssen/sollen auf eine callerschool schickt - nicht damit sie selbst callen lernen, sondern damit sie sehen was ein caller können/wissen muss um den job überhaupt machen zu können.

21. 04. 05, 13:54
Warum regen sich eigentlich zwei Caller so dermaßen darüber auf, eine Liste mit Punkten einzuführen, die ein Bruchteil der Punkte darstellen, die man abcheckt, wenn man sich ein neues Auto kauft? Nicht, daß ich Caller mit Autos vergleichen möchte, aber letztendlich gibt man Geld für eine Leistung aus und möchte sichergehen, zumindest dieses Geld wieder reinzukriegen, wenn möglich vielleicht mit ein bißchen Überschuß. Keinem Konsumenten kann ein Vorwurf gemacht werden, wenn er eine Liste generiert aus Erfahrungsberichten (mehr als einem, wohlgemerkt!) wünscht, die eine Entscheidungshilfe darstellt.

@Astrid: OK, Dein Musikverlang verlangt Geld von Dir für eine Plattenproduktion. In jedem anderen Gewerbe, inklusive der Mainstream-Musikproduktion, gilt es als unseriös so zu arbeiten. (Buchverlage, die von Autoren Vorschüsse für Buchveröffentlichungen verlangen, stehen zu Recht auf einer tiefschwarzen Liste.)
Woher aber soll ein Tänzer das Wissen? Zu Recht geht man davon aus, daß Künstler (Caller) die eine Platte produzieren, damit Geld verdienen. In diesem Zusammenhang kann ich jrw nur bewundern, wenn er die Sturheit besitzt, für seine Stimme auf Platte Geld zu verlangen. So wie die Tänzer mit den Füssen abstimmen können, könnten die Caller hier mit der Stimme abstimmen...

21. 04. 05, 14:31
Warum regen sich eigentlich zwei Caller so dermaßen darüber auf, eine Liste mit Punkten einzuführen, die ein Bruchteil der Punkte darstellen, die man abcheckt, wenn man sich ein neues Auto kauft?...

weil wir hier von caller reden, nicht von einem viehmarkt!

nochmal langsam zum mitschreiben - eine liste wie sie hier gewünscht wird ist nicht das papier wert auf der sie geschrieben wird!
caller sind heute so und morgen so drauf, warum? nun, weil caller eben auch nur menschen sind.
ein caller der in nrw vielleicht 30 squares gäste zu einem tanz "zieht" kann in bayern evtl. nur 5 squares haben - wetter - geld - andere freizeitangebote - jahreszeiten etc. etc. etc. beeinflussen den zulauf zu einem tanz mehr als man glaubt.
in diesem zusammenhang sollte man lieber mal die tänzer fragen, nach welchen kriterien sie einen tanz aussuchen - das ist denke ich viel effektiver.

:idea: :idea: :idea: oder vielleicht sollten wir caller mal eine liste machen, welcher tanz welche leute hat - ich meine schlechte tänzer, gute tänzer und sehr gute tänzer - sprich ob das callen bei dem oder jenem special mehr oder weniger "freude" macht - dann könnten wir caller auch unsere gagen danach ausrichten mehr spass = weniger kosten, weniger spass = gleich mehr kosten...

...aber ich denke das würde euch genauso wenig gefallen wie uns eine "caller-9-sterne-liste" ***grübel***


In diesem Zusammenhang kann ich jrw nur bewundern, wenn er die Sturheit besitzt, für seine Stimme auf Platte Geld zu verlangen.

like i said, this is my job - und ich muss davon leben. wer mich buchen will, der soll es mir auch bezahlen - und bei paul ist das nichts anderes.
wohl gemerkt - ich muss keine platte machen - wer meine stimme auf einer platte haben will soll mich und die platte auch bezahlen.
und wie astrid schon schreib, der betrag rein um das ding herzustellen ist vierstellig!

21. 04. 05, 15:10
Hallo Besiammen,
das Ding dreht sich momentan absolut im Kreis herum.
Ich weiß von meinem ehemaligen Caller aus Freiburg, dass er für seinen Auftritt als Gastcaller die Fahrtkosten erstattet haben will, Essen und Trinken mit seiner Begleiterin (seit über 20 Jahren seine Frau ;-)) und wenn die Anreise länger als 4 Stunden dauert eine Übernachtung mit Frühstück.
Macht bei einer Entfernung (seiner Aussage nach eine Bahnkarte hin und zurück) von ca. 150,00 (bei 400km) und die Übernachtung ca. 80,00.
Dann wären das 230,00 Euroneten plus 50,00 Euro für' s Essen und Trinken am Tag (wenn er überhaupt soviel Zeit hat ;-))
Das wären 280,00 Euroneten.
Wenn ich nachdenke, was er für die Region als Caller (und in Zweitfunktion als President) bisher geleistet hat und noch leistet, wahrlich ein "Schleuderpreis".
Leider sieht man ihn als Caller nicht auf vielen Specials, da er nicht zu den "Top-Ten" gehört und zu ehrlich ist in seiner Art.
Aber den vielen Clubs, denen er bei der Enstehung und im schwierigem Überlebenskampf uneigennütz unterstützt hat, diese zollen ihm kaum noch Beachtung. Das ist der Dank der lieben Square Dance Freunde und wenn man es denen zu billig macht :twisted: :twisted: .
Die Kosten seiner ersten eigenen Songs (2 Stück bei einem Holländer) waren nicht nur ein zeitlicher Aufwand sondern auch ein finanzieller. Obwohl diese nur als MP3-Songs aufgelegt wurden.
Apropos MP3-Songs: ich habe bis heute noch nicht erlebt, dass ein USB-Stik musikmässig und stimmenmässig so leisungsstark ist, wie eine MA150 (kostet immer noch 1000,00 Euro)
Nur als Musikträger kommt ein USB-Stik mit einem Verstärker aus.
Oder sollen die anwesenden Tänzer im Wechsel den Ohrhörer des USB-Stiks annehmen ??
Gruß
Flo

21. 04. 05, 15:36
MOOOment mal. Erstens ist es mir völlig wurst, ob hier einer sauer wird oder nicht :lol: . Und zweitens habe nie gesagt, dass deutsche Caller schlecht oder schlechter sind :!: . Persönlich :twisted: habe ich andere Vorstellungen was ich von Callern erwarte als vielleicht ein Clubvorstand. Mein Favorit ist z.B. Edith Heitger, die callt FÜR MICH erfrischend, hat eine gute Stimme ist locker drauf und bereitet mir mit ihren ausgefallenen Ideen einen tollen Abend. Wenn ich mit ihr ein Special ausrichte ist das Interesse verhalten aber jeder der dort war ist hinterher begeistert und kommt gerne wieder. Frag mal in die Runde, wer sie kennt :roll: .
Ich weiss dass Astrid hier nichts böse meint aber sorry, solche Diskussion macht keinen Sinn. Du unterstellst Dinge, die nie gesagt wurden :wink: .

Und das mit dem Zulauf kannst Du so nehmen wie ich’s sage. Steht Paul oder Ian auf dem Flyer ist der Saal voll, brauchst Du nicht lang überlegen. Recht hast Du natürlich damit, dass USA - Caller nicht automatisch mit Vertrauen gesegnet sind.

Das mit der Callerschule ist eine gute Idee nur wozu ? Bestreitet hier jemand das Können eines Callers ? Studiert mein Chef Informatik, damit er mein Können beurteilen kann ... ne, er bewertet das Ergebnis.

Jürgen, ob es die Liste geben wird oder nicht liegt nun nicht in Deiner Entscheidung, es ist ein Prognose .... die ich allerdings teile.

Nochmal, es geht hier nicht um eine objektive Wertung bezüglich der Person oder seines Könnens sondern ausschliesslich um die subjektive Bewertung eines Specials.

Und zur Entlohnung für eine Platte kann ich nur sagen, dass die Leute die reich geworden sind entweder von der Natur dafür vorgesehen sind oder auf gut Glück vorinvestiert haben. Ich denke aber dazu kann Astrid aus ihrem 2.Leben was beisteuern. Aber bitte, was ist ein 4-stelliger Betrag gegen die Chance Britney Spears zu werden :oops: .

21. 04. 05, 15:38
Hm, können wir nicht irgendeinen Reichen, der bald ablebt, dazu bringen, eine Art "Stiftung Callertest" zu gründen?

Nein, aber im Ernst, ich glaube, es hat keinen Sinn, über alle Clubs und Boardmitglieder hinweg einen Bewertungskatalog aufzustellen,- erstrecht nicht, wenn der objektiv sein soll.

Denn jeder Tänzer hat da andere Maßstäbe, die Tänzer, die nie rausgehen, haben andere, als die, die viel rausgehen, die Alten andere als die Jungen, die Highlevel-Tänzer andere als die Mainstreamer, die, die was lernen wollen andere, als die, die halt wenn sie Lust haben, zum Clubabend und/oder Special gehen,- zum Reden,- und nur tanzen, wenn es denn unbedingt sein muß. Die Tänzer, die Migräne haben andere, als die, die topfit sind, etc. Dann kommen die Maßstäbe, die die Club-Präsidenten anlegen, die vielleicht selbst garnimmer rausgehen, oder das Programm gecallt sehen wollen, das sie können, und die Maßstäbe der Kassenwarte, die als erstes danach gucken, wie sie die Ausgaben begrenzen und die Einnahmen erhöhen können...

Und diese Maßstäbe machen die Kriterien der Bewertung. Und die Ergebnisse sind so abhängig davon.,- schau mal z.B. den Test über Hamburger der "Stiftung Warentest". Unter normalen Kriterien, z.B. Kosten/Preisverhältnis, Sättigungsdauer, Aroma, Geschmack hätte den Test ein ganz großer, saftiger Hamburger gewonnen. Da aber Kriterien benutzt wurden, wie möglichst niedriger Brennwert, möglichst wenig Fett, etc. wurde der billigste Hamburger Sieger, der pappig und nur nach Senf schmeckt und von dem man nicht satt wird...

Will sagen: Eine objektive Callerbewertung ist nicht möglich,- zumal ja die Leistung nicht immer so gleich ist wie die einer Waschmaschine mit immer gleichstark verschmutzter Wäsche. Nein, die Leistung eines Callers ist eine kreative Leistung, da spielen Stimmung, Tagesform, Umfeld genauso eine Rolle, wie die Zahl und Leistungsfähigkeit der anwesenden Tänzer, das Spiel aus Aktion und Reaktion von Caller und Publikum und zurück, das Mitgehen des Publikums, oder das von den Tänzern scheinbar ignoriert werden,- und auch die Harmonie/Disharmonie mit den Callerkollegen, mit denen zusammen man beim Event arbeiten muß/darf.

Allein das Beziehungsgeflecht zu entschlüsseln, und gar zu publizieren, welcher Caller zusammenpaßt mit welchem Caller,- und wen man nur alleine auf die Bühne lassen kann,- und wen man niemals zusammenbringen darf, ist nahezu unmöglich.

Klar, wenn ich für einen Special Caller brauche, dann frag ich den/die Clubcaller, wen sie sich vorstellen,- und wen sie unter keinen Umständen auf der Bühne haben wollen. Wenn A sagt, Z oder D wären schön, aber bring mir bloß nicht M oder V. Und dann respektiere ich das.

Aber einen Katalog bringts da m.E. nicht.

Heinz

21. 04. 05, 15:43
@florian,

zwischen Stick und Box hängt ein kleiner Verstärker. Man kann auch ein Billignotebook dazwischen hängen.

Ist z.B. auch noch ein Thema. Früher tauchten Caller mit Spieler und Platten auf, da war die Gema-Gebühr eine kleine. Heute kommen Sie mit MD, Laptop oder Stick und schon wird die Gema-Gebühr vervielfacht.
Zahlt der Club ohne Murren. Wir alle wollen, dass es den Callern gut geht :D .

21. 04. 05, 17:30
"zwischen Stick und Box hängt ein kleiner Verstärker. Man kann auch ein Billignotebook dazwischen hängen"


Helft mir wenn ich mich irre, aber wenn ich zwischen Box und stick nen Laptop hänge, hör ich immer noch nichts.
Um einen Verstärker, der mehrere 100 qm beschallen kann komm ich leider nicht drumrum.

Ausserdem ist es den Callern durch Verwendung von Laptop nicht erlaubt mehr Musik zu verwenden.
GEMA hat nicht aufgrund von Laptopverwendung die GEMA-Gebühren angehoben.
Den Callern ist es auch weiterhin verboten, Raubkopien zu spielen oder irgendwelche Musikstücke zu verwenden die nicht zur Square Dance Nutzung gedacht sind.

Nicht alles, was das Square Dance Leben in einem Verein teuerer macht haben Caller zu verantworten.

Nur so als Randnotiz.

21. 04. 05, 18:36
Aber bitte, was ist ein 4-stelliger Betrag gegen die Chance Britney Spears zu werden :oops: .

Moooment Mal! Das ist ja gerade was ich sage: Britney Spears hat für ihre erste Platte garantiert NICHT einen 4stelligen Betrag vorgeschossen!!

21. 04. 05, 18:42
Denn jeder Tänzer hat da andere Maßstäbe...

Aber das ist doch genau der Punkt. Wenn viele Leute das Gleiche bewerten, glättet sich die Kurve und irgendwann hast Du einen guten Durchschnitt. Gerade dazu ist ein standartisiertes Verfahren nutzbar. Es müssen halt so viele Meinungen wie möglich gesammelt werden.
Bei Heinz' Hamburger-Beispiel stellt die Meinung von Stiftung Warentest nur eine einzige dar! Wenn viele Individuen den gleichen Test durchführten mit den gleichen Bewertungsmaßstäben, sähe das ganz anders aus!

22. 04. 05, 00:20
Ist z.B. auch noch ein Thema. Früher tauchten Caller mit Spieler und Platten auf, da war die Gema-Gebühr eine kleine. Heute kommen Sie mit MD, Laptop oder Stick und schon wird die Gema-Gebühr vervielfacht.
Zahlt der Club ohne Murren. Wir alle wollen, dass es den Callern gut geht :D .

mooomentmal! das klingt jetzt so, als ob wir caller daran schuld wären, dass die gema gebühren ja sooo hoch sind!
auf der anderen seite sollte aber ein caller mind 1000 platten parat haben, denn es könnte ja ein wunsch eines tänzers (ausrichter) kommen und den könnte man sonst nicht erfüllen... nonsens!

22. 04. 05, 04:50
Ist z.B. auch noch ein Thema. Früher tauchten Caller mit Spieler und Platten auf, da war die Gema-Gebühr eine kleine. Heute kommen Sie mit MD, Laptop oder Stick und schon wird die Gema-Gebühr vervielfacht.
Zahlt der Club ohne Murren. Wir alle wollen, dass es den Callern gut geht :D

na nu is aber genug...
sollen wir vielleicht auch noch die schuld an sintflut, aussterben der dinosaurier, I. WK und am II. WK übernehmen???

verdreh hier mal nicht die tatsachen. fakt ist, dass die gema so teuer wurde, weil die clubs *sind ja alle sooooooo ehrlich* anscheinend nach einm special sofort alle zelte abbrachen und keiner sowas wie eine afterparty machte... von weit über 300 gemeldeten specials waren nicht einmal 10% angeblich anschließend mit afterparty... wenn da die gema den riegel vorschiebt braucht sich niemand wundern!!!

22. 04. 05, 08:25
verdreh hier mal nicht die tatsachen. fakt ist, dass die gema so teuer wurde, weil die clubs *sind ja alle sooooooo ehrlich* anscheinend nach einm special sofort alle zelte abbrachen und keiner sowas wie eine afterparty machte... von weit über 300 gemeldeten specials waren nicht einmal 10% angeblich anschließend mit afterparty... wenn da die gema den riegel vorschiebt braucht sich niemand wundern!!!

Halt - Afterparty ist nie GEMA-meldepflichtig gewesen, außer man hatte dort Musik! Und das war bei kleineren Specials, jedenfalls die, die ich besucht habe, seltener der Fall...

Thom

22. 04. 05, 08:28
Kurt,
nun, "mit Afterparty" wurde vom billig und gerecht denkenden Menschen immer verstanden als "mit Musik bei der Afterparty". schließlich ist GEMA ja für das Kassieren bei Musikanwendung da,- und net für's Kassieren fürs Zusammenhocken und schwätzen.

Und definiert man das so, dann sind es durchaus etliche Specials, die zwar eine Afterparty, nicht jedoch Musik bei der Afterparty haben. Eben weil da auf der einen Seite die Leute schwätzen wollen, essen und trinken sollen,- auf der anderen Seite aber nebenher zumeist bereits die Abbauarbeiten, incl. dem Abbau der Bühne laufen,- schließlich müssen viele Vereine die Halle leer und besenrein um Mitternacht dem Hausmeister zurückgeben. Musik würde da nur den Abbau verzögern.

Klar gab es immer Specials, die auch noch auf der Afterparty bewußt was zur Unterhaltung machten,- sei es Sketche, Tanz bei der Afterparty, Livemusik, Elivis-Imitation oder sonstwas, oft gar im Flyer angekündigt. Aber viele dieser Clubs haben dafür durchaus auch die 45 EUR Aufschlag abgeführt.
Sicher gab es schwarze Schafe,- und vielleicht wirklich zuviele.

Nun, so wie man einem Menschen, der immer wieder betrunken mit der Straßenbahn fährt, nicht stempelt, dabei einschläft, den Knast ersparen kann, wenn man ihm zur Bewährung auferlegt, eine Straßenbahn-Jahreskarte zu kaufen, so ist nun halt die Musik bei der Afterparty im GEMA-Tarif eingeschlossen,- und kein Club kann deswegen mehr in Verruf kommen, oder Pfanne kriegen.
Auch mit den erhöhten GEMA-Pauschalen sind wir noch günstig dran,- verglichen mit Veranstaltern von Einzel-Events. Wenn wir z.B. von "Stuttgart tanzt!" eine Halle bespielen, dann will die GEMA von uns ein Vielfaches dessen, was die von einem SD/RD-Special kriegt.

Für all das können die Caller nichts,- denn ob, und wieviel der GEMA gemeldet wird, das entscheidet der Präsi, bzw. der Kassenwart des ausrichtenden Vereins.

Heinz

22. 04. 05, 09:33
Ist z.B. auch noch ein Thema. Früher tauchten Caller mit Spieler und Platten auf, da war die Gema-Gebühr eine kleine. Heute kommen Sie mit MD, Laptop oder Stick und schon wird die Gema-Gebühr vervielfacht.
Zahlt der Club ohne Murren. Wir alle wollen, dass es den Callern gut geht :D .

mooomentmal! das klingt jetzt so, als ob wir caller daran schuld wären, dass die gema gebühren ja sooo hoch sind!
auf der anderen seite sollte aber ein caller mind 1000 platten parat haben, denn es könnte ja ein wunsch eines tänzers (ausrichter) kommen und den könnte man sonst nicht erfüllen... nonsens!

Also, ein 3 Tagesspecial kosten rund 290 Euro an Gema. Wenn eine Musikveranstaltung mit Orginal-Ton-Trägern veranstaltet wird, kostet das Ding ca. 60-90 Euro (sowas kann jeder Club direkt mit der Gema abschliessen). Deine Schlüsse magst Du jetzt selbst ziehen.

22. 04. 05, 09:40
@Tim,

kaum ein Verstärker hat einen USB-Port deshalb das Laptop.

Was meinst Du mit Musik nicht verwenden ? Sicher darf niemand Raubkopien verwenden aber nicht alles was auf einen Laptop ist ist
eine Raubkopie und natürlich ist es Unsinn, dass ein Caller nur Musik
verwenden darf, die für SquareDance gedacht ist. Gema kennt da keine
Unterschied.
Teuer wird die Gema dann wenn Musik kopiert (legal) wurde und öffentlich verwendet wird und öffentlich ist gar das Callen auf einer Geburtstagsveranstaltung.

22. 04. 05, 09:54
ich weiss nicht was der Stum im Wasserglas jetzt soll. Die Gema-Gebühren stehen auf der entsprechenden Homepage

http://www.gema.de/kunden/direktion_aus ... tung.shtml (http://www.gema.de/kunden/direktion_aussendienst/veranstaltung.shtml)

bzw. in einem Anruf könnt ihr klären was Sache ist und nicht immer mit "kann doch nicht sein" argumentieren.

Und vielleicht sollte man nochmal drauf hinweisen, dass es hier
ABSOLUT NICHT um irgendeine Schuldzuweisung an irgendjemand geht sondern um eine lockere Diskussion die vielleicht lehrreich ist aber vor allem die Meinungen einzelner widerspiegelt und kein Dogma darstellt. Einige meinen man wollte ihnen was ....tzzz.

Ulli Hantke
22. 04. 05, 10:05
Was ich einbischen blöd finde, alle tänzer wollen von den Callern wissen was sie für einen Special Dance bekommen, ja sie wollen sogar eine Liste haben in der die entsprechende Höhe steht!

Das ist doch nicht normal, jeder Dienstleistungsbetrieb hat seine eigenen Preise für seine Dienstleistung, sei es eine Schreinerei oder ein Pflegeheim, aber nirgendswo kannst du in einer Liste schauen was sie kosten, du hast zu fragen!!!!! Warum sollen die Caller, die auch nur eine Dienstleistung anbieten Ihre Gehaltsvorstellungen irgendwo auf ein Papier bringen die dann jeder (ich meine mit jeder, die wo denken sie müssten es überall erzählen um so ein schlechtes bild über den caller machen zu müssen) lesen kann, sowas macht kein Schreiner, Metaller, Maler oder, Manager, aber die caller sollen sich ausziehen!

Genauso, immer die Frage WARUM so VIEL: Jeder caller muss immer rechtvertigen warum Er das will, das muss kein anderer Dienstleister!!!!

Und caller haben die selben Steuern zu zahlen!!!

22. 04. 05, 10:34
Also, ein 3 Tagesspecial kosten rund 290 Euro an Gema. Wenn eine Musikveranstaltung mit Orginal-Ton-Trägern veranstaltet wird, kostet das Ding ca. 60-90 Euro (sowas kann jeder Club direkt mit der Gema abschliessen). Deine Schlüsse magst Du jetzt selbst ziehen.

roger,

wenn dem so ist, dann würde mich interessieren, wo du diese info her hast, und wer dafür zuständig ist.
soviel ich weiß, sollte jeder club laut eaasdc (und ichglaube ecta hat ebenfalls mal sowas verlauten lassen) keine eigenen verhandlungen mit gema aufnehmen. woher hast du also diese info??

22. 04. 05, 10:38
Bestandteil der Gemaauflagen ist das Musikfolgeformular welches von den Callern nach jedem Special ausgefüllt werden muss und an die EAA bzw. Gema gesendet werden soll.
Wir sowas eigentlich beachtet ?

22. 04. 05, 10:54
@JRW
ok, in 2. Linie bin ich Boardmember und meinem Club verpflichtet. Ich habe Schaden von diesem fernzuhalten usw. usw.
Die EAA MÖCHTE, dass die Clubs keine eigenen Verhandlungen fahren, verbieten kann und wird sie es nicht und wenn es sich vermeiden lässt, werde ich das auch nicht tun. Allerdings wird man ob der Einsparung nachdenklich und ich kenne Clubs, die seit langem eigene Wege mit der Gema gehen.
SD-Clubs sind z.B. meist auch Mitglied beim Sportbund und da sind bestimmte Veranstaltungen bereits über diesen Beitrag abgegolten.

In 1.Linie bin ich aber Privatmann und lasse mir also solcher –ausser vom Gesetzgeber- keine Vorschriften machen und so hole ich über Internet und über Telefonate Informationen von der Gema ein (im Wesentlichen reduziert sich die Nachfrage bei der Gema über Verfahrensweisen der Berechnung; die Tarife sind öffentlich zugänglich).

Aber zu Deiner Beruhigung suche ich natürlich auch Kontakt zu den zuständigen Leuten bei der EAA und diskutiere so was mit denen direkt denn nur wer fragt dem kann geholfen werden.

Was Verhandlungen sind brauche ich Dir hoffentlich nicht zu erklären.

22. 04. 05, 10:58
Lieber Herr RogerA aus S.
merkst Du eigentlich nicht, was Du für einen Unsinn von Dir gibst?

Menschen mit dieser Einstellung, wie Du sie hier kundtust, sind es schuld, wenn der Square Dance zu Grunde geht!
Nachzulesen in Deinen geistigen Ergüssen unter dem Thread: Square Dance Allgemein – High Level Elite...

Mit Deiner preservativen Meinung, geh ich nicht kondom...
Der einzig gute Satz den Du hier abgelassen hast ist, das Edith ´ne gute Callerin ist.

Mit ´nem schönem Gruss von der neuen Britney Spears, die demnächst an dem grossen Songkontest für Squaredance-Caller teilnimmt, weil sie endlich die Früchte Ihrer 4-stelligen Investitionen ernten möchte und sich endlich ´ne goldene Nase verdienen will.
Im übrigen: Geppert ist stinkreich, Heckmann ne olle Zicke, JRW postet wie doll, Schingen macht nen schlechten Workshop und Bressinck callt seit gestern kostenlos! ja, ja - :D Caller sind alle doof!



@Florian Dehne
Sprich mit Paul Bristow in bezug auf die (Vor)Finanzierung der SD-Platten. Ich hab´s hier so geschrieben wie es ist, wenn Du der Meinung bist, dass dies falsch ist, bitte - frag Paul...

Astrid

22. 04. 05, 11:09
@Uli,
die Caller sollen doch garnichts machen.

Geben wir dem Kind (das IMHO eh schon in den Brunnen gefallen ist) einen anderen Namen "öffentlicher Ergebnisbericht eines Specials sortiert nach Caller"; (wenn man Excel oder Access nimmt kann selbst sortieren nach was willst Du) erstellt vom Ausrichter des Specials.
Und nochmal, es ist subjektiv und gibt nur mit der Zeit einen Überblick und es soll keiner platt gemacht werden.

22. 04. 05, 11:15
roger,

sorry, aber ich kann deine einstellung nicht verstehen, nicht nachvollziehen, und schon gar nicht gut heissen!

du solltest mal über deinen vorgarten hinaus blicken und die wirkliche welt sehen.

sicher, eaasdc kann niemandem etwas verbieten, und sie wird es auch nicht tun. allerdings solltest du dir vielleicht mal die zeit nehmen, und mit den boardmitglieder der eaasdc face-to-face über solche (gema) fragen zu diskutieren! nur wenn du dir die zeit nimmst wirst du erkennen worum es geht, überblickst die allgemein situation und solltest dann auch danach handeln was eaasdc empfiehlt!

leute wie du sind der grund dafür, dass z.b. die gema immer teurer wird, dass verhandlungen zwischen gema und eaasdc (die ja für uns alle arbeitet!!) immer schwerer werden und schlußendlich zu hohen gema preisen führen!

Ulli Hantke
22. 04. 05, 11:29
Hi Roger, du kannst den erfolg oder misserfolg nicht immer bzw. nicht nur an den callern messen, was ist wenn schlechtes Wetter ist oder das Programm schei... ist oder der Verein einfach einen schlechten Ruf hat.

Was kann da der Guestcaller dafür, er macht die gleiche arbeit, ob schlechtes Wetter oder blödes Programm :lol:

Mit der GEMA würde ich nicht selber verhandel, denn wenn sie Geld richt, dann wirt sie es auch nehmen und ich glaube nicht das iregendwelche tänzer oder caller usw. einen besseren einfluss auf die GEMA haben, ich denke die EAASDC ist schon so lange dabei, da sollte man alte Freunschaften oder Vertragsvertrauen nicht noch in Gefahr bringen! Glaub mir, du bekommst kein besseres Angebot als die EAASDC, bzw. wenn du es bekommst schadest du mit Sicherheit den anderen Clubs, die ganz lieb sich an die EAASDC halten :D

22. 04. 05, 11:32
@Jürgen,
es gibt doch schon Astrid, die ihren Lebenslauf der Welt zu Füssen legt. Mein Leben ist nicht öffentlich. Trotzdem: Ich war face-to-face (sogar mal 14-Tage lang jeden Tag) mit aktuellen und ehemaligen EAA Leuten zsam und ich weiss sehr wohl worum es geht und wir haben auch über diese Themen diskutiert.

Ich hasse diese –auch deine – Vorverurteilungen. Ich schrieb, dass man nachdenklich wird und das es ANDERE Clubs gibt mit Alleingang und ich bin eben nicht immer damit zufrieden was andere Leute erreicht haben (neue Gema-Abschluss der EAA) und ich nehme das nicht einfach hin sondern mache mir Gedanken darüber und stelle einfach die lapidare Frage warum die Gebühren bei gleicher Leistung verdreifacht wurden und stelle die Frage, warum ein Eigenabschluss so viel günstiger sein kann. Das müssen sich die Leut schon gefallen lassen und sie tun es; zum mal sie ja Stellung nehmen können UND sollen (vielleicht haben wir ja in unserer Rechnung etwas übersehen; z.B. KÖNNTE die Wiedergabe von Musik über den Laptop oder MD teuer bezahlt werden müssen, weil es eine Kopie ist (keine Sicherungskopie die kostenlos wäre) und die zu bezahlen ist.

Ich bringe den SD nicht an den Abgrund sondern halte ihn durch Diskussionen und Auseinandersetzung mit den administrativen Dingen frisch.

22. 04. 05, 11:36
@Ulli,
wir verhandeln ja auch nicht selbständig mit der Gema. An mich wurde der Wunsch von Mitgliedern herangetragen das mal zu überdenken weil ein bestimmtes Special im Nürnberger Raum über Selbstverhandlung seeeehr viel günstiger war als über die EAA. Wir richten ca. 7 Special im Jahr aus und würden je Veranstaltung ca. 200 Euro sparen, macht in Summer 1400 Euro. Sollte man da nicht zumindest nachdenklich werden ?

22. 04. 05, 11:36
@Geben wir dem Kind (das IMHO eh schon in den Brunnen gefallen ist) einen anderen Namen "öffentlicher Ergebnisbericht eines Specials sortiert nach Caller"; (wenn man Excel oder Access nimmt kann selbst sortieren nach was willst Du) erstellt vom Ausrichter des Specials.
Und nochmal, es ist subjektiv und gibt nur mit der Zeit einen Überblick und es soll keiner platt gemacht werden.

Na, in der Zeit, wo Du hier rumturnst, hättest Du die Liste doch längst erstellen können, mach doch und red nicht so lange hier drumherum...

Bist doch im Board eines (High-Level?)-Clubs, da hast Du doch schon jede Menge Erfahrungen sammeln können. Was willst Du dann hier.... Ich komm auf jeden Fall - Gott sei Dank - nicht auf Deine Liste - Ich bin ja nur ein "Wald-und-Wiesen-Nur-MS-Caller) :P *freu-ganz-doll*
Und wenn doch bekomme ich unter Punkt Benimm eine 9 - und das geht mir dann auch am A.... vorbei.

Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg - Caller-Listen sind Dinge, die die Welt nicht braucht und bornierte, arrogante Tänzer, denen ihre Freizeit zu kostbar ist, um sich noch mit Square-Dance-Nachwuchs-Tänzern zu beschäftigen, ebenfalls!

Best Wishes yours sincerely Britney

22. 04. 05, 11:43
@Jürgen,
es gibt doch schon Astrid, die ihren Lebenslauf der Welt zu Füssen legt.
Ich bringe den SD nicht an den Abgrund sondern halte ihn durch Diskussionen und Auseinandersetzung mit den administrativen Dingen frisch.


Ja, Du bist schon ziemlich wichtig! Wenn man Dich dann versteht... Roger "A", den Namen sollte man sich merken!

Ulli Hantke
22. 04. 05, 11:51
big fight!!! :D

keep cool astrid 8) hat doch keinen Sinn!!

22. 04. 05, 11:52
Trotzdem wünsche ich Dir ein schönes Wochenende...



...heisst das, Du gehst jetzt in´s WE und wir hören heute nix mehr von Dir? Schade, ich fange gerade an, mich zu amüsieren..

22. 04. 05, 11:55
[b]...hat doch keinen Sinn!!


Hi Ulli,

alles palletti - geht´s Dir gut - ich find´s luschtig :P

happy calling weiterhin - und immer schön sozial bleiben dabei, gell?

Astrid

Ulli Hantke
22. 04. 05, 12:01
Mir geht's Gut

du kannst ja eine richitge Katze sein :D

22. 04. 05, 12:53
@Jürgen,
es gibt doch schon Astrid, die ihren Lebenslauf der Welt zu Füssen legt. Mein Leben ist nicht öffentlich.

nun, ich denke astrid ist selber gross genug um stellung zunehmen. und dir sage ich eines, wenn du hier so die backen aufbläst, dann solltest du auch wissen wovon du sprichst - hier hast du bis jetzt nur einen einzigen link den man innerhalb von 5 sekunden über google herausbirngt, gezeigt, sonst hast du anscheinend nur ein halbwissen, jedenfalls nichts fundiertes.


Trotzdem: Ich war face-to-face (sogar mal 14-Tage lang jeden Tag) mit aktuellen und ehemaligen EAA Leuten zsam und ich weiss sehr wohl worum es geht und wir haben auch über diese Themen diskutiert.

hat anscheinend nicht viel gebracht - sonst wüßtest du worum es geht...


Ich hasse diese –auch deine – Vorverurteilungen.

ich auch... speziell wenn sie von jemanden kommen der alles in einen topf wirft :!:


z.B. KÖNNTE die Wiedergabe von Musik über den Laptop oder MD teuer bezahlt werden müssen, weil es eine Kopie ist (keine Sicherungskopie die kostenlos wäre) und die zu bezahlen ist.

:idea: da sieht man wieder deutlich, dass du keine ahnung hast. die gema gebühren werden für das öffentliche aufführen von geschützer musik im allgemeinen bezahlt. das hat weder was mit plattenspieler, md, cd, mp3, noch sonst was zu tun!
das kpieren von musik (original tonträger auf ??) ansich ist ebenfalls gebührenpflichtig, dies wird aber von ecta (für ecta mitglieder) und nicht von eaasdc abgedeckt, hat also somit nichts mit dem zu tun was ein ausrichter bezahlten muss/soll. :idea:

gema gebühren sind gestiegen - ok - aber einer der vielen gründe war es u.a. dass sehr viele veranstalter tänze ohne die entspr. gema deckung auf "risiko" durchgeführt haben - und nicht die fortschreitende technik deren sich die caller bedienen!

22. 04. 05, 13:05
So, nachdem nun diese Diskussion doch etwas ausgeartet ist, werde ich diesen Thread zumindest für dieses Wochenende schließen.
Am Montag wird der Thread wieder geöffnet, nachdem sich BEIDE Seiten hoffentlich wieder etwas abgekühlt haben.

~~~Thread temporarily closed!~~~

25. 04. 05, 10:26
~~~Thread re-opened~~~

So, nachdem wir (hoffentlich) alle ein sonniges WE hatten, habe ich den Thread wie versprochen wieder entsperrt.
Ich hoffe, daß diese Diskussion nun in zivilem Rahmen weitergeführt werden kann.
Die Grundidee, eine Art Bewertungsliste für Caller aufzustellen wurde diskutiert. Welche Bereiche sollte diese Eurer Meinung nach enthalten? Wer sollte Eintragungen vornehmen dürfen? Wie sollte die Auswertung erfolgen? Wer sollte Zugriff auf die Ergebnisse haben?

Ein wichtiger Grundsatz sollte meiner Meinung nach sein, daß Caller jederzeit das Recht haben sollten, aus der Liste entfernt oder gar nicht erst eingetragen zu werden.

Gruß,

Florian

Ulli Hantke
25. 04. 05, 11:16
Als Organisator finde ich sowas NICHT schlecht, denn man kann leicht über den Tisch gezogen werden, doch ich denke als caller wollte ich das nicht, denn es kann soviel blödsinn damit gemacht werden! Ich denke, es ist immer noch der Beste Weg einfach den caller von Auge zu Auge zu fragen, wenn das evt. alles per e-mail passiert, ist es einfacher jemanden über den Tisch zu ziehen, denn ich muss ihm dabei nicht in die Augen schauen!

Also: KEINE Liste, sondern Erfahrung!

25. 04. 05, 11:21
Ist es nicht schön, ihr habt eine entscheidende Sache gemeinsam. Square Dance ist euer Hobby, es macht Euch Spaß und jeder nimmt es auf seine Art und Weise ernst.
Wie wäre es, die Beiträge der anderen ZU LESEN.

Wenn ich mir die Reaktionszeiten bei manchen so ansehe, wird nur das verstanden, was dem jeweiligen Leser so in den Kram paßt und nicht das was wirklich gesagt wird.

Wen wundert es da denn noch, daß es in der Welt so viel Krieg gibt, wenn das Zuhören schon bei Leuten nicht klappt, die eigentlich auf der selben Seite stehen??

Traurige Grüße aus Düsseldorf

Ulli Hantke
25. 04. 05, 11:35
ich denke, jeder hat eine Eigene Meinung und das darf Er auch! Mit solchen Beiträgen werden die "tollen" Diskussionen nur wieder kaputt gemacht!

25. 04. 05, 14:40
kann mal jemand eine zusammenfassung über das thema geben??? ich hab eben versucht mich hier einzulesen, muss allerdings gestehen, dass mir die niveaulosen geistigen ergüsse mancher nur auf den nerv gehen...
also... um was geht es hier eigentlich???

p.s.
ich hab das jetzt nur mal so rein geschrieben um euch alle mal wieder zum thema zurück zu holen. nix für ungut :wink:

sei nur mal so erwähnt...
begonnen hat es mit einer simplen frage:

Was bekommen welche Caller für welche Leistung ???

Ulli Hantke
25. 04. 05, 15:37
Also, ich denke das da ein Paar Menschen gerne ein Preisliste für caller hättet und alle kämpfen gegen und mit einander!

Denk ich !!!???

25. 04. 05, 17:00
Nur mal etwas zur Begrifflichkeit:

ein paar Menschen =

SquareDancer in Boardfunktion, die von ihren Mitgliedern mit der Ausrichtung von Specialdances beauftragt wurden.

Preisliste =

Informationen wie das Special verlaufen ist (Zulauf)
was der Caller gekostet hat in Form von Ranking 1-200; 200-400; 400-600;
welche Nebenkosten für den Caller angefallen sind (Fahrtkosten, Übernachtung, Speisen und Getränke ... )
Informationen ob das Special bei dem erhobenen Eintritt ein Verlust oder
Gewinn (finanzieller) war.

Kämpfen =

einige der Schreibenden haben leider von Sitte und Anstand bezüglich der Kommunikation mit anderen keinen Begriff und verfallen allzu leicht in persönliche Angriffe. Kinderstube zweifelhaft.

Datenlieferanten =

Verantwortliche der jeweiligen Veranstalter – Clubs.

Dateneinsicht =

Anonymisierte Daten von Jedermann.
Detaillierte nur von Boardlingen die Specials ausrichten.

Machbarkeit =

unwahrscheinlich weil bei der vorherrschenden Art und Weise des Umgang miteinander eine korrekte Datenerhebung eher unwahrscheinlich ist.

Chris Keller
25. 04. 05, 17:29
Hallo @ all,

nun, wie schon erwähnt wurde ist es als Veranstalter interessant zu wissen in welchen Preisklassen bestimmte Caller liegen, 100-200 Plus Fahrtkosten, will er NUR im Hotel übernachten oder tut es auch ne Private Unterkunft. Ich selbst benötige meist nur die Preisklassen für Vertretungen von Clubabenden, aber selbst da gibt es gravierende Unterschiede.
Zu bedenken ist wirklich das viele Caller mal ne Ausnahme machen wenn es sich um ein kleines Special handelt das vielleicht ein 10Jähriges Jubiläum ist oder ähnliches, wie alte Bekanntschaften- FREUNDSCHAFTSPREIS.
Ich sehe das alleine an meinen Gagen! Meine Clubs wissen in etwa was ich bei den anderen Clubs bekomme und es hat sich bis jetzt keiner beschwerd.
Ich kenne ein paar President bzw. Vorstände die sich selbst so ne Art Kostentabelle von Callern angelegt haben - aber ob das nun Freundschaftspreise oder der Normal, oder sogar für alle anderen ein Wucherpreis ist weiss ich nicht. Ich denke das beste ist als Vorstand selbst mit vielen Callern zu reden was die Gage angeht.

Gruß

Chris Keller

Clubcaller "Squeezing Seahorses", "Twirling Bats""Bembel Swingers"
"Salt Crystals" und ClassTeacher der "Old America County"

Peter Weber
25. 04. 05, 19:29
Ich glaube, wir haben das Thema nun genug geknetet, es kommt nicht mehr dabei heraus.
Wir haben gelernt, dass es viele Faktoren gibt, die einen Caller einen Preis bilden lassen.
Das sicherste Mittel ist die direkte Information von Nabarclubs oder oder Clubs, die den Wuschcaller schon einmal hatten. noch besser ist die persönliche Unterhaltung mit dem Caller.
Es ist aber nicht zumutbar, eine öffentliche Preisliste zu erwarten.
Ich habe den Eindruck, das RogerA mit seinem Club Probleme mit der reellen Callerfindung hat. Dafür können sich die Caller und Clubs nicht bloßstellen lassen. Callerhonorare sind persönliche Verhandlungssache.
Damit sollte sich auch RogerA abfinden.
Viele Grüße aus Berlin
Peter Weber

26. 04. 05, 09:21
Peter,
Dein Eindruck täuscht. Vielleicht solltest Du die Mails mal lesen bevor Du hier eine persönliche Einschätzung abgibts.

26. 04. 05, 10:23
Peter,
Dein Eindruck täuscht. Vielleicht solltest Du die Mails mal lesen bevor Du hier eine persönliche Einschätzung abgibts.

das sehe ich anders...
peter hat absolut recht und bringt es auf den punkt:

Dafür können sich die Caller und Clubs nicht bloßstellen lassen. Callerhonorare sind persönliche Verhandlungssache.
Damit sollte sich auch RogerA abfinden.
so ist es nun einmal... wer meine preise "nach liste" haben will wird sehr schnell feststellen müssen, dass die preise "durch verhandlung" um einiges günstiger ausfallen können. das können dir auch meine clubs bestätigen...

also gilt in diesem fall:
schweigen ist silber, reden ist gold!!!

und somit hat peter ALLES zu diesem thema in einem beitrag gesagt, was wirklich sagenswert ist.

26. 04. 05, 11:12
damit würde ich eigentlich vorschlagen, dass wir dieses Thema beenden. :idea:

26. 04. 05, 11:17
ich denke auch, peter bringt es auf den punkt!
auch wenn das nichts anderes ist, als das was wir schon vor wochen (oder waren es jahre??) geschrieben haben. lasst uns das thema endlich schliessen!

26. 04. 05, 11:25
Warum zieht ihr Euch eigentlich immer an dem Thema Preise hoch?
Dies ist nur ein Punkt, nicht minder wichtig sind
Wie viele Tänzer kamen um bei dem Caller zu tanzen?
Wie kam der Caller bei den anwesenden Tänzern an?
(Das interessiert nicht nur die Veranstalter, sonderen auch den normalen Tänzer)

Aber, interessant ist, sobald man mal über das Geschriebene nachdenken muß, kommt von allen Seiten der Vorschlag, das unbequeme Thema nun endlich zu beenden.

Dazu fällt mir dann nichts mehr ein.

26. 04. 05, 11:35
Nun weil es eben von allen Bereichen schon beleuchtet wurde, und wir uns im Kreise drehen.

Ulli Hantke
26. 04. 05, 12:05
ich denke auch, lies bitte alle 8 Seiten durch und du wirst sehen, es ist schon alles angesprochen!

26. 04. 05, 12:16
Und damit es nicht noch mehr Seiten werden (mist, schon passiert ;-) )mache ich hier mal ein Schloss dran.

Bei Fragen oder Wünschen, bitte PN an mich.