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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Student Jamboree Walldürn



manfred
29. 03. 09, 14:12
Hallo,
war jemand auf der Student Jamboree in Walldürn?
Wie war die Veranstaltung? Wieviele Tänzer und wie war Organisation und Verpflegung?

Falko
29. 03. 09, 19:24
Hallo,

ja ich war da - wenn ich mich richtig erinnere waren es so ca. 700 Tänzer.
Die Organisation war soweit ganz ok - und über das Essenangebot konnte man sich auch nicht beschweren (jedenfalls ich nicht).

-jrw-
29. 03. 09, 20:07
stimme dir zu falko.

essen war ok, orgo war 1a, caller waren gut, bessser als in 2008 (smile) und die stimmung 1a - schön war björns GM variante :-)

Falko
29. 03. 09, 21:26
Ja stimmt die GM-Variante war mal was anderes - muss ich mir merken :D.

omerzu
29. 03. 09, 23:53
Ähm, entschuldigt meine Unwissenheit, aber was ist eine "GM-Variante"? Und wenn wir schon dabei sind: Was war denn an der Variante schön?

-jrw-
30. 03. 09, 00:37
das war (ist) die art wie der ECTA president den Grand March gemacht hat.
war mal was anderes, ein wenig ungewöhnlich und ein wenig länger als sonst, aber sehr schön gemacht und sehr lustig.

Ilona
30. 03. 09, 07:22
Ich habe am Samstag zwischen 19:30 und 20:00 Uhr durch die Sender gezappt, als ich beim SWR landete, lief gerade ein Bericht über Walldürn. Was ich gesehen habe: Kurz und bunt.
Gruß Ilona

Peter Weber
30. 03. 09, 17:03
Läßt sich, zum Verständnis für Leute die nicht dabei waren, der GM etwas beschreiben?
Gruß
Peter

-jrw-
30. 03. 09, 17:25
ist net wirklich einfach...

eR.Ka1
30. 03. 09, 18:31
da hat jrw wirklich recht, einfach zu beschreiben ist das wirklich nicht, und war für meinen Geschmack recht lang,...

Aber als Zuschauer war es lustig anzusehen, und es waren auch sehr viele beim GrandMarch dabei.

Peter Weber
30. 03. 09, 22:04
Gibt es eventuell ein Video davon?
Gruß
Peter

paddyboehnke
30. 03. 09, 22:11
Toll, da ist man einmal nicht dabei - und schon hat man offensichtlich richtig was verpasst :-(

Aber freut mich, wenn es schön war!!! Liest sich doch viel angenehmer als die Kritiken zu letztem Jahr!!!

chris
31. 03. 09, 01:41
ist net wirklich einfach...

Du bist doch sonst nicht "maulfaul".
Dann streng Dich mal an und versuch eine Beschreibung des Grand March. :)
8-ter Reihen, vermutlich, WER zuerst? :wink:
Normale Teilung am Ende des Saals?...oder wurde dort schon gesplittet?

Sexbomblaus
31. 03. 09, 09:40
Das besondere war, dass die Reihen (von vorne beginnend) sich im Slalom durch die anderen Reihen bewegt haben. Nicht in voller Breite natürlich sondern alle Tänzer schön hintereinander. An das Ende der einen Reihe hat dann die nächste Reihe angeschlossen. Hätten alle eine viertel Dehrung am Platz gemacht wärs eine riesen Polonaise geworden. :D

Ob das jemand gefilmt hat weiß ich nicht.

Gruß
Kai

Seeux
31. 03. 09, 12:34
Ich fand es war eine Super Veranstaltung. Leider musste ich schon früher weg und habe das Abendprogramm nicht mehr mitbekommen.
Wie war das den? 2 Star Caller, die hätte ich gerne mal zusammen gesehen.

Alexander B.
31. 03. 09, 20:26
Hallo,

ich fand die Studentjamboree auch wesentlich besser, als die letzte, jedoch habe ich zumindest einen Kritikpunkt, der wahrscheinlich nicht nur direkt die Jamboree betrifft.
Es sollte doch bitte seitens des Veranstalters, also entweder ausrichtender Club, noch besser die veranstaltende ECTA darauf geachtet werden, dass die Caller nicht immer lauter werden, oder die Lautstärke beliebig erhöhen können. Unterhaltungen waren beim SD im Abendprogramm z.T. nicht möglich. Die Musik war so laut, dass viele fluchtartig die Halle verlassen haben oder sich die Ohren während des Tips zugehalten haben, kein toller Ausklang am Abend. Übrigens gleiches Problem gabs auch schon bei gleichem Caller auf der Spring Jamb. in Mainz (Anno 2005 (?)).
Vielleicht könnte man um generell zu verhindern, dass die Caller zu laut werden die Lautstärke bei Großveranstaltungen messen und ggf. einschreiten und den Caller/Cuer etc. bitten die Lautstärke zu reduzieren. Klar hinten in einer Halle ist es immer etwas leiser, als vorne, aber ich stand hinten und ich war froh nicht getanzt zu haben bzw. irgendwo vorne zu stehen. Wir sind schließlich nicht in einer Disko, wo überwiegend das Jungvolk präsent ist, sondern beim SD.

Ansonsten war es eine sehr gelungene Veranstaltung, prima organisiert. Es gab leckeren Kuchen und gutes Essen, was will man sonst groß mehr. Ok vom Flow her war nicht immer alles angenehm zu tanzen.

Gruß Alexander

-jrw-
31. 03. 09, 21:53
Es sollte doch bitte seitens des Veranstalters, also entweder ausrichtender Club, noch besser die veranstaltende ECTA darauf geachtet werden, dass die Caller nicht immer lauter werden, oder die Lautstärke beliebig erhöhen können. Unterhaltungen waren beim SD im Abendprogramm z.T. nicht möglich. Die Musik war so laut, dass viele fluchtartig die Halle verlassen haben oder sich die Ohren während des Tips zugehalten haben, kein toller Ausklang am Abend.

dazu gibt es einiges zu sagen:

1) die beschallung der halle war gelinde gesagt nicht optimal.
anstatt einen professionellen beschaller zu bestellen wurde die halle seitens ECTA beschallt - das ergebnis kann nicht optimal ausfallen.

2) die lautstärkeregelung ist zwingend für die leader die auf der bühne arbeiten - schon alleine deswegen, weil nicht alle mikros und stimmen gleich laut sind und weil nicht alle musikstücke den selben pegel haben.
es ist als unumgänglich, die lautstärke regeln zu können.


Übrigens gleiches Problem gabs auch schon bei gleichem Caller auf der Spring Jamb. in Mainz (Anno 2005 (?)).

einzige möglichkeit: geh hin und sag das diesem caller!
nur wenn man ihm dies immer und immer wieder sagt könnte es einmal auf fruchtbaren boden fallen.

Wastl
31. 03. 09, 22:35
Hallo,


[quote:9mm47xlm]Es sollte doch bitte seitens des Veranstalters, also entweder ausrichtender Club, noch besser die veranstaltende ECTA darauf geachtet werden, dass die Caller nicht immer lauter werden, oder die Lautstärke beliebig erhöhen können. [...] Die Musik war so laut, dass viele fluchtartig die Halle verlassen haben oder sich die Ohren während des Tips zugehalten haben, [...]

dazu gibt es einiges zu sagen:

1) die beschallung der halle war gelinde gesagt nicht optimal.
anstatt einen professionellen beschaller zu bestellen wurde die halle seitens ECTA beschallt - das ergebnis kann nicht optimal ausfallen.

2) die lautstärkeregelung ist zwingend für die leader die auf der bühne arbeiten - schon alleine deswegen, weil nicht alle mikros und stimmen gleich laut sind und weil nicht alle musikstücke den selben pegel haben.
es ist als unumgänglich, die lautstärke regeln zu können.
[/quote:9mm47xlm]
Vorab: Mir ist selbiges in Berlin aufgefallen.

1) ECTA, die Vertretung der Caller, ist nicht in der Lage, eine Jamb auszurichten und angemessen zu beschallen - und, wie Berlin gezeigt hat, kann EAASDC es eben so wenig. Und da war ein professioneller Beschaller vor Ort. Trauriges Bild, oder?

2) Warum wird die Lautstärkeregelung von manchen Callern dann nur in eine Richtung, nämlich "Anschlag laut" verwendet?



[quote:9mm47xlm] Übrigens gleiches Problem gabs auch schon bei gleichem Caller auf der Spring Jamb. in Mainz (Anno 2005 (?)).
einzige möglichkeit: geh hin und sag das diesem caller!
nur wenn man ihm dies immer und immer wieder sagt könnte es einmal auf fruchtbaren boden fallen.[/quote:9mm47xlm]
Ach wenn es denn so einfach wäre. Ich bin in Berlin zu einem der Caller gegangen, die zu laut (deutliche Verzerrungen waren zu hören während seines Tipps) und habe ihn auf diesen Umstand hingewiesen. Antwort (sinngemäß): "Es schert mich nicht, ich kann eh nix dran ändern."

Sorry, liebe Caller, wenn es sich zum Standard entwickeln sollte, daß nicht nur auf Jambs, sondern auch auf Specials und sogar im heimischen oder Gast-Club die Lautstärken immer höher gefahren werden, dann dann stimme ich Alexander zu: Es müssen - notfalls technische - Maßnahmen ergriffen werden, dem Einhalt zu gebieten. Was ich in den letzten Monaten erlebt habe, grenzte schon an Körperverletzung.


Wastl

Markus Gensberger
01. 04. 09, 10:01
Hm also ich war nicht auf der Student Jamboree, daher gehe ich auf diese auch nicht näher ein, ich möchte jedoch auch das Beschallungsproblem eingehen.

Was mir auffällt ist, dass meistens immer dann aufgedreht wird, wenn man auf Bühnen steht bei der die Beschallung ohne ein Monitoring System aufgesetzt wurde. D.h. es gibt einzig und allein die Boxen die den Raum beschallen sollen. Damit ensteht folgendes Szenario:

Caller/Cuer können sich selbst bzw. den Takt nicht mehr so genau hören, da der Saal sich mit Leuten aber auch mit "Störgeräuschen" (Gesprächen und anderen Geräuschen) füllt. Somit drehen sie auf.

Nun muss die Frage gestellt werden warum es Veranstaltungen gibt, auf denen nicht mit Monitor Speakern gearbeitet wird, da gibt es zum einen die Kostenfrage, denn solche speziellen Speaker kosten nu auch was, und zum anderen die Frage der Vefügbarkeit, d.h. nicht jeder Club hat solche Dinger. Man kann nun natürlich die Frage in die kommende ECTA Conv. tragen und anbringen ob ECTA ein solches Monitoring System besitzt oder nicht, und wenn nicht kann seitens der MV (da dies eben Kohle kostet) entschieden werden ob man sich ein solches System anschafft.

Der andere Aspekt den Jürgen schon ansprach: Man kann natürlich die Lautstärke bei professionellen Anlagen regulieren. Meine Erfahrungen dazu waren dass wenn dies nicht sauber gemacht wurde, d.h. der Spiel raum zwischen zuleise und zu laut nicht optimal ist dann wirds haarig. Denn es ist wie Jürgen sagte, jeder Caller braucht eine andere Einstellung für Stimme und Musik. Aber ich denke generell auf eine Ober und eine Untergrenze sollte man sich einigen können.

Ulrich (Obi) Brandt
01. 04. 09, 10:48
Guten Tag,

hier mal der Kommentar des 'ECTA Equipment Managers'....als direkt Betroffenem....
Der 'ECTA Equipment Manager' (früher 'Sound Coordinator') ist für die technische Ausrüstung der ECTA verantwortlich - das umfasst hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) die Geräte zur Beschallung von Hallen. Zur Zeit halte ich diese Boardposition.......und nun mal ein paar Worte zu den Voraussetzungen meinerr Arbeit.
Das 'ECTA Equipment' steht a) für ECTA- und EAASDC/ECTA-Veranstaltungen (kostenlos) und b) zur Ausleihe für ECTA-Mitglieder zur Verfügung - was nicht heißt, daß ein Veranstalter diese Ausrüstung anfordern muß - es kann auch ein 'professioneller' Verleiher beauftragt werden....oder Clubmitglieder/Freunde des Veranstalters stellen Ausrüstung zur Verfügung. Es heißt auch nicht, daß der 'Equipment Manager' unbedingt selbst 'das ganze Gerödel' transportieren und/oder aufbauen muß....ich tue das meistens deswegen, weil ich als Vorstandsmitglied der ECTA sowieso da bin (oder sein muß), und als Verantwortlicher für eine Ausrüstung, deren Wert 10.000€ übersteigt, mache ich viele Sachen gerne selber......
Stichwort Wert: eine 'professionelle' Ausrüstung zum Beschallen einer Halle in der Größenordnung der Studentjamboree kostet mal locker das doppelte dessen, was wir im Augenblick haben (in Zahlen: > 20.000€), mal abgesehen davon, daß für die Bedienung einer solchen Anlage schon ein ausgewachsener Tontechniker (mindestens) notwendig ist. Ehrenamtlich ist sowas kaum zu organisieren - daß ich Ingenieur einer verwandten Fachrichtung bin, ist in hier eher Zufall.....
Stichwort Monitor: Ich habe eine 'Monitor Box' auf die Bühne gestellt, nachdem die Ladycaller bei der Programmeröffnung diesen Wunsch geäußert hatten....allerdings wollten nicht alle Programmcaller diese Option auch nutzen und haben die Monitorbox auf null Lautstärke gesetzt.
Außerdem sind einige meiner Callerkollegen durchaus 'voll beratungsresistent' - vor allen Dingen die, die sich aus Prinzip weigern, sich mit der verwendeten Technik auseinanderzusetzen - ein Grund mehr für mich, den Aufbau und die Einrichtung der ECTA-Anlagen möglichst selbst durchzuführen....
Noch mal was zur ECTA-Ausrüstung: HILTON und YAKSTACKS sind dafür gedacht, daß (überspitzt und böse formuliert) 'jeder Halbidiot die Sachen zusammenstecken kann' und dann ein brauchbares Ergebnis erhält - das heißt aber auch, daß solche Kombinationen nicht für alle Anwendungen (vom Clubabend im Klassenzimmer bis zum Special in einer Turnhalle) einzeln optimiert sein können. Ich als Anlagenaufbauer kann versuchen, mit Haken und Ösen brauchbaren Sound hinzubasteln - manchmal nicht ganz einfach, vor allen Dingen dann, wenn man die Halle noch nie gesehen (und gehört) hat.....
Qualifizierte Meinungen von Caller-Kollegen gehen dahin, daß (gnädig formuliert), die verwendete Technik 'leicht veraltet' ist - ok, das führt allerdings zu folgenden Konsequenzen:
a) Beschallung von Veranstaltungen nur noch durch professionelle Beschaller - mit Kosten von > 4000Euro/Veranstaltung und der Gefahr, daß diese Leute von 'Rockkonzert'-Bedingungen ausgehen und nicht von den Erfordernissen der Tänzer bezüglich z.B. Verständlichkeit (habe ich Alles schon erlebt......). Und selbst wenn wir Leute aus den eigenen Reihen nehmen (Wolfgang Weber, Uli Schingen......), wird es, je nach Aufwand, nicht unbedingt billiger.
oder b) Aufstockung/Ersatz der vorhandenen Ausrüstung - mit der Maßgabe, dafür um die 25.000Euro in die Hand zu nehmen und für Personal zu sorgen, welches diese Anlagen dann auch aufbauen und einrichten kann - hauptamtliche Angestellte? bei entsprechender Bezahlung?
Das Thema 'Beschallung' ist damit sicher nur andiskutiert, und in die technischen Einzelheiten kann und will ich hier garnicht gehen - das übersteigt mit Sicherheit die Voraussetzungen der meisten Forumsteilnehmer. Solange ich mit der Ausrüstung arbeite, die da ist, werde ich sicher noch an einigen Stellen mit List und Tücke noch was rausreißen können, aber irgendwo ist Schluß....die Beschallung der Student Jamboree Hanau vor 2 Jahren war so ein Grenzfall. Mehr geht mit der augenblicklichen Ausrüstung nicht mehr - und damals habe ich mir schon ein paar Teile leihen müssen. Auch die Walldürner Halle war für mich schon hart an der Grenze......

Gruß, Obi

joe
01. 04. 09, 11:00
wer soll denn der professionelle Beschaller in Berlin gewesen sein?

-jrw-
01. 04. 09, 11:27
Beschallung von Veranstaltungen nur noch durch professionelle Beschaller - mit Kosten von > 4000Euro/Veranstaltung und der Gefahr, daß diese Leute von 'Rockkonzert'-Bedingungen ausgehen und nicht von den Erfordernissen der Tänzer bezüglich z.B. Verständlichkeit (habe ich Alles schon erlebt......). Und selbst wenn wir Leute aus den eigenen Reihen nehmen (Wolfgang Weber, Uli Schingen......), wird es, je nach Aufwand, nicht unbedingt billiger.

also sorry, wenn ich mich da einmische, aber ich habe selbst eine jamboree organisiert und die beschallung - aufgrund der erfahrung mit dem ECTA eigenen equipment - von vorneherein in professionelle hände gegeben. der preis dafür waren damas rund 2000 DM -> 1000 euro.
dafür kam der beschaller am freitag hat das komplette material für 3(!) hallen gestellt, selbst aufgebaut, den sound check gemacht und hat es am sonntag wieder abgebaut - er war das ganz weekend für evtl. problemfälle vor ort.
der sound war 1A!
nicht zu vergessen, der beschaller ist selbst caller und weiß somit um die belange im SD.

zu einer zeit in welcher musik immer technisierter wird (mp3 etc.) und der "sound" sich schon lange weg vom (telefonmässigem) yak-stack hin zur (fast) hifi tauglichen PA box bewegen (einfach ausgedrückt), ist es nicht mehr (oder sollte es nicht mehr sein) sache ECTAs mit eigenem equipment hallen zu beschallen. dies geht durch einen prof. beschaller qualitativ wesentlich besser.

Michael-St
01. 04. 09, 11:39
Hallo Beisammen,
vielleicht sollte man das Thema "Beschallung" in einen anderen Bereich nehmen?
Aber zum Thema Beschallung: es ist eine Dramatik, wie manche Veranstalter von Square Dance Veranstaltungen damit umgehen und kein befriedigendes Ergebnis dabei heraus kommt.
Wie ich schon in einem anderen Thread erklärt habe, wird dieser Bereich in der Tat "blauäugig" angefasst, egal ob vom jeweiligen Clubcaller oder Vorstand.
Dass dann Leute mit Sachverstand (beispielsweise der ECTA Equipment Manager) nicht befragt oder zumindest "ins Boot holt" werden zeugt doch davon, dass man "mal etwas machen will" und sich trotzig zurück zieht, wenn (berechtigt) kritisiert wird.
Zu einer guten Organistaion einer Veranstaltung gehören nicht nur die "Top-Caller", sondern auch eine gute Beschallung.
Schlecht in jeder Hinsicht ist die Tatsache, dass man dann einfach lapidar auf "professionelle Leute" zurück greifen will, wenn es Probleme gibt und der Allgemeinheit notfalls die Mehrkosten übertragen will.
Warum eigentlich? Zum Einen haben diese proffessionelle Beschaller gar kein Wissen, was wir als Square/Round Dancer tatsächlich benötigen. Von diesen "Profis" habe ich schon einges erlebt von "kein problem" bis "alles klappt" dann die Ernüchterung: kein Ton und wenn haut es einem die verzerrten Musikstücke um die Ohren. Wie gut dann eine MA150 mit zwei Yaks klingt und selbst die Zuschauer verzücken kann konnte ich diesen "Profis" live vorstellen.
Ein "Mister Hilton" wie man einen früheren ECTA-Sound Coordinator genannt hatte, steht leider nicht mehr so zur Verfügung, wie wir es uns wünschen und vielleicht haben wollen. Dieser konnte aber Jamborees (Student Jamboree oder Summer Jamboree in der Europahalle Karlsruhe) ausreichend beschallen (auch mit dem "alten System" wie Yak-Stak und Hilton).
Zum Anderen denke ich, als Caller sollte man professionelles Arbeiten eigentlich gewöhnt sein, und hierzu gehört das Wissen und Können einer mindestens befriedigende Beschallung eines Events (egal ob Clubdance, Special, Demo oder gar Jamboree) dazu.
Ich musste auch "Lehrgeld bezahlen" über eine mangelnde Beschallung. In Zusammenarbeit mit dem veranstaltenden Club konnten wir jedoch ein einigermaßen brauchbares Ergebnis hin bekommen.
Dazu ist aber nicht unbedingt das neueste und professionellste Equipment nötig, sondern das Wissen und Können, wie man mit Beschallung richtig umzugehen hat und bereit zu sein, sich für eine ordentliche Beschallung auch einzusetzen.
Und wie Obi schon sagte
HILTON und YAKSTACKS sind dafür gedacht, daß (überspitzt und böse formuliert) 'jeder Halbidiot die Sachen zusammenstecken kann' und dann ein brauchbares Ergebnis erhält
trifft zu. Selbst auf State und National Convention wird mit diesen "prähistorischen Dingern" gearbeitet und seltsamerweise funktioniert es soweit, dass die Beschallung passt.
Warum nicht hier in Deutschland?
Oder sind manche Caller so "Solton-Verseucht" :wink: ?

paddyboehnke
01. 04. 09, 11:50
wer soll denn der professionelle Beschaller in Berlin gewesen sein?

Ich denke damit meinte Wastl Uli Schingen.

Uli kann aber auch nur mit dem arbeiten, was vor Ort steht wenn er eigentlich nur als Caller per Flieger anreist, oder? Das muss schon vorher organisiert sein.

smily
01. 04. 09, 11:53
Hallo zusammen,

ich hätte zu dieser Problematik als "Nicht-Ecta"nerin ein paar Fragen:

- sicherlich sollte man als Caller ein gewisses Maß an Wissen haben-> besteht seitens ECTA das Angebot, sich schlau zu machen?
Man kann ja nicht nur sagen:"..es gibt eine Anlage, die jeder I...t zusammenstöpseln kann, also mach mal..."
- warum wird nicht nach und nach eine neues System für ECTA angeschafft (vielleicht nach Rücksprache mit den hiesigen Callern und deren Wünsche) und gleichzeitig Schulungen damit angeboten? Ich kenne mich zwar nur in Sachen Medizin aus, aber wenn da neue Dineg auf den Markt kommen, stehen Hersteller und Gebietsbetreuer in der Regel zur Schulung kostenlos zur Verfügung
- warum macht man nicht einen "Deal" mit ortsansässigen professinellen Beschallern/Tonmeistern, die sich mal bewährt haben? Wie Jürgen schon sagte, sind das sicher nicht alle schwarze Schafe und durchaus fähig, wenn man ihnen erklärt, was sie wollen und immer mal wieder bucht.

Falls dies lächerliche Ideen sind- ich kenn mich nicht aus, aber würde gern wissen, wie man das Problem langfristig lösen kann...

LG smily

-jrw-
01. 04. 09, 11:54
nun mal langsam mit den jungen pferden!
es gibt - und das ist einen tatsache! - leute die das equipment für eine prof. beschallung einer jamboree haben und die selbst caller oder cuer sind - sie wissen also sehr wohl was sie da tun, wenn sie es tun (dürfen!).
wolfgang weber und uli schinge - nur weil diese namen schon genannt wurden - verfügen über wissen und technik solche events auch in mehreren hallen und über mehrere tage hinweg zubeschallen - und zwar mit "besserem sound" (das ist eine subjektie meinung!) als es die ECTA anlage(n) je könnten.
und die welt kostet das auch nicht.

im hinblick darauf frage ich mich, ob ECTA überhaupt noch ein eigenes equipment benötigt (das ja auch zur instandhaltung geld kostet) und ob der posten des equipment manager als ECTA board funktion überhaupt noch nötig ist - aber das ist ein ganz anderes thema.

Ulli Hantke
01. 04. 09, 11:55
und das remote der 500 Hilton ist auch schon seit 3 Jahren defekt!

-jrw-
01. 04. 09, 11:56
Falls dies lächerliche Ideen sind- ich kenn mich nicht aus, aber würde gern wissen, wie man das Problem langfristig lösen kann...

via member beschluss die beschallung von vorneerein in prof. hände geben - das spart auf die dauer massig geld.

joe
01. 04. 09, 11:57
Uli hatte mit der Beschallung nur so viel zu tun, dass er am Samstag morgen zusammen mit Sammy das Equipment, das vorhanden war, so umgebaut hatte, dass man den Samstag über wenigstens etwas verstehen konnte. Er war mit der Beschallung keineswegs beauftragt und hat quasi nur die "Kartoffeln aus dem Feuer geholt"

-jrw-
01. 04. 09, 11:57
ulli,

was erwartest du?

paddyboehnke
01. 04. 09, 12:00
via member beschluss die beschallung von vorneerein in prof. hände geben - das spart auf die dauer massig geld.

@ all ECTA-Caller hier => würde sagen: Antrag schreiben, in Suhl ausdiskutieren und verabschieden, und schon ist das Problem gelöst. Klingt einfach, oder?

Ulli Hantke
01. 04. 09, 12:03
Einen remote spliter! :bash:

Michael-St
01. 04. 09, 12:05
und das remote der 500 Hilton ist auch schon seit 3 Jahren defekt!
und man verschweigt das als Nutzer und gibt diese Info nicht weiter? :shock: :shock: :shock:


Uli hatte mit der Beschallung nur so viel zu tun, dass er am Samstag morgen zusammen mit Sammy das Equipment, das vorhanden war, so umgebaut hatte, dass man den Samstag über wenigstens etwas verstehen konnte. Er war mit der Beschallung keineswegs beauftragt und hat quasi nur die "Kartoffeln aus dem Feuer geholt"
Meine Worte: man holt/macht erst dann etwas, wenn es nicht funktioniert. Ich bin mir sicher, dass Uli, Roland, Obi ... gute Arbeit leisten wenn man sie rechtzeitig informiert, ihnen die Voraussetzungen zukommen lässt, finanziell soweit untertstützt, dass eine Hallenbegehung vor dem Event möglich ist, .....
Wir hatten Roland Federle an unserer Jamboree und ihm ensprechende finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Er benutzte Hilton-Geräte und ein von ihm konzipiertes PA-System: es hat funktioniert.
Gut, wir mussten anschließend einige Hiltons instandsetzen lassen, da einige Caller/Cuer/Prompter/Instructors technisch nicht so versiert waren aber das ist ein anderes Thema.

Ulli Hantke
01. 04. 09, 12:10
Die Info wurde 2006 auf der Spring Jamboree weiter gegeben und es wurde gesagt "ist bekannt"!

Alexander B.
01. 04. 09, 14:41
Habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Mir ging es lediglich um die Lautstärke im Abendprogramm, keineswegs um die Beschallung der Halle, die war meiner Meinung nach vollkommen ok. Ich hatte keinerlei Probleme mittags etwas zu verstehen und abends ebenfalls nicht. Eine Diskussion, wer die Halle beschallen sollte etc. wollte ich nicht lostreten und sollte vielleicht in einem neuem Thread diskutiert werden.

Gruß Alexander

Falko
01. 04. 09, 15:18
Hallo,

ich fand es auch etwas zu laut im Abendprogramm der Studentjamboree - was wohl einem Caller zu verdanken war :? .

Und zur Spring Jamboree ist nur zu sagen, dass Uli Schingen nicht die Beschallung arrangiert hat sondern die Veranstaltenden Clubs.
Am Samstag wurde zum Membership Meeting die Beschallung unter Mitwirkung von Uli und anderen Callern, Cuer umgebaut um den Grad der Beschallung zu verbessern.

Michael-St
01. 04. 09, 15:21
@Alex
kein Problem

Mir ging es lediglich um die Lautstärke im Abendprogramm, keineswegs um die Beschallung der Halle,
ich hab' s auch nicht richtig gelesen :cry:
Die Lautstärke mancher Caller ist leider "Ego-trächtig": erst richtig laut macht echten Spaß.
Und was interessiern mich als Caller hysterische Tänzer, die keine laute Musik oder meine laute Stimme "genießen" wollen? (Zynismus aus :wink: )

OliPa
01. 04. 09, 18:07
@all

Die Lautstärke mancher Caller ist leider "Ego-trächtig": erst richtig laut macht echten Spaß.
Und was interessiern mich als Caller hysterische Tänzer, die keine laute Musik oder meine laute Stimme "genießen" wollen?
eben, die Ohren müssen schmerzen und Gespräche müssen abgeblockt werden.

Seltsam: es können immer nur die gleichen Caller sein, die das schaffen. Darum sind diese auch immer auf dem Programm und alle gehen hin :twisted:

misscorpio
02. 04. 09, 10:53
hmm ich hab mal gelernt, die Nachfrage bestimmt das Angebot....Wenn also diese Caller immer wieder gebucht werden - da frag ich mich halt schon warum??
Warum tut man/frau sich das dann an?

Markus Gensberger
02. 04. 09, 10:58
naja dann kann er/sie auch nicht so schlecht sein...

wobei ich da auch schon in anderen Bereichen andere Erlebnisse hatte mit einem Restaurant das sehr schlecht war in der Qualität des Essens, aber dennoch immer rappelvoll. Das hat die Leute scheinbar immer wieder angezogen....

misscorpio
02. 04. 09, 12:02
vielleicht sind manche Leute einfach nur masorchistisch veranlagt..... :wink: :wink:

anne
02. 04. 09, 17:13
Hallo Ellen

Et giebt kein schlimmer Leid,
als wat der Mensch sich selbst "andeiht"

Jeder so, wie er es braucht :wallb:

squarekopp
03. 04. 09, 23:39
hmm ich hab mal gelernt, die Nachfrage bestimmt das Angebot....Wenn also diese Caller immer wieder gebucht werden - da frag ich mich halt schon warum??
Siehe Wörterbuch Square Dance (und was ich sonst noch sagten wollte)
http://www.heinerfischle.de/wortbuch/index.htm
und suche dort nach: Applaus