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08. 09. 04, 15:56
Hallo liebe Square-Dance-Freunde,
mich würde mal interessieren, ob es Euch auch so vorkommt, als ob
die Eintrittspreise immer höher werden.
Gab es zu D-Mark Zeiten noch genügend Specials, die zwischen 15,00
und 18,00 DM gekostet haben, müssen wir nun vermehrt schon 12,00 EURO und mehr pro Person hinlegen. Wir sind "nur ein Ehepaar", aber ich denke da auch an Familien, die tanzende Kinder haben. Wo soll das alles hinführen?
Kosten die Hallen denn mittlerweile so viel mehr? Oder wollen sich die veranstaltenden Vereine eine goldene Nase verdienen? Wir sind mittlerweile dazu übergegangen, uns nur noch die "Rosinen" rauszupicken und nicht mehr jedes 2. Wochenende auf ein Special zu fahren. Natürlich muss man nich auf jede Hochzeit tanzen, aber ich persönlich finde es schade, das wir unser Hobby nicht mehr so ausführen können, nur weil es am Geld scheitert. Es geht ja nicht nur ums tanzen, sondern man trifft auf den Specials ganz viele liebe Mittänzer, die man einfach gerne wiedersieht.
Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen.
Liebe Grüsse von Tina

08. 09. 04, 16:37
Also erst mal:
Ja das Phämonen habe ich auch festgestellt. Allerdings in Norddeutschland extremer als im Süden.

Bei uns (Stuttgart) ist ein durchschnittlicher ein-tages-special noch für unter 10€ zu haben.

Im Norden ist das schwer.
Zur Ehrenrettung der Norddeutschen sei gesagt, dass bei denen ja meistens ein Buffet mit drin ist was es im Süden nicht gibt.

Allgemein stimmt es sicher, dass die Hallen und auch die Caller teuerer werden.
Aber nicht in dem Maße wie die Preise anziehen.

Was mir auch aufgefallen ist, was die Preiserhöhung vwerursachen kann:

Jeder winzige Special braucht heute unbedingt einen Super riesenstar (am besten aus den USA) als Caller.

Da langt es nicht mal nen Guten Caller zu haben es muss immer ein Name sein der deutschlandweit bekannt ist.

Ich kann hier bei uns ein paar caller nennen die wirklich gut sind, aber kaum Special-auftritte haben.
Warum? weil man mit unbekannten Namen "keine Gäste zieht"
und damit sind wir am Kern des Problems

Der Zielsetzung einse Specials.

Clubs die einen Special als Feier unter Freunden verstehen können auch mit 80 Personen einen wirklich tollen Special mit guter Stimmung und einem Ergebniss für die Vereinskasse von 0 auf 0 erreichen. (so geschehen in diesem April)

08. 09. 04, 16:43
@Tina,
leider sind die Preise gestiegen. Zum Einen nachweislich der EURO, denn da gab es Clubs, die es so ganz diskret 1 zu 1 umgesetzt (nachweislich auf deren alten Flyer und alten Preisliste).
Aber nicht nur die Clubs waren dabei sondern auch viele Caller: urplötzlich war die "Gage" nicht mehr 200,00 DM sondern 200,00 Euro !!!
Und zu guter Letzt noch die Kommunen für die Bereitstellung der Räume.
Was bleibt uns als Tänzer übrig ??
Nun: ich gehe generell nicht mehr zu Specials, an denen sogenannte "Topcaller" auftreten sondern auf die, auf denen "unbekannte" Caller arbeiten. Man hat zum Einen einen schönen Überblick über alle Gäste da verhältnismässig wenig Leute anwesend sind und auch diese Caller machen ihre Arbeit recht gut, man muß denen nur die Chance geben.
Bin mal gespannt, wieviel Tänzer nach Paderborn zur "Sting-Convention" kommen. Wer solche Eintrittspreise akzeptiert und auch noch bezahlt ist der "Preistreiber"
Gruß
Mikey

16. 09. 04, 18:07
Hallo,

zu dieser Diskussion würde ich gerne meine kleine Beispielrechnung beisteuern.
Wer pünktlich ist und keinen Tip auslässt kann auf der Sting Convention bis zu 15 Stunden Tanzen und zahlt dann bei Voranmeldung EUR 1,50 pro Stunde.
Bei einem üblichen Eintagesspecial kann man zwischen 14:00 und 22:00 Uhr maximal 8 Stunden (ohne Pausen gerechnet) Tanzen und käme bei gleichem Stundenpreis auf EUR 12,00 für einen Tag, was mir sehr realistisch erscheint.
Tatsächlich ist die Convention nicht zu Teuer, sondern zu lang.

Allerdings ist es bei den stark gestiegenen Reisekosten heutzutage für mich sehr viel angenehmer ab und zu einen Special zu besuchen und es "mir dann richtig zu geben" als jedes zweite Wochenende auf die Autobahn zu gehen und für ein paar Stunden Tanzen einen Tageslohn durch den Auspuff zu jagen.

Zum Thema Callerauswahl kann ich soviel sagen, dass auch "lokale" Caller manchmal etwas überzogene Vorstellungen haben was bei einem Special unter dem Strich übrig bleibt. Als Veranstalter kommt man dann sicherlich in die Versuchung zu sagen "für EUR x00,- mehr bekomme ich auch einen internationalen Caller der mehr Leute zieht und bei dem ich auch mehr Spaß beim Tanzen habe" und dann nochmal kräftig in die Kasse greift.

Liebe Grüße
Jörg Altmeppen

17. 09. 04, 10:15
Manchmal frage ich mich allerdings auch womit die "Topcaller" ihre höheren Gagen als "Regionalcaller" rechtfertigen.

Ich kenne viele Jungcaller oder Regionalcaller bei denen ich einen genauso tollen Abend haben kann wie bei einigen "Topcallern".

Ich sehe dann auch kein Problem, dass diese Leute ähnliche Gagen fordern.

So hat eben jeder Caller eine Ansicht über sich (was seinen Preis definiert) und jeder Club eine Ansicht über den Caller (was definiert wieviel sie zu zahlen bereit sind). Und entweder man kommt eben auf einen Nenner oder nicht.

Gruß Kai

23. 09. 04, 00:08
Für unser Special ist das Ziel ohne Verlust zu arbeiten - wenn es einen (kleinen) Gewinn abwirft ist es schon schön. Leider haben viele Tänzer keine Ahnung, welche Ausgaben ein Club hat und was alles im Hintergrund läuft.

Die Problematik "Caller" wurde schon angesprochen - suche ich mir einen preiswerten (ich hasse dieses Wort), aber unbekannten Caller ist die Halle leer (siehe Problematik Jamboree, wo sich die Tänzer beschweren, wenn sie zu einem jungen, unbekannten Caller tanzen sollen!).

Dann geht es los: Wir sind (noch) in der glücklichen Lage, dass wir für die Halle nichts zahlen - andere Clubs haben horrende Preise für die Halle. Es geht weiter:

- Hallengebühren (eine kleine Umlage müssen auch wir zahlen)
- Schankgenehmigung
- Sanitätsdienst
- Geschirrmobil oder Küche (wenn man selbst Essen anbietet)
- Badges und Shingles
usw.

Um einigermassen mit dem Eintrittsgeld hinzukommen sind wir auf Getränke- und Essensverkauf angewiesen (wir haben keinen Hallenwirt und machen das Essen selbst) - aber immer mehr Leute bringen Essen und Getränke selbst mit und kaufen nichts.

Fazit: Alles (Caller, Hallen, Kosten) wurde teurer - aber die Gäste verlangen bekannte Caller, konsumieren nichts - aber beschweren sich über die Preise...

Petra

23. 09. 04, 09:29
Hier wurde ein ganz wichtiges Thema angeschnitten.

Tänzer die ihre Getränke und manchmal auch ihr Essen selbst mitbringen.

Wenn die Verein nicht mehr auf einen Verdienst beim Essen und Getränkeverkauf zählen können MÜSSEN sie ihre Kosten ja über die Eintrittspreise holen!

Und ich habe schon festgestellt dass oft die, die über zu hohe Preise klagen (teilweise zu recht) und die die ihr eigenes Sach mitbringen oft die selben sind.

Das finde ich ein Unding gegenüber dem ausrichtenden Verein, denn dort investiert man ehrenamtlich viel Arbeit um so einen Special auf die Beine zu stellen und zum dank steht man dann mit einem Minus in der Kasse da.

Gruß Kai

23. 09. 04, 12:39
ihr lieben,
Petra (Oberwitch) schrieb
"...siehe Problematik Jamboree, wo sich die Tänzer beschweren, wenn sie zu einem jungen, unbekannten Caller tanzen sollen!..."
petra, das alter und der bekanntheitsgrad eine callers sind für mich kein maßstab - das KÖNNEN zählt! aber die clubs sind in der callerauswahl wohl nicht sorgfältig und manchmal auch nicht mutig genug...
ich habe vor ein paar jahren für einen special dance in NSU den damals schon sehr guten, aber noch wenig bekannten M.R. engagiert-wir hatten keine 100 gäste - trotz eines sehr vielfältigen programmes (PLUS programmblock am nachmittag, danach nur noch MS, incl. kaltem buffet, afterpartyvorführung). diese jahr haben wir S.F. aus RE (einer der 10 besten aus deutschland) engagiert gehabt - das programm umfaßte blöcke von A1, Plus und der rest MS; buffet, afterparty mit vorführungen und mitmachaktion - keine 100 gäste! bei beiden veranstaltungen hat der club einen verlust erwirtschaftet...
ich denke, du kannst nur noch über eintrittspreise die kalkulation machen, ein gewinn über getränke und speisen ist kaum noch zu erwarten. im übrigen wird mit nachlassender anzahl von specials (wegen unwirtschaftlichkeit) das interesse, zu einem special zu fahren, wohl irgendwann wieder steigen. ein letztes wort zu "guten callern" - einer meiner lieblingscaller ist der clubcaller der hedgehogs - er hat beim letzten special seines clubs mit einem alten basic singing call, dem "running bear" (den er vorher noch geworkshopt hatte!) den saal ganz schön alt aussehen lassen - und es waren viele tänzer dabei, die sich auch beim plus und a1 in die squares gestellt hatten...

23. 09. 04, 14:25
Hier wurde ein ganz wichtiges Thema angeschnitten.

Tänzer die ihre Getränke und manchmal auch ihr Essen selbst mitbringen.

Wenn die Verein nicht mehr auf einen Verdienst beim Essen und Getränkeverkauf zählen können MÜSSEN sie ihre Kosten ja über die Eintrittspreise holen!

Und ich habe schon festgestellt dass oft die, die über zu hohe Preise klagen (teilweise zu recht) und die die ihr eigenes Sach mitbringen oft die selben sind.

Das finde ich ein Unding gegenüber dem ausrichtenden Verein, denn dort investiert man ehrenamtlich viel Arbeit um so einen Special auf die Beine zu stellen und zum dank steht man dann mit einem Minus in der Kasse da.

Gruß Kai

Da muss ich Kai Recht geben, dies ist ein wichtiges Thema. Zunächst: "Diejenigen die über hohe Preise klagen sind dieselben, die ihr Essen/Getränke selber mitbringen." Dies ist doch wohl nachvollziehbar, oder? Wenn man sich den Eintritt zu einem Special und die Fahrtkosten nur mühsam leisten kann, ist doch wohl klar, dass man an anderer Stelle sparen muss.

Im Übrigen war ich noch auf keinem Special (abgesehen vom Jamboree) auf dem das Essen separat bezahlt werden musste. Ein Buffet mit Gaben der Mitglieder, was dann im Preis enthalten ist, halte ich für das Optimum. Clubs, die mit ihrem Special die Kosten reinholen wollen, sollten auch andere Faktoren beachten (nicht nur Top-Caller und Programmvielfalt).

Für mich gilt in jedem Fall, dass das Können des Callers entscheidend ist. Ich fahre nicht deshalb zu einem Special, weil ein Topcaller da ist, sondern weil ich tanzen möchte.

Aus meiner Sicht (MS-Tänzer) ist zuviel Programmvielfalt auch kontra-produktiv. Ich habe mir schon Specials verkniffen, weil für meinen Geschmack zuviele andere Tanzlevel den MS-Block unterbrochen haben. Ich will hier keine Konkurrenz zwischen den einzelnen Leveln schüren, aber für mich wäre zwischendurch ein reines MS-Special das Optimum.

23. 09. 04, 15:44
Hi,

bei der Kalkulation der Eintrittspreise muß man ja u.a. auch die zu erwartende Anzahl der zahlenden Gäste zugrunde legen. Und die ist bei den meisten Specials rückläufig, was zur Folge hat, daß die Kosten sich auf weniger Köpfe verteilen. Klar - man spart Badgekosten, aber das reißt's nicht raus.

Meiner Meinung nach ist eine Ursache für die sinkenden Besucherzahlen, daß sich inzwischen jeder noch so kleine und noch so junge Club genötigt fühlt, einen Special auf die Beine zu stellen.

Ich finde es schon schlimm genug, daß wir uns in Sachen Mitglieder gegenseitig das Wasser abgraben, indem wir nach einem Disput im Club einen Block weiterziehen und einen neuen Club aufmachen. Aber müssen wir auch unbedingt alle einen Special veranstalten???

Ich fürchte, für manche ist das einfach nur eine Prestigefrage - nicht mehr und nicht weniger...

So - jetzt prügelt mal eifrig auf mich los... ;-) *denKopfeinzieh*

Gruß Hessen-Yeti

23. 09. 04, 18:10
Hessen-Yeti wrote: Aber müssen wir auch unbedingt alle einen Special veranstalten???
Vielleicht noch nen anderen Vorschlag dazu: Die grossen, alteingesessenen Specials sind ja in Ordnung, aber wie wär's, wenn sich kleine Clubs mit "kleinen" Specials einfach zusammen tun und ein gemeinsames Special aufziehen.
So könnte das Verlustrisiko auf mehrere Schultern verteilt werden, jeder Club wäre an einem Special als Ausrichter beteiligt, es würde alles in allem nicht mehr soviele (= zu viele?) Specials geben, die einzelnen Specials hätten wieder mehr Besucher und so wäre allen ein wenig geholfen.

Börnie
Smiling Trailers

23. 09. 04, 20:19
@ Tina:
Als ich kürzlich die 53. National Square Dance Convention in Denver, CO, besuchte, war in allen Seminaren von Callern, von nahezu Namenlos bis zum Keynote-Speaker Tim Crawford zu hören, Square Dance sei zu billig. Dies, weil man dabei auf die Preise guckt, die Kinotickets und anderes kosten.

Dabei zahlt man in den USA ja schon feste beim Square Dance:
Für den Besuch eines normalen Clubabends (1 1/2 bis 2 Stunden) zahlen Gäste fünf bis acht Dollar (ca. 4,-- - 6,40 EUR), Mitglieder das selbe (oder pauschal 10-20 Dollar (ca. 8,-- - 16,-- EUR) pro Monat).

Specials sind oft in Hotels einquartiert,- und 1 1/2 bis 2-tägig,- man muß dort oft auch wohnen, denn ein bis zwei Übernachtungen sind im Eintrittspreis von nicht selten 120-150 Dollar (ca. 98-130 EUR) eingeschlossen.

Der Eintritt z.B. zur von Donnerstag bis Samstag gehenden National Square Dance Convention kostet ab 1.Mai 50,--Dollar (ca. 40,--EUR), davor 40,-- Dollar (ca. 32,-- EUR),- und alle Tänzer, Caller, Cuer (die gratis arbeiten, und für Verpflegung, Unterkunft, Reisekosten selbst aufkommen müssen), Händler, etc. müssen ihn bezahlen. Zuschauer zahlen pro Tag 5,-- Dollar (ca. 4,-- EUR)

Hier in D ist es so, daß der Eintritt zum normalen Clubabend für Gäste gratis ist, Mitglieder zahlen fünf bis acht EUR im Monat.

Zum normalen Special kostet der Eintritt für Tänzer meist sechs bis acht EUR Wer das Badge hat, nur den Dangle braucht, kommt oft einen halben bis einen EUR billiger davon. Kinder zahlen keinen oder reduzierten Eintritt,- immer öfter wird ein Familienpreis angeboten,- meist entspricht dieser zwei Erwachsenen-Eintritten, sodaß die Kinder frei sind.
Zuschauer sind gratis.

Jamborees, dreitägig, kosten nun 11,-- bis 13,-- EUR,- Kinder zahlen weniger, Zuschauer sind gratis.

Viele dreitägige Special verlangen nun auch 10 oder 12 EUR (Kinder reduzierter Preis, öfter auch Familienpreise), bieten jedoch meist etwas Besonderes,- und sei es die Sketche an der Afterparty des Samstag Abend, an denen die Theatergruppe des Vereins das ganze Jahr arbeitete. Zudem kann man bei diesen Specials fast immer den Eintritt billiger bekommen, wenn man z.B. nur Freitag, Samstag oder Sonntag kommt.

Ganz selten gibt es mal einen mehrtägigen Special wie den bei dem noch am Sonntag morgen die vollen 15,-- EUR Eintritt verlangt,- und sogar vom Tänzer bezahlt wurden. Oder den, bei dem, wenn man von Freitag bis Sonntag da war, 25,-- EUR, mit Essen knapp 70,-- EUR kassiert wurden,- und dies, obwohl die Callerliste keine bekannten, attraktiven Namen enthielt. Da stimmen dann die Tänzer mit den Füßen ab,- der Special zählte gerade 50 TeilnehmerInnen.

Nur eine leider immer mehr wachsende Gruppe von Tänzern, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen, wird noch nicht durch Ermäßigungen beim berücksichtigt: Die Arbeitslosen.

Menschen, auch Square- und Roundtänzer, müssen vermehrt sparen, ihre Ausgaben strikt reduzieren.
Das wird künftig noch viel schlimmer werden.
Dabei gab es noch nie so viele Specials in Deutschland wie derzeit.

Tänzer gucken: Wer steht auf der Caller-/Cuerliste, gibt es Round Dance, A 1 oder gar A 2, gibts Workshops, wieviel Tanzzeit auf dem Level, auf dem der Tänzer glaubt, gerade zu sein, Platz für's Wohnmobil, Schlafhalle,...

Veranstalter bibbern von Monat zu Monat: Hoffentlich macht nicht noch ein Club im Einzugsbereich einen Special am selben Tag wie wir...

Dann ist der Special da,- und die Tänzer tröpfeln nur so,- die zur Kostendeckung nötigen 250 Zahlenden sind in weiter Ferne... Und in allen Himmelsrichtungen laufen ähnliche Specials... So viel Mühe steckt drin,- die Hälfte der Kuchen muß man am Abend zum halben Preis verkümmeln,- oder den Clubmitgliedern wieder mitgeben. Traurig. Denn wieder waren weniger Tänzer da. Nicht jeden Club trifft es so hart wie den unlängst in Bayern. Er hatte letztes Jahr noch 320 Tänzer,- diesmal gerade noch 125. Aber fast allen Specials der letzten Zeit, die ich kenne, fehlen 10-20 Prozent der Tänzer im Vorjahrsvergleich.

Was tun?
1. Clubs sollten ihre Differenzen mit Nachbarclubs begraben,- Specials benachbarter Clubs zusammenlegen.
2. Die dann weniger gewordenen Specials scharf kalkulieren,- und den Tänzern, erst recht denen, die mit wenig Geld auskommen müssen, faire Eintrittspreise abverlangen.
3. Etwaige Erträge dann z.B. in der Relation zu den vom jeweiligen Verein geleisteten Helferstunden verteilen.

Heinz

23. 09. 04, 21:41
Erich et al,



ich habe vor ein paar jahren für einen special dance in NSU den damals schon sehr guten, aber noch wenig bekannten M.R. engagiert-wir hatten keine 100 gäste - trotz eines sehr vielfältigen programmes (PLUS programmblock am nachmittag, danach nur noch MS, incl. kaltem buffet, afterpartyvorführung).

stimmt, ich war m.E.n. da da, damals waren wir viel reisenden Tänzer (und meist sind es ja wir, die versuchen, die weniger reisefreudigen Tänzer und erst recht die Students zu motivieren, raus zu gehen, Specials zu besuchen) bei Plus. Aber:

1. war es für uns ungewohnt, mehr bezahlen zu sollen als die, die nur MS oder BS konnten (die ohne die Motivation und/oder Mitfahrgelegenheit durch uns kaum das heimische Sofa oder Gärtle verlassen hätten).

2. M.R. kannten wir als guten Tänzer, menschlich ganz tollen Caller, der sich nicht zu schade ist, bei einem Clubabend oder einer Demo kurzfristig einzuspringen, wenn dessen Caller ausfällt. Und da wir ja auch viele Clubs im Umkreis besuchten, kannten wir M.R. auch als Aushilfscaller gut. Doch wir wollten ja lernen,- und waren gewohnt, in unserem Aktionsradius praktisch jedes WE mind. einen der deutschen Topcaller S.F., T.G., T.H., K.R., P.K., A.S. o.ä. auf einem Special zu haben.
(Motto: "Die Thorsten und der Stefan, der Kenny und der Al, die sind bei uns die Regel..." ). Wobei nicht nur deren Qualitäten als Caller, sondern auch als Entertainer für uns zählten. So viel Gutes gewohnt, zog uns schon damals M.R. nicht wirklich zum Special (ich war auch nur aus Sympathie zu Dir und M.R. da).

3. Das kalte Buffet trieb den Badgepreis ja weiter in die Höhe. Aber wer so viel auf der Tanzfläche ist wie wir das damals waren, der braucht den ganzen Tanz über viel Flüssigkeit, einen Salat, ein, zwei belegte Brötchen,- schon zwischendurch (manche auch nen Kaffee und ein Stückle Kuchen),- aber ist, ob in einer Abendesspause vorm Abendprogramm, oder bei der Buffetzeit an der Afterparty noch so verschwitzt, ausgelaugt und/oder vollgepumpt mit körpereigenem Adrenalin und/oder -Endorphin,- daß er da nichts oder kaum was runterkriegt.


diese jahr haben wir S.F. aus RE (einer der 10 besten aus deutschland) engagiert gehabt - das programm umfaßte blöcke von A1, Plus und der rest MS; buffet, afterparty mit vorführungen und mitmachaktion - keine 100 gäste! bei beiden veranstaltungen hat der club einen verlust erwirtschaftet... ...

Diesmal war auch ich nicht da. Wir reisenden Tänzer sind mittlerweile entweder bereits bei A2 oder Round Dance gelandet,- manche von uns müssen wegen Arbeitslosigkeit oder warumauchimmer alle verzichtbaren Ausgaben strikt reduzieren. Ich auch. Und da störte es wieder

1. daß der Badgepreis gestaffelt war (s.o.)

2. wir fast alle Topcaller Deutschlands, incl. D.P., A.H. und N.T., zudem P.B. aus England und etliche Originale aus den USA an fast jedem WE hier irgendwo haben können. Wer mittlerweile bei Round Dance ist, sucht oft die Specials danach aus, ob Round Dance angeboten wird und wer cuet.

3. Das Buffet drückte wieder den Badgepreis nach oben,- und ich kann weiter nichts mit dem Buffet anfangen, ja, Alters- und/oder krankheitsbedingt sieht mich kaum noch eine Afterparty.

Heinz

23. 09. 04, 21:55
Im Übrigen war ich noch auf keinem Special (abgesehen vom Jamboree) auf dem das Essen separat bezahlt werden musste. Ein Buffet mit Gaben der Mitglieder, was dann im Preis enthalten ist, halte ich für das Optimum.


nun, dann bist Du sicher aus dem Norden,- denn nur da sind Buffets in großem Stil üblich,- ganz selten bauen andere Clubs im Hauptteil Deutschlands Zwangs-Buffets in den Badgepreis ein.
Und das ist m.E. gut so, denn was soll ich ein Buffet mitbezahlen, das, wenn ich hungrig bin, noch nicht ist,- und aufmacht, wenn ich müde ab ins Hotel will?


Aus meiner Sicht (MS-Tänzer) ist zuviel Programmvielfalt auch kontra-produktiv. Ich habe mir schon Specials verkniffen, weil für meinen Geschmack zuviele andere Tanzlevel den MS-Block unterbrochen haben. Ich will hier keine Konkurrenz zwischen den einzelnen Leveln schüren, aber für mich wäre zwischendurch ein reines MS-Special das Optimum.

nun,- nur dann, das ist mittlerweile erwiesen, kommen nicht mal mehr 70 Tänzer,- oft gar weniger.
Und dann muffelt alles ohne Stimmung vor sich her.

Heinz

24. 09. 04, 09:29
Ich will hier keine Konkurrenz zwischen den einzelnen Leveln schüren, aber für mich wäre zwischendurch ein reines MS-Special das Optimum.

nun,- nur dann, das ist mittlerweile erwiesen, kommen nicht mal mehr 70 Tänzer,- oft gar weniger.
Und dann muffelt alles ohne Stimmung vor sich her.

Moin,

das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe in den letzten Jahren auf den unterschiedlichsten Specials gecallt. Da war von reinem MS bis incl. A2 alles dabei (mit und ohne RD).
Der jüngste Special ist erst zwei Wochen her und bot 'nur' MS an. Er war dieses Jahr mit ca. 100 Gästen schwächer besucht als in den Jahren zuvor (ich calle dort, seit es ihn gibt - immer mit einem anderen Gastcaller zusammen), was aber vermutlich an der 'Konkurrenz' lag. Es gab gleichzeitig mind. zwei weitere Veranstaltungen im Umkreis von ca. 100km - eine davon mit Al Stevens, die andere mit Dave Preskitt.

Trotzdem kann ich nicht behaupten, daß dort ohne Stimmung dahergemuffelt wurde. Und das gilt für die Jahre davor gleichermaßen.

Ich habe sogar festgestellt, daß die Stimmung auf reinen MS-Veranstaltungen nicht selten besser ist als auf Veranstaltungen, die Plus oder A/C anbieten, weil die reinen MS-Tänzer - meiner subjektiven Meinung nach - mit einer ganz anderen Freude an die Sache rangehen.

Bitte versteht mich jetzt nicht falsch - ich will niemandem zu nahe treten. Aber ich habe den Eindruck, daß für viele Tänzer, wenn sie erst mal an dem 'Plus/A/C-Wettbewerb' teilzunehmen begonnen haben, nicht mehr die Freude am Tanzen sondern vielmehr das vermeintliche Niveau im Vordergrund steht.

Gruß Hessen-Yeti

27. 09. 04, 11:56
Hallo Beisammen
mich wundert leider nichts mehr, wieviele Tänzer meinen, nur die "creme de la creme" der Caller/Cuer bringt ein tolles Wochenende und ist seinen Preis wert.
Vor vielen Jahren gab es eine "Boygroup" im SD genannt JUMPSS
Hier waren sich alle SDler einig: was besseres gibt es nicht und haben diese auf jedem Special besucht, der diese Boygroup engagierte zum Leidwesen anderer Caller.
Natürlich gab es den Teuerungs-Bonus und so zogen die damaligen Preise von 5,oo Mark rasch auf 10,00 Mark an (KEINE GEMA-Erhöhungen !!!)
Und was ist heute mit dieser BoyGroup: zwei sind nicht mehr im SD.
Was sagt uns das: die "Topcaller" sollten von sich aus die Caller unterstützen, die nicht so bekannt sind. Irgendwann sind auch sie nicht mehr aktiv und dann fällt das Interesse am SD.
So einen Status Quo hatten mittlerweile auch die Berliner Clubs, als deren "Topcaller" plötzlich über Nahct weg waren.
Gruß Hanne

27. 09. 04, 15:15
Im Übrigen war ich noch auf keinem Special (abgesehen vom Jamboree) auf dem das Essen separat bezahlt werden musste. Ein Buffet mit Gaben der Mitglieder, was dann im Preis enthalten ist, halte ich für das Optimum.


nun, dann bist Du sicher aus dem Norden,- denn nur da sind Buffets in großem Stil üblich,- ganz selten bauen andere Clubs im Hauptteil Deutschlands Zwangs-Buffets in den Badgepreis ein.
Und das ist m.E. gut so, denn was soll ich ein Buffet mitbezahlen, das, wenn ich hungrig bin, noch nicht ist,- und aufmacht, wenn ich müde ab ins Hotel will?


Also: ja, ich bin aus dem Norden und war zugegebenermassen noch nie weiter südlich als Braunschweig bei einem Special. Ich gebe zu, dass Deine Aussage, ein Buffet extra zu zahlen, aber nur dann, wenn man es braucht etwas für sich hat. Aus diesem Blickwinkel habe ich es noch nicht gesehen, weil ich IMMER ein Buffet brauche ;-)




Aus meiner Sicht (MS-Tänzer) ist zuviel Programmvielfalt auch kontra-produktiv. Ich habe mir schon Specials verkniffen, weil für meinen Geschmack zuviele andere Tanzlevel den MS-Block unterbrochen haben. Ich will hier keine Konkurrenz zwischen den einzelnen Leveln schüren, aber für mich wäre zwischendurch ein reines MS-Special das Optimum.

nun,- nur dann, das ist mittlerweile erwiesen, kommen nicht mal mehr 70 Tänzer,- oft gar weniger.
Und dann muffelt alles ohne Stimmung vor sich her.

Heinz

Hiermit kann ich mich allerdings nicht einverstanden erklären. Deine Äußerung verstehe ich so, dass man, weil reine MS-Specials gar nicht oder nur von Muffeln besucht werden, sie nicht veranstalten soll. Dies führt aber dann zwangsläufig zu Mitgliederschwund und Nachwuchssorgen. Wenn man MS-graduiert ist und dann noch eine weitere Class machen muss, bis man endlich zu einem Special kann, na dann würde wohl die Motivation ziemlich leiden oder? Ich fände es schade, wenn es keine reinen MS-Specials mehr gäbe, weil ich momentan keine Ambitionen habe, noch weitere Classes zu machen. Mir reicht MS ganz einfach aus.

01. 02. 05, 11:46
Man sollte eines nie vergessen bei aller Liebe zum Highlevel:

Mainstream ist und bleibt die Grundbasis für unser Hobby

Ohne MS kein Plus, kein A, kein C Level so einfach ist es.
Daher fände ich es fatal MS Specials zu kürzen oder gar zu kippen zu gunsten von High Level Festen. In einem anderen Thema wird darüber diskutiert warum man wohl die schlechten Tänzer so schnell ins neue, schwerere Level scheucht.
Wenn nach diesem Gedanken hier erst ein Special ab Plus möglich ist, naja dann sollten sich Presis und Caller nicht wundern, warum ihr Club auf einmal so schlecht tanzt oder eben gar nicht mehr.

Mainstream ist das wichtige Fundament und das darf und soll man nicht abtragen. Jeder Clubverantwortliche sei es nun President, Caller oder was weiß ich der dies nicht beherzigt arbeitet schlicht und einfach contra-produktiv.

Und das es muffelig dahier geht beim Special, ich möchte da nur an die diversen C Sessions erinnern, bei denen die Tänzer genauso grimmig schauen wie eine Bulldogge beim schei...... (ihr könnts euch denken) :wink:

01. 02. 05, 16:03
Markus,-
ja. Eigentlich. Aber andererseits ist es doch so:
Mainstream-Halle leer, Plus-Halle (je nach Ruf des Callers) mal leer, mal voller, A 1-Halle voll...
Das stellt den Club vor die Entscheidung, Mainstream die kleinste der vorhandenen Hallen zu geben,- oder andernfalls zu riskieren, daß die A-Tänzer sich im Miniraum drücken, und nicht wenige frustriert heimfahren... Alles schon dagewesen.
Da war der Special, da war Mainstream in der großen Halle,- bis zu vier Caller, aber nur zwischen keinem und zwei Squares,- währenddessen in der kleineren Halle sich Square an Square drängte im höheren Level (damals war das Plus, heute wurde das A 1, wenn nicht gar A 2 sein...


Das Problem ist halt: Es ist lange probiert worden, -und es war Vorschrift, ist es vielleicht gar noch, daß beim Special Mainstream die größte Halle haben solle.
Nur: Viele, die mehr als Mainstream können, kommen dann halt gar nicht mehr zum Special.

Das ist wie die Entscheidung des Händlers: Er möchte gerne eigentlich die Marke B verkaufen, weil er an sie glaubt, und weiß, daß sie das bessere Produkt ist. Doch die Kunden kommen und wollen mehrheitlich die Marke C,- die -wie der Händler ja weiß, eigentlich deutlich schlechter ist und das zugehörige Produkt irgendwann den Kunden unzufrieden werden läßt.
Aber die Marke C wird halt beworben, man kauft sie, weil es die anderen auch tun. So, wie wenn die braunen Guppyweibchen ihre Männchen verlassen, wenn sie sehen, daß die roten Guppy-Männchen aktiver sind.

Was macht nun der Händler? Räumt er dem Produkt B, das er selbst gerne verkaufen würde, den größten Platz im Regal ein,- in der Gefahr, daß Produkt C dauernd ausverkauft ist und der Kunde woanders kauft? Oder gibt er dem schlechteren Produkt den genügenden Platz,- und listet das bessere Produkt B vielleicht nicht aus, gibt ihm aber nur einen minimalen Platz für den Fall, daß ein neuer Kunde kommt,- den der Händler vielleicht noch überzeugen kann, das bessere Produkt dem in der Werbung vorverkauften vorzuziehen?

Heinz

01. 02. 05, 16:33
Gut mag ich dir ja rechtgeben, dass der Hype derzeit mehr beim Highlevel liegt.
Jedoch gibt mir dieses sehr zu denken, denn wir stellen uns damit über kurz oder lang einer Problematik wie sie in USA schon vorhanden ist.

Das es kaum mehr ein Einstiegslevel gibt und auch keiner mehr den langen Atem mehr hat, bis er tanzen kann

01. 02. 05, 17:17
Markus,-

es gibt den sehr wahren Spruch:

"Wer nicht mit der Zeit geht, muß mit der Zeit gehen!"

Ja, wir sind auf dem Weg, den die Freunde in den USA vor zehn bis fünf Jahren gingen.

Aber: Es ist ALLES im Umbruch,- das wohlgemeinte: "Was Du ererbt hast von den Vätern,- erhalte es, es zu besitzen!", läßt sich nicht mehr sinnvoll durchhalten.

Allen Hobbies geht der Nachwuchs aus,- ja, wir im Tanzsportclub versuchen auch, Nachwuchs heranzuziehen. Dazu bieten wir etliches an,- Videoclip-Dancing mit einem jungen Trainer, Discofox und Latein mit einer jungen Trainerin, Standard-, Latein-, und Turniervorbereitung mit einem jungen Trainer. Junge Trainer, bei deren Art zu trainieren und die Figuren vorzuzeigen die auch noch, aber (zum Glück?) aktiven älteren Trainer die Hände über den Kopf schlügen.
Aber nur mit diesen neuen, anderen Methoden kriegt man heute die jugen Leute,- hart genug, überhaupt welche zu bekommen...

Manchmal klappts, machmal nicht. So versuchte unser Club auch schon, Salsa und Tango Argentino anzubieten,- doch da kamen keine neuen Mitglieder,- nur ein paar schon vorhandene Mitglieder probierten diese Tanzarten mal aus.

Ja, Salsa und T.A. sind "in" bei den Altersgruppen, die wir so gerne in unseren Vereinen hätten,- aber da haben sich Parallelgesellschaften entwickelt,- die ihre eigenen Wege gehen, in Lokalen und Diskotheken, wenn diese zu haben wird gelernt und getanzt,- und Tanzparties sind gratis und für jedermann. Regelmäßig gibt es Schnupperabende mit Freigetränk, und mehr...

Vermutlich sollten wir uns davon verabschieden, immer in die Vergangenheit zurückzugucken, und zu streben, die Vergangenheit in der Gegenwart zu behalten.
Vielleicht täten wir besser daran, in die Zukunft zu gucken und versuchen, diese zu gestalten?

Heinz

eR.Ka1
01. 02. 05, 23:49
leider sind wir schon wiedr im falschen thema. eigentlich geht es hier um eintrittspreise.
Daher gehe ich in einenem anderen thread, um zu antworten

04. 02. 05, 15:59
Um auf das Thema der Eintrittspreise zurückzukommen.

Ich denke die Kalkulationen der Clubs und damit auch die Eintrittspreise werden dann niedriger wenn man eben nicht immer internationale Callers (am besten aus Übersee) haben muss und auf einen Special von 300 Personen abzielt.

Auch kleine Specials sind schön und es gibt in jeder Region "Lokalstars".

Die kenn vielleicht keiner vom anderen Ende von Deutschland, aber die Umgebung. Die sind nicht so teuer und man kann einen schönen günstigen Special machen.

Man braucht beim SD sowohl große als auch kleine Specials.

Und der Markt für große Specials ist nun mal schon gut gefüllt.
Also muss sich ein Club eben entscheiden ob man mit aller Gewalt (auch finanzieller) einen riesen Special aufstellen muss, oder ob es auch ein kleiner tut.

Einer meiner Clubs macht einen riesen Special (7 Schwaben) der voll darauf ausgelegt ist groß zu sein (2 HAllen, 5 Caller von Weltruhm, etc.) mit all seinen Vor- und Nachteilen (z.B. großer Arbeitsaufwand).
Der 7 Schwaben ist nicht überteuert weil er sich in der Gruppe der Großen schon behauptet hat.

Mein anderer Club hat letztes Jahr auch einen Special gemacht. Da haben die vier Caller auf dem Programm (und das ist auch schon wieder viel) wahrscheinlich so viel gekostet wie am sieben Schwaben einer.
So konnten wir einen Eintrittspreis von 7€ für ein Wochenende hinlegen.

Ich sehe aber auch viele Clubs die sich für extrem viel Geld einen Starcaller einfliegen lassen um ihren Special aufzuplustern und dann auf nem Loch in der Kasse sitzen bleiben.

Warum?

Gruß Kai

05. 02. 05, 15:38
Mir fokussiert sich diese Diskussion jetzt etwas zu stark auf die Caller-Honorare. Ich halte das nicht für ein Problem - sofern für die Afterparty Live-Bands auftreten, so sind deren Honorare so gut wie immer *deutlich* über denen der Caller. Womit ich einfach nur sagen will, dass Künstler eben ihren Preis haben und dass, gemessen an dem in dieser Szene herrschenden Preisniveau, selbst Top-Caller sich weit unten bewegen.

Übersehen wird, dass die Hallenkosten in vielen Städten und Gemeinden explodieren. Da werden Hallen "privatisiert" (obwohl sie mal mit Steuergeldern finanziert gebaut wurden), dann will der neue Besitzer nicht die Kultur oder den Sport fördern, sondern Geld verdienen. Oder die Gemeinden wollen das selbst, weil die Kasse halt leer ist. Dann steht so eine Halle schon mal eher leer, als dass sie für eine Veranstaltung ohne Gewinnabsicht vermietet wird. Gerade in großen Städten ist das ein Riesenproblem, jedenfalls hier in Norddeutschland. Als Tänzer, der selbst schon an der Organisation vieler Specials aktiv beteiligt war, frage ich mich allerdings, ob ich vor diesem Hintergrund noch bereit sein möchte, irgendwelche Spezial-Tanzprogramme in extra Hallen mitzufinanzieren. Der Trend geht ja deutlich wieder zurück zu vielseitigen Programmen in einer großen Halle - und ich finde das gar nicht mal schlecht, denn es ist gut für die Gemeinschaft.

Und schließlich: wer zu einem Special oder einem Jamboree fährt, hat viele verschiedene Kosten: Fahrt, Hotel, drumherum ... mal ehrlich: wie viel macht da der Eintritt zur Veranstaltung aus? Und was wäre gewonnen, wenn da fünf Euro gespart werden könnten, aber immer weniger Clubs bereit wären, bei so einer engen Kalkulation das Kostenrisiko der Clubkasse zu übertragen?

Gruß - Reinhard.

eR.Ka1
05. 02. 05, 16:22
Hallo Reinhard,

ich bin weiterhin der Meinung, daß wir zur Zeit zu viele Spezials haben, und daher sich das Angebot in den nächsten 2 Jahren vermutlich ausdünnen wird.
Du hast auf der einen Seite recht, wenn du sagst, daß der Eintritt für ein Spezial nicht die höchsten Kosten sind, die auf einen Tänzer zukommen.
Aber wenn dem Tänzer (der Tänzerin), der Preis nicht gerechtfertigt erscheint, dann hat er/sie für diesen Spezial keine Kosten, da er/sie er gar nicht hingeht.
Daher sollte sich jeder Verantwortliche aus den Clubs viele Gedanken darüber machen, einen atraktiven Spezial zu einem atraktiven Preis anzubieten.

05. 02. 05, 19:11
Aber wenn dem Tänzer (der Tänzerin), der Preis nicht gerechtfertigt erscheint, dann hat er/sie für diesen Spezial keine Kosten, da er/sie er gar nicht hingeht.
Daher sollte sich jeder Verantwortliche aus den Clubs viele Gedanken darüber machen, einen atraktiven Spezial zu einem atraktiven Preis anzubieten.


Das ist natürlich vollkommen richtig. Allerdings sollten wir uns erinnern, dass Special Dances eigentlich dafür da sind, dass wir uns über die eigenen Clubs hinaus treffen können und eben die Gemeinschaft erleben. Ich bewerte zum Beispiel die Programme auch danach, ob das möglich ist. Da kommt ein Special mit 7 Leveln in 5 Hallen eher nicht in die engere Wahl, besonders dann nicht, wenn das Ganze deswegen auch noch teuer ist. Die Caller sind da nicht alles, wenn auch viel von ihnen abhängt. Denn tanzen kann ich immer nur in einer Halle. Andererseits halte ich eine halbwegs ansprechende Umgebung schon für wichtig; eine Turnhalle, in der noch der Schweiß vom letzten Dorfturnier in der Luft hängt und man sich auf dem Klo umziehen muss, ist da auch nicht unbedingt das, was ich suche. Selbst wenn dann ein Star-Caller auf der Bühne steht.

Dabei muss man dann sehen, dass der Preisunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Beispiel vielleicht 10 Euro beträgt - für ein ganzes Wochenende, wohlbemerkt. Schon wenn ich eine 50 Kilometer weite Anreise habe, gebe ich allein dafür mehr aus. Womit ich eben sagen will, dass der Preis eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Mit der Zeit findet halt jeder heraus, was ihm gefällt und was nicht.
Gruß - Reinhard.

05. 02. 05, 21:57
Reinhard,




Das ist natürlich vollkommen richtig. Allerdings sollten wir uns erinnern, dass Special Dances eigentlich dafür da sind, dass wir uns über die eigenen Clubs hinaus treffen können und eben die Gemeinschaft erleben.


ja und nein. Also ich geh zu Specials zum Tanzen,- um mehr Übung zu kriegen. Denn behinderungsbedingt brauche ich für alles sehr viel Übung.

Und natürlich auch, um -wenn ich irgendwo in einer Class als Angel dabei bin-, um unseren Students zu unterstützen und zu motivieren,- und, wo nötig, zu trösten.

Zu Specials gehe ich zudem auch, um den Flyer unserer nächsten Student-Convention auszulegen.

Aber wenn ich nur zum Tanzen hingehe,- und ich ja aktuell bei Round Dance und beim Gesellschaftstanz meine Schwerpunkte habe, dann gucke ich natürlich zuerst, ob ein Ball oder ähnliches ist,- und ob ich dafür ein Tanzsportgerät (=TanzpartnerIn) habe. Ist dem nicht so, dann gucke ich, ob es einen puren Round Dance Special gibt,- oder wenigstens einen gemischten Special mit mind. 30% Round Dance.
Ist das keiner da, dann gucke ich, ob ich nicht eh wegen der Kehrwoche oder weil an dem betreffenden Tag unser Seniorenstammtisch ist, daheim bleiben muß.
Ist dem nicht so, dann gucke ich, ob es einen Special mit wenigstens ein bißchen Round Dance gibt.
Speicals, die, erst gar frisch, Round ganz rauswarfen, haben damit auch mich rausgeworfen. So wird mich z.B. weder der Karlsruher Faschingsspecial mehr sehen, noch der Crailsheimer oder der Shilelea-Special...



eine Turnhalle, in der noch der Schweiß vom letzten Dorfturnier in der Luft hängt und man sich auf dem Klo umziehen muss, ist da auch nicht unbedingt das, was ich suche.


nun, meiner Erfahrung nach haben gerade Dörfer und kleine Gemeinden sehr schöne und gut erhaltene Hallen,- während oft große Städte nur noch Geld in riesige Hallen stecken, die nur noch bei Aktionärsversammlungen großer Firmen, großen Sportereignissen und wenn das Fernsehen mit einer Show kommt überhaupt belegt sind, aber von Vereinen nicht bezahlt werden können,- derweil die Hallen in den Stadtteilen, auf die die Vereine so dringend angewiesen sind, nicht gewartet werden,- und so vergammeln,- bis dann irgendwann Geld für einen Neubau da ist.


Womit ich eben sagen will, dass der Preis eher eine untergeordnete Rolle spielt.
für Dich ja,- das mag sein,- aber ich muß da deutlich auf den Etat gucken.

So setzt halt jedeR seine/ihre Prioritäten.

Heinz

06. 02. 05, 15:00
für Dich ja,- das mag sein,- aber ich muß da deutlich auf den Etat gucken.


Du hast offensichtlich nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe. Dadurch unterstellst Du mir eine Aussage, die ich nicht getroffen habe. Damit das nicht so stehen bleibt, hier noch mal mein Zitat im richtigen Zusammenhang:


Dabei muss man dann sehen, dass der Preisunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Beispiel vielleicht 10 Euro beträgt - für ein ganzes Wochenende, wohlbemerkt. Schon wenn ich eine 50 Kilometer weite Anreise habe, gebe ich allein dafür mehr aus. Womit ich eben sagen will, dass der Preis eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Alles klar?

Gruß - Reinhard.

06. 02. 05, 21:08
Reinhard,
nein.

Denn während der Eintrittspreis für Dich eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint,- so ist dies bei mir keineswegs untergeordnet.

Heinz

06. 02. 05, 23:33
nein.

Denn während der Eintrittspreis für Dich eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint,- so ist dies bei mir keineswegs untergeordnet.



Lieber Heinz,
mir ist nicht ganz deutlich, ob Du mich nicht verstehen willst oder ich mich wirklich so undeutlich ausgedrückt habe. Aber ich erkläre es gern noch einmal:

Die Entscheidung, zu einem Special zu fahren oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Letztlich ist es eine Abwägung, ob mir das, was geboten wird, den nötigen Aufwand wert ist. Zum Aufwand gehört auch das Geld, was es kostet, klar. Da sind es aber die Gesamtausgaben, die ich durch den Besuch des Special habe, die interessant für mich sind, denn um die ist mein Geldbeutel hinterher dünner.

Betrachte ich aber diese Gesamtkosten, so setzen sich die zusammen aus mindestens Reisekosten, Übernachtungskosten, Mahlzeiten und Eintritt. Für 10 Euro bekommt man weniger als 50 Kilometer Anreise, ein Frühstück für zwei Personen, von Hotelzimmer oder Jugendherberge brauchen wir gar nicht zu sprechen. Du wirst mir also zustimmen, dass die Gesamtkosten eines Tanz-Wochenendes nur zu einem ganz kleinen Teil durch den Eintritt des Special bestimmt werden - es sei denn, dieser Special ist direkt vor meiner Haustür. Aber das ist ein Sonderfall, über den wir hier nicht diskutieren.

Du schreibst weiter oben, dass Du auf den Etat gucken musst. Wer muss das nicht? Aber gerade dann kann man die Gesamtkosten nicht außer Acht lassen. Wenn wir hier darüber spekulieren, dass Specials weniger besucht werden, weil sie vielleicht zu teuer geworden sind, so dürfen wir nicht vergessen, was sich drumherum in den letzten Jahren getan hat. Denken wir mal an die Spritpreise oder an die Hotelkosten, die sich in den vergangenen vier, fünf Jahren mal locker verdoppelt haben. In der Summe führt das dazu, dass die Leute weniger verreisen, also auch weniger Specials besuchen, die weiter entfernt sind. Ich halte das, nebenbei gesagt, auch so. Aber das ist eben die Summe aus vielen Faktoren - der Eintrittspreis allein kann das kaum beeinflussen, denn auch bei einem gesenkten Eintrittsgeld bleiben Sprit und Unterkunft so teuer, wie sie leider heute sind. Selbst ein Special zum Nulltarif könnte daran nichts ändern.

Ich gehe noch etwas weiter: wenn ich schon so hohe Kosten für ein Wochenende habe und ich mich entschlossen habe, dieses eine Mal das Geld auszugeben, dann möchte ich sogar lieber nicht, dass der gastgebende Club womöglich am falschen Ende spart, damit ich vielleicht zwei Euro weniger Eintritt zahle. Aber das ist wieder eine individuelle Sichtweise - wenn ein Special überwiegend von Tänzern der näheren Umgebung besucht wird, dann kann das, siehe oben, durchaus eine Rolle spielen.

Gruß - Reinhard.

07. 02. 05, 08:22
Reinhard,
ich verstehe Dich schon.
Aber guck mal hin, mal abgesehen vom leider zwangsverblichenen "Happy Birthday Special" , wo wir beobachten konnten, daß z.B. >80 TänzerInnen aus Hamburg, >40 aus München,- aber gerademal 24 aus den zum regionalen Quasi-Dachverband SRRS (SquareRoundStuttgart) gehörenden Clubs stammten,- kommt bei Specials doch die weitüberwiegende Mehrheit der TänzerInnen aus einem Anfahrtbereich von < 1 Stunde.

Und selbst bei mehrtägigen Specials, auch bei den Jamborees, ist die Mehrheit der TänzerInnen nur am Samstag da.

Beides bedeutet: Die weitüberwiegende Mehrheit der TänzerInnen hat keine Übernachtung "drin",- also fallen diese Kosten bei dieser Mehrhet auch nicht ins Gewicht.

Was die Entwicklung der Übernachtungskosten angeht: Ich hab ja aus Sicherheitsgründen bei fast jedem Besuch eines Specials (Anfahrtstrecke >1 Stunde) eine Übernachtung dabei und ich gehöre zu den relativ Wenigen, die nicht selten auch drei, vier Stunden zu einem Special fahren oder fliegen (mal noch gar nicht zu reden von der National Square Dance Convention in den USA mit 10-20 Stunden Anreisezeit).
Und so kann ich Dir berichten, daß sich die Hotelkosten der letzten Jahre
objektbezogen zwar zum Teil erhöhten,- doch wer sich umschaut und nicht immer jedes Jahr im selben Hotel seine Zelte aufschlägt, und wenn doch, dort nicht jeden Preis bezahlt, der kann versuchten Preissteigerungen bei Übernachtungen durchaus gut entkommen.

Dies liegt daran, daß im oberen Preisbereich bergeweise Überkapazitäten bestehen,- und immer öfter Zimmer in höherpreisigen Kettenhotels zum Preis eines Zimmers im Einsterne-Bereich zu bekommen sind. Aber auch dadurch, daß die Branche auf die gewünscht günstigeren Preise reagierte,- und vermehrt Hotels entstehen, die genau das bieten, was der Kurzzeitreisende für ein, zwei, drei Übernachtungen braucht: Ein Doppelzimmer, in das noch ein Kind reinpaßt, als Einzel gebucht für 30-38 EUR, als Doppel 7,-- EUR teurer,- mit vorm Straßenlärm schützenden Fenster, Klimaanlage, sauber und ein stabiles Bett mit Dusche und WC, und ein einfaches, auf Wunsch für <5,--EUR pro Nase (Kind frühstückt gratis) zubuchbares Frühstück.

Und Kraftstoff-Kosten? Denen kann man in vielen Fällen durch das Bilden von Fahrgemeinschaften entgegentreten. Auch verbrauchen die Fahrzeuge heute weniger Sprit als früher,- was man durch eine vernünftige Fahrweise noch verstärken kann.

Dies bedeutet, daß für viele Special-Besucher der Eintrittspreis durchaus ein namhafter Faktor ist,- erst recht, wenn es sich bei den potentiellen Besuchern um z.B. Jugendliche, Studenten, Arbeitslose, REntner oder Familien handelt.

Heinz
.

07. 02. 05, 11:47
Ich glaube ich habe an dieser Stelle schon mal auf einen Staffelpreis hingewiesen, der machbar wäre.

Gegen Nachweis das man zur entsprechenden Gruppe gehört (Schülerausweis, Rentenkarte,Arbeislosenkarte usw) wäre eine Staffelung rein theoretisch machbar.

Die Frage ist halt nur, welcher Club tut sich diesen Mehraufwand denn an??

07. 02. 05, 14:58
Ich glaube ich habe an dieser Stelle schon mal auf einen Staffelpreis hingewiesen, der machbar wäre.

[...]

Die Frage ist halt nur, welcher Club tut sich diesen Mehraufwand denn an??


Lieber Markus,

es wird ja auch immer wieder die (berechtigte) Frage nach Ermäßigungen für Jugendliche, Studenten, Arbeitslose oder Familien gestellt. Das ist prinzipiell ja auch in Ordnung so und nachvollziehbar. Wenn ich allerdings mal unterstelle, dass die Clubs normalerweise so kalkulieren, dass am Ende kein großer Gewinn ansteht (aber möglichst auch nicht die Clubkasse einspringen soll, es sein denn, - was es auch gibt - da soll mal ein hoher Bestand gezielt abgebaut werden), dann muss den Rabatt, den es hier gibt, halt an anderer Stelle wieder jemand aufbringen. Praktisch würde der Club also die regulären, nicht ermäßigten Preise erhöhen oder wenigstens etwas mehr "Luft" einkalkulieren müssen, was darauf hinausliefe, dass die "Vollzahler" einen Teil der Ermäßigungen mit aufbringen würden.

Man kann das als Solidarität unter Tänzern auffassen und dann ist das eine schöne Sache. Es ist aber ein anderer Ansatz, als er hier diskutiert wird und darüber sollte man sich bewusst sein.

Gruß - Reinhard.

07. 02. 05, 15:12
Hallo Reinhard,

logisch das der gewährte Rabbat irgendwie wieder reingeholt werden muss. Das ist rein wirtschaftlich ja auch richtig.

Doch wie auch schon mal an anderer Stelle geschrieben, was ist mir lieber, nur wenige die voll zahlen, oder eben mehr wo eben auch mal welche "unterstützt" werden ??

Dies gilts für den Club abzuwägen und da kann dem Veranstalter wohl auch kaum jemand helfen, denn wir haben sowas eben noch nicht in unserem Lande.

Vom Ansatz aber würde ich das schon hier in dieses Thema packen

07. 02. 05, 15:53
Hallo Markus,


Doch wie auch schon mal an anderer Stelle geschrieben, was ist mir lieber, nur wenige die voll zahlen, oder eben mehr wo eben auch mal welche "unterstützt" werden ??
[...]
Vom Ansatz aber würde ich das schon hier in dieses Thema packen


natürlich passt das hier gut her. Es ist eben nur ein ganz anderer Ansatz als der, alles möglichst knapp zu kalkulieren, damit es nicht zu teuer wird. Letzten Endes liefe dies hier auf die Annahme hinaus, dass es wohl genügend Tänzer gibt, die auch noch zwei oder drei Euro mehr zu zahlen bereit wären, dafür würden zusätzliche Leute kommen, die sich die bisherigen (für sie zu hohen) Preise nicht leisten können. Bisher hat das noch niemand so als Möglichkeit benannt.

Man könnte den Ansatz aber auch in die Gegenrichtung ausweiten. Wenn irgendwo eine High-Level-Halle bereit gestellt wird: ist das so kalkuliert, dass die sie nutzenden Tänzer auch sämtliche Kosten dafür aufbringen oder ist hier auch ein stillschweigender "Solidaritätsbeitrag" der anderen dabei? Wie ist das mit der Afterparty-Musik? Bekanntlich fahren viele mit einem weiteren Heimweg zeitig nach Hause, also: Werden die Afterparty-Kosten komplett von deren Einnahmen gedeckt?

"Gerecht" wäre es sicher, die Kosten da einzunehmen, wo sie verursacht werden, also Extra-Eintritt für die High-Level-Halle und für die Afterparty, um bei den Beispielen zu bleiben. Aber wollen wir Tänzer das auch so haben, hätten wir dann überhaupt noch Extrahallen und Afterparties? Und können wir es den Clubs zumuten, für jeden Special Dance ein "Controlling" aufzubauen, das die entstehenden Kosten "gerecht" verteilt?

Fragen über Fragen... :roll:

Liebe Grüße - Reinhard

08. 02. 05, 12:13
Stimmt,
ich habe jetzt einige Beiträge gelesen zu diesem Thema und muß sagen das die Kernpunkte bereits gesehen habe.
Es sind die Kosten, wie Caller und Cuer, GEMA, Halle usw. und es kommt hinzu, das immer weniger Gäste die Specials besuchen und sich dadurch z.T. die Planung; Kalkulation ändert.
Aber wie kann man dem entgegenwirken?
z.B. Gema zuletzt durch die Unehrlichkeit mancher wurden alle bestraft
Das ist nunmal ein Problem das es in SD Kreisen früher nicht gab. Heute kann man einen Special machen wo und wann man will, es gibt weder Km granzen noch sonst eine Einschränkung, dadurch ist starkes konkurenzdenken aufgekommen, die Specials wurden zT. kleiner ...

08. 02. 05, 12:38
Ich sehe nicht, dass der Fall der Km begrenzung das konkurenzdenken anheizt.
Das müsstest du mir noch mal erklären.

Früher war dann halt die konkurrenz wer den Special in dem Bereich machen darf.
Heute ist die Konkurrenz wer mehr Tänzer bekommt.

Beides nicht schön aber Tatsache.

08. 02. 05, 13:06
Nun was die Afterparty Musik angeht, ich gehöre trotz meines jungen Alters zu den Menschen die gut und gerne auf das rumgegröhle von motivierten Countryfreaks verzichten können.

Erstens habe ich noch keine einzige Band gesehen, die die Musik so laut gehalten hat, das man sich noch angenehm unterhalten konnte, und zweitens ist es immer wieder das selbe abgedroschene Programm.
Also beste Alternative diese Musik weglassen, nen guten Rekorder oder CD oder wat auch immer laufen lassen, leise im Hintergund damit man sich mit den Leuten die man eben wärend des Tanzens nicht gesehen oder nur kurz gesehen hat mal in Ruhe ratschen kann.

Zum Thema KM Begrenzung:

diese hat damals auch nichts genutzt, denn wir vergessen eins:

Die Zahl der Clubs steigt beständig an, und jeder kleine Wald und Wiesen Verein, und wenn er nur gerade mal 9 Leute (1 Caller und 8 Tänzer) als Mitglieder hat zieht heute doch sein Special durch- mehr oder minder erfolgreich.
Also da noch mal was zu schrauben bringt wohl nicht viel.
Was wirklich noch eine Alternative wäre, das man wieder mehr auf Caller from the Floor setzt, in Anlehnung an das Bavarian Festival, wo sich alle Clubs der Region die Kosten für die Halle teilen, die Caller kostenlos callen, eben die die anwesend sind, somit die Tänzer kostenlos ein Special genießen können.

Risiko: Es gibt halt nicht nur Kenny Reese oder Stefan Förster als Caller, man kann auch mal an nicht so gute Caller geraten. Wer das aber ab kann, bekommt ein cooles Special fast geschenkt...

08. 02. 05, 16:32
Nun was die Afterparty Musik angeht, ich gehöre trotz meines jungen Alters zu den Menschen die gut und gerne auf das rumgegröhle von motivierten Countryfreaks verzichten können.

Bei einer wirklich großen Halle ist es ja noch ganz okay (auch in der Lautstärke), aber die Kostenfrage bleibt. Muss nicht unbedingt sein - es sei denn, es machen Clubmitglieder selbst (das habe ich auch schon erlebt) oder es ist was Originelles, was man nicht alle Tage hört. Aber das kann auch die "Programmeinlage" sein, von der jemand anders schon mal gesprochen hat. Wenn die gut ist, kann drumherum ruhig alles von der Konserve kommen. Was natürlich auch nicht ohne Einschränkungen möglich ist, GEMA sei Dank.



Was wirklich noch eine Alternative wäre, das man wieder mehr auf Caller from the Floor setzt, in Anlehnung an das Bavarian Festival, wo sich alle Clubs der Region die Kosten für die Halle teilen, die Caller kostenlos callen, eben die die anwesend sind, somit die Tänzer kostenlos ein Special genießen können.


Es kommt meiner Meinung nach nicht so sehr auf die Caller an (wobei natürlich unter sonst gleichen Bedingungen so genannte "Top-Caller" attraktiver sind als weniger bekannte Leute), sondern auf Originalität, jedenfalls in der Hauptsache. Warum fahren zur Student Party nach Dortmund mehr Leute, als bei manchem Jamboree in letzter Zeit waren? Gut, es sind zwei wirkliche "Top-Caller" da, aber das sind dieselben, seit es den Tanz gibt. Und als die beiden da vor vielen, vielen Jahren angefangen haben zu callen, kannte sie noch kaum jemand. Es ist auch eigentlich keine besondere tänzerische Herausforderung, es sei denn, man betrachtet das Tanzen auf Basic Level bei vielleicht zwei oder drei Quadratmetern Platz für einen Square schon wieder als eine solche. Und es sind auch keineswegs überwiegend Students (es sind schon viele, aber ich denke, die Mehrheit da tanzt seit Jahren oder Jahrzehnten). Es ist halt einfach die besondere Atmosphäre, die Gastfreundschaft des Clubs, die Originalität, also Einmaligkeit dieser Veranstaltung. Das will man einfach nicht verpassen, auch wenn es schon beim letzten Mal vor lauter Leuten so eng zuging, dass man kaum zum Tanzen kam. Das Ganze ist ein Riesenspaß, und genau dafür fährt man doch hin.

Natürlich würde es nicht funktionieren, wenn man das Konzept jetzt einfach kopiert - dann wäre es nicht mehr originell. Aber alle erfolgreichen Specials, die sich schon über Jahre oder Jahrzehnte halten, haben originelle Konzepte, jeder sein eigenes. Es gibt also genügend Anschauungsmaterial.

Liebe Grüße - Reinhard.

08. 02. 05, 16:52
Markus,

wir sollten aber nicht vergessen zu erwähnen, daß auch das Bavarian Festival früher zwei, dreimal im Jahr war,- dann auf nur noch ein Mal reduziert wurde, weil die Teilnehmerzahlen in Grund und Boden sanken,- und weil sich leider niemand mehr für die Jungcaller dort interessierte.
Dies setzte sich auch beim nun nur einmal im Jahr laufenden Bavarian Festival fort,- erst neuerdings gibt man sich Mühe, ein paar bekanntere bayrische Caller/Cuer fest ins Programm zu schreiben,- und dann mit Juniorcallern, bzw. Callers/Cues from the floor aufzufüllen.

Heinz

08. 03. 05, 14:56
Richtig, es muss sich für die Teilnehmer lohnen zu einem Special zu fahren. Sicherlich wird nicht jede Region mit so guten Callern und Clubabenden gesegnet sein wie dies bei uns der Fall ist. EIGENTLICH brauche ich kein Special; unsere Clubabende sind gut besucht (4-5 Squares) unsere Caller sind Spitze, was brauch ich mehr. Richtig, andere Leute kennenlernen. Das geht auf einem Specials zu denen viele Leute –auch von weit her- anreisen besonders gut. Wer aber hat soviel Geld, dass er auf Benzin, Übernachtung (meist ist das Schönste die Afterparty) pfeifen kann ? Es muss sich auch tanzmässig lohnen; ich jedenfalls liebe den Reiz des besonderen Calls und nicht das ablaufen von Standardsequenzen und so wie mir geht es vielen und diesen Reiz bekomme ich von i.d.R. nur von teuren Callern.

Wie sieht es denn aus in den USA ? Was sind amerikanische Verhältnisse ? Ich war schon auf einigen Conventions (auch in Denver) und dort sind alle Hallen von MS-A2 gleichmässig gut besucht. Es ist in den USA eben nicht so, dass hauptsächlich High-Level getanzt wird; die Entfernungen um es zu lernen sind einfach zu hoch. Amerikansiche Freunde kommen aus Devils-Lake, N.Dakota, andere von einer Ranch in Texas. Die sind froh wenn mal ein einfacher A1 gecallt wird ansonsten lieben sie wie viele andere MS oder Plus. Natürlich gibt’s dort Workshops z.B. mit Clark Baker die im Highlevelbereich richtig viel Spass machen aber dort findet man gerade mal eine Handvoll gleichgesinnte.
Highlevel ist das Ergebnis von MS und hat nie den Anspruch gehabt MS zu ersetzen; genauso fühlen sich Highlevel-Tänzer nicht als „was besseres“ auch sie leben mit dem Grundgedanken des SD „alle sind ein Team“ oder so......
Und dann noch die Caller auf den Conventions ... die Caller, die dort am meisten beklatscht werden, gehen hier gerade mal als Nachwuchscaller durch. Die Stars sind in USA dünn gesäht.

08. 03. 05, 15:26
Wenn ich nun etwas härter und auch provokanter forluliere, so mache ich das um euch "Tänzer" mal aufzurütteln:


Teilnehmerzahlen in Grund und Boden sanken,- und weil sich leider niemand mehr für die Jungcaller dort interessierte.

Bravo, genau so macht mans.. ey sorry aber da bekomm ich ein solch dickes Horn. Die meisten Tänzer vergessen, das auch ihre geliebten Top-Caller mal kleine Anfänger waren. Das man nun diese so schneidet (zugegeben es gibt auch wirklich schlechte unter ihnen aber auch die haben ihre Chance verdient) finde ich einfach nur alt deutsch gesagt. Schei.... (das schlimme Wort)



ein paar bekanntere bayrische Caller/Cuer fest ins Programm zu schreiben,- und dann mit Juniorcallern, bzw. Callers/Cues from the floor aufzufüllen.

Geniale Idee, dann holen wir bald die Amis, oder nein, doch eher die Schweden.... Es gibt hier wohl einige die den Grundgedanken dieses Festivals verfehlt haben (leider auch viele bayerische Presidenten)

Dieses Festival hatte und hat den Sinn den Tänzern ein Special zu bieten wo sie nichts bezahlen müssen, dafür bekommen Caller die sonst nur für einen oder zwei Squares callen die Möglichkeit sich hier auf größere Veranstaltungen vorzubereiten.

Wenn ich nun höre is nicht interessant, ey was soll man noch machen, als wie den Eintrittspreis streichen??? Soll der veranstaltende Club noch die Tickets für die Fahrt zum Special sponsorn oder was??????

Ich reagiere deshalb so empfindlich, da das Bavarian Festival für mich als Caller mein Sprungbrett auf die nächste Ebene darstellte. Es hat mich also weitergebracht, und wenn man nun die Tänzer so hört, so bekomme ich eben das kalte Grausen.

Mal angenommen, wir schränken das Caller from the Floor noch mehr ein, und stelles es ein, was macht ihr dann eben so in 10 bis 20 Jahren??? Da gibts dann keinen Al Stevens oder andere mehr, die jetzt als Top Caller da sind. Was kommt dann????? Tja wohl nix mehr, denn wenn ihr jetzt so dermaßen egoistisch mit den Anfängern umgeht, und diesen keine Chance zum erlernen gebt, woher sollen sie es dann wissen.

Zugegeben, es gibt auch welche die sollten das Mikro besser wieder verbrennen als weiter zu callen, doch sind das die Minderheit, die meisten Jungcaller haben das Zeug zu was guten und großen. Doch wenn sie keine Chance bekommen tja was machen???

Das Bavarian Festival war oder im moment ist noch solch eine. ...



Das musste nun einfach mal raus. Denn So wie ich diesen Thread hier lese ist es immer das selbe, wenig Zahlen wollen, aber die Creme della Creme erwarten. Und das funktioniert eben nicht immer.

08. 03. 05, 16:25
Was mir immer wieder auffällt wenn ich auf Clubbesuche gehe:

Gute Clubcaller gibt es viele, aber wenn ich dann auf Specials mit "Claaers from the floor" komme steht da oft nur ein Guter Caller unter 10.

Warum denn?

Ist es für einen Caller der vielleicht nicht gerade Nachwuchs ist eine Schande wenn er nicht pompös eingeladen und auf den Flyer gestellt wurde sondern "NUR" from the floor ist?

Es gibt so viele die in ihren Clubs versauern. Wenn man einen Special vorbereitet dann reist doch mal ein bisschen und sucht auch gute Caller. Ihr werdet sie finden. Und das zu ganz akzeptablen Preisen.

Kai

08. 03. 05, 16:53
Eine Frage, was versteht man unter gut?

Kann der Caller gut singen, kann er gute Kombinationen was macht ihn gut?????

Anfänger sind auch gut, eben auf andere Weise. Sie lernen und werden dabei gut.

Und wie Kai schon sagte in den Clubs da gibt es viele die soweit wären ein Special zu callen, nur bekommen diese kaum eine Chance...

08. 03. 05, 17:42
Markus,



Bravo, genau so macht mans.. ey sorry aber da bekomm ich ein solch dickes Horn. Die meisten Tänzer vergessen, das auch ihre geliebten Top-Caller mal kleine Anfänger waren.

nun, guck mal die -irgendwo sogar nachlesbare- Diskussion an, als es darum ging, die Gründe zu finden, warum das Bavarian Festival (damals noch zweimal im Jahr) nur noch so schlecht besucht wurde. Da wurden einfach Gründe gesucht,- um Lösungen zu finden. Von Nachwuchs-Caller und -Cuerseite aus wurde das Bavarian Festival auch eher gemieden,- anders wäre es nicht passiert, daß z.B. ein NachwuchsCuerpaar den größten Teil der Round Dance Zeit cuen mußte, weil kein anderer Cuer bereit war, sie abzulösen.

Nun, Lösungen wurden gefunden: Es gibt nun, wie berichtet, nur noch ein Bavarian Festival, und es wird darauf geachtet, daß fürs Programm einige der bekannteren bayrischen Caller und -Cuer geradestehen,- da ist weiterhin viel Platz für Callers und Cuers from the floor.

Ach ja,- nur, damit Ihr nicht denkt, ich hätte als Württemberger da keine Ahnung von. Denkste, denn ich bin einer der wenigen, relativ regelmäßigen nichtbayrischen Gäste des Bavarian Festival...



Das man nun diese so schneidet (zugegeben es gibt auch wirklich schlechte unter ihnen aber auch die haben ihre Chance verdient) finde ich einfach nur alt deutsch gesagt. Schei.... (das schlimme Wort)


ich verstehe Dich und ich sehe das selbst auch ähnlich. Ja, es ist sogar so, daß ich ,- da ich für Square Round Region Stuttgart mit Verantwortung trage, möglichst bei allen 5. Tanztagen der Clubs der Region anwesend bin,- und ich hoffe und bebe, daß a) genügend Tänzer aus der Region kommen, und b) möglichst viele Caller und Nachwuchscaller erscheinen, um sich mit dem Clubcaller des ausrichtenden Clubs abzulösen.

Mit der Zahl der Teilnehmer habe ich da selten Sorgen,- aber es kommt immer wieder vor, daß nur ein, oder gar kein anderer Caller oder Nachwuchscaller erscheint. Dabei sind die 5.Tanztage dafür ideal,- und je mehr Caller sich da ablösen, desto größer ist die Chance, daß sogar quasi nonstop getanzt werden kann.

Geradezu herausragend erfreulich fand ich da den 5.Sonntag der Stoke Boat Promenaders, wo zu 5 Callern sich 21 Squares bewegten,- und wenn mehr Platz dagewesen wäre, hätten es noch mehr Squares geben können, soviele tanzfreudige Square Tänzer waren da.

Heinz

10. 03. 05, 16:22
Gut ist doch eine individuelle Einschätzung. Ich kenne Tänzer, die Kenny Reese als grottenschlechten Caller betrachten, andere stehen auf ihn. Die einen mögen Rhythmus, die anderen wollen geistig gefordert werden. Ein guter Caller ist für mich jemand, der sich was einfallen lässt, gleichgültig ob das haarklein der Definition entspricht. Ein Pass the Ocean twice ist völlig normal.

10. 03. 05, 16:24
Ein Guter Caller ist für mich jemand bei dem die Tänzer Spaß am Tanzen haben und meine beiden Clubcaller callen Pass the ocean twice und die Leute haben Spaß am Tanzen.

Kai

10. 03. 05, 16:30
Ein Guter Caller ist für mich jemand bei dem die Tänzer Spaß am Tanzen haben und meine beiden Clubcaller callen Pass the ocean twice und die Leute haben Spaß am Tanzen.

Naja, is zwar noch immer illegal :wink: aber wie sagt man so schön: Wenn´s Schee macht.....

10. 03. 05, 16:32
mal davon abgesehen... das hat nun alles nix mehr mit dem thema zu tun... oder kostet ein caller der PTO twice callt weniger? die eintrittspreise sind trotzdem mittlerweile am obere limit angelangt...

10. 03. 05, 16:35
tja wir können reden soviel wir wollen, es ist und bleibt auch so. Rentieren tut sich das ganze erst, wenn

a) die Preise sinken und sich jeder ein Special leisten kann

oder

b) es weniger Specials geben wird, und somit mehr Kapital um solche wenigen mit etwas billigeren Eintritt finanzierbar werden.



Ist traurig aber wahr.....

26. 04. 05, 01:15
:D
hi ihr Square dancer,
seit meinem letzten Beitrag hier habe ich weitere punkte gesehen die für die Preistreibung verantwortlich sind, aber nicht neu.

Ihr schreibt von abstürzenden besucherzahlen und kostenlosem Special, die kommentare über kleine vereine kommen ziemlich negativ rüber, Ihr schenkt euch gegenseitig nichts und richtig auch das Unterhalten während und nach einem Special gehört dazu.

Ich könnte jetzt fragen wie oft Ihr Specials besucht und so weiter, aber das tue ich nicht ich gebe nur mal wieder einen Denkanstoß!

Meines wissens ist es in sd kreisen zumindest früher so gewesen FREINDSHIP IS SQUARE DANCINGS GREATEST REVARD, etwas was wir uns zumindest auf die Fahne geschrieben haben, das sich immer mehr Vereine gründen und Specials ausrichten ist zwar nicht immer gut es öffnet aber Möglichkeiten, auch wenn sie nicht jeder (wg finanzen, so auch ich) nutzen kann, obwohl man doch gerne möchte.
Leider hörte ich auch auf der jamboree, das es ein grundsatz sei Square Dance weiter zu verbreiten und das das Gründen von Clubs dazu beiträgt, nun ja nicht ganz falsch , aber auch nicht richtig.
Es ist leider oft so, wie Ihr bereits geschrieben habt, das die meisten Clubs durch irgendwelche unstimmigkeiten in den Clubs gegründet werden und hier ist es dann meist so, dass sich beide, der neue und der alte Verein wesentlich weniger mitglieder haben als zuvor, denn so weit ich weis gibt es auch immer wieder leute , die sich das nicht geben und einfach austreten und, oder ganz dem Square Dance den Rücken kehren (habe ich schon oft genug erlebt). Neue Classes werden dann so "erzogen" das die freundschaftspremisse in den Hintergrund gerät. Ich bin seit meiner Graaduation 1983 im selben Verein , auch tätig, war in anderen, neuen und älteren, auch als Mitglied, bin also nicht ganz ahnungslos und kenn eeinige alte und neue Traditionen.
So nun bin ich mal gespannt auf eure reaaktionen und antworten.

Roland

26. 04. 05, 08:19
Roland,-
bitte entschuldige, aber wie wirkt sich das von Dir Gesagte auf die Eintrittspreise bei Specials aus?

Heinz

22. 02. 06, 10:36
Mal schauen obs klappt, da neu hier im Forum. :roll:

Mal wieder den Thread aufgreifen möchte und mal etwas zu unter anderen der heutigen Problematik sagen möchte.

Es geht darum, das ich immer mehr den Eindruck habe, SD ist etwas für Wohlbetuchte. Mittlerweile fühle ich mich immer mehr ausgegrenzt und auf das Tanzen in meinem Club eingeschränkt. :(

Da erlaubt es sich zu fragen warum? Ganz einfach....ich bin arbeitslos geworden. Das heisst, das nicht mehr viel Geld für Fahrten zu einem weiten Special mit übernachten möglich sind. (Übernachtungskosten, Verpflegung und Fahrtkosten wurden ja schon dargelegt im Forum)
Wie gerne würden wir wieder öfters rausfahren und unsere Freunde besuchen. Leider ist es einfach nicht möglich, da in einer solchen Situation jeder Cent zählt und wenn ich mir dann die Eintrittspreise ansehe, dazu die Fahrtkosten....also bleiben wir zu hause :(

Selbst die Jamborees machen ja vor den Preisen keinen halt und nehmen auch keine Rücksicht auf die heutige Situation, sprich hohe Arbeitslosigkeit. Also wie sollen die Clubs Rücksicht nehmen, wenn schon der Dachverband (EAASDC & ECTA) nicht an die Tänzer denken, die nicht sogut dastehen? Ok, nehme ich jetzt die Spring-Jamboree in Dachau, €15,00 für 3 Tage ist ok. Aber was ist wenn ich nicht 3 Tage hinkommen kann, wenn ich nur am Samstag kann? Sorry, dann habe ich gelitten, die €15,00 müßen auch für nur einen Tag abgedrückt werden.

Ist nicht auch ein Grund der sinkenden Besucherzahlen, die Arbeitslosigkeit und das damit verbundene geringere zur Verfügung stehende Geld?

Nagut, ich kann nur sagen, seit ich arbeitslos bin fühle ich mich in vielen Dingen von der Gesellschaft ausgeschlossen. :( Und leider auch immer mehr beim SD, bei einer Sportart die sagt es soll niemand wegen seiner Rasse oder Herkunft diskriminiert werden.

Also sollte mal ein umdenken hier geschehen, da ich denke nicht der einzige Arbeitslose zu sein, der SD liebt und es gerne weiter betreiben möchte.

Jürgen

Atti
22. 02. 06, 11:51
Ich war auch lange Zeit arbeitslos, aber was ein Hobby wie SD anlangt, da bin ich überzeugt, daß man da Mittel und Wege finden kann, wie man an sein Tanzpensum kommt, wenn man es selber will.

Fangen wir mal an mit dem eigenen Club: wenn man mit dem Vorstand redet, wird es sicher funktionieren, den ganzen oder zumindest einen Teil des Beitrages zu stunden, für die Dauer der Arbeitslosigkeit. Vielleicht könnte man auch bei der Mitgliederversammlung reduzierte Beiträge für Schüler/Studenten, Arbeitslose und Rentner vereinbaren (denn Arbeitslosen sind nicht die einzigen Leute, die wenig Geld haben :wink: ).

Was Specials und Fahrten zu anderen Clubs anlangt: da lassen sich zum einen sicher Fahrgemeinschaften bilden. Damit sind die Fahrkosten dann nicht mehr so hoch.
Ja, ich glaube Dir gerne, daß Du es Dir nicht leisten kannst, auf jedes Special zu gehen, auf das Du gerne gehen möchtest. Ich weiß jetzt nicht, wie lange Du schon arbeitslos bist, aber auch die Square-Dance-Gemeinschaft ist ein Netzwerk und das würde ich gerade in Deiner Situation nicht aufgeben, sondern ganz im Gegenteil mobilisieren (vielleicht kommst Du so schneller wieder an Arbeit als Dir lieb ist.....).

Wenn Du Dich auch bei den Specials extrem einschränken mußt: eine Möglichkeit ist, sich nach regionalen Specials umzusehen (die dann vielleicht nicht so toll sind wie die Jamboree, wo Du aber auch kein Hotel brauchst) und vielleicht noch ein paar Leute aus Deinem Verein animieren mitzukommen (wegen der Fahrgemeinschaften).
Wenn Specials zu teuer sind, dann geh' zu fremden Clubabenden. Hessen ist schließlich noch eines der dichterbesiedelten Bundesländer und hat vermutlich auch eine höhere Clubdichte als der Osten oder Niedersachsen oder Schleswig-Holstein. Das bietet Dir auch die Chance, Dein Netzwerk zu erweitern.

Wenn das Geld nicht so da ist, dann ist eben oft Kreativität gefragt. Und Kreativität und positives Denken fallen einem nicht wirklich leicht, wenn man tagtäglich extrem individuelle Bewerbungen schreibt, um dann hinterher Serienabsagen dafür zu kassieren. Das entmutigt und genau deshalb brauchst Du genau dieses Pendant eigentlich.
Also bloß nicht verkriechen, sondern offensiv mit der Arbeitslosigkeit umgehen.

Ach ja, noch was, da ich ja eh' schon dabei bin, mich meilenweit vom Thema zu entfernen. :twisted:
Ich hab' mich damals fürchterlich lethargisch gefühlt und konnte mich zu so ziemlich gar nichts aufraffen und jede Absage hat mich weiter in dieses 'Negativ-Loch' gezogen. Was dagegen hilft, sind Erfolgserlebnisse. Die kann man sich z.B. auch aus einem Nebenjob holen. Ich habe Nachhilfe bei einer Nachhilfe-Schule gegeben (sowas wie Schülerhilfe). Damit habe ich gerade wenig genug verdient, daß es mir nicht angerechnet wurde, ich war aus meinen 4 Wänden raus und unter Menschen, ich hatte eine Aufgabe und wenn die Kids kapiert haben, was ich erklärt habe, dann hatte ich auch noch ein Erfolgserlebnis. Das ist jetzt nur ein Beispiel, aber vielleicht bringt Dich das ja auf Ideen, wie Du Dir zumindest ein Stückchen Erfüllung verschaffen kannst - sowas tut nämlich ziemlich gut, fand ich wenigstens. (Und ein bißchen mehr Geld wäre durch sowas auch da, daß man ja dann für 'Luxus' ausgeben könnte. :wink: )

LG
Atti
*die leider etwas abgeschweift ist, aber der Meinung ist, daß teure Specials eben nicht alles sein sollten, was Square Dance ausmacht*

22. 02. 06, 20:52
Ironie on Hmmmmm, Atti irgendwie hab ich den Eindruck du liest Dinge, die ich gar nicht geschrieben habe. Ironie off

Habe ich irgendetwas vom Club geschrieben, das ich da nicht mehr hin gehe?? Nein !
Ging es hier um den Club ? Nein !

Also lass dies bitte aussenvor.
Außerdem hast du das Thema irgendwie total verfehlt. Es geht um die Eintrittspreise bei den Specials. Nicht um meine Situation.
Ich wollte mit einer Situation, wie sie zur Zeit viele in unserem geliebten Sozialstaat erleben nur mal aufzeigen wie schwierig es ist auf Specials zu gehen.

Und was deine Aussage
Was Specials und Fahrten zu anderen Clubs anlangt: da lassen sich zum einen sicher Fahrgemeinschaften bilden. Damit sind die Fahrkosten dann nicht mehr so hoch

meinst du das ich das nciht alles schon gemacht habe?

Irgendwie erinnerst du mich an jemanden, der heute immer noch behauptet, wer arbeiten will findet auch welche.
Sorry wenn ich ein wenig verärgert klinge, bin es auch.
Will dir nur mal kurz ein paar Daten über mich zukommen lassen. Ich tanze seit 9 Jahre, bin jetzt seit letztem Jahr einer der netten HarzIV-Empfänger, die auch schon für einen Euro arbeiten müßen. Achja, fast vergessen hab, mit 50 Jahre kannste dich bewerben, bewerben, bewerben....... und wenn du dann mal eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhälst feierste schon als wenn du einen Job bekommen hättest. Da kannste dir vielleicht vorstellen wie viele Vorstellungsgespräche ich bekomme, wenns hoch kommt 1 oder 2 im Jahr. (Übrigens wie lange warst du denn ohne arbeit?)

Wenn ich keine positive Einstellung hätte, würde ich schon bestimmt lange kein SD mehr praktizieren.
Es gibt einem Halt und zeigt das man doch noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

So jetzt bin ich aber ziemlich weit vom Thema weg, sorry aber wenn ich solche schönen Ratschläge lese ......hmmpff

Es geht also um die Eintrittspreise und deshalb möchte ich die Diskusion hier hoch kommen lassen.

Jürgen

22. 02. 06, 21:42
Hallo Desperado,
ich verstehe Deine Situation aber stimme Dir nicht zu Deiner Aussage
Es geht darum, das ich immer mehr den Eindruck habe, SD ist etwas für Wohlbetuchte. Mittlerweile fühle ich mich immer mehr ausgegrenzt und auf das Tanzen in meinem Club eingeschränkt. zu.
Wenn Du alle Topics hier durchgelesen hast, wirst Du mit zustimmen, dass Square Dance immer noch für alle ist, egal ob Wohlbetucht oder nicht so gesegnet.
Wo bekommst Du für umgerechnet 1 Stunde zu 1 Euro noch etwas geboten ?
Rechne ich Dein Beispiel mit den Jamboreepreisen bei 15,00 Euro und Du tanzt "nur" am Samstag aber von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr dann sind das brutto 8,00 Stunden Tanz.
Ziehen wir 1 Stunde Abendessen ab und 2 Stunden Round Dance zwischen dem Square Dance sind das immer noch 5 Stunden Tanz das sind somit 3,00 Euro pro Stunde.
So billig kriegst Du kein Kino, kein Leihvideo oder gar eine Schachtel Zigarette.
Ich stimme Dir zu, dass für eine Jamboree und nur einen Tag Besuch das sehr teuer ist.
Aber, hast Du schon mal überlegt, wie man den Jamboreepreis splitten kann?
Entweder sind dann die Freitagsbesucher unzufrieden, oder es kommen keine Sonntagstänzer mehr oder aber es wird die kalkulation der Veranstalter noch schwieriger.
Als Familienvater ohne Babysitter hatte ich auch meine Schwierigkeiten, Specials oder Jamborees zu besuchen. Nicht nur wegen den zeitlichen Gründen auch finanzielle Gründen waren ein Punkt.
Aber die Zeit habe ich durchstanden. Es waren ja "nur" 4 Jahre.
Aber wenn Du Lösungen hast, Jamborees oder Specials zu "verbilligen", gehe zu den Veranstaltern hin und gebe ihnen Tips, die man umsetzen kann. Es ist immer einfache zu sagen das ist nicht gut.
Man sollte und muß auch konstruktiv seinen Beitrag leisten
Gruß
Florian

Atti
23. 02. 06, 02:16
@Jürgen:
Auch, wenn es nicht hierher gehört:

Ich denke schon, daß ich zumindest in weiten Teilen Deine Situation nachempfinden kann. Und Deinen Zynismus darfst Du Dir gerne sparen. Meine Ideen waren wirklich gut gemeint. Rest per PN, das hat hier nun wirklich nichts mehr zu suchen.

Liebe Grüße
Atti

Sexbomblaus
23. 02. 06, 13:40
NAchdem dieses Unterthema jetzt via PN geklärt wird zurück zum eigentlichen:

Wir (Stokes) hatten ja an unserer Danceschool einen Fragebogen ausfüllen lassen und obwohl die Auswertung noch nicht komplett ist, gibt es schon eine Interessante Sache:

Wir haben unter anderem auch bewerten lassen, was bei Specials wichtig ist. (Preise, Caller, Programm, Atmosphäre, etc.)

Das im Durchschnitt unwichtigste war der Preis!
Das ist überraschend. Verständlicher wird es erst wenn man sich das ergebniss gegnauer ansieht. Es konnte zwischen 5 Wertungen (Von wichtig bis unwichtig) entschieden werden. Hierbei sind die Extreme (0 und 4) die am häufigsten gewählten.
Der durchschnitt ist also wenig aussagekräftig.

Hier zeigt sich ganz klar wo die Gruppen innerhalb des SD liegen.

Die Kinogruppe:
Die immer den Vergleich von Specialpreisen mit Kinokarten heranzieht und die Position vertritt, dass Qualität auch kosten darf und sich die Einnahmeseite so zu gestalten hat, dass "gute" Specials finanziert werden können.

Die Volksgruppe:
Die sagt dass SD ein Hobby für ALLE sein soll, ob Schüler, Arbeitsloser oder Rentner und sich die Kostenseite so einzurichten hat, dass auch für diese bezahlbare Preise entstehen.

Ein sehr tiefer Graben in unserer kleinen Gruppe.

Kai

23. 02. 06, 14:02
und du denkst das ist aussagekräftig? ich denke nicht.
wenn ich 100 leute frage, die 100 unterschiedliche einkommens höhen haben, so bekomme ich wahrscheinlich 100 verschiedene aussagen zum thema eintrittspreise bei specials - je nach dem wie die situation des befragten ist. dabei spielen viele faktoren mit - alleinstehend oder zu zweit? mit kindern oder ohne? alleine mit kind? etc. etc. etc.

Sexbomblaus
23. 02. 06, 14:11
warum die Personen diese Aussage zu der Wichtigkeit von Preisen gemacht haben habe ich nicht beurteilt.

Ich habe lediglich gesagt, dass bei meiner Umfrage (die nie den Anspruch erhoben hat repräsentativ zu sein, aber nun mal das beste ist was ich habe) in diesem Punkt ganz klar zwei Lager da waren.
Die die auf Specials gehen egal was sie kosten und die bei denen der Preis eine der entscheidenden Fragen des Specialbesuchs ist.

Und ich habe meine Meinung gesagt, dass es schwierig wird diese Gruppen unter einen Hut zu bekommen, da der perfekte Special der nix kostet (außer in Ausnahmefällen) nicht realisierbar ist.

kai

Atti
23. 02. 06, 15:42
Wie wäre es denn, wenn man mit mehreren Preisgruppen arbeitet?
Also z.B.
Normal
Schüler, Studenten, Arbeitslose, Senioren ab ..
Familien

Denn Arbeitslose sind in Deutschland nicht die einzige Personengruppe mit wenig Geld.
Ist die Frage, wie man das kontrollieren will (oder ob alle SDler per se ehrlich genug sind).

Gesehen habe ich bisher Kinder unter 16 und Familien auf diversen Flyern. Hat jemand von Euch schon mal eine derartige Preisstaffel ausprobiert? Wenn ja, wie kam die so an?

LG
Atti

Sexbomblaus
23. 02. 06, 16:24
Eine Preisstaffel für Jugendliche und Familien hab ich schon oft erlebt und sie war immer schwer beliebt.

Aber für Arbeitslose, Rentner oder andere Gruppen hab ich das noch nie erlebt.

Kai

Sexbomblaus
09. 06. 08, 14:18
Hi Leute,

Das folgende kam im Thread über die european Convention auf. Ich würde es aber gerne etwas von dem konkreten Event lösen und allgemeiner diskutieren. Deshalb belebe ich diesen alten Thread wieder.


Wir sollten uns endlich von dieser "SD ist Billigsport für jedermann" Denke lösen. Das ist nicht SD und war es auch nie. Wer qualitativ hochwertige Specials (mit Qualität meine ich nicht nur Caller, sondern Halle, Akustik, Verpflegung usw.) haben will, der muss eben auch dafür berappen.

Wie in so vielen fällen ist auch hier ein Mittelweg besser als jedes Extrem.

SD sollte kein Luxussport sein sondern auch für Familien und sozial schwächere ein erschwingliches Hobby bleiben.
Ich stimme zu, dass man das was man will auch bezahlen muss. Aber die Frage bleibt wie so oft offen: Was wollen die Tänzer denn?
Und darauf gibt es so viele Antworten wie es Tänzer gibt.
Ich denke am besten stellt man sich mit einer Palette von Specials auf.

Vom kleinen Regional-Special, der von Eintritt günstig ist, aber dann eben nicht die Top-Caller hat und bei dem nicht jeder "sein" Programm durchtanzen kann bis zu Riesen-Events mit der Creme de la creme der Caller, zig Hallen, mehreren Tagen, allen Programmen etc.

Der Erfolg oder Miserfolg gibt einem Konzept Recht oder nicht. Und in Zeiten, in denen wir Jamborees mit 600 Personen sehen, ist eine EC (um auf das konkrete Beispiel zurückzukommen) mit 1600 und ein paar mehr Tänzern doch ein Erfolg.

Wenn die Tänzer von Heute auf Morgen sagen: Ich braucen kein Plus, A,C
Wennn sie sagen ich brauchen keine teuren Caller aus der ganzen Welt eingeflogen bekommen,
dann werden diese Riesenspecials so schnell aussterben wie sie kamen. So lange es aber genug Tänzer gibt die so etwas zu schätzen wissen und bereit sind dafür ihr Freizeit-Budget zu opfern werden sie bestehen bleiben. Und das mit Recht.

Was mir immer wieder sorge bereitet ist die Neid-Haltung vieler Tänzer. Die gehen in Musicals, Kinos, etc. und haben dann nur noch genug Geld für einen Wald und Wiesen Special übrig.
Dann beschweren sie sich warum die, die ihr ganzes Geld in SD stecken mehr bekommen als sie. Da kommt der pure Neid durch.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin dafür, dass jeder Special-Anbieter seine Preise so niedrig wie möglich hält, aber man muss sich vorher überlegen: Was will ich? Und dann kommen eben Kosten/Preise zusammen, die von der Gemeinschaft zu berappen sind.

Was ich nicht so schön finde sind "versteckte" Kosten, auf die man sich bei der Entscheidung zu einem Special nicht einstellen konnte. Ganz vorne dran sind hierbei teure Caterer.
Meine persönliche Meinung ist: Ich zahle lieber 3 Euro mehr für einen Special und weiß vorher was an Kosten auf mich zukommt als dass ich einen billigen Special bezahle und vor Ort mehrke, dass der Caterer Grandhotel Preise nimmt. Leider ist das aber nicht durchsetzbar.

Kai

juggle21
09. 06. 08, 16:20
Ach kommt liebe Leute,
ehrlich ich kann dieses Gejammer über die Eintrittspreise nicht mehr hören. Natürlich sind 64 Euro nicht wenig (wenn man mal für ein Paar rechnet) Aber, und jetzt kommt das aber, ich fahre 400km dahin, sind also ca. 90 Euro für Sprit, das Auto rechnen wir mal lieber nicht rein, auch wenn ich es viel für SD nutze... dann kommt das Essen dazu, (einmal nicht bei den Ständen, ansonsten jeweils Abendessen warm, Frühstück, den Rest hatten wir mitgebracht) so ist man weitere 50 Euro los, dann haben wir 50 für den Babysitter bezahlt, o.k. den braucht nicht jeder, dafür haben wir in der Halle geschlafen, damit wären wir sons ja beim Hotel auch wieder dabei, macht also insgesammt ca. 250.- Euro die das WE gekostet hat. Auf diese Summe, macht es nicht so viel Unterschied, ob ich das WE für 20 oder 30 Euro bekomme, da merkt man dann einfach SD ist ein Luxus, für den ich auf vieles andere verzichte, und gut ist.
Nur um das Klarzustellen, wir gehören wahrlich nicht zu den Gutverdienenden in der Republik (wir haben einen Kinderzirkus...) aber SD ist es uns halt dann einfach wert.
Reto

Sexbomblaus
09. 06. 08, 17:41
Eben. Dir ist es das wert. Anderen nicht.

Was mir nicht gefällt sind diejenigen, die
a) Alle Topcaller für 1,50€ verlangen
oder
b) neidisch sind weil der, der 32 € zahlt mehr bekommt als der der 1,50€ zahlt.

Kai

09. 06. 08, 23:26
Servus,

ich kann das gesagte nachvollziehen und schön für Euch, wenn Ihr es Euch leisten könnt, für ein einziges WE so viel auszugeben- viele andere können das nicht.

Was mich betrifft, bin ich nicht bereit, so viel auszugeben, aber das ist mein persönliches Ding.

Ich finde es viel bedenklicher (und das wurde hier auch schon gesagt), daß es unter der Deckelung der EAA ein Ereignis gibt, was selbst mit 16?? Tänzern bei der Menge an Leadern wahrscheinlich ein Minus einfahren wird, was auch ich mit dem (Mitglieds-)Beitrag tragen muß, ob ich will oder nicht, wie auch der große Rest derjenigen, die aus verschiedenen Gründen nicht dabei waren.

Ich frage mich halt:
- warum muß es so eine Menge an Leadern sein aus sonst woher zu unglaublichen Kosten
-warum müssen alle Programme ihre eigene Halle haben (mehr Hallen=mehr Leader=mehr Kosten)
-wenn schon durch EAA gedeckelt, warum dann so hohe Eintrittspreise
usw.

Ich bin sicher bereit, einen angemessen Preis für ein (gern auch größeres) Special zu zahlen, aber alles in Maßen. Und um eins richtig zu stellen- nicht jeder, der über einen hohen Eintrittspreis meckert, will etwas umsonst (am besten nur das beste)- die meisten wollen einfach die Preistreiberei nicht unterstützen, die sich in den letzten Jahren proportional zu der größer-besser-teurer-Mentalität im SD breit gemacht hat- die EU ist das beste Beispiel.

Wanda

10. 06. 08, 00:12
Ich weiß nur eines, solange es weit mehr als 1500 Tänzer gibt, die 1,50 Euro pro Liter Sprit und mehr als 30 Euro Eintritt für solch einen Event zahlen können, solange kann es dem Volk nichts schlecht gehen.
Ich bin mal gespannt wie viele der Besucher der EC08 über die kommende Erhöhung der Energiepreise schimpfen...

10. 06. 08, 01:14
Die Rechnung ist doch ganz einfach:

Freitag 4 Stunden
Samstag 12 1/2 Stunden
Sonntag 5 Stunden

= 21 1/2 Stunden = 32:21,5 = rd. 1,50/Stunde

jetzt frage ich mich wirklich wo ich mich für 1,50 in der Stunde bewegen und vergnügen kann...

Ach ja - Kevin Henderson etc. gabs dann noch gratis obendrauf...

Wenn ich in ein Konzert oder eine Oper von 2-3 Stunden gehe zahle ich bereits ein vielfaches, ebenso wenn ich an ein Fussballspiel gehe. Fitnesscenter um mich zu bewegen - da reichen 32 Mäuse hinten und vorne nicht...

Betr. Tanzen in mehreren Hallen - es gibt immer noch Square Dancer die in ihrer Region nicht die Möglichkeiten zum regelmässig Tanzen in höheren (ich hasse das Wort, aber es fällt mir grad nichts besseres ein...) level oder Round haben.

Betr. "Preistreiberei" - man könnte ja mal fragen warum heutzutage Hallen so teuer sind? GEMA? Sanität? Und wir beschweren uns ganz schnell dass die Akkustik lausig ist in einer Halle - wieso steht da nicht ein (oder zwei oder drei) bessere Lautsprecher? Mir doch egal wer die zahlt! Wieso hat der Caller nicht die neuesten Platten?

Der tollste Satz der in der Werbung je erfunden wurde ist "Geiz ist geil" - es dürfte der erste Satz in einer Werbung sein, der eine Wirtschaft zum erliegen brachte!

Petra - die jetzt hier wahrscheinlich gekillt, rausgeschmissen oder gevierteilt wird :shock:

Sexbomblaus
10. 06. 08, 10:02
- warum muß es so eine Menge an Leadern sein aus sonst woher zu unglaublichen Kosten
Das ist die european convention. Deswegen callen Caller aus ganz Europa. Das ist Sinn und Zweck der Veranstaltung, dass an wechselnden Orten in Europa die besten JEDES Gebiets auf der Bühne stehen.


-wenn schon durch EAA gedeckelt, warum dann so hohe Eintrittspreise

Eben damit es kein Minus gibt, ds über Mitgliedsbeiträge aufgefangen werden muss.

Kai

10. 06. 08, 10:08
Das ist die european convention. Deswegen callen Caller aus ganz Europa. Das ist Sinn und Zweck der Veranstaltung, dass an wechselnden Orten in Europa die besten JEDES Gebiets auf der Bühne stehen.

Nunja, mal schön den Ball flach halten bitte.
Ganz Europa? Und die Caller aus Tschechien und Polen - wo waren denn die?
Die "besten" Caller jedes Gebiets? Edit Heitger? Wolfgang Rieger?

OliPa
10. 06. 08, 10:45
Hallo Beisammen,
sind wir hier eigentlich ein "Kindergarten"?
Dass die Preise bei Veranstaltungen nach "oben korrigiert" werden müßen ist leider so.
Rechnet eine Halle mit 600,00 Euro, den Caller (kein Top10-Caller) mit 300,00 Euro, GEMA mit 140,00 Euro, Flyer / Werbung 60,00 dann sind wir bei 1100 Euro.
Kommen 100 Tänzer zu diesem "Special" sind das umgelegt pro Person halt 11,00 Euro
Dann soll es Ausnahmen geben: Schüler, Studenten, Rentner, Wenig-Verdiener, Arbeitslose, Groß-Familie, arme EU-Bürger, .... die weniger bezahlen sollen (50% Rabatt oder ähnliches) wer trägt dann hier die Mehrkosten? Die "Besser-Verdienenden", der Veranstalter ???
Es wird immer eine Kluft geben, die, die sich das leisten können und diejenigen, die es sich nicht leisten können.
Und solange Square Dance oder Freizeitvergnügen kein "Grundrecht" ist und nicht mit dem Grundgesetz kollidiert, so lange muß das halt akzeptiert werden.
Ich kann es mir auch nicht leisten als noch gutverdienende und in einem Arbeitsverhältnisstehende Mittelschichtlerin jedes Wochenende zu einem Special zu fahren. Mir werden die ersten 20 km zur Arbeitsstelle auch nicht gezahlt und ich habe Wechselschicht, also mit ÖPNV gar nicht machbar.
Wer unterstützt mich?

Die "besten" Caller jedes Gebiets? Edit Heitger? Wolfgang Rieger?
coole Aussage. Mir waren es die 32,00 Teuroneten nicht wert und wer solche Subventionsveranstaltungen unterstützt und Jamborees "links liegen lässt" ist keinen Deut besser als diejenigen mit dieser "geiz-ist-Geil-Mentalität"
Gruß
Oli´via

Sexbomblaus
10. 06. 08, 10:52
Was heißt hier "Ball flach halten"? Ich habe nur versucht deine Frage zu klären.

1. War das ein Druckfehler und nicht Wolfgang sondern Thomas Rieger stand auf der Bühne.

2. Haben Thomas Rieger unf Thorsten Ueckermann nicht zum regulären Staff gehört sondern sind (sozusagen ausser der Reihe) beim Jugendtanz aufgetreten.

3. werden die Caller von den 5 beteiligten Associations benannt. Dänen, Schweden, Briten, Niederländer und wir. Da die EAASDC auch Tschechische Clubs hat wären die theoretisch in unserem Kontingent. Aber es wurde von der EAASDC kein Tscheche geschickt. Genausowenig ein Franzose. Wir hatten die Aufgabe aus den Callern (und Cuern) unseres Einzugsbereiches die Besten zu wählen. Das ist natürlich immer Subjektiv. Aber hätten wir einen Tschenen (auch die haben natürlich gute Caller) ausgewählt hätten wir uns fragen lassen müssen warum einer von den deutschen daheim bleiben musste. Wir können eben kein 50 Leader aufs Programm schreiben!

Kai

Sexbomblaus
10. 06. 08, 10:56
Hi Olivia,


coole Aussage.

SO? Hast du Wolfgang (oder richtigerweise Thomas) Rieger in letzter Zeit mal gehört? Oder Edith? Über Caller herziehen ist einfach.


Mir waren es die 32,00 Teuroneten nicht wert und wer solche Subventionsveranstaltungen unterstützt und Jamborees "links liegen lässt" ist keinen Deut besser als diejenigen mit dieser "geiz-ist-Geil-Mentalität"

Erkläre mir bitte den Begriff "Subventionsveranstaltung".

Kai

OliPa
10. 06. 08, 10:57
@Kai

Wir hatten die Aufgabe aus den Callern (und Cuern) unseres Einzugsbereiches die Besten zu wählen.
und auf Jamborees wird halt nur die "zweite Garnitur" eingesetzt, da diese hier nichts kosten.

Sexbomblaus
10. 06. 08, 11:02
Ich bezweifle, dass die Hosting Clubs (welche die Caller der Jambs festlegen) bewusst eine zweite garnitur wählen. Vielleicht nehmen sie mal etwas unbekanntere Caller. Aber die müssen ja nicht schlechter sein als die bekannten.
Die einzige Beschränkung der Caller bei jambs ist (normalerweise) der aktive Status bei der ECTA. Den gibt es bei der EC nicht weil die ECTA kein Veranstalter der EC ist. Bei der Jamb sitzen die mit im Boot.

Kai

10. 06. 08, 11:20
Sagt mal was soll das ganze?


Die "besten" Caller jedes Gebiets? Edit Heitger? Wolfgang Rieger?
Aber du bist ja ein solcher SPitzen Caller, oder Henry?

Ich finde es viel bedenklicher (und das wurde hier auch schon gesagt), daß es unter der Deckelung der EAA ein Ereignis gibt, was selbst mit 16?? Tänzern bei der Menge an Leadern wahrscheinlich ein Minus einfahren wird, was auch ich mit dem (Mitglieds-)Beitrag tragen muß, ob ich will oder nicht, wie auch der große Rest derjenigen, die aus verschiedenen Gründen nicht dabei waren.
Wo bitte schön Wanda trägst du das mit deinem Beitrag? Die 0,xx Cent die dich eventuell treffen könnten. Das ist lächerlich! Zumal ich bestimmt zwei drittel derer die jetzt Maulen auf der betreffenden MV von EAA nicht gesehen habe um dort ihre Meinung kund zu tun.

Was mich eben wirklich stört ist das nicht diejenigen, denen es finanziell nicht wirklich rosig geht jammern sondern eigentlich meist diejenigen die sich finanziell weniger sorgen machen müssten. Alle anderen gehen dafür eben nur auf ein Event, und sparen dort hin, und diese nun mit dem Satz zu strafen:

wer solche Subventionsveranstaltungen unterstützt und Jamborees "links liegen lässt" ist keinen Deut besser als diejenigen mit dieser "geiz-ist-Geil-Mentalität"
Ist eine Frechheit, und kommt dem alten Spruch: "sage mir was du ißt, und ich sage dir was du bist" gleich.

Nochmal: Wer sich es nicht leisten kann auf allen Hochzeiten zu tanzen der muss eben auch mal daheim bleiben PUNKT!!!!!!

Ich kann auch nicht auf jedes Special rennen, sondern muss auswählen wohin es geht. Akzeptiert es endlich das SD nicht ein Hobby ist wo man kein Geld braucht und wo jeder alles machen kann, sondern auch SD kostet eben was. Und wer es sich nicht leisten kann, der muss eben entscheiden was ihm wichtiger ist. UND GUT DAMIT!!!

10. 06. 08, 12:23
Aber du bist ja ein solcher SPitzen Caller, oder Henry?

Ich bin kein Caller.
Aber, ich traue mir zu einzuschätzen, wer gut und schlecht ist - und wie Kai schon sagte - es ist immer subjektiv.

Im übrigen bist du Tales mit deiner überheblichen, Art und frechen Schauze kein Diskussionspartner. Zumindest keiner, den man ernst nehmen kann.

10. 06. 08, 12:31
Im übrigen bist du Tales mit deiner überheblichen, Art und frechen Schauze kein Diskussionspartner. Zumindest keiner, den man ernst nehmen kann.

Aber, aber, hast du mir nicht selber die "Lektion" erteilt das es Mund heißt? Wie soll ich denn da nun ernstnehmen, wenn du selbst nicht in der Lage bist deine eigenen Maßregelungen vorzuleben?

Aber bleiben wir beim Thema:

Du traust dir also zu das einzuschätzen ob ein Caller gut ist oder schlecht, na schön woran machste das aber fest? Wenn er nicht singen kann ist der Caller von vornherein unfähig? Sollte er nicht so gut im Patter sein, gehste dann sofort?

Wäre vielleicht nicht verkehrt, denn dann kann man zu Callern die hier und da zwar ihre Schwächen haben sonst aber gut sind ungestört tanzen.

10. 06. 08, 12:35
Hier ist das was du Tales anscheinend nicht verstanden hast, nochmal exklusiv für dich:

Im übrigen bist du Tales mit deiner überheblichen, Art und frechen Schauze kein Diskussionspartner. Zumindest keiner, den man ernst nehmen kann.

Soll heissen, mit dir "rede" ich nicht mehr. Deine Art ist mir zu primitiv und damit stelle ich mich nicht auf eine Stufe.

Sexbomblaus
10. 06. 08, 12:53
"Lets all join Hands in Friendship..."

10. 06. 08, 13:02
Tut mir leid Kai, aber irgendwann ist das Maß einfach voll.

Ich kann gut mit solchen Äußerungen leben, wenn sie absichtlich provoziert waren. Doch so? Nein Danke! Da werden User gebannt weil sie in einer privaten Nachricht (PN) eine Admin(a) beleidigt haben.
Wie ich erfahren musste, wurde ein User hier von Tales ebenfalls via PN beleidigt. Nur Tales passiert nichts. Sowas ist für mich nicht nachvollziehbar.

"v-again" hat dieses Forum mal als sein Wohnzimmer bezeichnet.
User wie Tales strapazieren nicht nur das Gastrecht gewaltig, er legt auch noch die dreckigen Schuhe auf "v-agains" Spitzentischdecke und rotzt in die Ecke.

Sowas muss ich mir nicht geben.

Peter Weber
10. 06. 08, 14:39
@Henry
Vieleicht lese ich nicht mehr richtig genug aber Dein Ton gerät an die Grenze. Wenn du mit Tales nicht diskutieren willst, dann lass es doch einfach sein.
Wenn du aber meinst, du kannst dir im Forum nicht immer aussuchen, mit du diskutieren willst, dann geht es den anderen genau so
Gruß
Peter

10. 06. 08, 15:17
@Henry
Vieleicht lese ich nicht mehr richtig genug aber Dein Ton gerät an die Grenze. Wenn du mit Tales nicht diskutieren willst, dann lass es doch einfach sein.
Wenn du aber meinst, du kannst dir im Forum nicht immer aussuchen, mit du diskutieren willst, dann geht es den anderen genau so
Gruß
Peter

Na klasse.
Der eine teilt aus, schmeißt mit Dreck und legt seine dreckigen Füße auf den Tisch und der, der daran Anstoß nimmt bekommt eins auf den Deckel - das soll einer verstehen....

10. 06. 08, 15:50
Servus,

@Tales
Du schwingst hier ganz schön mit Deinem, mit Verlaub gesagt, überheblichen Mundwerk- geht es vielleicht in einem anderen Ton? Traurig, wenn Du anscheinend nicht fähig bist, Deine Meinung kundzutun, ohne einen anderen herabzusetzen oder ihm seine Meinung abzusprechen- jeder kann und darf hier was sagen, auch wenn Du eine gegensätzliche Meinung vertrittst.

Zum anderen:

Wo bitte schön Wanda trägst du das mit deinem Beitrag? Die 0,xx Cent die dich eventuell treffen könnten. Das ist lächerlich! Zumal ich bestimmt zwei drittel derer die jetzt Maulen auf der betreffenden MV von EAA nicht gesehen habe um dort ihre Meinung kund zu tun.


Ich weiß ja nicht, ob Du keinen Mitgliedbeitrag in Deinem Club zahlst, mit dem u.a. auch der EAAMitgliedsbeitrag bezahlt wird? Sicher ist es nicht die Höhe des Beitrags, die mich stört, sondern, daß EAA eine Veranstaltung unterstützt, die schon aufgrund Ihrer Größe und "Beschaffenheit" die Tendenz zum Minus hat, die halt dann auf alle Mitgliedsclubs umgelegt wird und damit auch auf mich.
Das muß m.M. nach nicht sein- man kann auch durchaus eine kostendeckende Veranstaltung planen ( mit einem moderaten Eintrittspreis), ohne auf Einzigartigkeit zu verzichten und um nichts anderes geht es es mir. Das schließt im Übrigen auch eine Staffelung der Eintrittspreise ein.


Was mich eben wirklich stört ist das nicht diejenigen, denen es finanziell nicht wirklich rosig geht jammern sondern eigentlich meist diejenigen die sich finanziell weniger sorgen machen müssten.

Du stellst kühne Behauptungen auf und lehnst Dich weit aus dem Fenster- kannst Du das konkret belegen? Weißt Du z.B., welche finanziellen Möglichkeiten ich habe? Interessant...

Wie wäre es allgemein mit ein wenig mehr Toleranz? Nur weil man eben darauf achtet, was in Sachen Preisgestaltung im SD läuft und eine entsprechende Meinung vertritt, muß man nicht gleich ein schlechter Mensch sein...

Wanda

10. 06. 08, 16:04
hallo Wanda,


Du schwingst hier ganz schön mit Deinem, mit Verlaub gesagt, überheblichen Mundwerk- geht es vielleicht in einem anderen Ton? Traurig, wenn Du anscheinend nicht fähig bist, Deine Meinung kundzutun, ohne einen anderen herabzusetzen oder ihm seine Meinung abzusprechen- jeder kann und darf hier was sagen, auch wenn Du eine gegensätzliche Meinung vertrittst.
Wanda, sorry wenns so hart rüber kam, doch wenn ich deinen Ausschnitt auf den ich mich bezogen hatte sehe dann kann man schon mal etwas überreagieren. Sorry, soll nicht wieder vorkommen.


Ich weiß ja nicht, ob Du keinen Mitgliedbeitrag in Deinem Club zahlst, mit dem u.a. auch der EAAMitgliedsbeitrag bezahlt wird? Sicher ist es nicht die Höhe des Beitrags, die mich stört, sondern, daß EAA eine Veranstaltung unterstützt, die schon aufgrund Ihrer Größe und "Beschaffenheit" die Tendenz zum Minus hat, die halt dann auf alle Mitgliedsclubs umgelegt wird und damit auch auf mich.
Das muß m.M. nach nicht sein- man kann auch durchaus eine kostendeckende Veranstaltung planen ( mit einem moderaten Eintrittspreis), ohne auf Einzigartigkeit zu verzichten und um nichts anderes geht es es mir. Das schließt im Übrigen auch eine Staffelung der Eintrittspreise ein.

Ok, kann man akzeptieren, doch eine Frage bleibt dennoch: Wo war diese Meinung auf dem dazu entsprechenden EAA MV Meeting? Die EAA hat das mit Sicherheit nicht einfach so just for fun gemacht. sondern ihre Mitgleider dazu befragt. und die haben es so beschlossen. Wenn dir das dann nicht passt, dann musst du auf deinen Vorstand zugehen, denn der hat an der Versammlung teilgenommen, oder eben nicht.
Du stellst kühne Behauptungen auf und lehnst Dich weit aus dem Fenster- kannst Du das konkret belegen? Weißt Du z.B., welche finanziellen Möglichkeiten ich habe? Interessant

Wanda es interessiert mich eigentlich auch nicht was du verdienst. Nur du wirst mir doch recht geben, dass du dir auch im leben nicht alles leisten kannst und tust oder? Du hast auch nur gewisses Geld zur Verfügung. Und ich verstehe einfach nciht warum dieses Grundsatz nicht auch für SD gelten soll... Wer sich kein Champus leisten kann, soll eben Selters trinken. Was ist daran so schlimm und verwerflich? Ich trinke gerne Selters.

Sexbomblaus
10. 06. 08, 16:07
@Wanda


...sondern, daß EAA eine Veranstaltung unterstützt, die schon aufgrund Ihrer Größe und "Beschaffenheit" die Tendenz zum Minus hat, die halt dann auf alle Mitgliedsclubs umgelegt wird und damit auch auf mich.

Warum Tendenz zum Minus? Welche EC hat ein Minus eingefahren?
Du unterstellst hier immer die EC mache rote zahlen.

Warte doch erst mal ab was raus kommt bevor du gegen so eine Veranstaltung schießt.

Kai

chris
11. 06. 08, 01:42
Wenn die Teilnehmer der European Convention die 32 Taler gezahlt haben, dann war es ihnen doch wohl auch 32 Taler wert, oder?

Die wenigsten Specials werden nicht besucht, weil sie Eintritt kosten, sondern daß die nebensächlichen Kosten den Spaß unbezahlbar macht.

Und da muß ich ebenfalls sagen: wer es nicht zahlen will oder nicht zahlen kann, muß eben zuhause bleiben.

Ich würde auch gerne öfter zu Specials fahren. Scheitert aber meistens an der Zeit...oder an der Entfernung.

11. 06. 08, 09:59
Wenigstens einer, der mich versteht.... Danke, Chris.