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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Caller- und auch Eintrittspreise



09. 09. 04, 10:02
:(
Liebe Square Dancer, ich möchte heute mal ein Thema anschneiden, welches mir in den letzten Wochen - vor Allem auch aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage - doch immer wichtiger zu werden scheint.
Mir ist seit Januar 2004 (Dachau) aufgefallen, dass die Preise der Caller - und auch der Specials - explosionsartig in die Höhe schnellen. Ich frage mich seither, wer soll dies denn auf Dauer bezahlen können? Selbstverständlich sehe ich ein, dass kostendeckend gearbeitet werden soll, aber ist Square Dance nicht auch ein Hobby, sowohl für Tänzer als auch für Caller?
Unser kleiner Club (befindet sich noch im Aufbau) nimmt zur Zeit mtl. 135.-- € an Mitgliedsbeiträgen ein. Wenn ich nun die Antworten der Caller lese, die ich auf eine Anfrage für einen ganz normalen Clubabend bekomme, dann weiß ich, ich habe nur 2 Möglichkeiten: Entweder ich erhöhe ganz drastisch den Clubbeitrag (damit ich mindestens 500.-- bis 600.-- € Callerkosten zahlen kann, wobei noch alle anderen Kosten wie EAASDC und GEMA-Beitrag, Hallenmiete unberücksichtigt bleiben), oder ich führe es ein, wieder nach Schallplatte oder CD zu tanzen.
Doch - fällt mir gerade ein - es gibt noch eine 3. Möglichkeit: Wir können unseren Club einfach wieder aufgeben!
Ebenso sind die Preise der Specials unbezahlbar geworden. Was soll es denn für ein Special, manchmal ist nicht einmal eine Tasse Kaffee dabei, 15.-- oder gar 18.-- € pro Tänzer zu verlangen? Das macht bei 3 oder 4 Personen pro Familie einen Betrag aus, den sich - auch aufgrund der zunehmenden Arbeitslosigkeit - bald niemand mehr erlauben kann.
Denn es kommen häufig noch Übernachtungs- und Verpflegungskosten, sowie für die Anreise nicht unerhebliche Spritkosten dazu.
So wird Square Dance bald - wie auch andere Sportarten - dem schnöden Mammon zum Opfer fallen!
Mannomann, ich dachte, Square Dance ist ein Hobby für Alle, und nicht nur für die Leute, die sich Extravagantes erlauben können.

:shock: Nadelfee

09. 09. 04, 16:38
@Nadelfee
schaue doch mal unter dem Thread Specialdancepreise, da wird diese Thema schon etwas diskutiert.
Mein Tip für alle mit der Preispolitik: diese Veranstaltungen meiden, in denen hohe Preise verlangt werden.
Die Leute, die diese Preispolitik durch ihre Teilnahme unterstützen sind die eigentlichen Preistreiber.
Lasse doch einen teuren Caller (meistens die Topcaller) vor leerem Floor callen, dann merken sie' s.
Gruß Mikey

24. 09. 04, 03:08
Nadelfee,-

nun, eine Zeitlang kann man den Caller auch durch gecallte Tapes oder CD's ersetzen.

Nebenher kannste Dich ja mal nach nem funktionierenden Juniorcaller umschauen,- da gibts Gute drunter!

Heinz

01. 02. 05, 11:55
So dazu nun auch mal ein paar Worte von einem Caller, nicht gerade Topcaller aber auch viel unterwegs:


Nadelfee:
Unser kleiner Club (befindet sich noch im Aufbau) nimmt zur Zeit mtl. 135.-- € an Mitgliedsbeiträgen ein. Wenn ich nun die Antworten der Caller lese, die ich auf eine Anfrage für einen ganz normalen Clubabend bekomme, dann weiß ich, ich habe nur 2 Möglichkeiten: Entweder ich erhöhe ganz drastisch den Clubbeitrag (damit ich mindestens 500.-- bis 600.-- € Callerkosten zahlen kann, wobei noch alle anderen Kosten wie EAASDC und GEMA-Beitrag, Hallenmiete unberücksichtigt bleiben), oder ich führe es ein, wieder nach Schallplatte oder CD zu tanzen.

Es gäbe vielleicht auch die Möglichkeit, einen Jungcaller zu unterstützen, lasst diesen doch für euch callen. Seine Ausgaben sind wohl bei weiten noch nicht so hoch, als im Vergleich dazu mal die von mir. ICh habe auch mit damals 30 Mark angefangen.


Mickey:
Lasse doch einen teuren Caller (meistens die Topcaller) vor leerem Floor callen, dann merken sie' s.
Gruß Mikey

Hihi - sorry wenn ich nun lache, doch mit dieser Aussage unterstellst du uns Callern eines. GELDGIER.
Mag sein dass es solche gibt, doch glaubst das des die interessiert ob nun 100 oder nur 2 Leutchen da sind, der bekommt seinen festen Betrag und ENDE.

Vielleicht ein Vorschlag, in meiner Region hat sich durchgesetzt das man den Caller am Gewinn (somit auch am Verlust) des Specials beteiligt.

Beispiel:

Man verlangt 6 Euro Eintritt, davon bekommt der Caller 2 Euro pro Person.

Soll heißen wenn 100 Personen 6 Euro bezahlen bekommt davon der Caller 200 Euro. 400 bleiben so dem Club.
Dies ist nur mal eine Zahl, ich bin mir sicher das man mit dem Caller darüber feilschen kann wie hoch sein Gewinnanteil den wäre.

01. 02. 05, 12:59
Beispiel:

Man verlangt 6 Euro Eintritt, davon bekommt der Caller 2 Euro pro Person.

Soll heißen wenn 100 Personen 6 Euro bezahlen bekommt davon der Caller 200 Euro. 400 bleiben so dem Club.
Dies ist nur mal eine Zahl, ich bin mir sicher das man mit dem Caller darüber feilschen kann wie hoch sein Gewinnanteil den wäre.

Markus,

in Deinem Beispiel beschreibst Du aber einen Umsatzanteil, keinen Überschussanteil.
Korinthenkacker-Modus aus.

MfG

Florian

07. 03. 05, 17:13
Ich hoffe die Kostenfrage (aus EAA/ECTA Board mit freiem Eintritt) passt hier besser rein.
Erstmal zum Heinz. Für 150 – 200 Euro bekommst Du keinen „guten“ Caller. Mit gut meine ich die Caller, die Tänzer begeistern können und somit für Publikum sorgen. Ich habe für NoName caller schon 350 Euro hinblättern müssen. Für Spitzencaller legt man schon ein kleines Monatsgehalt hin.
Und das mit der Kalkulation ist IMMER Prognose. Natürlich kann man schlecht planen (Ferienzeiten oder Nachbarspecials) aber wenn man bei einem geplanten Special plötzlich eine Geburtstagsspezial mit Topcallern und kostenlosem Einsatz vor die Nase gesetzt bekommt, ist man schlichtweg machtlos.

Ein Problem was lösbar wäre ist, dass die einzelnen Callertarife anscheinend Geheimnis des jeweiligen Club sind. Warum tauscht man sich nicht aus ? Warum gibt es keinen Ring in dem Boards über die geforderten und gezahlten Tantiemen aufgeklärt werden ?

07. 03. 05, 17:25
Doch, Roger, die kriegt man.

Heinz

07. 03. 05, 17:48
Hallo Roger,

ich zähle mich zwar nun nicht gerade als No- Names aber auch noch nicht zu den Top Callern. Und ich bin gerne bereit ein Special für 200 Euro zu callen. Die Frage die sich der Club stellen muss ist diese:


Welchen Caller will ich, will ich einen aus der Region, dann habe ich gewisse Vorteile da die Spesen für Anfahrt, Unterkunft usw. entweder ganz entfallen oder eben sehr gering sind.


Hole ich mir Caller aus eben anderern Regionen oder eben sogar noch als Südstaatler eben nen "Yankie" :wink: oder auch andersherum ein Nordler holt mich aus dem Süden, tja dann kommen wohl auch mehr Kosten zusammen die ich selber tragen müsste. Das sehe ich nun auch nicht ein.

Also die Entscheidung wie hoch die Preise sind liegen bei euch als Vorstände.

Mal ne Frage nebenbei:

Warum wollen die meisten Caller ein normales Wald und Wiesenspecial eigentlich immer mit so teuren Callern????? Ich meine wenn in Sauerlach oder Brunthal b. Otterfing ein Special stattfindet, wo ein Toni Oxendine callen würde, kommt da wirklich jeder? Auch der aus Hamburg oder Berlin??

NEIN, wohl nicht, eher die Region. Und die währe wohl auch so gekommen, wenn der gute Clubcaller, der eben noch kein Top Caller aber auch kein No Name mehr ist callt.

08. 03. 05, 10:15
Hallo ihr Lieben, Hallo Roundedancer,

ich/wir veranstalten ca. 7 Specials pro Jahr und haben auf jedem Special 2 Caller sodass nicht einer alleine callen muss. Die Konditionen habe ich von meinem Vorgänger (und der ist ganz sicher bekannt und beliebt in der SD-Szene) übernommen. BTW: Caller von denen ich rede sind z.B. Dave Wilson, Paul Bristow, Jack Borgström, Thorsten Hubmann, Anders Bloom, Kenny Reese..... und die gibts nicht für 150 Euro.
An die amerikanischen Caller (obwohl ich da Kontakte habe) haben wir uns noch nicht rangetraut weil die steuerliche Seite der Entlohnung uns nicht vertraut ist und wir bei unserem jährlichen Umsatz vorsichtig und korrekt mit dem Finanzamt umgehen wollen.

08. 03. 05, 10:54
ich/wir veranstalten ca. 7 Specials pro Jahr

Sieben Specials???????? Im Jahr ?????? :shock: öhm welcher CLub ist das denn???????? Also nicht negativ gemeint, eher ich hab da wohl immer was toal verpennt.....

Ulli Hantke
08. 03. 05, 11:05
Hi Roger,

ich kann dir nur zustimmen, du bekommst die caller nicht unter 500 Euro Plus Travel!

Endlich sagt es mal jemand :D

08. 03. 05, 15:20
Hi Roger,

ich kann dir nur zustimmen, du bekommst die caller nicht unter 500 Euro Plus Travel!

Endlich sagt es mal jemand :D

wow, ich bin zu günstig! wird zeit, dass ich meinen preis anpasse :wink:

08. 03. 05, 18:05
Roger,

wenn Du nur die von Dir genannten Caller als gut ansiehst, dann armes Deutschland.
Es gibt viele (!) bekannte UND gute/sehr gute Caller und Callerinnen hier in Deutschland, die Du in Deiner Liste nicht aufführtest. Deine Liste umfaßt vielleicht die teuersten Caller,-

und so wie Markus das sagte, teuer kann, aber muß nicht gut sein.

In der Tat hatten wir hier schon einige Caller aus den USA,- einige davon sind sehr schnell, und wenn man sie das erste Mal mittanzt, dann ist man, schon durch das Tempo und das hier -und erstrecht für Neugraduierte- ungewohnte verdrehen der Squares um ein Viertel ("stir the bucket") ausgelastet. Hat man dann aber die selben Caller das Jahr drauf wieder,- und weiter Jahr um Jahr, so stellt man doch fest, daß das Programm der Caller zwar anspruchsvoll, aber doch jedes Jahr das selbe ist,- während man bei anderen Callern, gerade deutschen Callern regelrecht einen Fortschritt erkennen kann. Manche andere Caller aus den USA ist einfach die Soft-Plus-Squares mit dem langsamen Tempo gewohnt,- und hat hier deutliche Probleme mit dem höheren Leistungswillen unserer Tänzerinnen und Tänzer.

@Roger:
Nun, an der National Square Dance Convention ist bei Mainstream nur abends in der Halle viel los, wo die Ghostwriders live spielln,- tagsüber ist bei Mainstream oft tote Hose. Und nach der National SD Convention in Denver gab es große Diskussionen unter den Callern, weil das Tanzniveau der Tänzer in der A-Halle so schwach war, daß die Caller mit sich kämpften, ob sie sich nun an das Programm halten (das an jedem der drei Convention-Tage in der A-Halle nur je 1 1/2 Stunden A1 vorsah, der Rest sollte A2 sein), oder leichter, d.h. von A2 auf A1 schalten sollten.
Diesmal in Portland, OR, wird es zwar wieder eine A2-Halle (die aber irritierenderweise A1-Halle heißt), diesmal jedoch auch einen A1-Raum geben.

Heinz

Ulli Hantke
08. 03. 05, 21:23
Was hat das mit Eintittspreise zu tun Hein?

Ich denke die caller wo Roger in seiner Liste hat, sind zurzeit die besten in Deutschland, z.B. ein Kenny Reese, wenn der nicth Gut waehre, dann waerhe sein Job bestimmt nicht Fulltimecaller!!!!

Klar sind das hohe Preise und ich finde es auch nicht Gut, aber wir selber sind an den Preisen schuld!
:cry:

09. 03. 05, 00:11
Ulli, nein, Kenny ist vielleicht der Teuerste der deutschen Caller...
...aber es gibt nicht wenige, die ich auch als gute bis sehr gute Caller nicht von der Bühne schubsen würde.

Heinz

09. 03. 05, 02:41
Ulli, nein, Kenny ist vielleicht der Teuerste der deutschen Caller...

Heinz

autsch... lass ihn das in dem zusammenhang hier nicht lesen. man könnte ja rein interpretieren, dass er deswegen trotzdem nicht gut ist
:twisted: :roll: :wink: 8) :shock:

Ulli Hantke
09. 03. 05, 04:19
Hein Sprech mit den genannten callern mal, dann siehst du das du voellig daneben ligst!

09. 03. 05, 10:11
"Alex Doe",
[quote="AlexDoe"]

autsch... lass ihn das in dem zusammenhang hier nicht lesen. man könnte ja rein interpretieren, dass er deswegen trotzdem nicht gut ist

danke für den Hinweis,- diesen Eindruck möchte ich nicht entstehen lassen und habe darum den möglicherweise mißverständlichen Satz ergänzt.

Ich möchte nur hervorheben, daß es auch gute und sehr gute Caller gibt, die nicht so teuer sind. und daß Gefahr besteht, unnötig die Preise hochzutreiben, wenn hier aufkommt, daß nur der hohe Preis Kriterium für Qualität, für gute Leistung auf der Bühne sei.

Ich schätze Kenny's Verdienste als Caller, auch das, was er für die ECTA, als Caller-Coach und auch z.B. für die Werbung und Koordination für Bödabaden tut.

Heinz

09. 03. 05, 15:16
Hein Sprech mit den genannten callern mal, dann siehst du das du voellig daneben ligst!

ulli, falls du das z auf deiner ami-tastatur suchst, dann versuch es mal da wo das y (unten links) bei uns ist... *gröhl*
du tust dir schon verdammt schwer mit der schreiberei seit du da drüben hockst :wink:

Ulli Hantke
09. 03. 05, 21:17
wenns nur das waere, ich habe ihr den verslusst von Tasten zu beklagen! :oops: :twisted: :roll: 8)

10. 03. 05, 02:04
wenns nur das waere, ich habe ihr den verslusst von Tasten zu beklagen! :oops: :twisted: :roll: 8)

du arme sau... :wink: schau zu, dass du heim kommst...

Peter Weber
10. 03. 05, 09:46
Ich meine, euer persönliches Geplänkel solltet ihr auch auf einer persönlichen Ebene abwickeln. Durch solche Beiträge wird das Forum nur zugemüllt.
Peter Weber

10. 03. 05, 10:03
peter, danke für dein einschreiten - ich halte mich mit beiträgen zurück, denn auf dem jetzigen niveau bewege ich mich nicht. wenn die autoren nicht fähig sind, konstruktive beiträge zu schreiben, sollen sie in privaten mails ihre meinungen austauschen, aber nicht hier im forum.

10. 03. 05, 14:27
autsch, hier fühlt sich jemand wieder mal übergangen...


Ich möchte nur hervorheben, daß es auch gute und sehr gute Caller gibt, die nicht so teuer sind. und daß Gefahr besteht, unnötig die Preise hochzutreiben, wenn hier aufkommt, daß nur der hohe Preis Kriterium für Qualität, für gute Leistung auf der Bühne sei.
das seh ich mal als guten ansatzpunkt... dadurch entstehen unnötige kosten, die dann wieder auf die tänzer umgelegt werden müssen. wir haben gerade im caller-forum so eine ähnlich debatte zwecks bezahlung der caller bei jamborees. wenn wir uns doch aber mal die situation ganz genau anschauen, dann sollten wir hier auch noch ganz andere punkte beleuchten...


Mir ist seit Januar 2004 (Dachau) aufgefallen, dass die Preise der Caller - und auch der Specials - explosionsartig in die Höhe schnellen. Ich frage mich seither, wer soll dies denn auf Dauer bezahlen können? Selbstverständlich sehe ich ein, dass kostendeckend gearbeitet werden soll, aber ist Square Dance nicht auch ein Hobby, sowohl für Tänzer als auch für Caller?
liebe nadelfee... ist es dir entgangen, dass alles explosionsartig teurer wurde? genau dahinter verbergen sich nämlich die begründungen für die teureren specials und caller. klar soll sd ein hobby sein, für den einen mehr, für den anderen weniger. der tänzer will natürlich für wenig geld das beste geboten bekommen, aber was macht der caller? es kann ja wohl nichts mehr mit hobby zu tun haben, wenn die caller nur noch am bezahlen sind. weil welcher (außer den professionellen) verdient den heute noch was mit der callerei?
klar, manch einer übertreibt es einfach. wenn ich preise von 500+weiß der herr was für einen samstag höre, dann vergeht es mir auch ganz schnell. das kann einfach den tänzern nicht zugemutet werden, weil dann ein special pro person auf ca. 10-12 euro eintritt kommt. selbiges gilt, natürlich mit geringeren zahlen, auch für die clubabende. es gibt ja mittlerweile genügend "hobby"caller die schlappe 120+fahrt für einen CA wollen. das kann natürlich nicht funktionieren.


So wird Square Dance bald - wie auch andere Sportarten - dem schnöden Mammon zum Opfer fallen!
Mannomann, ich dachte, Square Dance ist ein Hobby für Alle, und nicht nur für die Leute, die sich Extravagantes erlauben können.
das siehst du richtig, sd ist ein so genannter "breitensport" und soll es auch bleiben... du darfst aber auch nicht übersehen, dass wirklich alles teurer wurde und es somit auch den clubs nicht mehr so leicht möglich ist mit beiträgen wie 3 oder 5 euro pro monat und mitglied zu überleben.
nimm doch nur mal die ledige debatte wg. gema... nun, die werden teurer und fragen natürlich nicht danach, ob die armen vereine sich sowas überhaupt noch leisten können.

was bleibt ist einzig die hoffnung darauf, dass es schnellstens in unserem lande wieder bergauf geht und die leute wieder richtig geld verdienen. sollte das nicht eintreten, dann sehe ich für manchen verein bzw. manches special (und damit natürlich in erster linie für manche tänzer)sehr schwere zeiten aufkommen...

10. 03. 05, 20:22
Es gäbe vielleicht auch die Möglichkeit, einen Jungcaller zu unterstützen, lasst diesen doch für euch callen. Seine Ausgaben sind wohl bei weiten noch nicht so hoch, als im Vergleich dazu mal die von mir.

Den Trick mußt Du mir bitte verraten - da werde ich doch sofort "Jungcaller", wenn ich dadurch meine Ausgaben für Benzin, Platten etc. senken kann!!! :lol: :lol: :lol: :lol:

Thom

11. 03. 05, 09:50
Ein Jungcaller wird sich wohl kaum sofort mit etwas mehr als 200 Platten, einer eigenen Anlage usw. eindecken.
Ebenso wird ein Jungcaller, der noch nicht so lange callt für ein Special in überegionalen Bereich gebucht. Die Fahrten und die Ausgaben sind daher wohl eher minimal.

11. 03. 05, 15:25
Ein Jungcaller wird sich wohl kaum sofort mit etwas mehr als 200 Platten, einer eigenen Anlage usw. eindecken.
Ebenso wird ein Jungcaller, der noch nicht so lange callt für ein Special in überegionalen Bereich gebucht. Die Fahrten und die Ausgaben sind daher wohl eher minimal.

o-oh markus, wenn du dich da mal nicht täuscht!
thoms argumentation ist völlig logisch. egal ob "alt-caller" oder beginner, die preise für benzin, platten mikro, mikro-kabel etc. bleiben gleich.

und nicht alle jungcaller haben die möglichkeit (so wie bei "euch in münchen") in clubs zu callen wo es eine clubanlage gibt! viele beginner müssen sich eine eigene anlage beschaffen, dazu speaker, kabel etc., das kostet. :idea:

11. 03. 05, 16:29
hm....

von der Seite aus betrachtet..... stimmt, da habe ich es wohl sehr sehr schön als Anfänger gehabt....

Sexbomblaus
25. 04. 06, 10:44
Gerade kam im Thread "7 Schwaben" der Kommentar: Mit "guten" Callern lässt sich ein guter Special machen mit "Schlechten" nicht.

ZUerst wären wir an der leidigen Diskussion wann ein Caller "Gut" ist.

Aus ZUsammenhang entnehme ich aber dass es dem Schreiber um bekannte Caller geht.

Dazu: Ja, bekannte Caller ziehen Tänzer.

Aber sie sind kein Allheilmittel.

Ich habe Specials gesehen mit mir völlig unbekannten Callern, die aber aus allen Nähten platzten und Specials mit Paul Bristow und weniger als 100 Leuten.
Caller sind ein wichtiger Faktor, aber sie sind nicht alles.
Außerdem passt nicht jeder Caller zu jedem Special.

Es gibt Caller zu denen ich sehr gerne Tanze, die ich aber beim 7 Schwaben für absolut unpassend halten würde.

Kai

25. 04. 06, 15:58
Stimmt ich war mal auf einem Special mit Paul Bristow und Lone Blume, jedoch war das Special hier in der Region nicht wirklich gut besucht, aber das liegt vielleicht auch daran, wie gut man für seinen Special wirbt.

Die rausgesuchten Caller müssen halt zu den Tänzern in der Region passen, denn ein junger Caller im RMG auftreten zu lassen mag die jüngeren Tänzer der Region(von denen es noch nicht allzu viele gibt) anziehen, die älteren können entweder nichts mit dem Namen anfangen oder finden die Musik unpassend oder mögen sie nicht(moderne Musik, kein Country). Allerdings spielen wie immer auch andere wichtige Faktoren eine Rolle, berechnen lässt sich so etwas wahrscheinlich, genauso wie das Wetter nicht.

Gruß Alexander

Sexbomblaus
04. 07. 08, 12:47
Hi Leute,

Mal wieder aus einem anderen Thread.

Es wird ja immer wieder gemeckert, dass sich SD zu einem Hobby für reiche entwickelt. Ich hab mal nachgerechent.

Zeitraum 1992-2007

1. Inflation: Was damals 1DM war wären heute 72.37 Pfennige

2. Einkommensentwicklung: Netto -2% d.h. nach ausgleich der Inflation hat man 2% weniger als 1992 (im Schnitt)

Das heißt:

Heutiger kleiner-mittlerer Special =8,00 Eitritt

Das wären ca. 16 DM

Auf den Geldwert (und die Kaufkraft) von 1992 bezogen wären das damals 11,35 DM gewesen.

Auf deutsch: Heute tun dem "Durchschnittsbürger" 8 Euro in Portemonai so weh wie damals 11,35 DM

Jetzt die Frage an die alten Hasen: Wie teuer waren 1992 kleine-mitllere Specials? Mehr oder weniger als 11,35 DM?

Kai

paddyboehnke
04. 07. 08, 13:25
Kai,

was du uns vorrechnest ist schön und gut, aber das problem bei den specials ist meiner meinung nach gar nicht der eintritt! ich zahle heute wie damals für ein special etwas mehr als für eine kino-karte. das ist schon ok.

der wesentliche kostenfaktor sind die spritkosten, rechne doch hier mal einen vergleich für die letzten 10 jahre aus.

dann denk nicht nur an die spritkosten, die man braucht um zum special zu fahren, sondern setze diese mehrkosten auf die gesamt-kilometer, die otto-normal-bürger so im jahr fährt um. dann hast du schon eine immense mehrbelastung. das gleiche gilt für viele andere dinge.

es ist nicht so, das square dance unverhältnismäßig teurer geworden ist, sondern die sonstigen lebenskosten sind es. das fängt schon bei kleinigkeiten an wie schulgebühren, materialgeld, geht weiter über höhere gebühren und abgaben (müll etc.), usw. es gibt tausend kleinigkeiten, die sich leider summieren. unter dem strich haben die leute heute weniger geld als damals - und das betrifft nicht mal unbedingt die alleinstehenden, sondern familien mit kindern.

Sexbomblaus
04. 07. 08, 13:56
@ Paddy

Richtig. Das Leben ist teurer geworden. Aber das ist ja im Punkt "Inflation" drin. Explizit die Benzin/Diesel-Preise sind in der Inflation berücksichtigt. Es ist ja nicht so dass die Leute heute weniger verdienen als damals. Es ist nur nach Inflationsbereinigung weniger. Also nachdem du Sprit und alles einberechnet hast.

Gegen die Inflation können wir nix tun. Wir können nur überprüfen ob wir mehr zulegen als die Inflation. Das tun wir nicht.

Meine Frage ist vielmehr warum ein Special den Leuten 1992 das Geld wert war, Heute aber alle maulen.
Oder haben damals auch alle gemault und das ist eben eine Universalkonstante mit der man leben muss?

Kai

Markus Gensberger
04. 07. 08, 14:06
Richtig Paddy,

und daher fangen normale Leute eben an zu selektieren:

Gehe ich auf das Special und gebe dort 50 Euro aus, oder gehe ich dafür mit meiner Familie ins Freibad oder mach ich mit Freunden ne Grillparty im Garten usw.

Das ist auch voellig legitim.
Ein guter Special darf gerne auch mal 30 Euro Eintritt kosten, wenn es mir wert ist, dann gehe ich da hin. Ich finde es dann nur eine UNVERSCHÄMTHEIT wenn man den Leuten die eben mit ihrem Geld so haushalten das sie sich eine EC, oder sonstiges Festival leisten als Preistreiber bezeichnet!! Ich war auf der letzten GSI auch nicht, weil ich da hätte 60 Euro Eintritt berappen müssen, ohne Flug und Unterkunft. Ich habe es aber jedem vergönnt der dort war. Eine Bekannte hatte dies gemacht, sie hat ein Jahr darauf gespart und und eben ihren Urlaub damit gemacht....

Ist doch eigentlich ok, nur die Anfeindungen danach waren weniger ok, von wegen sie sei mit Schuld das SD so teuer wird.

Und da sage ich STOPP! Jeder entscheidet doch selber wofür er sein Geld aus gibt.

04. 07. 08, 14:17
@kai:

ein special kostete i.d.r. weniger als 11 DM eintritt.
im schnitt würde ich den mit 8,50 DM veranschlagen wollen - ich kann mich auch an tänze erinnern, die 6 DM kosteten.

doch es ist ja nicht nur der eintritt. es sind auch alle anderen kosten drum rum, vorallem der spritpreis.

@paddy: 100 punkte!

@markus:
sicher entscheidetjeder selbst wofür er sein geld ausgibt. weißt du was wirklich traurug dabei ist? es ist traurig, dass erst jemand ein jahr sparen muss um sich eine veranstaltung wie GSI leisten zu können. das markus ist traurig - sehr traurig sogar.

04. 07. 08, 14:26
Explizit die Benzin/Diesel-Preise sind in der Inflation berücksichtigt.
:shock: Das ist, mit Verlaub gesagt, völliger Unsinn. Die Inflationsrate ist ein prozentualer Mittelwert der Preisveränderung bestimmter Produkte. Dazu gehören zwar auch Kraftstoffe, diese sind aber nicht um die Inflationsrate teurer geworden, sondern in den letzten 18 Monaten um ca. 50 Prozent. :!:
Soll heißen, jemand der vor 18 Monaten 10 Prozent seines Einkommens für Kraftstoffe ausgegeben hat, muss heute 15 Prozent :idea: seines Einkommens für die gleiche Menge auf den Tisch der Tankstelle legen.
Diese zusätzlichen fünf Prozent fehlen beim frei verfügbaren Einkommen, dass z.B. für Square Dance ausgegeben wird. :( Und fünf Prozent von 2000 Euro netto sind 100 Euro, mit denen ein Special im günstigsten Fall inclusive der Nebenkosten zu Buche schlagen würde.
Also steht man vor der Wahl. Entweder ich besuche ein Special oder ich fahre zwei Wochen lang nicht zur Arbeit. Aber halt :!: , dann habe ich ja nur die Hälfte meines Gehaltes. Da muss das Special wohl ausfallen... :cry:


Meine Meinung,
Jörg

Markus Gensberger
04. 07. 08, 14:47
Jürgen sicherlich finde ich es sehr traurig das dem so ist, aber ganz ehrlich gesagt ich bin mittlerweile Realist! Ich kanns nicht ändern, du wohl leider auch nicht also versuche ich das beste daraus zu machen, nämlich mit dem was mir an Geld bleibt das bestmöglichste zu gönnen, sprich wenn es das Special in England für 500 Euro sein soll, dann bitte sei es so!

Jörg sagt es doch auch, das er überlegen muss ob er zu Fuss zum schaffe geht oder daheimbleibt....

Ich mein wenn mir was wirklich sehr sehr wichtig ist gibts immer Mittel und Wege, aber das kann nur jeder individuell für sich entscheiden.

Traurig ist es sicherlich, aber eben der Preis von Globalisierung, Fortschritt und unserem Wirtschaftsystem.

Betrachte die Specials rein wirtschaftlich haben wir keine andere Wahl, viele werden es nicht überleben und die Specials die ein sauberes Konzept und eben die richtige Zielgruppe haben werden aufblühen. Das ist das Gesetz des Marktes. Nur wie war das schon damals im Studium zum volkswirtschaftlichen "magischen mehreck": Du kannst dir sehr viele Ziele definieren, doch erreichen kannst du nur eine gewisse Minderzahl, ohne dabei andere gesteckte Ziele zu riskieren oder zu verlieren. Die Frage muss daher lauten, welche Ziele wollen wir realisieren und was lassen wir dafür hinten runter fallen? Beides geht nicht.

Sexbomblaus
04. 07. 08, 15:50
@Jörg,

Richtig. Die Inflation ist ein Mittelwert. Mancher Sachen (darunter auch Sprit) wurden überdurchschnittlich teurer. Das ändert aber nichts na der Tatsache, dass sie in der Infation eigerechnet sind.
Wenn ich Inflationsbereinigt das selbe gehalt habe wie 1992, dann kann ich mir all das kaufen, was ich mir damals kaufen konnte. Habe ich (Wie Ottonormalverbraucher) 2% weniger als 1992 geht das Geld eben vom frei verfügbaren einkommen ab. Aber selbst wenn ich beide Effekte zusammenrechen sind Specials heute nicht teurer als vor 15 Jahren (relativ gesehen).

Natürlich gibt es Personen die heute mahr und Personen die heute weniger Geld haben. Und natürlich hat sich die Zusammensetzung deiner Rechungen geändert. Dann geht heute eben ein größerer Teil für Sprit und ein kleinerer für was anderes drauf.
Die Hauptfrage ist aber doch ob du dir soviel leisten kannst wie damals.

Kai

04. 07. 08, 16:25
Die Frage muss daher lauten, welche Ziele wollen wir realisieren und was lassen wir dafür hinten runter fallen?

markus,

wenn das die frage ist, dann ist eines völlig klar - laß die traditionen fallen! sorgt dafür dass mehr students in kürzere und nicht sd-kleidungs behaftete classes kommen, dann habt ihr erstmal potential.

du kannst dir aussuchen was dir lieber ist: ein tänzer ohne SD klamotten in deiner vielleicht 40 figuren programm neuen MS class, oder ein tänzer der sagt: "30-35 abende? je 2 stunden? jede woche? bist du jeck? und seiner wege geht - was ist dir denn lieber?

ich sehe das so: ersterer bringt mir die zukunft im sd ein stück näher.

ein tänzer der weil er sd klamotten anziehen soll lieber daheim bleibt, oder einer der mit seinen normalen büroklamotten zum sd-tanzen kommt?

ich sehe das so: von dem ersten hab ich nichts - der zweite kann mir einen square auffüllen, wenn es wieder mal nur 7 zum XX. square sind, und mit dafür sorgen, dass 7 andere spaß haben.

und nein kai - es heißt nicht, dass wenn man die sd-klamotten fallen läßt, dass dann gleich jeder in verschwitzen bermuda shorts daher geschlappt kommt. du kannst das von mir aus gerne tun. ich jedenfalls stelle meinen leuten frei was sie anhaben und ich hatte in 10 jahren noch keine übel riechenden oder verschwitzen leute auf dem floor. ausser der schweiß kam vom tanzen...

paddyboehnke
04. 07. 08, 16:37
Ist zwar eigentlich off-topic, aber meine einstellung zur tänzer-klamotte lässt sich mit einer aussage von tony oxendine beantworten:

schau dir die leute an, mit welchem outfit sie z.b. in die kirche gehen. die gleiche klamotte ist für sd auch in ordnung!

so kann es funktionieren, bezahlbar bleiben (weil gute klamotten hat jeder und muss sie nicht extra beschaffen) und trotzdem bleibt sd auch optisch ansehnlich!

Markus Gensberger
04. 07. 08, 16:56
Ok das ist ein Weg, den man gehen kann, ich nehme das bewusst etwas emotionslos, da weder der Weg mit SD Klamotte noch ohne nach diesem Schema bewertet werden kann. Das "Mehrzieleck" kann man in vielerlei Richtungen drehen, welche am Ennde die richtige ist, keine Ahnung im Moment aber wir sollten uns alle Wege mal anhören und offen halten.

Das nur vorweg bevor hier wieder ein PRO und CONTRA Thread zu SD Kleidung oder NEW ENTRY LEVEL wird

04. 07. 08, 17:04
markus,

nochmal, du kannst diese dinge nicht trennen.
es gehört mit dazu wie die reifen zu einem auto.

Martina1
04. 07. 08, 19:42
Hallo Zusammen,
@JRW: Du Glücklicher. In 10 Jahren noch niemanden dabeigehabt, der rustikal gerochen hat??? Wahrscheinlich weil Du auf der Bühne gecallt hast. Unten auf dem Floor sieht (riecht) die Welt anders aus. Ich kann Dir ganz andere Sachen berichten. Da gibt es ein Paar, vor denen nehme ich Reissaus, wenn ich sie auf einem Special erblicke. Die beiden im Square und Du hast Atemnot, ohne an Asthma zu leiden.

Wir besuchen ca. 20-25 Specials im Jahr. Die sind in ganz Deutschland (z. Teil in Europa) verteilt. Seit ca. 2 Jahren mache ich für mich eine Statistik über diese Specials, damit ich wenigstens weiss, wo mein Geld bleibt. Die Eintrittspreise sind nicht das schlimmste. Die Fahrt- und Übernachtungskosten werden immer heftiger. So werden wir auch in Zukunft, das ein oder andere Special streichen müssen. Dann picken wir uns nur noch die "Rosinen" raus.

04. 07. 08, 19:57
@JRW: Du Glücklicher. In 10 Jahren noch niemanden dabeigehabt, der rustikal gerochen hat??? Wahrscheinlich weil Du auf der Bühne gecallt hast. Unten auf dem Floor sieht (riecht) die Welt anders aus. Ich kann Dir ganz andere Sachen berichten. Da gibt es ein Paar, vor denen nehme ich Reissaus, wenn ich sie auf einem Special erblicke. Die beiden im Square und Du hast Atemnot, ohne an Asthma zu leiden

martina,

das ist zwar traurig, doch liegt das bestimmt nicht an der fehlenden SD-kleidung - oder?


Wir besuchen ca. 20-25 Specials im Jahr. Die sind in ganz Deutschland (z. Teil in Europa) verteilt. Seit ca. 2 Jahren mache ich für mich eine Statistik über diese Specials, damit ich wenigstens weiss, wo mein Geld bleibt. Die Eintrittspreise sind nicht das schlimmste. Die Fahrt- und Übernachtungskosten werden immer heftiger. So werden wir auch in Zukunft, das ein oder andere Special streichen müssen. Dann picken wir uns nur noch die "Rosinen" raus.

meine rede...

04. 07. 08, 21:49
Wenn ich Inflationsbereinigt das selbe gehalt habe wie 1992, dann kann ich mir all das kaufen, was ich mir damals kaufen konnte.
Völlig falsch. Wenn ich 1992 10 Prozent meines Einkommens für Benzin ausgegeben habe, dann muss ich heute 20 Prozent für Benzin ausgeben, weil Benzin überdurchschnittlich teurer geworden ist. Deshalb habe ich nur noch 80 Prozent meines Einkommens zur Verfügung und nicht mehr, wie 1992, 90 Prozent. Inflationsbereinigt oder nicht.
Benzin ist nur mit seiner nominellen Preissteigerung in die Inflationsrate eingerechnet, nicht der individuelle Verbrauch. Ein ganz simples Beispiel: Ich gebe monatlich die Hälfte meines Nettoeinkommens für Benzin aus. In einem Jahr ist das Benzin doppelt so teuer wie heute. Die Inflationsrate beträgt 3 Prozent. Im nächsten Jahr habe ich nicht 47 Prozent meines Gehaltes für andere Dinge, sondern Null Komma Null Nichts Prozent.
Die offizielle Inflationsrate ist nichts als Augenwischerei, auf die Du offensichtlich auch hereinfällst.


Habe ich (Wie Ottonormalverbraucher) 2% weniger als 1992 geht das Geld eben vom frei verfügbaren einkommen ab.
Das hängt schwer davon ab, welche Produkte des Inflationsberechnungswarenkorbs dieser jemand in seinem täglichen Leben braucht und Kaufen muss. Leider sind es für Otto Normalverbraucher nicht die Dinge, die billiger werden. Jüngstes Beispiel ist der Milchpreis. Wenn jemand viel Milch kauft, dann kann er jetzt mit dem gleichen Geld 10 Prozent weniger kaufen. Auch wenn die Inflationsrate nur 3 Prozent beträgt. Der Inflationswarenkorb ist für Otto Normalverbraucher leider nicht repräsentativ.



Die Hauptfrage ist aber doch ob du dir soviel leisten kannst wie damals.
Wie Du unschwer aus der obigen Beispielrechnung erkennen kannst, kann sich jeder, dessen Gehalt nicht überproportional gestiegen ist, heute weniger leisten als damals. Natürlich will das keiner wahr haben, bleibt aber eine unbestreitbare Tatsache.


Fakten und meine Meinung,
Jörg

04. 07. 08, 21:52
100 punkte jörg.

squarekopp
04. 07. 08, 22:56
Traurig ist es sicherlich, aber eben der Preis von Globalisierung, Fortschritt und unserem Wirtschaftsystem.

Off topic:
Die Geldentwertung beruht zu einem großen Teil darauf, daß für Kriege und Hochrüstung große Mengen Geld in Umlauf gebracht werden, ohne daß für dieses Geld wünschenswerte Güter erzeugt werden. Im Gegenteil, dieses Geld wird dafür verpulvert, bestehende Güter kaputt zu machen. Dadurch wird das Geld insgesamt weniger wert.

Dragon01
05. 07. 08, 14:48
"umblätter"

Sexbomblaus
07. 07. 08, 09:24
@ Jörg, @ jrw

Sicher. Nicht jeder hat einen Lebenswandel wie im "Warenkorb" der Inflationsstatisitker. Dieser bildet nur eine Art Standard oder Mittelwert.
Ich habe auch nie gesagt, dass sich alle Deutschen heute 2% weniger leisten können als 1992. Aber der Durchschnitt. Und so wenig wie ich Eintrittspreise von persönlichen Gehaltszettel abhängig machen kann, sowenig kann man bei solchen Diskussionen jedes Einzelschicksaal betrachten. Sich gibt es Personen, die mehr Benzin kaufen als im Warenkorb veranschlagt. Es gibt genauso diejenigen, die weniger verbrauchen.


Der Inflationswarenkorb ist für Otto Normalverbraucher leider nicht repräsentativ.

Ja für wen denn sonst? Meinst du die machen Politiker- und Vorstandswarenkörbe? Nur weil deine oder meine Monatsrechnung vielleicht anders aussieht heißt dass noch lange nicht das alles was in der Rechnung steht mist ist.

Auf der anderen Seite will ich auch gar nicht sagen, dass die offizielle Inflationsrate das Non-plus-ultra ist. Aber sie ist (trotz aller Fehler) eben das beste Werkzeug was wir haben.
Von euch kamen bisher nur unbewiesene Statements oder "Bauchgefühle". Einzelbeispiele. Aber wenn wir eine solche Diskussion ernsthaft führen wollen können wir uns nicht auf "mir ist da gestern an der Tankstelle folgendes passiert" verlassen.

Und noch eine bitte. Bisher war das Forum unpolitisch. Wenn jetzt hier die ewigen Globalisierungs- und Marktwirtschaftsfeinde aufkommen, für die unser System (Was uns zu einem der reichsten Staaten der Welt gemacht hat) sooo schlimm ist, werde ich auch dazu meine (begründeten) Aussagen machen müssen. Und dann sind wir in einer Wirtschaftsdiskussion, die hier eigentlich nix verloren hat.

Gruß
Kai

Markus Gensberger
07. 07. 08, 10:41
hm ich hab hier ne Seite vier, da gibts aber nix mehr....

squarekopp
07. 07. 08, 10:43
Und noch eine bitte. Bisher war das Forum unpolitisch. Wenn jetzt hier die ewigen Globalisierungs- und Marktwirtschaftsfeinde aufkommen, für die unser System (Was uns zu einem der reichsten Staaten der Welt gemacht hat) sooo schlimm ist, werde ich auch dazu meine (begründeten) Aussagen machen müssen. Und dann sind wir in einer Wirtschaftsdiskussion, die hier eigentlich nix verloren hat.

Gruß
Kai
Wer sich hierzu auslassen möchte, der kann meine Signatur anklicken und dann seine Meinung in mein Gästebuch eintragen. Das leidet sowieso Mangel.

P.S. Als ich meine Signatur eintrug, wurde verlangt, daß ich meinen vollen Geburtstag eintrage. (Muß ein neues Feature sein.) Nun steht hier nebenan, ich sei 72. Dem möchte ich widersprechen. I am not 72; I am only 69 - plus sales tax!

07. 07. 08, 13:29
Sicher. Nicht jeder hat einen Lebenswandel wie im "Warenkorb" der Inflationsstatisitker. Dieser bildet nur eine Art Standard oder Mittelwert.
"Nicht jeder" ist mal wieder die Untertreibung des Jahres. Wenn Du Dich näher mit den Themen Inflation, Teuerungsrate und Warenkorb auseinander setzen möchtest, dann empfehle ich die als Einstieg diese Wikipedia-Seite (http://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb).
Nur soviel sei erwähnt: im Warenkorb befinden sich Dinge wie Laserdrucker, LCD-Fernseher, Möbel, Autos und viele weitere Dinge, die keine Anschaffungen des täglichen Lebens sind. Ganz im Gegensatz zu Milch, Benzin, Brot, usw. Eine Preiserhöhung der letztgenannten Dinge hat direkten Einfluss das frei verfügbare Einkommen eines jeden, eine Preisänderung der erstgenannten Dinge interessiert die meisten Leute nicht, weil sie z.Zt. keine Anschaffung planen.



Ich habe auch nie gesagt, dass sich alle Deutschen heute 2% weniger leisten können als 1992. Aber der Durchschnitt.
Diese Aussage stimmt nur dann, wenn sich alle den Inhalt des Warenkorbes kaufen würden. Jeder kauft aber in einer bestimmten Periode nur einen Teil des Warenkorbes. Oder kaufst Du Dir jeden Monat einen Laserdrucker, weil er billiger geworden ist und Du so die Preissteigerung bei Kraftstoffen auffangen kannst? Siehst Du! Die Berechnung der Inflations- bzw. Teuerungsrate berücksichtigt aber beide Veränderungen.



Und so wenig wie ich Eintrittspreise von persönlichen Gehaltszettel abhängig machen kann, sowenig kann man bei solchen Diskussionen jedes Einzelschicksaal betrachten.
Aus so einer Aussage spricht eine dermaßen unerträgliche Ignoranz, dass sich eigentlich jede weitere Diskussion erübrigt. Wir unterhalten uns nochmal, wenn Du erwachsen geworden bist und eine Familie ernähren musst.



Sich gibt es Personen, die mehr Benzin kaufen als im Warenkorb veranschlagt. Es gibt genauso diejenigen, die weniger verbrauchen.
Lies Dich ins Thema ein, bevor Du wieder solchen Quatsch verzapfst. Der Warenkorb gibt keine Verbrauchsmengen vor... :roll:



Der Inflationswarenkorb ist für Otto Normalverbraucher leider nicht repräsentativ.

Ja für wen denn sonst? Meinst du die machen Politiker- und Vorstandswarenkörbe? Nur weil deine oder meine Monatsrechnung vielleicht anders aussieht heißt dass noch lange nicht das alles was in der Rechnung steht mist ist.
Bist Du wirklich so lernresistent oder willst Du nur provozieren? Sieh Dir den Inhalt des Warenkorbes an und dann lies Dir nochmal langsam durch, was Du geschrieben hast. Es interessiert 80 Prozent der Bevölkerung nicht, dass LCD-Fernseher in den letzten 12 Monaten um 40 Prozent billiger geworden ist. Der Warenkorb beinhaltet diese aber und bei der Berechnung wird so die Teuerung von Kraftstoffen teilweise kompensiert. Um das zu verstehen, braucht man noch nicht einmal ein abgeschlossenes Studium.



Auf der anderen Seite will ich auch gar nicht sagen, dass die offizielle Inflationsrate das Non-plus-ultra ist. Aber sie ist (trotz aller Fehler) eben das beste Werkzeug was wir haben.
Das beste Werkzeug, das wir haben, ist unser gesunder Menschenverstand und der Kontostand am Anfang und am Ende des Monats. Du sprichst von statistischen Rechengrößen. Richte doch mal drei Monate Dein Leben und Dein Konsumverhalten nur nach diesen statistischen Größen. Und dann erzähl mir noch mal, diese Größen wären relevant für das tägliche Leben der Mehrheit der deutschen Bevölkerung.
Rein statistisch wären alle Square Dancer wahrscheinlich bereit, 15 Euro für ein Special zu zahlen (um mal wieder auf's Thema zu kommen). Wenn ein solches Special zu diesem Preis durchgeführt wird, dann wird der Veranstalter aller Wahrscheinlichkeit nach heftig auf die Nase fallen, weil eben nur die kommen werden, die bereit sind, 15 Euro und mehr auszugeben. Und das sind deutlich weniger, als diejenigen, die bis 14 Euro ausgegeben hätten. Und alles nur, weil einer 10 und einer 20 Euro gesagt hat. Sch... Statistik, oder?



Von euch kamen bisher nur unbewiesene Statements oder "Bauchgefühle". Einzelbeispiele.
Dein Eindruck. Aber völlig an der Realität vorbei.



Aber wenn wir eine solche Diskussion ernsthaft führen wollen können wir uns nicht auf "mir ist da gestern an der Tankstelle folgendes passiert" verlassen.
Oh, mir ist wohl entgangen, dass nur ich an der Tankstelle 1,60 Euro pro Liter bezahlen muss. Da bin ich wohl das von Dir zitierte Einzelschicksal. Tut mir echt leid, dass ich Dir mit meinen ureigensten Erfahrungen und meinem höchstpersönlichen Einzelschicksal die Diskussion kaputt gemacht habe.



Und noch eine bitte. Bisher war das Forum unpolitisch. Wenn jetzt hier die ewigen Globalisierungs- und Marktwirtschaftsfeinde aufkommen, für die unser System (Was uns zu einem der reichsten Staaten der Welt gemacht hat) sooo schlimm ist,
Bislang habe ich nirgendwo globalisierungs- und marktwirtschaftsfeindliche Äußerungen aufkommen sehen. :?:



werde ich auch dazu meine (begründeten) Aussagen machen müssen.
Soll das eine Drohung sein :?:



Und dann sind wir in einer Wirtschaftsdiskussion, die hier eigentlich nix verloren hat.
Die Frage nach (gerechtfertigten) Eintrittspreisen ist :!: eine Wirtschaftsdiskussion. Die Kosten für den Besuch eines Specials sind noch nicht mal steuerlich absetzbar (für die Tänzer). Es betrifft also auf jeden Fall die persönliche Microwirtschaft. Aber halt, vielleicht bin ich ja wieder nur ein zu vernachlässigendes Einzelschicksal und sollte mal meinen Steuerberater fragen, ob es in unserem übersichtlichen Steuersystem nicht doch eine Lücke gibt, die mir einen Teil der Kosten wieder reinbringt.



Meine Meinung,
Jörg

Markus Gensberger
07. 07. 08, 14:50
Oh mann.... das ist doch nicht nötig oder?

Ich habe als Anbieter von Waren, Dienstleistungen oder was auch imemr eine Kostenseite, die muss gedeckt sein sonst machts keinen Sinn. Dieser Preis muss rein. Und ganz ehrlich, dem Anbieter interessiert der Inhalt deines, meines, Kais, Jürgens oder sonst wems Geldbörse überhaupt nicht. Und wer sich es eben nicht leisten kann bleibt eben draußen. PUNKT!!! Das ist Marktwirtschaft, und nix anderes. Wennst kein Geld zum Autofahren hast, musst zu Fuss gehen....

Was mich hier annervt ist, dass es beim SD anders sein soll, da soll alles schön billig, am besten umsonst, die gebratenen Tauben fliegen einen in die Gusch, beim Tanzen muss ich mich nur noch schwebend dahin bewegen, die Caller sind das beste was es gibt in der Welt und alles wartet nur auf dich...!!!!!!!!!!! Hallo AUFWACHEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Auch im SD gibts KOSTEN, die müssen getragen sein, und auf der anderen Seite steigt der Anspruch der Tänzer ins unermäßliche:

Hallen mit Aircondition, Umkleiden mit Duschen, Parkplatz vor der Halle, saubere Akustik auch im letzten Winkel der Halle usw. Das alles geht, kostet aber MONEY..... Geld das der Veranstalter für uns auslegt und sich eben mit dem Badgepreis wieder rein holt.

Auch das ist MARKTWIRTSCHAFT, auch hier schert es keinen ob du es dir leisten kannst oder nicht, wennste es nicht kannst... bleibst daheim.... PUNKT!!!!


Dieses SD ist für jedermann ist ein Unfug, das war es damals vielleicht mal, als wir noch wirklich in Scheunen oder in Schulhallen getanzt haben und wo man mehr als eine Anlage, nen Stromanschluss und den Caller nichts brauchte.

Mit heutigen Maßstäben ist das Wunschdenken, das einfach nicht mehr finanzierbar ist. Denn ganz ehrlich einen Gewinn machen die aller, allerwenigsten Clubs mit ihren Specials. IM Gegenteil, viele Zahlen sogar gewaltig drauf. Da hat es eher nostalgische Gründe warum sie die Veranstaltung künstlich am Leben erhalten...

Mit dem Wissen erzähl mir noch einer was von erwachsen sein...

07. 07. 08, 15:14
Oh mann.... das ist doch nicht nötig oder?
Und Du meinst, weil Du mit ganz vielen Großbuchstaben und Ausrufezeichen schreibst, bekommen Deine Aussagen mehr Gewicht und stellen alles andere in den Schatten? :?



Ich habe als Anbieter von Waren, Dienstleistungen oder was auch imemr eine Kostenseite, die muss gedeckt sein sonst machts keinen Sinn. Dieser Preis muss rein.
Soweit richtig, aber jetzt kommt der Teil, der ohne Nachdenken geschrieben wurde...



Und ganz ehrlich, dem Anbieter interessiert der Inhalt deines, meines, Kais, Jürgens oder sonst wems Geldbörse überhaupt nicht.
Genau daran gehen Unternehmen konkurs. Wenn ich etwas zu einem Preis anbiete, den niemand bereit ist zu zahlen, dann interessiert den potentiellen Kunden die Kostenseite des Anbieters überhaupt nicht.

Und wer sich es eben nicht leisten kann bleibt eben draußen. PUNKT!!!Und wenn der Produzent nicht billiger produzieren kann, dann bleibt er auf seiner Ware, seiner Dienstleistung und seinen Kosten sitzen. PUNKT!!!



Das ist Marktwirtschaft, und nix anderes. Wennst kein Geld zum Autofahren hast, musst zu Fuss gehen....
Man, bin ich froh, dass wir hier (noch) eine soziale Marktwirtschaft haben und nicht die Yuppie-orientierte kapitalistische Marktwirtschaft. Wenn keiner zum Special kommt, dann muss der Ausrichter eben Konkurs anmelden. Das ist Marktwirtschaft, wie Du sie verstehst, und nichts anderes.



Was mich hier annervt ist, dass es beim SD anders sein soll, da soll alles schön billig, am besten umsonst
Bist Du in den letzten 10 Jahren mal eigenverantwortlich Einkaufen gegangen oder wirst Du immer mit einem Zettel losgeschickt? Warum beherrschen Discounter wie Aldi und Lidl den Markt? Weil die Leute nicht auf den Preis schauen und nicht alles schön billig haben wollen? Ich zitiere: "Hallo AUFWACHEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"



Hallen mit Aircondition, Umkleiden mit Duschen, Parkplatz vor der Halle, saubere Akustik auch im letzten Winkel der Halle usw. Das alles geht, kostet aber MONEY..... Geld das der Veranstalter für uns auslegt und sich eben mit dem Badgepreis wieder rein holt.
Da fehlt ein kleines Wort: "versucht". Er versucht es über den Badge-Preis reinzuholen. Und wenn dann zu wenig Leute kommen, weil das Angebot über den Anspruch der Masse hinausgeht und damit für die Meisten das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt, dann jammert der Veranstalter rum. Und nur, weil er einer Minderheit das Non-Plus-Ultra eines Events mit vergoldetem Klopapier anbieten wollte.
Ich zitiere: "Auch das ist MARKTWIRTSCHAFT, auch hier schert es keinen ob du es dir leisten kannst oder nicht, wennste es nicht kannst... bleibst daheim.... PUNKT!!!!".
Und ergänze: Und es schert keinen Tänzer, ob der Veranstalter dabei baden geht. Und wenn der Veranstalter seine Kosten nicht rein bekommt, dann macht er's nicht nochmal. Auch das ist Marktwirtschaft.



Und mit diesem HIntergrundwissen frage ich mich bei dieser Aussage: ....
Wer der erwachsenere ist......
Nur, weil Du die Situation von einer Seite beleuchtest, kannst Du noch nicht von "Wissen" sprechen. Und schon gar nicht von "Hintergrund", selbst wenn Du die Caps-Lock-Taste mit dem Hammer festklopfst und einen Stein auf Shift und 1 legst.
Und über erwachsensein solltest Du Dir nach der Art und Weise, wie Du Dich hier in Szene setzt, besser kein Urteil erlauben.



Jörg


Nachtrag: Auch eine Änderung des Beitrages, nachdem er von mir bereits in Zitaten kommentiert wurde, ändert nichts an meiner Meinung und Einstellung.

Sexbomblaus
07. 07. 08, 15:15
@Jörg,

Beim ersten durchlesen deines postings kam es mir irgendwie agressiv vor. Da wir aber alle tonlos schreiben kann das natürlich nicht sein und ich schiebe das mal auf meine Einbildungskraft. Insbesondere die Vorwürfe von Ignoranz oder Weltfremdheit.

Zur Sache:
Richtig erkannt. Im Warenkorb sind auch Laserdrucker. Weil sich eben viele Deutsche so was zulegen. Natürlich nicht alle 4 Tage wie die Milch aber auch. Und deshalb ist der Warenkorb "gewichtet". Diese gewichtung trägt der häufigkeit einer Anschaffung Rechnung. Voller Tank und Lebensmittel eben mehr als Möbel und Elektroartikel.

Schade, dass du auf meine Nachfrage nach allgemeingültigen Quellen nicht geantwortet hattest.
Wenn du willst können wir die Warenkörbe der letzten 15 Jahre exakt zerpflücken und sehen welche Warengruppe wie teuer geworden ist. Nur nicht in diesem Thread.

Nochmal. Ich sage nicht, dass der Warenkorb perfekt sei, oder die Realität absolut widerspiegelt. Aber von allen Instrumenten (Außer Bauchgefühl) ist es das beste, dass wir haben. Oder zumindest das beste dass ich kenne. Aber wenn ihr andere Quellen habt, dann benennt sie bitte.

@Markus,
Du hast völlig recht. SD muss kostendeckend arbeiten. Aber damit zäumst du das Pferd von der anderen Seite auf als ich.
Ich wollte durch mein ursprüngliches Posting darstellen, dass sich SD nicht von der allgemeinen Preisentwicklung abgekoppelt verteuert hat sondern diese nur nachvollzieht. Vermutlich weil eben die Kostenseite des SD genau dieser Inflation erlegen ist.

Kai

PS: @ Markus, mir ist grad deine "Wohnortangabe" aufgefallen. steht die da schon lange so?

Sexbomblaus
07. 07. 08, 15:28
@ Jörg

Ich zitiere aus dem von dir angegebenen Wikiartikel:


Die Tauglichkeit des statistischen Warenkorbs als Indikator für die Teuerung in den privaten Haushalten ist aus den o.g. Gründen umstritten. Ein besseres Modell wurde jedoch noch nicht kreiert.



Is scho schön was da so alles drin steht in Wiki.

Gruß
Kai

07. 07. 08, 15:31
Schade, dass du auf meine Nachfrage nach allgemeingültigen Quellen nicht geantwortet hattest.
Auch nach nochmaligen Nachlesen der vorigen Beiträge ist mir keine Nachfrage nach Quellen irgendwelcher Natur aufgefallen.



Wenn du willst können wir die Warenkörbe der letzten 15 Jahre exakt zerpflücken und sehen welche Warengruppe wie teuer geworden ist. Nur nicht in diesem Thread.
Das brauchen wir nicht für die letzten 15 Jahre zu machen, da die letzte Gewichtung 2005 vorgenommen wurde. Alles nachzulesen auf den Webseiten des Statistischen Bundesamtes Deutschland.



Aber von allen Instrumenten (Außer Bauchgefühl) ist es das beste, dass wir haben. Oder zumindest das beste dass ich kenne. Aber wenn ihr andere Quellen habt, dann benennt sie bitte
An dieser Stelle (http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Preise/Verbraucherpreise/WarenkorbWaegungsschema/Content75/PersoenlicherInflationsrechnerUebersicht,templateI d=renderPrint.psml) findet sich der vom statistischen Bundesamt veröffentlichte "Persönliche Inflationsrechner". Dort kannst Du mal alle nicht relevanten Faktoren ausblenden und Dir ansehen, wie eine reale Betrachtung aussehen könnte. Dazu auch ein Zitat von der Website: "Aber: Den durchschnittlichen Konsumenten gibt es nur in der Theorie. Die amtlich berechnete Teuerung lässt sich daher nicht direkt auf die eigene Situation übertragen."
Ich brauche keine anderen Quellen. Aber man kann die verfügbaren Quellen durchaus anders (und damit nicht in Deinem Sinne) deuten.

Im übrigen finde ich es bedauerlich, dass Du gestellte Fragen offensichtlich ignorierst und somit der Diskussion ausweichst. Müsstest Du Dich dann vielleicht mit einem Aspekt auseinander setzen, der nicht zu der von Dir hier vertretenen Meinung passt?


Meine Meinung,
Jörg

07. 07. 08, 15:35
@ Jörg

Ich zitiere aus dem von dir angegebenen Wikiartikel:


Die Tauglichkeit des statistischen Warenkorbs als Indikator für die Teuerung in den privaten Haushalten ist aus den o.g. Gründen umstritten. Ein besseres Modell wurde jedoch noch nicht kreiert.



Is scho schön was da so alles drin steht in Wiki.

Gruß
Kai
Und was willst Du mit diesem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat aussagen? Schon klar, Du stützt Dich auf den Teil "Ein besseres Modell wurde jedoch nicht kreiert". Der Satz davor, insbesonder die Angabe "o.g.", die Du nicht zitierst, ist das Entscheidende. Und die Sache ist nicht zwischen uns kleinen Lichtern umstritten, sondern auf wesentlich kompetenterer und berufenerer Ebene. Sollte man mal einen Gedanken dran verschwenden.


Jörg

07. 07. 08, 15:40
ähm... könnt ihr eure messer wieder einstecken bitte?

Markus Gensberger
07. 07. 08, 15:45
Das mag ja sein Jörg, dann geht der Produzent eben pleite oder muss sein Sortiment ändern. Nur er kann nicht von vorn herein unter seinem Kostenpreis verkaufen....

Und auch im SD, ich kanns anbieten, wenns keiner nimmt macht der Special miese eben Konkurs... Vielleicht brauchen wir das aber auch mal wieder? Sprich eine Verkleinerung des Special Marktes durch natürliche Auslese..... Wäre mal einen Gedanken wert.

Nur nachwie vor, jammern halte ich für das schlechteste was wir tun können, da stimmst du mir doch zu oder?

07. 07. 08, 15:50
ähm... könnt ihr eure messer wieder einstecken bitte?
Du hast mich noch nie mit einem Messer gesehen... :wink:

Aber Du hast recht, die Diskussion verläuft nicht sauber. Unter anderem, weil die Begriffe Inflation und Teuerungsrate nicht sauber getrennt werden. Meine persönliche Teuerungsrate ist eben deutlich höher, als die offizielle Inflationsrate. Und da bin ich kein Einzelschicksal, sondern einer von vielen. Dass am Ende vom Geld noch Monat über ist, hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass ich nicht mit Geld umgehen kann. Und das wäre die einzig logische Schlussfolgerung, wenn Kais Ansichten über die korrekte Berücksichtigung aller erheblichen Faktoren in der Inflations-/Teuerrungsrate zutreffend wären.


Meine Meinung,
Jörg

Sexbomblaus
07. 07. 08, 15:52
Willst du mir damit zu verstehen geben, dass man deiner Meinung nach mangels einer ultimativ richtigen Beschreibung der Inflation (oder besser Teuerung) besser gar keine Aussage macht?

Dann kann man aber auch nicht schimpfen, die Specials seien so teuer, denn dann hat man keine Bezugsgröße. Einfach zu sagen heute steht mehr Geld auf dem Flyer als 1992 ist zu kurz gegriffen. Das trägt der Wertentwicklung des Geldes nun mal keine Rechung.
Also argumentiere ich lieber mit dem besten was ich habe. Und das sind die offizielle Statistiken. Die geben mir zumindest mal eine Stoßrichtung.
Meine Rechunng oben war ja auch nur überschlagsmäßig.
Nach dieser Rechung haben sich die Specials nicht nur nicht verteuert, sondern auch den Einkommensrückgang mitgemacht.
Wenn das jetzt (weil Quelle ungenau oder zu grobschlächtig gerechnet) nicht hinhaut und die Specials in wirklichkeit nur der Inflation gefolgt sind, oder selbst diese etwas übertroffen hätten bliebe trotzdem die Aussage, dass angesichts der Wertentwicklung des Geldes der Schrei "Specials werden immer viel teurer" der Grundlage entbehrt.

Das war meine Aussage

Dein Zitat der offizielle HP
Die amtlich berechnete Teuerung lässt sich daher nicht direkt auf die eigene Situation übertragen

finde ich besonders gut. Zumal du in obigen postings den umgekehrten Weg beschreiten wolltest. Du wolltest aus deiner persönlichen Situation oder einer Gruppe von Situationen, eine allgemeine Aussage ableiten.
Das geht genausowenig.

Kai

PS: @ Markus. Da halte ich es mit einer alten Weisheit von Peter: "Jeder hat das Recht seinen eigenen Special in den Sand zu setzen." ;)

Sexbomblaus
07. 07. 08, 15:57
@ Jörg.

Nein, das wäre nicht die logische Folge. Ich habe weder dir, noch sonst jemandem unterstellt nicht mit Geld haushalten zu können.
Ich habe nur die Situation Heute mit der vor 15 Jahren verglichen.
Die Aussage die ich zu wiederlegen versuche lautet:
"Specials werden immer teurer. Deutlich teurer."

Ich habe versucht nachzuweisen, dass die Specials sich nur der Geldentwertung gebeugt haben.

Natürlich gibt es nach wie vor Menschen in diesem Land die jeden Cent 2 mal umdrehen müssen. Es gibt Leute, die auf jeden Special fahren könne, Leute die sich ihre Specials genau raussuchen müssen und Leute die sich vielleicht gar keinen Special leisten können.
Das begründet sich aber nicht in der verteuerung von Specials sondern in der allgemeinen wirtschaftlichen Situation der Personen, die ein Hobby wie SD nicht aufzuheben vermag.

Gruß
Kai

07. 07. 08, 16:03
@Markus Gensberger
Du hast recht, jammern bringt definitiv nicht weiter. Es ist aber nun mal so, dass zuerst der Anbieter das Risiko eingehen muss. Und da dreht sich das Ganze wieder im Kreis.

Biete ich etwas Neues an und muss dafür die Preis erhöhen, laufe ich Gefahr, dass die Leute nicht mehr so zahlreich kommen (weil es ihnen a) zu teuer ist und sie b) nicht wissen, dass etwas Neues kommt, weil sie die Veranstaltung ja noch von früher kennen). Kommen die Leute nicht so zahlreich, bekomme ich meine Kosten nicht gedeckt. Dieses Risiko gehe ich als Veranstalter (wenn ich nicht gerade riesige finanzielle Reserven habe) nicht ein und bietet das an, was jeder kennt. Weil es aber schon viele kennen, kommen einige/viele nicht, weil sie sich das Geld in diesem Jahr lieber sparen wollen. Also läuft sich der "Klassiker" auch tot.

Das heißt, es läuft auf die von Dir angesprochene natürliche Auslese hinaus. Aber leider auf Kosten von Clubs oder besser Boards, die das Vereinsvermögen verwalten. Boards, die das Wagnis eines Specials eingegangen sind und jetzt das Special nicht mehr anbieten und möglicherweise sogar ihren Club finanziell zu Grunde gerichtet haben.

Ich habe keine Lösung dafür, erkenne aber das Vertrackte an der Situation. Wenn mich die Preisentwicklung dazu zwingt, auf etwas zu verzichten, dann wird es nicht das tägliche Brot, sondern das Special sein. Das kann kein Veranstalter einkalkulieren, weil er nicht weiß, ob mein Brot beginnt, knapp zu werden. Das wirtschaftliche Wachstum ist beim Verbraucher noch nicht angekommen, das kann in zwei Jahren aber schon wieder ganz anders aussehen.


Meine Meinung,
Jörg

Markus Gensberger
07. 07. 08, 16:15
@Jörg,

So verstehen wir uns 8) !

Das die Leute mit Ihrem Geld genau schauen was sie tun das war von 10, 30, 50, 100, ja eigentlich seit dem es Geld gibt wahrscheinlich so. Geld ist kein Gut das ich im Übermaß besitze, und damit teile ich mein Schicksal mit weit mehr als 99 % aller Menschen auf der Erde. Zugegeben, mir gehts nicht schlecht, ich leide keinen Hunger kann mir das eine oder andere leisten. Aber es ist dennoch so das ich mir vorher überlegen muss was es ist und wo ich es beziehe. Und da kommt eben der Gedanke ins Spiel.

Ein Special X zu 8 Euro, Caller Y Programm Z in Region E
Ein weiteres Special zum selben Preis, Caller der die selbe Ausbildung und Qualität hat, das Programm fast identiisch, auch die Region ist nicht allzuweit weg. Warum wird aber Special X mehr besucht als das weitere, andere Special????

Das sind die Dinge die wir erfragen müssen.

Gut manches kann ich nicht steuern, Wetter, persönlicher Geschmack, Geldverhältnisse der einzelnen Personen.

Aber das was ich steuern kann das werde ich tun um es erfolgreich sein zu lassen. Und da kommt eben nu die Auslese , diejenigen die es besser beherschen an den Schräubchen zu drehen werden überleben, der Rest eben nicht. Und sorry, es wird dabei auch Clubs erwischen, denn SD ist eben nicht für jedermann in jederort...

man muss

a) es wirklich wollen
b) bereit sein auch mal mehr zu tun als nur zu tanzen
c) das Wort Toleranz eben auch mal wirklich umsetzen

Sprich das GEBEN und NEHMEN im gesunden Maße umsetzen. Und nur die Clubs, Specials die das tun werden auf Dauer überleben alle anderen Gruppen, Clubs, Events gehen eben wenn der Reiz raus is den Bach runter.....

07. 07. 08, 16:29
Willst du mir damit zu verstehen geben, dass man deiner Meinung nach mangels einer ultimativ richtigen Beschreibung der Inflation (oder besser Teuerung) besser gar keine Aussage macht?
Nein.



Dann kann man aber auch nicht schimpfen, die Specials seien so teuer, denn dann hat man keine Bezugsgröße. Einfach zu sagen heute steht mehr Geld auf dem Flyer als 1992 ist zu kurz gegriffen. Das trägt der Wertentwicklung des Geldes nun mal keine Rechung.
Aber die meisten greifen doch "so kurz". Hier spielt für die meisten der gefühlte Preis die große Rolle und nicht der inflationsbereinigte Geldwert. Und die meisten Leute gehen nicht über die Webseiten des Statistischen Bundesamtes und prüfen, wieviel das Special von vor fünf Jahren unter Berücksichtigung der Inflations- und der Teuerungsrate heute kosten würde. Die haben einfach nur im Hinterkopf "Damals hab' ich fünf Euro bezahlt" und sehen, dass sie heute acht Euro zahlen sollen. Rumms, die Klappe fällt mit den Worten "Die spinnen ja wohl". Wieder einer weniger, der kommt.



dass angesichts der Wertentwicklung des Geldes der Schrei "Specials werden immer viel teurer" der Grundlage entbehrt.
Du kannst einen solchen Aufschrei, der einem Bauchgefühl entspringt, doch nicht mit Inflationsrate begegnen. Insbesondere dann nicht, wenn der Schreier in sein Portmonnaie schaut und außer ein paar Spinnweben nichts zu finden ist.



Du wolltest aus deiner persönlichen Situation oder einer Gruppe von Situationen, eine allgemeine Aussage ableiten.
Das ist so nicht richtig. Ich habe Dir anfangs entgegnet, dass die statistischen Zahlen Dinge berücksichtigen, die für diejenigen, die sich beklagen, keine Rolle spielen. Konkret bezogen auf Kraftstoffkosten. Lies doch nochmal nach, insbesondere das theoritische Beispiel mit der Verdopplung der Kraftstoffkosten innerhalb der nächsten 12 Monate.



Ich habe versucht nachzuweisen, dass die Specials sich nur der Geldentwertung gebeugt haben.
Rein sachlich mag das hinkommen. Dem habe ich aber entgegen gehalten, dass andere Dinge das frei verfügbare Einkommen soweit einschränken, dass die Kosten für ein Special überproportional teuer erscheinen. Einfach schon aus dem Grund, weil man es sich früher leisten konnte und heute nicht mehr. Die Schuld liegt dann bei den Kosten für's Special (Bauchgefühl). Und wenn Du dann dagegen argumentierst, dass das Special relativ gar nicht teurer geworden ist, dann ist eben alles andere teurer geworden und das Special kann man sich zu dem angebotenen Preis dann immer noch nicht leisten.



Das begründet sich aber nicht in der verteuerung von Specials sondern in der allgemeinen wirtschaftlichen Situation der Personen, die ein Hobby wie SD nicht aufzuheben vermag.
Etwas anderes habe ich doch gar nicht gesagt. Die Inflationsrate ist für alle gleich, aber die gefühlte und die tatsächliche Teuerung hängen vom persönlichen Konsumverhalten ab. Ich bin nur noch einen Schritt weiter gegangen und habe angeführt, dass die Steuerung des privaten Konsumverhaltens bei vielen Bürgern eingeschränkt ist und sie Dinge (Benzin/Diesel) konsumieren müssen, egal wie teuer dieses Konsumgut wird. Dem kann man dann nur über den Verbrauch entgegenwirken. Und das wiederum heißt: keine 300 km zum Special fahren.


Meine Meinung,
Jörg

07. 07. 08, 16:42
Warum wird aber Special X mehr besucht als das weitere, andere Special????
Ich glaube, das kann ich Dir beantworten. Was für Dich "weiter weg" ist, kann für zehn Andere "näher dran" sein. Da musst Du schon heftig analysieren, wie sich die Clubs in der Region verteilen, wie hoch die Mitgliederzahlen der Clubs sind, welchen Ruf der jeweilige Caller bei den einzelnen Clubs genießt, wo der Caller seine Wurzeln hat, usw., usw.



Und sorry, es wird dabei auch Clubs erwischen, denn SD ist eben nicht für jedermann in jederort...
Schade, ich habe gedacht, ich habe bei meiner Graduation soetwas gehört wie "den Gedanken des Square Dance zu verbreiten". Muss wohl eine Halluzination gewesen sein.
Vielleicht ist Deine Einstellung in diesem Punkt auch diejenige, welche der Selektion zum Opfer fällt. Wenn nämlich nicht genügend Leute die selektiven Veranstaltungen besuchen. Du kannst ja mal vorpreschen und alle anderen schauen, ob es Dich in ein, zwei Jahren noch gibt.


Meine Meinung,
Jörg

07. 07. 08, 16:55
Du kannst ja mal vorpreschen und alle anderen schauen, ob es Dich in ein, zwei Jahren noch gibt.

super vorschlag jogo!
also ich bin dafür ;-)

Markus Gensberger
07. 07. 08, 18:49
Naja, du reißt mein Posting auseinander und gibst ihm dadurch einen neuen Sinn, schade eigentlich. Denn so habe ich es nicht geschrieben.

Geschrieben habe ich:


Aber das was ich steuern kann das werde ich tun um es erfolgreich sein zu lassen. Und da kommt eben nu die Auslese , diejenigen die es besser beherschen an den Schräubchen zu drehen werden überleben, der Rest eben nicht. Und sorry, es wird dabei auch Clubs erwischen, denn SD ist eben nicht für jedermann in jederort...


Und das ist der Kern der Sache gewesen: Wenn in einer Region die Clubs nicht in der Lage sind, das mögliche Potienzal abzurufen dann gehen sie irgendwann zu grunde, weil sie nicht wachsen oder schlimmer noch irgendwann schrumpfen. Und ohne einen Square kann man nicht tanzen. Das ist doch logisch oder?

Auf Specials übertragen: wenn ich ein Special mache was zu teuer ist, dann habe ich keine Tänzer, somit Verlust, somit ggf. Pleite und der Special wird eingestellt.....

Das ist weder böse gemeint noch sonstwas, sondern klar analysiert.

Und mein jedermann jederorts triffts da doch eigentlich ganz gut, jeder club, jeder orts.... von einem Tänzer habe ich nicht geschrieben.

chris
07. 07. 08, 18:55
@all

Ich kann ja nur für mich schreiben.
Aber mein Geld wird ebenfalls knapper. :cry:
Und ich habe meinen Lebenswandel nicht großmässig verändert. 8)

Aber wie Martina1 schon geschrieben hat, man muß sich die Specials inzwischen aussuchen, man kann nicht mehr zu allen Veranstaltungen fahren.
Ich für meinen Teil suche mir Veranstaltungen aus der Region aus oder verbinde meinen Urlaub mit dem Besuch von einem Special um die Fahrtkosten in einem erträglichen Rahmen zu halten. Denn die Spritkosten sind der Großteil der Kosten bei einem Specialbesuch.

Ob die Veranstaltung nun 6Euro oder 9Euro pro Person kostet, ist dann schon fast egal...bei 30-40Euro für den Sprit. :oops:

Und wenn ich mir keinen Eintritt mehr erlauben kann, dann besuche ich nur noch Clubs am Clubabend. Das kostet nix extra. :wink:

@Jogo
Auch wenn hier einige Leute anderer Meinung sind, das allgemeine Leben ist erheblich teurer geworden!!!
Zuerst der T-Euro, der angeblich nix teurer gemacht hat...weil schon vorher die Preise "angeglichen" wurden.
Dann die Erhöhung der Märchen-Steuer.
Dann die Öko-Steuer.
Und für die östlichen Bundesländer zahlen wir immernoch Solidaritätszuschlag.

Vor 10 Jahren konnte ich von meinem Gehalt noch sparen und was auf die hohe Kante legen.
Das ist bei mir seit 3 Jahren kaum noch möglich.
Ich kann Deine Situation also bestens nachvollziehen. :cry:

07. 07. 08, 20:25
@Markus Gensberger
Ich kann Deinen Ausführungen jetzt nicht mehr folgen, weil mir wahrscheinlich ein paar Gedankengänge fehlen, die Dir vielleicht allgegenwärtig sind, mir deshalb die Zusammenhänge, die Du jetzt konstruierst, nicht erschließen.

Wenn Du schreibst "Und sorry, es wird dabei auch Clubs erwischen, denn SD ist eben nicht für jedermann in jederort...", dann interpretiere ich es so, dass Du das mögliche Clubsterben auf Grund Deiner Vorstellungen billigend in Kauf nimmst, weil niemand ein Recht darauf hat, in seiner Nachbarschaft ein Club zu finden, in dem er Tanzen kann. Welchen Sinn hat diese Aussage sonst gehabt?



Wenn in einer Region die Clubs nicht in der Lage sind, das mögliche Potienzal abzurufen dann gehen sie irgendwann zu grunde, weil sie nicht wachsen oder schlimmer noch irgendwann schrumpfen.
Zumindest bei uns in der Region habe ich es so erfahren, dass die benachbarten Clubs überhaupt kein Interesse daran haben, "das mögliche Potential" abzurufen, sprich anderen Clubs die Mitglieder abzuwerben, um größer, attraktiver, potenter oder was auch immer zu werden.
Die Clubs unterscheiden sich und jeder füllt eine Nische, die der Nachbarclub eben nicht füllt. Jeder Tänzer in der Umgebung findet also meistens das, was er sucht. Warum soll man so ein friedliches Nebeneinander für ein gegenseitiges Kräftemessen (aus dem alle als Verlierer hervorgehen) aufgeben?
Vielleicht solltest Du erst einmal abklären, ob die Probleme Deiner Region mit den Problemen anderer Regionen identisch sind, bevor Du Deinen Lösungsansatz als heilbringend für die ganze SD-Welt verkaufst.
Hier in der Region (Umkreis von ca. 100 km) gibt es so viele Specials, die sich (soweit ich es mitbekomme) über Besucherzahlen nicht beklagen können. Das mag bei Dir in der Umgebung völlig anders sein, aber dann sind die Probleme auch ganz andere.


Meine Meinung,
Jörg

07. 07. 08, 20:35
Hallo,

was sich mir hier noch nicht ganz erschließt ist Antwort auf die Frage, warum auch Specials mit vielen Clubs (und somit vielen Tänzern) in der nahen Umgebung unter Teilnehmerschwund zu leiden haben - selbst bei günstigen Eintrittspreisen und guten Callern. Ich glaube, daß es neben den Kosten auch andere Faktoren gibt, die Leute davon abhält, am Wochenende wegzugehen - z.B. die Arbeitsbelastung, der ein Vollzeitbeschäftigter unter der Woche ausgesetzt ist, so daß er am Wochenende keine weiteren Aktivitäten braucht...

schönen Gruß

Thom :cowboy:

chris
07. 07. 08, 23:16
@Jogo

Hallo Jörg! :)
Wo ist denn Dein Standort?
NRW ist groß... :oops:

chris
07. 07. 08, 23:27
Hallo,

was sich mir hier noch nicht ganz erschließt ist Antwort auf die Frage, warum auch Specials mit vielen Clubs (und somit vielen Tänzern) in der nahen Umgebung unter Teilnehmerschwund zu leiden haben - selbst bei günstigen Eintrittspreisen und guten Callern. Ich glaube, daß es neben den Kosten auch andere Faktoren gibt, die Leute davon abhält, am Wochenende wegzugehen - z.B. die Arbeitsbelastung, der ein Vollzeitbeschäftigter unter der Woche ausgesetzt ist, so daß er am Wochenende keine weiteren Aktivitäten braucht...

schönen Gruß

Thom



Bei 52 Wochenenden und Doppelbelegungen durch mehrere Special-Anbieter ist es zwangsläufig, daß einige Specials nur mäßig besucht werden. Ist grade in Ballungsgebieten der Fall, wenn sich da die Clubs nicht abgesprochen haben, gibt es immer einen "Looser".
Specials im Hochsommer oder während der Ferienzeit werden ebenfalls schlechter besucht.
Oder der Malocher will tatsächlich mal am Wochenende die Füße hochlegen.
Es gibt tausende von Gründen, warum ein Tänzer just DIESES Special nicht besucht hat. :shock:
Such dir einen aus... :oops:

squarekopp
08. 07. 08, 00:09
Erkundigt euch doch mal, wieviel eine Eintrittskarte für das nächste Bundesligaspiel kostet, und wie teuer das Bier dort ist.

08. 07. 08, 00:19
@chris
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt
Ist es besser, viel besser als man glaubt :wink:

Falko
08. 07. 08, 14:42
Und für die östlichen Bundesländer zahlen wir immernoch Solidaritätszuschlag.


Chris den musst nicht nur du als Bürger der alten Bundesländer zahlen nein auch wir hier in den neuen Bundesländern.



Ob die Veranstaltung nun 6Euro oder 9Euro pro Person kostet, ist dann schon fast egal...bei 30-40Euro für den Sprit.


30-40 Euro Fahrtkosten - die hätte ich auch gern mal - bei mir wird es meist das doppelte wenn nicht das dreifache - und beschweren tu ich mich trotzdem nicht.


Also was die Special-Preise angeht find ich sie noch ok - man muss sich manchmal fragen was bekomme ich für mein Geld - und danach entscheide ich auch welches Special ich besuche.

Was so den Preis für den ein oder anderen Caller angeht - tja da gibts natürlich einige die meiner Meinung nach etwas zu viel verlangen.